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Veröffentlicht am 09.02.2020

Nette Zwischendurchlektüre

Ballade. Der Tanz der Feen
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Man kann "Ballade" auch lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, da es sich bei dem Roman nicht um eine direkte Fortsetzung von "Lamento" handelt. Zwar treten die gleichen Charaktere wie im ersten Teil auf, ...

Man kann "Ballade" auch lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, da es sich bei dem Roman nicht um eine direkte Fortsetzung von "Lamento" handelt. Zwar treten die gleichen Charaktere wie im ersten Teil auf, doch die Erzählperspektive hat sich geändert. Wir erfahren alles über das Gefühlschaos von James, Deirdres bestem Freund.

Vermutlich haben die meisten Maggie Stiefvaters "Nach dem Sommer" zuerst gelesen, da ihre beide Feenromane nicht denselben Bekanntheitsgrad erreicht haben. Auch in "Ballade" findet man die abwechselnde Erzählperspektive wieder. Doch gegen alle Erwartungen ist die zweite Protagonistin nicht Deirdre, sondern Nuala. Mit James als ersten Protagonisten hat Stiefvater ins Schwarze getroffen. Durch ihn wirkt die Geschichte noch realistischer, da er nicht alles einfach hinnimmt, sondern die Dinge hinterfragt und zu allem seine eigene Meinung hat. Er ist ein Junge mit zwei Fassaden, was in seiner Situation nachvollziehbar ist. Schließlich geben sich Jungen nach außen hin gerne als die "coolen Checker", um einen bleibenden Eindruck bei anderen zu hinterlassen. Doch eigentlich beschäftigen ihn seine sensible Seite und die Suche nach der großen Liebe, die sein Leben für immer verändern soll.

Schlagartig wird James' Leben komplett auf den Kopf gestellt, als die wunderschöne Nuala vor ihm steht. Zunächst ist er misstrauisch und weiß von Anfang an, dass ihre Absichten niemals gut sein können, doch nach und nach ändert sich die Einstellung zueinander. James merkt, dass seine Liebe zu Deirdre immer mehr in seinen Hinterkopf rückt, je mehr Zeit er mit Nuala verbringt. Irgendwann scheint seine beste Freundin sogar ganz vergessen. Es ist schade, dass Deirdre ganz in den Hintergrund rückt. Außer die SMS und andere elektronische Nachrichten, die sie an James schreibt, jedoch nie abschickt, erfahren wir eigentlich nichts weiter über sie. Ab und an hat sie einen kurzen Auftritt, verschwindet dann jedoch gleich wieder von der Bildfläche. Das ist wirklich sehr bedauerlich, denn "Lamento" konnte durch die Nebencharaktere glänzen, die der Geschichte die richtige Portion Charme verliehen haben.

Zwar gibt es auch in "Ballade" wunderbare Nebencharaktere wie Paul und Sullivan, die die Handlung vorantreiben, doch leider werden diese viel zu schnell abgehandelt. Ebenso wenig konnte ich mich mit James' Wahl eines Musikinstruments anfreunden. Deirdre ist eine ehrgeizige Harfespielerin. Ein wunderschönes Instrument, das wahrhaftig nicht jeder eben so spielen kann. James jedoch soll der beste Dudelsackspieler der Welt sein? Tut mir Leid, aber mit dem Gedanken kann und will ich mich nicht anfreunden. Es ist zwar auch ein ungewöhnliches Instrument, aber ein ebenso grausames. Klar, Geschmäcker sind halt verschieden, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer ensthaft danach strebt, als Bester auf diesem "wunderschön klingenden" Instrument spielen zu können. Kaum zu glauben, dass trotzdem alle James so cool finden.

Als zweite Protagonistin ist Nuala mehr als überflüssig. Am Anfang ist sie eine arrogante Zicke und kann im Laufe der Kapitel immer mehr von sich überzeugen und an Sympathie gewinnen, dennoch hätte man sich die Kapitel aus ihrer Sicht schenken können. Es wirkt einfach unpassend und gekünstelt (Deirdre wäre eine bessere Wahl gewesen, trotz ihres tiefen Absturzes, der sie ihr Selbstbewusstsein aus "Lamento" gekostet hat). Wäre Stiefvater durchgehend in James' Erzählperspektive geblieben, dann wäre die Geschichte vermutlich gelungener, als sie nun ist, auch wenn James im Laufe der Handlung bloß noch gestellt und nicht mehr so authentisch wie zu Beginn wirkt. Seine Sprüche werden lahm und man hätte sich ein wenig mehr Ernsthaftigkeit von ihm gewünscht.

Auch die Story kann leider nicht so sehr überzeugen wie die von "Lamento". Zwar hat man eigentlich oft ein Déjà-vu-Erlebnis und denkt, dass man das alles schon mal gelesen hat (ja es sind sehr viele deutliche Parallelen zum Vorgänger zu erkennen), doch in "Ballade" ist der Erzählstil eher schwach und die Charaktere bleiben farblos und oberflächlich. Oftmals hält die Autorin sich mit Kleinigkeiten auf, die überhaupt nichts zur Sache tun, während an anderen Stellen Gespräche merkwürdige Wendungen nehmen. Es gibt viele Logik - und Denkfehler, die das Lesen kompliziert nachen, auch wenn das Buch ein eigentlich kurzes Lesevergnügen darstellt.

Fazit

Leider kann "Ballade" nicht an seinen Vorgänger anknüpfen, bietet jedoch bedingt nette Unterhaltung für eine kurze Lesereise ins Reich der Feen. Wer unbedingt wissen will, wie es mit Deirdre und James nach "Lamento" weitergeht, der sollte sich die Fortsetzung zulegen und sich mit nicht allzu großen Erwartungen zurücklehnen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2020

Spannender Auftakt

Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
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Mit "Night of Crowns: Spiel um dein Schicksal" ist Stella Tack ein gelungener Auftakt ihrer Dilogie gelungen, der mich trotz einigen Schwächen in den Bann ziehen und überzeugen konnte.

Der Anfang plätschert ...

Mit "Night of Crowns: Spiel um dein Schicksal" ist Stella Tack ein gelungener Auftakt ihrer Dilogie gelungen, der mich trotz einigen Schwächen in den Bann ziehen und überzeugen konnte.

Der Anfang plätschert leider etwas gemächlich dahin, es dauert eine Weile, ehe die Geschichte wirklich an Fahrt aufnimmt und von da an passiert alles etwas schnell.

Sobald Alice in Chesterfield ankommt, lernt der Leser viele Charaktere kennen und kommt schnell hinter den Fluch, der über diesem und dem Internat St. Burrington liegt. Dabei muss gesagt werden, dass das Schachspiel wirklich innovativ und gut durchdacht ist. Immer wieder bekommt man kleinere Einblicke in die Regeln und die Fähigkeiten der einzelnen Spieler. Da Schach aber aus insgesamt 32 Spielern besteht, gibt es dementsprechend sehr viele Charaktere ... das sorgt dafür, dass Tode mir persönlich nicht wirklich nahe gegangen sind, da den einzelnen Charakteren kaum Raum bleibt, dem Leser ans Herz zu wachsen und sich zu entwickeln.
Es gibt zwar ein paar Charaktere, die etwas mehr Spielraum erhalten als andere, aber bisher sympathisiere ich eigentlich mit niemandem wirklich. Auch nicht mit der Protagonistin Alice. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Ach ja - der sprechende Kater Curse hat natürlich eine Sonderstellung - der ist wirklich klasse und sorgt dafür, dass die Handlung an manchen Stellen etwas aufgelockert wird.

Der flüssige und zeitweise humorvolle Schreibstil lässt die Seiten nur so dahinfliegen, auch wenn die Spannung etwas zu kurz kommt. Ich hatte mir einfach etwas mehr vom aktiven Spiel gewünscht. Nichtsdestotrotz sind die kurzen Einblicke in die Vergangenheit, in denen offenbart wird, wie es zu diesem Fluch kam, wirklich interessant!

Trotz ein paar Kritikpunkten (von denen ich nicht alle genannt habe, damit ich niemanden spoiler) handelt es sich um einen lesenswerten Romantasy-Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Süßer Auftakt mit Schwächen

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 1): Schwanenfeuer
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"Schwanenfeuer" ist der erste Band der Prinzessinnen-Reihe von Regina Meißner. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da mir bisher keine Adaption vom Schwanensee bekannt war und ich ohnehin gerne Märchen ...

"Schwanenfeuer" ist der erste Band der Prinzessinnen-Reihe von Regina Meißner. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da mir bisher keine Adaption vom Schwanensee bekannt war und ich ohnehin gerne Märchen lese.

Als Einstieg in die Reihe ist "Schwanenfeuer" durchaus gelungen, weist allerdings noch einige Schwächen auf. Das Buch ist sehr kurzweilig, wodurch es den Charakteren an Tiefe und Entwicklungspotenzial fehlt. Die Liebesgeschichte baut sich selbst für ein Märchen etwas zu schnell auf und das Ende ist gewisser Maßen zu leicht aufgelöst, vor allem dadurch, dass die Protagonistin kaum selbst handeln muss und die meisten Dinge durch ihre magische Kette aufgelöst werden. Das empfand ich als etwas schade.

Dennoch eine niedliche Geschichte für Zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2019

Eine tragisch-romantische Liebesgeschichte

Schattenblüte: Die Verborgenen
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Für Luisa ist alles vorbei, als ihr kleiner Bruder Fabi an Krebs erkrankt und wenige Monate später stirbt. Mit ihren Eltern zieht sie nach Berlin, wo für sie alles nur noch schlimmer wird und sie sich ...

Für Luisa ist alles vorbei, als ihr kleiner Bruder Fabi an Krebs erkrankt und wenige Monate später stirbt. Mit ihren Eltern zieht sie nach Berlin, wo für sie alles nur noch schlimmer wird und sie sich vom Grunewaldturm in den Tod stürzen möchte. Bevor sie jedoch den alles entscheidenden Schritt tun kann, hält sie der geheimnisvolle Thursen auf. Sie muss ihm versprechen, dass sie weiter leben wird, bevor er in die Dunkelheit verschwindet.

Vom plötzlichen Verschwinden Thursens lässt Luisa sich nicht abhalten und folgt ihm in den Wald, wo er mit einigen anderen lebt, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Sie sind Werwölfe und je öfter sie sich verwandeln, desto mehr verschwimmen die Erinnerungen an ihr früheres Leben. Es dauert nicht mehr lange, bis Thursen für immer Wolf bleibt; gerade jetzt wo er und Luisa sich gefunden haben.

Kritik

Es scheint Mode zu sein, dass Ich-Erzähler weiblich sind. Es gibt heutzutage wenige Bücher, in denen ein Junge einen durch die Geschichte leitet, was eigentlich echt schade ist. Auch in "Schattenblüte. Die Verborgenen", der Auftakt einer spannenden Reihe, schildert uns mit Luisa ein Mädchen die Ereignisse.

Das Buch hat ein wunderschönes Cover, welches einem im Buchladen sofort ins Auge springt. Es ist sehr dunkel und düster und spiegelt gut die Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht, wieder.

Nora Melling hat einen einmaligen Schreibstil. Die Geschichte ist zwar durchgehend im Präsens geschrieben, was ungewöhnlich ist, so dass man sich ein wenig einlesen muss, aber es passt einfach in die Handlung. Man findet sehr viele kurze Sätze, welche sehr belebend auf die Geschichte wirken.
Luisa ist ein sehr trauriger Charakter. Ihr Bruder ist gestorben und anstatt zu trauern, ziehen ihre Eltern mit Luisa kurzerhand nach Berlin um. Sie hätte gerne das Grab ihres Bruders besucht, um sich richtig von ihm zu verabschieden, aber ihre Eltern zwingen sie dazu, ihre Gefühle zu unterdrücken.

Die Geschichte beinhaltet wichtige Themen, mit denen wohl jeder früher oder später im Leben konfrontiert wird. Es geht um Verzweiflung, um Liebe, um Leid, um Tod, aber letzten Endes auch um die Hoffnung. Es wird geschildet, wie man die Hoffnung niemals verlieren sollte, auch wenn die Situation noch so aussichtslos scheint. Wenn man jemanden hat, der zu einem steht und mit einem kämpft, dann steht man alles durch. Dieser Jemand ist für Luisa Thursen, den sie droht auch für immer zu verlieren. Er hat sich vor langer Zeit dazu entschlossen, ein Wolf zu werden, und nie mehr in sein altes Leben zurückzukehren. Die Gruppe von Werwölfen, mit denen er gemeinsam im Wald lebt, besteht aus Jugendlichen, die in ihrer Vergangenheit viele schreckliche Dinge durchgemacht haben, sodass sie sich das Leben nehmen wollten. Sie haben sich alle dazu entschlossen, das Geschehene hinter sich zu lassen und ein verkürztes Leben in Wolfsgestalt zu führen.

Für Luisa ist Thursen der Fels in der Brandung und für Thursen ist Luisa die einzige Verbindung, die er noch zum Menschsein hat. Ohne sie hätte er sich niemals zurückverwandelt und so kämpft er um jede gemeinsame Minute, die er noch mit ihr verbringen kann. Sie wissen beide, dass sie sich bald verlieren werden, doch kämpfen sie, um zusammen zu bleiben. Das Werwolfsthema wird hier einmalig und vor allem neu umgesetzt. Ein Wolf zu werden, um zu vergessen, ist eine neue Idee und sehr überzeugend. Das Äußere der Werwölfe verblasst, je öfter sie sich verwandeln, was die verschwindenden Erinnerungen gut symbolisiert. Auch das hier genannte "Heilmittel", welches eine Rückverwandlung zum Menschen gewährleistet, hat man in dieser Form sicherlich noch nicht erlebt.

