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Veröffentlicht am 19.01.2021

Total süße Geschichte

To all the boys I've loved before
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»To all the boys I’ve loved before« von Jenny Han hatte ich eigentlich nie auf dem Schirm. Ich hatte mal die Verfilmung bei Netflix gesehen und fand sie ganz niedlich. Kurz danach habe ich erfahren, dass ...

»To all the boys I’ve loved before« von Jenny Han hatte ich eigentlich nie auf dem Schirm. Ich hatte mal die Verfilmung bei Netflix gesehen und fand sie ganz niedlich. Kurz danach habe ich erfahren, dass der Film auf einem Buch basiert. Damals verspürte ich jedoch noch keinen Drang, das Buch zu lesen, da es mir als ausreichend erschien, dass ich den Film gesehen habe. Vor ein paar Tagen änderte sich meine Meinung jedoch und ich beschloss, Hans Trilogie doch noch zu lesen. Fragt mich nicht warum und weshalb, der Wunsch kam einfach aus heiterem Himmel

Lara Jean ist eine der verträumtesten und romantischsten Buchfiguren, die mir je begegnet sind. Sie hat früh ihre Mutter verloren und vermisst sie deshalb schrecklich, aber ansonsten lebt sie ein unbekümmertes und behütetes Leben. Zu dem Zeitpunkt, an dem man sie kennenlernt, ist Lara Jeans einzige Sorge, dass jemand ohne ihr Wissen ihre geheimnisvollen Liebesbriefe verschickt hat. Dieses Ereignis stellt gleichzeitig den Schlüsselmoment dar, ab dem die Handlung an Fahrt aufnimmt.

Lara Jean lebt zusammen mit ihrem Vater und ihren zwei Schwestern Margot und Kitty. Auch wenn die drei Schwestern sehr aneinander hängen, unterscheiden sie sich. Margot ist die älteste und fühlt sich für Lara Jean und Kitty verantwortlich. Sie achtet stets darauf, ihren beiden jüngeren Schwestern mit gutem Beispiel voranzugehen. Katherine ist die jüngste und wird von allen nur Kitty genannt. Sie ist sehr raffiniert, weshalb sie auf mich älter wirkte, als sie ist. Lara Jean ist das mittlere Kind. Der Vater der Mädels war ebenfalls stets präsent. Er ist ein cooler Typ, der seine Töchter über alles liebt.

Kommen wir zu den zwei wichtigen männlichen Figuren in diesem Buch, nämlich Josh und Peter. Josh ist nicht nur der Nachbar von den drei Mädels, sondern auch Margots Freund. Ich mochte ihn, da er immer freundlich und hilfsbereit ist. Peter ist zwar auch super nett und charmant, aber er ist ein bisschen eingenommener von sich, als es zum Beispiel bei Josh der Fall ist.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lara Jean erzählt. Der Schreibstil ist wie ein kleiner Bach an einem schönen Sommertag, nämlich leicht und flüssig. Wer Tiefsinnigkeit erwartet, wird sie in diesem Buch nicht finden. Das fasse ich jedoch nicht negativ auf, weil ich nicht den Eindruck hatte, dass es Hans Absicht war. Ich denke, die Autorin wollte eine lockere Teenager-Liebesgeschichte schreiben, die dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Das ist Jenny Han auch sehr gut gelungen, denn das Buch ermöglichte es mir, eine Pause von den angespannten und hochemotionalen Büchern zu nehmen, die ich in letzter Zeit gelesen habe.


Fazit

»To all the boys I’ve loved before« von Jenny Han ist zwar ganz leichte Kost, dennoch fand ich sie sehr gelungen. Ich freue mich schon auf Band 2 und 3.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2021

Der düsterste Teil der Reihe

All Saints High - Der Verlorene
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»Der Verlorene« ist der dritte Band der »All Saints High«-Reihe von L. J. Shen. Da mir die ersten beiden Teile »Die Prinzessin« und »Der Rebell« gefallen haben, wollte ich mir Vaughns Geschichte ebenfalls ...

»Der Verlorene« ist der dritte Band der »All Saints High«-Reihe von L. J. Shen. Da mir die ersten beiden Teile »Die Prinzessin« und »Der Rebell« gefallen haben, wollte ich mir Vaughns Geschichte ebenfalls nicht entgehen lassen.

Vaughn Spencer ist jemand, den man bereits aus den ersten beiden Teilen der Reihe kennt. Er ist sehr gut mit Knight und Daria, den Protas aus »Der Rebell« und »Die Prinzessin«, befreundet. Dementsprechend tauchte Vaughn bereits einige Male auf und man konnte sich schon einen Eindruck von ihm machen. Mein erster Eindruck von ihm war, dass Vaughn irgendwann sehr verletzt wurde, um so zurückhaltend und unnahbar zu sein. In »Der Verlorene« hat er aber noch eine andere Seite von sich gezeigt, nämlich, dass er sehr autoritär und gnadenlos sein kann. Das erinnerte mich stark an Vicious, Vaughns Vater. Je weiter ich mit dem Lesen vorankam, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass ich ‚Vicious 2.0‘ vor mir hatte. Dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, trifft in diesem Fall also vollkommen zu.

„In der Dunkelheit liegt so viel Schönheit. Sie ist nur schwerer zu finden.“ – Zitat (»All Saints High - Der Verlorene« von L. J. Shen)

Ich finde, es ist ein sehr passendes Zitat, das ich mir herausgesucht habe, da Lenora es tatsächlich gelungen ist, die Dunkelheit zu durchbrechen (im übertragenen Sinn, versteht sich). Mir ist es leider nicht gelungen und es war mir oft ein Rätsel, wie Lenora in Vaughns Nähe sein konnte, ohne schreiend davonzulaufen. Ja, er ist ein begnadeter Künstler und gutaussehend. Es gibt sogar Stellen, an denen Vaughn als Gott bezeichnet wird. Aber die Art und Weise, wie er mit Menschen umgeht, machte ihn für mich unsympathisch. Ich will nicht leugnen, dass es eine Weiterentwicklung seines Charakters gab. Trotzdem konnte ich meine Meinung über Vaughn bis zum Ende nicht ändern.

Die Geschichte spielt in den USA und in England. Es tauchen viele bekannte Figuren auf, wobei Vaughns Eltern etwas mehr in den Vordergrund gerückt werden, als alle anderen Charaktere. Damit verfährt die Autorin nach demselben Muster, wie sie es bereits in den ersten beiden Büchern getan hat. Die Atmosphäre ist oft angespannt, da ein paar schwierige Themen verarbeitet werden. Das überraschte mich etwas, weil das Buch sich in diesem Punkt deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, da L. J. Shen ein Händchen dafür hat, Gefühle - vor allem die schmerzvolle Sorte - sehr gut zu beschreiben.


Fazit

Leider hat mich »Der Verlorene« nicht aus den Socken gehauen. »Die Prinzessin« und »Der Rebell« haben mir deutlich besser gefallen. Nichtsdestotrotz fand ich es eine gute Idee von L. J. Shen, eine Reihe über die Kinder von den Protas aus der »Sinners of Saint«-Reihe zu verfassen. Bin gespannt, ob sie auch etwas über die Enkel schreiben wird

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2020

Das erste Buch von Piper Rayne, das ich langweilig finde

Twist of a Love Affair
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»Twist of a Love Affair« ist der dritte Band der Baileys-Serie von Piper Rayne. Die ersten zwei Bände »Lessons from a One-Night-Stand« und »Kisses from the Guy Next Door« habe ich zwar übersprungen, aber ...

»Twist of a Love Affair« ist der dritte Band der Baileys-Serie von Piper Rayne. Die ersten zwei Bände »Lessons from a One-Night-Stand« und »Kisses from the Guy Next Door« habe ich zwar übersprungen, aber das ist nicht schlimm, da man jeden Teil unabhängig voneinander lesen kann. »Twist of a Love Affair« ist bereits mein achtes Buch von Piper Rayne. Man kann also ruhig behaupten, dass ich ein kleines Faible für Piper Rayne entwickelt habe

Erzählt wird aus der Sicht der beiden Protagonisten Harley und Rome. Harley ist eine taffe Frau, die sich nicht gerne hereinreden lässt. Sie verlässt sich ungern auf andere und ist es gewohnt, alles im Alleingang zu erledigen. Deswegen fällt es Harley schwer, anderen Menschen zu vertrauen. Dies kann man ihr aber nicht verübeln, wenn man ihre Vergangenheit kennt. Harleys Tochter Calista steht bei ihr immer an erster Stelle und sie würde alles für sie tun. Rome ist ein netter und lockerer Typ, der für jeden Spaß zu haben ist. Er und sein Zwillingsbruder Denver haben deshalb schon den einen oder anderen Unfug angestellt. Als eines solcher Späßchen nach hinten losgeht, muss der 25-jährige Rome sein Leben völlig umkrempeln. Und eins muss man dem Mann lassen, er gibt sich wirklich Mühe.

Außer Denver hat Rome noch weitere Geschwister. Womit ich beim Thema Figuren angelange und feststelle, dass es in diesem Buch reichlich davon gibt. Zum einen ist da Romes Familie, als da wären Austin, Savannah, Brooklyn, Juno, Kingston, Phoenix, Sedona und Grandma Dori. Zum anderen gibt es noch die Bewohner von Lake Starlight (die Stadt, in der die Handlung spielt), die hier und da immer wieder auftauchen. Ich muss zugeben, ich habe mich von den ganzen Charakteren am Anfang ein bisschen überrumpelt gefühlt.

»Twist of a Love Affair« umfasst vierunddreißig Kapitel plus Epilog. Insgesamt schreitet die Geschichte schnell voran. Dennoch kam es mir so vor, als ob manche Szenen in die Länge gezogen wären. Ich glaube, das liegt vor allem daran, dass mich der Schreibstil nicht packen konnte. Außerdem konnte ich keinen Zugang zu den beiden Protas finden. Harley und Rome sind zwar nett, mehr aber auch nicht. Es fehlte das gewisse Etwas, weshalb »Twist of a Love Affair« in meinen Augen die schwächste Story ist, die ich bis jetzt von Piper Rayne gelesen habe.


Fazit

Irgendwie hat es zwischen mir und »Twist of a Love Affair« nicht gefunkt. Ob ich die Baileys-Serie weiterlesen werde, weiß ich auch nicht. Nichtsdestotrotz bin ich auf die anderen Reihen von Piper Rayne gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2020

Geschichte mit viel Potenzial

Christmas Deal
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Falls ihr auf der Suche nach einer romantischen Geschichte für die Weihnachtszeit seid, dann empfehle ich euch die Novella »Christmas Deal« von Penelope Ward & Vi Keeland. Dabei geht es um Riley und Kennedy, ...

Falls ihr auf der Suche nach einer romantischen Geschichte für die Weihnachtszeit seid, dann empfehle ich euch die Novella »Christmas Deal« von Penelope Ward & Vi Keeland. Dabei geht es um Riley und Kennedy, die einen verhängnisvollen Weihnachtsdeal miteinander schließen. Ich wollte die Novella lesen, weil ich schon einige Bücher von Penelope Ward und Vi Keeland gelesen habe und sie mir bis jetzt ganz gut gefallen haben.

„Manchmal lassen wir etwas zurück, ohne jedoch die Tür hinter uns ganz zu schließen. Das macht es dann sehr schwer, einen eigenen, neuen Weg zu finden.“ – Zitat (»Christmas Deal« von Penelope Ward & Vi Keeland)

Riley arbeitet als Junior Lektorin bei einem großen Verlag. Da sie eine aufgeweckte junge Frau ist, passt es ihr so gar nicht in den Kram, als ihre E-Mails fälschlicherweise bei ihrem Kollegen Kennedy landen. Und als ob es schon nicht schlimm genug wäre, dass Kennedy Rileys E-Mails immer liest, kommentiert er diese auch noch. Dies führt natürlich dazu, dass die beiden Protas einen etwas schwierigen Start miteinander haben. Doch als es dazu kommt, dass Kennedy Rileys Fake-Boyfriend spielt, kommen die beiden sich näher. Und ab da sprühen die Funken ununterbrochen.

Riley und Kennedy agieren perfekt miteinander, was einer der Gründe dafür sein könnte, warum man die Geschichte in einem Rutsch durchliest. Besonders der Anfang, als die beiden sich nicht besonders mögen und sich ständig gegenseitig necken, ist sehr spannend zu verfolgen. Doch auch der weitere Verlauf der Handlung weiß zu überzeugen. Hier liegt der Schwerpunkt jedoch mehr auf den jeweiligen Persönlichkeiten der beiden Protas, was ihnen mehr Tiefe verleiht und sie nicht oberflächlich wirken lässt. Auch das Zusammenspiel von Romantik und Humor konnte mich wieder überzeugen. Mittlerweile sehe ich diese Konstellation sogar als eine Art „Markenzeichen“ der beiden Autorinnen und freue mich deshalb immer wieder darauf, wenn ich eine Geschichte von ihnen lesen kann.


Fazit

»Christmas Deal« von Penelope Ward & Vi Keeland ist eine perfekte Liebesgeschichte, mit der man sich die Weihnachtszeit etwas versüßen kann. Ich weiß, es ist eine Novella von 172 Seiten, aber die Geschichte hat mir so gut gefallen, dass ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht habe, denn ich finde, man hätte ein bisschen mehr daraus machen können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2020

Einfach perfekt!

All das Ungesagte zwischen uns
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Es gibt wieder Nachschub von Colleen Hoover! In ihrem neuen Roman »All das Ungesagte zwischen uns« geht es um Morgan und ihre Tochter Clara. Die beiden machen eine ziemlich schwere Zeit durch und ihre ...

Es gibt wieder Nachschub von Colleen Hoover! In ihrem neuen Roman »All das Ungesagte zwischen uns« geht es um Morgan und ihre Tochter Clara. Die beiden machen eine ziemlich schwere Zeit durch und ihre Mutter-Tochter-Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt. Ich wollte »All das Ungesagte zwischen uns« unbedingt lesen, da ich bereits einige Bücher von Colleen Hoover gelesen habe und sie mich immer sehr berührt haben.

Morgan musste sehr früh in ihrem Leben lernen, wie es ist, Verantwortung zu übernehmen. Zunächst kümmerte sie sich um ihre Schwester und danach um ihre eigene Familie. So kam es, dass Morgans Wünsche und Träume immer zweitrangig waren. Ich mochte Morgan sehr, da sie aufopferungsvoll und hilfsbereit ist. Sie hat ein großes Herz und es tat mir leid, dass sie lange gebraucht hat, um zu erkennen, was sie wirklich will. Im Vergleich zu Morgan ist ihre Tochter Clara durchsetzungsfähiger. Sie sagt immer ihre Meinung und lässt sich von ihren Zielen nicht abbringen. Dies führt oft dazu, dass Mutter und Tochter sich streiten.

Erzählt wird sowohl aus Morgans als auch aus Claras Perspektive, wobei ich die Kapitel, die aus Morgans Sicht geschrieben sind, ein bisschen spannender fand. Ich denke, dass das etwas mit dem Alter zu tun hat und ich mich daher mit Morgan mehr identifizieren kann, als mit ihrer Tochter im Teenager-Alter. Insgesamt fand ich die Mutter-Tochter-Beziehung sehr glaubwürdig dargestellt. Ich habe den Figuren ihr Verhalten immer abgekauft und hatte oft das Gefühl, Hoover beschreibt zwei real existierende Personen. Toll fand ich außerdem, wie die Autorin die emotionalen Aspekte rüberbringt. Colleen Hoover zeigt wieder einmal, wie perfekt sie Gefühle und die innere Aufruhr einer Figur beschreiben kann. Ich musste sogar das eine oder andere Mal eine Träne verdrücken.


Fazit

»All das Ungesagte zwischen uns« von Colleen Hoover berührt die Seele und ist deshalb einfach perfekt!

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere