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Veröffentlicht am 05.10.2022

Magisch!

Die Hexen von Woodville - Rabenzauber
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Wer sich in Halloween-Stimmung bringen möchte, aber viel zu gruselige Geschichten nicht gut verträgt, sollte sich den Hexen von Woodville anschließen!
Die junge Faye lebt in England in einem kleinen Dorf ...

Wer sich in Halloween-Stimmung bringen möchte, aber viel zu gruselige Geschichten nicht gut verträgt, sollte sich den Hexen von Woodville anschließen!
Die junge Faye lebt in England in einem kleinen Dorf in Kent, wirklich weit weg von allem. Es ist das Jahr 1940, der Krieg ist allgegenwärtig und in diesem beschaulichen Dorf leben Hexen.

Als Faye das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter findet, begreift sie, warum sie immer das Gefühl hatte, anders zu sein. Ihre Mutter war eine Hexe und da stellt sich die Frage, was hat Faye von ihr geerbt?

Doch kaum als sie anfängt, sich mit dem Thema “Hexerei” zu beschäftigen, da passieren ungewöhnliche Dinge im Dorf, wie eine Gruppe Vogelscheuchen die Menschen umbringen will …

Bei “Rabenzauber” von Mark Stay handelt es sich um den Beginn einer Trilogie rund um das junge Mädchen und ihr Dorf. Es ist eine magische Geschichte, die angesiedelt ist in einer schweren historischen Zeit, die der Autor gut einbringt mit einer naiven und “mit-dem-Kopf-durch-die-Wand”-Heldin.
Hexerei und der Zweite Weltkrieg werden hier gut verpackt, wobei letzteres eher ein Hintergrundmotiv für das Geschehen im Dorf ist, zumindest für den ersten Band der Reihe. Neben Faye haben wir zahlreiche weitere spannende Personen, bzw. Nachbarn, von denen wohl jeder eine Geschichte auf Lager hat. Besonders zu Fayes Mutter, über die sie sehr wenig weiß.

Der Autor hat eine magische, mit Gruseleffekt versehene Geschichte gezaubert, indem die Heldin sich gegen alles und jeden stellen muss.
Mit leichten Witz und immer wiederkehrenden Wendungen gleitet man so dahin und übersieht gerne ein paar charakterliche Schwachpunkte.

So ist es, dass das Alter von Faye nicht gerade auf der ersten Seite steht und ich nahm lange an, dass es sich hierbei um ein sehr junges Mädchen um die 12 Jahre handelt. Ihre Art, ihr Verhalten, wie sie redet … das alles schien für mich eindeutig. Aber als dann herauskam, bzw. erwähnt wurde, dass sie bereits 17 Jahre alt ist.
Ja, ich war kurz geschockt. Sie ist wohl eine sehr naive und kindliche junge Frau und ich hoffe, dass wir in den nächsten Teilen ihr Heranwachsen erleben dürfen.

Der erste Band las sich wie ein guter Einstieg in die Welt von Faye und der Hexerei. Es gibt einige Hinweise für interessante Geschichten, die noch kommen können und auch die Klappentexte der nächsten zwei Teile versprechen einen unterhaltsamen Abend.
Wer Lust hat auf eine magische Geschichte, in einem alten Dorf mit herzerwärmenden Bewohnern und mysteriösen Begebenheiten, sollte zugreifen.

Für mich ist es eine “Feel-Good” -Reihe mit leichtem Gruseleffekt, passend für den Herbst und für die zartbesaiteten Halloween-Fans!

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Veröffentlicht am 20.09.2022

Hat Potenzial!

Die Geister von New York
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Zu dem Buch habe ich, sage ich lieber gleich, gemischte Gefühle.
Der Anfang hatte sich lange entfaltet und bis wir zur eigentlichen Magie kamen, mussten so einige Kapitel ins Land ziehen. Wobei die meisten ...

Zu dem Buch habe ich, sage ich lieber gleich, gemischte Gefühle.
Der Anfang hatte sich lange entfaltet und bis wir zur eigentlichen Magie kamen, mussten so einige Kapitel ins Land ziehen. Wobei die meisten Kapitel nur wenige Seiten lang sind. Was man sowohl als Vorteil, als auch Nachteil sehen kann, aber das ist ein anderes Thema.

Jedoch war ich lange nicht begeistert von der Geschichte rund um Lionel Page, aber meine Neugier wollte unbedingt weiter lesen – vieles war angeschnitten worden zum Start der Ereignisse und “nicht weiter lesen” war unmöglich.

Lionel Page, Journalist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch als ein anderer, junger aufstrebender Reporter in seiner Vergangenheit herumgestochert und sie droht ans Licht zu kommen, geht Lionel Page einen Handel ein.

Für das Auffinden eines seltenen Manuskripts von Edgar Allen Poe sorgt sein Auftraggeber dafür, dass seine Vergangenheit eben Vergangenheit bleibt.
Auf der Suche stößt er auf Magie, Geheimnisse und evtl. ein paar neue Freunde.

Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt und dabei folgen wir die meiste Zeit Lionel, der ohne viel Wissen in eine Welt voller Magie dringt. Sonst haben wir noch die Perspektive von Maddison, einer hübschen jungen Frau, die Lionel gleich am Anfang seiner Recherchen trifft und später wieder … ob sie was mit seinem Fall zu tun hat?

Die Figur von Lionel Page ist authentisch. Bodenständig in seinem Denken und oftmals naiv, wenn es um die magische Welt denkt. Wobei ich ihn nicht sonderlich sympathisch, besser gesagt, interessant finde. Für mich ist er eine Figur, die alles zum Laufen bringt, genau wie Maddison. Sie fand ich interessanter, ihr Hintergrund hat Potenzial!
Jedoch gefielen mir die Kapitel aus ihrer Sicht weniger, weil sie mir nur zeigen, was für eine chaotische und meist ängstliche Person sie ist. Es steht im Widerspruch zu ihrem Hintergrund.

So ganz wurde ich aus dem Fantasy-Mix von Craig Schaefer nicht schlau. Sein Urban Fantasy Roman bedient sich zahlreichen phantastischen Elementen, ohne eins gänzlich auszubauen. Also habe ich hier menschenfressende Kreaturen im Untergrund, Monster, Titanen, Götter, Hexenlehrling und Wesen aus dem Gothic-Bereich versammelt.
Und dann noch die Liebesgeschichte… Als Leser von Liebesromanen oder besser gesagt “Fantasy Romance” war diese echt flach, einseitig und ich sehe da keine Zukunft, um ehrlich zu sein. Was die Beiden verbinden soll, habe ich nicht gesehen. Außer vielleicht von ein paar lebensbedrohlichen Actionszenen, die einem das eigene Lebensende zeigen.
Aber ein zweiter Band ist bereits in der Originalsprache erschienen, wo es darum gehen wird, dass er ihr zur Hilfe eilen wird oder zur Unterstützung.

Jetzt habe ich viel gemeckert und komme zu dem Punkt, warum ich am Anfang meinte, ich hätte gemischte Gefühle.

Nach dem langsamen Start wurde das Tempo stark angezogen und die Ermittlungen gingen so richtig los. Von einem Kapitel zum nächsten schienen wir der Lösung endlich näher zu kommen, die Spannung war greifbar, um dann eine Wendung nach der anderen zu erwischen. An der Stelle, wirklich guter Handlungsverlauf, der einen festhält.

Als kurzer Abstecher in die Welt der Urban Fantasy, war es in Ordnung. Mit seinem Ermittlungs-Charme und Wendungen erinnert der Roman leicht an Ben Aaronovitchs phantastische Kriminalfälle und mit Spannung geizt der Autor, nach dem Anfang zumindest, nicht.

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Veröffentlicht am 29.05.2022

Hat nicht ganz geklappt!

SOMERSET. Sehnsucht und Skandal (1)
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Hab ich irgendeine neue Entwicklung verpasst? Was ist aus dem Regency-Genre geworden?

Vor Jahren hatte ich unzählige Bücher aus dem Genre verschlungen, nachdem ich mit meiner “Mittelalter-Phase” durch ...

Hab ich irgendeine neue Entwicklung verpasst? Was ist aus dem Regency-Genre geworden?

Vor Jahren hatte ich unzählige Bücher aus dem Genre verschlungen, nachdem ich mit meiner “Mittelalter-Phase” durch war und würde schon sagen, dass ich mich mittlerweile sehr gut in der Zeit auskenne. Als dann die Buchreihe Bridgerton neu aufgelegt wurde, durch den Hype der Serie, hatte ich auch diese wieder zur Hand genommen (ja, ich habe noch ein paar sehr alte Ausgaben) und wurde auch von dem Fieber wieder angesteckt.
Was dazu führte, dass ich mich freute neues aus dem Genre zu lesen und so kam ich zu Somerset …

Und es fühlte sich so verkehrt an.

Zu Beginn war ich richtig angetan von der Geschichte und dem Schreibstil der Autorin. Besonders gut gefiel mir die Idee, dass unsere Protagonistin, um ihren Ruf zu wahren, nach London reist um einen Ehemann zu finden. Ein starker Charakterzug von ihr, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und nicht zu hoffen, dass ihre Familie schnell irgendeinen Mann zum heiraten findet.
Also sehr kluge Idee, denn was anderes bleibt ihr schließlich nicht übrig. Und ich konnte es auch noch verstehen, dass sie eine nicht standesgemäße Zofe mitnimmt, schließlich steht sie unter gewaltigen Druck und war in Eile.
Auf findet sie eine Freundin, die Besitzerin eines Kaffeehauses und eine verwittwite Dame, was ich als noch spannend ansah…aber mit der Zeit wurde mir alles viel zu viel.

Nachdem ich mich um die 200 Seiten lang noch amüsiert hatte, fing die Geschichte an sich zu überfrachten. Die Nebengeschichte baute sich mehr und mehr auf, auch war sie meiner Meinung nach nicht ganz gut strukturiert.
Zeitweise hatte ich das Gefühl was verpasst zu haben, an einer anderen Stelle fühlte es sich wie eine Wiederholung an. Dazu kamen überladene Beschreibungen, die mich beim Lesen nahezu unterbrachen. Und trotz dem sehr lockeren Schreibstil der Autorin, lief es für mich einfach nicht und dann fing das an, vor was ich mich am meisten fürchte. Ich konnte die Protagonisten nicht mehr leiden.

Während Isabella sich von einer starken, für ihre Zeit, sehr emanzipierten Frau zu einem hormonell gesteuerten Dummchen entwickelt, wird Alexander einfach nur noch herrisch.
Alle beide handeln natürlich aus den tiefsten Gefühlen der Liebe und es geht heiß her, aber das konnte mich alles nicht mehr packen. Die beiden Hauptdarsteller handelten meiner Meinung nach nicht immer sehr nachvollziehbar und wie wenig ladylike sich Isabella immer wieder verhielt, regte mich dauernd auf. Wir sind hier doch in einem Regency-Roman? Woher kann eine Lady so schimpfen?

Andererseits kann ich verstehen, wenn man das Buch mit viel Augenzwinkern liest und nicht auf Authentizität über die Epoche pocht, so wie ich es tue, ganz lustig sein kann. Den erst nehmen kann man hier vieles nicht, besonders nicht die kurz abgehackte Detektivgeschichte.

Wehmütig schaue ich jetzt auf das Buch zurück, weil mir die Nebencharaktere gut gefallen hatten und die Fortsetzung dreht sich um Rebecca, die verwitwete Lady, deren Geschichte mich schon interessieren würde.
Wiederum klingt der Klappentext nach einer ähnlichen Enttäuschung und ich werde wohl abwarten müssen, bis die ersten Rezensionen draußen sind.

Also, wenn ihr nichts gegen einen Regency-Roman gegen die Konventionen habt, der zumal wirr und für seine Verhältnisse sonderbar ist, greift zu! Lustig und heiß ist er zumal - nur für mich nicht authentisch genug an der Epoche.

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Veröffentlicht am 21.02.2022

Nicht sein Bestes

Supernova
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Wer gerne Science-Fiction liest, der kennt Cixin Liu. Wie auch nicht? Er ist der Wegbereiter aus den letzten Jahren für SciFi Literatur aus China und wurde schon in mehreren Sprachen übersetzt. Seine Trilogie ...

Wer gerne Science-Fiction liest, der kennt Cixin Liu. Wie auch nicht? Er ist der Wegbereiter aus den letzten Jahren für SciFi Literatur aus China und wurde schon in mehreren Sprachen übersetzt. Seine Trilogie war ein beindruckendes Werk und seitdem folgen Novellen und Stand Alone Romane. Teilweise gibt es diese auch als Graphic Novel – das Geschäft boomt!

Diesen Roman hat der Autor vor fast 10 Jahren geschrieben, bevor er für seine Werke gelobt wurde und wie soll ich sagen, es war schwer.
Die Handlung ist im Grunde simpel, die titelgebende Supernova explodiert und eine lange Reihe von Katastrophen auf der Welt sind dadurch im Gang. Von Naturkatastrophen bis Hungersnot, nichts lässt er scheinbar aus. Doch das schlimmste kommt noch, durch die Strahlungen sterben alle über 13 Jahren in kurzer Zeit. Das musste ich erstmal schlucken und die Eltern, bzw. die Erwachsenen versuchen noch ihr Wissen weiterzugeben. Aber es sind Kinder, die andere Pläne und Vorstellungen haben.

Der erste Teil des Buches dreht sich um die wissenschaftlichen Punkte des Buches und wie die Welt anfängt mit der Situation umzugehen. An sich interessant, aber es war holprig zu lesen und ich war froh, als ich das hinter mir lassen konnte.

Ich denke alles aller Erstes muss man sich klar machen, dass ist kein typischer Roman mit seinen Höhen und Tiefen. Es las sich eher wie ein Gedankenszenario: Was ist, wenn die Welt von Kindern geführt wird? Und an der Stelle fand ich die Idee klasse und las sie echt gerne. Wie gehen die Kinder mit der Umweltkrise um? Machen Sie es besser, als die Erwachsenen?
Außerdem war es noch interessant, dass es kleinere Berichte gab, die die Geschichte untermauerten und man bekam teilweise den leichten Eindruck ein historisches Dokument, bzw. eine Aufzeichnung zu lesen. Und lasst euch gesagt sein, die Erwachsenen hatten keine Ahnung, was alles in ihren Kindern an Bösartigkeit steckt.

Es gab aber auch ein paar Dinge an dem Buch, die ich nicht in Ordnung fand, wie die offene Abneigung gegen gewisse Länder. Und gab es keine Mädchen mehr? Ich kann euch an einer Hand abzählen, wann sie aufgetaucht sind.
Außerdem tauchen immer wieder kleine Ungereimtheiten auf und ich fand es somit nicht ganz durchdacht auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist es ein erschreckendes und interessantes Gedankenspiel, welches uns Cixin Liu hinwirft.

Wenn ihr noch nichts von dem Autoren gelesen habt, dann würde ich euch empfehlen seine Trilogie als Erstes zu lesen. Und wenn ihr dem Autor dann verfällt, wie so viele andere vor euch, lest dieses Buch als aller letztes von all seinen Werken.

Veröffentlicht am 09.10.2021

Andes als erwartet!

Der Muttercode
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Der Debütroman von Carole Stivers wurde gleich in mehrere Sprachen übersetzt als er rauskam und galt damit sofort als heiße Ware. Für mich damit ein Must-Read aus dem SciFi-Bereich, dem ich mich gleich ...

Der Debütroman von Carole Stivers wurde gleich in mehrere Sprachen übersetzt als er rauskam und galt damit sofort als heiße Ware. Für mich damit ein Must-Read aus dem SciFi-Bereich, dem ich mich gleich widmen wollte. Aber der Anfang war schwer …

Im Jahr 2049 haben sich die Lebensbedingungen auf der Erde drastisch verändert. Um den Fortbestand der Menschheit zu sichern, werden Kinder nun von Robotern ausgebrütet und aufgezogen. Um sicherzustellen, dass es den Kindern an nichts mangelt, wurde ein spezielles Computerprogramm, der sogenannte Muttercode, entwickelt, der dafür sorgt, dass die Roboter agieren und empfinden wie ein Mensch. Kai ist so ein Roboterkind. Gemeinsam mit seiner Mutter Rho-Z streift er durch das zerstörte Amerika der Zukunft. Kai ist glücklich, denn Rho-Z umsorgt ihn liebevoll und lehrt ihn alles, was er wissen muss. Doch als die erste Generation der Roboterkinder heranwächst, sollen die Mütter wieder abgeschaltet werden …
Die Autorin ist Biochemikerin und hat lange im Silicon Valley gearbeitet, also eine Frau, die bereits tiefe Einblicke in die Wissenschaft, Technik und Arbeitswelt geworfen hat. Und genau diese Aspekte merkt man beim Lesen, so war der Roman für mich zunächst eine Herausforderung.
Einen guten Teil der Geschichte nimmt die Zeit vor der Pandemie ein, wo wir beim US Militär sind, der Virus wird entdeckt und sie suchen Möglichkeiten die Menschheit zu retten. Wie es scheint gibt es auf dieser Welt nur Amerika, keine anderen Länder.
Das mal beiseite, es ging viel um die Personen die an der Stelle mitgewirkt hatten und eben die Roboter entwickelten, die wie Mütter auf die nächste, bzw. letzte Generation aufpassen sollten.

Viele wissenschaftliche Begriffe und Abläufe am Anfang, viele Handlungsstränge die sich um die Personen aus dem Militär drehten und ihr Privatleben, brachten mich durcheinander und langweilten mich. Wo blieb die Apokalypse? Die Roboter?
Einzig allein der andere Handlungsstrang in der Zukunft, über den jungen Kai, der auf der Suche nach anderen Kindern ist, hellte für mich das Buch auf und ließ hoffen, dass wir bald mehr darüber erfahren.

Kai ist ein Kind, dass ein Militärroboter mit einer künstlichen Gebärmutter und dank dem “Mutter-Code” geboren hat, sie beschützt das Kind in der postapokalyptischen Welt. Während die Kinder auf der Suche nach anderen Kindern sind, sind auch die letzten Überlebenden und Schöpfer der Roboter unterwegs auf der Suche nach ihnen. Aber die Welt hat sich stark verändert und überall lauern Gefahren.

Nachdem die Zeitstränge sich fast angleichen, wurde es für mich viel interessanter. Denn meiner Meinung nach wurde zu viel Augenmerk auf die Erwachsenen gelegt und das war unpassend zum Klappentext. Auch konnte ich mit den Charakteren am Anfang kaum Verbindung aufbauen, sie waren alle sehr geradlinig, einfach gestrickt, keine Überraschungen und es waren einfach zu viele für diesen Roman.

Als einen düsteren apokalyptischen Hollywood-Streifen kann ich mir das Buch eher vorstellen. Und auch wenn ich nun eher negativ das Buch beschrieben habe, es war okay! Nur nicht ganz das, was ich erwartet und gehofft hatte!