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Veröffentlicht am 24.05.2020

Tolle Rezepte

Einfach gesund kochen
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Da ich mich in letzter Zeit ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftige, konnte ich mir das neue Buch von Rita Bernardi nicht entgehen lassen. »Einfach gesund kochen - Vollwertige Rezepte mit ...

Da ich mich in letzter Zeit ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftige, konnte ich mir das neue Buch von Rita Bernardi nicht entgehen lassen. »Einfach gesund kochen - Vollwertige Rezepte mit Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten« hat mich direkt angesprochen, vor allem, weil ich ein großer Fan von Hülsenfrüchten bin.

Bernardis Kochbuch gliedert sich in mehrere Kapitel. Die Autorin startet mit einem Vorwort und erklärt, worauf sich Leserinnen gefasst machen können. Außerdem zählt sie Punkte auf, die sie bei der Erstellung der Rezepte berücksichtigt hat. Danach folgen einige praktische Anleitungen, die den Umgang mit den Rezepten erleichtern sollen. Besonders interessant fand ich hier einige Lebensmittelbezeichnungen, die in Südtirol verwendet werden. Im Anschluss folgen einige Basics zum Getreide, was ich sehr informativ fand. Darauffolgend geht es um getrocknete Bohnensorten, Obst und Gemüse.

Nach dem Glossar geht es endlich mit den Rezepten los. Den Anfang machen zahlreiche Salate. Hierbei hat die Autorin die Auswahl sehr breit aufgestellt. Von Tomaten- über Quinoa- bis hin zu Spinatsalat – ich bin mir sicher, hier wird jede
r fündig. Besonders hilfreich fand ich Tipps, wie man bestimmte Zutaten ersetzen kann, falls man diese gerade nicht zur Hand hat oder aus welchem Grund auch immer ersetzen will. Nach dem umfangreichen Salaten-Kapitel folgen Rezepte zu Suppen und anderen Gemüsegerichten. Das Schlusslicht bildet das Register, welches eine Übersicht liefert und ein schnelles Auffinden bestimmter Stichpunkte ermöglicht.

Ein Rezept belegt immer eine Doppelseite. Auf der einer Seite befindet sich das Rezept, auf der anderen die jeweilige Abbildung. Auf den Bildern wird das Essen sehr appetitlich in Szene gesetzt, auch wenn der Bildaufbau sehr minimalistisch gehalten wird. Die Rezepte an sich sind wiederum leicht verständlich und unkompliziert erklärt. Zutaten und die Vorgehensweise bei der Zubereitung sind immer angegeben. Die Zubereitungszeit dagegen nicht, was ich aber nicht schlimm finde.


Fazit

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass »Einfach gesund kochen« von Rita Bernardi eine Bereicherung für diejenigen ist, die auf gesunde Ernährung achten und mehr mit Hülsenfrüchten experimentieren wollen. Bernardi konnte mich nicht nur mit ihren Rezepten inspirieren, sondern hat mich auch auf ihre anderen Bücher neugierig gemacht.

  • Cover
Veröffentlicht am 15.05.2020

Sehr informativ und stellenweise zäh

How Not to Diet
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»How Not to Diet« ist mein erstes Buch von Michael Greger. Meine Aufmerksamkeit hat der Autor allerdings schon viel früher auf sich gezogen, da sein anderes Buch »How not do die« schon seit einer Weile ...

»How Not to Diet« ist mein erstes Buch von Michael Greger. Meine Aufmerksamkeit hat der Autor allerdings schon viel früher auf sich gezogen, da sein anderes Buch »How not do die« schon seit einer Weile auf meiner Wunschliste steht. Das Cover ist sehr schlicht und minimalistisch gestaltet. Meiner Meinung zurecht, denn das Buch hat einen pompösen Umschlag nicht nötig, da allein der Titel schon bei vielen Menschen das Interesse wecken dürfte.

»How Not to Diet« ist in fünf Abschnitte gegliedert, die wiederum in verschiedene Subthemen unterteilt sind. Das erste Kapitel trägt den Titel ‚Das Problem‘. Hier geht es unter anderem um die falsche Ernährung und Gründe für das Übergewicht. Im zweiten Kapitel stellt Greger verschiedene Zutaten für eine optimale Ernährung zum Abnehmen vor. Der darauffolgende Abschnitt beschäftigt sich mit dem „optimalen“ Abnehmprogramm. Im vierten Kapitel werden verschiedene Abnehm-Booster erläutert. Unter anderem geht es hier um den Wasserhaushalt, die Fettverbrenner und Essgeschwindigkeit. Im fünften und letzten Kapitel werden die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Mit insgesamt 752 Seiten ist »How Not to Diet« kein Buch für zwischendurch. Dies liegt nicht daran, dass der Autor eine Labertasche ist, sondern weil Ernährung nun mal ein umfangreiches Thema ist. Dazu kommt noch, dass sich Greger oft auf zahlreiche Studien bezieht. Damit beleuchtet er nicht nur verschiedene Standpunkte, sondern macht auch auf Probleme und Mythen, die in Bezug auf Ernährung kursieren, aufmerksam. Diese Vorgehensweise konfrontiert die Leser_innen mit viel Wissen und Informationen, die an einigen Stellen sehr zäh und erschlagend wirken. Ich musste beispielsweise deshalb beim Lesen manchmal Pausen einlegen, um das Gelesene sacken zu lassen.

Hat »How Not to Diet« mir nun etwas genutzt oder nicht? Auf jeden Fall! Klar, es war nicht alles neu für mich. Da ich mich mit dem Thema Ernährung seit einer Weile auseinandersetze, kannte ich natürlich das eine oder andere. Aber Greger konnte mir auch viel neues Wissen vermitteln und mich auf sehr interessante Aspekte aufmerksam machen, auch wenn es stellenweise etwas „trocken“ war. Ich denke, es liegt unter anderem daran, dass der Autor sich schon lange mit der Ernährung beschäftigt und es schnell passieren kann, dass er nicht merkt, wenn er sich in diesem Thema verliert.


Fazit

»How Not to Diet« von Michael Greger ist ein sehr informatives Buch, das etwas Klarheit in das komplizierte Thema Ernährung bringt. Auch wenn Greger seine Ratschläge plausibel begründet, möchte ich dennoch darauf hinweisen, sie nicht als die ultimative Wahrheit zu betrachten, sondern kritisch zu hinterfragen, da die Ernährung unsere Gesundheit beeinflusst und zu schnelles und unüberlegtes Handeln hier schwerwiegende Folgen haben kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 07.05.2020

Wieder sehr abwechslungsreich!

Vampir & Vorurteil
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»Vampir & Vorurteil« ist der neunundzwanzigste Band der Argeneau-Serie von Lynsay Sands. Ich bin erst dieses Jahr auf die Reihe aufmerksam geworden und lese nicht in chronologischer Folge, sondern schaue ...

»Vampir & Vorurteil« ist der neunundzwanzigste Band der Argeneau-Serie von Lynsay Sands. Ich bin erst dieses Jahr auf die Reihe aufmerksam geworden und lese nicht in chronologischer Folge, sondern schaue mir zuerst den Klappentext der bereits erschienen Teile an und entscheide spontan, welche Geschichte mich mitreißen könnte. Es passt daher ganz gut, dass jeder Band in sich abgeschlossen ist und unabhängig voneinander gelesen werden kann. Nachdem ich aber bereits vier Bücher aus dieser Reihe gelesen habe, ist mir ein Muster aufgefallen, das stets auf eine leicht abgeänderte Art und Weise jedes Mal wiederholt wird, nämlich die Liebesgeschichte eines Vampirs bzw. Unsterblichen. »Vampir & Vorurteil« bildet hier ebenfalls keine Ausnahme. Im Zentrum steht deshalb der Vampir Santo Notte und die Frau, die für ihn bestimmt ist, Petronella Stone.

Santo kannte ich bereits aus den anderen Teilen der Reihe (wiederkehrende Figuren sind übrigens ein weiteres Markenzeichen der Reihe) und fand ihn sympathisch, auch wenn er stets etwas ruhig im Vergleich zu seinem Umfeld war. Diese Charaktereigenschaft behält er auch in »Vampir & Vorurteil« bei, weshalb er sich manchmal selbst im Weg steht. Da Santo oft sehr wortkarg ist, besonders dann, wenn es darum geht, seine Gefühle auszudrücken, tut er sich zunächst etwas schwer, Petronella von sich zu überzeugen. Nichtsdestotrotz kann man sich auf Santo immer verlassen und er ist immer da, wenn Hilfe gebraucht wird. Petronella ist dagegen offener und redseliger. Sie ist eine taffe Frau, da sie durchsetzungsfähig ist. Ihre Schwester und ihr Neffe stehen für Petronella an erster Stelle und es gibt nichts, was sie für ihre Liebsten nicht tun würde. Aus meiner Sicht haben die beiden Protas sehr gut miteinander harmoniert, da „die Chemie“ zwischen ihnen deutlich spürbar war.

Da sich die Welt aber nicht nur um Santo und Petro dreht und um der Geschichte etwas Abwechslung zu verleihen, begegnet man zahlreichen Nebenfiguren. Wie bereits kurz erwähnt, kommen bereits bekannte Figuren ebenfalls wieder vor. Bei manchen von ihnen habe ich mittlerweile das Gefühl, dass sie zum festen Bestandteil der Reihe geworden sind und die Leserschaft noch einige Bände verfolgen werden. Ich weiß nur nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Positiv fand ich, dass die Handlung nicht eintönig ist. Sie ist ein Mix aus Romantik, Humor und Phantasie. Dabei wird auf Themen wie Liebe, Freundschaft, Verrat, Mord und Gewalt eingegangen. Darüber hinaus gefällt es mir, wie es Lynsay Sands gelingt, unrealistische Vorgänge (z.B.: Existenz von Unsterblichen) so darzustellen, dass man sich durchaus vorstellen kann, diese könnten sich in der Realität genauso ereignen.


Fazit

»Vampir & Vorurteil« wird nicht der letzte Band der Argeneau-Serie von Lynsay Sands sein, den ich gelesen habe. Ich freue mich schon auf die Teile, die ich noch nicht kenne und die, die noch in Zukunft erscheinen werden. Ich empfehle das Buch allen die, romantische und unterhaltsame Geschichten mit Vampiren mögen. Seid aber gewarnt, dass es an manchen Stellen richtig grausam zugeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2020

Hochspannend!

Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 3
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In »Die Klingen der Wächter – Band 3« von Xianzhe Xu geht die Geschichte vom Kopfgeldjäger Daoma und seinen Wegbegleitern nahtlos weiter. Daher empfehle ich, die ersten beiden Bände der gleichnamigen Reihe ...

In »Die Klingen der Wächter – Band 3« von Xianzhe Xu geht die Geschichte vom Kopfgeldjäger Daoma und seinen Wegbegleitern nahtlos weiter. Daher empfehle ich, die ersten beiden Bände der gleichnamigen Reihe unbedingt zu lesen. Da es in jedem Band recht viel passiert, könnte man sich ansonsten etwas verloren vorkommen. Auf dem Cover ist wieder eine der Hauptfiguren zu sehen, wie es auch bei den letzten beiden Teilen der Fall war. Die rote Hintergrundfarbe wurde jedoch beibehalten. In meinen Augen steht das Rot für das viele Blut, welches bisher vergossen wurde und für die unglaubliche Dynamik, die die Reihe auszeichnet.

„Was ist richtig, was ist falsch?“ – Zitat (»Die Klingen der Wächter – Band 3« von Xianzhe Xu, Seite 109)

Die Anzahl der Figuren, die ständig neu dazu stoßen, steigt immer weiter an. Dennoch wird es nicht so unübersichtlich, dass man die Hauptfiguren aus den Augen verliert. Die Hauptcharaktere stehen auch weiterhin im Vordergrund, auch wenn Daoma aus meiner Sicht immer weiter in den Hintergrund gerückt wird. Hört sich paradox an, ist aber wirklich so. Toll finde ich, dass keine Figur der anderen gleicht. Sie unterscheiden sich sowohl im Aussehen als auch in ihren Weltansichten. Auf diese Weise gelingt es dem Autor eine sehr bunte Mischung aus interessanten Charakteren zu präsentieren.

Erzähltechnisch wird das Geschehen dieses Mal in zwei Handlungsstränge gesplittet. Der eine begleitet Daoma und seine Begleiter_innen, der andere zeigt eine Figur, die eine philosophische Rolle in der Geschichte übernimmt. Zwischendurch gibt es Rückblenden, die uns einen bereits bekannten Charakter näher vorstellen. Das Erzähltempo ist sehr dynamisch und es gibt ständig Action. Die letztere besteht allerdings hauptsächlich aus Kämpfen oder Auseinandersetzungen, die zu einem Kampf führen. Nichtsdestotrotz gibt es viele Stellen, an denen die Spannung ins Unermessliche zu steigen scheint. Am Ende wird so Einiges offengelassen, sodass die Leserschaft angespornt wird, die Reihe weiterzulesen. Ich persönlich fand aber die Skizzen des Autors zu den Hauptfiguren am Ende des Comics besonders eindrucksvoll, da ich mich selbst für das Zeichnen interessiere. Außerdem erhascht man damit einen klitzekleinen Einblick hinter die Kulissen.


Fazit

Ich finde die Reihe nach wie vor super und brauche unbedingt Band 4!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2020

Drama, Drama, Drama

All Saints High - Die Prinzessin
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»All Saints High - Die Prinzessin« ist der erste Teil der »All Saints High«-Reihe von L. J. Shen. Da ich Shens »Sinners of Saint«-Reihe bereits sehr mochte, wollte ich mir die Geschichte von Melodys und ...

»All Saints High - Die Prinzessin« ist der erste Teil der »All Saints High«-Reihe von L. J. Shen. Da ich Shens »Sinners of Saint«-Reihe bereits sehr mochte, wollte ich mir die Geschichte von Melodys und Jamies Tochter Daria ebenfalls nicht entgehen lassen. Doch bevor ich auf den Inhalt eingehe, wollte ich ganz kurz auf das schöne Cover aufmerksam machen und sagen, dass es mir sehr gut gefällt.

»Ich gebe zu, dass ich eine zimperliche Prinzessin bin.« - Zitat (»All Saints High - Die Prinzessin« von L. J. Shen)

Fangen wir nun mit Daria an. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mich entscheiden konnte, ob ich sie mag oder nicht. Besonders in der ersten Hälfte des Buches war sie mir ziemlich unsympathisch, denn sie kann ganz schön zickig sein. Kaum läuft etwas nicht so, wie Daria es sich vorstellt, dann sollte man ihr lieber nicht in die Quere kommen. Also, eine richtige Prinzessin eben. Klar, es gibt Gründe für ihr Verhalten und die kann man bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehen, aber manchmal geht die Protagonistin meiner Meinung nach doch etwas zu weit. Penn dagegen war mir bereits von Anfang an sehr sympathisch. Er ist hart im Nehmen und lässt sich nichts sagen. Natürlich trifft er ebenfalls das eine oder andere Mal eine falsche Entscheidung, aber er bleibt sich immer treu.

»Du bist nur dann einsam, wenn du nicht selbst für dich da bist.« - Zitat (»All Saints High - Die Prinzessin« von L. J. Shen)

„Drama, Baby“ – so würde ich das Buch »All Saints High - Die Prinzessin« beschreiben. Aus meiner Sicht passt dieser Ausdruck, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, denn die Autorin nutzt jede Gelegenheit, um eine Figur zum emotionalen Ausbruch zu bringen. Das führt wiederum dazu, dass manchmal eine Situation völlig unerwartet eskaliert und man als Leserin einfach überrumpelt wird. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass es für Einige etwas zu viel Drama ist. Aber das Spiel mit den Gefühlen ist nun mal ein wichtiges Werkzeug der Autorin und man kann dagegen nichts machen.

Eine der Stärken der Geschichte liegt in den zahlreichen Nebenfiguren. Diese sind derart vielfältig und genau herausgearbeitet, dass man das Gefühl bekommt, diese Menschen gibt es wirklich. Jede
r von ihnen hat eigene Sorgen und Probleme und verblasst damit nicht zum Requisit, wie es oft bei Nebenfiguren der Fall ist. Sehr gefreut hat mich vor allem, dass es ein Wiedersehen mit einigen Figuren aus der »Sinners of Saint«-Reihe gibt. Aber es gibt auch viele neue Charaktere, die mich sehr neugierig gemacht haben und auf deren Geschichten ich mich jetzt schon freue. Dabei handelt es sich um den unnahbaren Vaughn, den selbstbewussten Knight und die zurückhaltende Luna. Ich habe so das Gefühl, dass jede_r von ihnen eine aufregende Story liefern kann.


Fazit

Insgesamt ist »All Saints High - Die Prinzessin« ein gelungener Auftakt. Obwohl ich etwas gebraucht habe, bis ich mit Daria warm geworden bin, kann ich das Buch allen empfehlen, die New Adult mit einer ordentlichen Portion Drama mögen. Ich freue mich schon auf Band 2.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere