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Veröffentlicht am 28.04.2018

Rezension: „New York Bastards – In deiner Erinnerung“ von K. C. Atkin

New York Bastards - In deiner Erinnerung
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Worum geht´s?

Butch hat sein altes Leben hinter sich gelassen und jeglichen Kontakt abgebrochen. Seine Familie und Freunde wissen nicht, wo er ist und wie es ihm geht. Dies ändert sich jedoch schlagartig, ...

Worum geht´s?

Butch hat sein altes Leben hinter sich gelassen und jeglichen Kontakt abgebrochen. Seine Familie und Freunde wissen nicht, wo er ist und wie es ihm geht. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als Butch ein kleines Mädchen rettet. Nun muss er wieder Kontakt zur New Yorker Unterwelt aufnehmen, weil ein Mädchenhändlerring auf ihn aufmerksam geworden ist. Und als ob das nicht genug wäre, trifft Butch wieder auf Vicky, die mit ihm ein traumatisches Erlebnis teilt.


Meine Meinung

„In deiner Erinnerung“ ist der zweite Band der „New York Bastards“-Reihe von der Autorin K. C. Atkin. Der Name der Reihe verrät bereits, dass sich die Geschichte in New York abspielt. Auch wenn ich den ersten Teil „In deinem Schatten“ noch nicht gelesen habe, kann ich aus Erfahrung sagen, dass die beiden Teile unabhängig voneinander gelesen werden können. Ich hatte kein Problem damit, dass mir das Wissen aus dem ersten Teil fehlte. Da wichtige Ereignisse aus dem ersten Teil erwähnt werden, weiß man ungefähr, was bereits geschehen ist. Allerdings hat mir „In deiner Erinnerung“ so gut gefallen, dass ich mir vorgenommen habe, demnächst den ersten Band zu lesen, weil ich genau wissen möchte, wie alles angefangen hat.

Das Cover gefällt mir sehr gut, weil die Gestaltung und die Farben meiner Meinung nach die düstere und gefährliche Atmosphäre spiegeln, die im Buch vorhanden ist. Man sieht zwar, dass der Mann auf dem Cover genau wie der Protagonist tätowiert ist, aber dadurch, dass sein Gesicht nicht zu sehen ist, bleibt noch etwas der Fantasie überlassen.

Nach seiner Begegnung mit dem „Bräutigam“, einem Serienmörder aus dem ersten Teil, hat sich Brian „Butch“ Cohen zurückgezogen. Seitdem will er nichts mit dem New Yorker Untergrund zu tun haben. Nicht mal zu seinem Bruder John, der mit Vickys Schwester zusammen ist, hat er Kontakt. Auch wenn Butch oft sehr grimmig durch die Gegend läuft und sein Äußeres auf Menschen, die ihn nicht kennen, abschreckend wirkt, so ist er dennoch ein selbstloser und liebevoller Kerl, obwohl er dies sehr gut zu verbergen weiß. Butch bin ich sofort verfallen. Instinktiv wusste ich bereits zu Beginn des Buches, dass er gefühlvoll sein kann und ein großes Herz hat, auch wenn er nach außen einen anderen Eindruck macht. Aber spätestens, nachdem er das kleine Mädchen gerettet hat, bin ich ihm endgültig und hoffnungslos verfallen.

Die 26-jährige Victoria „Vicky“ Stafford ist Krankenschwester und das einzige überlebende Opfer des „Bräutigams“. Vicky leidet immer noch unter den Folgen dieses traumatischen Erlebnisses. Solange die einzigen Personen, die ihr dabei helfen könnten, ihr Trauma zu überwinden, ihre Schwester Lissiana und Butch, nicht da sind, versucht sie alleine damit fertig zu werden. Ich habe Vicky genau wie Butch bereits am Anfang des Buches ins Herz geschlossen, weil sie fürsorglich, charismatisch und manchmal stur ist.

