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Veröffentlicht am 17.07.2020

Nach der interessanten Leseprobe hat mich das Buch leider sehr enttäuscht

Game on - Mein Herz will dich
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Ich hatte mich auf eine schöne, lockere und romantische College-Geschichte gefreut und die Leseprobe hatte mich sehr neugierig gemacht. Auch wenn mir klar war, dass der Roman einige Klischees enthalten ...

Ich hatte mich auf eine schöne, lockere und romantische College-Geschichte gefreut und die Leseprobe hatte mich sehr neugierig gemacht. Auch wenn mir klar war, dass der Roman einige Klischees enthalten wird, war ich doch sehr neugierig, wie sich die Charaktere entwickeln werden. Leider hat mich das Buch aber ziemlich enttäuscht, da es sehr vorhersehbar und, so hart es jetzt klingt, langweilig war. Es tut mir ehrlich leid, das zu sagen, aber ich möchte immer meine ehrliche Meinung teilen.

Im Verlauf der Handlung passieren immer wieder nur dieselben Dinge. Auch war einfach zu viel vorhersehbar, wodurch die Spannung fehlte. Ich hätte nicht vermutet, dass Sex eine so große Rolle im Roman spielen wird, das hat mich dann doch überrascht.

Leider konnte ich mich mit den Charakteren nicht so richtig anfreunden oder eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Drew war mir zwar sympathisch, aber es war nicht so, dass ich mit ihm mitgefiebert habe, weil eben die Handlung so sehr vorhersehbar war und ich mir in den meisten Situationen denken konnte, wie sie ausgehen.

Was Anna betrifft, so war mir irgendwie nicht ganz schlüssig, warum sie sich gegen die Gefühle für Drew oder auch nur die Anziehung zu ihm wehrt. Ich verstehe zwar, dass hier die Ursachen in ihrer Vergangenheit und in der Beziehung zu ihrem Vater liegen, allerdings war mir das ebenso zu wenig ausgebaut, wie die Beziehung zu ihrer Mutter. Hier liegt so viel vergraben, dass es auf den fast 500 Seiten zu wenig Raum hatte. Dafür hätte es die ein oder andere Sex-Szene weniger sein dürfen.
Annas Zweifel, was sie nach dem College-Abschluss mit ihrem Leben anfangen soll, fand ich sehr spannend, da ich mich auch schon des öfteren mit diesen Fragen auseinander setzen musste und sicher auch die meisten Leser der Zielgruppe. Auch in diesem Punkt kam mir dann aber am Ende einfach zu wenig.

Was ich besonders schade finde – ich war sehr gespannt darauf, wie sich die Geschichte von Annas Freundin und Mitbewohnerin Iris entwickelt, die von ihrem Freund unglaublich schlecht behandelt wird. Es gab einige unschöne Szenen mit den beiden und zwei Höhepunkte dieser Handlung, aber am Ende war das dann kein Thema mehr und auch in den Folgebänden scheint Iris keine Protagonistin zu sein, so dass wir nichts weiter über sie erfahren.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm, so dass sich das Buch gut lesen lies. Allerdings sorgte hier die leider oft langweilige und vorhersehbare Handlung dafür, dass ich mich manchmal zum Weiterlesen zwingen musste.


Fazit

Insgesamt klingt das jetzt alles sehr negativ, ich könnte mir aber vorstellen, dass das Buch Lesern besser gefällt, die noch nicht so viel im Bereich New Adult gelesen haben. Auch haben mich ein paar Dinge zum Nachdenken angeregt, weshalb ich schlussendlich zwei Sterne vergebe.


Zitat

Mittlerweile denke ich, dass glücklich sein nicht bedeutet, den perfekten Job, das perfekte Haus oder Leben zu haben. Es ist ein immerwährendes Ziel, eine Aneinanderreihung von Momenten.

Zitat aus dem Buch „Game On – Mein Herz will dich“ von Kristen Callihan aus dem LYX Verlag, Seite 438


Allgemeines zum Buch

Autor: Kristen Callihan
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 29.06.2020
Seiten: 498
Genre: New Adult
Erster Band einer Companion-Reihe
Meine Bewertung: 2/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da ich das Buch kostenfrei vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe.

https://www.genialokal.de/Produkt/Kristen-Callihan/Game-on-Mein-Herz-will-dichlid41951285.html?awc=1735815949914356f7368dca8ead94abcd660885207312e

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Veröffentlicht am 15.03.2020

Leider enttäuschend, obwohl die Geschichte viel Potential hatte

Someone Else
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Als ich das Buch beendet hatte, war ich ehrlich gesagt froh darüber, denn es hat mir leider nicht gefallen, was mir unfassbar leid tut. Ich bedauere es, dass ich keine positive Rezension zu diesem Buch ...

Als ich das Buch beendet hatte, war ich ehrlich gesagt froh darüber, denn es hat mir leider nicht gefallen, was mir unfassbar leid tut. Ich bedauere es, dass ich keine positive Rezension zu diesem Buch schreiben kann. Schon im Vorfeld hatte ich so meine Bedenken, ob mich die Geschichte um Auri und Cassie überzeugen kann, habe mich aber dennoch darauf gefreut, denn ich liebe einfach Laura Kneidls Schreibstil. Insgesamt hatte ich aber so meine Probleme mit dem Buch. Einzig der wunderbare, flüssige Schreibstil hat dafür gesorgt, dass die Seiten dennoch dahin flogen.

Die Charaktere waren mir zu oberflächlich, der Geschichte fehlte es an Tiefgang und Spannung bzw. hatte ich einfach das Gefühl, dass keine richtige Handlung existierte. Bestimmte Dinge sind passiert, die nur für eine Szene wichtig waren und dann nicht mehr erwähnt wurden, das war für mich sehr unglaubwürdig. Auch war es mir viel zu viel Hin und Her, ohne dass so richtig etwas passierte. Dafür ging es dann am Schluss alles viel zu schnell.

Cassie macht sich ständig super viele Gedanken, ohne aber dabei Situationen aus der Perspektive von anderen zu betrachten. Erst als sie beispielsweise mit Lucien darüber spricht, fällt ihr auf, dass sie anders hätte anders handeln/reagieren sollen. Sie denkt oft nur an sich und versucht gar nicht, Auri zu verstehen. Cassie ist in Auri verliebt, findet aber immer wieder Gründe, die gegen eine Beziehung sprechen, redet aber nie mit Auri darüber. Sie sehnt sich nach seiner Nähe, spricht aber nie an, was sie beschäftigt. Das alles hat sie für mich leider sehr unsympathisch gemacht.
Auch Auri hätte von Anfang an mit seiner Mitbewohnerin und besten Freundin über seine Gefühle sprechen sollen. Er verhält sich ebenso oft widersprüchlich.

Der kleine Auftritt von Sage und Luca aus der „Berühre mich. Nicht“-Dilogie war wahnsinnig toll. Es hat mich so gefreut, die beiden „wiederzusehen“. Ich hätte gern noch mehr über die beiden und Lucas Schwester April erfahren.

Durch Auris Hautfarbe und der Cosplay-Leidenschaft der beiden Protagonisten war genug Futter da, um auch kritischere Themen, wie Rassismus und Vorurteile, aufzugreifen. Leider kam mir das viel zu kurz, es gab nur wenige Szenen, welche die Themen dann auch lediglich kurz anreißen. Hier wurde für mich das Potential leider nicht ausgeschöpft, denn auch wenn natürlich der Fokus auf der Liebesgeschichte liegt, sind das Probleme, mit denen die Protagonisten zu kämpfen haben.

In dem Buch erfährt man auch sehr viel über Micah und Julian, die Protagonisten aus „Someone New“, was mir gut gefallen hat, auch wenn ich häufig den Eindruck hatte, dass damit Lücken in der fehlenden Handlung gefüllt werden sollten. Aliza und Lucien haben genug Raum bekommen, um auf deren Probleme, die in „Someone to stay“ thematisiert werden, hinzuweisen. Ich freue mich sehr auf den dritten Band und bin gespannt darauf, wie Laura Kneidl diese Probleme angeht und am Ende lösen wird.

Fazit

Zusammengefasst passte (für mich) alles nicht so gut zusammen und es hat mir leider keinen Spaß gemacht, Auris und Cassies Liebesgeschichte zu lesen. Das Buch konnte mich emotional nicht fesseln, es fehlte an Handlung und Spannung. Ich finde es mehr als schade, da der Roman so viel Potential hatte, auch hinsichtlich kritischeren Themen. Ich bin sehr enttäuscht, auch wenn ich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen bin.

Ich freue mich aber riesig auf Alizas Geschichte „Someone to stay“. Aliza ist mir seit Band 1 sympathisch und auch Lucien, den wir in „Someone Else“ näher kennengerlernt haben, ist ein interessanter Charakter.

Allgemeines zum Buch

Autor: Laura Kneidl
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 27.01.2020
Seiten: 415
Genre: New Adult
Meine Bewertung: 2/5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.04.2019

Warum ich von „Sturmtochter“ enttäuscht bin

Sturmtochter, Band 1: Für immer verboten (Dramatische Romantasy mit Elemente-Magie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Bianca Iosivonis Sturmtochter, erschienen im Ravensburger Verlag, war und ist allgegenwärtig auf Social Media. Das Cover ist ein absoluter Traum und der Inhalt hat mich direkt angesprochen. Sehr viele ...

Bianca Iosivonis Sturmtochter, erschienen im Ravensburger Verlag, war und ist allgegenwärtig auf Social Media. Das Cover ist ein absoluter Traum und der Inhalt hat mich direkt angesprochen. Sehr viele schwärmen von dem Buch, so dass meine Erwartungen hoch waren.

Ich war und bin nach wie vor von der Idee begeistert, alles in allem hat mich der Auftakt der Trilogie aber leider enttäuscht. Ich weiß, dass die meisten jetzt verächtlich schnauben, weil ich mit meiner Meinung so ziemlich allein dastehe. Aber der Funke ist einfach nicht übergesprungen.

Ich hatte oft das Gefühl, dass die zahlreichen und sich ständig wiederholenden Erklärungen die Geschichte unnötig in die Länge ziehen und dadurch die gesamte Spannung drauf ging. Gleichzeitig hätte es die Geschichte verdient, ausführlicher erzählt zu werden. Versteht ihr was ich meine? Ich kann es schwer in Worte fassen.

Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin konnte ich der Geschichte sehr gut folgen. Das Buch ist nicht langweilig, aber es konnte mich emotional nicht fesseln.
[...]
Sturmtocher – Für immer verboten gibt so viel mehr her und hätte spannender und leidenschaftlicher erzählt werden können und ich hoffe so sehr, dass die beiden Folgebände dem gerecht werden.

Für eine detaillierte Rezension schaut gern auf meinem Blog vorbei.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Leider enttäuschend

ONE OF US IS LYING
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One of us is lying stand lange sehr weit oben auf meiner Leseliste. Ich habe mich so auf das Buch gefreut und hatte richtig Lust, eine spannende Geschichte zu lesen. Leider konnten mich aber weder die ...

One of us is lying stand lange sehr weit oben auf meiner Leseliste. Ich habe mich so auf das Buch gefreut und hatte richtig Lust, eine spannende Geschichte zu lesen. Leider konnten mich aber weder die Figuren noch die Handlung oder der Schreibstil fesseln. Kurz habe ich sogar darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen, aber ich wollte wissen, ob ich mit meiner Theorie zu Simons Tod richtig liege.
[...]
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der vier Protagonisten erzählt, wodurch man diese nach und nach besser kennenlernt. Mir waren die Handlungen und Empfindungen der Charaktere aber zu oberflächlich, einzelne Handlungen wurden zwar gut beschrieben, danach wurde aber kaum noch auf das Ergebnis oder die Folgen dieser eingegangen. Vielleicht hätte die Autorin maximal drei Protagonisten wählen sollen, dann hätten die Figuren mehr Tiefe bekommen und der Leser hätte auch mehr über die Nebenfiguren erfahren können. Besonders schade fand ich, dass eine der Nebenfiguren, die am Ende eine zentrale Rolle spielt, viel zu detaillos geschildert wurde. Welche Bedeutung diese an Simons Tod hat, wird mir viel zu wenig ausgeführt.
[...]
Die Geschichte trieft nur so vor Klischees und erinnert mich sehr an Pretty Little Liars, war aber nicht so spannend, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Buch enthält für mich zu wenig überraschende Wendungen, die Geheimnisse der vier Protagonisten waren nicht schockierend, sondern vorhersehbar und obwohl ich die „Auflösung“ gut fand, hätte ich mir eine gefühlvollere Beschreibung gewünscht. Denn Simons Tod war dramatisch, die Beweggründe seines Mörders fanatisch. Hätte sein Tod verhindert werden können?

Für eine ausführliche Rezension schaut gern auf meinem Blog vorbei.

Veröffentlicht am 14.04.2020

Man hätte so viel aus der Geschichte machen können!

After passion
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Enthält kleine Spoiler!!!


Auf 700 Seiten passiert nichts außer, dass sie sich streiten, lieben und duschen. (Im Ernst, wie oft duschen die?) Dann wieder von vorn. Die einzige richtige Handlung, wenn ...

Enthält kleine Spoiler!!!


Auf 700 Seiten passiert nichts außer, dass sie sich streiten, lieben und duschen. (Im Ernst, wie oft duschen die?) Dann wieder von vorn. Die einzige richtige Handlung, wenn man sie denn so nennen kann, besteht in Tessas Seminaren, bescheuerten Parties und schließlich ihrem Job und der Wohnung.
Ihre dummen Entscheidungen haben mich irgendwann nur noch genervt und auch Hardins teilweise unverzeihliches Verhalten war zu viel.
Die ständigen, teils übertriebenen Sexszenen waren unnötig und zeigen nur, dass die beiden eigentlich nur das Eine verbindet. Ich glaube, sowohl Tessa als auch Hardin verwechseln Sex mit Liebe, aber das passt ja irgendwie zur ganzen Story.
Zum Twist ganz am Ende fällt mir auch nichts mehr ein. War ja klar, dass da noch was kommen musste, das dem ganzen die Krone aufsetzt.

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