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Veröffentlicht am 02.09.2020

Der angebliche Feind wird zum unerwarteten Glücksgriff – Romanze pur

Wolfes of Wall Street - Ian
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Zu Beginn der Rezension über „Wolfes of Wall Street – Ian“ von Lauren Layne, zunächst einige Facts über die Autorin:

College Hauptfach: Politikwissenschaft – Lieblingscocktail: Manhattan – Lieblingsessen: ...

Zu Beginn der Rezension über „Wolfes of Wall Street – Ian“ von Lauren Layne, zunächst einige Facts über die Autorin:

College Hauptfach: Politikwissenschaft – Lieblingscocktail: Manhattan – Lieblingsessen: salziges Popcorn

“The name Lauren Layne is synonymous with charm.” — Hypable

Was für eine Mischung?! So ist das Buch auch!!

Ian Bradley wird - auf den ersten Seiten - genauestens beschrieben; aus der Ich-Perspektive. Was er sich alles erschaffen hat, obwohl er ein Pflegekind aus Philly ist. Und dann taucht die SEC – Börsenaufsichtsbehörde – in seinem Wall Street Büro auf; Ms Lara McKenzie, eine taffe Blondine, welche sich mit in diesem Fall den Durchbruch für die Aufnahme zum FBI erhofft, setzt ihr komplettes analytisches Wissen zur Bestätigung eines Insidergeschäfts ein. Doch wird sie etwas finden, was Ian belastet? Und was ist dieses Kribbeln, welches immer wieder bei der Begegnung mit dem charmanten, von sich überzeugten Investmentbanker auftritt?
Das Buch wird Ihnen gefallen, wenn sie auf Love-to-Enemies Romane stehen!! Und das gute daran, es ist lediglich der erste Teil einer Trilogie! In den folgenden Bänden geht es um Ians gute Freunde: Matt und Kennedy. Zudem, weil es sich nahe Freunde handelt, gehe ich davon aus, dass man auch immer wieder mitbekommen wird, wie es bei Ian und Lara weitergehen wird.

Wie es sich für ein Buch dieses Genres gehört, zeigt das Cover -wieder einmal- einen adrett gekleideten jungen Mann vor der Kulisse der Wall Street (nehme ich mal stark an). Der Titel und der Autorenname sind in der unteren Hälfte des Buches platziert; die Einrahmung von "Wolfes of" finde ich gut gelungen. Und man weiß sofort, dass es um IAN geht. Die aufgehende Sonne zieht den Blick auf das rechte obere Cover. Ob beim Lesen auch die Sonne aufgeht?

Was die Idee angeht, eine Roman an der Wall Street spielen zu lassen: nicht so einfallsreich. Allerdings ist der Schreibstil von Lauren Layne so begnadet, dass man bereits nach den ersten Seiten nicht mehr merkt, wie viel man an einen Stück lesen kann. Es wird nie langweilig; Dialoge sind witzig, schlagfertig…man muss des Öfteren schmunzeln; auch weil man direkt als Leser angesprochen wird.

„Ich bin hin- und hergerissen zwischen Bedauern und Erleichterung, denn sie ist bei der SEC, ich an der Wall Street – wir sind ungefähr so kompatibel wie ein Wolf und ein Lamm.
Wobei ich beim besten Willen nicht sagen könnte, wer in diesem Szenario wer ist.“


Lara – ehrgeizig, zielstrebig, loyal. Die Stelle bei der Börsenaufsicht ist nur ein „Zwischenjob“ auf dem Weg zu ihrer angestrebten Stelle: Agentin beim FBI. Trotz ihrer Eltern – die beide schon beim FBI beschäftigt sind – möchte sie dort aus eigener Kraft ankommen. Daher gilt für Lara:

“Berufsleben an erster Stelle, Privatleben danach.“

Was ist aber, wenn sich diese beiden Bereiche überschneiden?

Ian – arrogant, Macho, glatt und mit allen Wassern gewaschen. Auch er ist sehr selbstbewusst; wenn man sich schon als Kind, bei diversen Pflegefamilien, beweisen musste – kein Wunder. Zu Beginn dachte ich OMG, was für ein von sich überzeugtes (Wall-Street-) Arschloch. Dennoch wird ihm bereits auf einer der ersten Seiten in einem bizzaren Moment bewusst, dass Lara für ihn bestimmt ist. Im Laufe des Buches wird seine Art sein Selbstwertgefühl zur Schau zu stellen besser – man muss nicht mehr die Augen verdrehen.

Sam & Sam Wolfe – eigentliche Namensgeber des Buchtitels und die Chefs von Ian. Samuel Wolfe junior und Samantha Barry, sind nach einer Elefantenhochzeit ihrer Unternehmen eins der reichsten und mächtigsten Paare der Welt. Sie sind in den Fünzigern und auf eine attraktive – und von Lippenstift polierte – Art und Weise stehen sie hinter ihrem Investmentbanker.

Kennedy Dawson und Matt, Cannon – Kollegen von Ian; alle drei Kennen sich bereits aus Studienzeiten und sind ein eingeschworenes Team. Zuviel möchte ich von den beiden nicht erwähnen, da man zum Glück noch in den Folgebänden von „Wolfes of Wall Street“ die Chance hat noch mehr über die beiden zu erfahren.

Dave Coving- Ians Pflegevater. Zu ihm hat Ian eine gute Bindung, auch wenn diese nur darin besteht, immer wieder Fernseher für Daves übermütiges Gemüt bei Sportsendungen zur Verfügung zu stellen. Vater und (Pflege-)Sohn, leider; oder wäre so leicht gewesen?

Gabby – die beste und einzige Freundin von Lara. Sie steht immer für ein Gespräch zur Verfügung. Zudem holt sie Lara auch hin und wieder aus ihrer Arbeit-Privatleben-Diskrepanz heraus und zeigt ihr was sie verpasst.

Sabrina Cross – eine der ältesten Freundinnen – nicht so eine – von Ian. Auch Sabrina war im Pflegeheim und hat es mittlerweile zu etwas gebracht. Sie scheint dadurch ebenso taff wie die beiden Protagonisten zu sein, was zu dem ein oder anderen sturen Dialog führt.

Kate Henley – sie muss sich dritteln. Warum? Sie ist die Sekretärin aller drei Wolfes – Ian, Kennedy, Matt - sehr vielseitig und immer up-to-date. Einer der restlichen beiden Wolfes hat sie finanziell bei ihrem Master unterstützt, was die beiden anderen nicht wissen sollen/dürfen. Hat sie sich damit zu sehr an einen Wölfe gebunden, oder hat sie diesem bereits länger „gehört“? Man darf gespannt sein.

So dass war es jetzt - LEIDER – ich könnte direkt weiterlesen. Gespannt warte ich was in den nächsten Bänden noch so emporfunkeln wird. Ich hatte ein großartiges Leseerlebnis – das Buch passt zu 100 % in mein bevorzugtes Genre. Eine klare Leseempfehlung für alle die Romanzen mit CEO, Chefs etc. und deren „über den Weg laufenden“ Frauen lieben.

„Sobald die Herausforderung vorüber ist, erstirbt auch der Reiz.“

Nicht bei mir! Ich möchte auf jeden Fall alle drei Bände lesen.

Der Reiz ist dann nicht tod; Lauren Layne hat bereits eine Vielzahl an Büchern veröffentlich – vielleicht ist ja auch etwas dabei um die Wartezeit zu verkürzen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.07.2020

Eilfertiger Wohlfühlroman - nicht aus der Hand zu legen

Die Liebe kommt auf Zehenspitzen
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Stellt euch vor, Ihr verlasst die Anonymität der Großstadt und zieht in ein kleines Dorf, in welchem jeder jeden kennt. Wäre das was? Falls ihr euch nicht sicher seid 😉, lest doch erst mal das Buch „Die ...

Stellt euch vor, Ihr verlasst die Anonymität der Großstadt und zieht in ein kleines Dorf, in welchem jeder jeden kennt. Wäre das was? Falls ihr euch nicht sicher seid 😉, lest doch erst mal das Buch „Die Liebe kommt auf Zehenspitzen“ von Kristina Günak.

Die Geschichte beginnt damit, dass sich Lucy (Übersetzerin, Schriftstellerin) und Ben (Arzt) zu Weihnachten zu einer Fahrgemeinschaft zusammenschließen und auf Grund eines plötzlichen Wintereinbruches das Fest bei Dorle – einer sehr betagten Dame – zu Hause im Nirgendwo zwischen Hamburg und Husum verbringen. Nach einigen Monaten erhalten beide einen Brief. Der Hof, plus eine ausreichende Summe Geld (für ca. ein Jahr) ist den beiden von Dorle vererbt worden. Was machen? Keine schwere Entscheidung?! Da Lucy die Wohnung gekündigt wurde und Ben Probleme in der Arbeit hat, beschließen die beiden auf den Hof zu ziehen – natürlich nur als WG; gleichzeitig adoptieren sie noch Helmut (Dorles Hund). Beide werden direkt sehr herzlich von der teils einnehmenden Dorfgemeinschaft aufgenommen. Zu welchen weiteren Verstrickungen und mitreisenden Wendungen es im Laufe der Geschichte kommt, und warum im Buch ein Fuchs eine gewissen Platz einnimmt müsst Ihr selbst herausfinden.

Einladend, dezente Farbgestaltung – das Cover. Wie schon beim vorherigen Buch („Das ist meine Lieblingsfarbe“) ist die Aufmachung der allerersten Seite gelungen. Der Fuchs und der Blütenzweig passen gut zur Geschichte. Die unterschiedlich stilisierten Kreise, wie die Wahl des geschwungenen, mittig gesetzten Buchtitels bilden ein harmonisches Cover.

Wie schon geschrieben befindet sich der Hof zwischen Hamburg und Husum. Versucht euch daher als Setting einen alten Hof vorzustellen. Bauernhaus, Scheune, Streuobstwiese, Wald und „Ruhe“. Auch spielt die Küche, welche gut in einem der ersten Kapitel beschrieben ist, eine große Rolle.

Zu Sprache und Schreibstil kann ich euch nur beten, bildet euch selbst eine Meinung. Ich mag die locker, leichte, humorvolle Sprache von Kristina und durch ihren Schreibstil fliegen bei mir – leider 😉 – die Seiten nur so dahin. Ich möchte nur mal solche „Schlangenwörter“ wie Rechtschreib- und Zeichensetzungsdomina und Depressionsauslösehölle erwähnen – zeugt das nicht vom Humor im Buch.

Naiv, noch immer von Helikoptereltern umgeben, nicht wissen was man will – Lucy. Sie erscheint mir nicht so recht im Leben angekommen zu sein. Zunächst beschwert sie sich über ihre Einsamkeit und dann scheint es ihr zu viel zu sein auf dem Land. Was die Liebe angeht, so hatte sie bisher kein Glück. Vielleicht jetzt in der „WG“, wenn man sich nicht gewisse eigen erstellte Regeln auferlegt? In Helmut findet sie einen treuen Begleiter.

Ben – Arzt – man denkt: „Der hat was im Kopf!“, wohl eher im Kopf, was in seiner bewegenden Kindheit die Ursache zu haben scheint. Im griesgrämigen Fredo – ihren Nachbarn- findet er jemanden, der ihn in Sachen Hof an die Hand nimmt und erkennt, dass er zunächst sein Herz befreien muss.

Die Dorfgemeinschaft – alle kennen jeden, jeder weiß alles – manchmal kann das echt anstrengend sein, aber wenn es darauf ankommt gilt der allgemeingültige Muskeltiersatz: „Einer für alle – alle für einen“.

Dies ist wieder einmal ein sehr gelungener Roman, welcher nur so vor Lebensweisheiten und Momenten zum Schmunzeln gespickt ist.

„Es ist nicht die Länge des Lebens, es ist die Summe der Dinge, die wir erleben.“

Das Lesevergnügen war großartig! In Anlehnung an ein Zitat aus dem Buch rate ich euch:

„Lest, lest mehr, (was?) schon zu Ende“

Meine Rezension endet mit einer Leseempfehlung, der Vergabe von 4,5 von 5 Sternen (da manche Punkte im Buch doch zu vorhersehbar waren und auch ein seltsamer Traum auftauchte) und dem Ratschlag:

Wenn ihr unter Einsamkeit leidet, stellt euch eine blaue Bank für die Haustüre 😊.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 10.05.2020

Halt mich (das Buch) fest - prickelnder Roman zum Mitfiebern

King's Legacy - Halt mich fest
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Amy Baxter – alias Andrea Bielfeldt – hat mit der Kings-Legacy Trilogie eine Clique geschafften, von der man gerne liest. Jedes Buch handelt von einem der drei Freunde: Logan, Jaxon und Sawyer.

Diesmal ...

Amy Baxter – alias Andrea Bielfeldt – hat mit der Kings-Legacy Trilogie eine Clique geschafften, von der man gerne liest. Jedes Buch handelt von einem der drei Freunde: Logan, Jaxon und Sawyer.

Diesmal – im dritten Band – ist die (Liebes-)Geschichte von Sawyer, dem knallharten und gnadenlosen Anwalt an der Reihe. Er trifft auf dem Heimweg in der Nähe vom Kings Legacy eine völlig aufgelöste junge Frau in einer dunklen Gasse an. Da er Alice – die junge Frau – nicht allein lassen möchte bringt er sie, nach einer Schnellvorstellung und mit etwas Überredung, dazu mit ihm im Kings Legacy noch was zu trinken. Wird er erfahren, warum Alice so aufgelöst ist?

Wie schon bei den ersten zwei Büchern: schönes Cover. Diesmal in dezenten Grün gehalten, mit dem Kings Legacy Logo mittig und dem Titel in geschwungener Schrift. Ganz zu schweigen, vom den "halben" Mann. Ein gelungenes Gesamtergebnis!

Bereits nach den ersten Seiten ist man in der Geschichte angekommen und fühlt sich wohl, was auch am leichten, flüssigen und hervorragenden Schreibstil hängt. Und natürlich der nötigen Portion „Witz“.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick von Sawyer...er scheint gebrochen; noch heute trägt er die damalige Last mit sich...und scheint diese mit Arbeit zu ertränken, ebenso indem er häufig (vllt. zu häufig) Samariter ist. Er hat die Hartnäckigkeit eines Anwaltes als er auf Alice trifft. Zahlt sich dies aus, ich bin gespannt. Außerdem ist er auch dem Sohn seines verstorbenen Bruders und dessen Frau eine gute Stütze und geht voll und ganz in der Rolle des Onkels auf.

Alice, die Assistenzärztin in der Chirurgie ist, muss lernen, dass nicht alles möglich ist und man auch heutzutage mit der besseren/guten Gesundheitsversorgung nicht jedes Leben retten kann. Das macht ihr zu schaffen, da sie sich beim Tod eines ihrer Patienten an ein einschneidendes Erlebnis erinnert. Dennoch denke ich, dass sie eine taffe Frau ist, die in Vic eine großartige Freundin hat. Allerdings sollte man auch nach so langer Zeit – ca. 10 Jahren – in diesem Beruf, gelernt haben damit umzugehen.

Am Ende sind die beiden natürlich ein Paar, dass perfekt zusammenpasst. Auch wird Alice voll und ganz von der Clique akzeptiert und erweitert diese harmonisch. Die authentischen Charaktere passen super zusammen und finden nach und nach einen Platz in unsere Herzen.

Die Geschichte nimmt einen von Beginn an mit. Man kann sich in die Personen und deren Gefühle einwandfrei hineinversetzten und möchte das Buch am liebsten in einem Zug durchlesen. Das ist Ende ist etwas abrupt; ein Epilog fehlt – wäre jedenfalls schön einen zu haben. 😉

Ich hatte ein absolut großartiges Leseerlebnis – was auch nach den ersten zwei Bänden zu erwarten war 😊. Von mir gibt es zu diesem Buch, dieser Trilogie, eine absolute Leseempfehlung für Buchfans die auf Liebesromane stehen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.05.2020

NEIN: kein Diätbuch – DOCH: ein sehr (vielleicht zu) ausführliches Ernährungsbuch

How Not to Diet
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Dies waren meine Erwartungen, nachdem ich die Leseprobe hinter mir hatte:
„… ein Buch, durch welches ich mir ein umfassendes Hintergrundwissen der einzelnen Nahrungsmittelgruppen aneignen kann und in welchem ...

Dies waren meine Erwartungen, nachdem ich die Leseprobe hinter mir hatte:
„… ein Buch, durch welches ich mir ein umfassendes Hintergrundwissen der einzelnen Nahrungsmittelgruppen aneignen kann und in welchem ich eine "Anleitung" bekomme, wie ich eine bessere Ernährung in meinen/unseren Alltag integrieren kann.“

Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Es werden im Inhaltsverzeichnis schon zahlreiche Bereiche, wie z.B. Ballstoffe, wasserreiche Nahrungsmittel, Fette, Zucker etc. aufgeführt und dann dementsprechend sehr ausführlich behandelt. Manche Kapitel, wie über glykämische Last und mikrobiomfreundliche Ernährung waren auch für mich neu – diese habe ich dementsprechend mit großem Interesse gelesen. Dies war auch nötig nach diversen Ausführungen über Magen-OPs zur dauerhaften Gewichtsreduzierung oder über Fäkaltheraphie.

Was mir als erstes wieder einfällt ist, dass viele von uns in der Leserunde im 3.Abschnitt immer wieder geschrieben haben, dass das Buch zu lang sei und auch zu viele Zahlen und Studien enthält. Manchmal wusste ich nicht mehr, wohin welche Zahlen gehören. Hr. Greger, Arzt und Trophologe, hat eine sehr analytische Herangehensweise - wissenschaftlich neutral – an die Thematik. Zu Beginn fand ich die einzelnen eingestreuten Meinungen des Autors, wie z.B. über pseudowissenschaftliches Gewäsch, angenehm - den Text auflockernd. Mit zunehmender Länge des Buches gingen diese allerdings unter und man konnte sich immer besser eine Meinung des Autors bilden, welcher sich Studien so hinzog, wie er sie gerade brauchte oder den Tipp gab anstatt Butter/Öl Pilzsud zu verwenden. Etwas genießen muss man im Leben doch auch? – Dann halt reduziert oder nicht so häufig.

Das Cover ist einfach und stilvoll gestaltet. Die Wörter "not" und "diet" aus verschiedenen Gemüsesorten gelegt gibt der Front den nötigen Farbtupfen und zieht den Blick auch noch eher auf diese.

Eine Anleitung habe ich nicht bekommen – leider – auch waren mir zu wenige Tabellen bzw. Tipps im Buch enthalten. Das man lieber einen Apfel als Chips essen sollte und viel trinkt, - dass ist denke ich jedem klar besser - wenn man ein paar Pfunde abnehmen will.

Ich habe für mich aus dem Buch mitgenommen ab und an ein paar „Fastentage“ (viel trinken, wenig nebenbei – Snacks – essen) einzulegen und Zimt in mein Müsli zu integrieren. Und auch Neues auszuprobieren: diese Jahr ist Mangold im Garten hinzugekommen.

So…ich musste keine 17 Jahre warten, um neue Fakten über Ernährung zu erfahren, aber vielleicht brauche ich bei der Fülle der Informationen im Buch diese Zeit, um alles umzusetzen und zu verinnerlichen. 😉

  • Cover
  • Thema
  • Informationen
Veröffentlicht am 03.02.2020

Das Unterbewußtsein weiß meist mehr als uns lieb ist; wie schnell wir das realisieren ist die Frage

King's Legacy - Nur mit dir
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Reszension zu „Kings Legacy – Nur mit dir“ von Amy Baxter
Im zweiten Band der Kings Legacy Reihe geht es diesmal um Logan und Chloe. Beide sind sich schon einmal – vor etwa 10 Jahren – nähergekommen, doch ...

Reszension zu „Kings Legacy – Nur mit dir“ von Amy Baxter


Im zweiten Band der Kings Legacy Reihe geht es diesmal um Logan und Chloe. Beide sind sich schon einmal – vor etwa 10 Jahren – nähergekommen, doch die Zeit war noch nicht reif und es entwickelte sich eine Freundschaft. Es kam wohl auch Jaxon (um seine Liebe geht es im ersten Band), Chloes Bruder zugute, da dieser sich als ihr „Beschützer“ zieht, nachdem beide nur noch sich haben. Durch einen Ausrutscher – nun gut er wiederholt sich – erkennt Logan, dass er mit seiner Verlobten nicht weiter durch das Leben gehen möchte und „tobt“ sich zunächst mit Fay aus. Was das alles nach sich zieht? Logans Unterbewusstsein weiß schon längst wo es hin möchte, nur muss dies noch an die Oberfläche kommen; ebenso steht es um Chloe. Wie sich alles auflöst – tut es das? – solltet ihr selbst lesen! 😊

Bisher kannte ich keine Bücher von Amy Baxter bzw. Andrea Bielfeldt, seit dem ersten Band der New Adult Reihe „Kings Legacy“ hat sich dies aber geändert. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlich; einen guten Überblick bietet: www.das-autorensofa.de. Auf den dritten Band, der sich natürlich um den letzten Junggesellen der Clique dreht, bin ich sehr gespannt. Außerdem werde ich mich über die Buch Reihe „Null auf Liebe (in)…“ näher informieren, sie hört sich vielversprechend an.

Also gebt getreu dem Lebensmotto der Autorin: »Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu werden.« (Mark Twain) ihren Büchern eine Chance euren Tag/ eure Tage zu bereichern.

Cover, Buchlayout, Haptik
Das Titelbild zeigt wieder eine attraktiven Mann mit Hemd und Krawatte– wahrscheinlich Logan. Der Hintergrund ist leicht verschwommen und die Schrift und das Zeichen vom Kings in hellen Pastelle blau gehalten. Passt super! Auch die geschwungene Schrift des Titels finde ich für eine Liebes-/New Adult Roman sehr schön. Zur Haptik kann ich leider nichts sagen, da ich das Buch als E-Book verschlungen habe.

Sprache, Schreibstil
Wie schon im ersten Buch kann ich an den Schreibstil von Amy nichts aussetzen. Das Buch ist leicht und daher gut und schnell zu lesen. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass die Kapitel etwas kürzer wären; ich mag es nicht mitten in einem Kapitel Pause zu machen, dann lieber kleinere Kapitel und die sind zu Ende gelesen. Die Sprache ist verständlich und auch abwechslungsreich, wie die Personen innerhalb des Buches. Man kann sich die einzelnen „Darsteller“ anhand ihrer bildreichen, detailreichen und beschreibenden Wortwahl gut vorstellen und sich in diese hineinversetzen.

Idee, Handlung, Spannungsaufbau, Setting
Nun ja…die Idee ist nicht so neu…Freunde, die unterbewusst schon mehr sind als das, und es einfach nicht spitzbekommen bis sie es Ihnen dann doch endlich nach Irrungen und Wirrungen klar wird. Die Handlung ist in einem Stück geschrieben – also es gibt keine Rückblenden oder so – und wird je nach Kapitel aus der Sicht von Chloe oder Logan erzählt. Vom Aufbau der Handlung kann man sagen, dass einiges doch sehr vorausschaubar ist…so wirklich wollte bei mir keine Spannung aufkommen, was der Gesichte aber nicht den Lesereiz nahm. Vom Setting her hat man die Auswahl zw. dem Kings (kennt man ja schon), Jaxon Apartment mit Dachterrasse, Chloes Wohnung, Logans Wohnung, Kadens Anwesen…es wird nicht langweilig und es findet immer wieder ein Ortswechsel statt.

Emotionen, Protagonisten
Chloe
Klein, sportlich, nicht auf dem Mund gefallen, sie gibt nicht so einfach klein bei…außer bei Kaden. Eigentlich dachte ich, sie ist taff genug zu erkennen, wen sie vor sich hat. Und dann lässt sie nach der Geschichte mit den K.O.-Tropfen und der Offenbarung von Logan einfach alles liegen und stehen und versteckt sich in Sawyers Strandhaus: harte Schale, weicher Kern. Ich glaube sie hat bisher einfach zu viel in ihrem Leben erlebt; Verluste und die Neuigkeit mit Logan reist ihr den Boden unter den Füßen weg.
Logan
Der liebe Schwiegersohn…der so weit vorausgedacht hat, und sich nicht komplett von seiner Verlobten und ihrem Vater (sein Chef) hat einnehmen lassen…er hat gerade noch so die Kurve bekommen. Er ist sehr loyal und ein guter Freund, dem es egal ist, auch mal 3 Stunden zu fahren, um zur Hilfe zu eilen. Schon da ist die wahre Beziehung der zwei ersichtlich, wenn nicht schon vorher. Er ist der einzige der „Kleine“ zu Chloe sagen darf und selbst nach seinem Ausrutscher und Chloes Rückzug nicht ohne sie kann. Was soll ich schreiben…so einen Freund hätte jeder gerne: fürsorglich, für die anderen da.

Nebendarsteller
Fay, Kaden
Diese beiden sind nicht so mein Fall, passen aber super als Gegenspieler in die Geschichte. Kaden kommt sehr arrogant rüber, und dass er Chloe erst im Ernstfall sein „Geheimnis“ anvertraut, es geht ihm wirklich nur um eines, dass zeigt sich schon daran, dass er auf seiner Party nicht mal weiß, wo Chloe sich aufhält. Und Fay…die ist einfach nur eine verzogene, selbstsüchtige Schlange, welche sich noch nie allein um ihr Leben hat kümmern müssen und meint alles sei mit Geld und Lügen zu bewerkstelligen.
Clique (Hope, Jaxon, Saywer)
« Einer für alle, alle für einen“…so ein Zusammenhalt…ob es so etwas auch tatsächlich gibt. In einem Buch ist ja zum Glück alles erlaubt 😉 Jaxon ist der Beschützer für Chloe und Logans engster Freund. Hope hat so etwas wie einen sechsten Sinn und ist eine famose Gesprächspartnerin, kann sich aber auch der Stimmung ihres Gegenübers anpassen und mal einen drauf machen. Sawyer – von ihn habe ich bisher am wenigsten Mitbekommen – er ist Anwalt und arbeitet recht viel, und er hat einen Hund. Da ist es kein Wunder, das er ein Strandhaus besitzt und es eher von Chloe genutzt wird als von ihm. Was auch manchmal zu einer echten Freundschaft gehört, ist es zum Wohle der anderen Mal nicht den Mund zu halten, oder?

Meine Meinung, Fazit
Eine gute Fortsetzung, die zunächst etwas an Fahrt aufnehmen musste. Schön ist es auch immer mal wieder etwas von Jaxon und Hope mitzubekommen. Einzig die so eindeutig vorauszusehenden Wendungen fand ich nicht so gelungen, so dass sich nicht so richtig eine Spannung aufgebaut hat. Dennoch hatte ich rundum ein großartiges Leseerlebnis und habe mich mit diesem Buch auf niveauvolle Art und Weise unterhalten gefühlt. Von mir gibt es dazu eine klare Leseempfehlung.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

P.S.: Ich bin gespannt, wie es dem letzten Junggesellen der Runde ergehen wird. Band 3 darf gerne sehr bald erscheinen. 😊

  • Gefühl
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere