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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2020

Ein wunderschönes, zeitloses Buch zum immer wieder neu lesen und entdecken

Making Faces
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Fern Taylor ist über beide Ohren in Ambrose Young verliebt. Dieser ist der Star der Schule und hat die unauffällige Fern noch nie wirklich bemerkt.
Bailey Sheen ist Ferns Cousin und ihr bester Freund. ...

Fern Taylor ist über beide Ohren in Ambrose Young verliebt. Dieser ist der Star der Schule und hat die unauffällige Fern noch nie wirklich bemerkt.
Bailey Sheen ist Ferns Cousin und ihr bester Freund. Doch Bailey ist auch sehr krank und wird Fern nicht ihr ganzes Leben lang begleiten können.
Die Schicksale der drei könnten unterschiedlicher nicht sein und sind doch alle miteinander verknüpft.

Den Schreibstil von Amy Harmon fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Ich bin oft über Formulierungen gestolpert. Wenn man sich daran gewöhnt hat (der Stil ist einfach „anders“) fällt das Lesen leicht und macht viel Spaß.

Ambrose fand ich von Beginn an sehr faszinierend. Er ist zwar der Star der Schule, aber trotzdem sehr nahbar. Mann kann seine Ecken und Kanten klar erkennen und auch dass ihn mehr ausmacht, als nur sein sportliches Talent wird schnell klar.
Mit Fern hatte ich die größten Probleme. Sie ist sehr authentisch dargestellt, in jedem Satz glaubt man ihr, dass sie sich nicht als hübsch empfindet, dass sie sich um andere sorgt und einfach ein guter Mensch ist. Sie ist glaubwürdig und ich kann alle Handlungen von ihr auf ihre Weise nachvollziehen. Trotzdem war sie mir teilweise einfach „zu viel“.
Bailey hat mir von Anfang an am Beste gefallen. Er hat eine leicht schräge Art, in die man sich sofort verliebt. Er ist der beste Freund, den sich jeder wünscht. Ein guter Humor, positive Einstellung, gepaart mit einer schonungslosen Ehrlichkeit und doch immer für seine Freunde da.


Insgesamt hat mir der Roman von Amy Harmon extrem gut gefallen. Er hat mich in jede erdenkliche Gefühlslage versetzt und tief berührt. Es handelt sich um ein Buch, das man beim ersten mal schnell liest, um zu erfahren, wie es weitergeht. Dann lädt es aber dazu ein es wieder in die Hand zu nehmen, um die vielen interessanten und tiefgründigen Gedanken erleben, hinterfragen, verstehen und genießen zu können.
Definitiv ein grandioses Buch für Leser jedes Alters.

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.09.2020

Die vielleicht beste Romantsay Geschichte des Jahres

Midnight Chronicles - Schattenblick
5

Worum es geht:

Roxy ist eine Huntress in London. Zusammen mit ihrem Kampfpartner Finn sorgt sie dafür, dass möglichst keine nicht-menschlichen Wesen ihr Unwesen in der Stadt treiben. Zusätzlich muss sie ...

Worum es geht:

Roxy ist eine Huntress in London. Zusammen mit ihrem Kampfpartner Finn sorgt sie dafür, dass möglichst keine nicht-menschlichen Wesen ihr Unwesen in der Stadt treiben. Zusätzlich muss sie innerhalb von 499 Tagen ebenso viele entflohene Seelen wieder in die Unterwelt schicken, da sie diese aus versehen freigelassen hat. Und dann ist da noch Shaw, welcher von einem Geist besessen war, den sie ausgetrieben hat. Dummerweise hat er daraufhin sämtliche Erinnerungen verloren.

Die Charaktere:

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Roxy und Shaw. Roxy ist eine junge Huntress, die selbstbewusst und tough ist.Sie hat einen trockenen, zuweilen zynischen Humor und eine ausgeprägte Liebe für Essen, insbesondere Fast Food. Auch wenn sie teilweise unnahbar wirkt, ist sie stets für ihre Freunde da.
Shaw wurde von Roxy gefunden, als er von einem Geist besessen war. Seitdem sie diesen ausgetrieben hat, kann er sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern.
Generell sind die beiden ein ziemlich ulkiges Duo. Sowohl einzeln, als auch im Umgang miteinander haben sie mich nicht nur einmal zum schmunzeln gebracht.
Auch die Nebencharaktere haben viel Raum und Tiefe bekommen. Natürlich waren sie nicht so stark ausgearbeitet wie die Hauptcharaktere, trotzdem hat es gereicht um sie ins Herz zu schließen.

Miene Meinung:

Der Auftakt zur Midnight Chronicles Reihe hat mir extrem gut gefallen. Definitiv eins der besten Bücher, die ich 2020 gelesen habe! Es ist eine tolle Fantasy Geschichte, die ich s in der Form noch nicht gelesen habe. Alle Erklärungen sind sehr angenehm in den Text eingearbeitet, sodass man Informationen über die kreierte Welt bekommt, ohne von diesen erschlagen zu werden. Die Geschichte wird angenehm langsam aufgebaut, ist aber die ganze Zeit über sehr spannend. Außerdem mit einer ordentlichen Portion Humor gespickt, sodass man als Leser emotional extrem gefordert wird. Im einen Augenblick lacht man Tränen, anschließend möchte man mit Herzchen in den Augen aufseufzen um dann sofort in einer spannenden Szene mit den Charakteren mitzufiebern. Zusätzlich spielt sich die Geschichte in der heutigen Zeit ab. Es gibt immer wieder Anspielungen beziehungsweise Nennungen (fast) aktueller Ereignisse. Für mich wurde es dadurch noch interessanter.


Fazit:

Insgesamt hat mir Midnight Chronicles wahnsinnig gut gefallen. Für mich definitiv eins der besten Bücher 2020 und eins meiner Lieblingsbücher. Einmal angefangen gehört es zu den Büchern, für die man die Nacht durchmacht, weil man sich immer wieder selbst das Mantra „nur noch ein Kapitel“ vorsagt und am Ende doch daran scheitert. Insgesamt eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 25.06.2021

Ein spannender Auftakt

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Jael ist unverschämt gutaussehend, mal charmant mal ein Ar*** ach ja … und sein Auftrag ist es anderen Menschen ihre Liebe zu stehlen. Das geht auch gut, solange bis er auf Xenia trifft.
Viele Menschen ...

Jael ist unverschämt gutaussehend, mal charmant mal ein Ar*** ach ja … und sein Auftrag ist es anderen Menschen ihre Liebe zu stehlen. Das geht auch gut, solange bis er auf Xenia trifft.
Viele Menschen würden Xenia wohl als seltsam beschreiben. Sie ist eher eine Einzelgängerin und kann Berührungen anderer Menschen nicht ertragen. Denn jeder Mensch hat ein eigenes Geräusch, welches anscheinend nur sie hören kann. Bis sie auf Jael trifft, der Typ, der anscheinend unter massiven Stimmungsschwankungen leidet ist der einzige, beidem es komplett still ist.

Der Schreibstil von Stefanie Neeb ist angenehm flüssig und gut zu lesen. Man kommt super in die Geschichte rein.

Jael und Xenia waren fand ich von Anfang an interessant, wobei mir die Charaktere Felix und Chrystal fast noch besser gefallen haben. Dass die Geschichte aus vier verschiedenen Sichten erzählt wurde war mir zu Beginn etwas zu viel, allerdings konnte ich mich doch relativ schnell zurechtfinden.

Die Geschichte an sich fand ich super interessant, da ich auch noch nie etwas vergleichbares gelesen habe. Allerdings fand ich es besonders zu Beginn teilweise schwer der Handlung zu folgen. Es wurden immer wieder Teile bei der Erzählung ausgelassen und immer wenn ein Sachverhalt aufgedeckt wurde ist etwas neues ungeklärtes aufgetaucht. Grundsätzlich hat das die Geschichte natürlich sehr spannend gemacht, teilweise war es für mich aber doch etwas zu viel des guten.

Rückblickend hat mir das Buch insgesamt dennoch sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Ein toller Vampir Roman

Blutrote Küsse
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Cat ist ein Mischwesen, halb Mensch, halb Vampir. Ihre menschliche Mutter wurde von einem Vampir vergewaltigt, wodurch Cat entstanden ist. Seitdem hat ihre Mutter einen ausgeprägten Hass auf Vampire, die ...

Cat ist ein Mischwesen, halb Mensch, halb Vampir. Ihre menschliche Mutter wurde von einem Vampir vergewaltigt, wodurch Cat entstanden ist. Seitdem hat ihre Mutter einen ausgeprägten Hass auf Vampire, die ihrer Meinung nach alle böse sind. Um ihr das Leben leichter zu machen geht Cat auf Vampir Jagt, als sie eines Abends auf Bones trifft, welcher als einziger Vampir nicht an ihr interessiert zu sein scheint.

Der Schreibstil von Jeaniene Frost ist angenehm flüssig und gut zu lesen. Zu Beginn fand ich die Geschichte nicht ganz so überzeugend,. Allerdings wird der Roman besser, je mehr man liest.

Cat ist sehr stur und selbstbewusst. Sie weiß was sie will und ist von ihren Fähigkeiten, die über die eines normalen Menschen hinausgehen, überzeugt. Ihre doch sehr festgefahrene Meinung zum Thema Vampire ging mir zu Beginn etwas auf die Nerven. Allerdings ist sie auch verständlich, da sie, abgesehen von ihrer Mutter und ihren Großeltern, keine sozialen Kontakte hat.
Bones fand ich von Anfang an sehr interessant und auch sehr schnell sehr sympathisch.

Insgesamt muss man der Geschichte etwas Zeit geben, um sich zu entwickeln. Dann ist sie aber definitiv lesenswert.

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Veröffentlicht am 22.08.2020

Ein schöner Roman für den Urlaub, oder um sich in ebendiesen zu träumen.

Fünf am Meer
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Linn wohnt zusammen mit ihrem Freund in einer Wohnung in München. Als sie diesen inflagranti mit einer Arbeitskollegin/Freundin erwischt bricht für Linn eine Welt zusammen, hatte sie doch eigentlich eher ...

Linn wohnt zusammen mit ihrem Freund in einer Wohnung in München. Als sie diesen inflagranti mit einer Arbeitskollegin/Freundin erwischt bricht für Linn eine Welt zusammen, hatte sie doch eigentlich eher mit einem Antrag von Martin gerechnet. Da kommt ihr der exzentrische Mr. Cunningham gerade recht, welcher behauptet Erbermittler zu sein und dass sie von einer Tante zweiten Grades ein Haus in den USA geerbt habe. Spontan entschließt Linn sich ihn nach Amerika zu begleiten.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sommerlich bunt, zeigt direkt den Schauplatz und spiegelt den Titel wider.
Der Schreibstil von Emma Sternberg ist angenehm flüssig und gut zu lesen. Teilweise geht sie mir etwas zu sehr ins Detail, besonders bei der Beschreibung von Objekten. Insgesamt stört das den Lesefluss aber nicht allzu sehr.
Linn gehört zu den Charakteren, die zwar sympathisch sind, mit denen man (oder ich) sich jedoch nicht unbedingt identifizieren kann. Auch wenn ihre Beweggründe in den meisten Fällen nachvollziehbar sind, finde ich einige Handlungen und Einstellungen doch etwas sonderbar. Besonders ihre Beziehung zu den männlichen Charakteren.
Die Idee, dass die Protagonistin von einer Tante erbt, von welcher sie bis zu dem Zeitpunkt noch nichts wusste, ist nicht allzu originell, trotzdem schön umgesetzt.
Man ist als Leser direkt in der Geschichte drin und durch einige (mehr oder weniger) überraschende Wendungen wird der Spannungsbogen relativ hochgehalten.
Leider kommt mir das Ende allerdings etwas zu abrupt. Emma Sternberg erzählt einige Szenen sehr ausschweifend und generell auch eher ausführlich. Das ist grundsätzlich schön, passt jedoch leider nicht zu Schluss. Hier hätte sie sich gerne ein paar mehr Seiten nehmen können, um „Fünf am Meer“ etwas ausführlicher und angemessener zu Ende zu erzählen.

Insgesamt handelt es sich bei dem Roman um eine schöne, leichte Urlaubslektüre. Er ist unterhaltsam und angenehm leicht zu lesen.

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