Ein weiterer Grund, weshalb mir „In deiner Erinnerung“ sehr gut gefallen hat, sind die interessanten Nebencharaktere. Einige habe ich lieb gewonnen, andere haben mich wiederum sehr überrascht, sowohl positiv, als auch negativ. Ich musste wirklich manchmal das Buch weglegen, um erstmal darüber in Ruhe nachdenken zu können, was grade passiert ist. Ebenfalls hat mir die Darstellung des Bösewichts in diesem Buch gefallen. Er ist unberechenbar, gewalttätig und skrupellos. Er hat seine eigene Moral und Gesetze und zieht einfach sein Ding durch. Dadurch, dass im Buch erst später verraten wird, wer er überhaupt ist, wird die Spannung nochmal gesteigert, weil man sich die ganze Zeit fragt, wer hinter dem ganzen Übel steckt.

„In deiner Erinnerung“ habe ich einfach verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen. Besonders die düstere Atmosphäre des New Yorker Untergrunds hat es mir sehr angetan. Der Schreibstil ist mitreißend und fesselnd. Obwohl einige Dinge für mich vorhersehbar waren, gab es dennoch viele Stellen, die mich wirklich überrascht haben. Außerdem hat mir gefallen, dass sich die Autorin mit dem Mädchenhandel beschäftigt und dieses sehr schwierige Thema gut umgesetzt hat. Vor allem haben mich Butch und das kleine Mädchen emotional sehr berührt, weil sie eine besondere Verbindung zueinander haben. Viele Szenen mit den beiden haben mir Tränen in die Augen getrieben.


Fazit

Auch wenn ich durch Zufall auf „New York Bastards – In deiner Erinnerung“ gestoßen bin, bin ich froh darüber, dass ich diese tolle Reihe entdeckt habe. Ich werde auf jeden Fall demnächst den ersten Teil lesen und kann es kaum erwarten, wenn es mit meiner Lieblingsgang aus New York weitergeht. Ich empfehle das Buch allen, die spannende, düstere und emotionale Liebesromane mögen.

Veröffentlicht am 28.04.2018

Rezension: „MUTIG“ von Rose McGowan

MUTIG
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Worum geht´s?

Rose McGowan kennt man aus Filmen wie „Scream-Schrei“ oder „The Doom Generation“ oder der erfolgreichen Serie „Charmed-Zauberhafte Hexen“. Kaum einer weiß aber, wie hart Roses Weg zum Erfolg ...

Worum geht´s?

Rose McGowan kennt man aus Filmen wie „Scream-Schrei“ oder „The Doom Generation“ oder der erfolgreichen Serie „Charmed-Zauberhafte Hexen“. Kaum einer weiß aber, wie hart Roses Weg zum Erfolg war und was sie seit ihrer Kindheit alles erleben musste. In „MUTIG“ erzählt Rose nicht nur über ihr Leben, sondern kritisiert Hollywood und ruft besonders Frauen dazu auf, mehr auf sich zu achten und sich nicht unterkriegen zu lassen.


Meine Meinung

„MUTIG“ wollte ich zum einen aus persönlichen Gründen lesen, weil ich Rose McGowan aus der Serie „Charmed-Zauberhafte Hexen“, die ich schon vor Jahren gesehen habe, kenne. Zum anderen interessiert mich alles, was hinter den Kulissen von Hollywood geschieht und natürlich ist der Skandal, der einer der Auslöser für Roses Buch war, auch an mir nicht vorbeigezogen.

Selbstverständlich konnte nicht alles aus Roses turbulentem Leben niedergeschrieben werden, sonst wäre es wahrscheinlich kein Buch, sondern eine Reihe geworden, da Rose wirklich viel zu erzählen hat. Die wichtigsten Ereignisse werden jedoch abgedeckt. Angefangen bei ihrer Kindheit in Italien bis zu dem Zeitpunkt, als sie in die USA auswanderte und wie sie zur Schauspielerei kam.

