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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2021

Ein guter Auftakt

The Curse 1: UNSTERBLICH mein
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Wegen ihrer schlechten Noten in Geographie und Geschichte macht Sam bei einem Austauschprogramm mit. Über die Ferien wird die Amerikanerin in Schottland verbringen um dort die Geschichte, Land und Leute ...

Wegen ihrer schlechten Noten in Geographie und Geschichte macht Sam bei einem Austauschprogramm mit. Über die Ferien wird die Amerikanerin in Schottland verbringen um dort die Geschichte, Land und Leute kennen zu lernen. Dabei trifft sie auf Payton, zu welchem sie von Anfang an eine besondere Verbindung spürt.

Der Schreibstil von Emily Bold ist sehr angenehm. Sie schreibt flüssig und gut leserlich, so dass es leicht fällt, sich in die Figuren hineinzuversetzen.

Sam finde ich grundsätzlich interessant, teilweise war sie mir aber zu anstrengend. Teilweise war sie für mich übertrieben emotional und amerikanisch, was ich beim Lesen manchmal als etwas nervig empfunden habe. Auch wenn sie teils etwas unreif wirkte, ist sie ein leicht zugänglicher, netter Charakter.
Payton fand ich deutlich interessanter. Er ist zwar dieser typische „Typ mit dunkler Vergangenheit“, dennoch sehr interessant und mir haben die Rückblicke, bei welchen seine Vergangenheit offenbart wurde und generell die Kapitel aus seiner Sicht sehr gut gefallen.

Insgesamt ist „Unsterblich mein“ ein guter Auftakt zur „The Cursed“-Trilogie, jedoch auch noch steigerungsfähig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2021

Interessanter Ansatz, aber definitiv ausbaufähig

Hush - Verbotene Worte
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Shae lebt zusammen mit ihrer Mutter in einem kleinen Haus etwas außerhalb von Aster. Seitdem ihr kleiner Bruder an den Flecken gestorben ist, sind sie und ihre Mutter von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen. ...

Shae lebt zusammen mit ihrer Mutter in einem kleinen Haus etwas außerhalb von Aster. Seitdem ihr kleiner Bruder an den Flecken gestorben ist, sind sie und ihre Mutter von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen. Bei den Flecken handelt es sich um eine Krankheit, welche durch verbotene Wörter, Tinte und Bücher ausgelöst wird. Und mittlerweile befürchtet Shae ebenfalls an den Flecken erkrankt zu sein, denn alles was sie Stickt, kommt in die Realität.

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut. Sie zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Manipulation funktioniert, wie die öffentliche Meinungsbildung gesteuert werden kann und wie leicht es ist, mit Hilfe von Angst eine Gesellschaft komplett umzukrempeln.

Leider konnte mich die Geschichte aber nicht komplett überzeugen. Vieles passiert zu schnell, ohne dass Situationen oder Personen Zeit hatten, sich zu entwickeln. Dadurch fühlte ich mich als Leserin teilweise etwas alleingelassen und orientierungslos und konnte der Situation nicht so gut folgen. Besonders, da es sich um eine komplett andere Welt mit unterschiedlichen Werten handelt, hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht. Oft wird eine Situation gerade interessant, da ist sie auch schon wieder vorbei. Das stört nicht nur den Lesefluss, sondern ist auch anstrengend.

Auch die Protagonistin Shae konnte mich nicht überzeugen. Zu Beginn ist sie noch sehr mutig und durchaus beeindruckend. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto naiver wird sie jedoch. Über ihre Gutgläubigkeit konnte ich oft genug nur den Kopf schütteln. Davon abgesehen habe ich leider bei keinem Charakter eine wirkliche Entwicklung mitbekommen, wodurch diese größtenteils ziemlich eindimensional wirkten.

Insgesamt hat mich das Debüt von Dylan Farrow eher enttäuscht. Die Aussagen, mit welchen das Buch beworben wurde haben meiner Ansicht nach nicht gestimmt. Viele Situationen wirkten unfertig, insgesamt hätten einige Seiten mehr die Geschichte vielleicht aufwerten können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2021

Ein netter Roman für zwischendurch

Wir in drei Worten
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Rachel und Ben kennen sich seit der Uni. Zu Studienzeiten waren sie die besten Freunde, bis ein Abend alles verändert und sie sich zehn Jahre lang nicht mehr sehen. Doch dann treffen sie in der Bibliothek ...

Rachel und Ben kennen sich seit der Uni. Zu Studienzeiten waren sie die besten Freunde, bis ein Abend alles verändert und sie sich zehn Jahre lang nicht mehr sehen. Doch dann treffen sie in der Bibliothek wieder aufeinander.

Der Schreibstil von Mhairi McFarlane ist sehr angenehm. Man kommt gut in die Geschichte rein, welche flüssig zu lesen ist.

Rachel stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Auf der einen Seite fand ich sie nett und lustig und auch ihre Selbstzweifel ließen sie einfach authentisch wirken. Auf der anderen Seite fand ich sie teilweise etwas anstrengend und zu naiv, beziehungsweise zu antriebslos.
Ben fand ich ganz interessant, wobei er mir fast wie zwei Personen vorkam. Zu Beginn wurde er ganz anders beschrieben, als er im Laufe des Buches dann tatsächlich war. Generell hätte ich es ganz interessant gefunden, auch ein paar Kapitel aus seiner Sicht zu lesen.

Insgesamt handelt es sich bei „Wir in drei Worten“ um ein nettes Buch, das man lesen kann, wenn man nicht viel Zeit am Stück hat. Es ist schön zu lesen mit vielen, allerdings auch vorhersehbaren Wendungen. Teilweise wirkt es etwas unfertig, was dem Lesefluss aber meistens trotzdem nicht schadet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2021

Ein wundervoller Fantasy-Roman

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Ella Kean ist zurück im Cottage ihrer vor zwei Jahren verstorbenen Großmutter. Eigentlich wollte sie kurz vor dem Abi einen Urlaub in Cornwall, zusammen mit ihrer Mutter machen. Doch die verspätet sich. ...

Ella Kean ist zurück im Cottage ihrer vor zwei Jahren verstorbenen Großmutter. Eigentlich wollte sie kurz vor dem Abi einen Urlaub in Cornwall, zusammen mit ihrer Mutter machen. Doch die verspätet sich. Kurz nach ihrer Ankunft entdeckt Ella einen jungen Mann auf einem Surfbrett im Meer treiben. In einer waghalsigen Aktion zieht sie ihn aus dem Wasser und ab da überschlagen sich die Ereignisse. Denn Aris umgeben viele Geheimnisse.

Der Schreibstil von Anna Fleck ist wunderbar. Die Geschichte lässt sich super lesen und ist sehr humorvoll geschrieben.Es ist eins dieser Bücher, für die man die Nacht durchmacht.

Ella hat mir von Anfang an extrem gut gefallen. Sie ist selbstbewusst und lebensfroh, will aber auch immer mit dem Kopf durch die Wand. Außerdem führt sie ständig innere Monologe, bei denen sie selbst meist nicht allzu gut weg kommt. Sie hat einen teilweise ziemlich schrägen, sarkastischen Humor, was die Geschichte allerdings sehr unterhaltsam macht.
Von Aris war ich ebenfalls von Anfang an begeistert. Er hat diese geheimnisvolle Aura, die ihn allerdings nur interessant und sympathisch macht, ohne „Bad Boy“ zu schreien. Man merkt schnell, dass er aus einer völlig anderen Kultur kommt, was zu einigen ulkigen Situationen führt

Insgesamt bin ich von Anna Flecks Debütroman absolut begeistert und kann die Fortsetzung gar nicht abwarten. Sie hat eine wundervolle, lebhafte Fantasy Welt mit der Realität verknüpft. Begleitet wird man von zwei tollen Hauptcharakteren, während man sich zu jedem Nebencharakter noch ein eigenes Buch wünscht. Ständig gibt es eine aufregende Wendung, wodurch es gar nicht möglich ist, das Buch aus der Hand zu legen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2021

Der Bachelor lässt grüßen

Selection
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Prinz Maxon von Illeá ist alt genug zum Heiraten. Um die richtige Frau für ihn zu finden wird ein Casting veranstaltet, für welches jede Provinz des Landes ein Mädchen schickt. Unter ihnen auch America, ...

Prinz Maxon von Illeá ist alt genug zum Heiraten. Um die richtige Frau für ihn zu finden wird ein Casting veranstaltet, für welches jede Provinz des Landes ein Mädchen schickt. Unter ihnen auch America, deren Herz allerdings bereits einem anderen gehört.

Der Schreibstil von Kiera Cass ist sehr angenehm. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann das Buch angenehm schnell weg lesen.

America fand ich als Charakter ziemlich nervig. Sie ist zwar sehr nett und authentisch, mir persönlich aber auch zu sprunghaft und inkonsequent. Auf der einen Seite möchte sie ihre Familie unterstützen, nimmt das Casting auf der anderen Seite aber auch nicht wirklich ernst. Es gibt einige Verhaltensweisen, die mir an ihr nicht gefallen haben, die ich aber nicht weiter ausführen werde, um nicht versehentlich zu Spoilern.
Maxon fand ich erstaunlich sympathisch. Er mag zwar etwas steif wirken, ist aber eigentlich nur unsicher, was ihn mir sehr sympathisch macht.Seine Beziehung zu America geht mir etwas zu schnell hin und her, manchmal ist er auch etwas naiv, aber grundsätzlich hat er mir ganz gut gefallen.

Insgesamt fand ich den ersten Teil der Selection Reihe nicht wirklich überzeugend. Der Schreibstil war gut, aber America hat mir charakterlich nicht gefallen und auch die Geschichte an sich fand ich inhaltlich nicht interessant, oder überzeugend. Zusätzlich war sie leider auch sehr vorhersehbar. Für mich war es zu sehr „Der Bachelor“, eine Sendung die ich persönlich ziemlich furchtbar finde.
Zur Verteidigung des Buches sollte man vielleicht noch sagen, dass es ein Geschenk war und ich es mir selbst vermutlich nie gekauft hätte.

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