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AiHaninozuka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2018

Absolutes Jahreshighlight!

All In - Tausend Augenblicke
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Von Emma Scott hatte ich bisher nichts gehört, aber das Cover hatte mich sofort angesprochen! Ich finde es farblich wahnsinnig schön gestaltet und insgesamt hat es mich neugierig auf die Geschichte dahinter ...

Von Emma Scott hatte ich bisher nichts gehört, aber das Cover hatte mich sofort angesprochen! Ich finde es farblich wahnsinnig schön gestaltet und insgesamt hat es mich neugierig auf die Geschichte dahinter gemacht.

Der Klappentext war dann doch recht gewöhnlich, aber als ich mir die Leseprobe angesehen habe, klang das Ganze schon viel weniger gewöhnlich und ich war definitiv interessiert!

Der Schreibstil ist wirklich herausstechend. Emotional, locker, leicht! Man fällt in einen Lesefluss, der einen absolut mit sich reißt. Die Emotionen werden perfekt an den Leser übermittelt, macht das Buch dadurch aber nicht künstlich dramatisch. Der Humor der Figuren hat mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht und dafür gesorgt, dass mir die Figuren schnell ans Herz wachsen.

Die Hauptfiguren Kacey und Jonah haben beide ihr Päckchen zu tragen, haben dabei aber nicht ihren Humor verloren und wirken sehr authentisch. Ich mochte die beiden sehr gerne, weil sie so menschlich sind. Man liest sowohl aus Kaceys, als auch aus Jonahs Sicht und so kommt man beiden Figuren sehr nah und kann ihre Emotionen und Gedanken noch besser verstehen.

Man taucht in die Geschichte ein, als wäre man selbst ein Teil davon. Die Geschichte trifft einen mitten ins Herz und hinterlässt einen mit einer großen Sehnsucht nach Band Zwei und ganz vielen Taschentüchern, weil die eigenen Emotionen einen gefühlt erschlagen und man gar nicht weiß, wie man das alles verarbeiten soll.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin auf jegliches gekünsteltes und aufgebauschtes Drama verzichtet hat. Jede Meinungsverschiedenheit gab sie so authentisch und real wider, sodass ich mich in ihren Schreibstil verliebt habe, weil mir das typische 08-15-ich-brauche-Drama-in-meinem-New-Adult-Roman wahnsinnig auf die Nerven geht.

"All In" gehört zu meinen absoluten Jahreshighlights, weil ich schon lange nicht mehr solch ein gutes Buch lesen durfte. Es ist rundum stimmig. Angefangen bei der Handlung, über die Figuren, den Schreibstil, bis hin zum Ende. Die Geschichte und das, was dazu gehört, ist perfekt auf einander abgestimmt und abgerundet. Es gibt für mich an diesem Buch nichts Gravierendes auszusetzen (bis auf eine Übersetzung, die ich ganz schrecklich finde, aber dafür kann Emma Scott nichts.) und ich bin glücklich, dass es doch noch New Adult Bücher gibt, die sich nicht durch das unsäglich nervige Drama definieren, bei dem alles künstlich in die Länge gezogen wird.

Von mir gibt es also eine große, große Kaufempfehlung für jeden, der gerne emotionale, bittersüße Liebesgeschichten liest und sich in einem phänomenalen Schreibstil, der jede Faser des Körpers berührt, fallen lassen möchte.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Absoluter Schwachsinn

Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen
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Ich habe die Reihe vor Jahren gelesen, als sie gerade stark gehyped wurde. Anfangs war ich vom Konzept echt begeistert. Immerhin ist "Reicher Mann - junge, unerfahrene Studentin" der übliche Rahmen für ...

Ich habe die Reihe vor Jahren gelesen, als sie gerade stark gehyped wurde. Anfangs war ich vom Konzept echt begeistert. Immerhin ist "Reicher Mann - junge, unerfahrene Studentin" der übliche Rahmen für Erotikbücher.

Ich denke, die Geschichte kennt mittlerweile jeder. Christian Grey ist stinkreich, Ana ist unerfahren, Jungfrau und dazu noch verdammt naiv. Und das mit 21.

Für mich hat der Roman einfach zu viele Problemstellen. Angefangen bei der falschen Darstellung von BDSM über Nonconsent mit 'ner Person, die keine Ahnung hat, worauf sie sich einlässt bis hin zur absolut ungesundesten Beziehung, von der ich bisher gelesen habe.

Der Anfang war ja ganz nett. Ana springt für ihre Freundin, die Journalistin ist, ein und interviewt Christian anstelle von ihrer Freundin, da diese krank geworden ist. Christian wirkt gelangweilt und desinteressiert und Ana ist hin und weg, weil er ja so gut aussieht. Sie bauen Kontakt auf, lernen sich kennen und dann kriegt sie recht schnell den Vertrag vor die Nase geklatscht. Bisher alles schön und gut, kann man so machen.

Was mich enorm stört ist die Tatsache, dass die gute Dame weder Ahnung von Sex hat, noch von BDSM. Wie soll sie sich unterwerfen, wenn sie absolut unerfahren ist - in Theorie UND Praxis? Aber das ist Grey relativ Rille, immerhin muss er ja sein schweres schweres Trauma überwinden und benutzt sie dafür.

Insgesamt wird hier also BDSM im ungesündesten Stil praktiziert. Ana hat das zutun, was Christian will, denn er weiß ja, was er braucht und tut. Ana sagt ein einziges Mal, dass Grey sich zur Hölle scheren kann, kommt dann aber brav bei ihm angekrochen und das Spiel geht von vorne los.

Kontrollzwang steht bei Grey an oberster Stelle. Er kontrolliert Ana wo es nur gut. Natürlich nur, weil er sich so sorgt. Und weil er den Schuss nicht gehört hat.

Fraglich, wie man sich als Mensch so behandeln lassen kann. Dass er das Safeword missachtet ist das i-Tüpfelchen. Absolut unromantisch und ungesund.

Die Charaktere sind der Reihe nach durchweg eindimensional und haben nichts, was sie wirklich ausmacht.

Von dem schrecklichen Schreibstil mal abgesehen. Ihre innere Göttin klatscht ungefähr 3 Trilliarden Mal. Alle paar Seiten zerspringt sie in Millionen Teile, Christians Hose sitzt ja so perfekt auf seiner Hüfte und sie errötet X Mal. Ein Wunder, dass man sie nicht direkt zu den Tomaten in den Supermarkt stellt.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Emotional, berührend und tolle Figuren!

Firefighters: Cole's Story
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Als Erstes fiel mir natürlich das Cover ins Auge. Alle drei Cover sind sich sehr ähnlich, unterscheiden sich aber durch das Model und die Farbgebung. Ich finde die Aufmachung gelungen und man bekommt sofort ...

Als Erstes fiel mir natürlich das Cover ins Auge. Alle drei Cover sind sich sehr ähnlich, unterscheiden sich aber durch das Model und die Farbgebung. Ich finde die Aufmachung gelungen und man bekommt sofort einen kleinen Teaser, was einem hinter dem Cover erwartet.

"Firefighters: Cole's Story" ist der erste Roman, den Aurelia Velten im Präsens und in der "Ich"-Perspektive schrieb und ich bin absolut angetan! Ich wusste bereits, dass Aurelias Schreibstil klasse ist und in Kombination mit meiner bevorzugten Erzählperspektive konnte sie quasi nichts mehr falsch machen. Auch hier schreibt Aurelia wieder sehr emotional und zieht den Leser in den Bann der Geschichte. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden ausgelesen, weil ich mich mit Hailey und Cole so wohlgefühlt habe. Die Autorin verzichtet auf Szenen, die überflüssig sind und schmückt bestehende Szenen nicht aus um das Buch zu strecken. Ich empfand keine einzige Szene als langweilig, langatmig, oder unwichtig. Dementsprechend habe ich mich in diesem Buch erneut in ihren angenehmen, leicht-lockeren und fesselnden Schreibstil verliebt und sogar einige Tränchen verdrückt.

Durch den tollen Schreibstil und die unfassbar sympathischen Figuren erschafft Aurelia eine Welt, die ich gar nicht mehr verlassen wollte. Im Mittelpunkt stehen Hailey und Cole und die beiden sind auf ihre Weise ganz wundervoll und emotional. Hailey flüchtet nach Paradise, um den Fängen ihres gewalttätigen Mannes zu entkommen. Cole arbeitet, in der Hoffnung, seiner größten Angst entkommen zu können, als Feuerwehrmann um täglich Menschenleben zu retten. Als Hailey das erste Mal auf ihn stößt, rennt sie panisch in ihr Haus und hat von da an große Angst vor ihm. Ob diese Angst begründet ist, muss Hailey im Laufe des Buches selbst rausfinden und Cole macht es ihr damit nicht einfach. Einzig und allein die häufige Erwähnung von Coles Geheimnis hat mich ein wenig gestört. Mir wurde zu oft von "jener Nacht" geschrieben, und dass er Angst hat, wie "er" zu werden, ohne zu wissen, was "er" mit "jener Nacht" zutun hat.

Hailey ist für mich eine Protagonistin, von deren Art es definitiv mehr geben sollte. Sie versucht sich aus ihrer Hülle aus Hilflosigkeit und Angst freizukämpfen und sich ein neues Leben aufzubauen. Diese Haltung finde ich absolut bewundernswert. Sie möchte kein Mitleid, sie will nur in Ruhe ein ganz normales Leben führen. Wer mir schon länger folgt weiß bereits, dass ich starke Protas liebe und hier habe ich definitiv eine neue Liebe gefunden.

Grant ist als Antagonist der Geschichte wahnsinnig gut ausgearbeitet und man nimmt ihm seine Rolle definitiv ab. Mehr möchte ich zu ihm allerdings nicht schreiben, da ich nicht zu viel verraten will.

Cole ist düster, geheimnisvoll und vor allem schweigsam. Er redet nicht viel, ist aber eigentlich völlig harmlos. Ich mag seine Art total gerne, weil er kein Bad Boy ist, keinen übertriebenen Beschützerinstinkt hat und sehr authentisch wirkt. Er macht sich Sorgen, wenn sie angebracht sind und erdrückt sein Umfeld damit nicht.

Des weiteren lernt man auch noch Tyler und Liam aus Band 2 und 3 kennen. Bisher machen sie einen sehr sympathischen Eindruck, weil jeder Charakter seine eigene Rolle besitzt und sie so unterschiedlich sind, als Einheit dennoch wie eine "gut geölte Maschine", um es in Cole's Worten zu beschreiben, funktionieren.

Außerdem lernt man im Diner nicht nur Cameron und Rick - zwei wirklich liebevolle und herzliche Figuren - sondern auch die drei Käuze kennen. Minnie, Ruth und Edna, drei alte Damen, die ihre Zeit im Diner damit verbringen, den neusten Tratsch auszutauschen und dabei herrlich unterhaltsam sind. Sie verleihen dem Buch, dass sonst so schwer und bedrückend wirkt, eine Leichtigkeit, die sich sofort einen Platz in meinem Herzen gesichert hat.

Fazit: Sofern man kein Problem mit dieser schwierigen Thematik hat - ich lese solche Bücher sehr gerne - kann ich das Buch nur empfehlen, weil es völlig mühelos unterhält. Das Buch bekommt durch die Thematik der häuslichen Gewalt eine ganz besondere Art von Tiefe verliehen. In Kombination mit Aurelias Schreibstil, der nicht nur subtilen Humor an den richtigen Stellen bietet, sondern auch emotional, einnehmend, fesselnd und berührend ist, konnte mich das Buch überzeugen und ich freue mich bereits darauf, mit Tyler erneut nach Paradise zurückzukehren.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Netter Zeitvertreib für Zwischendurch

Dance. Love. Learn. Repeat.
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Das Buch stand schon seit einiger Zeit auf meiner Leseliste. Mich hatte damals das Cover angesprochen, weil es schlicht ist, aber trotzdem schön gestaltet ist. Als Jugendbuch mit dem Thema Uni fand ich ...

Das Buch stand schon seit einiger Zeit auf meiner Leseliste. Mich hatte damals das Cover angesprochen, weil es schlicht ist, aber trotzdem schön gestaltet ist. Als Jugendbuch mit dem Thema Uni fand ich die Aufmachung sehr passend.

Der Schreibstil ist einfach und angenehm zu lesen. Einzig und allein die ständige Verwendung von "Jaah" hat mich gestört, weil es wirklich enorm häufig benutzt wurde. Ansonsten lässt sich das Buch aber sehr zügig lesen.

Mir fällt es schwer, die Figuren zu bewerten. Phoebe ist eigentlich eine sehr angenehme Protagonistin. Das Verhältnis zu ihren Freundinnen Negin und Frankie fand ich wirklich toll. Flora, ihre beste Freundin aus Schulzeiten wird aber, dafür, dass sie ihr so wichtig ist, wirklich selten erwähnt. Insgesamt ist Phoebe aber sympathisch, wenn auch - in einigen Situationen - ein wenig zu nervös und ängstlich.

Frankie fand ich hin und wieder ein wenig nervig, weil sie wirklich sehr aufgedreht und redselig ist. Das liegt aber an mir, weil ich mich gerne mit ruhigen Menschen umgebe. Die Gruppe fand ich dennoch unterhaltsam und lustig.

Luke ist so ziemlich das genaue Gegenteil von all den typischen Jungs. Er ist unsicher, sorgt sich, dass er keine Freunde findet und den Anschluss verliert. Ich hätte ihn für seine Handlungen stellenweise wirklich nur schütteln können.

Josh ist definitiv mein Liebling. Er ist einfach so sympathisch, herzlich und einfühlsam. Sehr schade, dass man von ihm nicht noch mehr lesen durfte!

Die Handlung ist typisch für Bücher, die an Unis spielen. Man liest von wenigen Vorlesungen und von einer Menge Parties und Dramen. Die Quidditch-AG war dabei aber sehr unterhaltsam und auch den Kurs, in dem sie über Erinnerungen reden, fand ich sehr interessant. Es gab zum Ende hin einige Twists und mit dem Abschluss hätte ich definitiv nicht gerechnet, bin aber sehr froh darüber, wie sich Phoebe entschieden hat. Das hat ihr definitiv Sympathiepunkte eingeheimst, weil sie zeigt, dass sie eine unabhängige junge Frau ist und sich weiter entwickelt hat. Die Endszene fand ich besonders schön - hat mich an typische amerikanische Teeniefilme erinnert. Insgesamt gab es allerdings keine großen Überraschungen - bis auf das Ende - und die Story plätschert so vor sich hin, während man mit Phoebe und Luke von einem Tag zum nächsten lebt. Alles ist sehr ruhig, wenig aufregend und ein wenig vorhersehbar.

Es hat Spaß gemacht, Phoebe und Luke in ihrem ersten Semester zu begleiten, ihre Ängste zu erleben und sie beim "erwachsen werden" zu begleiten, aber irgendwie konnte mich die Story nicht komplett packen und wird damit ein netter Zeitvertreib für zwischendurch.

Veröffentlicht am 12.02.2019

Toller Liebesroman mit Spannungselementen

Das Licht in meiner Dämmerung
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Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut und war für mich der erste Blickfang. Ich hatte zwar durch die Farbgestaltung und den Titel eine reine Liebesgeschichte erwartet, jedoch war die zusätzliche Spannung, ...

Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut und war für mich der erste Blickfang. Ich hatte zwar durch die Farbgestaltung und den Titel eine reine Liebesgeschichte erwartet, jedoch war die zusätzliche Spannung, die der Klappentext versprach, eher ein weiterer Pluspunkt.

Die Farbkombination gefällt mir gut und passt zur Geschichte. Gerade die Aufmachung mit den Ästen passt super zum Schauplatz, da die Geschichte hauptsächlich im Wald spielt.

Auf mich machte das Cover einen düsteren, aber romantischen Eindruck und so würde ich auch die Geschichte beschreiben.

Der Erzählstil ist locker, leicht und man ist sofort in der Handlung und kann dieser auch gut folgen. Ich hatte keine Probleme, mich in die Figuren hineinzuversetzen und gemeinsam mit Eleonore und Ethan durch die Geschichte zu gehen.

Hin und wieder gibt es Wort- und Phrasenwiederholungen, jedoch hält sich das noch in einem ertragbaren Rahmen. Die Leseprobe hatte mich zuvor wahnsinnig gepackt und ich war gespannt, ob das im weiteren Verlauf auch so bleiben würde.

Einige Szenen sind minimal langatmig und flach, aber im Gesamten und vor allem, als die Geschichte an Fahrt aufnahm, habe ich das Buch regelrecht verschlungen.

Die Idee der Geschichte ist spannend. Der Aufbau ist gut und mir persönlich hat es sogar gefallen, dass man gewisse Dinge so schnell erfahren hat. Oft nimmt es mir das Interesse, wenn ich sehr lange darauf mussten, tiefere Details der Handlung zu erfahren.

Sowohl die Geschichte von Eleonore, als auch die Vergangenheit von Ethan finde ich spannend und packend. Das Tempo hat mir ebenfalls zugesagt und war für mich keinesfalls zu schnell.

Die Figuren sind soweit auch weitestgehend sympathisch. In manchen Situationen konnte ich weder Eleonore noch Ethan richtig nachvollziehen, weil sie mir zu zickig und stur waren, aber in Anbetracht der Umstände, die beide durchlebt haben, passt ihr Verhalten sehr gut.

Manche Szenarien finde ich, unter dem Standpunkt der Entführung von Eleonore, nicht ganz authentisch. Das war für mich aber völlig in Ordnung, denn der Roman soll sich vordergründig um die Liebesgeschichten der beiden drehen. Da erwarte ich keine absolut realistische Wiedergabe, weil es schlichtweg zu lange dauern würde den Genesungsprozess aufzubauen und abzuhandeln.

Besonders gut gefällt mir Heathcliff, weil er wie eine Art Streitschlichter zwischen den beiden vermittelt und einfach eine wahnsinnig herzliche Art hat. Ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen!

Des Weiteren finde ich die Spannungsmomente im Buch sehr gelungen. Ich konnte mitfiebern mich anspannungsmäßig wirklich gut in El hineinversetzen. Leider kam mir das Ende doch ein wenig zu plötzlich und einfach. Da hätte ich mir mehr Nervenkitzel gewünscht, aber da die Liebesgeschichte im Vordergrund stehen sollte, kann ich den Gedankengang natürlich verstehen und fand die Umsetzung diesbezüglich auch nicht schlecht.

Allerdings kamen die anderen Spannungsmomente nicht derart offensichtlich auf den Leser zu und da hätte ich mir gerade für das Ende auch etwas gewünscht, was einem nicht förmlich ins Gesicht drückt, dass da nun Gefahr droht.

Dennoch wurde, für eine Liebesgeschichte mit Spannungselementen, alles gut miteinander verbunden und ich mochte das Buch wirklich sehr gerne!