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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2025

Flache Charaktere und wenig Inhalt

Wild Love
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Der Schreibstil von Elise Silver ist angenehm flüssig und ich konnte ihr gut folgen.

Leider hört es da bei den positiven Punkten zu „Wild Love“ aber auch schon auf. Zu Beginn hatte ich die Hoffnung, einfach ...

Der Schreibstil von Elise Silver ist angenehm flüssig und ich konnte ihr gut folgen.

Leider hört es da bei den positiven Punkten zu „Wild Love“ aber auch schon auf. Zu Beginn hatte ich die Hoffnung, einfach etwas zu brauchen, um in die Geschichte rein zukommen und mit den beiden Hauptcharaktere, Ford und Rosie, warm zu werden. Allerdings fand ich das Buch anstrengender, je mehr ich gelesen habe. Cora, die Tochter von Ford kommt ab und zu mal vor, spiel aber keine allzu wichtige Rolle und auch die Nebencharaktere hatten nur wenig Raum.

Ford und Rosie konnten mich beide überhaupt nicht überzeugen. Beide werden immer wieder mit den gleichen drei Charaktereigenschaften beschrieben. Ford ist der „socially awkward guy“, gleichzeitig aber auch sehr besitzergreifend. Rosie wirkte auf mich wie ein verwöhntes kleines Mädchen, das versucht eine erwachsene Frau zu spielen.

Auch inhaltlich hatte die Geschichte leider nicht viel zu bieten. Rosie und Ford sind fast immer zusammen aufgetreten, wodurch es keinen Raum gab, die beiden unabhängig voneinander kennenzulernen. Obwohl meine Hoffnungen zu Beginn groß waren, handelt es sich bei „Wild Love“ leider um ein Buch, das schlechter wird, je mehr man liest und ich war froh, als es endlich durch war.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Endlich wieder ein Buch, das den Hype wert ist

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Lyra ist eine super spannende und sympathische Prota. Die 23-jährige verhält sich zum Glück (!) ihrem Alter entsprechend. Heißt: Natürlich ist sie nicht allwissend, hat Sinnkrisen und kämpft mit ihren ...

Lyra ist eine super spannende und sympathische Prota. Die 23-jährige verhält sich zum Glück (!) ihrem Alter entsprechend. Heißt: Natürlich ist sie nicht allwissend, hat Sinnkrisen und kämpft mit ihren eigenen Dämonen. ABER sie ist eben auch keine (naive) 16-jährige mehr, sondern denkt über Probleme und Situationen nach. Sie reflektiert ihr Verhalten und das anderer und stürzt sich nicht kopflos in jedes Abenteuer. Nichtsdestotrotz ist sie mutig, teils auch leichtsinnig, steht aber auch immer für ihre Prinzipien ein. Insgesamt ein wirklich toller Charakter.
Hades ist sowohl Gegenspieler als auch Verbündeter. Er ist immer für eine Überraschung gut gewesen und für mich das perfekte Beispiel für einen vermeintlich bösen Charakter, an den man sein Herz verliert und hofft, dass er doch nicht so böse ist, wie alle meinen.
Auch die Nebencharaktere sind gut gelungen. Manche fallen in der Geschichte etwas hinten runter. Die meisten bekommen aber genug Zeit und Raum, sich zu entwickeln und zu spannenden und sympathischen Teilen der Geschichte zu werden.

Das Worldbuilding von Abigail Owen ist grandios. Sie hat jede der knapp 700 Seiten genutzt, um eine faszinierende Welt rund um Olymp, Unterwelt, Menschen und (arrogante) Götter zu erschaffen. Ich habe stets mitgefiebert und wurde regelmäßig überrascht, was sich die Autorin alles ausgedacht hat.

Insgesamt handelt es sich bei „The Games Gods Play“ (endlich mal wieder) um einen Hype, den ich sehr gut verstehe und bei dem ich mich definitiv anschließe. Es ist eine wirklich spannende und unterhaltsame Geschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Pseudo-Werwölfe auf Aphrodisiakum

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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In „The Fake Mate“ geht es um die Ärzte Mack und Noah, die im gleichen Krankenhaus arbeiten. In einer Welt, in der Gestaltwandler offen leben, ist Mackenzie eine Omega und somit eine seltene Wölfin. Noah ...

In „The Fake Mate“ geht es um die Ärzte Mack und Noah, die im gleichen Krankenhaus arbeiten. In einer Welt, in der Gestaltwandler offen leben, ist Mackenzie eine Omega und somit eine seltene Wölfin. Noah ist ein Alpha, auch diese sind selten und halten sich wegen Vorurteilen, sie seien aggressiv und gewalttätig häufig bedeckt. Da Mack genug von furchtbaren Dates und dem Druck ihrer Großmutter hat, sich endlich einen Mann zu suchen und Noah als ungebundener Alpha um seinen Job fürchten muss, gehen die beiden kurzerhand eine Fake. Gefährtenbindung ein.

Den Schreibstil von Lana Ferguson fand ich angenehm flüssig und nahbar. Besonders die Schlagabtäusche zwischen Mack und ihrem besten Freund Parker waren sehr unterhaltsam.

Zu Beginn hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war kurzweilig und sehr unterhaltsam. Je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Handlung allerdings gelangweilt. Mack und Noah sind grundsätzlich nette Charaktere, allerdings hatte ich nach 100 Seiten schon das Gefühl, alles über sie zu wissen. Da kam nichts neues, keine Überraschungen mehr. Und obwohl die beiden keine Teenager und auch keine jungen Erwachsenen mehr sind, wirkte ihr Verhalten auch mich teilweise doch etwas unreif. Auch die Geschichte an sich war leider sehr vorhersehbar. Bei dieser Art von Story erwarte ich natürlich nichts super außergewöhnliches, aber auch der Schreibstil wurde irgendwann schleppender, sodass der Lesefluss etwas abhanden kam. Für meinen Geschmack war es dann auch irgendwann zu viel Spice. Etwas ist ja nett, aber bitte nicht jedes Kapitel, mir fehlte da irgendwann leider abseits des Schlafzimmers die Handlung.
Was mich wirklich wehmütig stimmt ist, dass die Werwolf Storyline genutz wurde, um mit den gängigen Wörtern und Klischees um sich werfen zu können. Eine wirkliche Rolle hat dieser Aspekt ansonsten quasi nicht gespielt.

Insgesamt würde ich „The Fake Mate“ leider nicht weiterempfehlen. Die Geschichte ging spannend und unterhaltsam los, hat dann aber leider auch nachgelassen.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Highlight der Reihe

Fandom
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Mit „Fandom“ geht die „Famous“ Reihe von Eden Finley in die dritte Runde. Dieses mal geht es um Mason und Denver, die während ihrer Zeit bei der Boyband „Eleven“ beste Freunde waren. Am letzten Abend hat ...

Mit „Fandom“ geht die „Famous“ Reihe von Eden Finley in die dritte Runde. Dieses mal geht es um Mason und Denver, die während ihrer Zeit bei der Boyband „Eleven“ beste Freunde waren. Am letzten Abend hat Denver einen Fehler gemacht, seitdem haben sich die beiden nicht mehr gesehen. Mason hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, doch dann steht plötzlich Denver vor seiner Tür.

Die Geschichte von Mason und Denver hat mir bis jetzt am besten gefallen. Beide sind auf ihre Art sympathisch und nahbar. Beide haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und damit, ihre einst so enge Freundschaft verloren zu haben. Es ist spannend zu erfahren, wie unterschiedlich zwei Menschen die gleiche Situation wahrnehmen und welche Schlüsse sie ziehen. Gleichzeitig werden Probleme, die in Hollywood herrschen, wie extreme Oberflächlichkeit, ein extrem unrealistisches Körperbild und das Ausnutzen verschiedenster Situationen für Publicity thematisiert. Auch in diesem Band spielen die anderen „Eleven“ Jungs und ihre Partner wieder eine Rolle. Ich finde es schön, wie natürlich die verschiedenen Teile verbunden werden und bin schon sehr gespannt auf den letzten Teil.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Etwas langatmig

Spotlight
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„Spotlight“ ist der zweite Teil der „Famous“ Reihe. In diesem wird die Geschichte von Ryder und Lyric erzählt. Ryder hat die Boyband Eleven verlassen, um seine Tochter vor der Öffentlichkeit zu beschützen ...

„Spotlight“ ist der zweite Teil der „Famous“ Reihe. In diesem wird die Geschichte von Ryder und Lyric erzählt. Ryder hat die Boyband Eleven verlassen, um seine Tochter vor der Öffentlichkeit zu beschützen und ihr ein normales Leben zu ermöglichen. Lyric hat eine Ausbildung als Nanny und wird von Ryder zur Unterstützung eingestellt. Sein eigentlicher Traum ist es jedoch, mit seiner Musik durchzustarten und als Sänger berühmt zu werden.

Pluspunkte bekommt das Buch dafür, dass Charaktere aus dem ersten Band auch in der Fortsetzung vorgekommen sind, ohne eine zu große Rolle einzunehmen. Mir gefällt es immer gut, wenn Bücher miteinander verflochten, jedoch auch ohne Vorkenntnisse verständlich sind. Das ist, meiner Meinung nach, bei „Spotlight“ der Fall. Ansonsten muss ich leider sagen, dass ich den zweiten Teil schwächer fand, als den Vorgänger. Ryder, seine Tochter Kaylee und Lyric sind sympathische Charaktere, bleiben mir aber ein bisschen zu oberflächlich. Generell hat sich die Geschichte die meiste Zeit um die immer gleichen Probleme gedreht, ohne dass es wirklich vorwärts ging. Zu Beginn fand ich das gut verständlich, irgendwann wurde es mir dadurch aber leider etwas zu langatmig.

Das Buch war insgesamt nicht schlecht, hat mich aber leider auch nicht umgehauen und ist für mich schwächer als der Vorgänger.

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