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Veröffentlicht am 28.04.2018

Rezension: „After Work“ von Simona Ahrnstedt

After Work
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Worum geht´s?

Eines Abends schüttet Lexia ihr Herz Adam aus, den sie gerade in einer Bar kennengelernt hat. Sie erzählt ihm ihre privaten und beruflichen Probleme und einige intime Gedanken. Am nächsten ...

Worum geht´s?

Eines Abends schüttet Lexia ihr Herz Adam aus, den sie gerade in einer Bar kennengelernt hat. Sie erzählt ihm ihre privaten und beruflichen Probleme und einige intime Gedanken. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass Adam Lexias neuer Chef ist. Lexia ist die ganze Situation so peinlich, dass sie lieber auf der Stelle im Boden versinken würde. Werden Lexia und Adam miteinander arbeiten können oder haben Lexias Geständnisse eine negative Auswirkung auf ihre Karriere?


Meine Meinung

„After Work“ ist mein erstes Buch von der skandinavischen Autorin Simona Ahrnstedt. Ich wollte das Buch lesen, weil ich schon viel darüber gehört habe und den Klappentext sehr interessant fand. Meine Erwartungen waren deshalb hoch und ich muss leider jetzt schon sagen, dass sie nur zum Teil erfüllt wurden.

Lexia liebt ihren Job als Werbetexterin und sie kann sich nicht vorstellen, etwas anderes zu tun. Aufgrund ihres Gewichts wird und wurde sie immer wieder gemobbt, egal ob früher in der Schule oder jetzt bei der Arbeit. Sogar ihre Mutter liegt ihr ständig in den Ohren, dass sie einige Kilos abnehmen sollte. Lexia versucht, soweit es geht, sich nicht von den negativen Meinungen beeinflussen zu lassen und betont immer wieder, dass jeder Körper schön ist, ob dieser nun schlank oder dick ist. Gefallen hat mir an Lexia, dass Aussehen und schlank sein nicht das Wichtigste für sie ist. Ahrnstedt macht mit ihrer Protagonistin auf die Oberflächlichkeit aufmerksam, die manche Menschen an den Tag legen und damit Gefühle verletzen können.

Adam ist nicht nur extrem erfolgreich in seinem Beruf, sondern auch Lexias neuer Chef. Seine Karriere steht bei ihm immer an erster Stelle und er wartet schon lange darauf, den Platz seines Mentors Roy zu übernehmen, auch wenn Adam dabei mit seiner Exfreundin konkurrieren muss. Adam löste in mir widersprüchliche Gefühle aus. Er ist zwar gewissenhaft und nett, aber auch von seinem Job besessen.

Was mir gefallen hat, ist, dass die Autorin aktuelle Themen wie Gender, Übergewicht und allgemein Diskriminierung sehr ausgiebig diskutiert. Meiner Meinung nach sind es alles Themen, über die man nie genug sprechen kann. Auch fand ich es gut, dass die Protagonistin ausnahmsweise keine Modelmaße hat, wie es heutzutage in den meisten Büchern der Fall ist. In dem Buch gibt es auch dementsprechend Nebencharaktere, die verschiedene Meinungen zu diesen Themen vertreten. Nicht gefallen hat mir, dass manche Stellen langatmig waren. Viele Szenen waren sich sehr ähnlich und ich hatte das Gefühl, es wurde vieles wiederholt. Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber an Spannung hat es mir gefehlt. Dies lag auch vor allem daran, dass das Hin und Her zwischen Adam und Lexia oft wiederholt wurde.


Fazit

Ich empfehle „After Work“ vor allem Fans von Simona Ahrnstedt, weil alle anderen vielleicht etwas enttäuscht werden, wenn man bedenkt, wie viel Aufmerksamkeit dieses Buch auf sämtlichen Plattformen bekommen hat. Positiv fand ich, dass vor allem auf das Thema Übergewicht aufmerksam gemacht wird und die Protagonistin keine Modelmaße hat.

Veröffentlicht am 27.04.2018

Rezension: "Cold Princess" von Vanessa Sangue

Cold Princess
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Worum geht´s?

Saphira ist ein gefürchteter Mafiaboss und das Letzte, was sie will, ist von einem Mann dominiert zu werden. Madox ist Saphiras Leibwächter, der sie unbedingt unterwerfen will. Beide spüren ...

Worum geht´s?

Saphira ist ein gefürchteter Mafiaboss und das Letzte, was sie will, ist von einem Mann dominiert zu werden. Madox ist Saphiras Leibwächter, der sie unbedingt unterwerfen will. Beide spüren die unwiderstehliche Anziehung, die jedes Mal zwischen ihnen herrscht. Keiner ist bereit nachzugeben. Sind sie vielleicht aber genau deswegen füreinander bestimmt oder werden Saphira und Madox einander zerstören?

Meine Meinung

"Cold Princess" ist der Auftakt der "Cosa Nostra"-Dilogie von der Bestseller-Autorin Vanessa Sangue. Ich wollte das Buch lesen, weil ich gerne Bücher lese, die im Mafia-Milieu spielen und der Klappentext spannend klang. Diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben, möchte ich auf die Anmerkung der Autorin am Anfang des Buches aufmerksam machen. Lest sie bitte durch, damit ihr wisst, was euch erwartet. Ich persönlich finde es gut, dass die Autorin bereits zu Beginn klarstellt, dass das Buch vielleicht nicht jedermanns Geschmack trifft.

Ich finde das Cover von "Cold Princess" wunderschön. Wenn ich das Buch nicht schon vorher auf dem Radar hätte und es in einer Buchhandlung sehen würde, dann würde ich sofort danach greifen, weil das Cover ein Eyecatcher ist. Die Gestaltung passt 100%ig zu der Protagonistin und gibt diese Kälte und Grazie, die Saphira besitzt, wider.

Seit dem Saphira De Angelis ihre Familie auf eine tragische Art und Weise verloren hat, ist sie auf Rache aus, da der Mörder immer noch irgendwo frei herumläuft. Saphira ist das Oberhaupt der Cosa Nostra und wird von vielen Menschen gefürchtet und respektiert. Sie gilt als kaltblütig und tödlich. Sie kann es ohne Probleme mit jedem Mann aufnehmen und erlaubt sich keinerlei Gefühle. Aufgrund dieser Charaktereigenschaften konnte ich deswegen mit Saphira nicht richtig warm werden. Auch wenn sie eine Frau ist, hat sie aus meiner Sicht einen Charakter, der mehr zu einem Mann passen würde. Auf mich wirkte sie unnahbar und löste bei mir überhaupt keine Gefühle aus. Saphira ist eine der Protagonistinnen, mit denen ich mich überhaupt nicht identifizieren konnte. Mir gefällt aber, dass sie trotz ihres Alters eine taffe Frau ist.

Wenn jemand noch gefährlicher als Saphira ist, dann ist es Madox Caruso. Er ist nicht nur Saphiras Leibwächter, sondern auch ein Auftragskiller. Er ist gnadenlos und befolgt seinen eigenen Kodex. Zu Madox hatte ich genau wie zu Saphira ebenfalls keinen Bezug. Aus meiner Sicht ist er die männliche Version von Saphira. Er verfolgt seine Ziele genauso wie sie, ohne Rücksicht auf jemandem zu nehmen und muss immer die Kontrolle haben.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch ist recht einfach zu lesen. Es kommen einige italienische Wörter vor, aber man versteht sie auch, ohne Italienisch zu sprechen. Außerdem ist für mich die italienische Sprache in diesem Buch obligatorisch, weil die Handlung in Palermo spielt und für mich Mafia und Italienisch einfach zusammengehören. An dem Letzteren sind wahrscheinlich die ganzen Mafia-Filme Schuld, die ich gesehen habe :D

Aus meiner Sicht wurde dem Buch viel Spannung genommen, weil die Motive und Beweggründe des Antagonisten dem/der Leser/in sehr früh verraten werden. Auf diese Weise war die Handlung für mich schon früh vorhersehbar. Ich persönlich mag es, wenn der/die Autor/in die Leserschaft wenigstens ein bisschen rätseln lässt.

In „Cold Princess“ gibt es viele erotische Szenen, die ausführlich beschrieben werden. Sie spiegeln auf jeden Fall die Protas wider, weil sie genauso düster sind.

Fazit

„Cold Princess“ ist nicht mein erstes ‚Mafia‘-Buch, was bedeutet, dass ich Vergleichsmaterial habe und es wahrscheinlich daran liegt, dass ich mich mit den beiden Protas überhaupt nicht identifizieren und mich auf sie einlassen konnte. Ich empfehle das Buch allen, die düstere Romane mögen und kein Problem mit Gewalt haben. Die Anmerkung der Autorin am Anfang des Buches wird euch aber sicher behilflich sein, weil sie die Leser auf das Kommende sehr gut vorbereitet.

Veröffentlicht am 25.04.2018

Rezension: „The Boxer“ von Piper Rayne

The Boxer
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Worum geht´s?

Eigentlich will Tahlia eine Pause von Männern, nachdem sie von ihrem Verlobten betrogen wurde. Doch dann trifft sie den attraktiven Boxer Lucas, der eigentlich von Tahlias Beuteschema abweicht, ...

Worum geht´s?

Eigentlich will Tahlia eine Pause von Männern, nachdem sie von ihrem Verlobten betrogen wurde. Doch dann trifft sie den attraktiven Boxer Lucas, der eigentlich von Tahlias Beuteschema abweicht, aber deswegen umso anziehender auf sie wirkt. Haben die beiden eine Chance, auch wenn sie aus unterschiedlichen Welten kommen?


Meine Meinung

„The Boxer“ ist der zweite Teil der „San Francisco Hearts“-Reihe von dem Autorenduo Piper Rayne. Ich habe auf dieses Buch sehnsüchtig gewartet, weil mir der erste Teil „The Bartender“ sehr gut gefallen hat.

Das Cover harmoniert mit den anderen Teilen der „San Francisco Hearts“-Reihe. Die Gestaltung ist schlicht, hat aber auch etwas Geheimnisvolles an sich. Die Schrift ist ein Eyecatcher, weil sie aufgrund der Farbe sehr heraussticht. Das Bild passt wieder zum Protagonisten und dem Titel. Auch gefällt mir, dass kein Gesicht zu sehen ist und der Rest bleibt der Fantasie überlassen.

Tahlia ist im Vergleich zu ihren besten Freundinnen Whitney und Lennon, die man ebenfalls bereits aus dem ersten Teil kennt, ruhig und ein Workaholic. Deswegen braucht sie manchmal einen kleinen Schubs, um sich Sachen zu trauen, die sie sonst nicht machen würde. Mir war Tahlia schon in „The Bartender“ sehr sympathisch, weil sie immer nett, hilfsbereit und loyal ist.

Lucas ist Boxer und sehr gutaussehend. Als er das erste Mal Tahlia begegnet, ist er sofort von ihr angetan. Er hat auch einige Geheimnisse, die erst im Laufe der Geschichte offenbart werden. Obwohl ich es nicht erwartet habe, hat mich doch einiges an ihm überrascht. Lucas mochte ich ebenfalls, weil er Tahlia auf Händen trägt und versucht, es ihr recht zu machen. Außerdem ist er kein typischer Player, wie ich es zu Beginn des Buches gedacht habe.

Doch es ging nicht nur um Tahlia und Lucas. Es gibt natürlich auch ein ‚Wiedersehen‘ mit Whitney und Cole, die total verliebt ineinander sind und ihr Leben genießen. Auch Lennon ist mit von der Partie und ich freue mich schon zu erfahren, wie ihre Geschichte im nächsten Teil der Reihe ausgehen wird.

Die beiden Autorinnen sind sich treu geblieben und haben wieder eine humorvolle und romantische Geschichte erschaffen. Genau wie bei „The Bartneder“ war der Protagonist nicht das, was er auf den ersten Blick zu sein schien, was mir wieder sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Ich muss aber gestehen, dass Whit und Cole mir etwas mehr gefallen haben, als Tahlia und Lucas. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass Tahlia eine sehr ruhige Person ist, die manchmal zu ihrem Glück gezwungen werden muss.


Fazit

Ich empfehle „The Boxer“ allen, die schon „The Bartender“ mochten und wissen wollen, wie es mit Tahlia und Co. weitergeht. Außerdem ist dieses Buch für diejenigen geeignet, die gerne kurze, romantische und witzige Geschichten lesen. Ich bin auf jeden Fall auf den dritten Teil gespannt.

Veröffentlicht am 24.04.2018

Rezension: „Dirty: In seiner Gewalt" von Sarah Saxx

Dirty
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Worum geht´s?

Benedict ‚Dirty‘ Devenport ist Single aus Überzeugung und wechselt seine Frauen, wie andere ihre Socken. Dies ändert sich jedoch abrupt, als er Olivia rettet, die vor einigen Monaten von ...

Worum geht´s?

Benedict ‚Dirty‘ Devenport ist Single aus Überzeugung und wechselt seine Frauen, wie andere ihre Socken. Dies ändert sich jedoch abrupt, als er Olivia rettet, die vor einigen Monaten von einem Drogenboss entführt wurde. Während Olivia immer noch an den Folgen ihrer Entführung leidet, scheint Dirty der einzige zu sein, der ihr helfen könnte. Doch wird sich Olivia jemals auf einen Mann einlassen, nachdem sie erst vor kurzem gegen ihren Willen festgehalten und auf eine brutale Art und Weise misshandelt wurde?

Meine Meinung

„Dirty: In seiner Gewalt" ist der Auftaktband der „Dirty, Rich & Thug“- Trilogie von der Bestsellerautorin Sarah Saxx. Es ist mein erstes Buch von Saxx, auch wenn sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht hat. Ich wollte „Dirty: In seiner Gewalt" lesen, weil mich der Klappentext sehr neugierig gemacht hat.

Olivia Palmer hat in Miami als Friseurin gearbeitet, bevor sie eines Abends entführt wurde. Die Hoffnung, dass sie jemals wieder frei sein könnte, hat sie beinahe aufgegeben. Olivia tat mir sehr leid, weil ihr viel Schlimmes angetan wurde. Ich konnte spüren, wie verzweifelt und hilflos sie sich fühlt, weshalb sie mich emotional sehr berührt hat.

Benedict ‚Dirty‘ Devenport ist der Inhaber einer der erfolgreichsten Destillerien des Landes, die Whiskey brennt. In seiner Freizeit bietet er Frauen, die er auf seiner Homepage ‚Secret Desire‘ auswählt, eine Möglichkeit, ein erotisches Abenteuer mit ihm zu erleben. Dirtys Freunde Rich und Thug stehen ihm sehr nahe und er würde alles für sie tun. Gefallen hat mir, dass Dirty loyal, hilfsbereit und witzig ist. Er ist immer zur Stelle, wenn jemand in Not ist, auch wenn er ein Player ist.

Rich ist Dirtys reicher Freund, der noch nicht gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen und auf eigenen Beinen zu stehen, weil er mit Ende zwanzig immer noch seinem Vater auf der Tasche liegt. Thug und Dirty sind Richs beste Freunde und sie können immer auf ihn zählen. Auch wenn Rich sehr verwöhnt ist, war er mir trotzdem sehr sympathisch.

Thug war für mich der geheimnisvollste von allen. Er scheint sich in kriminellen Kreisen zu bewegen und schreckt vor Gewalt nicht zurück. Ich würde gerne mehr über ihn erfahren und freue mich schon auf seine Geschichte, die im dritten Band der Reihe erzählt wird.

Dirtys Schwester Sharon habe ich sehr lieb gewonnen, auch wenn sie eine Nebenfigur ist und nur selten auftaucht. Sie ist lieb, offen und sehr nett. Sie freundet sich mit Olivia an und liebt ihren Bruder über alles. Ich hoffe, sie wird in anderen Büchern erscheinen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Spannung wird durchgehend aufrechterhalten, weil man nie weiß, wann und wo Olivias Entführer auftauchen könnte, um Rache zu nehmen. Die Handlung war für mich zwar vorhersehbar und manche Situationen waren etwas unglaubwürdig, dies wurde aber durch den Humor und den Charme, wie die Geschichte erzählt wird, wieder ausgeglichen.

Fazit

Ich empfehle „Dirty: In seiner Gewalt" allen, die sinnliche Romane mit einer Prise Humor mögen. Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil, der im Juli 2018 erscheinen wird.

Veröffentlicht am 19.04.2018

Ein Buch mit viel Potenzial

From Scratch - Alles neu mit dir
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Worum geht´s?

Können sich Menschen gegenseitig helfen, auch wenn sie innerlich kaputt sind? Amanda Grace versucht seit zwei Jahren ein normales Leben zu führen. Dies fällt ihr jedoch schwer, da sie noch ...

Worum geht´s?

Können sich Menschen gegenseitig helfen, auch wenn sie innerlich kaputt sind? Amanda Grace versucht seit zwei Jahren ein normales Leben zu führen. Dies fällt ihr jedoch schwer, da sie noch unter den Folgen ihrer Entführung leidet. Chase Henry befindet sich am Tiefpunkt seiner Schauspielkarriere und hat niemanden, auf den er sich verlassen kann. Als Amanda und Chase aufeinandertreffen, sind sie beide gebrochen. Können sie sich gegenseitig retten?

Meine Meinung

„From Scratch - Alles neu mit dir“ ist mein erstes Buch von der amerikanischen Autorin Stacey Kade. Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil mich die Leseprobe gefesselt und nicht mehr losgelassen hat. Die Fortsetzung „Starlight Nights - Immer wieder du“ wird ebenfalls dieses Jahr erscheinen.

Amanda Grace gelang es, ihrem Entführer zu entkommen. Doch ein normales Dasein ist für sie seitdem nur bedingt möglich. Sie leidet unter Panikattacken und manche Situationen lösen bei ihr Flashbacks aus. Ihre Familie versucht, so gut es ihnen gelingt, Amanda zu helfen, auch wenn oft genau das Gegenteil erreicht wird. Ihre Mutter ist zu fürsorglich und ihr Vater geht ihr aus dem Weg. Auch Amandas Schwestern empfinden unterschiedlich. Während die eine offen mit der Situation umgeht, ist die andere schweigsam und behält ihre Gedanken für sich. Was mir an Amanda gefällt, ist, dass sie sich nicht dafür schämt, dass sie entführt wurde und sie kein Problem damit hat, über ihre Vergangenheit zu reden. Außerdem ist sie sehr weise für ihr Alter und kommt mit vielen Dingen besser klar, als manche Erwachsenen.

Chase Henry versucht seine Schauspielkarriere zu retten und sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Was mir an Chase gefällt ist, dass er mit allen Mitteln seine Ziele verfolgt. Um seinem Traum nachzugehen, ist er von zu Hause weggegangen, weil er Schauspieler werden wollte. An Chase gefällt mir nicht, dass er sich von Menschen manipulieren lässt und oft im Selbstmitleid versinkt.

Besonders sympathisch ist mir Amandas Schwester Mia. Sie ist offenherzig, lebhaft und sagt immer das, was sie denkt. Mia hat eine Art an sich, die mich dazu bringt, mehr über sie erfahren zu wollen. Sehr irritiert hat mich, dass auf manche Nebenfiguren nicht weiter eingegangen wurde, obwohl sie eine wichtige Rolle spielen.

Der Schreibstil ist flüssig und das Buch ist sehr leicht zu lesen. Ein Lob an die Autorin möchte ich aussprechen, weil sie sich an das schwierige Thema Entführung gewagt hat. Erzählt wird aus Amandas und Chases Perspektive, was meiner Meinung nach dazu beiträgt, dass man sich gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen kann. Der Anfang des Buches ist aus meiner Sicht sehr spannend. Ab der Hälfte fängt es an zu schwächeln. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass die Handlung gezwungen vorangetrieben wird.

Fazit

Leider hat mich „From Scratch - Alles neu mit dir“ nicht überzeugt. Die Leseprobe verspricht viel, was dann aber nicht gehalten wird. Ich finde, aus dieser Geschichte könnte deutlich mehr herausgeholt werden.

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