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Athene100776

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2020

Schwächer als der Vorgänger

Die Prüfung der Händlerstochter
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Elisabeth ist als Frau erfolgreich mit dem Anfertigen von Kleidern und hat dadurch ein gutes Auskommen. Doch schon stehen die Neider vor der Türe, die sie vernichten möchten.

Ich mag die Bücher von Ellin ...

Elisabeth ist als Frau erfolgreich mit dem Anfertigen von Kleidern und hat dadurch ein gutes Auskommen. Doch schon stehen die Neider vor der Türe, die sie vernichten möchten.

Ich mag die Bücher von Ellin Carsta sehr gerne, ihre Figuren und die Handlungsorte beschreibt sie mit viel Liebe zum Detail.
So ist es auch in diesem Buch.
Schade empfand ich , dass sich die Hauptperson im Vergleich zum ersten Band entwickelt hat und auch gereift ist, allerdings in diesem Buch etwa ab der Mitte nicht mehr an Reife und Stabilität gewinnt. Das tut der Spannung und dem Tempo des Buches zwar nicht ab, aber für mich als Leser war es "Carsta-untypisch".
Der Schreibstil ist wie gewohnt mitreissend , flüssig und sehr angenehm, so dass man als Leser das Gefühl hat, das ganze Geschehen aus sicherer Entfernung zu verfolgen.
Das Ende der Geschichte kam mir jedoch etwas zu schnell und wurde auf wenigen Seiten "abgehandelt", es blieben zwar keine Fragen offen, die diesen Roman betreffen , aber verabschieden konnte ich mich als Leser auch nicht von den einzelnen Charakteren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.01.2020

Edes Reise

Tote Bauern melken nicht
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Die Bauernhofratte Ede ist eigentlich selbst ernannter Pannenhelfer, nachdem er ein Spielzeugmotorrad im Müll gefunden hat, mit dem er nun über den Hof fährt. Doch dann gibt es auf dem Hof eine Leiche ...

Die Bauernhofratte Ede ist eigentlich selbst ernannter Pannenhelfer, nachdem er ein Spielzeugmotorrad im Müll gefunden hat, mit dem er nun über den Hof fährt. Doch dann gibt es auf dem Hof eine Leiche und auch wenn der Tod im eigentlichen Sinne keine Panne ist, so ermittelt Ede dennoch.

Auch wenn die Geschichte kein Krimi im klassischen Sinne ist, so ist sie sehr amüsant und garantiert eine Menge Lachanfälle.

Die Charaktere sind toll beschrieben und auch die Handlungsorte sind mit soviel Liebe zum Detail vorgestellt, dass man als Leser das Gefühl hat, neben Ede zu stehen und alles mit ihm zu erleben.

Es gibt eine Leiche und am Rande sind polizeiliche Ermittlungen, der eigentliche Handlungskern ist jedoch Edes Reise, und die hat es in sich.
Selten habe ich bei einem Buch soviel gelacht und geschmuzelt.

Leser , die leichte Lektüre zum Entspannen und Abschalten suchen und bei einem Krimi keine blutüberströmte Leiche benötigen, die sind mit dieser lustigen Krimikomödie bestens bedient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Lustig und spannend

Gärtner, Gauner, Gänseblümchen
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Isabella und Charlotte ermitteln wieder, es wird langsam Frühling und die Wahl der richtigen Blumen für den Garten ist wichtig. Deswegen ist es gut, dass ein neues Gartenzenter seine Pforten geöffnet hat. ...

Isabella und Charlotte ermitteln wieder, es wird langsam Frühling und die Wahl der richtigen Blumen für den Garten ist wichtig. Deswegen ist es gut, dass ein neues Gartenzenter seine Pforten geöffnet hat. Besonders der soziale Aspekt des Centers schlägt große Wellen, denn ehemals drogenabhängign Jugendlichen wird hier die Möglichkeit gegeben, in ein normales Leben zu starten.
Doch dann findet Charlotte einen vergiftetes Mett in ihrem Garten, das wohl für ihren Hund Balu sein soll, wer tut nur so etwas ?

Bisher habe ich alle Romane um Steif und Kantig gelesen und fühle mich bei den Schwestern so richtig heimisch.
Auch in diesem Band wurde ich nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker gehalten, trotz Krimi gibt es viele lustige und humorvolle Szenen und der Erzählstil fließt gemütlich dahin. Die Spannung kommt auch nicht zu kurz, immer wieder , wenn ich eine Vermutung hatte , so wurde diese widerlegt. Bis zum Ende der Geschichte bleibt das überraschende , aber im Nachhinein logische und nachvollziehbare Ende offen.
Besonders angetan haben es mir die Charaktere , die sich im Vergleich zu den Vorgänger-Bänden stetig weiterentwickeln und so liebenswert beschrieben sind, dass man als Leser das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen.

Ich hoffe noch auf viele weitere Fälle der Schwestern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2019

Interessant

Totengräbers Tagebuch
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Wie sieht der Werdegang und Alltag eines Totengräbers aus ? Was macht diesen Beruf aus und welche Aufgaben beinhaltet er? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch erläutert und leicht verständlich ...

Wie sieht der Werdegang und Alltag eines Totengräbers aus ? Was macht diesen Beruf aus und welche Aufgaben beinhaltet er? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch erläutert und leicht verständlich erklärt.

Da ich sehr gerne Krimis und Thriller lese, war es für mich interessant hinter die Kulissen zu schauen und mir aus erster Hand Erfahrungen und Begebenheiten zukommen zu lassen. Aus diesen Gründen wollte ich dieses Buch lesen und ich wurde nicht enttäuscht.

Für mich war es spannend zu erfahren, welche Aufgaben der Totengräber hat, der in Krimis oder historischen Romanen immer als dunkler Geselle dargestellt wird.

Dank des einfachen , offenen und meist ruhigem Schreibstil des Autors, habe ich nun ein klareres und auch teilweise ein neues Bild dieser Menschen. Als Leser hatte ich das Gefühl, dass der Autor mir seine Geschichte einfach erzählt und wir uns gegenübersitzen würden.

Oft habe ich mir während des Lesens gedacht, dass es so etwas nicht gibt oder dass meine Vorstellung völlig falsch ist.

Ich muss gestehen, ich habe die Reise mit Volker Langenbein durch sein Leben genossen und sehe den Totengräber nun in einem ganz anderen Licht, zumal dieser Beruf nicht nur ausgeübt wird, sondern in meinen Augen eher eine Berufung ist.

Veröffentlicht am 18.10.2019

Wohlfühlkrimi

Der Mann auf der Hallig
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Auf einer Sandbank wird eine Leiche angespült, da sie wohl an Armen und Beinen gefesselt war, ist schnell klar, dass es sich um Mord handelt, doch dann findet die Gerichtsmedizin heraus, dass die DNA des ...

Auf einer Sandbank wird eine Leiche angespült, da sie wohl an Armen und Beinen gefesselt war, ist schnell klar, dass es sich um Mord handelt, doch dann findet die Gerichtsmedizin heraus, dass die DNA des Toten bekannt ist - bekannt durch ein Verbrechen, welches Jahre zurückliegt.....

Ich kenne bisher alle Romane um die Inselkommissarin Lena und muss sagen, dass ich mich auch in diesem Krimi wieder sehr wohl gefühlt habe. Allerdings empfand ich diesen Fall vorhersehbarer, als die Vorgänger-Bände.
Die Charaktere sind sehr anschaulich gezeichnet, so, dass ich als Leser Lena als sehr sympathisch ansah und zügig meine Vorlieben und Abneigungen zu den weiteren Charakteren entwickelte.
Die Handlungsort sind bunt und intensiv beschrieben, da bemerkt man Herzblut und den rauen Seewind.
Die Handlung selber konnte mich in diesem Band nicht völlig überzeugen, ich empfand ihn als zu sehr vorhersehbar und im Vergleich zu den anderen Fällen zu gradlinig laufend, irgendwie schien Lena nicht auf massive Widerstände zu stoßen...

Alles in allem ein sehr angenehmer Krimi , bei dem ich mich wohlgefühlt habe und den ich weiterempfehlen kann.