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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2019

Spannende Geschichte und toller Reihen-Auftakt!

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde der Lesejury lesen und war so gespannt auf die Geschichte und auch auf die Leserunde, denn das war tatsächlich meine erste. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ...

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde der Lesejury lesen und war so gespannt auf die Geschichte und auch auf die Leserunde, denn das war tatsächlich meine erste. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit den anderen Teilnehmern das Gelesene zu diskutieren und mich mit ihnen über Theorien auszutauschen, die wir während des Lesens entwickelten. Danke an den LYX Verlag und alle Teilnehmer für die tolle Leserunde!

Kommen wir jetzt aber zum Buch, das mir richtig gut gefallen hat:

Der einmalige, etwas hochgestochene Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und passt perfekt zum Jahr 1899, in dem die Geschichte spielt. Diese beginnt mit der Beerdigung der achtzehnjährigen Elizabeth Holland, auf der alle wichtigen Personen vorgestellt werden. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, auch wenn die vielen Namen der Charaktere anfangs ein bisschen verwirrend waren.

Die Charaktere sind wirklich toll ausgearbeitet und direkt zu Beginn mochte ich Elizabeth' Schwester Diana am liebsten. Sie erinnert mich an Hannah aus Pretty Little Liars, die in der Serie mein Lieblingscharakter war. Diana ist zwei Jahre jünger als ihre Schwester, aufgeweckt und lebensfroh. Sie liest gern und würde sich am liebsten nicht den Zwängen der oberen Schicht unterordnen müssen. Elizabeth dagegen scheint die geborene Dame zu sein, vornehm, anmutig, zurückhaltend und schön.

Doch ist alles so wie es scheint? Ist Liz wirklich tot? Wer liebt wen? Fragen über Fragen, beim Lesen habe ich die ganze Zeit überlegt, wie es wohl weitergeht und einige Theorien entwickelt. Die Geschichte lebt von vielen überraschenden Wendungen, deswegen kann ich nicht viel zur Story erzählen, ohne euch zu spoilern.

Die kurzen Kapitel sind aus der Sicht der Protagonisten Elizabeth, Diana, Henry, Lina und Penelope erzählt. Das mag verwirrend klingen, ermöglicht aber einen guten Blick hinter die Fassade. Der Charakter der einzelnen Personen ist auch in der Erzählweise individuell erkennbar, so sprüht Diana beispielsweise nur so vor Energie und Wortwitz, wohingegen Elizabeth ruhig und sich ihrer Pflichten gegenüber der Familie bewusst ist.

Im letzten Leseabschnitt wurden viele Dinge aufgeklärt, aber gleichzeitig neue Konflikte für die Folgebände geschaffen, was ich super finde. So viele Fragen, ich kann es kaum erwarten, Band 2 zu lesen!

Fazit
Das Buch hat mich überzeugt und der Schreibstil von Anfang an gefesselt. Anna Godbersen gibt einen interessanten Einblick in das Leben um die Jahrhundertwende und beschreibt gut, wie rückständig die Meinung zu Frauen und Eheschließungen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts war. Für uns ist es heutzutage kaum vorstellbar, so zu leben. Dazu passend waren zu Beginn jedes Kapitels kurze Ausschnitte aus Tageszeitungen, Briefen, Tagebucheinträgen und Benimmregeln abgedruckt, die mir gut gefallen haben.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gern Geschichten voller Geheimnisse und Verstrickungen liest.

Zitat
Es gibt einige Zitate, die den einmaligen Charakter des Buchs und jeder einzelnen Person unterstreichen. Elizabeth und Dianas Mutter versucht zum Beispiel alles, um den gesellschaftlichen Status ihrer Familie aufrecht zu erhalten:
"Es wäre absolut mein Ende, wenn ihr beiden zum jetzigen Zeitpunkt Sommersprossen bekämt." (Zitat Seite 171 Manuskript)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 22.03.2021

Mit guten Denkanstößen

Nur wer sichtbar ist, findet auch statt
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Nach Aussage der Autorin ist ihr Buch wirklich für jeden etwas, egal ob Berufsanfänger, Gründer oder Führungskraft. Die Kernaussage ist, „Dinge selbst (…) in die Hand zu nehmen“ (Zitat Seite 23) und dass ...

Nach Aussage der Autorin ist ihr Buch wirklich für jeden etwas, egal ob Berufsanfänger, Gründer oder Führungskraft. Die Kernaussage ist, „Dinge selbst (…) in die Hand zu nehmen“ (Zitat Seite 23) und dass man für sich selbst einstehen, aktiv werden und sich selbst ins Gespräch bringen soll. Wenn wir etwas wollen, müssen wir uns auch mal selbst vorschlagen.

Tijen Onaran beschreibt die Findung der eigenen Stärken und wie man diese in eine Marke verwandelt. Mit vielen anschaulichen Beispielen und eigenen Erfahrungen gibt sie Tipps für das Anfangen, Durchhalten sowie Krisen und Selbstzweifel überwinden. Auch die Themen Digitalisierung und Social Media kommen nicht zu kurz. Gerade die Social Media nehmen (in der heutigen Zeit verständlicherweise) großen Raum ein. Hier sehe ich eine Aussage aber kritisch: „… im digitalen Zeitalter müssen sich alle Menschen mit dem Thema Personal Branding auseinandersetzen.“ (Zitat Seite 221) Meiner Meinung nach muss nicht jeder eine Marke oder auf Social Media aktiv sein. Wie anfangs schon erwähnt soll sich das Buch an jeden richten, doch die meisten Aussagen und Empfehlungen lassen erkennen, dass Personal Branding hauptsächlich etwas für Menschen ist, die Social Media nutzen und sich damit mit ihrer Einzigartigkeit etablieren wollen. Das ist grundsätzlich nicht verkehrt, widerspricht für mein Empfinden aber der ersten Aussage.

Nicht nur für das persönliche Branding, auch was das eigene Unternehmen betrifft, erhält der Leser etliche Tipps.

Das Buch beinhaltet einige Denkanstöße zu Religion, Hetze im Netz und Bildung, die ich sehr interessant finde. Besonders was die Schule angeht:
In der Schulzeit lernen wir nicht, frei zu sprechen oder zu argumentieren, schon gar nicht Kritik anzunehmen. Jeder Mensch ist einzigartig und hat einen Unique Selling Point, aber in der Schule „werden wir in Klassenverbänden mit Gleichaltrigen vereint und verglichen“ (Zitat Seite 54), dabei sind individuelle Wissenstände und Entwicklungen egal. „Ein einzigartiges Talent zu fördern ist also nicht Teil des Bildungssystems.“ (Zitat Seite 55), vielmehr wachsen wir mit dem ständigen sich vergleichen auf. Ideen präsentieren, gute Vorträge halten, klar argumentieren – das alles lernen wir nicht in der Schule. Einzigartig sein bedeutet nicht besser als andere zu sein.
Diesen Aussagen kann ich nur zustimmen, genau so war es zumindest in meiner Schulzeit.

Challenges und Zusammenfassungen nach jedem Kapitel regen dazu an, aktiv zu werden.


Fazit

Das Buch regt in verschiedenen Themen zum Nachdenken an und gibt gute Tipps zum Thema „für sich selbst einstehen und aktiv werden“. Ich kann aber nicht zustimmen, dass das Buch etwas für jeden ist.


Allgemeines zum Buch

Autor: Tijen Onaran
Verlag: GOLDMANN Verlag
Erscheinungsdatum: 17.08.2020
Seiten: 256
Genre: Sachbuch/Ratgeber
Meine Bewertung: 3/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2021

Unglaublich toll!

Midnight Chronicles - Blutmagie
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Endlich geht es mit den Midnight Chronicles weiter! Sehnsüchtig habe ich auf „Blutmagie“ gewartet und direkt mit meiner lieben Andrea von easypeasybooks.de einen Buddy Read gestartet. Dass wir das Buch ...

Endlich geht es mit den Midnight Chronicles weiter! Sehnsüchtig habe ich auf „Blutmagie“ gewartet und direkt mit meiner lieben Andrea von easypeasybooks.de einen Buddy Read gestartet. Dass wir das Buch schon einen Tag früher als geplant beendet haben, sagt glaube ich alles – zum Schluss war die Spannung so groß, dass wir einfach weiterlesen mussten. Die Geschichte war ununterbrochen unterhaltend und sorgte immer wieder mit neuen Entwicklungen und Geschehnissen für Spannung – ein absoluter Page Turner!

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass mir Laura Kneidls Schreibstil in ihren New Adult Romanen bisher besser gefallen hat. In „Blutmagie“ gab es einige sich wiederholende Phrasen und auch eine romantische Szene folgte einem typischen Muster mit Sätzen und Handlungen, die man fast immer in solchen Szenen liest.
Das Buch ist meiner Meinung nach richtigerweise ab 16 Jahren empfohlen, da die Beschreibungen vom Töten der Kreaturen brutal und blutig sind und nicht unbedingt etwas für einen schwachen Magen. Das passt aber zur Geschichte, Vampire sind nun mal blutrünstige Wesen, die instinktiv handeln.
Auch wurde auffallend viel geflucht, was nicht unbedingt nötig gewesen wäre.

Alle, die „Das Flüstern der Magie“ der Autorin gelesen haben, dürfen sich auf ein kurzes Wiedersehen mit Fallon freuen.
Und auch Roxy und Shaw spielen in „Blutmagie“ eine Rolle, was ich gut finde, allerdings ist mir negativ aufgefallen, dass Roxy in so gut wie jeder Szene nur Essen im Kopf hat und immer wieder darauf reduziert wurde, wie sehr sie Fast Food liebt.

Mit Cain und Warden verfolgen wir im zweiten Band der Midnight Chronicles zwei starke Protagonisten, deren Beziehung zueinander nachvollziehbar war, weswegen mir die beiden sympathischer waren als Roxy und Shaw im ersten Teil. Zuanfang erfahren wir in kurzen Rückblicken von ihrer Vergangenheit und warum die beiden sich zerstritten hatten.

Nach einem unglaublich krassen Showdown war mir das Ende plötzlich viel zu abgehackt. Eine Szene zwischen Warden und Cain hat mir gefehlt, ich konnte Wardens (fehlende) Reaktion nicht nachvollziehen.


Fazit

Jetzt habe ich nur Punkte aufgelistet, die mir nicht so gut gefallen haben, aber wirklich: „Blutmagie“ war großartig – ab Seite 1 fesselnd, überraschend und mit tollen Charakteren. Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, fühlte ich mich verloren, weil ich so gefangen war in der Welt der Hunter. Ich kann es einfach jetzt schon kaum erwarten, zu erfahren, wie es weitergeht. Es ist so toll, dass es noch vier weitere Bücher geben wird!

Würde ich von all den Dingen erzählen, die mir an diesem Buch gefallen haben, würde ich nicht mehr aus dem Schwärmen rauskommen und zudem viel zu sehr spoilern. Ich kann euch nur empfehlen, die Reihe zu lesen!


Allgemeines zum Buch

Autor: Laura Kneidl, Bianca Iosivoni
Verlag: LYX Verlag
Erscheinungsdatum: 24.02.2021
Seiten: 414 (+ Glossar und Personenverzeichnis)
Genre: Urban Fantasy
Zweiter Band einer sechsteiligen Reihe
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2021

Spannend!

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Wir wurden von der Autorin direkt angeschrieben, ob wir nicht Lust hätten, ihr Buch zu lesen. Für Ally war das Genre und die Geschichte an sich nichts, doch mich sprach die Idee sofort an und so kam kurz ...

Wir wurden von der Autorin direkt angeschrieben, ob wir nicht Lust hätten, ihr Buch zu lesen. Für Ally war das Genre und die Geschichte an sich nichts, doch mich sprach die Idee sofort an und so kam kurz darauf ein Paket an, nebenbei bemerkt, das erste Buch für mich, welches mir zur Verfügung gestellt wurde. Eine Premiere also.

Wir begeben uns in eine dystopische Welt, wo nichts mehr ist wie wir es uns vorstellen. Die Menschheit ist am Ende, man lebt in Slums und nur wenige Mächtige verfügen über ausreichend Ressourcen. Wir begleiten eine Gruppe Jugendlicher, die einfach versuchen zu überleben und durch Zufall die Obhut für ein Baby übernehmen.

Ich habe die Story wirklich gern gelesen, alles ist schlüssig und spannend aufgebaut, immer wollte ich wissen wie es weiter geht und das gelingt beiweitem nicht vielen Büchern. Alles war bildlich geschrieben ohne dabei überladen zu wirken oder sich in Details zu verlieren. Auch die Grundidee hat mir wirklich gefallen und Bilder in meinem Kopf erzeugt. Bis hierhin für mich wirklich ein 5 Sterne Buch, doch es gab ein riesiges Problem.

Mir selbst ist Rechtschreibung, Grammatik und Kommasetzung weniger wichtig. Doch wenn selbst mich die Vielzahl an Rechtschreibfehlern und durch falsch gesetzte Komma zerstückelte Sätze, die dadurch den eigentlichen Sinn verlieren, stören, werden Leser, die auf so etwas mehr achten, vielleicht keine Freude haben. Ich habe das Buch trotzdem innerhalb kurzer Zeit gelesen, denn die Geschichte hat mich gefesselt. Doch sollte eine zweite Auflage kommen, dann sollte dringend noch einmal daran gearbeitet werden.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Freiraum für einen weiteren Teil gelassen wurde und ich würde ihn definitiv lesen.


Fazit

Tolle Story mit erfrischenden Ideen und Charakteren, doch das Lektorat muss dringend Nacharbeit leisten, um den Lesefluss zu gewährleisten. Eigentlich 5 Sterne, so leider nur 3,5 / 5 Sternen.


Allgemeines zum Buch

Autor: Cornelia De Pablos
Verlag: Dachbuch Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: 3. Dezember 2020
Seiten: 378
Genre: Fiktion, Science-Fiction, Alternativweltgeschichte
Meine Bewertung: 3,5 / 5 Sterne

ANDY

Veröffentlicht am 31.12.2020

Nach Anfangsschwierigkeiten sehr schön

Winterzauber im Central Park
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Nachdem ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzufinden, hat sie mir dann doch gut gefallen. Einiges kam zu kurz und insgesamt war vieles sehr vorhersehbar, aber die Charaktere waren ...

Nachdem ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzufinden, hat sie mir dann doch gut gefallen. Einiges kam zu kurz und insgesamt war vieles sehr vorhersehbar, aber die Charaktere waren originell und einzigartig.
Was mich auch gestört hat, waren die vielen Rechtschreibfehler, einmal war ein Name komplett falsch und einige Absätze nicht richtig gesetzt.

Fazit: eine schöne Weihnachtsgeschichte, mit lustigen Szenen, anrührenden Momenten und einer romantischen Liebesgeschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere