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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2019

Auch für Erwachsene

Running Girl
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Inhalt: Garvie Smith, ein 16-jähriger Junge, hat ein sehr hohen IQ und ein fotografisches Gedächtnis aber ist faul wie sonst was. Ihn ödet die Schule nur an und schreibt daher auch nur schlechte Noten. ...

Inhalt: Garvie Smith, ein 16-jähriger Junge, hat ein sehr hohen IQ und ein fotografisches Gedächtnis aber ist faul wie sonst was. Ihn ödet die Schule nur an und schreibt daher auch nur schlechte Noten. Er treibt sich lieber mit Freunden rum. Eines Tages wird seine Ex-Freundin Chloé ermordert aufgefunden. An dem Tag ist die Langeweile für ihn vorbei, denn er fängt an selbst zu ermitteln, da es für ihn so aussieht, dass Kommissar Singh sich dämlich anstellt und nichts auf die Reihe bekommt. Kann er den Fall aufklären?

Ich fand dieses Buch einfach richtig gut. Es hat mich von der ersten Seite an bis zum Ende total gefesselt. Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig und hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

Es war total spannend, man konnte richtig mitfiebern und miträtseln wer denn nun der Täter ist. Ich habe auch mehrmals die Vermutung geäußert "der war es" doch nach ein paar Seiten habe ich es doch wieder verworfen und vermutet "der andere wars doch"...

Garvie hat außerdem etwas von Sherlock Holmes und ich persönlich bin ein großer Sherlock Holmes Fan, sodass ich Garvie sofort mochte.

Fazit: Wer ebenfalls ein großer Sherlock Holmes Fan ist, dem ist dieses Buch nur zu empfehlen.

Veröffentlicht am 09.08.2019

Auftakt

Travis Delaney - Was geschah um 16:08?
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Dieses Buch ist der erste Band einer neuen Triologie.

Bei einem Autounfall hat der 13-jährige Travis Delaney seine Eltern verloren. Seine Eltern waren Privatdetektive und haben ein Detektivbüro in zweiter ...

Dieses Buch ist der erste Band einer neuen Triologie.

Bei einem Autounfall hat der 13-jährige Travis Delaney seine Eltern verloren. Seine Eltern waren Privatdetektive und haben ein Detektivbüro in zweiter Generation betrieben. Auf der Beerdingung seiner Eltern bemerkt Travis etwas Seltsames. Ihm fällt auf, dass ein Mann, denn er nie zuvor gesehen hat, eine Knopfkamera trägt. Ihm kommt das höchst suspekt vor und er beginnt an dem Tod seiner Eltern zu zweifeln. Mithilfe der Assistentin Courtney seiner Eltern will er der Sache auf den Grund gehen und begibt sich damit in Gefahr. Steckt wirklich ein Unfall hinter dem Tod seiner Eltern oder doch etwas ganz anderes? Kann er das Geheimnis lüften?

Das Cover gefällt mir recht gut. Zusammen mit dem Klappentext verspricht es eine spannende Story.

Das Buch ist mit einem ICH-Erzähler geschrieben, heißt also, dass das komplette Buch aus Sicht von Travis geschrieben worden ist. Auch wenn ich Ich-Erzähler persönlich nicht so wirklich mag, konnte man sich dennoch recht gut in ihn hineinversetzen und seine Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Doch leider fand ich seine Handlungen für einen 13-jährigen Jungen nicht immer realitätsnah. Dadurch, dass er die ganze Zeit über den Tod seiner Eltern rätselt, wird der Leser dazu verleitet selbst mit zu rätseln, was ich sehr gut finde. Leider waren viele Dinge einfach schon vorhersehbar oder von ganz weit hergeholt, wodurch die Spannung etwas gelitten hat.

Mein Fazit also: Ein Buch das man lesen kann, aber nicht unbedingt muss.

Veröffentlicht am 09.08.2019

Aktuelles Thema

Die Attentäter
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Mit ihrem Buch "Die Attentäter" spricht die Autorin Antonia Michaelis ein höchst brisantes und aktuelles Thema an, was ernst zu nehmen ist.

In dem Buch geht es um drei Menschen, die sich seit ihrer jungen ...

Mit ihrem Buch "Die Attentäter" spricht die Autorin Antonia Michaelis ein höchst brisantes und aktuelles Thema an, was ernst zu nehmen ist.

In dem Buch geht es um drei Menschen, die sich seit ihrer jungen Kindheit kennen und in kurzer Zeit zusammenwachsen. Es handelt sich dabei um Alain, der mit 4 Jahren mit seinen Eltern von Frankreich nach Paris zieht, wo er im gleichen Haus Cliff kennenlernt und beide Freunde werden. Zwischen den beiden steht noch Margarthe, die nur ein paar Monate älter ist als die beiden. Auch sie wohnt in dem gleichen Haus wie Alain & Cliff. Cliff konvertiert eines Tages zum Islam über und verlässt die beiden für eine längere Reise. Alain und Margarete haben dabei kein gutes Gefühl und machen sich Sorgen um ihn als er von der IS mit einem Auftrag wieder kommt. Alain beschließt seinen Freund Cliff zu retten, doch wird er es schaffen und wie lange kann er noch zu ihm halten?

Das Cover ist ein wahrer Eyecatcher. Es verbindet mehrere Bereiche aus dem Buch und wirkt dadurch anziehend auf den Betrachter und weckt dadurch die Neugier.

Dieses Buch war mein zweites Buch von der Autorin und ich war damit also schon auf ihren ausführlichen Schreibstil vorbereitet. Doch leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht wirklich gepackt hat, weil sie sich leider immer wieder in ihren Erzählungen verliert. Zudem haben mir die Perspektivwechsel Schwierigkeiten bereitet, da ich meistens nicht wusste um wen es sich gerade dreht. Außerdem ist sie sehr oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit gesprungen, dass ich zwischendurch immer mal verwirrt war.

Der Titel und das einergehende Thema klingen interessant, doch leider konnte mich das Buch nicht fesseln.

Veröffentlicht am 09.08.2019

Wow spannend

Blind Walk
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Die 17-jährige Lida überredet ihren Freund Jesper sie zu einem sogenannten "Blind Walk" mitzunehmen. Zusammen melden sie sich also an. Sie werden mit fünf anderen Jugendlichen zu einem Ort gebracht, der ...

Die 17-jährige Lida überredet ihren Freund Jesper sie zu einem sogenannten "Blind Walk" mitzunehmen. Zusammen melden sie sich also an. Sie werden mit fünf anderen Jugendlichen zu einem Ort gebracht, der ihnen völlig unbekannt ist. An diesem Ort werden sie ausgesetzt und sind nur mit Kompass, Messer und Karte ausgestattet. Es sieht ganz so aus, dass es überhaupt keine Harmonie in der Gruppe herrscht und somit ist die schlechte Laune quasi schon vorprogrammiert. Panik kommt auf, als sie die Leiche ihrers Begleiters, der sie in die Wildnis gebracht hat, finden. Lida wird außerdem auch nicht das Gefühl los, dass die Gruppe beobachtet wird. Trügt ihr Gefühl oder hat sie recht?

Die Autorin hat einen sehr spannenden und flüssigen Schreibstil. Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und man fiebert als Leser richtig mit den Charakteren mit. Man möchte auch das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil der Schreibstil zum Schnelllesen einläd.
Normalerweise mag ich kein Mystery in Büchern. Doch hier ist der Anteil sehr gut gemacht, sodass ich kein Problem hatte es zu lesen.

Das Cover finde ich total ansehnlich gestaltet und es hat etwas an sich, dass es einem sofort ins Auge fällt wenn man durch eine Buchhandlung oder Online-Buchhandlungseiten klickt. Der Titel passt auch perfekt zur Story.

Mein Fazit also: Ein rundum gelungener Jugendthriller, den man nur empfehlen kann zu lesen.

Veröffentlicht am 08.08.2019

Enttäuschend

Glücksmädchen
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Dieses Buch "Glücksmädchen", ein skandinavischer Debütroman von Mikaela Bley konnte mich leider nicht überzeugen. Ich war mehr enttäuscht, weil kaum eine Spur von Psychothriller zu finden war...

Ellen ...

Dieses Buch "Glücksmädchen", ein skandinavischer Debütroman von Mikaela Bley konnte mich leider nicht überzeugen. Ich war mehr enttäuscht, weil kaum eine Spur von Psychothriller zu finden war...

Ellen Tamm, eine Kriminalreporterin beim Stockholmer Fernsehen, hat ihre Zwillingsschwester sehr früh verloren. Seitdem ist sie quasi besessen vom Tod, weil der Täter, der ihre Schwester ermordet hat, nie gefunden wurde. Eines Tages verschwindet die achtjährige Lycke und Ellen wird der Fall übertragen. Sie fühlt sich wie damals, als ihre Schwester verschwunden ist und setzt alles dran Lycke zu finden. Doch wird es ihr gelingen?

Normalerweise mag ich sehr gerne skandinavische Thriller, doch in diesem Fall wurde ich echt enttäuscht. Die Autorin hat für mein Empfinden nicht geschafft einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen und diesen auch zu halten. Es dauert unendlich lange bis mal etwas Spannendes passiert, doch dann ist es genauso schnell wieder vorbei wie es gekommen ist. So zieht sich das Buch wie Kaugummi und ich musste echt kämpfen um es bis zum Schluss durchzulesen. Deswegen habe ich auch sehr viel quer gelesen, da meines Erachtens auch sehr viel Unwichtiges in dem Buch war.

Gut fand ich, dass das Buch mit den Wochentagen und Uhrzeiten geschrieben worden ist, wann was zu welcher Zeit gerade passiert und das auch der Charakter in der Überschrift war. Das hat die Orientierung erleichtert, um wen es sich gerade dreht und zu welcher Zeit das Geschehene passiert.

Die Charaktere fand ich bis auf Chloé auch alle sympathisch.

Mein Fazit also:
Wer von diesem Buch einen Psychothriller erwartet, sollte nicht zu viel erwarten sonst wird er enttäuscht. Ich war auf diesen Thriller sehr gespannt, weil der Klappentext interessant war, doch ich wurde leider regelrecht enttäuscht...