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Veröffentlicht am 30.09.2025

Viel Gewalt, wenig Fantasy

Zeitbrand: Genesis
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„Zeitbrand – Genesis“ von Eryx Vail wird als Fantasybuch ausgepriesen. Da ich gerne Fantasy lese, war ich sehr gespannt auf das Buch. Am meisten lese ich Romantasy, aber das hatte ich hier nicht erwartet. ...

„Zeitbrand – Genesis“ von Eryx Vail wird als Fantasybuch ausgepriesen. Da ich gerne Fantasy lese, war ich sehr gespannt auf das Buch. Am meisten lese ich Romantasy, aber das hatte ich hier nicht erwartet. Dass ich nach dem Fantasyaspekt suchen muss, dass hätte ich jedenfalls nicht gedacht. Denn außer Drachen, die kaum vorkamen, und zwei drei Zaubersprüche war davon nichts zu lesen.
Im Klapptext werden Rhea und Leycon erwähnt, doch im Buch kommen so viele Charaktere vor, auch sind viele Kapitel aus deren Sicht geschrieben. Ich verstehe, dass Eryx Vail dadurch zeigen wollte, wie es zum selben Zeitpunkt woanders zugeht, aber es wurde doch recht unübersichtlich, vor allem weil einige Namen ähnlich waren. Obwohl ich es gut fand, dass nicht nur das Reich Thalmark gezeigt wurde, sondern auch Korlandia. Die Einwohner jedes Landes fühlen sich besser als die Feinde, aber es wurde recht deutlich, wie viele Parallelen es doch gibt, aber auch welche Unterschiede. Als größte Währung gilt Lebensjahre. Die geben Personen ab, um die Drachen damit zu bereichern. Entweder ist es eine Ehre, wie in Korlandia, oder man wird dafür bezahlt oder gar gezwungen, wie in Thalmark. Dies könnte man auch noch zu Fantasy zählen, aber das war es dann auch. Stattdessen ist das Buch von Gewalt geprägt. Sei es von harmlosen Sachen wie einer gebrochenen Nase über einem Pfahl im Anus, der hinten am Rücken wieder rausgeschoben wird. Dabei ist der Schreibstil sehr ausführlich und detailliert, was bei vielen Schilderungen gut ist, aber dort fand ich es persönlich zu viel. Das muss man mögen und man muss als Leser auch darauf vorbereitet sein. Auch andere Bereiche kommen vor, wie Inzest, Fehlgeburt usw. Es ist in dem Buch wirklich breit gefächert und es gibt kein Kapitel, wo nicht irgendwelche Gewalt oder spezielle Themen vorkommen. Daher war mir auch kein Charakter wirklich sympathisch. Rhea war kaltherzig und hat fragwürdige Dinge gemacht, um es nett zu sagen, Leycon wurde als Schlächter bezeichnet, der in Korlandia wertgeschätzt wurde, aber kam mir manchmal etwas schwächlich und unausgebildet rüber. Man erfährt auch nicht das Alter der Protagonisten, sodass ich mich bei einigen Entscheidungen gefragt habe, ob es zu deren Lebensabschnitt passt. Am Ende wurde von zwei Charakteren das Alter genannt, sodass ich für mich paar Handlungen verstehen konnte, aber schön wäre es gewesen, es zwischendurch zu allen zu sagen. Allgemein werden einige Informationen zurückgehalten. Sicherlich ist es schön, wenn man als Leser direkt in der Geschichte drin ist und keine Langeweile durch eine Fülle von Informationen bekommt, was hier der Fall ist, aber etwas mehr Einblick wäre dennoch schön gewesen.
Ich kann dem Buch nur zwei Sterne geben, da mir einfach so viel gefehlt hat, vor allem die Fantasy. Dazu die extreme Gewalt, die fehlenden Informationen und dass ich mit den Charakteren nicht wirklich etwas anfangen konnte, machten das Buch für mich schwerer zu lesen.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Nette Idee, aber Umsetzung fand ich nicht gut

Silver Elite
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„Silver Elite“ von Dani Francis ist der erste Teil einer Reihe und da ich Dystopien mag, aber selten welche finde, die mich wirklich interessieren, war ich sehr gespannt auf diese Geschichte. Der Klapptext ...

„Silver Elite“ von Dani Francis ist der erste Teil einer Reihe und da ich Dystopien mag, aber selten welche finde, die mich wirklich interessieren, war ich sehr gespannt auf diese Geschichte. Der Klapptext klang jedenfalls sehr vielversprechend.
Wren Darlington gehört zu den Mods, dennoch kann sie das gut verstecken. Als sie von der Company gezwungen wird, am Trainingsprogramm der Silver-Elite teilzunehmen, wehrt sie sich dagegen. Dennoch muss sie die Ausbildung durchlaufen und langsam freundet sie sich mit einigen der Teilnehmer an, die sofort ihren Tod fordern würden, würden sie wissen, wer sie wirklich ist. Und dann gibt es noch ihren Vorgesetzen Captain Cross Redden, der Sohn des Generals, der ihr viel zu sehr unter die Haut geht.
Das Worldbuilding hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich fand es spannend, wie alles aufgebaut ist. Es gab auch einige Nebencharaktere, die ich wirklich gut fand, aber damit hört es auch schon auf. Wren wurde so gut ausgebildet, ihr wurde von klein auf gesagt, dass sie vorsichtig sein muss und dennoch ist sie meistens naiv und teilweise schon dümmlich und es wurde im Verlauf der Geschichte immer schlimmer. Sicherlich kann ich teilweise verstehen, dass sie gewissen Menschen vertrauen möchte, aber sie wird immer wieder daran erinnert, dass sie bei den Feinden ist, die Leute wie sie tot sehen wollen, sagt es sich sogar immer wieder selbst und dennoch trifft sie immer wieder dumme Entscheidungen. Sie ist einfach kopflos und begibt sich in unmögliche Situationen. Die Chemie mit Cross fand ich nicht wirklich gelungen. Es war immer rein körperlich und so wie sie ihn angehimmelt hat und wie ihr Körper durchgehend auf ihn reagiert hat, fand ich es teilweise anstrengend. Zum Ende hin wurde es besser, weil die beiden sich da auch mal richtig kennengelernt und unterhalten haben. Das hat mir die ganze Zeit gefehlt gehabt, da es wirklich nur rein körperlich war, aber daraus so viel gemacht wurde, was ich für mich einfach nicht gesehen habe. Es hat einfach die Tiefe gefehlt. Cross selbst fand ich am Anfang recht interessant. Natürlich war er aufgrund seiner Herkunft gefährlich und er war recht geheimnisvoll, aber nachher war er sehr besitzergreifend, teilweise schon toxisch. Er hat Wren behandelt, als würde sie ihm gehören und sie dürfte andere Männer nicht einmal angucken, so eifersüchtig war er. Einmal hat er seinen Rang ausgenutzt, um einen Soldaten weit weg zu schicken, nur weil er Wren angefasst hat. Die Nebencharaktere fand ich sehr gut gelungen. Sei es Ivy, die Wren als Nebenbuhlerin um Cross sieht, oder auch Roe, der Halbbruder von Cross. Am liebsten mochte ich allerdings Kaine, da ich ihn recht unterhaltsam fand. Er gab mir immer wieder etwas zu schmunzeln.
Die Story selbst hat mehr vor sich hingedümpelt. Es gab sicherlich immer wieder Szenen, die spannend waren und die Ruhe gestört haben, aber sonst ist nicht wirklich etwas passiert, da der Fokus auf Wrens Ausbildung lag. Es wurde geschrieben, wie sie Freunde findet, wie sie aufmüpfig ist, etwas lernt, etc., aber wirklich vorwärts kam die Geschichte erst gegen Ende. Außerdem fand ich sehr vieles fragwürdig. Es wird immer wieder erwähnt, wie gut die Company ist und dann sind so viele Mods unerkannt drin. Zudem wird gesagt, wie gut die Silver Elite ist, dass es nur die Besten der Besten sind, und dann kommen die frisch von ihrer Ausbildung, die nur wenige Monate geht, da rein und dürfen direkt große Missionen machen. Für mich klang es anfangs eher so, als würden sie eine langwierige Ausbildung bekommen, um so gut zu werden, dass sie in diese Elite rein dürfen, aber das war dann nicht der Fall. Vieles kam mir unausgereift und wenig durchdacht vor. Dadurch und weil Wren und Cross sehr lange Zeit überhaupt keine Chemie hatten, kann ich dem Buch nur zwei Sterne geben. Es war eine nette Idee, aber mehr leider nicht. Außerdem gab es viele Fehler in dem Buch, sodass es dringend noch einmal bearbeitet werden sollte.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Charaktere waren nicht meines

Wie die Luft zum Atmen
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„Wie die Luft zum Atmen“ von Brittainy C. Cherry lag schon länger bei mir rum, da mich der Klapptext sehr angesprochen hatte und ich viel Gutes von der Autorin gehört hatte. Zwischenzeitlich hatte ich ...

