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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2020

Cursed

Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
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In Cursed lernen wir die 17-jährige Ember kennen, die bei einem Autounfall ihr Leben verliert, aber durch die seltene Gabe ihrer kleinen Schwester Olivia wieder zum Leben erweckt wird. Dabei erhält sie ...

In Cursed lernen wir die 17-jährige Ember kennen, die bei einem Autounfall ihr Leben verliert, aber durch die seltene Gabe ihrer kleinen Schwester Olivia wieder zum Leben erweckt wird. Dabei erhält sie die Fähigkeit, jemanden oder etwas allein durch eine Berührung zu töten. Fortan muss sie ständig auf der Hut sein und kann nicht mal mehr ihre kleine Schwester an der Hand fassen.
Durch einen Vorfall lernt sie Hayden Cromwell und seine Familie kennen und die Geschichte nimmt seinen Lauf.

Die Story zu Cursed hat mich von der ersten Seite an richtig in seinen Bann gezogen, ich war wirklich sehr gefesselt und habe die Kapitel nur so verschlungen.

Ember mochte ich auf Anhieb sehr, sie hat immer wieder gezeigt wie stark und tapfer sie ist und das sie nichts unterkriegen kann. Doch im Laufe des Buches hatte ich plötzlich das Gefühl, dass von dieser starken Person nicht mehr viel da ist. Sie weinte viel und manchmal konnte ich diese Gefühlsausbrüche auch nicht nachvollziehen.

Hayden war ein interessanter Charakter, ich mochte seine hilfsbereite Art Ember gegenüber. Auch die aufkeimenden Gefühle zwischen den beiden waren gut eingebaut. Was mich allerdings gestört hat war, dass ich seine Handlungen manchmal nicht nachvollziehen konnte. In Momenten, in denen ich gedacht hätte, dass er zu Ember halten würde und sie unterstützen und ihr glauben würde, hat er sie stehen lassen.

Die Charaktere und vor allem die Nebencharaktere hätten hier einfach mehr Raum gebraucht, um die nötige Tiefe zu erhalten. Denn ich glaube, es hätte noch mehr zu den einzelnen Figuren und ihrer Vergangenheit und ihren Gaben erzählt werden können.

Für einen Einzelband war die Thematik einfach zu umfangreich und konnte so nur oberflächlich angeschnitten werden.

Das Ende fühlte sich leider nicht wie ein Ende an, für mich war da noch zu vieles offen und ich war einfach nur erstaunt, dass das Buch an dieser Stelle schon vorbei war.
Ich hätte mir hier noch einen Epilog oder etwas ähnliches gewünscht.

Das Buch war trotzdem spannend zu lesen, die Handlung war für mich nie vorhersehbar und überraschte mich auch immer wieder.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.10.2020

Die Hoffnung bleibt

Der letzte Papierkranich - Eine Geschichte aus Hiroshima
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Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses wundervolle Buch von Kerry Drewery lesen. Es hat mich von der ersten Seite bis zum Schluss gepackt und mitgerissen. Ich stand beim Lesen regelrecht unter Strom ...

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses wundervolle Buch von Kerry Drewery lesen. Es hat mich von der ersten Seite bis zum Schluss gepackt und mitgerissen. Ich stand beim Lesen regelrecht unter Strom und war gefesselt von den unvorstellbaren Ereignissen, die von der Autorin ausgesprochen realistisch und bildhaft beschrieben werden.

Mehrmals hatte ich einen Kloß im Hals und ich musste mit den Tränen kämpfen, weil mich die Geschichte um Ichiro und Keiko einfach so sehr berührt hat.

Sowohl die Vers- als auch die Erzählform lassen sich wunderbar lesen, ich habe das Buch förmlich verschlungen.

Der Autorin ist ein sehr emotionaler aber auch hoffnungsvoller Roman gelungen, der schon jetzt zu meinen Lieblingen zählt. Ich möchte dieses Buch in meinem Regal nicht mehr missen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2020

Eine berührende Geschichte

Immer ist ein verdammt langes Wort
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Von der Autorin hatte ich bis jetzt noch kein Buch gelesen und ich muss sagen, dass sie mich mit „Immer ist ein verdammt langes Wort“ regelrecht überzeugt hat.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr ...

Von der Autorin hatte ich bis jetzt noch kein Buch gelesen und ich muss sagen, dass sie mich mit „Immer ist ein verdammt langes Wort“ regelrecht überzeugt hat.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er war sehr flüssig zu lesen und ich war auch gleicht mitten in der Geschichte drin. Die Charaktere wurden sehr realistisch dargestellt und beide, sowohl Rena als auch Kick sind nicht auf den Mund gefallen. Ich habe ihre Art von Humor und Sarkasmus geliebt.

Die Story gefiel mir unglaublich gut, zusammen mit Rena macht man sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen an ihren Unfall und man wird förmlich an das Buch gefesselt. Es fiel mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen und nicht in einem Rutsch durchzulesen. Zwischendurch hatte ich wirklich Herzrasen, so spannend und fesselnd habe ich dieses Buch empfunden.
Es hatte genau die richtige Mischung aus Romantik und Spannung, die ich so nicht erwartet hätte.

Das Ende lässt mich traurig und glücklich zugleich zurück. Ich hätte noch gerne mehr von Rena und Kick gelesen, sie sind mir einfach so schnell ans Herz gewachsen.

Dieses Buch hat mich wirklich sehr mit seiner Story berührt und wird noch eine Weile nachhallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Jahreshighlight!

Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten
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Es gibt eigentlich nur eines zu diesem Buch zu sagen und das ist WOW! Ich bin wirklich sprachlos. So eine wunderbare und geniale Geschichte hätte ich im Traum nicht erwartet. Ein Wahnsinnsdebüt!

Ich ...

Es gibt eigentlich nur eines zu diesem Buch zu sagen und das ist WOW! Ich bin wirklich sprachlos. So eine wunderbare und geniale Geschichte hätte ich im Traum nicht erwartet. Ein Wahnsinnsdebüt!

Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es war emotional, lustig, herzzerreißend und spannend. Mich hat es einfach nur mitgerissen.

Die Charaktere sind alle liebevoll ausgearbeitet, sie haben Ecken und Kanten und das gibt ihnen so viel Tiefe mit, dass sie einem in kürzester Zeit ans Herz wachsen. Ich war regelrecht traurig, als ich das letzte Kapitel gelesen habe, es hätte noch ewig so weiter gehen können.

Zur Story möchte ich nichts verraten, denn jeder sollte diese Geschichte für sich selbst entdecken.

Ich denke, ich werde dieses Buch noch mehrmals lesen, um alle kleinen Details zu erfassen. Besonders auch um die Geschichte nach diesem Ende nochmal aus einem anderen Blickwinkel zu erleben.

Dieses Buch ist zu Recht Gewinner des Titels „Bestseller von morgen“.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2020

Young Adult für zwischendurch

What I Like About You
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In "What I like about you" lernen wir Halle kennen, die
Bücher und Cupcakes liebt und einen sehr erfolgreichen Blog als Kels betreibt. Ihre wahre Identität hält sie aber geheim.
Da ihre Eltern beruflich ...

In "What I like about you" lernen wir Halle kennen, die
Bücher und Cupcakes liebt und einen sehr erfolgreichen Blog als Kels betreibt. Ihre wahre Identität hält sie aber geheim.
Da ihre Eltern beruflich ins Ausland müssen, zieht sie zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Ollie für ihr Abschlussjahr zu ihrem Großvater.
An ihrer neuen Schule muss sie sich plötzlich nicht nur mit Abschlussprüfungen und Collegebewerbungen auseinander setzen, sondern auch mit Nash, ihrem langjährigen Onlinefreund, dem sie vorher noch nie begegnet ist und der nicht weiß, wer sich hinter Kels verbirgt. Chaos ist also vorprogrammiert.

Im Rahmen einer Leserunde auf Lesejury durfte ich dieses Buch vorablesen und ich möchte mich herzlich für das Leseexemplar bedanken.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, er war flüssig zu lesen und man kam schnell in die Geschichte rein. Aufgelockert wird dieses Buch durch Chatnachrichten und Twitterbeiträge, die perfekt zur Thematik passen.

Halle ist eine typische Jugendliche, ihr Charakter ist sehr realistisch dargestellt. Sie wirkt noch sehr unsicher und naiv und traut sich in manchen Situationen noch nicht viel zu. Ich mochte sie eigentlich von Anfang an, dennoch konnte ich manche Handlungsweisen von ihr nicht ganz nachvollziehen, was aber an unserem Altersunterschied liegen mag.
Ihre Entwicklung im Buch empfand ich dafür sehr schön und auch eine schöne Botschaft für Jugendliche.

Nash hat im Laufe des Buches ein paar tolle Momente, doch leider blieb er für mich im Gegensatz zu Halle blass und konnte auch im Laufe des Buches keine Tiefe entwickeln. Ich hatte eigentlich das Gefühl ihn nicht richtig kennengelernt zu haben.

In "What I like about you" werden sehr viele Themen wie die jüdische Religon, Trauerbewältigung, Coming out und z.B. auch Selbstfindung eingebaut. Ich für meinen Teil fand es manchmal schon etwas zu überladen, weil manche Themen einfach nicht den Raum gekriegt haben, die sie vermutlich gebraucht hätten.
Für mich wurden auch viele Themen groß aufgebaut und man hat darauf hin gefiebert, nur um dann festzustellen, dass sie so nebenbei laufen oder in einem Nebensatz abgehandelt werden. Das fand ich wirklich sehr schade und verschenktes Potential.

Das Ende kam für mich sehr abrupt und ich hätte mir einen schönen Epilog mit einem kleinen Einblick in die nahe Zukunft der Charaktere gewünscht.

Das Buch wusste mich dennoch zu fesseln und ich habe es gerne gelesen. Es gibt wirklich sehr schöne Momente, die mich auch sehr berührt haben.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre