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Veröffentlicht am 26.04.2021

Cosy Krimi - Ein Mord in Künstlerkreisen, Abwechlungsreich und Urlaubsflair garantiert!

Mord auf Provenzalisch
5

Die Rezension für "Mord auf Provenzialisch" basiert darauf, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe.
Was aber für mein Empfinden nicht weiter schlimm ist, es kommen mal immer wieder Rückblicke vor, ...

Die Rezension für "Mord auf Provenzialisch" basiert darauf, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe.
Was aber für mein Empfinden nicht weiter schlimm ist, es kommen mal immer wieder Rückblicke vor, aber man weiß um was es geht da es auch erklärt wird.

Penny gerät seid ihrem Umzug vom England
nach Frankreich nun zum zweitenmal in einen Mordfall, welcher auf einer Vernissage seinen Lauf nimmt, wo Penny Gast ist und mitten im geschehen.
Der Polizei ist es natürlich nicht recht, dass Penny ihre Nase wieder in die Ermittlungen steckt.

Da Penny ihr Herz auf der Zunge trägt und auch Ausspricht was sie denkt und was sein könnte, tritt sie bei den Ermittlungen auch ihren Freunden Clemenc und Laurent auf die Füsse und bring sich und ihre Freundin Frankie in große Gefahr.

Das Autoren Duo was unter Serena Kent schreibt, schreibt sehr detailgenau und Farbenfroh, da ist man gleich in Urlaubsstimmung genau wie es auch das Cover zeigt.
Der Schreibstil, der vielen lebhaften Beschreibungen der Märkte, Gassen und Landschaften sind super gelungen, mir gefallen auch die Sätze auf Französisch dazwischen, auch wenn man der Sprache nicht gewachsen ist, weiß man was gemeint ist und es wird auch erklärt.

Penny und ihre Freundin Frankie sind sehr gut beschrieben, die eine selbstkritisch mit Figur Problemen kämpfend und die andere schrill, bunt und gerade heraus, zwei Persönlichkeiten wie sie unterschiedlicher nicht sein können harmonieren sehr gut zusammen, und kommen der Lösung um die Morde in der Kunstszene immer näher und lösen diese auch.

Es wird richtig spannend zum Schluss, mit vielen Wendungen und einigen Überraschungen .

Alles in allem ein Unterhaltsamer Cosy Krimi, mit Lust auf Urlaub, guten Essen und Wein.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 06.04.2021

Spionageroman, lesbar aber ich wurde nie richtig abgeholt

Geiger
5

Das Cover und auch der Tilel lassen nicht wirklich erkennen worum es geht.
Der Klapptext ist super spannend, interessant und aufregend.

Es ist zu Anfang sehr idyllisch, die Grosseltern welche auf die ...

Das Cover und auch der Tilel lassen nicht wirklich erkennen worum es geht.
Der Klapptext ist super spannend, interessant und aufregend.

Es ist zu Anfang sehr idyllisch, die Grosseltern welche auf die Enkelkinder der Töchter aufpassen damit diese mit ihren Ehemännern Urlaub machen können. Die Kinder werden abgeholt und dann läutet das Telefon, vorbei ist die Idylle .

Dann geht es gleich mit einem Mord und einer etwas klapprigen Flucht los.
Man fragt sich warum erschießt eine Mutter und Ehefrau ihren geliebten Ehemann?
Leider kommt für mich die Geschichte um Agneta etwas zu kurz.

Es rückt stattdessen die Polizistin Sara in den Mittelpunkt, sie ist eine Freundin der Familie, sie war als Kind mit den Schwestern Bromans befreundet, ihre Mutter hatte für die Bromans gearbeitet und sie wohnten dort im Gästehaus.
Die ganze Geschichte um die Kindheit damals, ihr Leben, ihre Jugend wie ihr jetziges Familienleben und ihre Probleme sind sehr langatmig!
Sie hat quasi nicht mit den Ermittlungen zutun und löst den Fall dann fast im Alleingang, weil ihre Kollegen nicht auf sie hören, etwas sehr komisch zumal ich hoffe das bei jeder Polizei da doch gewissenhafter gearbeitet wird .

So jetzt kommt leider ein Spoiler, aber sowas sollte man vorab wissen um was es wirklich geht und sollte auch im Klapptext stehen, die Geschichte und das eigentliche Thema sind "Der kalte Krieg" die Stasi und die Geschichte der DDR zu Schweden .
Man muss sich für diese Art der Geschichte interessieren und auch eine Vorbildung haben, sonst wird dieses Thema sehr schwierig und verlangt einem viel ab . Zumindest war es bei mir so, den für solche Politischen Themen interessiere ich mich nicht!
Deshalb konnte mich das Buch auch nicht abholen und mitreißen und ich musste mich wirklich durchkämpfen .

Es dauert wirklich bis so ca 20ig Seiten vor Ende bis es wieder richtig spannend wird und es gibt dann auch einige Enthüllungen und Wendungen mit denen man nicht rechnet!

Es ist leider sehr schade das es dazwischen, außer wenn von Agneta die rede ist, es eher dahindümpelt und nicht wirklich spannend ist, weil vieles sehr in die Länge gezogen wird und erklärt wird, hätte man davon Abstand genommen wäre das Buch zwar kürzer aber dafür spannender!
Also ich denke nicht das ich die anderen beiden Teile lesen werde, da es nicht mein Thema ist, wobei doch einige Fragen offen bleiben also wer weiß!

  • Cover
  • Handlung
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere