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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2020

Ein ganz wundervolles und wunderschöne illustriertes Kinderbuch

Dinosaurier im Freibad (Bd. 2)
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Dinosaurier stehen bei uns zu Hause aktuell ganz hoch im Kurs. Meine Tochter kann gar nicht genug bekommen von diesen Riesenechsen aus Urzeiten. Wir haben schon diverse Bücher verschlungen und ich habe ...

Dinosaurier stehen bei uns zu Hause aktuell ganz hoch im Kurs. Meine Tochter kann gar nicht genug bekommen von diesen Riesenechsen aus Urzeiten. Wir haben schon diverse Bücher verschlungen und ich habe beim Vorlesen regelrechte Knoten in der Zunge bekommen, da die meisten Saurier keine einfachen Namen haben.
Die Bücher, die wir bisher gelesen haben, hatten den Fokus eher auf der Wissens- und Informationsvermittlung. Mit “Dinosaurier im Freibad” ist unser erstes Geschichtenbuch über Dinos bei uns eingezogen. Und eins kann ich euch schon verraten, an einigen Tagen durfte ich es mehr als drei Mal täglich lesen. Ich kann das Buch schon fast auswendig.

“Dinosaurier im Freibad” ist der zweite Band um Leon, Sophie und ihrer Oma, die waschechte Dinosaurier in ihrem Gewächshaus großzieht. Den ersten Band kennen wir noch nicht, das tat der Geschichte allerdings keinen Abbruch. Wir brauchten die Vorkenntnisse aus dem erste Band nicht, um den zweiten Band zu verstehen. Band 1 werden wir uns dennoch zulegen, einfach weil uns “Dinosaurier im Freibad” so gut gefallen hat.

Schlägt man das Buch auf, fallen einem gleich die wundervollen Illustrationen von Petra Fritz auf. Sie sind so wunderschön gezeichnet und auf jeder einzelnen Sete gibt es unglaublich viel zu entdecken. Selbst nach dem 20ten Mal lesen haben wir immer noch neue Details in den Bildern entdeckt und uns daran erfreut.
Doch nicht nur die Bilder in diesem Buch sind toll, die ganze Geschichte ist es. Sie ist so liebevoll und warmherzig geschrieben. Es gibt nicht viele Bücher bei denen ich kein Problem habe es auch fünf Mal an einem Tag zu lesen.

Leon und Sophie besuchen ihre Großmutter in den Sommerferien. Bereits in den letzten großen Ferien haben die beiden herausgefunden, dass ihre Oma ein kleines bzw. etwas größeres Geheimnis hat. Sie züchtet Dinosaurier – echte Dinosaurier. Dieses Jahr finden Sophie und Leon heraus, dass ihre Oma auch Wassersauriern ein neues Zuhause gegeben hat und zwar in einem alten, etwas runtergekommenen Freibad. Leider ist in diesem Freibad das Gitter vor einem Abflussrohr kaputt und ausgerechnet dort landet ein kleiner Plesiosaurus und wird davon gespült. Sophie, Leon und ihre Oma machen sich auf die Suche nach dem kleinen Dinosaurier.

Das Buch ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet, da es neben vielen Bildern auch einen leicht zu verstehenden und nachvollziehenden Text hat. Die Geschichte ist simpel und trotzdem spannend. “Dinosaurier im Freibad” ist das neue Lieblingsbuch meiner Tochter geworden. Einzelne Passagen kann sie tatsächlich schon fehlerfrei mitsprechen.

Fazit

Ein ganz wundervolles und wunderschöne illustriertes Kinderbuch. Meine Tochter und ich lieben es. Man kann es auch prima ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes lesen, trotzdem würde ich bei Interesse empfehlen erst den ersten Band zu kaufen oder gleich beide Bände zusammen. Band 1 wird demnächst auch bei uns einziehen und ich weiß jetzt schon, dass ich auch dieses Buch bestimmt mindestens 50 Mal lesen darf.

Von uns gibt es voll 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

Witziger Klapp-Spaß für Dinofans

Das verrückte Dino-Klappbuch
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Hast du schon mal was vom Stegodocus oder vom Archaecerasaurus gehört? Nee, ich auch noch nicht. Dafür kenne ich den Diplodocus und den Kannemeyeria. Das aber auch nur, weil meine Tochter sich aktuell ...

Hast du schon mal was vom Stegodocus oder vom Archaecerasaurus gehört? Nee, ich auch noch nicht. Dafür kenne ich den Diplodocus und den Kannemeyeria. Das aber auch nur, weil meine Tochter sich aktuell sehr für Dinosaurier interessiert und wir in diesem Zuge auf dieses Buch hier aufmerksam wurden. Passenderweise ist meine Tochter im Sommer vier Jahre alt geworden und passt so in die Altersempfehlung dieses Buches.

Auf den ersten Blick macht das Buch einen sehr guten Eindruck. Es ist groß und stabil. Die Zeichnungen sind schön anzusehen und kindgerecht gestaltet. Und in der Tat lassen sich viele neue Dinosaurier-Arten mit diesem Buch kreieren, was meine Tochter und ich beide sehr lustig fanden. Wir konnten so richtig schön kreativ werden.
Die zu den Dinosaurier gehörenden Informationen sind kurz gehalten und kindgerecht aus der Ich-Perspektive” formuliert. Mir haben die Texte gefallen, auch wenn ich der Meinung bin, dass sie einen waschechten Dinofan nicht mehr sonderlich begeistern würden. Dafür sind die gelieferten Infos zu rudimentär. Uns haben sie allerdings für den Anfang gereicht. Wollten wir mehr über einen der Dinos wissen, haben wir das Internet bemüht.

Auf den zweiten Blick und nach eingehender Prüfung wird das Buch leider nicht mehr ganz so stabil. Bei uns haben sich die mittleren Klappen leider ein wenig verzogen, so dass sie beim Umklappen nun haken und nicht mehr ganz richtig passen. Meine Tochter hat es nicht gestört. Mich leider schon, da ich es kommen sehe, dass die Klappen mit viel Druck in Position gebracht werden und somit vermutlich unschön knicken werden.

Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt. Insgesamt gefällt mir das Buch echt gut. Ich mag die Illustrationen sehr und auch die kurzen Infos in Ich-Form über die Dinos. Das Buch regt zudem die Fantasie an und lädt zum Spielen und Mitmachen ein.

Veröffentlicht am 30.09.2020

Humorvoll, witzig, herzlich und mit äußerst sympathischen Charakteren

Memento Monstrum
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Erinnerst du dich an die schaurigen Geschichten über Graf Dracula, Werwölfe oder den Yeti?
Ja? – Dann vergiss ganz schnell, was du glaubst du wissen.
Nein? – Prima! Dann lass dir auch in Zukunft keinen ...

Erinnerst du dich an die schaurigen Geschichten über Graf Dracula, Werwölfe oder den Yeti?
Ja? – Dann vergiss ganz schnell, was du glaubst du wissen.
Nein? – Prima! Dann lass dir auch in Zukunft keinen Stuss darüber erzählen und lies in diesem Buch, was wirklich geschehen ist.

Vlad Dracula ist Wahrheit kein blutrünstiger Vampir, der liebend gerne Menschen beißt. Dracula ist ein 589-jähriger Fledermaus-Opa, der seine Enkel liebt, äußerst freundlich und höflich ist und am liebsten nie einen Menschen beißen würde.
Was mit dem Yeti, dem Werwolf und dem schleimigen Fischmonster ist? Kann ich dir leider nicht verraten. Dafür musst du das Buch selber lesen.

