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Veröffentlicht am 07.11.2021

Klasse Konzept und gute Story

EXIT - Das Buch: Der Fall des Ryan Creed
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Exit Das Buch

Der Fall des Ryan Creed


Inhalt:

Ryan Creed ist Dozent für Kryptographie und ein riesiger Rätsel Fan. Als er eines Tages von einem unbekannten Auftraggeber einen geheimnisvollen Brief ...

Exit Das Buch

Der Fall des Ryan Creed


Inhalt:

Ryan Creed ist Dozent für Kryptographie und ein riesiger Rätsel Fan. Als er eines Tages von einem unbekannten Auftraggeber einen geheimnisvollen Brief mit einem Rätsel bekommt, begibt er sich auf eine Schatzsuche voller Rätsel um verschollene Münzen zu finden. Zur Unterstützung an seiner Seite die ,mysteriöse Sarah Corbet. Doch sie sind nicht die Einzigen, die hinter den Münzen her sind.


Meinung:

Dies ist mein erstes Exit Buch. Nach zahlreichen Exit Spiele war es defintiv ein willkommene Abwechslung.

Das Prinzip gefällt mir sehr gut. Man muss an verschiedenen Stellen, Rätsel lösen, um die Seitenzahl herrauszufinden auf der es weiter geht. Durch eine Kontrollmethode, durch Symbole, kann man leicht ohne sich zu spoilern feststellen, ob die Lösung die Richtige ist. Kommt man einmal nicht weiter finden sich hinten im Buch Tipps und auch eine Lösung zu den einzelnen Rätseln.

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Einsteiger Buch, daher waren mir die meisten der Rätsel schon fast zu leicht aber für den Schwierigkeitsgrad waren sie durchaus angemessen. Und auch die Gestaltung der Rätsel und Aufgaben, waren sehr kreativ und abwechslungsreich.

Mit 10 Aufgaben, auf knapp 200 Seiten bildet das Buch eine gute Mischung zwischen Lesevergnügen und Rätsellösen.

Der "Krimi" an sich war in Ordnung. Ich hätte mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Spannung gewünscht aber da ich das Buch hauptsächlich für die Rätsel gelesen habe, ist es für mich kein großer Kritikpunkt.

Die Geschichte und die Aufgaben, passen gut zusammen und die Rätsel wurden logisch und passend in die Story integriert.

Zum Lösen der Aufgaben müssen Seiten ausgeschnitten, beschrieben und gefaltet werden, wie es auch bei den Exitspielen der Fall ist. Somit ist das Buch zur einmaligen Benutzung vorgesehen.

Da ich die Beschriftungen mit Bleistift vorgenommen und die ausgeschnittenen Teile angeheftet habe, könnte es aber durchaus nochmal verwendet werden.

Vom Umfang war es für mich eine schöne Wochenendbeschäftigung.

Im Großen und Ganzen hatte ich sehr viel Spaß mit dem Buch und es wird bestimmt nicht mein letztes Exit Buch sein.

Aber beim nächsten Mal werde ich mich dann wahrscheinlich an eins für Fortgeschrittene wagen.


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Veröffentlicht am 03.11.2021

Spannender Fantasy Thriller mit japanischer Mythologie

Teufelsmeer
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Das mega Cover mit dem aufgewühlten Meer und der düsteren Höhle mit den Augen und die rote Schrift hat mich direkt angesprungen.
Als riesen Fan der japanischen Kultur und Mythologie hat mich dann der Klappentext ...

Das mega Cover mit dem aufgewühlten Meer und der düsteren Höhle mit den Augen und die rote Schrift hat mich direkt angesprungen.
Als riesen Fan der japanischen Kultur und Mythologie hat mich dann der Klappentext direkt überzeugt und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.
Das Buch geht spannend los mit einem Ausflug auf ein Schiff im 16. Jahrhundert. Hier lernen wir den Ruderer und Schreiber Kaito kennen.
Nach einem Überfall auf besagtes Schiff springt die Handlung in die Gegenwart, wo wir unsere Protagonisten Lucien und Alex kennenlernen. Lucien ist der Besitzer eines Antiquitätenladens in Wiesbaden und Alex, sein sogenannter Engel, ist seine Gehilfin. Sie beide verbindet eine große Liebe zur japanischen Kultur und Geschichte. Und besonders Alex war mir direkt sympathisch.
Als Lucien alte Aufzeichnungen über einen verschollenen Jadeschatz und ein Buch über die Kappa in die Hände fällt, macht er sich direkt auf eine gefährliche Schatzsuche nach Japan. In die auch Alex nicht ganz freiwillig mit hineingezogen wird.
Die Erzählungen springen immer wieder zwischen dem Protagonisten und noch einigen weiteren Charaktere hin und her. Dies fand ich am Anfang ziemlich verwirrend, hat mir aber letztendlich sehr gut gefallen, da man so einen besseren Überblick bekommt und es immer mehr Spannung erzeugt, wenn man als Leser mehr weiß als die einzelnen Charaktere.
Der Erzählstil ist sehr flüssig und fesselnt und trägt zu einem guten Lesefluss und Spannungsaufbau bei.

Auch wenn die Fantasyaspekte lange auf sich warten lassen, war dies für mich nie ein Problem, da Teufelsmeer auch mit herausragenden Thrillerelementen überzeugt und der Leser so am Buch gefesselt wird.
Die Aspekte der japanischen Geschichte und Mythologie auf Grund derer ich das Buch gelesen habe, kommen auf keinen Fall zu kurz aber auch nicht zu lang, so dass es sich immer eine gute Waage hält.
Gegen Ende wird das Buch leider etwas anstrengender zu lesen, da sehr viele Parteien ins Spiel kommen und auch der Schauplatz etwas unübersichtlich wird, wodurch man als Leser manchmal das Gefühl hat nicht ganz mit zu kommen. Und auch das Ende kam mir nach langem Hin und Her dann irgendwie doch zu plötzlich. Ich hatte das Gefühl, da muss doch jetzt noch irgendwas kommen.
Im großen und ganzen ist Teufelsmeer ein sehr spannender Genre Mix, für Japanfans aber auch die, die damit gar nichts am Hut haben, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 19.08.2021

Spannendes Jugendbuch

Florance Bell und die Melodie der Maschinen
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Florance Bell und die Melodie der Maschinen

Kurzbeschreibung:

Napoleon regiert über England, was zu massiven Einschränkungen der Rechte der englischen Bevölkerung führt.
Das 15 jährige Weisenmädchen ...


Florance Bell und die Melodie der Maschinen

Kurzbeschreibung:

Napoleon regiert über England, was zu massiven Einschränkungen der Rechte der englischen Bevölkerung führt.
Das 15 jährige Weisenmädchen Florance Bell arbeitet als Gehilfin des Meistermechanikers von Birch Manor. Als Engländerin ist es der talentierten Florance allerdings untersagt eine technische Schule zu besuchen und ihre Talente zu verfeinern. Als eines Tages, während eines Festes, Birch Manor von Rebellen überfallen und eine revolutionäre Maschine gestohlen wird, wird Florance unerwartet in die politischen Intrigen hineingezogen. Unbemerkt und ungewollt eingesperrt in die Maschine wird sie als blinde Passagieren mitentführt, was ihre Zukunft eng an die Rebellen bindet.

Meinung:

Das Buch hat einen sehr spannenden und sofort mitreißenden Einstieg, der direkt Lust auf mehr macht. Leider nimmt die Spannung im Anschluss dann ein bisschen ab. Hat man aber diesen Spannungsabfall überstanden kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung ist überraschend und schlüssig und der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen. Was mir sehr gut gefallen hat, ist dass man durch die Perspektivenwechsel einen guten Überblick erhält und erfährt was an den verschiedenen Orten und den verschiedenen Personen passiert.
Florance Bell als Protagonistin ist ein sehr selbstbewusstes und mutiges Mädchen, dass für ihre 15 Jahre doch schon sehr reif und erwachsen wirkt. Sie ist klug und hat ein beeindruckendes technisches Verständnis. Als Protagonistin finde ich sie großartig und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die charakterliche Entwicklung im Laufe der Geschichte die alle Charaktere durchlaufen.
Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut und hat mich direkt angesprochen und passt sehr gut zur Geschichte. Ich hätte mir manchmal vielleicht noch eine kleine Karte mit einer Übersicht über die Handlungsorte gewünscht aber dass ist nur eine persönliche Vorliebe von mir. Die historischen Aspekte eines alternativen Englands des 19. Jahrhunderts ist eine außergewöhnliche Idee für einen Jugendroman und sehr gut umgesetzt.
Das Lesealter für das Buch ist mit 12-17 Jahren angegeben, kann aber auch sehr gut von älteren gelesen werden. Ich finde es allerdings für 12 jährige an manchen Stellen doch ein bisschen zu heftig.
Alles in allem handelt es sich bei dem Buch um eine schöne Geschichte für zwischendurch für Jugendliche aber auch junge Erwachsene, die ich nur weiterempfehlen kann.


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Veröffentlicht am 19.03.2021

humorvoll und informativ

Das Faultier bewegt sich wie Opa
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Ein etwas anderes Sachbuch

Das Faultier bewegt sich wie Opa
Die besten Kindersprüche - immer witzig, manchmal weise und (leider) oft wahr

Das Buch ist eine Zitatsammlung aus ausgewählten Kindersprüchen. ...

Ein etwas anderes Sachbuch

Das Faultier bewegt sich wie Opa
Die besten Kindersprüche - immer witzig, manchmal weise und (leider) oft wahr

Das Buch ist eine Zitatsammlung aus ausgewählten Kindersprüchen. Zu jedem Zitat gibt es eine kurze Aussage oder Erklärung der Autoren. Zusätzlich gibt es zu jedem Kapitel einen kleinen Abschnitt mit Informationen und Lösungen zu den jeweiligen Situationen. Gegliedert sind die Kapitel in verschiedene Bereiche, wie Familie, Tiere oder Geld.

Ich finde das Buch ganz schön für zwischendurch. Für mich ist das jetzt kein Buch in dem man sich verliert und die Zeit vergisst aber für hin und wieder mal ein Kapitel lesen ist es sehr gut geeignet. Die Zitatet sind liebevoll zusammen gestellt und durch die Kommentare der Autoren ensteht so ein humorvolles aber gleichzeitig auch informatives Buch. Einige Themen waren mir dann doch ein bisschen zu lang gehalten aber im großen und ganzen ist es doch ein sehr gelungenes Sachbuch.

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Veröffentlicht am 10.11.2021

Gute Story mit einigen Schwächen

Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.)
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Inhalt:

Als die 17 jährige Bloom durch eine tragische Fügung zur Hüterin des Winterhauses ernannt wird, ändert sich ihr Leben komplett.

Ihr Lebenlang war gehörte sie zu einer der magischen Jahreszeiten ...

Inhalt:

Als die 17 jährige Bloom durch eine tragische Fügung zur Hüterin des Winterhauses ernannt wird, ändert sich ihr Leben komplett.

Ihr Lebenlang war gehörte sie zu einer der magischen Jahreszeiten Familien aber gehörte nie so richtig dazu. Doch mit ihrer Ernennung zur Hüterin wird sie zu einer der wichtigsten Personen in dem labilen Konzept zur Aufrechterhaltung der Weltordnung. Sie muss nach Oslo reisen um das Armulet an den Frühlingshüter zu übergeben und so den Frühling einzuleiten.

Doch das soll sich nicht als zu leicht herrausstellen, denn noch andere wollen sie und das Amulett für ihre eigenen Pläne.


Meinung:

Die Idee hinter dem Buch gefällt mir sehr gut. Ich mag das Konzept der Jahreszeitenhäuser und die magischen Kräfte, die die Mitglieder der Häuser haben um für ihre Jahreszeit zu Sorgen. Auch der Handlungsstrang gefällt mir sehr gut.

Leider hat das Buch für mich einige Schwächen, die ich nicht ignorieren kann.

Besonders auf den ersten 100 Seiten gibt es sehr viele Wiederholungen, die den Lesefluss rapide stören. Immer wieder wird Blooms Beziehung zu ihrer Familie thematisiert und die Bedeutung und Fähigkeiten der einzelnen Jahreszeitenhäuser erklärt. Es wird besser im Laufe des Buches aber gerade am Anfang ist das schon sehr nervig und anstregend.

Bloom als Protagonistin hat mir auf den ersten Seiten ganz gut gefallen und ich hatte auch so etwas wie Mitleid mit ihr und ihrer Situation allerdings habe ich dann auch schnell eine ziemliche Abneigung gegen sie entwickelt. Sie ist ständig nur am meckern und beschwert sich in langen Monologen darüber, wie schlecht sie es doch hat. Zudem ist sie sehr egoistisch und naiv, was dazu führt, dass ich keine wirkliche Bindung zu ihr aufbauen konnte.

Der männliche Protagonist hingegen war mir direkt sympatisch. Seine lockere Art gleicht Blooms anstregenden Charakter ein bisschen aus.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und man kommt schnell und gut im Buch vorran.

Dies hat einen spannenden und guten Einstieg verliert sich dann aber schnell in entloserscheinden Erzählungen und viel unnötigem hin und her. Das Ende war dann wieder sehr spannend und hat mir sehr gut gefallen.

Es reißt zwar die vorherigen Schwächen des Buches nicht raus aber es sorgt für einen kleinen Ausgleich und man klappt als Leser das Buch dann doch mit einem ganz guten Gefühl zu.

Eigentlich hatte ich mir während des Lesens überlegt Band 2 nicht mehr lesen zu wollen aber das Ende von Band 1 zwingt mich diese Entscheidung nochmal zu überdenken.

Im Großen und Ganzen ist es eine gute Fantasygeschichte, die aber einige nicht von der Hand zu weisende Schwächen aufweist. 100 Seiten weniger hätten dem Buch mit Sicherheit gut getan um unnötige Wiederholungen und Handlungsstränge zu vermeiden.

Hätten mir die letzten 150 Seiten nicht so gut gefallen, hätte ich weniger Sterne gegeben aber so 3/5 Sterne für The Lie in your kiss.

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