Profilbild von Anis_R_Gardner

Anis_R_Gardner

Lesejury Profi
offline

Anis_R_Gardner ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Anis_R_Gardner über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2019

Ein nicht ganz normaler Comic - in Buchformat und mit Witz

Böse Jungs
1 0

Zusammenfassung
Im Buch geht es um Bösewichte, einer gemeiner und böser als der andere. Vorgestellt werden die liebevoll mit Mister bezeichneten Unholde von niemand geringeren als Mr. Wolf, uns allen sehr ...

Zusammenfassung
Im Buch geht es um Bösewichte, einer gemeiner und böser als der andere. Vorgestellt werden die liebevoll mit Mister bezeichneten Unholde von niemand geringeren als Mr. Wolf, uns allen sehr wohl aus diversen Märchen bekannt. Er möchte nicht immer nur als der gemeine Bandit gesehen werden und von nun an Gutes tun. Nur ist das nicht so leicht wie gedacht, schon gar nicht allein. Daher holt er sich Mr. Snake, Mr. Piranha und Mr. Shark in sein Team. Als erste gute Tat möchten die vier dann einer Katze helfen, die auf einem Baum festsitzt; jedoch ist die Katze nicht von „Beißern“ der Wohltäter begeistert. Mr. Wolf versucht weiterhin seine Kumpanen zu überzeugen, dass es richtig ist sich auf die Seite der Guten/des Guten zu stellen. Zusammen ziehen sie in ihrem Banden-Auto in das nächste groteske Abenteuer.

Meine Meinung
Zunächst sollte man wissen, dass das Buch nicht ist wie jedes Buch: es ist ein Comic-Buch, d.h. viele Zeichnungen, wenig Text. Der gesamte Text ließe sich zusammengenommen auf einige Seiten beschränken. Die Sprache ist recht platt und der Satzbau wie die Wortwahl einfach. So gesehen würde ich das Buch nicht wirklich anrühren. Was allerdings vielleicht Lesemuffel eher anziehend finden.
Dies tut allerdings der Geschichte keinen Abbruch, durch die vielen Illustrationen ist es einfach schön anzuschauen (und zu lesen). Die Figuren sind durchweg gut getroffen und kappeln auch gegeneinander, was zum ein und anderem Schmunzeln führt. Vor allem zum Ende hin, als es um die Befreiung „gefangener“ Tiere geht kann man über die Originalität nur noch lachen. Man hat so eine Freude, auch wenn es teilweise etwas derb ist; was Kinder allerdings noch nicht verstehen.
Das Buch bzw. die Geschichte sind gut umgesetzt. Zu aller erst zieht einen das Cover an: knall orange, nicht ganz gewöhnlich. Auch die Bösewichte sind darauf gut getroffen. Die Spannung und der Witz sind bis zuletzt vorhanden.
Gewählt wurden verschiede, mit negativen assoziierte, Bösewichte aus verschiedenen Bereichen: der Wolf, der Hai, die Schlange und der Piranha. Authentizität erhalten diese durch das Bildmaterial. Die Thematik ist allerdings nicht zu verachten: es wird aufgezeigt das auch jemand/etwas das böse ist sich zum Guten ändern möchte, und wie schwer dieser Weg sein kann; aber nicht sinnlos?

Fazit
Ein Buch für Lesemuffel und jene, die sich an der (Situations-)Komik laben wollen.


Veröffentlicht am 27.03.2019

Liebevolles Kinderbuch

Fjelle und Emil - Monstermäßig beste Freunde
1 0

Zusammenfassung
Schauplatz der Geschichte ist das kleine Dorf Flusenbek (das seinen Namen von der Fluse (einem Fluss) welche durch den Ort fließt, hat). Die ansässige Bäckerei wird von Familie Hansen geleitet. ...