„Dies ist kein Enthüllungsbuch. Dies ist Hollywood-im-Klartext.“ (Seite 16)

Für mich war es sehr interessant zu erfahren, wie Rose überhaupt Schauspielerin wurde und dass sie bereits in ihren jungen Jahren so viel erlebt hat. Dass Rose wütend auf Hollywood ist und viele Menschen, die dort agieren, wird sehr schnell klar und sie scheut sich nicht, dies zu wiederholen. Sie erzählt über die schrecklichsten Momente ihres Lebens, die mich wirklich schockiert haben. Ich habe zwar bereits geahnt, dass in Hollywood vielleicht nicht alles mit rechten Dingen zugeht, aber dass es so schlimm ist, wie Rose es beschreibt, habe ich nicht gedacht. Sie zeigt eine ganz andere Seite von Hollywood, als die die man sonst in den Medien sieht. Rose erzählt das, was von vielen Menschen vertuscht und unter den Teppich gekehrt wird. Sie macht deutlich, dass in der Welt der Reichen und Schönen mehr Schein als Sein ist und man bitte nicht alles glauben soll, was die Medien versuchen, einem zu verkaufen.

„Man kann Dinge nur ändern, wenn man den Mantel des Schweigens lüftet und Licht in die Dunkelheit bringt.“ (Seite 255)

Dass McGowan sich traut, Dinge anzusprechen und sich gegen bekannte und mächtige Persönlichkeiten auflehnt, finde ich bewundernswert. Es gehört viel Mut dazu, seine Meinung zu äußern, auch wenn man damit alleine steht. Aus meiner Sicht passt der Buchtitel deshalb sehr gut zu Roses Geschichte, genauso wie das Cover.

„Mutig sein, heißt nicht, keine Angst zu haben, sondern die Dinge trotz der Angst anzugehen.“(Seite 300)

Das Buch hat mich berührt und zum Nachdenken gebracht, nicht nur, weil Roses Leben so verlaufen ist, wie sie es beschreibt, sondern wie man sich tagtäglich von Medien beeinflussen lässt, ohne darüber nachzudenken. Besonders gut fand ich, dass sie mehrmals betont, man solle auf seinen Konsum achten und immer darüber nachdenken, was man gesehen, gehört oder auch gelesen hat. Überall verstecken sich Botschaften, die wir als Rezipienten nicht wahrnehmen können oder wollen, weil wir uns darum keine weiteren Gedanken machen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil Rose keine Angst hat zu beschreiben, was und vor allem wie etwas mit ihr passiert ist. Oft schimpft sie oder benutzt Kraftausdrücke. Dies kann ich aber vollkommen nachvollziehen. Mit ihren Worten hat mich Rose emotional berührt und ich konnte die ganze Zeit mit ihr fühlen. Ich weiß jetzt schon, dass dieses Buch mich einige Zeit nicht loslassen wird. „MUTIG“ hat mich traurig, schockiert und verwirrt zurückgelassen. Rose McGowans Leben ist kein Zuckerschlecken und ich bewundere sie dafür, dass sie die Kraft gefunden hat, sich aufzurappeln und gegen diejenigen vorzugehen, die ihr am meisten wehgetan haben.


Fazit

Ich bin wirklich froh, dass ich Roses Buch lesen durfte und finde es schade, dass es nur ca. 300 Seiten hat. Ich empfehle das Buch nicht nur allen, die Rose länger kennen und Fans von ihr sind, sondern auch denjenigen, die sich für Hollywood interessieren. „MUTIG“ ist aus meiner Sicht für alle lesenswert, egal ob Mann oder Frau.

Veröffentlicht am 28.04.2018

Rezension: „After Work“ von Simona Ahrnstedt

After Work
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Worum geht´s?

Eines Abends schüttet Lexia ihr Herz Adam aus, den sie gerade in einer Bar kennengelernt hat. Sie erzählt ihm ihre privaten und beruflichen Probleme und einige intime Gedanken. Am nächsten ...

Worum geht´s?

Eines Abends schüttet Lexia ihr Herz Adam aus, den sie gerade in einer Bar kennengelernt hat. Sie erzählt ihm ihre privaten und beruflichen Probleme und einige intime Gedanken. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass Adam Lexias neuer Chef ist. Lexia ist die ganze Situation so peinlich, dass sie lieber auf der Stelle im Boden versinken würde. Werden Lexia und Adam miteinander arbeiten können oder haben Lexias Geständnisse eine negative Auswirkung auf ihre Karriere?


Meine Meinung

„After Work“ ist mein erstes Buch von der skandinavischen Autorin Simona Ahrnstedt. Ich wollte das Buch lesen, weil ich schon viel darüber gehört habe und den Klappentext sehr interessant fand. Meine Erwartungen waren deshalb hoch und ich muss leider jetzt schon sagen, dass sie nur zum Teil erfüllt wurden.

Lexia liebt ihren Job als Werbetexterin und sie kann sich nicht vorstellen, etwas anderes zu tun. Aufgrund ihres Gewichts wird und wurde sie immer wieder gemobbt, egal ob früher in der Schule oder jetzt bei der Arbeit. Sogar ihre Mutter liegt ihr ständig in den Ohren, dass sie einige Kilos abnehmen sollte. Lexia versucht, soweit es geht, sich nicht von den negativen Meinungen beeinflussen zu lassen und betont immer wieder, dass jeder Körper schön ist, ob dieser nun schlank oder dick ist. Gefallen hat mir an Lexia, dass Aussehen und schlank sein nicht das Wichtigste für sie ist. Ahrnstedt macht mit ihrer Protagonistin auf die Oberflächlichkeit aufmerksam, die manche Menschen an den Tag legen und damit Gefühle verletzen können.

Adam ist nicht nur extrem erfolgreich in seinem Beruf, sondern auch Lexias neuer Chef. Seine Karriere steht bei ihm immer an erster Stelle und er wartet schon lange darauf, den Platz seines Mentors Roy zu übernehmen, auch wenn Adam dabei mit seiner Exfreundin konkurrieren muss. Adam löste in mir widersprüchliche Gefühle aus. Er ist zwar gewissenhaft und nett, aber auch von seinem Job besessen.

Was mir gefallen hat, ist, dass die Autorin aktuelle Themen wie Gender, Übergewicht und allgemein Diskriminierung sehr ausgiebig diskutiert. Meiner Meinung nach sind es alles Themen, über die man nie genug sprechen kann. Auch fand ich es gut, dass die Protagonistin ausnahmsweise keine Modelmaße hat, wie es heutzutage in den meisten Büchern der Fall ist. In dem Buch gibt es auch dementsprechend Nebencharaktere, die verschiedene Meinungen zu diesen Themen vertreten. Nicht gefallen hat mir, dass manche Stellen langatmig waren. Viele Szenen waren sich sehr ähnlich und ich hatte das Gefühl, es wurde vieles wiederholt. Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber an Spannung hat es mir gefehlt. Dies lag auch vor allem daran, dass das Hin und Her zwischen Adam und Lexia oft wiederholt wurde.


Fazit

Ich empfehle „After Work“ vor allem Fans von Simona Ahrnstedt, weil alle anderen vielleicht etwas enttäuscht werden, wenn man bedenkt, wie viel Aufmerksamkeit dieses Buch auf sämtlichen Plattformen bekommen hat. Positiv fand ich, dass vor allem auf das Thema Übergewicht aufmerksam gemacht wird und die Protagonistin keine Modelmaße hat.

Veröffentlicht am 27.04.2018

Rezension: "Cold Princess" von Vanessa Sangue

Cold Princess
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Worum geht´s?

Saphira ist ein gefürchteter Mafiaboss und das Letzte, was sie will, ist von einem Mann dominiert zu werden. Madox ist Saphiras Leibwächter, der sie unbedingt unterwerfen will. Beide spüren ...

Worum geht´s?

Saphira ist ein gefürchteter Mafiaboss und das Letzte, was sie will, ist von einem Mann dominiert zu werden. Madox ist Saphiras Leibwächter, der sie unbedingt unterwerfen will. Beide spüren die unwiderstehliche Anziehung, die jedes Mal zwischen ihnen herrscht. Keiner ist bereit nachzugeben. Sind sie vielleicht aber genau deswegen füreinander bestimmt oder werden Saphira und Madox einander zerstören?

Meine Meinung

"Cold Princess" ist der Auftakt der "Cosa Nostra"-Dilogie von der Bestseller-Autorin Vanessa Sangue. Ich wollte das Buch lesen, weil ich gerne Bücher lese, die im Mafia-Milieu spielen und der Klappentext spannend klang. Diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben, möchte ich auf die Anmerkung der Autorin am Anfang des Buches aufmerksam machen. Lest sie bitte durch, damit ihr wisst, was euch erwartet. Ich persönlich finde es gut, dass die Autorin bereits zu Beginn klarstellt, dass das Buch vielleicht nicht jedermanns Geschmack trifft.

Ich finde das Cover von "Cold Princess" wunderschön. Wenn ich das Buch nicht schon vorher auf dem Radar hätte und es in einer Buchhandlung sehen würde, dann würde ich sofort danach greifen, weil das Cover ein Eyecatcher ist. Die Gestaltung passt 100%ig zu der Protagonistin und gibt diese Kälte und Grazie, die Saphira besitzt, wider.

Seit dem Saphira De Angelis ihre Familie auf eine tragische Art und Weise verloren hat, ist sie auf Rache aus, da der Mörder immer noch irgendwo frei herumläuft. Saphira ist das Oberhaupt der Cosa Nostra und wird von vielen Menschen gefürchtet und respektiert. Sie gilt als kaltblütig und tödlich. Sie kann es ohne Probleme mit jedem Mann aufnehmen und erlaubt sich keinerlei Gefühle. Aufgrund dieser Charaktereigenschaften konnte ich deswegen mit Saphira nicht richtig warm werden. Auch wenn sie eine Frau ist, hat sie aus meiner Sicht einen Charakter, der mehr zu einem Mann passen würde. Auf mich wirkte sie unnahbar und löste bei mir überhaupt keine Gefühle aus. Saphira ist eine der Protagonistinnen, mit denen ich mich überhaupt nicht identifizieren konnte. Mir gefällt aber, dass sie trotz ihres Alters eine taffe Frau ist.

Wenn jemand noch gefährlicher als Saphira ist, dann ist es Madox Caruso. Er ist nicht nur Saphiras Leibwächter, sondern auch ein Auftragskiller. Er ist gnadenlos und befolgt seinen eigenen Kodex. Zu Madox hatte ich genau wie zu Saphira ebenfalls keinen Bezug. Aus meiner Sicht ist er die männliche Version von Saphira. Er verfolgt seine Ziele genauso wie sie, ohne Rücksicht auf jemandem zu nehmen und muss immer die Kontrolle haben.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch ist recht einfach zu lesen. Es kommen einige italienische Wörter vor, aber man versteht sie auch, ohne Italienisch zu sprechen. Außerdem ist für mich die italienische Sprache in diesem Buch obligatorisch, weil die Handlung in Palermo spielt und für mich Mafia und Italienisch einfach zusammengehören. An dem Letzteren sind wahrscheinlich die ganzen Mafia-Filme Schuld, die ich gesehen habe :D

Aus meiner Sicht wurde dem Buch viel Spannung genommen, weil die Motive und Beweggründe des Antagonisten dem/der Leser/in sehr früh verraten werden. Auf diese Weise war die Handlung für mich schon früh vorhersehbar. Ich persönlich mag es, wenn der/die Autor/in die Leserschaft wenigstens ein bisschen rätseln lässt.

In „Cold Princess“ gibt es viele erotische Szenen, die ausführlich beschrieben werden. Sie spiegeln auf jeden Fall die Protas wider, weil sie genauso düster sind.

Fazit

„Cold Princess“ ist nicht mein erstes ‚Mafia‘-Buch, was bedeutet, dass ich Vergleichsmaterial habe und es wahrscheinlich daran liegt, dass ich mich mit den beiden Protas überhaupt nicht identifizieren und mich auf sie einlassen konnte. Ich empfehle das Buch allen, die düstere Romane mögen und kein Problem mit Gewalt haben. Die Anmerkung der Autorin am Anfang des Buches wird euch aber sicher behilflich sein, weil sie die Leser auf das Kommende sehr gut vorbereitet.