Jochen Tills neustes Kinderbuch ist ein wahrer Hingucker. Das Buch ist so unglaublich schön aufgemacht. Es glänzt und funkelt und sieht einfach nur großartig aus. Ein absolutes Muss im gutsortierten Bücherregal. Mir ist das Buch zunächst tatsächlich nur wegen seines Äußeren aufgefallen. Dass es mich auch inhaltlich angesprochen hat, ist mir erst auf den zweiten Blick aufgefallen.
Die witzigen Illustrationen von Wiebke Rauers geben dem Buch den letzten Feinschlief. Ohne die Illustrationen wäre das Buch nur halb so toll. Sie geben dem Ganzen das gewisse Etwas.
Im Übrigen hat Wiebke Rauers nicht nur die Illustrationen zum Buch gestaltet, sie hat auch die Idee dazu geliefert. Schriftstellerisch umgesetzt wurde es dann von Jochen Till. Meiner Meinung nach eine wunderbare Mischung. Ich mag Jochen Tills Art zu schreiben.

Vermeintliche Ungeheuer in äußerst freundlich, sympathisch und liebenswert. Ich mag die Idee und auch die Umsetzung.

Dracula hat in seinen fast 600 Lebensjahren schon so einiges erlebt und schwierige Situationen gemeistert. Doch dieses Wochenende steht ihm die wohl schwierigste Aufgabe bevor: er soll auf seine drei Enkel aufpassen. Seine Frau und seine Tochter brechen zu einem Wellness-Kurztrip auf und lassen die drei Kinder in den vertrauensvollen Händen Draculas.
Etwas überfordert von der Situation landen die Vier in Draculas imposanter Bibliothek. Während sie aus Büchern eine Höhle bauen, entdeckt die Jüngste ein altes Fotoalbum. Nostalgisch angehaucht beginnt Dracula von seinen Freunden aus alter Zeit zu erzählen.

Das Buch ist zwar für Kinder ab 9 Jahren geschrieben, bietet Erwachsenen aber genauso viel, wenn nicht sogar noch mehr Spaß an den Texten. Es eignet sich also prima zum Vorlesen oder auch selber lesen, ganz ohne Kinder.
Obwohl das Buch bereits ab 9 ist, würde ich es eher geübteren Lesern empfehlen. Der Schreibstil ist zwar einfach und leicht, doch die Textmenge und die Kapitellängen sind eher etwas für junge Leser*innen, die gerne und häufig lesen. Zum Vorlesen (lassen) eignet es sich natürlich auch für ungeübtere Leseanfänger.

Auch wenn ich bereits viele Kinderbücher gelesen habe, ist mir die Idee dieses Buches neu. Und wie bereits erwähnt, gefällt sie mir echt gut. Die vermeintlichen Monster, denen wir alle schon in Schauermärchen begegnet sind, so sympathisch zu erleben, empfand ich sehr erfrischend.
Insgesamt ist die ganze Geschichte sehr herzlich und liebevoll geschrieben. Auch wenn die Bilder ab und an etwas gruselig anmuten mögen, ist es die Geschichte nicht im geringsten. Sie vermittelt tolle Werte, ist gleichzeitig humorvoll und witzig.
Ich habe das Buch gerne gelesen und bin froh darüber gestolpert zu sein.

Fazit

Humorvoll, witzig, herzlich und mit äußerst sympathischen Charakteren. Vergesst die ganzen Schauergeschichten, die ihr bisher gehört habt, schnappt euch Memento Monstrum und erfahrt, wie die vermeintlichen Monster wirklich sind. Ihr werdet überrascht sein.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen für dieses wunderschön gestaltete Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

Wunderbares Kinderbuch mit viel Liebe, Empathie und Witz

Mirella Manusch - Hilfe, mein Kater kann sprechen!
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Vor einiger Zeit habe ich ein anderes Kinderbuch von Anne Barns gelesen und war hin und weg von ihrem Schreibstil. Als ich dann Mirella Manusch entdeckt hatte, stand für mich fest, dass ich dieses Buch ...

Vor einiger Zeit habe ich ein anderes Kinderbuch von Anne Barns gelesen und war hin und weg von ihrem Schreibstil. Als ich dann Mirella Manusch entdeckt hatte, stand für mich fest, dass ich dieses Buch auch lesen muss. Dieses Mal schreibt Anne Barns jedoch nicht alleine, sondern zusammen mit ihrer Tochter Christin-Marie Below und auch diese Mischung hat ein ganz wunderbares Kinderbuch hervorgebracht.

Mirella ist fast 10 Jahre alt und gerade damit beschäftigt einen neuen Eckzahn zu bekommen. Naja, freiwillig macht sie das nicht, denn so einen Eckzahn zu bekommen tut höllisch weh. In Mirellas Fall tut das nicht nur weh, nein, sie erhält durch ihren neuen Zahn auch gleich eine neue Fähigkeit. Seitdem der Zahn endlich durchgebrochen ist, kann sie plötzlich mit Tieren sprechen, allen voran mit ihrem Kater Langstrumpf.
Dass das nicht ganz normal ist, ist auch Mirella klar. Als ihre Mutter am nächsten Morgen einen Blick in ihren Mund wirft, staunt sie nicht schlecht. Mirella ist kein normaler Eckzahn gewachsen, sondern ein waschechter Vampirzahn. Mirella Manusch ist ein kleines Vampirmädchen, das sich abends sogar in eine Fledermaus verwandeln kann.

Hach, die Geschichte um Mirella Manusch ist einfach nur süß, herzlich und liebevoll. Ich habe das Buch so gerne gelesen. Mirella ist ein ganz großartiges, empathisches Mädchen, das sehr gerne hilft. Und jetzt wo sie auch die Sprache der Tiere versteht, kann sie auch den Tieren das erste Mal so richtig gut helfen.
Wir Leserinnen begleiten sie dabei, wie sie einem kleinen Zwergflusspferd-Baby und seiner Mama und einer einsamen Giraffe hilft. Außerdem lernen wir Batboy kennen, einen Vampirjungen aus ihrer Nachbarschaft.

Mit viel Witz, Empathie und Liebe hat das Autorenduo ein Kinderbuch mit ganz wunderbaren, authentischen Charakteren geschaffen. Der Schreibstil ist einem Kinderbuch ab 8 Jahren angemessen einfach gehalten, so dass beim Selberlesen kein Frust entstehen muss.

Die Geschichte an sich ist für junge Leser
innen bestimmt auch ganz fesselnd. Ich werde das Buch auf jeden Fall aufbewahren, bis meine Tochter in das Alter kommt, in der sie das Buch selber lesen kann. Ich habe mich beim Lesen auf jeden Fall sehr gut unterhalten gefühlt und mir das Herz erweichen lassen.

Fazit

Ein ganz wunderbares Kinderbuch mit viel Liebe, Empathie und Witz. Es ist sehr einfach gehalten, so dass auch die jüngeren Leser viel Freude an dem Buch haben. Mir als erwachsene Leserin hat das Buch auch sehr viel Spaß gemacht.

Ich empfehle es sehr gerne weiter und vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.09.2020

Interessante Geschichte, tolles World-Building und authentische Charaktere

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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80 Jahre ist es her, dass ein riesiger Energiewirbel – der Urvortex – alles auf der Welt veränderte.
Im Jahr 2020 (was für ein Zufall) suchte eine noch nie dagewesene Katastrophe den Planeten Erde heim. ...

80 Jahre ist es her, dass ein riesiger Energiewirbel – der Urvortex – alles auf der Welt veränderte.
Im Jahr 2020 (was für ein Zufall) suchte eine noch nie dagewesene Katastrophe den Planeten Erde heim. Ein gigantischer Energiewirbel zerstörte die Erde, so wie wir sie kennen. Ganze Landmassen vermengten sich und löschten Länder und Städte aus. Doch nicht nur das. Der Urvortex vermengte auch die menschliche und tierische DNA mit den vier Elementen. Neue Wesen, die Splits, entstanden. Vermengte Menschen und Tiere, deren DNA mit einem der vier Elemente vermischt wurde. Die Grunder (Erde), die Schwimmer (Wasser), die Wirbler (Luft) und die Zünder (Feuer) bevölkern seitdem zusammen mit den Menschen die Erde. Doch leider nicht in Frieden miteinander.

Der einstige Urvortex hat noch weitere Spuren hinterlassen. Auf der gesamten Welt bilden sich seitdem immer wieder kleinere Vortexe, die mehrere Orte miteinander verbinden. Die sogenannten Vortexläufer trainieren sehr hart, um durch diese Vortexte springen zu können. Solch ein Sprung ist lebensgefährlich, erfordert Mut und Können. Daher kann nicht einfach jeder ein Vortexläufer werden. Beim Vortexrennen treten hunderte von Jugendliche gegeneinander an und jagen einmal um den ganzen Globus.

Unsere Protagonistin Elaine (Ellie) ist eine dieser Jugendlichen. Ihre Eltern wurden vor Jahren von Zündern ermordet und seitdem ist ihr sehnlichster Wunsch eine Läuferin zu werden. Elaine möchte das Rennen also um jeden Preis gewinnen. Bei ihrem letzten Sprung durch einen Vortex passiert plötzlich etwas noch nie dagewesenes und erschüttert die ganze Menschheit.

Klingt das nicht spannend und interessant? Für mich war die Idee so einer zukünftigen Welt jedenfalls neu. Etwas ähnliches hatte ich bisher jedenfalls noch nicht gelesen. Der Einstieg ins Buch fiel mir auch leicht und gefiel mir sehr. Ich war sofort mitten in der Geschichte und es ging rasant los. Die ersten Seiten hatte ich im Nu gelesen.
Danach lies die Geschwindigkeit und der Spannungsbogen allerdings etwas nach und ich kam nicht mehr ganz so schnell voran. Gefallen hat es mir aber dennoch weiterhin. Ich mochte den angenehm locker leichten Schreibstil, der für ein Jugendbuch mit einer Altersempfehlung ab 12 Jahren sehr passend ist. Dafür, dass das Buch schon ab 12 Jahren ist, hat es mich ein wenig gewundert, dass die Protagonistin schon 17 Jahre alt ist. Ob das bei den jüngeren Leser*innen einen Unterschied macht, weiß ich nicht. Mich hat es nicht gestört, ich bin allerdings auch einige Jahre älter als Elaine.

Kommen wir zu den Charakteren. Mir persönlich haben sie recht gut gefallen. Besonders Bale, den männlichen Protagonisten mochte ich sehr. Smart, sympathisch und ein wenig geheimnisvoll. Ellie mochte ich auch, auch wenn ich ihr manchmal gerne ein wenig den Kopf zurecht gerückt hätte. Sie war ein wenig stur, doch das habe ich lieber als eine immer Ja-sagende Protagonistin.
Auch die Nebencharaktere empfand ich als authentisch und gut ausgearbeitet. Ich konnte mir von jedem ein Bild machen und habe ihnen ihre Rollen im Buch angekauft.

Die Geschichte an sich war sehr interessant aufgebaut, hätte für meinen Geschmack allerdings etwas spannender sein können. Im Mittelteil habe ich etwas die Motivation am Lesen verloren, die kam im letzten allerdings wieder und jetzt möchte ich unbedingt wissen, wie es im zweiten Band weitergeht.

Fazit

Interessante Geschichte, tolles World-Building und authentische Charaktere. Mir hat der erste Band der Vortex-Trilogie sehr gut gefallen. Im Mittelteil hätte es für mich etwas spannender sein dürfen. Ich freue mich schon sehr darauf bald den zweiten Band dieser Trilogie zu lesen.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere