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Veröffentlicht am 20.11.2021

kann mich nicht daran sattsehen

Ghost Kid
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In »Ghost Kid« von Tiburce Oger (»Canoe Bay«, »Buffalo Runner«) macht sich der auf dem Cover abgebildete Cowboy Ambrosius Morgan aka ‚Old Spur‘ auf die Suche nach seiner Tochter, von der er erst vor kurzem ...

In »Ghost Kid« von Tiburce Oger (»Canoe Bay«, »Buffalo Runner«) macht sich der auf dem Cover abgebildete Cowboy Ambrosius Morgan aka ‚Old Spur‘ auf die Suche nach seiner Tochter, von der er erst vor kurzem erfahren hat. Dabei gerät Old Spur in verschiedene Abenteuer: Er trifft einen geheimnisvollen Apachen-Jungen, muss in der Wüste überleben und schafft es, eine Mustang-Stute zu zähmen.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1896, als Old Spur sich gerade im verschneiten North Dakota (USA) aufhält. Seine Jobs sind schlecht bezahlt und die Gesundheit ist auch nicht mehr die beste. Der charismatische Ambrosius versucht dennoch irgendwie klarzukommen. Der eine oder andere Drink schafft ihm dabei Abhilfe. Er führt oft Selbstgespräche und Monologe, die nicht ohne Selbstironie sind, was ihn in meinen Augen sehr sympathisch macht.

„Ein Mann, der in dieser Welt keine Uhr hat, ist ein freier Mann [...]. Aber ein Mann, der weiß, wie man die Uhr liest, ist noch freier!“ – Zitat (»Ghost Kid« von Tiburce Oger)

Ende des 19. Jahrhunderts neigt sich die Cowboy-Ära dem Ende zu, was in dem Comic oft deutlich wird. Die Industrialisierung hängt stets wie ein Damoklesschwert über Old Spur. Die Vereinigten Staaten befinden sich im Umbruch - das Alte ist gerade dabei, dem Neuen zu weichen, was der Story eine melancholische Note verleiht. Old Spur weiß, dass das Leben nie wieder so ein wird, wie es einmal war und versucht deshalb, aus seinem wahrscheinlich letzten Abenteuer, das Beste zu machen.

Das Cover mit der wunderschönen Goldprägung lässt die Lesenden zunächst nicht erahnen, dass der Western-One-Shot sehr eindrucksvolle Illustrationen winterlicher Landschaft enthält. Umso angenehmer ist die Überraschung, wenn man den Comic aufschlägt und die traumhaften Zeichnungen sieht. Der Rest von »Ghost Kid« kann sich natürlich auch sehen lassen. Besonders angetan haben es mir die Splash-Pages, die ich stundenlang anschauen könnte.


Fazit

»Ghost Kid« von Tiburce Oger ist ein atmosphärischer Comic, den ich jedem ans Herz lege. Ich liebe das Artwork und freue mich schon auf die weiteren Werke von Tiburce Oger.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

maßlos begeistert

Mythen der Antike: Eros & Psyche (Graphic Novel)
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Jeder Band der »Mythen der Antike«-Reihe aus dem Splitter-Verlag behandelt einen griechischen Mythos. Im elften Band »Mythen der Antike: Eros & Psyche« geht es um den Liebesgott Eros und die schöne Prinzessin ...

Jeder Band der »Mythen der Antike«-Reihe aus dem Splitter-Verlag behandelt einen griechischen Mythos. Im elften Band »Mythen der Antike: Eros & Psyche« geht es um den Liebesgott Eros und die schöne Prinzessin Psyche. Ihre Geschichte beginnt, als Aphrodite (Göttin der Liebe, Begierde und Schönheit) auf Psyche eifersüchtig wird. Entworfen und geschrieben wurde der Comic von Luc Ferry. Das Szenario lieferte Clotilde Bruneau. Die Zeichnungen stammen von Diego Oddi.

Obwohl Aphrodite eine Göttin ist und es nicht nötig hat, sich von irgendjemanden bedroht zu fühlen, betrachtet sie Psyche als ihre Rivalin. Die sterbliche Prinzessin ist nämlich so schön, dass sie oft mit Aphrodite verglichen wird. Genau das passt Aphrodite nicht, deshalb will sie Psyche Schaden hinzufügen. An dieser Stelle kommt Eros ins Spiel. Er soll dafür sorgen, dass Psyche sich in die hässlichste und abartigste Kreatur verliebt, die es gibt. Auf diese Weise will Aphrodite die schöne Psyche bloßstellen. Doch ihr Plan geht daneben, denn als Eros Psyche zum ersten Mal sieht, verliebt er sich in sie und zieht damit Aphrodites Zorn auf sich.

Außer Eros, Psyche und Aphrodite kommen weitere bekannte Figuren aus der griechischen Mythologie vor - zum Beispiel: Poros (Gottes des Reichtums und des Überflusses), Okeanide Metis (Scharfsinn, Wissen), Penia (Göttin der Armut), Zeus (der oberste Gott), Zephyr (der Westwind), Hades (Gott der Unterwelt) und seine Frau Persephone (Göttin der Unterwelt und Fruchtbarkeit).

Das Trio Ferry, Bruneau und Oddi konnte mich bereits in »Mythen der Antike: Die Odyssee« beeindrucken. Auch wenn sich viele weibliche Gesichter ähnlich sehen, bin ich dennoch begeistert von dem Artwork. Die hellen und farbenfrohen Zeichnungen passen perfekt zum Setting. Wer mehr Infomaterial zu Eros‘ und Psyches Geschichte braucht, wird am Ende des Comics fündig, denn dort ist ein informativer Ergänzungsteil vorhanden, der alle übrig gebliebene Fragen klären dürfte.


Fazit

»Eros & Psyche« ist ein weiterer Band aus der »Mythen der Antike«-Reihe, der mich maßlos begeistert hat. Ich freue mich schon auf weitere Bände!

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Veröffentlicht am 15.11.2021

Verständlich erklärt und mit vielen tollen Illustrationen

Die Kunst des Zeichnens Comic Cartoon
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Falls ihr euch schon immer gefragt habt, wie man eine Comic-Figur zeichnet und was dabei alles zu beachten gilt, dann ist »Die Kunst des Zeichnens - Comic Cartoon« genau das Richtige für euch. Das Handbuch ...

Falls ihr euch schon immer gefragt habt, wie man eine Comic-Figur zeichnet und was dabei alles zu beachten gilt, dann ist »Die Kunst des Zeichnens - Comic Cartoon« genau das Richtige für euch. Das Handbuch vermittelt alle basics, die man beherrschen sollte, wenn man mit dem Entwerfen eigener Comic- oder Cartoon-Figuren anfangen will. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen sorgen dafür, dass man nicht den Überblick verliert und am Ende sicher ans Ziel kommt bzw. dass man begeistert nach einem Stift greift und drauflos malt.

Das Zeichenbuch umfasst sieben Kapitel, die ein strukturiertes Vorgehen ermöglichen. In dem ersten Kapitel ‚Die große Zeichenschule‘ werden zunächst verschiedene Materialien vorgestellt, die beim Zeichnen benutzt werden können. Danach wird auf die Ein- und Zweipunkt-Perspektive eingegangen. Anschließend werden verschiedene Formen aufgezeigt und welche Möglichkeiten man damit hat. Tuschetechniken und Farbenlehre schließen das Kapitel ab.

In dem zweiten Kapitel setzt man sich detailliert mit menschlichen Comic-Figuren auseinander. Hier bleibt kein Wunsch offen, da thematisch alles abgedeckt wird. Unter anderem werden Formen, Proportionen, Gesichter, Gefühle, Körper und Maße erläutert. Danach stehen Comic-Tiere und -Objekte im Vordergrund. Genau wie bei menschlichen Figuren gibt es hier einige Punkte, die nicht außer Acht gelassen werden sollen: Gesicht, Kopf, Körpersprache, Hände und Augen. Dabei kann zwischen verschiedenen Stilen (menschlich, niedlich, schräg, schrill) gewählt werden.

Nachdem das Wichtigste abgearbeitet wurde, geht es in dem Kapitel ‚Szenerie und Hintergrund‘ um das Drumherum, denn es sieht immer besser aus, wenn eine Figur nicht im luftleeren Raum schwebt, sondern sich zum Beispiel an einem interessanten Schauplatz befindet. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und es gibt endlos viele Möglichkeiten, den Hintergrund zu gestalten.

In dem Kapitel ‚Aufbau eines Comic-Strips‘ geht es um die Gestaltung eines Comics. Dabei wird auf Layout, Schrift und Hilfslinien eingegangen. Außerdem erhält man einen umfassenden Einblick in das Thema ‚Sprechblasen‘. Bekanntlich sind sie ein wichtiger Bestandteil eines Comics, weshalb hier auch verschiedene Arten von Sprechblasen vorgestellt werden. Die beiden kurzen Kapitel ‚Animation‘ und ‚Karikaturen‘ runden das Ganze ab und zeigen, was man mit Comics und Cartoons noch alles machen kann.

Mit jedem Kapitel kommt neues Wissen hinzu und man fühlt sich immer sicherer und hat keine Hemmungen, einfach mit dem Zeichnen loszulegen. Mir hat das Arbeiten mit »Die Kunst des Zeichnens - Comic Cartoon« viel Spaß bereitet, da ich nicht nur gern zeichne, sondern mich auch für Comics interessiere. Für jemanden, der sich zum ersten Mal mit dem Malen von Comic und Cartoon auseinandersetzt, ist dieses Zeichenbuch einfach perfekt. Menschen, die bereits in die Materie vorgedrungen sind, finden wahrscheinlich nicht viel Neues darin, da hier nur die Grundlagen abgedeckt werden. Das Buch eignet sich also perfekt für Neueinsteiger.


Fazit

Verständlich erklärt und mit vielen tollen Illustrationen: »Die Kunst des Zeichnens - Comic Cartoon« vermittelt nicht nur wichtige Grundlagen, sondern liefert einen ordentlichen Motivationsschub, den man als Neueinsteiger:in gut gebrauchen kann.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

keine leichte Kost

Providence: Deluxe-Edition
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Der erste Deluxe-Sammelband von »Providence« im Überformat beinhaltet zwei Teile von »The Courtyard«, vier Bände von »Neonomicon« und die ersten vier Kapitel von »Providence«. Jede Geschichte spielt zwar ...

Der erste Deluxe-Sammelband von »Providence« im Überformat beinhaltet zwei Teile von »The Courtyard«, vier Bände von »Neonomicon« und die ersten vier Kapitel von »Providence«. Jede Geschichte spielt zwar in einer anderen Zeit und dreht sich dementsprechend um andere Protagonisten, aber alle drei gehen auf Howard Phillips Lovecraft/H. P. Lovecraft (1890-1937) und seinen Cthulhu-Mythos ein. Auf diese Art und Weise setzt sich Alan Moore mit dem bekanntesten Mythos der Horror-Literatur auseinander. Die Zeichnungen dazu liefert Jacen Burrows.

Bevor man »Providence« liest, ist gut zu wissen, dass H. P. Lovecraft (im Folgenden: HPL) zu den bedeutendsten Autoren der Horror-Literatur zählt und der von ihm erfundene Cthulhu-Mythos, der verschiedene Personen, Orte, Wesen und Geschichten umfasst, immer noch aufgegriffen und thematisiert wird. Ein wichtiger Bestandteil dieses Mythos sind kosmische Wesen, die von HPL als die „Alten“ oder die „Großen Alten“ bezeichnet werden. Am besten sollte jeder selbst recherchieren, was es mit der Lovecraft’schen Mythologie auf sich hat, da sie sehr umfangreich ist.

Ich finde, es kann nicht schaden, Ahnung von HPL zu haben, da man ansonsten „nur Bahnhof versteht“, wenn man »Providence« liest. Zumindest war das bei mir der Fall. Nachdem ich den Comic beendet hatte, hatte ich ein riesiges Fragezeichen im Kopf. Erst als ich zu HPL recherchiert und »Providence« ein zweites Mal gelesen habe, erschien ein kleines Licht am Ende des Tunnels Warum nur ein kleines? Tja, weil eine Internet-Recherche meiner Meinung nach nicht viel bringt, wenn man sich nicht intensiv mit Lovecrafts Welt auseinandergesetzt hat. Ich finde, man muss einiges von HPL bereits gelesen haben, um alle Andeutungen, Verweise und Anmerkungen in »Providence« verstehen zu können.

Was hat es nun mit den bereits am Anfang erwähnten Geschichten »The Courtyard«, »Neonomicon« und »Providence« auf sich? Vor dem Hintergrund, dass ich vorher null Ahnung von Lovecraft hatte, war es für mich eine weitere Herausforderung, die drei Storys miteinander in Einklang zu bringen. Mir ist natürlich aufgefallen, dass es einen Zusammenhang gibt, aber wirklich in Tiefe vordringen, konnte ich erst, als ich mich über den Cthulhu-Mythos schlau gemacht habe. Wie zu Beginn bereits erwähnt, spielt jede Geschichte in einer anderen Zeit und im Mittelpunkt stehen andere Personen. Doch sowohl »The Courtyard«, »Neonomicon« als auch »Providence« haben mit Lovecrafts Cthulhu-Mythos zu tun. Während »The Courtyard« im Jahr 2004 spielt, als der FBI-Agent Aldo Sax einem mysteriösen Mann auf der Spur ist, ermitteln in »Neonomicon« die beiden FBI-Agenten Merril Brears und Gordon Lamper. In der titelgebenden Geschichte »Providence« geht es dagegen um den Journalisten Robert Black, der im Jahr 1919 eine okkulte Schrift sucht.

»Providence« ist in vielerlei Hinsicht keine leichte Kost. Zum einen liegt das daran, dass man sich mit HPL etwas auskennen sollte. Zum anderen werden in »Providence« Themen behandelt, die nicht für jedermann sind. Dies führt wiederum dazu, dass den Lesenden auch optisch einiges abverlangt wird. Das beste Beispiel ist hier der »Neonomicon«-Teil. Es ist also nicht verwunderlich, dass der Comic eine Leseempfehlung ab 18 Jahren enthält. Ich kann nur bestätigen, dass »Providence« nichts für schwache Nerven ist, denn einige Panels sind wirklich verstörend. Im Vergleich dazu ist »The Courtyard« etwas erträglicher, auch wenn hier ebenfalls Gewaltdarstellungen vorhanden sind. Der Schwerpunkt liegt hier vor allem auf Rassismus, was ebenfalls kein leichtes Thema ist. Der »Providence«-Teil bildet das Schlusslicht.

»Providence« ist ein Comic, den ich schwer beschreiben kann, da er mich schnell an meine Grenzen brachte. Und das meine ich nicht negativ, trotz der Brutalität und Grausamkeit, die hier zu sehen ist. Im Gegenteil: kein anderer Comic hat mich bisher so gefordert wie »Providence«. Ich finde es gut, dass man gewisses Wissen haben muss, um verstehen zu können, was man da liest. Und genau das macht »Providence« aus: Man kann sich mehrmals damit beschäftigen und es wird nie langweilig.


Fazit

Auch wenn mich »Providence« total überfordert hat, bin ich froh, dass ich auf diesen Comic gestoßen bin. Wer die Rädchen in seinem Hirn ins Rattern bringen will, sollte sich »Providence« nicht entgehen lassen. Macht euch allerdings auf etwas gefasst, denn Moores Werk ist nichts für schwache Nerven.

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Veröffentlicht am 03.11.2021

Möge diese Reihe nie zu Ende gehen!

MATTHEW CORBETT und der Fluss der Seelen
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Die »Matthew Corbett«-Reihe von Robert McCammon steht schon seit langem auf meiner Wunschliste. Vor kurzem habe ich mein Vorhaben, diese Reihe zu lesen, endlich in die Tat umgesetzt und den siebten Band ...

Die »Matthew Corbett«-Reihe von Robert McCammon steht schon seit langem auf meiner Wunschliste. Vor kurzem habe ich mein Vorhaben, diese Reihe zu lesen, endlich in die Tat umgesetzt und den siebten Band »Matthew Corbett und der Fluss der Seelen« gelesen. Damit verstoße ich zwar wieder gegen meine selbstauferlegte Regel, eine Reihe stets in der Reihenfolge zu lesen, aber Regel sind ja bekanntlich dazu da, um gebrochen zu werden und abgesehen davon, bin ich gern dazu bereit, für Matthew Corbett meine Lese-Prinzipien über Bord zu werfen

Als der junge Problemlöser Matthew Corbett sich in ein neues Abenteuer stürzt, befinden wir uns im Jahr 1703. Im Zuge seines neuen Auftrags reist Corbett von New York nach Charles Town, um eine Frau zum Kostümball zu begleiten. Schon bald wird Matthew klar, dass nichts wieder einmal so ist, wie es scheint. Kaum, dass er sich versieht, steckt Corbett mitten in einer Mordermittlung und ist auf dem legendenumwobenen „Fluss der Seelen“ unterwegs.

„Er war älter als seine Jahre auf dieser Welt, und erfahrener als das, was er erlebt hatte.“ – Zitat (Seite 16, »Matthew Corbett und der Fluss der Seelen« von Robert McCammon)

Nachdem ich »Matthew Corbett und der Fluss der Seelen« gelesen habe, kann ich bestätigen, dass die oben genannte Beschreibung wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge passt. Für seine vierundzwanzig Jahre ist Matthew sehr weise und wirkt immer wie jemand, der schon viel älter ist. Aber anders kann das wahrscheinlich auch nicht sein, da der junge Mann schon viel erlebt und gesehen hat. Sein Einfallsreichtum rettet ihn aus einigen prekären Situationen und sein Drang ein Problem zu lösen, sorgt dafür, dass Corbett der Wahrheit immer auf den Grund geht.

Sümpfe, Plantagen, Sklaven - das Setting wird sehr atmosphärisch beschrieben und man fühlt sich sofort in das koloniale Nordamerika des 18. Jahrhunderts versetzt. In McCammons Buch lauert die Gefahr an jeder Ecke, weshalb die Spannung permanent aufrechterhalten bleibt. Man fragt sich ständig, ob die Legenden um den »Fluss der Seelen« der Wahrheit entsprechen oder ob sie nur das Produkt von Aberglaube und Einfallsreichtum sind, wodurch die Geschichte noch unheimlicher wirkt.

Fazit

»Matthew Corbett und der Fluss der Seelen« von Robert McCammon ist ein perfekter Mix aus Mystery, Abenteuer, Krimi und Thriller. Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen und freue mich schon auf weitere Bände aus dieser Reihe.

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