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Antonia0801

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2019

Schöner Jungenthriller.

Sei lieb und büße
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Schon das Cover hat mich echt umgehauen und meine Lust weiterzulesen immer wieder aufs neue geweckt. Der Schreibstil war toll und einfach zu folgen. Die Story ist zwar manchmal etwas voraussehbar aber ...

Schon das Cover hat mich echt umgehauen und meine Lust weiterzulesen immer wieder aufs neue geweckt. Der Schreibstil war toll und einfach zu folgen. Die Story ist zwar manchmal etwas voraussehbar aber trotzdem unterhaltsam.

Der Schreibstil war unteranderem so packend, weil er aus drei verschiedenen Sichtweisen geschrieben wurde. Die Erzählperspektive war in der Ich- Perspektive, in Tagebuchform und in der dritten Person. Je nachdem in welcher Perspektive geschrieben wurde, wird auch von einer anderen Person gesprochen. Den Erzählperspektiven wurden also feste Charaktere zugeordnet. Das hat den Thriller abwechslungsreich und interessant gemacht.

In manchen Themen wurde leider, für meinen Geschmack, etwas zu wenig Licht ins Dunkel gebracht. Am Ende waren bei mir noch 1-2 Fragen offen. Zwar betrafen diese Fragen nicht die „Hauptstory“ sondern eher die Nebencharakter aber trotzdem hätte ich mir etwas mehr Aufklärung über die Familie der Protagonistin Sina gewünscht.

Eines der Themen des Buches, Internetmobbing und die Anonymität im Internet, fand ich echt sehr interessant und auch sehr wichtig zu behandeln. Deshalb kann ich diesen Thriller Jugendlichen empfehlen, die aktiv und sehr viel im Internet unterwegs sind und sich den Risiken vielleicht nicht zu 100% bewusst sind.





Veröffentlicht am 04.08.2019

Eine Überraschung!

Kalte Asche
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Da mich der erste Teil der "David Hunter"- Reihe echt gepackt hat, war ich gespannt wie es weiter geht.

Der Klappentext klang sehr spannend und als ich begann zu lesen, war ich noch total im Begeisterungsschwarm ...

Da mich der erste Teil der "David Hunter"- Reihe echt gepackt hat, war ich gespannt wie es weiter geht.

Der Klappentext klang sehr spannend und als ich begann zu lesen, war ich noch total im Begeisterungsschwarm vom ersten Teil. Man muss jedoch sagen, dass die Spannung im zweiten Teil wesentlich langsamer aufgebaut wurde als beim Vorgänger. Keineswegs war "Kalte Asche" langweilig aber im Gegensatz zu "Die Chemie des Todes", hat er etwas länger gebraucht um in Fahrt zu kommen.

Die Charaktere waren so abwechslungsreich und toll, dass man bei jedem Charakter ein bestimmtes Bild vor Augen hatte. Die Beschreibung der einzelnen Protagonisten und Antagonisten war so ausführlich, dass man das Gefühl hatte jeden der Dorfgemeinschaft persönlich zu kennen. Allerdings konnte man dadurch entweder keine oder nur falsche Vermutungen gegenüber des Mörders verfassen.

Besonders die letzten 100 Seiten haben mich total überzeugt! So spannend und ausgefuchst- man kann es kaum glauben! Großes Lob an den Autor!

Vom Ambiente war "Kalte Asche" sehr ähnlich zum ersten Teil: einsame, abgeschottete, eigensinnige Dorfgemeinschaft. Mich persönlich hat es nicht gestört. Ich kann mir aber vorstellen und habe es auch schon in Rezensionen gelesen, dass manche dies als langweilig und eintönig wahrnehmen.

Ich werde auf jeden Fall noch die anderen Teile der Reihe lesen!

Veröffentlicht am 30.07.2019

Spannend, fesselnd, brutal!

Die Chemie des Todes
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Schon lange wollte ich die David Hunter- Reihe lesen und war wirklich aufgeregt und gespannt als ich mit dem ersten Teil der Reihe angefangen habe. Von Anfang an hat mich der Schreibstil und die Story ...

Schon lange wollte ich die David Hunter- Reihe lesen und war wirklich aufgeregt und gespannt als ich mit dem ersten Teil der Reihe angefangen habe. Von Anfang an hat mich der Schreibstil und die Story gefesselt, weil man wirklich das Gefühl hatte den Protagonisten zu kennen.

Die Story spielt in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt und alles ein bisschen mysteriös abläuft. Dieser "Nebel" der über dem Dorf liegt, wird im Schreibstil widergespiegelt und was die Atmosphäre zum Teil gruselig erscheinen lässt.

Oft habe ich das Gefühl, dass man bei vielen Thrillern bzw. Krimis (schon früh) weiß, wer der Täter ist. Dies war in diesem Fall absolut nicht so! Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer es sein könnte oder hatte eine ganz falsche Vorstellung und wurde in die Irre geführt. Und als es dann raus kam, blieb es trotzdem bis zur letzten Seite super spannend.

Wer nichts mit detailliert beschriebenen Tatorten und Leichen anfangen kann, sollte lieber zwei Mal überlegen ob er dieses Buch liest. Für alle anderen: LOS GEHTS!

Veröffentlicht am 26.07.2019

Nicht nur ein Thriller.

Erebos
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Nachdem ich schon Thriller wie Elanus und Aquila von Ursula Poznanski verschlungen habe und voller Begeisterung immer und immer wieder gelesen habe, dass Erebos noch besser sein soll, waren die Erwartungen ...

Nachdem ich schon Thriller wie Elanus und Aquila von Ursula Poznanski verschlungen habe und voller Begeisterung immer und immer wieder gelesen habe, dass Erebos noch besser sein soll, waren die Erwartungen dementsprechend hoch.

An Erebos hat mir gefallen, dass sehr früh Spannung aufgebaut wird, indem man schnell in die Thematik eingeführt wird und nicht, wie oft bei anderen Büchern, erst mal viele Seiten liest, bevor "es so richtig losgeht".

Allerdings kam für mich dann die Enttäuschung. Die Beschreibungen von Erebos und Spielszenen sind zwar super gut beschrieben, aber für jemanden der mit Fantasy und Computerspielen nichts am Hut hat, sehr ausführlich und etwas ziehend. Gerade am Anfang, als Nick die ersten Male Erebos spielt, war ich persönlich sehr gelangweilt und war zeitweise sogar kurz davor, das Buch wegzulegen. Aber da mich die Szenen aus Nicks Realität immer wieder überzeugt haben, habe ich doch weitergelesen. Nachdem ich meine Erwartungen dann etwas runtergeschaltet habe, wurde der Thriller immer besser und vor allem das letzte Viertel wurde richtig spannend.

Ich finde das Thema Spielsucht, welches in Erebos behandelt wird, sehr wichtig und kann nachvollziehen, warum der Thriller an vielen Schulen im Deutschunterricht gelesen wird. Die Umsetzung dieser Problematik ist Ursula Poznanski gut gelungen.

Am 14.08.19 erscheint der zweite Teil von Erebos. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich diesen lesen werde. Dafür bin ich doch zu desinteressiert an der ganzen Computerszene.

Fazit: Wer auf Fantasy, Computerspiele und Thriller abfährt, wird Erebos vermutlich lieben. Für alle anderen werden viele Kapitel oder Teile vielleicht sehr langweilig beziehungsweise uninteressant. Für mich persönlich waren gerade die letzten 50-60 Seiten für den dritten Stern verantwortlich.