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Veröffentlicht am 20.11.2022

Etwas schwächer als Band 1

Starsight - Bis zum Ende der Galaxie
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»Starsight - Bis zum Ende der Galaxie« ist der zweite Band der Science-Fiction-Reihe »Claim the Stars« von Brandon Sanderson. Ich konnte mir den Roman nicht entgehen lassen, weil ich den ersten Band »Skyward ...

»Starsight - Bis zum Ende der Galaxie« ist der zweite Band der Science-Fiction-Reihe »Claim the Stars« von Brandon Sanderson. Ich konnte mir den Roman nicht entgehen lassen, weil ich den ersten Band »Skyward – Der Ruf der Sterne« sehr spannend fand. Im Mittelpunkt steht immer noch die junge Raumschiff-Pilotin Spensa. Dieses Mal findet aber ein Wechsel der location statt, denn Spensa verlässt im Rahmen einer Mission ihre Heimat und lernt andere Lebensformen kennen.

Im Vergleich zum ersten Band merkt man, dass Spensa sich weiterentwickelt hat. Sie ist zwar immer noch rebellisch, aber sie ist nicht mehr so aufbrausend und kann sich in ein Team einfügen. Spensa ist auch nicht mehr darauf aus, sich allein durchzuschlagen. Sie knüpft schnell neue Bekanntschaften und versucht jemanden wirklich kennenzulernen, bevor sie sich ein Urteil erlaubt. Spensas treue Begleiter sind immer noch M-Bot und Schreckschneck. Bei M-Bot fand ich es extrem spannend, dass sie anfängt, ein Bewusstsein zu entwickeln oder zumindest so tut als ob.

Da Spensa eine Reise unternimmt und ihre Heimat verlässt, bekommt man recht wenig von den Charakteren aus dem ersten Band mit. Dafür gibt es aber viele neue interessante Figuren, die für reichlich Abwechslung sorgen. Dabei entstand eine ähnliche Situation wie im ersten Band, denn Spensa musste sich wieder in ein neues Team integrieren und alle von sich überzeugen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger gibt es in »Starsight - Bis zum Ende der Galaxie« deutlich mehr Intrigen. Spensas Privatleben bleibt dagegen auf der Strecke. Man kriegt wenig von ihrer Familie und Freunden mit.

Das Buch umfasst insgesamt fünfundvierzig Kapitel. Erzählt wird hauptsächlich aus Spensas Sicht, aber nicht nur. Dies ist nachvollziehbar, denn irgendwie musste Sanderson ja die Verbindung zu Spensas Heimat aufrechterhalten. In Sachen Action und Spannung steht der zweite Band dem ersten in nichts nach. Genervt hat mich aber, wie oft das Wort „Dreck“ verwendet wurde. Ich weiß nicht warum, aber das hat meinen Lesefluss sehr gestört. Dennoch ist es Sanderson gelungen, die Atmosphäre gut rüberzubringen.

Fazit: Insgesamt fand ich »Starsight - Bis zum Ende der Galaxie« von Brandon Sanderson etwas schwächer als den ersten Band. Dennoch kann ich ihn allen, die wissen wollen, wie es mit Spensa weitergeht, empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.10.2022

hat mich unschlüssig hinterlassen

Das Reich der Vampire
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Mit seinen Reihen »Nevernight« und »Illuminae-Akten« hat sich Jay Kristoff einen Namen gemacht. Bis jetzt kam ich leider nicht dazu, eine dieser erfolgreichen Buchreihen zu lesen, obwohl ich schon viel ...

Mit seinen Reihen »Nevernight« und »Illuminae-Akten« hat sich Jay Kristoff einen Namen gemacht. Bis jetzt kam ich leider nicht dazu, eine dieser erfolgreichen Buchreihen zu lesen, obwohl ich schon viel über den Sci-Fi- und Fantasy-Autor gehört habe. »Das Reich der Vampire« konnte ich mir jedoch auf keinen Fall entgehen lassen. Als ich gesehen habe, dass es in Kristoffs neuestem Werk um Vampire geht, musste ich nicht lange nachdenken, ob ich das Buch lesen werde oder nicht, denn Bücher mit Vampiren ziehen mich immer magisch an.

Unser Protagonist Gabriel de León gehört zum Orden der Silberwächter, einer Bruderschaft, die verschiedene gefährliche Kreaturen bekämpft. Vor allem macht Gabriel aber Jagd auf Vampire, weil diese vor einigen Jahren damit anfingen, die Menschen immer mehr zu verdrängen. Wie es dazu kam, dass Vampire plötzlich aus ihren Schatten gekrochen sind, wie Gabriel ein Silberwächter wurde und vieles mehr erfahren im Verlauf der 1024 Seiten, die »Das Reich der Vampire« beinhaltet.

Die Welt in Kristoffs Buch ist sehr düster. Und das meine ich buchstäblich, denn seit über fünfundzwanzig Jahren herrscht der sogenannte „Tagestod“. So wird eine Art Schleier genannt, die den Himmel bedeckt. Den Tag gibt es zwar immer noch, aber die Sonne hat ihre Leuchtkraft und Wärme verloren. Keiner kennt die Ursache und schon gar nicht, was man dagegen tun könnte. Dabei müsste unbedingt etwas dagegen unternommen werden, denn seit dem Tagestod haben Vampire damit begonnen, die Macht an sich zu reißen und sind damit zur Bedrohung für Menschen geworden.

In dem Buch werden Vampire oft als „Eisblüter“ bezeichnet, was irgendwie nachvollziehbar ist. Sie gehören zu verschiedenen Blutlinien, die einander nicht unbedingt friedlich gesinnt sind, da jede Blutlinie die Herrschaft an sich reißen will. Es ist möglich, dass Vampire andere Vampire erschaffen. Das Interessante dabei ist, dass nicht jede/r gebissene sich verwandelt. Wer den Biss überlebt und wer nicht, bleibt dem Zufall überlassen.

Unser Protagonist Gabriel de León ist ein „Halbblut“ (halb Mensch, halb Vampir). Gabriels Kindheit war nicht einfach und seine Jugend war noch komplizierter. Es gab viele Schicksalsschläge, die er hinnehmen musste. Gabriels hartes Leben hat Spuren in seinem Charakter und seiner Art hinterlassen. Wobei ich sagen würde, dass bei ihm der Spruch „Harte Schale, weicher Kern“ sehr gut passt. Nach außen erscheint er wie ein unnahbarer und kaltherziger Krieger. Aber sobald man ihn besser kennenlernt und sein Vertrauen gewinnt, hat man einen zuverlässigen Freund gefunden. Natürlich ist Gabriel nicht perfekt, aber das ist schließlich keiner. Ich finde, Jay Kristoff ist es gut gelungen, einen interessanten Protagonisten zu erfinden.

Die Geschichte wird anhand verschiedener Handlungsstränge erzählt. Ein Handlungsstrang verläuft in der Gegenwart, während Gabriel einem Geschichtsschreiber seine Lebensgeschichte erzähl. Die beiden anderen Handlungsstränge spielen in der Vergangenheit. Der eine handelt davon, wie Gabriel dem Orden beitrat. Der andere schildert uns, was Gabriel passiert ist, bevor er dem Geschichtsschreiber begegnet ist. Auch wenn ich von dieser Erzählweise nicht ganz begeistert war, so kann ich mir vorstellen, dass der Autor auf diese Weise die Spannung aufrechterhalten wollte.

Womit ich meine Schwierigkeiten hatte, war das Thema Religion und Glauben. Der Autor geht das Thema oft an. Da ich damit nichts anfangen kann, war das Buch für mich an vielen Stellen etwas zäh und langatmig. Ich kann verstehen, dass das Thema wahrscheinlich unumgänglich war, da der Orden einen starken Glauben hat. Für mich war das aber etwas anstrengend. Gut gefallen haben mir dagegen die Illustrationen von Bon Orthwick, die zwischendurch für Abwechslung sorgten.

Fazit: »Das Reich der Vampire« von Jay Kristoff hat mich unschlüssig hinterlassen. Einerseits hat mich der Prota überzeugt, andererseits fand ich das Buch an einigen Stellen langatmig. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde. Ich denke, das werde ich erst entscheiden, wenn er erschienen ist.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Leider enttäuscht

The Witcher
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»The Witcher 6 - Klagelied der Hexe« ist der nächste in sich abgeschlossene Comic-Einzelband über den beliebten Hexer Geralt von Riva. Die Story stammt von Bartosz Sztybor, den man bereits aus dem vorherigen ...

»The Witcher 6 - Klagelied der Hexe« ist der nächste in sich abgeschlossene Comic-Einzelband über den beliebten Hexer Geralt von Riva. Die Story stammt von Bartosz Sztybor, den man bereits aus dem vorherigen Band »The Witcher 5 - Verblassende Erinnerungen« kennt. Die Zeichnungen liefert dieses Mal aber jemand Neues, nämlich Vanessa R. Del Rey. Ich wollte diesen Comic unbedingt haben, da ich ein großer The Witcher-Fan bin. Außerdem besitze ich die bereits erschienene Bände und habe mir vorgenommen, die komplette Reihe zu sammeln.

In dem vorliegenden Comic-Abenteuer hört Geralt eine rätselhafte Stimme, die nur er wahrnehmen kann. Während er diesem ungewöhnlichen Zustand auf die Spur geht, wird er von einem Adeligen engagiert, dessen Tochter zu finden und nach Hause zu bringen. Dabei stößt Geralt auf zwei Hexen, denen man nur schwer entfliehen kann.

Dass wir es mit dem gleichen Autor wie in Band 5 zu tun haben, merkt man daran, wie Geralt dargestellt wird. Bartosz Sztybor konzertiert sich wieder auf einen Aspekt von Geralts Psyche und versucht, diesem auf den Grund zu gehen. In Band 6 sind es Geralts Gewissen und Schuldgefühle. Auch wenn es dem Autor leider nicht gelingt, in die Tiefe vorzudringen, ist es trotzdem ein interessanter Ansatz. Auf diese Weise wird Geralts Charakter etwas greifbarer und menschlicher gemacht. Na ja, zumindest für einen Bruchteil, denn der Autor bleibt an der Oberfläche. Ich finde, Sztybor hätte mehr daraus machen können.

Natürlich gibt es auch „typische“ Elemente, wie man sie bereits aus anderen The Witcher-Storys kennt. So bleibt es zum Beispiel nicht ohne Gewaltanwendung und es rollen einige Köpfe. Außerdem kommt man nicht drumherum Geralt bei einem Liebesakt zu sehen. Was Geralts Begleitung in diesem Band angeht, so besteht diese nur aus Plötze. Von Yennifer, Ciri oder Rittersporn ist weit und breit nichts zu sehen.

Mit dem Artwork von Vanessa R. Del Rey hatte ich einige Schwierigkeiten. Viele Zeichnungen sind sehr grob und kantig. In Kombination mit dunklen Farben war das Anschauen des Artworks nicht gerade angenehm. Ich hatte oft Mühe etwas zu erkennen, weil die Zeichnungen sehr schemenhaft sind. Einiges konnte ich nur erahnen, weil es nicht eindeutig zu sehen war. Vielleicht wollte Del Rey mit ihrem Zeichenstil so die düstere Stimmung von The Witcher unterstreichen. Es muss aber nicht so düster und dunkel sein, dass man kaum etwas erkennt.

Fazit: Es heißt bekanntlich, dass Geschmäcker verschieden sind, deshalb verstehe ich, falls jemand mit mir nicht derselben Meinung ist, was das Artwork angeht. Aber ich konnte mich damit leider überhaupt nicht anfreunden. Dazu kommt, dass die Story - die durchaus Potenzial besitzt – nur an der Oberfläche kratzt. Vor diesem Hintergrund lässt mich »The Witcher 6 - Klagelied der Hexe« von Bartosz Sztybor & Vanessa R. Del Rey unzufrieden zurück. Nichtsdestotrotz freue ich mich als loyaler Fan des Witcher-Universums auf alle weiteren Bände, die noch erscheinen werden.

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Veröffentlicht am 11.04.2022

oft etwas kitschig, aber dennoch interessant

Der Alchimist
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»Der Alchimist« von Paulo Coelho wurde bereits im Jahr 1988 veröffentlicht. Im Frühling 2021 erschien das Buch beim Diogenes Verlag im neuen Gewand, was mir als Anlass diente, es endlich zu lesen, da es ...

»Der Alchimist« von Paulo Coelho wurde bereits im Jahr 1988 veröffentlicht. Im Frühling 2021 erschien das Buch beim Diogenes Verlag im neuen Gewand, was mir als Anlass diente, es endlich zu lesen, da es sich schon lange auf meiner Wunschliste befand. Im Mittelpunkt steht der junge Andalusier Santiago. Dieser sollte ursprünglich Priester werden, da er aber lieber reisen wollte, wurde aus ihm ein Schafhirte. Als ein wiederkehrender Traum von einem Schatz den jungen Hirten nicht mehr loslässt, beschließt er sich auf den Weg nach Ägypten zu machen. Auf seiner Reise lernt Santiago nicht nur neue Menschen und Gebräuche kennen, sondern vor allem sich selbst.

Selbsterkenntnis ist ein großes Thema in »Der Alchimist«. Ob Santiago oder ein Kristallglas-Verkäufer - Coelho macht immer wieder deutlich, dass man an sich glauben und den Mut haben soll, seine Träume zu verfolgen, auch wenn sich dieses Vorhaben oft als schwierig erweist. Wir sollten immer auf unser Herz hören, denn nur dann erfahren wir, was wir wirklich wollen. Klingt kitschig? Ist es auch, aber dadurch wird es nicht weniger wahr. »Der Alchimist« bringt dazu, innezuhalten und nachzudenken. Wobei ich anmerken muss, dass Coelho mir keine komplett neue Sicht eröffnet hat. Das, was man in dem Buch liest, weiß eigentlich jede:r, aber Coelho hat es dennoch irgendwie geschafft, dass ich beim Lesen bewusst über mich selbst nachgedacht habe.

Coelhos Buch gibt es mittlerweile seit über dreißig Jahren. Es wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und von vielen Menschen gelesen. Anscheinend kann Zeit diesem Buch nichts anhaben, weil hier Dinge angesprochen werden, die eine große Anzahl von Leuten berühren. Vermutlich, wird das Buch auch die nächsten Jahre immer wieder neu veröffentlicht, da viele für solche Geschichten offen zu sein scheinen. Unter anderem liegt es aber auch an Coelhos Schreibstil - er benutzt zwar einfache Worte, stoßt aber Gedankengänge an, die ins Unendliche gehen.


„Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.“ – Zitat (»Der Alchimist« von Paulo Coelho, S. 18)


Auch wenn ich das Buch größtenteils gut fand, habe ich dennoch etwas zu bemängeln. Aus meiner Sicht ist »Der Alchimist« hauptsächlich an Männer und nicht an Frauen gerichtet. Ich will hier niemandem – und vor allem nicht dem Autor – zu nahe treten, aber mir gefällt nicht die Rolle der weiblichen Figuren. Während Männer in die große weite Welt reisen, bleiben Frauen dort, wo sie sind. Anstatt zu zeigen, dass auch Frauen ihren Träumen folgen sollen, lässt Coelho sie nur als unscheinbare Nebenfiguren auftreten. Als Beispiel können hier eine Wahrsagerin, die vom Geld ihrer Kinder lebt und eine junge Frau, die brav auf den Protagonisten wartet, genannt werden.

Fazit

»Der Alchimist« von Paulo Coelho hat mir zwar nichts Neues eröffnet, aber es dennoch geschafft, mich zum Nachdenken zu bringen.

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Veröffentlicht am 25.01.2022

Nur für Fans

Merry Kissmas
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»Merry Kissmas« von Penelope Ward und Vi Keeland enthält vier kurze Liebesgeschichten. »Lights out Love«, »Kissmas in New York«, »Sexy Scrooge« und »The Merry Mistake« sind unabhängig voneinander, jedoch ...

»Merry Kissmas« von Penelope Ward und Vi Keeland enthält vier kurze Liebesgeschichten. »Lights out Love«, »Kissmas in New York«, »Sexy Scrooge« und »The Merry Mistake« sind unabhängig voneinander, jedoch spielen sie alle während der Weihnachtszeit. Im Mittelpunkt steht immer ein Pärchen. Jede Story beinhaltet vier bis fünf Kapitel, weshalb man sehr zügig vorankommt.

In der ersten Geschichte »Lights out Love« geht es um Josie, die auf aufwendige Weihnachtsdekoration steht. Ihr Nachbar Cole kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Aus diesem Grund hat er sich eine bestimmte Meinung über Josie gebildet, die er aber über Bord wirft, als die beiden sich näher kennenlernen.

In »Kissmas in New York« geht es um Margo, die sich auf eine Wette mit ihrer besten Freundin einlässt. Dabei lernt sie den charismatischen Chet kennen. Ihr zweites Wiedersehen gestaltet sich jedoch ganz anders, als erwartet, denn Chet ist kein Geringerer als der Anwalt von Margos Exmann.

In »Sexy Scrooge« geht es ebenfalls um einen Anwalt. Dieser heißt Adam und er begegnet Meredith das erste Mal in einem Uber, worüber die beiden zunächst alles andere als begeistert sind. Bald entwickelt sich die Fahrt ganz anders als sie gedacht haben.

In der vierten und letzten Geschichte mit dem Titel »The Merry Mistake« geht es um Piper, die einen Mann mit einem Obdachlosen verwechselt. Dieser ist empört und geigt Piper sofort seine Meinung. Nach der peinlichen Begegnung hofft Piper, dass sie den Mann nie wiedersehen wird. Schon bald zeigt sich, dass sie sich da getäuscht hat.

Alle vier Geschichten sind sowohl aus der Sicht der Protagonistin als auch des Protagonisten geschrieben. Wie bereits erwähnt, kommt man mit dem Lesen sehr schnell voran. Dies ist sowohl negativ als auch positiv. Positiv ist, dass die Autorinnen schnell auf den Punkt kommen und es keine unnötigen Längen gibt. Negativ, weil man nur eine „Momentaufnahme“ der Figuren erlebt. Man erfährt sehr wenig über sie, was ich schade fand. Natürlich können solche Geschichten nicht mit einem Liebesroman verglichen werden. Aber ich empfinde es als wenig sinnvoll, vier kurze Geschichten, die sich im Kern sowieso sehr ähnlich sind, in ein Band zu packen. Besser wäre es, wenn Ward und Keeland sich nur auf eine Story konzentriert hätten. Wobei ich keine besser oder schlechter fand, da alle vier das Potenzial haben, dass man mehr aus ihnen macht.

Fazit

»Merry Kissmas« von Penelope Ward und Vi Keeland sind wie Appetithäppchen - sie machen nicht satt und wecken Lust auf mehr. Deswegen hätte man sich lieber nur auf eine Geschichte konzentrieren sollen und daraus einen Roman gemacht. Somit ist »Merry Kissmas« eher nur etwas für Fans der beiden Autorinnen.

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