Zusammenfassung
Schauplatz der Geschichte ist das kleine Dorf Flusenbek (das seinen Namen von der Fluse (einem Fluss) welche durch den Ort fließt, hat). Die ansässige Bäckerei wird von Familie Hansen geleitet. Deren Sohn Emil geht in die hiesige Grundschule und ist mit dem Monster Fjelle (groß, grün, wuschelig) befreundet. Fjelle und Emil sind die besten Freunde und unternehmen nach der Schule immer etwas zusammen, z.B. Gartenarbeit (Fjelle pflanzt selbst sein Lieblingskraut: Petersilie an). Eines Tages bekommt die Schule einen neuen Direktor, der von Beginn an eine Abneigung gegen Fjelle hat. Durch verschiedene Situationen kommt Fjelle immer mehr in Bedrängnis, auch seiner Eigenschaft geschuldet die Gefühle aus seiner Umgebung verstärkt auszuleben. Ist jemand traurig, ist Fjelle super-traurig. Letztendlich entscheidet sich Fjelle schweren Herzens wieder zu den anderen Monstern zu gehen. Emil der nicht versteht, warum mittlerweile ganz Flusenbek gegen seinen Freund ist - der Direktor hat ganze Arbeit geleistet, und die Bürger gegen Fjelle aufgebracht - rafft all seinen Mut zusammen, um seinen monstermäßig besten Freund zurückzuholen. Eine unerwartete Wendung am Ende zeigt, dass man immer auch hinter eine Person blicken sollte, um herauszufinden warum sich wer so verhält, wie er es eben macht.
Anne Scheller schreibt seit zehn Jahren Kinderbücher und bereist so schöne Orte wie Flusenbek –allerdings nur in der Fantasie. Weitere Informationen zu den zahlreichen Büchern und Arbeiten finden sich auf ihrer Internetseite.

Meinung
Die Thematik des Buches ist zeitlos und gut umgesetzt. Ich habe mich beim Lesen, ab dem auftauchen des neuen Direktors, immer wieder an „die Welle“ erinnert. Wie kann es sein, dass eine Person immer mehr Leute (hier sogar ein ganzes Dorf) gegen eine nichts Tuende, eigentlich von allen Seiten geliebte, einfach dahinlebenden Lebensform: das Monster Fjelle aufbringt. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
Fjelle und Emil sind super beschrieben, man kann sie sich bildlich vorstellen – auch dank der vielen Zeichnungen. Ebenfalls bekommt man durch die Namensgabe für die vorkommenden Personen, z.B. der Bürgermeister: Ratundtat, der neue Direktor: Herr Unterberg) zusätzlich einen Hinweis, wie man sie sehen kann.
Der Schreibstil ist zu Beginn etwas schwierig, gerade in den ersten Kapiteln hatten wir sehr mit der Aussprache von -Fj- zu kämpfen; kann aber auch nur an uns gelegen haben. Sonst lässt sich das Buch leicht und locker lesen, ist ja auch für Kinder gedacht, oder zum Vorlesen.
Das liebevoll gestaltete Cover zeigt Fjelle, der Emil kopfüber an den Füßen hält. Beide haben ein Lachen im Gesicht. Auch die dezent eingesetzten Vögel (Meisen) und der Löwenzahn geben dem Titelbild Wärme und Lebendigkeit.
Fjelle ist ein liebenswertes, wuscheliges, grünes (von der vielen Petersilie, die es so gern isst) Monster – es ist zu den Menschen gezogen, um mit Ihnen Freundschaft zu schließen. Am nahe gelegenen Waldrand bewohnt es eine kleine Hütte. Alles ganz normal, auch das es mit den Kindern Flusenbeks in die Grundschule geht. Einzig seine Eigenschaft die Gefühle seiner Umgebung verstärkt zum Ausdruck zu bringen führen vor allem bei negativ behafteten Situationen zu Problemen. Daher versuchen die Freunde aus Fjelle ein Medi-Tier zu machen. Ob es hilft zu meditieren? – Meine Meinung: immer; was sich auch zum Ende zeigt.
Zusammen mit Emil, dem Sohn der Bäckerei, erlebt Fjelle viele schöne Tage. Beide kümmern sich um dessen Garten und das süße Eichhörnchen Amadeus. Emil wird als zarter, lieber, aufgeweckter Junge dargestellt. Zum Knuddeln. Die beiden Freunde machen Hausaufgaben oder gehen zusammen zum Musikunterricht; wobei Fjelle während dem Warten das Unkraut für die betagte Musiklehrerin jätet. Alles ist in Ordnung.
Bis die Schule einen neuen Rektor bekommt: Herrn Unterberg – dieser mag Monster überhaupt nicht. Die etwas „düstere“ Stimmung, die von ihm ausgeht, wird durch die Beschreibung seiner Kleidung - grau in grau – gut eingefangen.
An Originalität lässt die Geschichte nichts zu wünschen übrig. Ein Monster das grün ist, auf Grund seines hohen Petersilienkonsums. Und das außerdem noch auf Zimtbrötchen steht, und häkelt – soweit ich das im Kopf habe. Auch der absolute Nebencharakter Amadeus – das Eichhörnchen - lässt die Geschichte noch wuscheliger, süßer und liebenswerter rüberkommen. Auch die Idee mit einem Monster Meditation zu üben – Hut ab. In der heutigen Zeit gar nicht so schlecht: da kann man den Kindern auch mal ein paar Wörter zum Beruhigen beibringen bzw. Ihnen eine Möglichkeit mit Gefühlen umzugehen aufzuzeigen.
Der Spannungsbogen wird bis zuletzt aufrechterhalten. Und dann, als man schon denkt, dass alles wieder in Ordnung ist (Fjelle ist zurück), kommt das Unerwartete.

Fazit
Eine super, schön erzählte Geschichte, welche Kindern Lesespaß bietet und sie zugleich mit Themen wie Freundschaft, Gefühlsbewältigung und was Hetzte ist heranführen. Nach dem Lesen ist ihr Kind friedlich, freundlich und frei in seiner Meinung.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Voller, spannender und sehr glaubwürdiger Lesespaß :-)

Most Wanted Bastard
1 0

Die allein mit ihrer Schwester lebende Schmuckdesignerin Viktoria Nelson kommt durch Zufall zu einer lukrativen Stelle – im teuren New York nicht zu verachten – bei der einsamen Bernadette Locke. Als diese ...

Die allein mit ihrer Schwester lebende Schmuckdesignerin Viktoria Nelson kommt durch Zufall zu einer lukrativen Stelle – im teuren New York nicht zu verachten – bei der einsamen Bernadette Locke. Als diese verstirbt hinterlässt sie ihrem Hund Smuckers, vertreten durch Vicky, 51 Prozent eines mittlerweile zu einem Imperium herangewachsenen Familienunter-nehmens. Henry Locke, Bernadettes Sohn und der CEO der Firma, fühlt sich übergangen und macht den Erben das Leben schwer; auch indem er sie mit einer beträchtlichen Summe zum Ausstieg bewegen möchte. Zunächst versucht Viktoria gegen die Vorurteile des Vorstandes eine Erbschleicherin zu sein zu bestehen, besinnt sich dann aber auf ihre Wurzeln und zeigt Ihre taffe, zu lange unterdrückte Seite. Nach und nach kommt es im Verlauf der Story zu Situationen, in welchen die gegenseitige Anziehung von Viktoria Henry immer deutlicher wird – und es zum Unausweichlichen kommt. Doch ist Viktoria wirklich die Person, die Henry inzwischen so gut zu kennen scheint?
„Most wanted Bastard“ von Annika Martin ist das erste Buch der Most-Wanted-Reihe und ein durch und durch gelungenes Werk. Ebenfalls veröffentliche Sie schon zahlreiche Bücher unter Carolyn Crane, welche den RITA-Award gewonnen hat.

---------


Das Thema des Buches ist so alt, wie es Liebesgeschichten gibt - diese ist aber exzellent umgesetzt. Immer wieder gibt es unerwartete Wendungen der Story, die einen noch mehr zum Weiterlesen anspornen; um zu wissen was daraufhin geschieht.
Lesen, lesen, lesen – der Schreibstil ist so locker, einfach und bildlich („…wie ein Gravitationszentrum, und zwingt jeden …) – es fällt einem nicht auf, wie die Seiten nur unter den Finger dahingleiten. Durch die vielen Vergleich („…wie eine Violinsaite.“), die Wortneukreationen („Turbo-Ausrate-Modus“) und die auch immer wieder eingefügten Verstärkungen („Was.Zum.Teufel.“) ist das Buch so lebendig, dass man sich direkt hineinversetzen kann. Lediglich zu Beginn – die ersten Kapitel - hat es etwas gedauert mich auf Grund von langen Sätzen (", Dank eines regelmäßigen Termins in einem von Kronleuchtern...") mehrere Zeilen, und der teilweise derben Sprache („…wütendes Inferno von Arschlochhaftigkeit…“), etwas einzulesen.
Bis zum Ende des Buches wird die Spannung hochgehalten, schon allein wegen der bereits erwähnten häufigen Wendungen. Durch die nach und nach einfließenden Informationen über die (Haupt-)Charaktere erkennt man erst wie vielschichtig und verwoben die einzelnen Geschichten hinter den Personen sind – was das Buch sehr authentisch macht.
Über Viktoria weiß man zu Anfang nur, dass sie mit ihrer Schwester nach New York kam und sich allein den Lebensunterhalt bestreitet. Welches Schicksal hinter ihrer so biederen Kleidung (Bleistiftrock, bis oben zugeknöpft) und dem unscheinbaren Äußeren steckt erfährt man erst im Laufe des Buches. Alles in allem kann man sich Viktoria sehr gut visuell vorstellen. Auch ihr kreatives Wesen kommt durch ihren Beruf/Hobby (Schmuckdesign), sowie ihre Fähigkeit einer grenzenlosen Fantasie (Licky-Lickardo-Geschichte) zum Ausdruck. Zudem ist sie eine taffe, selbstbewusste, junge Frau, die sich am Ende der Story nicht mehr zu verstecken braucht – zumindest nicht vor der Welt. Dem Greifen – symbolisch stehend als Herrscher zwischen zwei Welten – als ihren Beschützer, wird sie ab der ersten Erwähnung immer wieder begegnen; auch verbindet sie dadurch einiges mit Henry.
Als „Rachegott 2.0“ wird Henry eingeführt. Anfangs trifft dies komplett. Er ist unnahbar und arrogant. Doch bereits nach einigen Kapitel zeigen sich erste Zuneigungen für Viktoria, er mag wie sie in ihrem Bibliothekarinnen-Outfit aussieht. Schon sehr früh musste Henry der Mann im Haus sein, in Renaldo hat er eine Vaterersatz gefunden, welcher ihm auch immer wieder Beistand; seine Mutter hat ihn nie aufrichtig um ihn gekümmert. Daher ist es auch verständlich, dass er einige Probleme im Alltag hat. Der Ausspruch: „Manchmal tut sogar der Sonnenschein weh.“ lässt die Frage aufkommen: Hat er auch psychisch etwas von der Zurückweisung seiner Mutter abbekommen? Ebenfalls die Zielstrebigkeit und von ihm selbst geforderte Perfektion weisen darauf hin. Doch nun kommt alles anderes! Ab der Mitte des Buches denkt er in „wir“ und „unser“. Mit seinem weiteren Verhalten zeigt er, dass er Viktoria voll und ganz da ist; egal was passiert er steht zu ihr. Er wird wieder zu einem „Pokey“: erneut aus Liebe. Komplett verknallt!! Selbst als sie über einen langen Zeitraum getrennt sind, kann er sich nicht an eine andere Frau binden. Er wandelt sich meiner Meinung nach im Buch am meisten: „the most“.
Allen voran sind die Nebencharaktere von Smuckers und Bernadette am bedeutendsten.
Bernadette als die einsame, alte Dame dargestellt scheint nicht so dement zu sein wie es zu Beginn erscheint. Zwar durch ihre schwere, letztendlich tödliche Krankheit, gezeichnet schafft sie es dennoch durch ihre Hingabe zu Smuckers und ihre letzten Worte (das wird einem erst später bewusst) aufzuzeigen, dass sie im Grunde ihres Herzens eine gute Mutter sein – auch wenn sie ihren Sohn nie (vor allem die letzten Jahre) an sich/zu sich gelassen hat.
Smuckers – I smuck U. Der kleine, süße Maltesterhund ist so niedlich umrissen, dass man ihn nur ins Herz schließen muss. Mit der passenden Kleidung und dem „Fell eines Marshmallows“ passt sich Smuckers nicht nur der jeweiligen Situation an, sondern gelangt auch in die Herzen der Personen. Man hat einfach nur ein Lächeln auf den Lippen, wenn man sich einen kleinen weißen, flauschigen Hund in einer Tragetasche vorstellt, der wie der „Kapitän eines Kunstleder-Luftschiffs“ aussieht.
Noch zu erwähnen sind die weiteren Nebencharaktere:
Auf Seiten von Henry zeigen sowohl Kaleb („der Mühlstein“), Brett (…als böser Henry-Klon“), wie auch Renaldo (Ersatzvater) noch andere Facetten und Hintergrunde auf, die Henry noch glaubwürdiger erscheinen lassen und ebenfalls seine Entscheidungen aus einem anderen Blickwinkel sehen lassen. Latrisha, die gute Ratgeberin und Bastelfreundin als Rückhalt und Carly, Viktorias Teenager-schwester runden die Authentizität letztendlich noch ab.
Alles Charaktere des Buches haben einen soliden Hintergrund und sind dank der lockeren Sprache und schon genannten Eigenschaften des Schreibstils, ebenso wie durch die vielen Hintergrundinformationen (die man sich im Laufe erliest) so gut getroffen – wie aus dem wahren Leben herausgenommen.
Das Firmenlogo, dargestellt als eine Zeichnung aus zwei ineinander ragenden Kreisen und in der Mitte ein Hochhaus, zeigt die Originalität. Es werden einige Anspielungen diesbezüglich gemacht. Durch das ganze Buch hindurch sind immer wieder Szenen zu finden, bei denen man sich amüsiert ist und schmunzeln muss: ich sage nur „Hundethron“ und „Staubsaugervertreter“. Auch die Firmenfarbe ist meiner Ansicht nach sehr durchdacht. „Blau steht für Treue, das Unbewusste, für seelische Tiefe und innere Stille. Es gilt auch als Farbe für geistige Entwicklung (Henry; distanziert zu verliebt) und Spiritualität (Viktoria; Hundeflüsterin).“ Dies sind alles Aspekte, welche man im Buch findet: Henry ist sehr treu, konstant; die unbewusste Anziehung der beiden Hauptcharaktere schon zu Beginn; seelische Tiefe in beider Schicksal; Werden Henry und Viktoria am Ende ihre innere Stille finden?
Ein adrett gekleideter Mann im Anzug mit einem leichten Bartschatten ist auf dem Cover zu sehen. Das Bild ist gut gewählt, ich finde so hat man als Leser einen Freiraum sich Henry selber, mit den Hinweisen aus dem Buch, wie den blauen Augen, zu erschaffen.

----

Ein wirklich fantastisches Buch: „Es übersteigt meinen Verstand, wie gut wir zusammenpassen.“ Ich kann nur raten es zu lesen. Die Story, wie die Charaktere sind super durchdacht und sehr glaubwürdig. Also ganz dem Firmenmotto nach „Do the right thing.“ – voller Lesespaß.

Veröffentlicht am 30.12.2018

*Lesen, lesen, lesen - Marathonlesen*

Paper Princess
1 0

Ein Buch aus den Händen legen, nachdem man zu lesen begonnen hat?....Hier nicht möglich

Kaum war ein Kapitel zu Ende gelesen, wollte man schon wissen wie es weiter geht. Gibt es ein Happy-End? Schafft ...

Ein Buch aus den Händen legen, nachdem man zu lesen begonnen hat?....Hier nicht möglich

Kaum war ein Kapitel zu Ende gelesen, wollte man schon wissen wie es weiter geht. Gibt es ein Happy-End? Schafft es die "Kämpferin" sich in die plötzlich neuen Begebenheiten einzufügen bzw. sich damit zurecht zu finden.

Es gibt neben den zwei Protagonisten zahlreiche weitere Figuren; schon allein wegen der Größe der Royal-Familie.Alle Charaktere sind allerdings gut ausgearbeitet und man kann sich gut in die jeweilige Person hineinversetzen - und mit ihr/ihm die unterschiedlichen Situationen miterleben.

Elegant und verspielt ist das Cover und macht so schnell auf sich aufmerksam. Ebenso gibt der Klappentext kurz den Ihhalt wieder und animiert zum Lesen.

Alles in allem freue ich mich schon die weiteren Teile der Reihe zu lesen - habe bereits mit Buch 2 der Paper-Reihe begonnen.

Buch mit Suchtfaktor!

Veröffentlicht am 04.12.2018

Ein Buch das eine Fortsetzung fordert

Die Clifton-Saga 1-3: Spiel der Zeit/Das Vermächtnis des Vaters/ - Erbe und Schicksal (3in1-Bundle)
1 0

Einfach nur super!

Endlich mal wieder ein Buch, das man nicht aus den Händen legen möchte.

Die geradlinige Erzählweise ist meines Erachtens gut gewählt. Die Geschichte über zwei Familien unterschiedlicher ...

Einfach nur super!



Endlich mal wieder ein Buch, das man nicht aus den Händen legen möchte.

Die geradlinige Erzählweise ist meines Erachtens gut gewählt. Die Geschichte über zwei Familien unterschiedlicher Schichten wird fortlaufend und überschneident je aus der Sicht einer der vorkommenden Figuren erzählt. Somit ist die Handlung der Geschichte gut nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin...und schon ist das Buch zu Ende

Ein unterhalsamer, authentischer Smöker der seinesgleichens sucht. Einfach nur weiterempfehlbar für alle, die gerne Familien-Saga-Bücher lesen. Bei mehereren Teilen der Saga, dauert es auch etwas bis einem der Lesestoff ausgeht.

Ich freue mich jetzt schon, wie es im zweiten bzw.. in den weiteren Teile mit den Cliftons und Barringtons weitergeht.

P.S.: Dies war übrigens mein erstes Buch und bestimmt auch nicht mein Letztes von Jeffrey Archer.