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Ashleys_Thrillerkabinett

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2018

Grandiose Hörbuchvertonung!

Fuck you very much
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Das Hörbuch zu fuckyouverymuch von AidanTruhen ist mir vom @roninhoerverlag und dem Team von @mainwunder @ninablogaholic als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt worden. Vielen lieben Dank nochmal! ...

Das Hörbuch zu

fuckyouverymuch von

AidanTruhen ist mir vom @roninhoerverlag und dem Team von @mainwunder @ninablogaholic als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt worden. Vielen lieben Dank nochmal! ?
Meiner Meinung nach sollte man dieses Buch unbedingt als

Hörbuch hören! Denn nicht nur die grandiose Vertonung spricht dafür, sondern auch der Schreibstil des Buches! ??? Ich denke, dass die Vibes dieser Story einfach im Hörbuch viel besser rüberkommen. Ausserdem hätte mir keine bessere Stimme für Jack vorstellen können. Eins der besten Hörbücher überhaupt! Allein für die Vertonung würde ich am Liebsten 5 ⭐ geben ???
Jedoch muss ich auch sagen, man sollte mit den richtigen Erwartungen dran gehen ☝? Denn den Leser/Hörer erwartet hier kein typischer

Thriller a la Carter, Gruber & Co., das Ganze geht eher in die Schiene #Gangsteractionkomödie ? Oh ja, es gibt viel abgedrehte Action und auch einige extrem gute Lacher ??? Und dann haben wir ja noch unseren Protagonisten Jack ? Dieser Typ ist so herrlich freaky, aber sowas von sympathisch! Er passt einfach rein, ist für diese Art von Geschichte super ausgearbeitet. Er spricht mit dem Leser, erzählt ihm seine Geschichte und nimmt ihn mit ins Geschehen. Wie als wäre man die kleine Stimme in seinem Kopf ?
FAZIT:
Der Hörbuchsprecher Carsten Wilhelm macht hier einen hervorragenden Job! Besser geht es kaum! ❤
Wer auf knochentrockenen schwarzen Humor, abgedrehte Action und ziemlich freakige Charaktere steht, der ist hier genau an der richtigen Stelle! ???
Für mich persönlich hätte es ein bisschen realistischer sein dürfen. Ausserdem war im Mittelteil etwas die Luft raus und zum Schluss hat mich das ständige "Fuck" doch ziemlich genervt ? Daher gebe ich für die Story 3/5 ⭐

Veröffentlicht am 06.11.2018

Tolle weihnachtliche Kleinstadtatmosphäre!

Winter in Briar Creek
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Um die BriarCreek Reihe von OliviaMiles bin ich schon länger rumgeschlichen ? Und da ich zurzeit in Stimmung bin, habe ich es jetzt mal mit dem ersten Teil #WinterinBriarCreek versucht.
Die weihnachtliche ...

Um die

BriarCreek Reihe von

OliviaMiles bin ich schon länger rumgeschlichen ? Und da ich zurzeit in Stimmung bin, habe ich es jetzt mal mit dem ersten Teil #WinterinBriarCreek versucht.
Die weihnachtliche Kleinstadtatmosphäre kommt super rüber und hinterlässt beim Lesen den Eindruck eines Weihnachtsfilms ❤ Alles ist sehr beschaulich beschrieben, sodass das Kopfkino gut mitlaufen kann.
Die Protagonisten sind etwas gewöhnungsbedürftig, da Luke sich immer wieder etwas im Selbstmitleid verliert und Grace oft total widersprüchlich zu ihren Gedanken handelt (Aber wenn es sich die Protagonisten solcher Bücher leicht machen würden, wären diese ja auch nur 150 Seiten lang ?). Leider stehen die beiden auch nicht wirklich im Vordergrund, da man immer wieder mal die anderen Familienmitglieder begleitet und kennenlernt. Dadurch ist die Story um Luke und Grace ziemlich lang gezogen und oftmals hatte ich dann einfach ein größeres Interesse an den Geschwistern von Grace ?
Und nach dem langen Weg zum Ende hin, ist dieses Ende für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt ? Da habe ich einfach mehr erwartet ?‍♀️
FAZIT:
Hier handelt es sich nicht um einen reinen Liebesroman, sondern auch um eine herzerwärmende chaotische Familiengeschichte zur Vorweihnachtszeit. Das Setting und die Atmosphäre sind traumhaft beschrieben und verleihen dem Ganzen das gewisse Etwas ?? Das lässt dann auch die super Vorhersehbarkeit des Geschehens etwas verblassen.
Obwohl das Buch einige Schwächen hat, ist der Gesamteindruck trotzdem recht positiv ?? Ich hatte Spaß beim lesen und möchte die Familie Maddison auf jeden Fall weiterverfolgen ? Daher liegen auch schon Teil 2-4 hier ??? Von mir gibt es 2,5/5 Sterne!

Veröffentlicht am 17.06.2018

Mal eine etwas andere Perspektive

Das Finkenmädchen
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In "Das Finkenmädchen" geht es ganz klar um mehr als Kindesmissbrauch. Denn der Roman beschäftigt sich eher mit der Frage nach der Schuld und den Folgen eines solchen Übergriffs. Mal ganz anders, wird ...

In "Das Finkenmädchen" geht es ganz klar um mehr als Kindesmissbrauch. Denn der Roman beschäftigt sich eher mit der Frage nach der Schuld und den Folgen eines solchen Übergriffs. Mal ganz anders, wird hier das Geschehen aus Sicht des Opfers und aus der Sicht der Ehefrau des Täters belichtet. Für mich eine sehr interessante aussergewöhnliche Perspektivenwahl! Speziell die Sicht der Ehefrau und die damit einhergehenden Fragen "In wie weit hat oder muss die Frau was mitbekommen haben? Hat sie einfach weggeschaut, weil sie es nicht wahrhaben wollte? Merkt man etwa nicht, wenn der eigene Mann pädophile Neigungen hat? Trägt sie also die Mitschuld?". Fragen, die uns auch oft in den Medien entgegenschlagen!
Aber auch die Auswirkungen auf das Opfer und seine Entwicklung, sowie das Leben nach dem Übergriff, werden hier stark verdeutlicht. Und teils wirklich erschreckend dargestellt!
Die Charaktere werden von der Autorin mit 2 verschiedenen Schreibstilen geschildert. Damit unterstreicht sie immens die Besonderheiten der Protagonistinnen. Denn Felicity, das Opfer, ist schon ein Kind mit "besonderen Bedürfnissen" gewesen und dementsprechend auch als Erwachsene in ihrem Denken und Handeln eher impulsiv und einfach. Der Schreibstil für die Sicht von Felicity war zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, hat für mich aber sehr gut gepasst und den Charakter immer greifbarer gemacht.
Aber auch Rose ist ein ganz besonderer Typ Frau. Die Entwicklung, die sie im Laufe des Buches durchlebt, ist für mich sehr authentisch beschrieben. Jedoch hatte ich aufgrund der sich unterordnenden Hausfrauenart auch oft Probleme ihr Handeln und Denken nachzuvollziehen. Ich konnte mich da leider nicht mit ihr identifizieren, da ich nichts mit dieser willensschwachen devoten Art anfangen kann.
Die Geschichte bzw die Thematik hat mir sehr gut gefallen! Es gibt die ein oder andere Stelle im Buch, die mir ganz schön zugesetzt hat (Beschreibung der Übergriffe aus Felicitys Sicht). Auch wenn diese Übergriffe nicht drastisch ins Detail gehen, bekommt man trotzdem einen Kloß im Hals, da Felicitys unschuldige kindliche Art der Erzählung, das Ganze dem Leser noch intensiver verdeutlichen. Jedoch weist das Buch auch ein paar Längen auf, speziell in der Sicht von Rose.
Das Cover und der Titel passen für mich perfekt zum Inhalt! Denn genauso schön und schlicht diese auch sind, hinterlassen sie tief in einem eine zurückbleibende Traurigkeit und einen Lichtblick! Diese Geschichte ist traurig, erschütternd und schön zugleich, da sie einem nicht die Hoffnung nimmt und runterzieht. Sie hinterlässt Spuren, regt einen zum Nachdenken an und vermittelt Hoffnung auch bei einem solch unfassbar grausamen Thema!
Einen großen Kritikpunkt gibt es leider noch, mir war der ganze Schreibstil zu emotionslos! Besonders das Ende, was als emotionaler Höhepunkt das Buch schön abgerundet hätte, ist in Emotionslosigkeit verpufft! Der gewünschte emotionale Knall, den man von Anfang an erwartet hat, blieb leider aus und das Ende wurde einfach schnell dahergeschrieben! Schade!
Daher gibt es von mir 3/5 Sterne!

  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Spannung
  • Thema
Veröffentlicht am 26.05.2020

Die Erwartungen gingen in eine andere Richtung

Wir haben schon immer im Schloss gelebt
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Ja, ich muss gestehen... trotz Leseprobe habe ich was anderes von diesem Buch erwartet 😅 Denn ich dachte, auch mit WirhabenschonimmerimSchlossgelebt ginge ShirleyJackson in Richtung Spukgeschichte... aber ...

Ja, ich muss gestehen... trotz Leseprobe habe ich was anderes von diesem Buch erwartet 😅 Denn ich dachte, auch mit

WirhabenschonimmerimSchlossgelebt ginge

ShirleyJackson in Richtung Spukgeschichte... aber nein, hier erhält der Leser einen recht verwirrenden Klassiker mit einer sich am Ende herauskristallisierenden wichtigen Thematik/Botschaft! ☝🏻
Die Protagonistin Mary, oder auch Merricat genannt, hat mich von Anfang an an die liebe Wednesday Addams erinnert... Und genauso unsympathisch/sympathisch ist sie mir gewesen 😂 Einen leichten Schauer jagt sie den Leuten über den Rücken und irgendwie traut man ihr nur so weit, wie man sie im Blickfeld hat 🤣👌🏼 Die Familie, das Leben/der Alltag im "Schloss" sowie die dazugehörigen Dialoge stiften teils ziemliche Verwirrung - vieles wirkt surreal, die Dialoge als würden die Leute nicht richtig miteinander sprechen, sondern jeder für sich sein Gespräch führen 🙈 Abrupte Szenenwechsel inklusive 😅👌🏼 Oftmals fragt man sich "Was soll das denn jetzt? Wo geht die Reise denn nun hin und was, verdammt nochmal, möchte Frau Jackson uns damit sagen?!"
Und nachdem das Buch endete, war mein einziger Gedanke "Äh 😅 Wars das? 🤔 Da kommt jetzt nix mehr oder wie?" 🙈😆👌🏼
Trotzdem habe ich der Geschichte gerne gefolgt, was mitunter an der tollen , teils beklemmenden, Atmosphäre lag und dem enthaltenen Verwirrspiel 😊 Dies tröstet auch über die fehlende Tiefe und die offen gebliebenen Fragen etwas hinweg.
Fazit:
Ein verwirrender Klassiker mit wichtiger Thematik auf sportlichen 250 Seiten! Wenn man sich dem Buch ohne Erwartungen widmet und nix gegen verwirrende Dialoge/Szenen hat, wird man bestimmt begeistert sein 👌🏼 Von mir gibts 🌟🌟💫/5 Sterne mit hoher Tendenz zu 3 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2019

Kein Psychothriller, trotzdem unterhaltsam!

Mein Herz so schwarz
2

Vorweg muss ich sagen, wer hier einen #Psychothriller sucht, wird nicht fündig werden. Denn die paar "Psycho-Elemente" im Buch sind nicht der Rede wert und im Grunde sogar ohne wirklich tiefgehenderen ...

Vorweg muss ich sagen, wer hier einen #Psychothriller sucht, wird nicht fündig werden. Denn die paar "Psycho-Elemente" im Buch sind nicht der Rede wert und im Grunde sogar ohne wirklich tiefgehenderen Sinn dahinter - daher leider auch eher überflüssig!
Der Leser findet hier eher ein "Beziehungsdrama", was zwar wenig spannend, aber teils ziemlich interessant gestaltet ist. Aber um an diesen Punkt zu gelangen, muss man sich erstmal durchs erste Drittel kämpfen. Und dieses gestaltet sich doch eher langweilig und uninteressant. Zudem werden die Charaktere allesamt recht unsympathisch dargestellt, was Empathie unmöglich macht. Wäre es keine Leserunde gewesen, hätte ich es an der Stelle wahrscheinlich eher abgebrochen!
Danach steigert sich das Ganze etwas, auch die Charaktere, und es macht Spaß die Geschichte zu ergründen, auch wenn diese für mich von Anfang an vorhersehbar gewesen ist. Wo wir auch schon zum nächsten Kritikpunkt kommen:
Die Auflösung war leider für mich von Anfang an Sonnenklar! Denn es ist eine typische klischeehafte 08/15-Lösung für solch ein Storygeflecht und zudem ist das Ende einfach nur realitätsfremd!
Generell muss ich sagen, die Autorin hat mir hier zu viele Augenrollaspekte eingebaut! Viele der Entwicklungen sind einfach too much! Wohingegen die interessanten "Psycho-Elemente" nur kurz angerissen und dann im Keim erstickt werden - einfach so viel verschenktes Potenzial! Und 0 Atmosphäre!
FAZIT:
Trotz all der Kritikpunkte und der anfänglichen Ödnis habe ich mich in den letzten 2/3 des Buches gut unterhalten gefühlt. Aber eine Glanzleistung war das Buch definitiv nicht! Für mehr als 2,5/5 Sternen reicht es daher auch nicht aus!

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Erzählstl
  • Figuren