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Veröffentlicht am 08.08.2018

Ich konnte mit der Geschichte nichts anfangen.

Feuchtgebiete
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Info zu diesem Artikel

Nach einer missglückten Intimrasur liegt Helen (18) im Krankenhaus. Sie wartet auf ihre geschiedenen Eltern. Unterdessen nimmt sie Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich ...

Info zu diesem Artikel

Nach einer missglückten Intimrasur liegt Helen (18) im Krankenhaus. Sie wartet auf ihre geschiedenen Eltern. Unterdessen nimmt sie Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten.Mutig und radikal rebelliert Roches Roman gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper - und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.

Einerseits hatte ich damals als es raus kam ein Interview mit der Autorin gesehen, in dem sie über das Buch sprach und gestand das ihr das passiert sei, sie sich nicht mehr rasierte und deshalb auf die Idee zum Buch kam.
Danach reizte mich das Buch erst einmal gar nicht.


Und andererseits wurde das Buch so gelobt und ich kannte auch welche die das Buch sehr gut fand, das sie sich gleich noch das zweite Buch der Autorin geholt haben.
Das ich es doch versuchte.
Ich sollte auf mein Bauchgefühl hören, das ist das zweite Buch das mir so überhaupt nicht gefallen hat, obwohl es anderen sehr gut gefallen hat.

Sie redet über ihre Hämorriden, dass sie erfolgreich Analsex hat und wenn der Mann bereit ist die Zunge in die Vagina und Nase in den Po zu stecken, hat er bestanden. Außerdem geht es um ihre Ausflüße, Gerüche und vieles mehr.

Ich muss aber gestehen, dass ich das Buch nicht ganz gelesen habe.
Schriftstellerisches Talent hat die Autorin sicher (sonst hätte sie kein Erfolg gehabt), aber ich konnte damit nichts anfangen.

Wem das gefällt, der sollte sich das Buch anschaffen.


Herausgeber: Ullstein
Erscheinungstermin: 1. Januar 2011
Sprache: Deutsch
Buchlänge 220

Veröffentlicht am 08.08.2018

Irgendwas scheint mit mir nicht zu stimmen, ich konnte dem Roman nichts abgewinnen

Vollidiot
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Nicht alle Männer sind Idioten, einige sind Vollidioten. Wie Simon Peters aus Köln, 29 Jahre alt, T-Punkt-Verkäufer. Im Laden tappt er in jedes Fettnäpfchen. Zu Hause droht Putzfrau Lala, ihn mit einem ...

Nicht alle Männer sind Idioten, einige sind Vollidioten. Wie Simon Peters aus Köln, 29 Jahre alt, T-Punkt-Verkäufer. Im Laden tappt er in jedes Fettnäpfchen. Zu Hause droht Putzfrau Lala, ihn mit einem gackernden Business-Huhn zu verkuppeln und im Fitnessstudio lauert Popeye, die Killerschwuchtel. Dabei hat Simon sich doch endlich mal so richtig verliebt: in Marcia P. Garcia, die Milch aufschäumende Traumfrau aus dem Starbucks gegenüber. Nur eine winzige Kleinigkeit steht einer romantischen Hochzeit in der Karibik noch im Wege: Er müsste Marcia vielleicht doch einmal ansprechen … Das Kultbuch mit der höchsten Gagdichte!





Meine Meinung:

Der Roman an sich ist gut und flüssig geschrieben, leichte Lektüre. Am Handwerk oder können des Autors gibt es nichts zu meckern.

Ich hatte mir echt viel von diesem Buch versprochen. Als ich bei einem Klinikaufenthalt das erste Mal auf dieses Buch aufmerksam wurde, ging es dort rum, alles wollten es lesen und keiner konnte sich vor lachen halten. Ich war neugierig und wollte es beizeiten auch mal lesen. Vergaß es dann aber wieder. Dann kann die Verfilmung dieses Buches, ich war nicht besonders begeistert und einige Fans dieses Buches waren empört über die Umsetzung.
Gut, dachte ich, ist ja oft so, dass die Verfilmungen nicht so gut bewertet werden, wenn man das Buch kennt, ich kenne das selber. Ich hatte also Hoffnung, dass meine Lachrezeptoren so richtig gekitzelt werden, mir war noch sehr gut im Gedächtnis, dass wenn jemand in der Klinik nicht aus dem kichern heraus kann, er/sie besagtes Buch las.

Als ich mir dann endlich das Buch kaufte und zu lesen begann, kam die Ernüchterung. Ich blätterte durch das Buch, drehte und wendete es, vergewisserte mich, dass ich das richtige Buch in Händen hielt und das tat ich laut Titel.
Also las und las ich, in der Hoffnung da kämme etwas Witziges. Aber nichts und wenn ich doch etwas als Witz erkannte, war es so flach, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Ich habe mich bis Seite 60 gequält und dabei die ein oder andere Seite übersprungen. Und verstand einfach nicht, wo die Komik in den Zeilen lag. Gut er benannte beispielsweise die Ikea Artikel mit ihr Namen/ Bezeichnungen, aber das war ja nun nicht lustig! War es offenbar doch. Ich gab das Buch an eine Freundin weiter, sie las kurz rein und schon nach wenigen Zeilen fing sie an zu kichern. Ich schenkte ihr das Buch. Dennoch wollte ich wissen, was so Lustig an dem Buch wäre und sie meinte, die erwähnten Artikel hießen ja wirklich so und das sein zum schiefen komisch.



Herausgeber: FISCHER Taschenbuch
Erscheinungstermin: 15. Mai 2012
Sprache: Deutsch
Buchlänge: 352

Veröffentlicht am 08.08.2018

Böse Barden

Böse Barden
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Leyla, eine arabischstämmige Rapperin, bekommt seit Monaten Hassnachrichten und als auch noch Drohbriefe dazu kommen, macht sie der Manager „Harry“ um die Sicherheit seines Schützlinges sorgen. Er beauftragt ...

Leyla, eine arabischstämmige Rapperin, bekommt seit Monaten Hassnachrichten und als auch noch Drohbriefe dazu kommen, macht sie der Manager „Harry“ um die Sicherheit seines Schützlinges sorgen. Er beauftragt eine Sicherheitsfirma im einen Personenschützer zu schicken, der auf LayLa während der Auftritte in Nürnberg für ihre Sicherheit sorgt. Als Chalotte Braun sich bei ihm vorstellt und ihm mitteilt, dass sie für LayLas Sicherheit sorgen wird, ist er nicht sonderlich begeistert. Aber LayLa will Chalotte an ihrer Seite haben und so nimmt diese widerwillig den Auftrag an.
Als eine junge Frau ermordet aufgefunden wird, stellt sich die frage, ob es da eine Verbindung zu LayLa gibt und die Sicherheitsmastnamen werden verschärft. Es beginnt ein aufreiben Zeit für alle beteiligten.
Da LeyLa ihre Fans aber nicht im Stich lassen will, läuft alles wie geplant weiter.

Mein Eindruck zum Buch:

Der Krimi liest sich flüssig. Nachdem er anfänglich nicht richtig in Gang zu kommen scheint, nimmt ab Seite 50 richtig an Fahrt auf und am Ende überschlagen sich die Ereignisse fast.
Was schade, der Geschichte aber nicht schadet.
Es ist sehr glaubhaft Geschieben, eine Mittvierzigerin, die mit Technik nichts am Hut hat und deshalb Hilfe bei der jüngeren Generation sucht. Gut finde ich auch das Der Text in erster Linie Hochdeutsch ist, und zwischendurch auch Dialekte eingeflochten wurden um doch noch mal daran zu erinnern das es eigentlich in Nürnberg Stattfindet.
Die Autoren hat sich für dieses Buch mit der Hip-Hop Szene vertraute gemacht und es ist ihr gut gelungen.

Mit Chalotte konnte ich mich leider nicht anfreunden, ihre Aggressionen und Grenzüberschreitungen auf der einen und ihre Fürsorglichkeit auf der anderen Seite, hat mich bis zum Schluss irritiert und letztlich habe ich sie als eher unsympathisch empfunden.
Harry war auch so ein Fall für sich, da er sich aber viel zurückzieht und deshalb nicht so viel in Erscheinung tritt, war seine manchmal aufbrausende, gereizte, ungeduldige oder genervte Art gut zu ertragen.
LayLa ist eine so süße und liebe, dass man sie einfach gerne haben muss und dass was man von ihrer Familie mitbekommen hat, sind sie auch sehr warmherzig.
In großen und ganzen ein buntes Konfetti an Charaktere die da auftauchen.

Alles in allem ein guter Krimi. Billie Rubin versteht ihr Fach und das merkt man auch, ich habe den Krimi gerne gelesen.


Taschenbuch: 236 Seiten
Verlag: Allitera Verlag; Auflage: 1 (27. Juni 2018)
Sprache: Deutsch

Veröffentlicht am 31.07.2018

Hat nur neine Nerven Strapaziert

Vollidiot
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Nicht alle Männer sind Idioten, einige sind Vollidioten. Wie Simon Peters aus Köln, 29 Jahre alt, T-Punkt-Verkäufer. Im Laden tappt er in jedes Fettnäpfchen. Zu Hause droht Putzfrau Lala, ihn mit einem ...

Nicht alle Männer sind Idioten, einige sind Vollidioten. Wie Simon Peters aus Köln, 29 Jahre alt, T-Punkt-Verkäufer. Im Laden tappt er in jedes Fettnäpfchen. Zu Hause droht Putzfrau Lala, ihn mit einem gackernden Business-Huhn zu verkuppeln und im Fitnessstudio lauert Popeye, die Killerschwuchtel. Dabei hat Simon sich doch endlich mal so richtig verliebt: in Marcia P. Garcia, die Milch aufschäumende Traumfrau aus dem Starbucks gegenüber. Nur eine winzige Kleinigkeit steht einer romantischen Hochzeit in der Karibik noch im Wege: Er müsste Marcia vielleicht doch einmal ansprechen … Das Kultbuch mit der höchsten Gagdichte!



Meine Meinung:

Der Roman an sich ist gut und flüssig geschrieben, leichte Lektüre. Am Handwerk oder können des Autors gibt es nichts zu meckern.

Ich hatte mir echt viel von diesem Buch versprochen. Als ich bei einem Klinikaufenthalt das erste Mal auf dieses Buch aufmerksam wurde, ging es dort rum, alles wollten es lesen und keiner konnte sich vor lachen halten. Ich war neugierig und wollte es beizeiten auch mal lesen. Vergaß es dann aber wieder. Dann kann die Verfilmung dieses Buches, ich war nicht besonders begeistert und einige Fans dieses Buches waren empört über die Umsetzung.
Gut, dachte ich, ist ja oft so, dass die Verfilmungen nicht so gut bewertet werden, wenn man das Buch kennt, ich kenne das selber. Ich hatte also Hoffnung, dass meine Lachrezeptoren so richtig gekitzelt werden, mir war noch sehr gut im Gedächtnis, dass wenn jemand in der Klinik nicht aus dem kichern heraus kann, er/sie besagtes Buch las.

Als ich mir dann endlich das Buch kaufte und zu lesen begann, kam die Ernüchterung. Ich blätterte durch das Buch, drehte und wendete es, vergewisserte mich, dass ich das richtige Buch in Händen hielt und das tat ich laut Titel.
Also las und las ich, in der Hoffnung da kämme etwas Witziges. Aber nichts und wenn ich doch etwas als Witz erkannte, was es so flach, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Ich habe mich bis Seite 60 gequält und dabei die ein oder andere Seite übersprungen. Und verstand einfach nicht, wo die Komik in den Zeilen lag. Gut er benannte beispielsweise die Ikea Artikel mit ihr Namen/ Bezeichnungen, aber das war ja nun nicht lustig! War es offenbar doch. Ich gab das Buch an eine Freundin weiter, sie las kurz rein und schon nach wenigen Zeilen fing sie an zu kichern. Ich schenkte ihr das Buch. Dennoch wollte ich wissen, was so Lustig an dem Buch wäre und sie meinte, die erwähnten Artikel hießen ja wirklich so und das sein zum schiefen komisch.


Autor: Tommy Jaud

Dass er schreiben kann und Witz hat, bewies Jaud, der 1970 in Schweinfurt geboren wurde und heute in Köln lebt, schon Ende der 1990er-Jahre. Damals arbeitete er als Headwriter der Sat.1-"Wochenshow" und Anfang der 2000er-Jahre war er Creative Producer von Anke Engelkes preisgekrönter Sendung "Ladykracher". Dann kam besagter "Vollidiot" und mit ihm der Durchbruch als Schriftsteller.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Bei diesem Buch war ich hin und her gerissen, und auch gar nicht sicher ob ich es überhaupt zu ende lese...

vergissdeinnicht
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... den Grace ging mir mit ihrer Art sehr auf die Nerven, dennoch wollte ich wissen, was mit ihr geschehen ist.
Das hat Cat Clarke sehr gut umgesetzt, ganz großes Lob.

Und jetzt zum Buch:

Stell dir vor, ...

... den Grace ging mir mit ihrer Art sehr auf die Nerven, dennoch wollte ich wissen, was mit ihr geschehen ist.
Das hat Cat Clarke sehr gut umgesetzt, ganz großes Lob.

Und jetzt zum Buch:

Stell dir vor, du würdest in einem weißen Raum aufwachen, nichts drin als ein Bett, ein Tisch, ein sehr unbequemer Stuhl, drei Stapel Papier und siebenundzwanzig Kugelschreiber. Alles weiß, von den Kugelschreibern man abgesehen, sie sind das einzige Highlight in all dem weiß. Das Fenster mit Brettern vernagelt und die Tür verschlossen, keine Möglichkeit zur Flucht. Und du hast keine Ahnung, wie du dort wo du jetzt bist, gelandet bist …
Für Grace ist das gerade Realität. Um nicht verrückt zu werden, beginnt sie, ihre Gedanken niederzuschreiben. Allmählich setzten sich die einzelnen Puzzleteile ihrer Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen – und Grace spürt: wenn sie sich befreien will, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und herausfinden, wer sie ist.

Schreibstil:

Die Geschichte hat zwei Erzählstränge: Im ersten, der weiße Raum – der mir vorkam wie eine Isolierte kleine eigene Welt, und in der Grace versucht die Zeit tot zu schlagen und aus Ethan schlau zu werden.
Im Zweiten, erzählt Grace aus ihren Leben vor der Entführung.
Zunächst war ich von der Ausdrucksweise der Autorin genervt, sie kam mir teilweise unbeholfen und jugendlich vor.
Erzählt wird aus der ersten Person Singular.
Grace spricht davon, dass man durch ihre Schwärmereien ja glauben müsse, dass sie Ethan heiß fände. Was auch so war, bevor er sie entführt hat. Und weiter erzählt/ schreibt sie:

„Und ich glaube, es ist noch zu früh, dass ich dieses Syndrom habe … wie heißt es noch gleich? Wenn die Geisel anfängt, sich mit ihrem Entführer zu identifizieren, sich in ihn verliebt und dann bei seiner üblen Kidnapping-/ Mord-/ sonst was-Tour mitmacht.“

Sie spricht von Stockholm Syndrom. Mir war zu der Zeit noch nicht klar, dass Grace erst siebzehn ist. Als mir klar wurde, das es sich um ein Teenie-Roman handelt, war es für mich gleich viel besser zu ertragen. Die Betonung liegt auf besser.
Was aber nicht mit dem können der Autorin zu tun hat, daran besteht kein zweifel. Aber, als ich den Klappentext gelesen hatte, glaubte ich, es würde sich um ein Entführungsdrama, einem Thriller handeln.

Meine Meinung

Grace scheint keine all zu große Meinung von ihrer Mutter zu haben.
So schreibt sie am zehnten Tag:

„Ich frag mich wie es Mum geht. Wahrscheinlich ist sie am Durchdrehen. Gibt sich vielleicht ein bisschen Frustshoppen, um sich von ihrem Trauma abzulenken.“

Meiner Meinung nach ist die Mutter mit ihrer Rolle – seit dem Tod von Ehemann und Vater – überfordert, beide trauern und keiner hat die Kraft zu fragen, wie es dem anderen geht. So ist die Mutter überwiegend unterwegs und umgibt sich mit weniger anstrengenden Menschen.
Außerdem scheint Grace der Meinung zu sein – da sie nur ihre Gefühle fühlen kann – die einzige zu sein die welche hat (ähnlich eines Narzissten) und sie schreibt:

„Ich denke dauernd an Sal. Fühlt sie sich schlecht? Fühlt sie irgendwas?“

Und sie scheint zu glauben, dass sie frei von Fehlern ist und nimmt sie anderen sehr übel. So schreibt sie weiter:

„Krümmt und winden sich ihre Eingeweide vor Scham und Schuld?“

Grace ist niemand, mit dem man Befreundet sein will und man würde sie nur knapp seinen schlimmsten Feind wünschen. Sie ist kein böser Mensch, sie ist aber überheblich und hat eine sehr schlechte Sozialkompetenz. Sie selber reagiert ständig sensibel, wenn andere es wagen sie zu Recht zuweisen, oder anderer Meinung sind, sie selber aber schert sich ein Dreck, was andere wollen oder Fühlen. So drängt sie Sal es ihr gleich zu tun und sich mit Sex (mit wildfremden Jungen) zu trösten. In Wahrheit aber ist es nur eine von vielen Formen, wie Grace sich selbst verletzt.
Und dann gibt es noch Nat in ihren Leben, der viel Verständnis für sie aufbringt, sie beruhigt und tröstet, wenn sie sich mal wieder selbst verletzt hat. Und das erste Mal ihn ihrem Leben erfährt sie bedingungslose liebe. Auch ihn behandelt sie viel zu oft Unfair. Mir scheint, dass sich dieses Muster durch das gesamte Buch zieht und auf Dauer ist es sehr anstrengend. Zum Glück scheint die Einsamkeit sie von ihrem hohen Ross herunterzuholen oder die Sehnsucht überwiegt über die Enttäuschung des Betrugs und sie wird milder.

Das Cover:
Das Cover ist komplett in Weiß gehalten, was sehr gut zu der Geschichte und dem weißen Raum passt. Wenn man genau hinguckt sieht man im Hintergrund die geschriebenen Zeilen von Grace, wobei der Titel des Buches über der Coverseite verstreut durch lila Buchstaben erscheint. Ein Cover das verschiedene Assoziationen hervorrufen kann. Ich dachte zum Beispiel, an eine Amnesie der Protagonistin, auch wegen des Titels: „Vergiss dein nicht“. Vergesse dich nicht, vergiss nicht, wer du bist.
Das Buch hat 288 Seiten, ist im März 2012 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen und wurde meines Wissens in die Gegenwartsliteratur eingeordnet.

Fazit

Dieses Buch einmal gelesen, wird man die Geschichte nicht so schnell wieder los. Ich fand es schön mal ein (Jugend) Roman zu lesen, der nicht nach dem typischen Schema läuft und das mal angesprochen wird, das einige Jugendlich größere Probleme haben, als dass der Lippenstift zum Rest des Outfits passt. Wäre ich als Jugendliche auf das Buch gestoßen, hätte ich mich zum Mindestens halbwegs verstanden gefühlt, weil auch Grace leidet und einen sehr weichen Kern in ihrer harten Schale verbirgt.

Über Cat Clarke
Cat Clarke wurde 1978 in Sambia geboren und wuchs in Edinburgh und Yorkshire auf. Nach dem Studium arbeitete sie in London für einen Kinderbuchverlag und schrieb selbst Sachbücher für Kinder. Inzwischen lebt sie wieder in ihrer alten Heimat Edinburgh, wo sie sich neben ihrem Hund und ihren beiden Katzen auch um ihre selbst gegründete Literaturagentur für junge Autoren kümmert. Ihr Debütroman vergissdeinnicht wurde in Großbritannien begeistert von der Presse aufgenommen und sofort zu einem großen Erfolg.