Es gibt nur einige kleine Kritikpunkte, die mich ein wenig gestört haben. Es bleiben zwei, drei Fragen offen, die gut und gerne hätten beantwortet werden können. Vielleicht gibt es die Aufklärung in Band 2, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Zum Glück gibt es keinen bösen Cliffhanger am Ende des Buches, was einen das Warten ungemein erleichtert. Desweiteren lernt man Luisa nicht so gut kennen, wie man gerne würde. Es dreht sich bei ihr alles nur um ihren verstorbenen Bruder und ihre Liebe zu Thursen. Man würde gerne etwas mehr darüber erfahren, was sie früher für ein Mädchen war. Die Stellen, in denen Luisa sehr genau den Schmerz und den Leid von sich und den Wölfen umschreibt, ziehen den Leser runter.

Die Themen, die Nora Melling in der Geschichte anspricht, regen zun Nachdenken an. Man kann nicht sofort zu einem neuen Buch greifen, da man sehr viel überlegt und sich bewusst wird, wie kostbar das Leben eigentlich ist und dass man für jedes Problem eine Lösung finden kann. "Schattenblüte" zeigt auf, wie wichtig es ist, in schwierigen Situationen jemanden zu haben, auf den man sich verlassen kann und der einen auffängt, wenn man fällt.

Fazit

Mit "Schattenblüte. Die Verborgenen" ist Nora Melling ein großartiger Debütroman gelungen, der alle Aspekte des Lebens abdeckt und zugleich eine tragisch-romantische Liebesgeschichte erzählt. Ein vielversprechender Auftakt, der Werwölfe in ein ganz anderes Licht rückt und einfach nur süchtig macht. Daumen hoch!

Veröffentlicht am 22.01.2021

Solider Auftakt mit Luft nach oben

Ministry of Souls – Das Schattentor
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"Ministry of Souls" ist eines dieser Bücher, die mich eher zwiegespalten zurücklassen. Akram El-Bahay ist mir ein bis dato unbekannter Autor gewesen, weshalb ich keinen Vergleichswert habe und nicht weiß, ...

"Ministry of Souls" ist eines dieser Bücher, die mich eher zwiegespalten zurücklassen. Akram El-Bahay ist mir ein bis dato unbekannter Autor gewesen, weshalb ich keinen Vergleichswert habe und nicht weiß, wie die anderen seiner Bücher geschrieben sind. Hier muss ich allerdings sagen, dass ich den Schreibstil als ziemlich holprig empfand. Das mag vielleicht auch an meiner falschen Erwartungshaltung liegen, denn ich dachte, dass das Buch eher in Richtung Erwachsenenfantasy geht, was es eindeutig nicht tut, was man schon am Stil, spätestens aber nach den ersten Kapiteln, merkt. Also habe ich versucht, das Buch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, bin mir aber zuletzt immer noch nicht ganz schlüssig darüber, was ich davon halte.
Es handelt sich bei "Das Schattentor" um den Auftakt einer Reihe. Leider habe ich keine Information darüber gefunden, wie viele Bände es insgesamt werden. Am Anfang gibt es dementsprechend erst mal eine lange Einführung in die Welt und die Charaktere. Eines muss man dem Autor lassen: seiner Fantasy sind keiner Grenzen gesetzt und er hat mit diesem Buch eine Rahmenhandlung erschaffen, die ich so noch nie irgendwo gelesen habe. In abgewandelter Form vielleicht, aber so? Nein.
Allerdings dauert es sehr, sehr lange bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Erst nach über der Hälfte hatte ich das Gefühl, dass nun endlich etwas passiert. Trotzdem plätschern die Geschehnisse in einem eher gemächlichen Tempo vor sich hin. Die Protagonisten Jack und Naima sind mir leider bis zum Ende eher fremd geblieben. Sie sind eher oberflächlich skizziert mit nur wenigen Ecken und Kanten, was ich sehr schade finde. Aber hier wird man vielleicht in den Folgebänden noch einiges herausholen können. Vielleicht wird dann auch mehr auf die Beziehung der beiden eingegangen, denn diese wirkte im ersten Teil doch sehr konstruiert und fehl am Platz.

Das klingt nun alles negativer als es sollte. Denn die Grundidee, die Rahmenhandlung und das Setting sind dem Autor wirklich gelungen. Die Geschichte bietet viel Potenzial und Luft nach oben für die Fortsetzungen und ich bin mir sicher, dass diese auch noch eine ordentliche Schippe oben drauflegen werden.

Fazit
Zwar konnte mich "Ministry of Souls - Das Schattentor" nicht restlos begeistern, nichtsdestotrotz werde ich dem nächsten Band noch eine Chance geben.