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Veröffentlicht am 30.07.2018

Noch besser als „Vicious Love“

Twisted Love
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Worum geht´s?

Dean und Rosie haben sich elf Jahre lang nicht gesehen. Als sie wieder aufeinandertreffen, wird ihnen schnell klar, dass sie immer noch Gefühle füreinander haben. Doch ihre gemeinsame Vergangenheit ...

Worum geht´s?

Dean und Rosie haben sich elf Jahre lang nicht gesehen. Als sie wieder aufeinandertreffen, wird ihnen schnell klar, dass sie immer noch Gefühle füreinander haben. Doch ihre gemeinsame Vergangenheit und Rosies Krankheit machen es den beiden nicht leicht. Haben Dean und Rosie aus ihren Fehlern gelernt oder ist es für sie bereits zu spät?

Meine Meinung

„Twisted Love“ ist der zweite Teil der erfolgreichen „Sinners of Saint“-Reihe von Autorin L. J. Shen. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil mir „Vicious Love“ und „Rough Love“ sehr gefallen haben und ich besonders auf Rosies und Deans Geschichte gespannt war. Das Cover finde ich wunderschön und mir gefällt es, dass alle Cover der Reihe einheitlich aussehen.

Die 28-jährige Rosie LeBlanc wohnt allein in New York, während ihre Familie in Kalifornien lebt. Rosie will unbedingt beweisen, dass sie allein für sich sorgen kann und kein Kleinkind mehr ist, weil sie von ihren Eltern oft wie eins behandelt wird. Dies liegt daran, dass Rosie an einer schweren Krankheit leidet. Ich mochte Rosie bereits in „Vicious Love“, weil sie frecher und offener ist, als ihre ältere Schwester Millie. Außerdem kann Rosie jedem die Stirn bieten, vor allem Vicious, wofür ich sie bewundere.

Dean "Ruckus" Cole ist erfolgreich, attraktiv und extrem charmant. Diesen Eindruck haben alle von ihm, die keine Ahnung haben, wie er wirklich ist. Dean hat früh gelernt, sich perfekt zu verstellen und den lustigen Spaßvogel nach außen zu geben, dem alles leichtfällt. Den 29-Jährigen mochte ich ebenfalls wie Rosie bereits in „Vicious Love“ und konnte es nicht erwarten, mehr über ihn zu lesen. Auch wenn Dean charaktertechnisch sich nicht viel von Vicious unterscheidet, mochte ich dennoch. Er liebt Rosie über alles und will sie mit allen Mitteln erobern.

Auch Rosies und Deans Freunde dürfen nicht fehlen. Es gibt ein „Wiedersehen“ mit Jaime, Vicious, Millie und Trent. Besonders viel Spaß hat es mir gemacht zu verfolgen, wie Dean und Vicious sich an den Kragen gehen, da sie eine gemeinsame Vergangenheit mit Rosie und Millie haben.

Erzählt wird aus Rosies und Deans Sicht, sowohl in der Gegenwart als auch elf Jahre zuvor. Diese Erzählweise gefällt mir besonders gut, da ich Zeitsprünge mag und die Handlung meiner Meinung nach dadurch noch spannender wird. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ebenfalls sehr gut und ich habe jedes Wort verschlungen. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und weiß jetzt schon, dass ich es demnächst rereaden werde. Es gibt einige Überraschungen, die ich nicht kommen sah, was noch mehr dazu beitrug, dass ich so begeistert von „Twisted Love“ bin.


Fazit

„Twisted Love“ beinhaltet Spannung, Liebe, Humor und Drama. Diejenigen, die „Vicious Love“ mögen, werden „Twisted Love“ lieben und ich finde, dieses Buch ist ein Muss für alle Liebesroman-Fans. Ich freue mich bereits auf „Scandal Love“ und kann es kaum erwarten, bis es mit der „Sinners of Saint“-Clique weitergeht.

Veröffentlicht am 28.04.2018

Rezension: „Black Dagger 1: Nachtjagd“ von J.R. Ward

Nachtjagd
1

Worum geht´s?

Im ersten Band der Black Dagger-Reihe von der amerikanischen Autorin J.R. Ward geht es um die Reporterin Beth, die nicht nur von der Existenz der Vampire erfährt, sondern sich auch in einen ...

Worum geht´s?

Im ersten Band der Black Dagger-Reihe von der amerikanischen Autorin J.R. Ward geht es um die Reporterin Beth, die nicht nur von der Existenz der Vampire erfährt, sondern sich auch in einen verliebt. Da mir die Midnight-Breed-Reihe von Lara Adrian sehr gut gefallen hat, habe ich ein bisschen recherchiert, ob es ähnliche Bücher gibt und bin so auf Black Dagger gestoßen.



Meine Meinung

Die Protagonistin ist die schöne Reporterin Beth Randall. Sie lebt allein in einer kleinen Wohnung, hatte schon seit Ewigkeiten keine Dates und ist nicht gerade zufrieden mit ihrem Job. An männlicher Aufmerksamkeit mangelt es ihr nicht, aber sie möchte sich dennoch auf niemanden einlassen. Dies ändert sich jedoch ganz schnell, als sie den geheimnisvollen und gutaussehenden Wrath kennenlernt. Es stellt sich heraus, dass er nicht nur die Wahrheit über Beths Familie kennt, sondern auch ein Vampir ist. Ab diesem Moment ändert sich Beths Leben radikal.

Der äußert attraktive Wrath ist einer der ältesten Vampire, die es noch gibt und der Anführer der Black-Dagger-Bruderschaft. Diese besteht aus sehr geschickten Vampir-Kämpfern. Nach dem Attentat auf einen der Black-Dagger-Mitglieder, ist die Bruderschaft aufgewühlt und sucht nach der Ursache der Bedrohung. Wrath muss sich nicht nur auf den möglicherweise bevorstehenden Kampf vorbereiten, sondern sich auch mit seinen Gefühlen für Beth auseinander setzen. Dass er nach langer Zeit, wieder Gefühle für eine Frau hat, ist ihm neu. Normalerweise ist er der unnahbare Anführer, der es nicht nötig hat, um die Aufmerksamkeit einer Frau zu kämpfen. Bei Beth ist jedoch alles anders. Sie weckt Gefühle in ihm, die er bereits seit langem in sich begraben hat.
Im Gegensatz zu Beth, konnte ich zu Wrath keine Verbindung herstellen. Er ist oft herrisch und gefühlskalt. Zu seinen Freunden ist er auch nicht immer nett. Alles muss so laufen wie er will, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass er der Anführer ist.

An zahlreichen und interessanten Nebencharakteren mangelt es in diesem Buch auf jeden Fall nicht. Ein absolutes Highlight ist für mich Fritz. Der Butler brachte mich stets zum Lächeln, obwohl er oft sehr ernst ist. Er ist stets fürsorglich und loyal. Ich fand es sehr rührend, wie gut er Beth kennt und wie er sich immer Sorgen um sie gemacht hat, obwohl sie nichts von seiner Existenz wusste.
Außerdem lernt man die anderen Mitglieder der Bruderschaft kennen. Jeder ist auf seine Art und Weise einzigartig und hat seine Ecken und Kanten. Da jeder von ihnen anders ist, versprechen die folgenden Teile der Reihe abwechslungsreich und interessant zu werden.

Die Handlung schreitet schnell voran und es bleibt die ganze Zeit spannend. Es geht um Vampire, Liebe, Freundschaft und Mord. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht und der erste Teil macht Lust darauf, die weiteren Bände zu lesen.



Fazit

Insgesamt finde ich, dass der erste Teil ein gelungener Auftakt ist und ich es kaum erwarten kann, zu erfahren, wie es mit den heißen Black-Dagger-Vampiren weitergeht.

Veröffentlicht am 06.02.2018

Ein unterhaltsamer Roman mit viel Action und vielen erotischen Szenen

Fear and Desire: Gefährliche Lüge
1

Worum geht´s?

Als Sarahs Wagen mitten im kanadischen Wald liegen bleibt und sie später auf den geheimnisvollen Brandon trifft, der allein in seiner Hütte lebt, ändert sich ihr Leben radikal. Da Brandon ...

Worum geht´s?

Als Sarahs Wagen mitten im kanadischen Wald liegen bleibt und sie später auf den geheimnisvollen Brandon trifft, der allein in seiner Hütte lebt, ändert sich ihr Leben radikal. Da Brandon verfolgt wird, begeben sich die beiden gemeinsam auf die Flucht. Auf ihrer Reise kommen sie sich immer näher, während es immer gefährlicher für sie wird.

Meine Meinung

Der erste Band der Romantic-Suspense-Reihe Fear and Desire - Gefährliche Lüge von Ewa Aukett wird aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Die Handlung findet nicht nur in Kanada, sondern auch in den USA statt.

Sarah ist temperamentvoll, ehrlich und neugierig, was auch darauf beruht, dass sie eine angehende Journalistin ist. Sie sagt immer ihre Meinung und lässt sich nicht verunsichern. Doch sie hat auch eine weiche Seite. Da sie durch und durch ein Familienmensch ist, ist sie sehr liebevoll und hilfsbereit. Aus meiner Sicht hat Sarah im Laufe der Handlung jedoch keine Veränderung durchlebt. Am Ende des Buches war sie genauso wie am Anfang.

Brandon ist zu Beginn sehr geheimnisvoll und in sich gekehrt. Er gibt nicht viel über sich preis und hat Schwierigkeiten damit, sich auf jemanden einzulassen. Im Laufe der Geschichte taut er immer mehr auf und schafft es mit Sarahs Hilfe, wieder anderen Menschen zu vertrauen. Deshalb finde ich, dass er als Figur eine deutlich größere Wandlung vollzogen hat, als Sarah.

Da die beiden Figuren ständig unterwegs sind und immer neuen Menschen begegnen, gibt es im Buch viele verschiedene Nebencharaktere. Besonders gut hat mir Sarahs Familie gefallen, da hier eine bedingungslose Liebe herrscht und sie alle immer zusammenhalten. Auch wenn Brandons Familie bei weitem nicht so nett ist, wie die von Sarah, hat auch er Freunde, auf die er sich verlassen kann.

Spannend ist die Geschichte, nicht nur weil die Protagonisten sich die ganze Zeit auf der Flucht befinden, sondern auch, dass am Anfang viele Fragen aufgeworfen werden. Danach möchte man unbedingt wissen, wer auf die beiden die Verfolger angesetzt hat und was es an sich mit dem bevorstehenden Skandal, den Brandon lostreten möchte, auf sich hat. Im Vergleich zu anderen Romanen aus diesem Genre muss ich sagen, dass Fear and Desire recht viel Action beinhaltet. An zahlreichen erotischen Szenen mangelt es keineswegs. Prickelnd wird es sowohl an gewöhnlichen als auch an etwas ungewöhnlichen Orten.

Fazit

Ich empfehle Fear and Desire - Gefährliche Lüge allen, die unterhaltsame Romane mit viel Action und vielen erotischen Szenen mögen.

  • Cover
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Erotik
Veröffentlicht am 07.04.2021

Starke Protagonistin, schwache Liebesgeschichte

The Story of a Love Song
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»The Story of a Love Song« ist mein viertes Buch von Vi Keeland und Penelope Ward. Die beiden Autorinnen haben natürlich mehr als vier Bücher veröffentlicht. Ich habe also nicht alles von ihnen gelesen. ...

»The Story of a Love Song« ist mein viertes Buch von Vi Keeland und Penelope Ward. Die beiden Autorinnen haben natürlich mehr als vier Bücher veröffentlicht. Ich habe also nicht alles von ihnen gelesen. »The Story of a Love Song« wollte ich aber unbedingt lesen, weil mich der Klappentext sehr neugierig gemacht hat. In dem Buch geht es um Luca und Griffin, die nach jahrelanger Funkstille ihre Brieffreundschaft neu aufleben lassen. Für mich klang dieses Szenario sehr vielversprechend.

Luca lebt sehr zurückgezogen und ist oft einsam, da sie seit einigen Jahren mit einer Phobie fertig werden muss, die ihr Leben stark beeinflusst. Die 25-Jährige muss sich leider ständig darüber Gedanken machen, was, wie und wann sie etwas tut. Warum, leider? Weil, Luca ein liebevoller und herzensguter Mensch ist, der es verdient, glücklich zu sein. Als ich las, wie stark sie sich einschränken muss, blutete mir das Herz. Luca tat mir unfassbar leid, weil mir klar wurde, dass vieles, was für mich selbstverständlich ist, für sie enorme Kraft und Überwindung erfordert. Das machte mich traurig.

Griffin bildet insofern das Gegenstück zu Luca, wenn es darum geht, dass er permanent in der Öffentlichkeit steht. Ansonsten könnte man sagen, dass er sich mindestens genauso oft einsam fühlt wie Luca. Als Mitglied einer berühmten Band, weiß Griffin manchmal nicht, wer sein wahrer Freund ist und wer ihn nur ausnutzen will. Im Nachhinein betrachtet, finde ich, dass Griffin in dem Buch etwas untergegangen ist. Meiner Meinung nach hätte man hier mehr rausholen können, da einige spannende Dinge aus seinem Leben angesprochen wurden.

Obwohl »The Story of a Love Song« eine Liebesgeschichte ist, liegt der Fokus vor allem auf Luca und ihrem Leben mit der Phobie. Die Beziehung mit Griffin war vielmehr eine nette Beilage, als der Schwerpunkt des Buches. Einerseits hat mich diese Tatsache etwas gestört, weil ich ja ursprünglich davon ausging, dass es vor allem um die Liebesgeschichte gehen würde, andererseits war mir das irgendwann egal, weil ich Luca und ihre Lebensweise sehr interessant fand.

Erzählt wird sowohl aus Lucas als auch aus Griffins Sicht. Außer Luca und Griffin gibt es noch eine Figur, die ich noch unbedingt erwähnen muss. Dabei handelt es sich um Lucas Therapeut Dr. Maxwell oder einfach Doc, wie Luca ihn immer nennt. Die beiden pflegen eine ungewöhnliche Arzt-Patient-Beziehung, die ich bisher so noch nicht gesehen habe und falls doch, so kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Wie dem auch sei, die gemeinsamen Szenen von Luca und Doc waren sehr unterhaltsam. Außerdem hat der Doc eine faszinierende Persönlichkeit, die ich von Anfang an charmant fand. Doch nicht nur der Doc ist locker und entspannt, sondern auch der Schreibstil. Es gibt sowohl traurige, fröhliche als auch witzige Momente. Griffins Songtexte verleihen dem Buch das gewisse Etwas. Nicht so gut fand ich dagegen das klischeebelastete Ende, das ich in letzter Zeit immer öfter in Liebesromanen treffe.


Fazit

»The Story of a Love Song« liefert zwar eine Story als auch einen Love Song, aber es geht vor allem nur um Luca und ihre Phobie, weshalb die Liebesgeschichte in den Hintergrund rückt. Das fand ich aber nicht so tragisch, wie das klischeehafte Ende.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2021

Toll

Später
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Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, alle Bücher von Stephen King zu lesen. Kein Wunder also, dass ich seiner neuen Horror-Story mit dem Titel »Später« nicht widerstehen konnte. Außerdem fand ich ...

Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, alle Bücher von Stephen King zu lesen. Kein Wunder also, dass ich seiner neuen Horror-Story mit dem Titel »Später« nicht widerstehen konnte. Außerdem fand ich den Klappentext sehr spannend, denn dieser verrät, dass der Protagonist tote Menschen sehen kann. Diese Information versetzte mich dermaßen in Euphorie, dass ich nicht anders konnte, als sofort mit dem Lesen anzufangen, sobald ich das Buch in meinen Händen hielt.

Der Protagonist ist ein Junge namens Jamie Conklin, der zusammen mit seiner Mutter in New York lebt. Jamie ist jedoch kein gewöhnlicher Junge, denn er verfügt über eine Gabe. Diese Gabe besteht darin, dass Jamie Geister kürzlich verstorbener Menschen sehen und sogar mit ihnen sprechen kann. Die Geister haben wiederum keine andere Wahl, als Jamie wahrheitsgemäß zu antworten. Jamies Mutter Tia weiß vom Geheimnis ihres Sohnes und versucht es so gut es geht zu hüten. Irgendwann gelingt es ihr jedoch nicht, was schwere Folgen nach sich zieht.

Die Ereignisse werden aus Jamies Ich-Perspektive geschildert. Er blickt als junger Mann auf seine Kindheit zurück und sinniert darüber nach, wie sein Leben aus den Fugen geriet. Dabei erinnert Jamie die Leserschaft immer wieder daran, dass es sich hierbei um eine Horrorstory handelt. Für mich persönlich bestand der Horror vor allem darin, dass Jamie eigentlich auf sich selbst gestellt ist und ihm niemand in seiner Lage wirklich helfen kann. Nur Jamie allein weiß, wie es ist, mit Toten kommunizieren zu können und welche Konsequenzen es haben kann.

Ich habe zwar noch nicht viele Bücher von Stephen King gelesen, aber selbst mir ist sofort aufgefallen, dass »Später« im Vergleich zu den anderen „Kings“, die man kennt, recht dünn ist. Ich habe mich zunächst über diese Tatsache gefreut, da mir klar war, dass aufgrund der Seitenanzahl King gezwungen ist, sich kürzer zu fassen und nicht viel abschweifen kann, wie er es zum Beispiel in seinen anderen Büchern getan hat, die ich von ihm gelesen habe. Doch als ich mit dem Lesen fertig war, habe ich mich beim Gedanken ertappt, dass ich nichts dagegen hätte, wenn »Später« doppelt so viele Seiten hätte, da mich Kings Schreibstil wieder sehr gepackt hat.


Fazit

»Später« vermittelt einen guten Eindruck darüber, was man von Stephen King erwarten kann und macht neugierig auf seine anderen Werke.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere