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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.07.2020

Vulgär, vulgärer, Kiss me, Stupid!

Kiss Me, Stupid!
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„Kiss me, Stupid!“ ist der erste Band der „Chocolate Lovers“ Reihe von Tara Sivec. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Claire und Carter. Die beiden lernen sich auf einer Collegeparty kennen und steigen ...

„Kiss me, Stupid!“ ist der erste Band der „Chocolate Lovers“ Reihe von Tara Sivec. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Claire und Carter. Die beiden lernen sich auf einer Collegeparty kennen und steigen miteinander ins Bett. Seit dieser Nacht steht Claires Leben auf dem Kopf, denn sie ist Mutter eines vierjährigen Sohnes, der sie regelmäßig in den Wahnsinn treibt. Als Carter plötzlich auftaucht steht Claire vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Wie soll sie ihm bloß erklären, dass das kleine Monster, das ihn soeben in die Eier getreten hat, sein Sohn ist?

Angesprochen durch das hübsche pinke Cover habe ich mir den Klappentext durchgelesen. Meine Neugierde war geweckt und nachdem mich die Leseprobe überzeugt hatte, kaufte ich mir das eBook. Rückblickend bin ich sehr dankbar das es nur 4,99€ gekostet hat.

Bereits der Klappentext lässt erahnen, dass die Wortwahl nichts für prüde Leser ist und spätestens die Leseprobe bestätigte diese Vermutung. Textstellen, die nicht von Kraftausdrücken oder sexuellen Andeutungen der sehr expliziten Variante durchtränkt sind, muss man suchen. Anfänglich habe ich aus Spaß versucht diese Wörter zu zählen aber nachdem ich bereits nach wenigen Seiten die 100 überschritten hatte gab ich diesen Versuch auf. Zugegeben anfänglich fand ich diese Sprach noch unterhaltsam und stellenweise konnte sie mich sogar zum Lachen bringe. Nachdem ich aber feststellen musste, dass die entsprechenden Worte immer mehr und immer verrückter wurden, gingen sie mir schon sehr bald auf die Nerven. Wer also kein Fan von sehr übertrieben vulgärer Sprache ist, der sollte von diesem Buch besser die Finger lassen.

Vielleicht hätte mir das Buch besser gefallen, wenn mir die beiden Protagonisten sympathisch gewesen wäre. Waren sie aber leider nicht. Weder Claire noch Carter konnten mich in ihren Bann ziehen und über ihr Verhalten konnte ich irgendwann nur noch mit dem Kopf schütteln. Carter denkt ununterbrochen nur an das „Eine“ und Claire geht perfekt in der Rolle der anstrengenden Dramaqueen auf.

Hinzukommen Claires und Carters Freunde, die sogar noch verrückter sind. Am schlimmsten fand ich allerdings Clairs vierjährigen Sohn. Der Kleine legt ein Verhalten an den Tag, beidem mir vor Schock die Sprache gefehlt hat. Der einzige Charakter, der mir halbwegs sympathisch war, war Claires Vater.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Claire und Carter erzählt. Die Übersetzung von Tara Sivecs Schreibstil ließ sich flüssig lesen. Nur die Kapitel waren mir zu lange.

Fazit
Dieses Buch ist für mich definitiv das Erste und Letzte Buch von Tara Sivec. Ich würde mich selber niemals als prüde bezeichnen aber die Wortwahl in „Kiss me, Stupid!“ war einfach nur zu viel des Guten. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 12.07.2020

Mister Romance das große Mysterium

Mister Romance
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Meine Meinung
Die Romance Reihe „Masters of Love“ stammt aus der Feder von Leisa Rayven. Die deutsche Übersetzung des ersten Bandes erschien 2019 im LYX Verlag unter dem Titel „Mister Romance“. Im Mittelpunkt ...

Meine Meinung
Die Romance Reihe „Masters of Love“ stammt aus der Feder von Leisa Rayven. Die deutsche Übersetzung des ersten Bandes erschien 2019 im LYX Verlag unter dem Titel „Mister Romance“. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Eden Tate und Max Riley. Eden arbeitet als Journalistin und träumt davon bedeutende Reportagen schreiben zu dürfen, doch ihr Chefredakteur lässt sie lediglich hirnverbrannte Clickbait-Artikel schreiben. Als ihre kleine Schwester Asha ihr vom mysteriösen „Mister Romance“ erzählt wittert sie ihre Chance auf einen grandiosen Artikel. Max ist „Mister Romance“. Für die weibliche New Yorker High Society ist er der gefragteste Escort, doch für die restliche New Yorker Bevölkerung ist er ein großes Mysterium. Die Geheimhaltung seiner Identität ist ihm heilig.

Von Leisa Rayven habe ich bereits die „Bad Romeo“ Reihe gelesen und ich konnte von ihren beiden Protagonisten einfach nicht genug bekommen. Als ich beim Stöbern im Buchladen auf „Mister Romance“ gestoßen bin musste ich mir dieses Buch sofort kaufen, weil ich die Hoffnung hatte, dass mich diese Geschichte genauso begeistern kann.

Eden, aus deren Sicht das komplette Buch erzählt wird, konnte mich mit ihrer interessanten und untypischen Art von der ersten Seite an in ihren Bann ziehen. Leider hielt diese Anziehung nicht bis zum Schluss, den Eden entwickelt sich in eine Richtung, die mir überhaupt nicht gefallen hat. Als sie das erste Mal von „Mister Romance“ hört ist sie mehr als nur skeptisch und dass sie hat mir irgendwie sympathisch gemacht. Eden ist anders als die „typischen Liebesroman Protagonistinnen“, die mir in den meisten Fällen dank ihrer Naivität und ihrer leichten Beeinflussbarkeit auf die Nerven gehen. Sie hält nichts von Männern und von der großen Liebe noch viel weniger und für ihre kleine Schwester Asha, die durch und durch Romantikerin ist, hat sie nur ein müdes Lächeln übrig. Ich hatte große Hoffnung, dass Eden eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack sein könnte, bis ihre erste Begegnung mit „Mister Romance“ alles kaputt gemacht hat. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbracht haben, desto mehr hat sich Eden in eine „typische Liebesroman Protagonistin“ verwandelt und desto unsympathischer wurde sie mir. Am Ende ging sie mir nur noch auf die Nerven und ihr Verhalten war für mich absolut nicht mehr nachvollziehbar.

„Mister Romance“ konnte mich von der ersten Seite an faszinieren und ich wollte unbedingt mehr über diesen mysteriösen Mann erfahren. Leider blieb er für mich ein Rätsel, denn die Chance hinter sein Maske blicken zu dürfen, bleibt dem Leser bis zum Schluss verwehrt. Für seine Arbeit als „Mister Romance“ schlüpft Max immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen und so stellte sich mir irgendwann die Frage was an diesem Mann ist Realität und was ist Fiktion? Ich habe mich am Ende dafür entschieden, dass Max eine Mischung aus all seinen unterschiedlichen Rollen ist aber ob das auch wirklich so ist lässt sich nur sehr schwer sagen, denn als Leser lernen wir von ihm nur die Seite kennen, die er Eden zeigt und das ist ziemlich wenig. Irgendwie bin ich enttäuscht, dass ich zu keinem Zeitpunkt eine Verbindung zu ihm aufbauen konnte.

Glücklicherweise war mir einer der Nebencharaktere ganz besonders sympathisch. Edens wirklich außergewöhnliche Großmutter habe ich von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen und die Tatsache, dass diese Frau eine Ente als Haustier hat fand ich mega cool. Ganz ehrlich so eine Großmutter hätte ich auch gerne. Asha Edens kleine Schwester lernen wir ja leider nur am Rande kennen, umso mehr hat es mich gefreut, dass sie im zweiten Band ihre eigene Geschichte bekommt.

Wie bereits oben erwähnt, wird das Buch nur aus der Sicht von Eden erzählt, was mir nur mäßig gefallen hat, denn so fehlte mir der Blick in Maxs Gedanken- und Gefühlswelt. Da Gedanken und Gefühle für mich bei einem Liebesroman aber unerlässlich sind, war diese Erzählweise für mich schlichtweg unvollständig. Zum Glück konnte Leisas toller Schreibstil dieses Defizit bis zu einem gewissen Grad ausgleichen. Die Wortwahl war in den meisten Fällen gut gewählt und die Kapitellänge war in Ordnung.

Fazit
„Mister Romance“ konnte mich leider nicht so sehr begeistern wie es anderen Bücher von Leisa Rayven bereits gelungen ist. Trotzdem werde ich die Reihe weiterverflogen und auch den zweiten Band lesen. Empfehlen tue ich dieses Buch allerdings nur Lesern, die kein Problem „typischen Liebesroman Protagonistinnen“ haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2020

Liberty & Killian

Idol – Gib mir die Welt
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„Idol – Gib mir die Welt“ ist der Auftakt der „VIP“ Reihe von Kristen Callihan. Der ersten Band erzählt die Geschichte von Liberty Bell und Killian James. In einem kleinen Farmhaus, das einst ihren Großeltern ...

„Idol – Gib mir die Welt“ ist der Auftakt der „VIP“ Reihe von Kristen Callihan. Der ersten Band erzählt die Geschichte von Liberty Bell und Killian James. In einem kleinen Farmhaus, das einst ihren Großeltern gehörte, führt Liberty das Leben einer Einsiedlerin, bis eines Tages ein unbekannter Mann in ihr Leben tritt. Killian ist der Leadsänger und Gitarrist von Kill John, der erfolgreichsten Rockband der Welt. Ein tragisches Ereignis hat Killian und seine Bandkollegen aus der Bahn geworfen. Nun versucht er einen Weg zurück ins Leben zu finden.

Die Geschichte von Liberty und Killian konnte meine Neugierde wecken, weil ich einerseits ein großer Fan von „Rockstar Romance“ bin und anderseits gerne Liebesgeschichten lese, die spannungsvolle Momente versprechen. Zumindest dachte ich das als ich den Klappentext gelesen habe. Leider habe ich mich in diesem Punkt gründlich geirrt.

Was soll ich sagen?! Liberty Bell ist ein sehr gutes Beispiel für eine Protagonistin, die mir bereits nach den ersten 50 Seiten so sehr auf die Nerven gegangen ist, dass ich sie gerne um die Ecke gebracht hätte. Ja ich weiß das klingt ein bisschen krass, aber Libby legt die Art von Verhalten an den Tag, die ich nur in Mindermengen ertrage. Ich könnte jetzt ein ganzes Buch darüber schreiben warum das so ist aber mal abgesehen davon, dass das extrem spoilern würde, möchte ich meine Gefühlsausbrüche niemandem zumuten.

Aus diesem Grund mache ich es kurz und schmerzlos. Liberty Bell will mehrere Dinge gleichzeitig, die alle extrem unterschiedlich sind. Auf die Idee, dass ihre Wünsche mehr als nur unrealistisch sind, kommt sie nicht. Was sehr schnell dazu führt, dass sie in einem fort am Jammern ist. Hinzukommen ihre völlig übertriebene Angst und Stimmungsschwankungen, die schlimmer sind als eine Achterbahnfahrt ohne Sicherheitsbügel. Völlig egal ob dieses Verhalten Sinn ergibt oder nicht, ich fand es irgendwann nur noch anstrengend.

Glücklicherweise war Killian das komplette Gegenteil. Vom ersten Moment an konnte er mich in seinen Bann ziehen und ich habe jede einzelne Sekunde mit ihm genossen. Der erste Eindruck von Killian ließ mich glaube er sei der typische Rockstar, der denkt das Leben sei eine einzige Party, die niemals endet. Doch dieser Eindruck täuscht, denn hinter seiner coolen Rockstarmaske verbirgt sich ein Mensch, der seine Bandkollegen wie Brüder liebt und alles für sie tun würde. Für mich definitiv ein sehr faszinierender Charakter.

Einer der Gründe warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte ist der „Musik- bzw. Rockstar-Faktor“. Kristen Callihan ist es wundervoll gelungen diesen Faktor umzusetzen. Die Beschreibung der Konzerte ist so eindrucksvollen, dass ich das Gefühl hatte live dabei zu sein. Die Playlist am Anfang des Buches und die Songs, die in vielen unterschiedlichen Momenten genannt werden, haben der Geschichte das gewisse Etwas gegeben.

„Idol – Gib mir die Welt“ gehört zu der Sorte Liebesroman, die man locker in die Kategorie „Erotik“ einsortieren kann. Sexszenen kommen in diesem Buch definitiv nicht zu kurz. Ich will damit nicht sagen, dass mich die Menge gestört hat. Die war in Ordnung. Was mich gestört hat, waren die Situationen, in denen die beiden wie Tiere übereinander hergefallen sind. Ganz ehrlich? Ich habe nichts gegen Sexszenen, solange die Wortwahl und der Moment stimmen. Aber in diesem Buch gibt es leider mehr als nur eine Sexszene, die beide Kriterien nicht erfüllen. Diese Variante ist nicht mehr erotisch oder gefühlvoll, sondern nur geschmacklos und unangebracht.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Liberty und Killian erzählt. Die Übersetzung von Kristen Callihans Schreibstil ließ sich flüssig lesen und die Kapitel hatten eine gute Länge.

Fazit
Ich habe mir „Idol – Gib mir die Welt“ nur gekauft, weil mir etliche Leute erzählt haben wie wundervoll dieses Buch ist und das ich definitiv Etwas verpasse, wenn ich es nicht lese. Zugegeben all diese Erzählungen haben meine Erwartungen immer weiter erhöht. Vielleicht waren sie am Ende einfach zu hoch? Das Buch konnte mich nicht überzeugen und ich bin mir momentan absolut nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen möchte. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne und leider keine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 10.07.2020

Gegensätze ziehen sich an

Under My Skin – A Tattoo Story
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“Under My Skin – A Tattoo Story” ist das neuste Werk aus der Feder von Nora Adams. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Phil Miles und Isabella Brandstetter. Phil ist einer der besten Tätowierer Deutschlands, ...

“Under My Skin – A Tattoo Story” ist das neuste Werk aus der Feder von Nora Adams. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Phil Miles und Isabella Brandstetter. Phil ist einer der besten Tätowierer Deutschlands, der für seinen „Bad Boy“ Ruf bekannt ist. Isabelle ist das Kind eines weltbekannten Tennisspielers und gilt als perfekte Vorzeigetochter, die ihren Vater auf Charity-Veranstaltungen begleitet. Ihre Eltern glauben, dass Isabella in einem großen Verlagshaus arbeite, in Wirklichkeit schreibt sie unter einem Pseudonym erotische Liebesgeschichten.

Mit diesem Buch ist Nora Adams eine wundervolle Liebesgeschichte gelungen, die mich vom ersten Moment an in ihren Bann ziehen konnte. Sowohl Phil als auch Isabella waren mir auf Anhieb sympathisch und die Chemie, die im Laufe der Geschichte zwischen den beiden entsteht, hat für eine grandiose Atmosphäre gesorgt. Isabella ist eine Protagonistin, in die ich mich super hineinversetzen konnte. Ganz besonders hat mir ihre Leidenschaft fürs Schreiben gefallen.

Ein wirklich schönes Detail sind die Überschriften der einzelnen Kapitel. Es sind Begriffe aus der Tattoo-Szene. Ich selber bin nicht tätowiert und werde mich wahrscheinlich auch nie tätowieren lassen. Trotzdem bin ich ein großer Fan dieser Kunst und die Autorin hat das Thema anschaulich umgesetzt.

Was mir ganz besonders gefallen hat waren die Sexszenen. Die nicht nur erotisch und gefühlvoll waren, sondern auch kreativ. Ich weiß nicht ob das gewollt ist, aber ich musste stellenweise so sehr lachen, dass ich Tränen in den Augen hatte. Die Sexszenen und der Rest der Handlung bilden zusammen die perfekte Mischung.

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Phil und Isabelle erzählt. Nora Adams Schreibstil ließ sich gewohnt angenehm lesen und die Kapitel hatte genau die richtige Länge.

Fazit
Ein weiteres Buch von Nora Adams, dass ich keine Sekunde aus der Hand legen konnte. Eine wundervolle Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und die ich gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 10.07.2020

Das war wohl nix!

Crushing on the Cop
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Mit „Blue Collar Brothers“ wird bereits die dritte Reihe der amerikanischen Bestsellerautorinnen Piper Rayne ins Deutsche übersetzt. Der zweite Band trägt den Titel „Crushing on the Cop“ und erzählt die ...

Mit „Blue Collar Brothers“ wird bereits die dritte Reihe der amerikanischen Bestsellerautorinnen Piper Rayne ins Deutsche übersetzt. Der zweite Band trägt den Titel „Crushing on the Cop“ und erzählt die Geschichte von Vanessa Flanagan und Cristian Bianco. Cristian ist der mittlere von drei Brüdern, die der Leser bereits in der „Charity Case“ Reihe kennengelernt hat.

Bereits in Band eins hatte ich Schwierigkeiten mit der weiblichen Protagonistin. Daher hatte ich große Hoffnung, dass Vanessa nicht zum Typ „nervige Protagonistin“ gehört. Leider war dem nicht so. Vanessa ist sogar noch schlimmer als Madison. Vom ersten Moment an legt diese Frau ein Verhalten an den Tag das so extrem widersprüchlich ist, dass man davon irgendwann ein Schleudertrauma bekommt. Erst ganz zum Schluss überdenkt sie ihre bisherigen Entscheidungen. Die fast gänzlich fehlende Entwicklung hat dem Ganzen schließlich den Rest gegeben.

Cristian fand ich zwar nicht ganz so gut wie Mauro, aber immer noch um Längen besser als Vanessa. Er arbeitet als Polizist und ist definitiv der Verantwortungsbewussteste unter den drei Brüdern. Im Laufe der Geschichte gibt es etliche Momente, in denen der Leser seine fürsorgliche Seite kennenlernen darf und spätestens nach dem dritten Mal hätte ich sehr gerne mit Vanessa getauscht. Dieser Mann weiß ganz genau wie man eine Frau richtig behandelt.

Natürlich dürfen auch im zweiten Band die sehr unterhaltsamen Nebencharaktere nicht fehlen. Die auf der einen Seite aus Vanessas besten Freundinnen Lauren und Madison und auf der anderen Seite aus Christians Brüdern Mauro und Luca bestehen. Über die Fortsetzung von Mauros und Madisons Geschichte habe ich mich ganz besonders gefreut. Jetzt bin ich definitiv neugierig auf die Geschichte von Lauren und Luca.

Nach wie vor gefällt mir die Erzählung aus zwei Sichten. Der Leser darf nämlich sowohl in die Gedanken von Vanessa als auch in die von Cristian einen Blick werfen. Vom Schreibstil bin ich natürlich wieder maßlos begeistert, die beiden können aber auch grandios schreiben. Die Kapitellänge war in Ordnung.

Fazit
Dank dem wirklich fiesen Cliffhanger aus Band eins, habe ich den zweiten Band mit einer gewissen Erwartung gelesen. Mal abgesehen davon, dass nur die Hälfte meiner Erwartungen erfüllt wurde, bin ich von der Umsetzung ein bisschen enttäuscht. Leider kann ich diesem Buch keine Empfehlung geben.