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Veröffentlicht am 26.11.2022

Band, der mich bisher am meisten gefesselt und schockiert hat

Mythen der Antike: Dionysos
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»Mythen der Antike: Dionysos« von Luc Ferry, Clotilde Bruneau und Gianenrico Bonacorsi ist der fünfzehnte Band der »Mythen der Antike«-Reihe. Da ich mittlerweile ein sehr großer Fan dieser Reihe bin, ist ...

»Mythen der Antike: Dionysos« von Luc Ferry, Clotilde Bruneau und Gianenrico Bonacorsi ist der fünfzehnte Band der »Mythen der Antike«-Reihe. Da ich mittlerweile ein sehr großer Fan dieser Reihe bin, ist es logisch, dass ich mir diesen und keinen weiteren Band entgehen lassen kann. In »Mythen der Antike: Dionysos« geht es um Dionysos, den Gott des Weines, der Freude, des Wahnsinns und der Ekstase. Meiner Meinung nach ist Dionysos freier, hemmungsloser und grausamer als alle, die uns zuvor in der »Mythen der Antike«-Reihe bereits begegnet sind.

Dionysos ist eine der faszinierendsten Figuren der griechischen Mythologie, von der jede:r mal gehört haben sollte. Zumindest die Geschichte seiner einzigartigen Geburt, sollte allen bekannt sein. Dionysos’ Vater ist kein Geringerer als Zeus. Der mächtigste Gott ist ein wahrer Fraueneroberer, da er zahlreiche Kinder mit vielen Frauen hat. Dass Zeus mit Hera verheiratet ist, stört ihn nicht. Dionysos’ Mutter Prinzessin Semele war eine von Zeus’ Liebschaften. Diese ist jedoch alles andere als gut ausgegangen, als Hera davon erfahren hat.

Ihr merkt schon, in diesem Band ist Spannung vorprogrammiert. Es gibt aber noch eine Steigerung, denn als Dionysos erwachsen wird, wird die Geschichte noch krasser. Ich möchte nicht zu viel verraten, ich sage nur so viel: »Mythen der Antike: Dionysos« ist der Band, der mich bisher am meisten gefesselt und schockiert hat. Der Hauptgrund dafür ist der Protagonist, der sich in seiner Art von allen anderen Figuren sehr unterscheidet. Dionysos verbindet zwei Extreme in sich, denn er kann genauso ausgelassen feiern, wie er grausam töten kann.

Die Geschichte hält einige gewalttätige Szenen parat. Es gibt aber auch viele Szenen, in denen ausgiebig gefeiert wird. Eine ordentliche Portion Wahnsinn ist ebenfalls vorhanden. An dieser Stelle kommt Gianenrico Bonacorsi ins Spiel, denn ich finde, dass seine Zeichnungen den Wahnsinn, der im Lauf der Geschichte von einigen Figuren die Macht ergreift, sehr gut zeigen. Insgesamt ist das Artwork aber sehr stimmig und harmonisch und es bereitete mir Spaß, »Mythen der Antike: Dionysos« zu lesen.

Fazit: Ich kann nur sagen, dass ich sowohl »Mythen der Antike: Dionysos« als auch die gesamte »Mythen der Antike«-Reihe jeder und jedem ans Herz legen kann. Alle, die diese Reihe noch nicht kennen, verpassen etwas!

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Etwas schwächer als Band 1

Starsight - Bis zum Ende der Galaxie
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»Starsight - Bis zum Ende der Galaxie« ist der zweite Band der Science-Fiction-Reihe »Claim the Stars« von Brandon Sanderson. Ich konnte mir den Roman nicht entgehen lassen, weil ich den ersten Band »Skyward ...

»Starsight - Bis zum Ende der Galaxie« ist der zweite Band der Science-Fiction-Reihe »Claim the Stars« von Brandon Sanderson. Ich konnte mir den Roman nicht entgehen lassen, weil ich den ersten Band »Skyward – Der Ruf der Sterne« sehr spannend fand. Im Mittelpunkt steht immer noch die junge Raumschiff-Pilotin Spensa. Dieses Mal findet aber ein Wechsel der location statt, denn Spensa verlässt im Rahmen einer Mission ihre Heimat und lernt andere Lebensformen kennen.

Im Vergleich zum ersten Band merkt man, dass Spensa sich weiterentwickelt hat. Sie ist zwar immer noch rebellisch, aber sie ist nicht mehr so aufbrausend und kann sich in ein Team einfügen. Spensa ist auch nicht mehr darauf aus, sich allein durchzuschlagen. Sie knüpft schnell neue Bekanntschaften und versucht jemanden wirklich kennenzulernen, bevor sie sich ein Urteil erlaubt. Spensas treue Begleiter sind immer noch M-Bot und Schreckschneck. Bei M-Bot fand ich es extrem spannend, dass sie anfängt, ein Bewusstsein zu entwickeln oder zumindest so tut als ob.

Da Spensa eine Reise unternimmt und ihre Heimat verlässt, bekommt man recht wenig von den Charakteren aus dem ersten Band mit. Dafür gibt es aber viele neue interessante Figuren, die für reichlich Abwechslung sorgen. Dabei entstand eine ähnliche Situation wie im ersten Band, denn Spensa musste sich wieder in ein neues Team integrieren und alle von sich überzeugen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger gibt es in »Starsight - Bis zum Ende der Galaxie« deutlich mehr Intrigen. Spensas Privatleben bleibt dagegen auf der Strecke. Man kriegt wenig von ihrer Familie und Freunden mit.

Das Buch umfasst insgesamt fünfundvierzig Kapitel. Erzählt wird hauptsächlich aus Spensas Sicht, aber nicht nur. Dies ist nachvollziehbar, denn irgendwie musste Sanderson ja die Verbindung zu Spensas Heimat aufrechterhalten. In Sachen Action und Spannung steht der zweite Band dem ersten in nichts nach. Genervt hat mich aber, wie oft das Wort „Dreck“ verwendet wurde. Ich weiß nicht warum, aber das hat meinen Lesefluss sehr gestört. Dennoch ist es Sanderson gelungen, die Atmosphäre gut rüberzubringen.

Fazit: Insgesamt fand ich »Starsight - Bis zum Ende der Galaxie« von Brandon Sanderson etwas schwächer als den ersten Band. Dennoch kann ich ihn allen, die wissen wollen, wie es mit Spensa weitergeht, empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.11.2022

Ein Muss für alle, die Band 1 geliebt haben!

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel
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»Der Wispernde Schädel« ist der zweite Band der »Lockwood & Co.«-Reihe von Jonathan Stroud. Im Mittelpunkt stehen immer noch die drei Geisterjäger Lucy, Lockwood und George. Seit dem Fall der Seufzenden ...

»Der Wispernde Schädel« ist der zweite Band der »Lockwood & Co.«-Reihe von Jonathan Stroud. Im Mittelpunkt stehen immer noch die drei Geisterjäger Lucy, Lockwood und George. Seit dem Fall der Seufzenden Wendeltreppe (Band 1) sind sieben Monate vergangen. Damit arbeitet Lucy seit insgesamt einem halben Jahr bei der Agentur »Lockwood & Co.«. Dieses Mal sind unsere drei Protagonisten auf der Suche nach einem gruseligen Artefakt, der sie in einen spannenden Fall verstrickt.

»Der Wispernde Schädel« umfasst dreißig Kapitel. Genau wie sein Vorgänger, verfügt auch dieser Band über ein Glossar, welches ich sehr hilfreich fand. Erzählt wird ebenfalls wieder aus Lucys Perspektive. Damit bekommt man zwar von Lockwood und George etwas weniger mit, aber man weiß immer, was Lucy gerade treibt. Mein Eindruck von Lucy war, dass sie im Vergleich zu dem ersten Band etwas selbstbewusster geworden ist. Vielleicht hat dies damit zu tun, weil sie in Lockwood und George Freunde fürs Leben gefunden hat und sich mit den beiden sicher fühlt.

Anthony Lockwood oder einfach Lockwood ist immer noch geheimnisvoll und verschwiegen wie im ersten Band. Es ist offensichtlich, dass er etwas verbirgt. Dies sorgt bei Lucy für Frustration, da sie gern wissen würde, was Lockwood verheimlicht. Was man ebenfalls eindeutig merkt, ist, dass Lucy und Lockwood sich sehr mögen. Ich bin gespannt, wie es zwischen ihnen weiter gehen wird.

George steht dieses Mal mehr im Vordergrund als im vorigen Band, was mich sehr gefreut hat, da ich ihn mag. Ich finde, ohne ihn wäre das Trio nicht das, was es ist. George ist oft derjenige, der für witzige Situationen sorgt. Außerdem ist er sehr wissbegierig und jemand, auf den man sich verlassen kann. Es war schön zu sehen, dass er Lucy mittlerweile akzeptiert hat, da er ihr gegenüber im ersten Band noch etwas skeptisch war.

In »Der Wispernde Schädel« gibt es sowohl neue als auch bereits bekannte Figuren. Eine davon ist Quill Kipps. Während sein Auftritt im ersten Band von kurzer Dauer war, ist er dieses Mal öfter präsent. Kipps ist Anfang zwanzig und leitet ein Team bei Fittes, der ältesten Agentur für übersinnliche Ermittlungen in ganz England. Dass Kipps und Lockwood schon seit längerem ein Hühnchen miteinander zu rupfen haben, fiel schon im ersten Band auf. Dies wird in dem vorliegenden Buch natürlich fortgesetzt, daher sind Szenen, in denen die beiden aufeinandertreffen von einer gewissen Anspannung begleitet.

Insgesamt hat mir »Der Wispernde Schädel« gut gefallen, auch wenn ich »Die Seufzende Wendeltreppe« ein bisschen besser fand. Woran das genau lag, weiß ich nicht. Ich glaube, es lag einfach an dem Gesamtpaket. Dennoch mag ich die »Lockwood & Co.«-Reihe sehr und freue mich schon auf die anderen Bände.

Fazit: Wenn euch »Die Seufzende Wendeltreppe« gefallen hat, dann dürft ihr euch »Der Wispernde Schädel« von Jonathan Stroud nicht entgehen lassen. Ich freue mich schon auf Band 3!

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Veröffentlicht am 14.11.2022

Genial!

Das Bildnis des Dorian Gray
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»Das Bildnis des Dorian Gray« ist der einzige Roman von Oscar Wilde und handelt von einem jungen und attraktiven Mann, der ein Porträt besitzt, das an seiner Stelle altert. Die Erstausgabe erschien im ...

»Das Bildnis des Dorian Gray« ist der einzige Roman von Oscar Wilde und handelt von einem jungen und attraktiven Mann, der ein Porträt besitzt, das an seiner Stelle altert. Die Erstausgabe erschien im Jahr 1890. Der Roman gehört zu den Klassikern der Literatur, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er oft neu auferlegt und verfilmt wurde. Ich wollte »Das Bildnis des Dorian Gray« unbedingt lesen, weil ich gern Klassiker lese und das Buch schon lange auf meiner Wunschliste stand.

Oscar Wilde war ein irischer Autor, Lyriker, Novellist und Essayist. Geboren wurde er in Dublin (Irland) am 16. Oktober 1854. Am 30. November 1900 verstarb der Autor im Alter von sechsundvierzig Jahren in Paris. Wie bereits erwähnt, war »Das Bildnis des Dorian Gray« der einzige Roman des Autors. Dennoch schaffte es Wilde, dass der Roman zu seinen Lebzeiten in aller Munde war, denn er sorgte für Furore. Aus diesem und vielen anderen Gründen empfehle ich, sich mit dem Leben von Wilde zu beschäftigen, denn es war ganz anders, als man es sich vielleicht zunächst vorstellt.

»Das Bildnis des Dorian Gray« lebt von seinen Charakteren, vor allem von der Hauptfigur Dorian Gray, den ich sehr unsympathisch fand. Dies tat dem Buch jedoch keinen Abbruch, denn ich habe jede Seite regelrecht verschlungen und war total fasziniert davon, wie alle anderen Figuren von Dorian fasziniert waren. Klar, ein bisschen kann ich das nachvollziehen, denn oft fällt es uns Menschen schwer daran zu glauben, dass auch schöne Menschen schlimme Dinge tun. Gray ist ein gefährlicher Mann und er kann jede:n um seinen Finger wickeln. Dazu muss er sich oft nicht mal anstrengen. Das entgeht ihm natürlich nicht, weshalb er das auch schamlos ausnutzt. Dieses Verhalten hat Dorian zum großen Teil von Lord Henry „Harry“ Wotton abgeguckt. Lord Henry nimmt in Dorians Leben eine wichtige Rolle ein und meiner Meinung nach, hat er es zu verantworten, dass Dorian auf die schiefe Bahn geriet. Ich vermute, Dorian hätte ganz anders sein können, wenn Lord Henry ihm mit gutem Beispiel vorangegangen wäre.

Die Atmosphäre und Stimmung sind sehr düster und alles andere als optimistisch. An einigen Stellen vermittelt der Roman sogar Hoffnungslosigkeit darüber, dass sich nie etwas ändern wird. Dorians Porträt ist die mystische Komponente des Romans, die mir sehr zu denken gab. Zunächst hat das Porträt unmittelbar mit Dorian und seiner Person zu tun. Aber es berührt und eröffnet viele weitere Themen wie Kunst, Alter, Schönheit und Unsterblichkeit. Gepaart mit dem mitreißenden Schreibstil von Wilde ist »Das Bildnis des Dorian Gray« ein Roman, über den man noch heute und sehr lange philosophieren kann.

Fazit: Ich finde, jede:r sollte »Das Bildnis des Dorian Gray« von Oscar Wilde gelesen haben, vor allem heutzutage. Ich finde den Roman einfach genial und freue mich darauf, ihn zu rereaden!

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Veröffentlicht am 23.10.2022

hat mich unschlüssig hinterlassen

Das Reich der Vampire
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Mit seinen Reihen »Nevernight« und »Illuminae-Akten« hat sich Jay Kristoff einen Namen gemacht. Bis jetzt kam ich leider nicht dazu, eine dieser erfolgreichen Buchreihen zu lesen, obwohl ich schon viel ...

Mit seinen Reihen »Nevernight« und »Illuminae-Akten« hat sich Jay Kristoff einen Namen gemacht. Bis jetzt kam ich leider nicht dazu, eine dieser erfolgreichen Buchreihen zu lesen, obwohl ich schon viel über den Sci-Fi- und Fantasy-Autor gehört habe. »Das Reich der Vampire« konnte ich mir jedoch auf keinen Fall entgehen lassen. Als ich gesehen habe, dass es in Kristoffs neuestem Werk um Vampire geht, musste ich nicht lange nachdenken, ob ich das Buch lesen werde oder nicht, denn Bücher mit Vampiren ziehen mich immer magisch an.

Unser Protagonist Gabriel de León gehört zum Orden der Silberwächter, einer Bruderschaft, die verschiedene gefährliche Kreaturen bekämpft. Vor allem macht Gabriel aber Jagd auf Vampire, weil diese vor einigen Jahren damit anfingen, die Menschen immer mehr zu verdrängen. Wie es dazu kam, dass Vampire plötzlich aus ihren Schatten gekrochen sind, wie Gabriel ein Silberwächter wurde und vieles mehr erfahren im Verlauf der 1024 Seiten, die »Das Reich der Vampire« beinhaltet.

Die Welt in Kristoffs Buch ist sehr düster. Und das meine ich buchstäblich, denn seit über fünfundzwanzig Jahren herrscht der sogenannte „Tagestod“. So wird eine Art Schleier genannt, die den Himmel bedeckt. Den Tag gibt es zwar immer noch, aber die Sonne hat ihre Leuchtkraft und Wärme verloren. Keiner kennt die Ursache und schon gar nicht, was man dagegen tun könnte. Dabei müsste unbedingt etwas dagegen unternommen werden, denn seit dem Tagestod haben Vampire damit begonnen, die Macht an sich zu reißen und sind damit zur Bedrohung für Menschen geworden.

In dem Buch werden Vampire oft als „Eisblüter“ bezeichnet, was irgendwie nachvollziehbar ist. Sie gehören zu verschiedenen Blutlinien, die einander nicht unbedingt friedlich gesinnt sind, da jede Blutlinie die Herrschaft an sich reißen will. Es ist möglich, dass Vampire andere Vampire erschaffen. Das Interessante dabei ist, dass nicht jede/r gebissene sich verwandelt. Wer den Biss überlebt und wer nicht, bleibt dem Zufall überlassen.

Unser Protagonist Gabriel de León ist ein „Halbblut“ (halb Mensch, halb Vampir). Gabriels Kindheit war nicht einfach und seine Jugend war noch komplizierter. Es gab viele Schicksalsschläge, die er hinnehmen musste. Gabriels hartes Leben hat Spuren in seinem Charakter und seiner Art hinterlassen. Wobei ich sagen würde, dass bei ihm der Spruch „Harte Schale, weicher Kern“ sehr gut passt. Nach außen erscheint er wie ein unnahbarer und kaltherziger Krieger. Aber sobald man ihn besser kennenlernt und sein Vertrauen gewinnt, hat man einen zuverlässigen Freund gefunden. Natürlich ist Gabriel nicht perfekt, aber das ist schließlich keiner. Ich finde, Jay Kristoff ist es gut gelungen, einen interessanten Protagonisten zu erfinden.

Die Geschichte wird anhand verschiedener Handlungsstränge erzählt. Ein Handlungsstrang verläuft in der Gegenwart, während Gabriel einem Geschichtsschreiber seine Lebensgeschichte erzähl. Die beiden anderen Handlungsstränge spielen in der Vergangenheit. Der eine handelt davon, wie Gabriel dem Orden beitrat. Der andere schildert uns, was Gabriel passiert ist, bevor er dem Geschichtsschreiber begegnet ist. Auch wenn ich von dieser Erzählweise nicht ganz begeistert war, so kann ich mir vorstellen, dass der Autor auf diese Weise die Spannung aufrechterhalten wollte.

Womit ich meine Schwierigkeiten hatte, war das Thema Religion und Glauben. Der Autor geht das Thema oft an. Da ich damit nichts anfangen kann, war das Buch für mich an vielen Stellen etwas zäh und langatmig. Ich kann verstehen, dass das Thema wahrscheinlich unumgänglich war, da der Orden einen starken Glauben hat. Für mich war das aber etwas anstrengend. Gut gefallen haben mir dagegen die Illustrationen von Bon Orthwick, die zwischendurch für Abwechslung sorgten.

Fazit: »Das Reich der Vampire« von Jay Kristoff hat mich unschlüssig hinterlassen. Einerseits hat mich der Prota überzeugt, andererseits fand ich das Buch an einigen Stellen langatmig. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde. Ich denke, das werde ich erst entscheiden, wenn er erschienen ist.

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