„Wie die Luft zum Atmen“ von Brittainy C. Cherry lag schon länger bei mir rum, da mich der Klapptext sehr angesprochen hatte und ich viel Gutes von der Autorin gehört hatte. Zwischenzeitlich hatte ich zwei andere Bücher von ihr gelesen, sodass ich gespaltener Meinung war, da mich eines sehr begeistern und das andere überhaupt nicht ansprechen konnte.
Elizabeth hat vor einem Jahr ihren Mann verloren und kehrt mit ihrer Tochter zurück ins eigene Haus, als sie einen Hund anfährt. Dadurch lernt sie ihren neuen Nachbarn Tristan Cole kennen, vor dem alle sie warnen. Tristan selbst hat seine Frau und seinen Sohn bei einem Unfall verloren und zieht sich seitdem zurück. Die beiden kommen sich durch den gemeinsamen Verlust näher, zum Unmut aller.
Es gab bewegende Momente, gerade auch wenn Tristan an seine Familie denkt, da die Kapitel entweder aus seiner oder Elizabeths Sicht geschrieben wurden, sodass die Gefühle und Gedanken gut rüberkamen. Aber der Großteil des Buches war einfach nur anstrengend, gerade durch die ganzen Charaktere wie Faye, die vulgär und kindisch war. Vor allem hat sie ihre Meinung zu Tristan extrem schnell geändert. Erst war er ein Monster, dann plötzlich ihr bester Freund und dann sollte sich Liz, so wurde Elizabeth von ihren Freunden genannt, wieder von ihm fern halten. Allgemein kamen die Charaktere kindisch rüber. Es gab auch unglaublich viel Hin und Her. Sicherlich leben solche Bücher davon, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas geschrieben wird und hier fand ich es nicht gelungen. Auch wie Liz und Tristan sich gegenseitig benutzen und wie schnell sich ihre Gefühle füreinander ändern fand ich unglaubwürdig. Das Ende fand ich ebenso unpassend. Das war dann einfach zu viel Drama und zu gestellt. Das war alles einfach zu viel, sodass ich ich froh war, dass das Buch schnell durch war. Zum Glück ließ sich das Buch gut lesen und es gab schöne Momente, gerade durch Liz´ Tochter Emma. Alles in allem dennoch zu wenig, daher vergebe ich zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

War nicht meines

Solitude 1: Devour the Light
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„Solitude – Devour the Light“ von F. M. Winkel ist der erste Teil einer Reihe und klang richtig gut. Ich lese am Liebsten Romantasy und da es sich in dem Buch um eine Schattenassasine und dem Schattengott ...

„Solitude – Devour the Light“ von F. M. Winkel ist der erste Teil einer Reihe und klang richtig gut. Ich lese am Liebsten Romantasy und da es sich in dem Buch um eine Schattenassasine und dem Schattengott höchstpersönlich handelt, war ich sehr neugierig. Leider erfolgte die Ernüchterung sehr schnell und auch wenn ich mich bemüht habe, das Buch zu mögen, war es leider nicht meines. Dabei war Enean als Schattengott noch das Beste und meistens sehr erheiternd. Seine Interaktionen mit der Assasinin Louve fand ich ganz angenehm. Er selbst sieht sich als Monster und sein Erscheinungsbild im Schattenreich gibt das auch her, auch wenn ich bei der Beschreibung nicht ganz verstanden habe, wie er dort aussieht. Louve selbst kann nur Auren sehen. Dennoch hat es für mich oft so geklungen, als würde sie wie jeder andere sehen können. Sie bemerkt, wenn sich jemand an der Nase kratzt, läuft durch die Gegenden ohne irgendwelche Probleme usw. Das fand ich manchmal schon sehr merkwürdig. Außerdem bemerkt sie Dinge, hinterfragt sie kurz und dann werden die nie wieder angesprochen anstatt diese aufzudecken, weil dort eindeutig etwas nicht stimmt. Aber so geht es das ganze Buch über: es passiert etwas, es kommen Fragen auf, aber denen wird nicht mehr nachgegangen. Oftmals habe ich mich gefragt, ob wirklich alle so dumm sind bei den Schattenassasinen, denn so kam es leider oft rüber.
Die Story selbst dümpelt vor sich her. Es passieren zwar immer wieder Dinge, aber wirklich vorwärts kommt es nicht. Es wird auf die Beziehungen von Louve mehr wert gelegt, sei es mit Enean, mit ihrem Verlobten Wren oder die anderen Assasinen, die weitestgehend gemein zu ihr sind. Aber mich konnte das Buch zu keiner Zeit wirklich mitnehmen. Es gab zwar ein zwei Szenen, die ich gut fand, vor allem wenn Enean mit Prejudice agiert oder wie er mit seinem kleinen Bruder, der übrigens sehr süß war, umgeht, aber es war viel zu wenig. Ich habe mich mehr durchgequält, als dass ich das Buch wirklich genossen habe. Daher gibt es von mir nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Alles recht enttäuschend

A City of Flames
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„A City of Flames – Glühende Rache“ von Rina Vasquez ist der Auftakt einer Reihe rund um Gestaltenwandler.
Als Naras Dorf von einem Drachen angegriffen wird, sieht sie das als Chance, sich für den Tod ...

„A City of Flames – Glühende Rache“ von Rina Vasquez ist der Auftakt einer Reihe rund um Gestaltenwandler.
Als Naras Dorf von einem Drachen angegriffen wird, sieht sie das als Chance, sich für den Tod ihres Vaters zu rächen. Doch der Drache reagiert auf sie, sodass sie als Nachzüglerin eine Ausbildung zur Venatorin machen darf. Diese beschützen die Menschen vor magischen Kreaturen. Dabei kommt sie ihrem Ausbilder Lorcan näher, aber auch dem Gestaltenwandler Darius, der sich als Dieb einen Namen gemacht hat.
Es war etwas schwer, in das Buch hineinzukommen, was vor allem an den Namen der Brüder lag. Diese waren einfach viel zu ähnlich, denn sie hießen Idris, Illias und Iker. Zwar waren alle drei vom Charakter her ziemlich unterschiedlich, aber ich musste dennoch immer überlegen, wer wer ist. Da hätte es wirklich geholfen, wenn die drei nicht so ähnliche Namen bekommen hätten. Die drei haben mir von allen aber auch irgendwie am Besten gefallen, denn Nara fand ich teilweise recht anstrengend. Sie hat sich an keine Regeln gehalten, hat immer das gemacht, was sie wollte, obwohl diese Ausbildung angeblich ihr Traum war, hat andauernd etwas gegen die Vorgesetzten gesagt usw. Ich fand es etwas nervig. Sicherlich sollte es aufzeigen, dass sie stark und selbstbewusst ist, aber ich fand es hat eher gezeigt, wie unreif und aufmüpfig sie war. Irgendwie galten die Regeln auch nie für sie. Die ganze Truppe sollte sich versammeln, aber nicht Nara. Die durfte gemütlich mit ihren Brüdern in der Stadt sein. So ging es die ganze Zeit. Auch die Beziehung zu Larcan war für mich nicht sonderlich gelungen. Ich fand es gab keine wirkliche Chemie zwischen den beiden. Vielleicht kam mir das auch so vor, weil es recht schnell ging zwischen den beiden und es keine Entwicklung zu sehen gab. Da hat sie mir mit Darius besser gefallen. Das lag vor allem daran, dass die Wortgefechte recht unterhaltsam waren. Die beiden haben sich immer wieder etwas an den Kopf geschmissen, was recht amüsant war. Aber auch dort war die romantische Ader, meiner Meinung nach, nicht wirklich gegeben.
Die Story selbst war recht einfach gehalten. Irgendwie habe ich davon mehr erwartet. Erst zum Ende hin passierten wirklich Dinge. Was vorher geschehen war, wurde immer recht schnell abgehandelt. Die Kämpfe mit den Drachen war ein Witz. Man sollte annehmen, dass diese ein wenig stärker sind, vor allem weil sie auch Magie beherrschen, aber die wurden so schnell getötet, dass sie extrem schwach rüberkamen. Das fand ich überhaupt nicht gelungen. Die Wendungen waren okay, aber konnten mich ebenfalls nicht mitreißen, sodass das Buch sich dann ein wenig gezogen hat. Dazu kam der Schreibstil, der mich nicht überzeugen konnte. Alles in allem war das Buch recht enttäuschend, sodass ich zwei Sterne vergebe.

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