Veröffentlicht am 25.04.2018

Rezension: „The Boxer“ von Piper Rayne

The Boxer
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Worum geht´s?

Eigentlich will Tahlia eine Pause von Männern, nachdem sie von ihrem Verlobten betrogen wurde. Doch dann trifft sie den attraktiven Boxer Lucas, der eigentlich von Tahlias Beuteschema abweicht, ...

Worum geht´s?

Eigentlich will Tahlia eine Pause von Männern, nachdem sie von ihrem Verlobten betrogen wurde. Doch dann trifft sie den attraktiven Boxer Lucas, der eigentlich von Tahlias Beuteschema abweicht, aber deswegen umso anziehender auf sie wirkt. Haben die beiden eine Chance, auch wenn sie aus unterschiedlichen Welten kommen?


Meine Meinung

„The Boxer“ ist der zweite Teil der „San Francisco Hearts“-Reihe von dem Autorenduo Piper Rayne. Ich habe auf dieses Buch sehnsüchtig gewartet, weil mir der erste Teil „The Bartender“ sehr gut gefallen hat.

Das Cover harmoniert mit den anderen Teilen der „San Francisco Hearts“-Reihe. Die Gestaltung ist schlicht, hat aber auch etwas Geheimnisvolles an sich. Die Schrift ist ein Eyecatcher, weil sie aufgrund der Farbe sehr heraussticht. Das Bild passt wieder zum Protagonisten und dem Titel. Auch gefällt mir, dass kein Gesicht zu sehen ist und der Rest bleibt der Fantasie überlassen.

Tahlia ist im Vergleich zu ihren besten Freundinnen Whitney und Lennon, die man ebenfalls bereits aus dem ersten Teil kennt, ruhig und ein Workaholic. Deswegen braucht sie manchmal einen kleinen Schubs, um sich Sachen zu trauen, die sie sonst nicht machen würde. Mir war Tahlia schon in „The Bartender“ sehr sympathisch, weil sie immer nett, hilfsbereit und loyal ist.

Lucas ist Boxer und sehr gutaussehend. Als er das erste Mal Tahlia begegnet, ist er sofort von ihr angetan. Er hat auch einige Geheimnisse, die erst im Laufe der Geschichte offenbart werden. Obwohl ich es nicht erwartet habe, hat mich doch einiges an ihm überrascht. Lucas mochte ich ebenfalls, weil er Tahlia auf Händen trägt und versucht, es ihr recht zu machen. Außerdem ist er kein typischer Player, wie ich es zu Beginn des Buches gedacht habe.

Doch es ging nicht nur um Tahlia und Lucas. Es gibt natürlich auch ein ‚Wiedersehen‘ mit Whitney und Cole, die total verliebt ineinander sind und ihr Leben genießen. Auch Lennon ist mit von der Partie und ich freue mich schon zu erfahren, wie ihre Geschichte im nächsten Teil der Reihe ausgehen wird.

Die beiden Autorinnen sind sich treu geblieben und haben wieder eine humorvolle und romantische Geschichte erschaffen. Genau wie bei „The Bartneder“ war der Protagonist nicht das, was er auf den ersten Blick zu sein schien, was mir wieder sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Ich muss aber gestehen, dass Whit und Cole mir etwas mehr gefallen haben, als Tahlia und Lucas. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass Tahlia eine sehr ruhige Person ist, die manchmal zu ihrem Glück gezwungen werden muss.


Fazit

Ich empfehle „The Boxer“ allen, die schon „The Bartender“ mochten und wissen wollen, wie es mit Tahlia und Co. weitergeht. Außerdem ist dieses Buch für diejenigen geeignet, die gerne kurze, romantische und witzige Geschichten lesen. Ich bin auf jeden Fall auf den dritten Teil gespannt.