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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2020

Ein unterhaltsamer Roman für den Sommerurlaub

Liebling, ich habe das Haus getauscht
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Das Cover ist okay. Für meinen Geschmack ist es leider etwas zu bunt und zu langweilig.

Ben Breuer und seine Frau Marie stehen als Selbstständige kurz vor der Pleite. Zu allem Übel stehen auch noch die ...

Das Cover ist okay. Für meinen Geschmack ist es leider etwas zu bunt und zu langweilig.

Ben Breuer und seine Frau Marie stehen als Selbstständige kurz vor der Pleite. Zu allem Übel stehen auch noch die Sommerferien vor der Tür. Natürlich möchte der Familienvater seinen beiden Kindern Tommy und Lisa unbedingt einen schönen Sommerurlaub ermöglichen, trotz der finanziellen Situation. Da kommt die Option, das eigene Haus mit der Villa eines Millionärs zu tauschen gerade recht.

Der Schreibstil von Wilko Weiss ist angenehm flüssig. Der Roman lässt sich gut lesen, ist lustig und damit sehr gut als leichte Sommerlektüre geeignet.

Die vorkommenden Charaktere wirken authentisch, allerdings nicht allzu tiefgründig. Alle haben etwas sympathisches an sich, wodurch ein Einstieg in den Roman sehr schnell und einfach möglich ist.
Besonders Ben Breuer, aus dessen Sicht der Roman erzählt wird, tritt für meinen Geschmack etwas zu sehr auf der Stelle. Seine Gedankengänge und Beweggründe sind meistens nachvollziehbar, allerdings verändert sie sich über etwa 330 Seiten nicht wirklich, wodurch der Roman phasenweise etwas anstrengend zu lesen ist.

Insgesamt hat Wilko Weiss mit „Liebling, ich habe das Haus getauscht“ aber einen sehr heiteren Roman geschaffen, der als Urlaubslektüre durchaus zu empfehlen ist.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Eine süße und humorvolle Geschichte

The Night We Met
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Abby Jimenez ist für mich mittlerweile eine dieser Autorinnen, deren Bücher ich auch blind kaufen würde. Bis jetzt hat mich noch jede Geschichte von ihr überzeugt, so ist es auch bei „The night we met“.

Larissa ...

Abby Jimenez ist für mich mittlerweile eine dieser Autorinnen, deren Bücher ich auch blind kaufen würde. Bis jetzt hat mich noch jede Geschichte von ihr überzeugt, so ist es auch bei „The night we met“.

Larissa und Chris sind beides sehr sympathische und liebenswürdige Charaktere. Sie hat eine schwierige Kindheit gehabt, die sie weiterhin bei vielen Entscheidungen beeinflusst. Gleichzeitig ist Larissa eine Kämpferin, die jedoch nie ihre positive und lebensfrohe Einstellung verloren hat, was ich sehr schön fand. Er ist ein unglaublich aufmerksamer und liebevoller Mann, der sich unglaublich gut um die Menschen kümmert, die ihm wichtig sind. Dadurch habe ich Chris sehr schnell ins Herz geschlossen. Auch fand ich die Unterschiede zwischen ihm und seinem besten Freund Mike sehr spannend.

Mir persönlich war allerdings der Klappentext etwas zu ausführlich. Hat man ihn gelesen, waren 400 Seiten Handlung von 450 Seiten, die das Buch hat quasi schon bekannt. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten und habe die ganze Zeit mit Chris und Larissa mitgelitten, gefiebert und geseufzt. Eine Schwäche der Bücher der Autorin ist für mich leider immer das Ende. Alles deutet auf ein unlösbares Problem hin, nur damit dieses in einer „Hau-Ruck“ Aktion, auf ein paar Seiten dann doch gelöst wird. Da zuvor viel Zeit gewesen wäre, eine Lösung vorzubereiten, ist mir das leider meistens etwas zu viel. Dennoch hat mich „The night we met“ sehr gut unterhalten, es ist ein wirklich kurzweiliges Buch, das ich gerne weiterempfehlen werde.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Aufschlussreich und unterhaltsam

Funkenschwestern
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„Funkenschwestern“ ist das erste Buch, welches ich zum Thema Feminismus gelesen habe und es hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Barbara Blaha ist super angenehm. Man kann ihr gut ...

„Funkenschwestern“ ist das erste Buch, welches ich zum Thema Feminismus gelesen habe und es hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von Barbara Blaha ist super angenehm. Man kann ihr gut folgen und sie versteht es Fachbegriffe so zu verwenden und zu erklären, dass sie für Personen, die sich mit verschiedenen Themen noch nicht auseinandergesetzt habe gut verständlich sind. Gleichzeitig sind die Erklärungen jedoch in einem Rahmen, dass sich auch Personen, die schon weiter im Thema drin sind, nicht langweilen sollten.

Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. Besonders zum Einstieg in das Thema Feminismus bietet es meiner Ansicht nach eine tolle Übersicht über viele verschiedene Aspekte und bietet somit gezielt die Möglichkeit, sich im Nachgang gezielt zu verschiedenen Themen weiterzubilden. Gut gefallen hat mir auch, dass Blaha sehr optimistisch schreibt und nahbar schreibt. Sie zeigt immer wieder, dass niemand perfekt ist und beschreibt, wie wichtig es ist, miteinander und voneinander zu lernen.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es für mich nicht viele neue Erkenntnisse gab, sondern sich hauptsächlich um zusammengetragene Fakten handelte. Für alle, die sich noch nicht (viel) mit Feminismus und dem Patriarchat beschäftigt haben, ist „Funkenschwestern“ eine tolle Möglichkeit, um einen ersten Einblick zu erhalten. Diejenigen, die sich schon etwas intensiver mit diesen Themen und verschiedenen Statistiken beschäftigt haben, werden vermutlich eher wenig Neues erfahren.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Eine süße und kurzweilige Geschichte

Football Royalty
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Der Schreibstil von Eden Finley ist – wie bis jetzt bei jedem ihrer Bücher - sehr angenehm. Man kommt problemlos in die Geschichte und kann sowohl den Charakteren als auch der Handlung selbst super folgen. ...

Der Schreibstil von Eden Finley ist – wie bis jetzt bei jedem ihrer Bücher - sehr angenehm. Man kommt problemlos in die Geschichte und kann sowohl den Charakteren als auch der Handlung selbst super folgen.

Was mir an Peyton und Levi sehr gut gefallen hat ist, wie sie sich nicht nur gegenseitig ergänzen, sondern auch je nach Situation ihre jeweiligen „Rollen“ tauschen beziehungsweise anpassen. So ist Peyton zum Beispiel in vielen Situationen der selbstbewusste Quarterback mit der für viele Sportler typischen Arroganz. Gleichzeitig hat er in der Beziehung mit Levi jedoch kein Problem damit, seine Unerfahrenheit zu zeigen und zu kommunizieren, dass er Anleitung braucht.

Die Handlung hatte für mich dieses mal leider leichte Schwächen. Es hat sich sehr lange sehr viel um das Aufwachsen der beiden Protagonisten gedreht, dass es sich hier um ähnliche Voraussetzungen und doch ganz andere Umstände gehandelt hat. Da hat sich die Geschichte nach einiger Zeit doch etwas im Kreis gedreht. Gleichzeitig wurde der erwartbare Wendepunkt sehr schnell abgearbeitet. Das hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht.

Davon abgesehen handelt es sich auch bei Football Royalty um ein Buch das man gerne anfängt, weil man sich schon zu Beginn auf das Happy End freut und der Weg dahin ein Lächeln ins Gesicht und ein wohliges Gefühl hinterlässt.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Unterhaltsam und kurzweilig

Say You'll Remember Me
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"Say you'll remember me" ist das erste Buch, das ich von Abby Jimenez gelesen habe und es hat mich voll abgeholt.

Der Schreibstil war angenehm flüssig und ich konnte allen gut folgen. Es gab so viele ...

"Say you'll remember me" ist das erste Buch, das ich von Abby Jimenez gelesen habe und es hat mich voll abgeholt.

Der Schreibstil war angenehm flüssig und ich konnte allen gut folgen. Es gab so viele Szenen, bei denen ich mindestens schmunzeln, allerdings auch echt oft laut lachen musste. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und war gleichzeitig kurzweilig.

Auch die beiden Hauptcharaktere haben mir wirklich gut gefallen. Xavier ist auf den ersten Blick ein grumpy Tierarzt, der seinen Beruf liebt, die Menschen, die dazu gehören allerdings nicht ausstehen kann. Sobald man ihn im Laufe der Geschichte allerdings etwas besser kennenlernt hat er zwar seine Macken, ist aber auch eine wandelnde Green Flag. Sam hat mir insgesamt ebenfalls gut gefallen. Sie ist eine sehr positive Frau, die immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat und weiß, was sie will. Leider muss ich allerdings auch sagen, dass sie mir teilweise etwas zu "bedürftig" war.

Zum Ende hin fand ich die Geschichte leider teilweise etwas langatmig, weil das gleiche Problem immer und immer wieder wiederholt wurde, ohne dass sich wirklich etwas geändert hätte. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass die Vergangenheit von Xavier noch etwas besser beleuchtet wird, da sie eine wichtige Rolle für die Geschichte spiet, leider aber etwas stiefmütterlich behandelt wird.
Trotzdem handelt es sich hier um ein absolutes Wohlfühlbuch und ich kann den Hype um Abby Jimenez definitiv verstehen. Es wird nicht das letzte Buch sein, das ich von dieser Autorin gelesen habe.

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