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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2018

Innovative Idee und gute Umsetzung

BeastSoul
1

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Besonders die Idee fand ich herausragend, etwas in dieser Art hatte ich noch nie gelesen. Zudem fand ich die Erzählperspektive aus Finyas Sicht sehr schön, immer ...

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Besonders die Idee fand ich herausragend, etwas in dieser Art hatte ich noch nie gelesen. Zudem fand ich die Erzählperspektive aus Finyas Sicht sehr schön, immer mal wieder durchkreuzt von Stücken aus Leonels Perspektive. Das hat mir sehr gut gefallen und es ist wirklich amüsant und zum verrückt werden zugleich, wie die beiden das Verhalten des jeweils anderen völlig konträr zu dessen Gedanken deuten. Insgesamt mochte ich die beiden Charktere sehr, ebenso wie die zahlreichen Nebencharaktere, die man sich bildlich wirklich wunderbar vorstellen kann. Bei Finyas Umgebung ist das etwas schwerer, zwar sind einzelne Schauplätze wie die Bibliothek oder die Spiegelwelt sehr genau beschreiben, allerdings hat die Fantasie, was die Gestaltung der Akademie zum Beispiel von außen angeht recht freien Lauf. Mich hat das allerdings nicht weiter gestört, einmal in der Geschichte abgetaucht ist es mir gar nicht mehr so aufgefallen. Was den Schreibstil angeht ist er sehr angenehm zu lesen, wenn auch nicht völlig außergewöhnlich. Alles in allem haben mich Geschichte und Charaktere also am meisten gefesselt und ich freue mich bereits sehr auf Band 2 ?

Veröffentlicht am 25.06.2019

Gute Unterhaltung

Fünf Sterne für dich
0

Die Geschichte wartet mit einer unterhaltsamen Idee und vielseitigen Charakteren auf. Besonders gut gefielen mir die Chatverläufe der Kids zwischendurch. Sie waren witzig und authentisch. Auch die Rückblicke ...

Die Geschichte wartet mit einer unterhaltsamen Idee und vielseitigen Charakteren auf. Besonders gut gefielen mir die Chatverläufe der Kids zwischendurch. Sie waren witzig und authentisch. Auch die Rückblicke sind gut gestaltet, wirklich spannend und machen neugierig.

Ansonsten bietet die Story allerdings weniger Spannung sondern vielmehr Unterhaltung. Die Wandlung der Hauptfiguren ist spannend mit anzusehen und dennoch nicht wahrlich überraschend.

Generell gibt es zwar zwei plötzliche Wendungen, ansonsten aber auch viel vorhersehbares. Daher ist es eine entspannte Lektüre für zwischendurch, hat mich allerdings nicht wirklich geflaggt.

Veröffentlicht am 24.04.2019

Sehr gute Umsetzung einer interessanten Idee

Scythe – Die Hüter des Todes
0

Ich muss wirklich sagen, "Scythe" hat mich von Anfang bis Ende begeistert.

Ich finde durch den Sichtweisen-Wechsel zwischen den einzelnen Kapiteln findet man schnell ins Leben und die Gefühle der Protagonisten ...

Ich muss wirklich sagen, "Scythe" hat mich von Anfang bis Ende begeistert.

Ich finde durch den Sichtweisen-Wechsel zwischen den einzelnen Kapiteln findet man schnell ins Leben und die Gefühle der Protagonisten hinein. Generell wachsen Citra, Rowan und die ehrenwerten Scythe Faraday und Curie dem Leser schnell ans Herz, so individuell sie auch sein mögen, jeder mit seiner eigenen Vorgeschichte.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist eine sehr interessante Zukunftsversion und es ist spannend zu sehen, wie neben der Geschichte auch Themen wie die Diskussion um künstliche Intelligenz und vor allem die schwierige Thematik von Gewissen und Moral angeschnitten werden.

Die Storyline ist sehr interessant gestaltet, immer wieder kommt Spannung auf, vor allem zum Schluss bleibt diese schließlich konstant vorhanden und steigert sich in ihrer Intensität immer weiter. Zudem scheint die Situation lange hoffnungslos, ausweglos, immer wieder bringen überraschende Wendungen die Erwartungen des Lesers an die Zukunft der Protagonisten durcheinander und doch scheint es am Ende immer den selben Ausgang zu nehmen. Oder auch nicht?

Man wird definitiv mehrfach überrascht und das macht es insgesamt so unvorhersehbar.

Nun ja ich könnte mich noch weiter darin verlieren, was ich alles toll fand, und ihr könnt mir glauben, das ist so einiges, aber ich denke das ist nicht nötig, jeder sollte auch selbst noch etwas entdecken können.

Einen einzigen Kritikpunkt habe ich noch und der ist mir, scheint er noch so klein doch sehr wichtig.

Die Loverstory (es sei mal nicht erwähnt zwischen wem, es würde zu viel vorwegnehmen) ist meiner Meinung nach zunächst nicht vorhanden und am Ende macht sie plötzlich einen Sprung von null auf hundert. Ich meine, zur Zeit des Liebesgeständnisses, gab es zwar in der Vergangenheit bereits einen Kuss, allerdings wurde nach diesem festgelegt, dass er bedeutungslos war, und plötzlich fällt ein "Ich liebe dich" vom Himmel und als wäre das nicht überraschend genug folgt doch tatsächlich ein "Ich dich auch"



Dennoch bekommt das Buch von mir 4,5 Sterne, weil der Rest mich dermaßen überzeugt hat.


Veröffentlicht am 24.04.2019

Gute Unterhaltung allerdings ohne viel Tiefgang

Bin hexen
0

Bei diesem Buch kann man sich eigentlich recht kurz fassen, wie ich finde.

Es hat einen hohen Unterhaltungswert, allerdings eher so im Bereich seichte Unterhaltung. Es ist mehr so eine Art "chilling Buch".

Die ...

Bei diesem Buch kann man sich eigentlich recht kurz fassen, wie ich finde.

Es hat einen hohen Unterhaltungswert, allerdings eher so im Bereich seichte Unterhaltung. Es ist mehr so eine Art "chilling Buch".

Die Charaktere sind ganz nett gestaltet, aber nicht unbedingt tiefgründig, genau so, wie die Geschichte selbst. Sicher wird es zwischendurch durchaus interessant, wie das Problem gelöst werden soll, aber nicht wirklich spannend.

Dafür glänzt das Buch mit viel Humor und Witz.

Ich habe es sehr gern gelesen, wenn auch nicht der Spannung wegen, sondern weil es mich einfach gut unterhalten hat mit seinen sympathischen Figuren und dem angenehmen Schreibstil.

Veröffentlicht am 24.04.2019

gut umgesetzte Sci-Fi

Thalamus
0

Achtung Spoiler

Ich möchte gern beim Cover anfangen, das gerade im Nachhinein hervorragend zum Buch passt. (Ich verrate jetzt mal nicht, wieso) Die plastische Gestaltung gefällt mir ebenso gut wie die ...

Achtung Spoiler

Ich möchte gern beim Cover anfangen, das gerade im Nachhinein hervorragend zum Buch passt. (Ich verrate jetzt mal nicht, wieso) Die plastische Gestaltung gefällt mir ebenso gut wie die Farbgestaltung.



Gut, dann jetzt also zum Wesentlichen.

In die Geschichte habe ich trotz direktem Einstieg sehr gut reingefunden. Man bekommt direkt einen groben Eindruck von Timo, dessen Charakter im Verlauf der Geschichte weiter herausgearbeitet wird. Mir fiel es extrem leicht, mich in ihn hineinzuversetzen. Nicht nur, weil seine Handlungen für mich, obwohl sie gelegentlich leichtsinnig, alles andere als wohl überlegt oder emotionsbestimmt sind, größtenteils nachvollziehbar sind, sondern auch, weil seine Emotionen und Überlegungen so gut zum Ausdruck kommen, dass es für den Leser sehr einfach ist, ihm zu folgen. Auch seine Verzweiflung ist beinahe greifbar.

Dazu trägt unter anderem der gewohnt gute Schreibstil der Autorin maßgeblich bei.

Dieser trägt auch zur dauerhaften Spannung bei, die sich durch den ganzen Roman zieht. Man möchte definitiv nicht in Timos Situation sein, wenn man es sich wohl überlegt. Die Spannung erlebt immer wieder kleinere Hochpunkte, steigert sich aber vor allem gegen Ende exponentiell. Zuvor, gerade am Anfang erreicht die Geschichte allerdings nicht direkt das Level, das man bei einem Jugend-Krimi durchaus erwarten könnte. Lang dauert diese Phase dennoch nicht an und das Interesse an Timos Schicksal reicht völlig aus, um den Leser bei der Stange zu halten. Ich war also zu keiner Zeit wirklich gelangweilt oder gar versucht, abzubrechen.

Auch der Witz fehlt diesem Roman keineswegs, teilweise blitzt auch der Humor mal auf und man empfindet direkt Sympathie für weitere wichtige Personen neben Timo, wie Carl oder Mona, oder entsprechend Misstrauen gegenüber einigen Leuten des Personals, vor allem gegenüber den Ärzten.



Was mich allerdings am meisten begeistert, interessiert und gefesselt hat, auch als ich den Roman längst ausgelesen hatte, war letztlich die Ursache für die Kuriositäten in der Klinik, welche ich hier nicht erkläre sonst ist es ja für alle zukünftigen Leser nicht mehr spannend ;)



Insgesamt bekommt der Roman von mir 4,5 Sterne, weil das finale "Wow" zu den fünf Sternen dann doch gefehlt hat.