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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2020

Ermittlungen in einem brandheißen Fall

Die Haferhorde – Teil 14: Löschen im Galopp
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Die Ponys vom Blümchenhof erwarten Besuch aus Dammbüll. Alle freuen sich wahnsinnig auf die schöne gemeinsame Zeit. Dann bricht aber auf dem Gestüt Donnerbalken ein Feuer aus. Zwei Pferde beziehen Quartier ...

Die Ponys vom Blümchenhof erwarten Besuch aus Dammbüll. Alle freuen sich wahnsinnig auf die schöne gemeinsame Zeit. Dann bricht aber auf dem Gestüt Donnerbalken ein Feuer aus. Zwei Pferde beziehen Quartier auf dem Blümchenhof. Dann passiert das Unfassbare: Auch auf dem Blümchenhof brennt es. Das kann kein Zufall sein. Die Haferhorde ermittelt nun in einem brandheißen Fall.

Es sind keine Vorkenntnisse der vorangegangenen Bände notwendig.

Bürger Lars Dietrich als Sprecher haucht den tierischen Protagonisten sehr gekonnt Leben ein.
Auch deswegen hat meiner Enkelin und mir die ungekürzte Lesung gut gefallen.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Der Titel hat mich neugierig gemacht

Single, weiblich (50) sucht Mutter...
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Single, weiblich (50), sucht Mutter … Wie? Warum sucht jemand eine Mutter? Da ist doch zumindest eine biologische Mutter vorhanden. Kann man eine Mutter so einfach ersetzen? Und was bewegt jemanden, sich ...

Single, weiblich (50), sucht Mutter … Wie? Warum sucht jemand eine Mutter? Da ist doch zumindest eine biologische Mutter vorhanden. Kann man eine Mutter so einfach ersetzen? Und was bewegt jemanden, sich auf so eine Anzeige melden? Das Kopfkino war schon mal an.

Schnell war klar, daß die Mutter-Tochter-Beziehung von Esther und ihrer Mutter äußerst schwierig war. Esther gibt alles auf, zieht aufs Land, hofft allem zu entfliehen.... und gibt diese Anzeige auf. Esther erhält einige Antworten auf diese Anzeige. Die ersten Treffen waren aus verschiedenen Gründen nicht erfolgversprechend. Und Esther erhält auch eine Mail von einer unbekannten Seelenverwandten, mit der sie sich fortan rege austauscht.

Im Laufe des Buches taucht man immer weiter in die Lebensgeschichten von Esther und der unbekannten Seelenverwandten sowie ihren Müttern ein und ist manches Mal überwältigt, wie die Lebensgeschichte der Mütter auch ein Stück des Lebens der Töchter bestimmt. Müssen Töchter den manchmal als schwer empfundenen Ballast ein Leben lang tragen?

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Protagonisten und Handlung waren sehr überzeugend dargestellt. Nach manchen Kapiteln habe ich einfach mal eine Weile nachdenken und das Ganze für mich reflektieren müssen. Ich würde von den Autorinnen Ao Krippner und Gabriela D'Amico gerne noch mehr lesen.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Teuflisch gute Geschichte

Solothurn tanzt mit dem Teufel
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Solothurn, Fasnachtzeit, ausgelassenes Treiben in den Straßen – und dann wird eine tote Frau am Fuße des Krummturms gefunden. Karin, die bei der Kantonspolizei Solothurn arbeitet, erkennt in ihr gleich ...

Solothurn, Fasnachtzeit, ausgelassenes Treiben in den Straßen – und dann wird eine tote Frau am Fuße des Krummturms gefunden. Karin, die bei der Kantonspolizei Solothurn arbeitet, erkennt in ihr gleich eine Bekannte von Luana, die ein Praktikum bei der Kantonspolizei macht. Eine Spur zum Täter oder ein Motiv sind nicht erkennbar. Weitere Morde an Frauen folgen. Eins haben sie alle gemeinsam, ein Taatoo an in der Innenseite des Oberschenkels: 666, die Zahl des Teufels. Was hat das zu bedeuten? Hauptmann Dominik Dornach und die Staatsanwältin Angela Casagrande sind mit der Aufklärung betraut.

Während der Ermittlungen bekommt Dornach die Nachricht, daß seine Tochter Pia, die für ein Kinderhilfswerk im Irak tätig ist, bei einem Terroranschlag schwer verletzt wurde. Ihr Freund Rafik hat dabei sein Leben verloren.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, allen voran Dominik Dornach. Verschiedene Handlungsstränge, die anfangs überhaupt nicht zusammenpassen wollen, fügen sich im Laufe der Geschichte langsam aber sehr spannungsreich zu einem Ganzen. Teuflisch gut, daher eine klare Lesempfehlung. Auf weitere Fälle des Autors bin ich schon gespannt.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Rätselhafte Botschaft

Dunkle Botschaft
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Eine junge Frau wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Was anfänglich wie ein Unfall durch einen Stromschlag aussieht, entwickelt sich schnell zu einem Mordfall. Und noch schlimmer: Der Mörder hat eine ...

Eine junge Frau wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Was anfänglich wie ein Unfall durch einen Stromschlag aussieht, entwickelt sich schnell zu einem Mordfall. Und noch schlimmer: Der Mörder hat eine Botschaft mit einer rätselhaften Aufgabe hinterlassen. Die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und der Kriminalkommisar Florian Kessler versuchen nun fieberhaft dieses Rätsel zu lösen, bevor nach Ablauf der Zeit womöglich ein weiterer Mord geschieht.

In zwischengeschobenen Kapiteln wird von einem Jungen erzählt, der von seinem Großvater über viele Jahre gequält wird. Wenn er z.B. bestimmte Rechenaufgaben nicht löst, bekommt er nichts zu essen, oft tagelang. Schnell wird klar, daß es sich hierbei um den späteren Mörder handeln muß. Man begegnet in der Geschichte einigen, wo man sich fragt, ob das eventuell der Junge von damals ist.

Die Protagonisten gefallen mir allesamt gut. Die Handlung ist spannend bis zum Schluß, das Ende überraschend.

Svenja Pages als Sprecherin des Hörbuchs hat mir sehr gut gefallen. Sie gibt jeder Figur wirklich eine eigene Stimme.

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Veröffentlicht am 09.01.2020

Ich sehe alles - Das Auge

Kalter Strand
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„Kalter Strand“ ist der erste Teil einer Reihe um den Ermittler Tom Skagen.

Nahe einer Feriensiedlung wird die Leiche einer jungen Frau an den Strand gespült. Die Polizei Ringkobing übernimmt die Ermittlungen. ...

„Kalter Strand“ ist der erste Teil einer Reihe um den Ermittler Tom Skagen.

Nahe einer Feriensiedlung wird die Leiche einer jungen Frau an den Strand gespült. Die Polizei Ringkobing übernimmt die Ermittlungen. Schnell werden Tom Skagen und seine Chefin Jette von Skanpol für grenzüberschreitende Ermittlungen hinzugezogen, da die Leiche im Grenzgebiet unter Umständen in Deutschland ums Leben kam.

Parallel dazu passieren in der nahen Feriensiedlung merkwürdige Dinge. Ein Hund verschwindet, ein Auto brennt. Ein Zusammenhang mit der gefundenen Leiche läßt sich nicht herstellen, doch merkwürdig ist das Ganze schon.

Die Protagonisten haben mir allesamt gut gefallen, vor allem Tom Skagen. Der kriegt regelmäßig in der Nähe von Wasser Zustände, obwohl er früher zur See gefahren ist. Da der Fundort der Leiche am Strand ist, hat er mit sich richtig zu kämpfen. Bei der Zusammenarbeit zwischen der Polizei von Ringkoping und den Ermittlern von Skanpol kommt es auch zu einigen Mimositäten, gerade was Ermittlungsansätze anbelangt.

Die Geschichte ist sehr spannend erzählt. Erst nach und nach wird klar, wie die merkwürdigen Ereignisse in der Feriensiedlung zusammenhängen, doch „das Auge“ scheint immer einen Schritt voraus zu sein.

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