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Veröffentlicht am 16.05.2026

Kann nicht an Band eins anknüpfen

Die Skaland-Saga, Band 2 - A Curse Carved in Bone
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„Die Skaland-Saga – A Curse Carved in Bone“ von Danielle L. Jensen ist der zweite und finale Teil der Reihe und kann nur in Verbindung mit Band eins gelesen werden, da die Story direkt dort weitergeht, ...

„Die Skaland-Saga – A Curse Carved in Bone“ von Danielle L. Jensen ist der zweite und finale Teil der Reihe und kann nur in Verbindung mit Band eins gelesen werden, da die Story direkt dort weitergeht, wo der erste endet. Ich fand den Auftakt wirklich gut und daher war ich sehr gespannt, wie es rund um Freya und Bjorn weitergeht, aber war schnell enttäuscht. Das Buch war einfach nur anstrengend und wurde erst zum Ende hin angenehmer, auch wenn immernoch nicht gut. Da Bjorn Freya verraten hatte, ist das Vertrauen ziemlich angeknackst, was mehr als deutlich geäußert wird. Es wird unglaublich viel gejammert, weil man sich doch liebt, aber das Vertrauen weg ist, weil man soooo verletzt ist. Aber man fühlt sich immernoch angezogen, aber das geht auf gar keinen Fall. Das war immer die selbe Leier, mindestens die Hälfte des Buches lang und das war einfach nur anstrengend. Ich kann verstehen, dass Freya ihre Probleme mit Vertrauen und allem hatte, aber es war wirklich nur Gejammer. Die Story kam überrhaupt nicht voran. Zwar haben sie Bjorns Mutter besucht und Freya hat andere Schicksalfreie kennengelernt, aber sonst gab es nur viel Gerede und eben das Gejammer. Dazu habe ich oft den Kopf schütteln müssen, weil Dinge passiert sind, die einfach nicht gepasst haben. Zum Beispiel sind Freya und Bjorn in einem Kreis aus Runen gefangen, in dem Snorri getötet wird. Bjorn läuft immer wieder im Kreis, vermeided es zu dem Blutfleck zu gucken oder ihn ausversehen zu betreten. Hat dann aber ein Stelldichein mit Freya genau neben der Stelle, an der sein Vater gestorben ist. Passte für mich nicht. Solche Sachen sich leider häufiger passiert. Dazu kommt, dass irgendwie jeder Charakter hauptsächlich auf sich geachtet hat. Es ging immer darum, was die eine Person will, immer "ich,ich,ich". Das war im ersten Band nicht so. Alles in allem war das Buch einfach nur anstrengend und ich war froh, als es dann durch war. Ich vergebe zwei Sterne, da es zum Ende hin etwas besser wurde.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Keine Tiefe und viele Ungereimtheiten

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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„West of Wicked –Folge deinem Verlangen“ von Nikki St. Crowe ist eine Art Neuauflage vom Zauberer von Oz.
Dorothy Gale wird als Baby weggegeben und lebt seitdem in Kansas. Sie weiß nicht, woher sie wirklich ...

„West of Wicked –Folge deinem Verlangen“ von Nikki St. Crowe ist eine Art Neuauflage vom Zauberer von Oz.
Dorothy Gale wird als Baby weggegeben und lebt seitdem in Kansas. Sie weiß nicht, woher sie wirklich kommt und wünscht sich einerseits mehr vom Leben, als es ihr momentan bietet, andererseits will sie ihrem Onkel und ihrer Tante, die sie aufgezogen haben, weiterhin helfen. Als ein Wirbelsturm sie samt Haus in ein fremdes und verfluchtes Land bringt, muss sie einige Abenteuer überstehen, in denen viele Gefahren auf sie lauern.
Das Buch beginnt sehr ruhig und zeigt das normale und alltägliche Leben von Dorothy. Schnell bemerkt man, dass sie sich mehr für sich wünscht, aber sich gleichzeitig mit dem zufrieden gibt, was sie hat, aus Dankbarkeit ihrer Tante und ihrem Onkel gegenüber. Als sie dann in dem neuen Land erwacht, will sie erst schnell zurück nach Hause finden, allerdings bemerkt sie bald, dass ihr diese Abenteuer gefallen, dass sie endlich Dinge erlebt, was ich auch gut verstehen konnte. Allerdings fand ich es manchmal etwas anstrengend, wie sie es gefühlt jedem Recht machen will. Es war auch oft so, dass sie keine wirkliche eigene Meinung besitzt. Sie kam mir ebenfalls oft sehr naiv vor, aber das lag vielleicht an ihrem recht einfach gehaltenem Leben. Es gab sehr viele Nebencharaktere, sei es der Blechmann, die Vogelscheuche oder die verschiedenen Hexen. Jeder Charakter war unterschiedlich gestaltet und man konnte ein wenig mitraten, ob die Person Doro eher helfen oder behindern möchte. Die Kapitel sind aus den unterschiedlichen Sichten der Charaktere geschrieben, was man entweder mag, weil es so viele verschiedene Sichtweisen gibt, oder man mag es nicht, weil es für viele zu verwirrend ist. Ich fand es okay, weil ich dadurch die verschiedenen Charaktere besser kennenlernen konnte. Gerade den Blechmann fand ich sehr interessant und auch am besten ausgearbeitet. Ich mochte seine Geschichte, die nach und nach ans Licht kam. Doro mochte ich von allen Charakteren irgendwie am wenigsten.
Die Stoy selbst verlief relativ schleppend. Es sind ein zwei Dinge passiert, aber irgendwie war es weitestgehend so, dass man auf der Stelle gelaufen ist. Erst zum Ende hin wurde es recht spannend. Für mich leider zu spät. Das lag aber vor allem auch daran, dass ich sehr oft sehr genervt war. Gerade nach der ersten Hälfte fand ich das Buch sehr anstrengend, da sehr viel unlogisch oder fehlerhaft war. Zum einen die Größenverhältnisse der ganzen Bewohner. Der Blechmann und die Vogelscheuche wurden immer als über zwei Meter beschrieben und fast doppelt so groß wie viele der Einwohner. Dann war einmal ein Charakter, der doppelt so groß wie der Blechmann war, was dann über vier Meter wäre. Da kam also eine Größenrange von einem Meter bis über vier Meter heraus, was ich irgendwie bezweifle. Dann wurde erwähnt, dass der gelbe Pfad an einer Stadt einen Alarm auslöst, wenn dieser betreten wird, was beim Blechmann passiert ist. Was passen würde, wenn dies auch bei Doro und der Vogelscheuche geschehen wäre, aber faszinierender Weise liefen die Einwohner da durch die Straßen, denn dann gab es dort keinen Alarm. In einer Szene sind Doro und die Vogelscheuche geflüchtet und mussten sich beeilen, weil sie verfolgt wurden. Doro geht in ein Haus, wo sie sich erstmal umziehen will und statt das dann direkt drinnen zu machen, sucht sie sich in Ruhe ein Schlafzimmer. Ich fand das so unlogisch. Das hat sich weitestgehend durch das ganze Buch gezogen, aber in dem Abschnitt war es arg schlimm. Auch die Tiefe hat mir gefehlt. Sei es bei den verschiedenen Charakteren, mit wenigen Ausnahmen, als auch bei der Beziehung zwischen Doro und der Vogelscheuche. Dort wurde langsam eine Romanze eingearbeitet, die ich einfach nicht gefühlt habe, weil es für mich nicht gepasst hat. Mich konnte das Buch erst am Ende etwas mitnehmen, ansonsten war es überhaupt nicht meines. Daher vergebe ich nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Trat auf der Stelle

Weavingshaw
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„Weavingshaw“ von Heba Al-Wasity klang für mich sowohl vom Klapptext als auch von der Leseprobe her echt gut. Ich mochte es, wie Leena und der Saint aufeinander getroffen sind. Denn um das Leben ihres ...

„Weavingshaw“ von Heba Al-Wasity klang für mich sowohl vom Klapptext als auch von der Leseprobe her echt gut. Ich mochte es, wie Leena und der Saint aufeinander getroffen sind. Denn um das Leben ihres Bruders zu retten, verkauft sie ihr Geheimnis an den berüchtigten Bram St. Silas, dem Saint der Stille. Sie kann die Gestalten toter Menschen sehen, die als Geister auf der Erde wandeln. Silas geht mit ihr einen Handel ein, dass sie einen Geist für ihn findet. Die Suche führt sie nach Weavingshaw, wo einige Geheimnisse ans Licht kommen und es für alle Beteiligten gefährlich wird.
Den Anfang des Buches mochte ich wirklich sehr gerne. Man hat einiges über Leena und ihre Familie erfahren können, während Silas recht geheimnisvoll wirkte. Ich mochte auch die Interaktionen der beiden zusammen. Das war oft sehr erheiternd und es war schön, wenn der Charakter von Silas durch sein Tun immer weiter ausgebaut wurde. Doch leider zog sich die Geschichte unglaublich. Weavingshaw kam erst nach der Hälfte des Buches vor, was ich durch den Klapptext anders erwartet hätte. Außerdem sucht Silas jemanden, der dort beheimatet war, daher hätte ich angenommen, dass diese Festung, als die es später beschrieben wurde, schon früher drankommt. Stattdessen hat sich das Buch mehr oder weniger im Kreis gedreht und hat beschrieben, wie Leena auf ihren Bruder Rami aufpasst, Silas seinen Geschäften nachgeht und Leena für ihn arbeitet. Sicherlich ist da auch ein wenig was passiert, aber irgendwie hatte ich dennoch das Gefühl, dass das Buch nicht vorwärts kam. Dadurch fiel es mir auch etwas schwerer, die Geschichte zu verfolgen und das Buch weiterzulesen, da es irgendwie durchhing. Auch die Beziehung zwischen Leena und dem Saint kam nicht vorwärts. Ich mochte gerne, wie die beide miteinander agiert haben, da kam es zu dem einen oder anderen Schlagabtausch, aber das war es auch. Es kam auch dort nicht voran und irgendwie hat mir auch die Tiefe gefehlt. Es wurde immer wieder gesagt, dass sie einander durchaus attraktiv finden, aber der Funke ist bei mir nicht übergesprungen, dass dort mehr als nur eine Geschäftsbeziehung sein könnte. Sicherlich haben die beiden sich immer besser kennengelernt und gerade Silas hat sich am Ende geöffnet, auch weil ihm nichts anderes übriggeblieben ist, aber eine richtige Chemie habe ich zwischen den beiden nicht gespürt. Daher kann ich dem Buch auch nur zwei Sterne geben. Mich konnte das Buch leider nicht mitnehmen.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Schwächer als der Auftakt

Sisters of the Sword - Die Magie unserer Herzen
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„Sisters of the Sword – Die Magie unserer Herzen“ von Tricia Levenseller ist der zweite und finale Band der Reihe. Ich habe den ersten Teil vor vier Jahren gelesen, aber ich war wieder sofort in der Geschichte ...

„Sisters of the Sword – Die Magie unserer Herzen“ von Tricia Levenseller ist der zweite und finale Band der Reihe. Ich habe den ersten Teil vor vier Jahren gelesen, aber ich war wieder sofort in der Geschichte drin, da es direkt an den Vorgänger anschließt und es die Autorin geschafft hat, dass die Erinnerungen wieder hochkamen. Da ich Band eins wirklich geliebt habe, weil Ziva als Protagonistin mal so herrlich normal war, mit Selbstzweifeln und allem, war ich wirklich gespannt, wo die Reise noch hingeht. Ich muss aber sagen, dass sie mich dieses Mal wirklich stark genervt hat. Ich mochte ihre Art so gerne, aber in diesem Teil fand ich sie nur anstrengend. An allem hat sie gezweifelt, sei es an sich, an das was sie alle tun oder an ihrer Beziehung mit Kellyn. Sicherlich gehört das zu ihr, aber dieses Mal war es arg viel und egal in welcher Situation sie war. Manchmal hat sie dennoch ihren Mut zusammengenommen und war wieder die Ziva, die ich ins Herz geschlossen hatte. Aber diese Momente waren leider zu wenig. Selbst als Kellyn ihr gezeigt hat, wie sehr er sie liebt, hat sie kurz darauf gedacht, dass ihre Beziehung eh keine Chance hat. Das ging schon fast ins depressive rein und hat es für mich wirklich schwer gemacht, das Buch zu lesen.
Die Geschichte selbst war wieder toll und die Truppe ist von einem Abenteuer ins nächste gerutscht, hat neue Leute kennengelernt, die ich ebenfalls mochte. Und alle haben eine gewisse Entwicklung erfahren. Ziva eben nur teilweise, weil sie immer wieder in ihr altes Ich zurückgefallen ist. Leider. Das Ende fand ich für jeden sehr passend und hat sich gut in den Verlauf der Bücher eingefügt. Daher gebe ich dem Buch nur drei Sterne, da ich die Geschichte sehr mochte.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Nette Idee zum Erlkönig

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Die Idee von dem Buch „Der Prinz des Nachtreichs – Midnight Spy“ von Sandra Regnier fand ich sehr interessant. Ich denke jeder kennt den Erlkönig. Ich persönlich musste ihn mit etwa 14 Jahren lernen und ...

Die Idee von dem Buch „Der Prinz des Nachtreichs – Midnight Spy“ von Sandra Regnier fand ich sehr interessant. Ich denke jeder kennt den Erlkönig. Ich persönlich musste ihn mit etwa 14 Jahren lernen und kann ihn auch über 20 Jahre später noch auswendig. Ich war daher sehr neugierig, wie die Autorin diesen Klassiker neu interpretiert und daraus eine Romantasy gemacht hat.
Letitia ist als Kind von Deutschland nach Nottingham, England, gezogen und nach einem Albtraum lernt sie Will kennen, den Sohn des Erlkönigs. Über die Jahre wächst zwischen den beiden eine Freundschaft heran, sodass sie mit ihm in die Parallelwelt Annwn reisen kann. Dort wird sie, als sie alt genug ist, zur Spionin. Doch sie darf sich niemals verlieben, denn dann kann sie nicht mehr dorthin reisen. Dass gerade Will gefährlich für sie wird, hätte sie nie gedacht. Aber auch eine Verschwörung bringt alles in Gefahr.
Ich fand die Geschichte recht gut gestaltet, sei es mit Letty, wie Will sie nennt, in Annwn als auch in Nottingham. Sie führt zwei sorgsam getrennte Leben, weil niemand von ihren Freunden Will sehen kann. Das führt zu einigen unterhaltsamen Szenen, wie als Will sie in der Jungsumkleidekabine aus dem Spiegel herauslässt. Ich finde nur manchmal nimmt sie das Leben in Annwn zu sehr auf die leichte Schulter. Sie sieht es als Abenteuer und Gefahren kennt sie nicht, obwohl die dort lebenden Wesen sie am liebsten mindestens verskalven würden. Das ist mir manchmal etwas zu naiv. Ich kann aber verstehen, dass sie die Sorgen um ihre Zukunft nach ihrem Abschluss verdrängen will, da sie weiß, dass sich mit Will dann vieles verändern wird. Ihn selbst mag ich auch gerne. Ich habe richtig gemerkt, wie sehr er sich um Letty sorgt und wie wichtig ihm sie ist. Die Nebencharaktere, sei es ihre Freunde oder seine Schwestern, fand ich auch gut gelungen. Auch wenn ich es merkwürdig fand, wie die Schwestern Letty teilweise angegiftet haben, da es hieß, dass sie sich eigentlich verstehen. Ich mochte auch gerne, wie die Unterschiede der zwei Welten aufgezeigt wurden, aber auch die Gemeinsamkeiten.
Ich habe recht schnell geahnt, wie das Buch enden wird, wie was verläuft, aber das war nicht weiter schlimm. Wenn etwas gut geschrieben ist, macht es mir nichts aus, nicht überrascht zu werden. Leider gab es aber viele Fehler, sei es Wortfehler oder auch vom Inhalt her. Zum Beispiel hat Wills Schwester Callisto Daphne, die jüngste, verarztet. Dann stand, dass sie damit fertig war und auf der nächsten Seite stand wieder, dass sie damit fertig war. Oder es heißt es funktioniere keine Technik, wenn Will da ist. Dann ging nicht einmal eine Taschenlampe. Komischerweise konnte Letty an ihre Mutter aber eine WhatsApp verschicken. Solche Sachen stören mich leider. Zudem kam es vor, dass es viele Entwicklungen gab, die dann aber irgendwie nicht weiter verfolgt wurden, wie dass Will Lettys Tante erkannte. Auch hat es mich gestört, dass es immer mal wieder vorkam, wie es einen Szenen-/Zeitwechsel gab, der nicht wirklich passte und das davor, was abgebrochen wurde, nicht wieder aufgenommen wurde. Das fand ich doch recht schade. Alles in allem fand ich das Buch ganz gut, hatte aber auch seine Schwachpunkte, wie eben Lettys Naivität. Daher kriegt das Buch drei Sterne.

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