Profilbild von BUCHimPULSe

BUCHimPULSe

Lesejury Star
offline

BUCHimPULSe ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BUCHimPULSe über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2022

Eine Romantic Comedy vom Feinsten!

Just One Mistake: Verliebte Mädchen haben einen Plan B ...
0

Erste Sätze:
Als ich Kyle Kingston vor einigen Monaten zum ersten Mal gesehen hatte, wusste ich, dass ich mit ihm einen Fehler begehen würde. Einen, der viel Spaß versprach, doch Fehler blieb Fehler.

Meine ...

Erste Sätze:
Als ich Kyle Kingston vor einigen Monaten zum ersten Mal gesehen hatte, wusste ich, dass ich mit ihm einen Fehler begehen würde. Einen, der viel Spaß versprach, doch Fehler blieb Fehler.

Meine Meinung:
Eine Romantic Comedy (RomCom) vom Feinsten präsentiert uns die Autorin Jana Aston in „Just One Mistake“. Dabei geht es im 4. Band der deutschen Just-One-Reihe wieder spritzig, witzig und auch manchmal – wie für das Genre üblich – überspitzt zu. Die Handlung wird aus Sicht der Protagonisten in der Ich-Perspektive erzählt, während die Seiten nur so dahinfliegen.

Das Buch kann zwar unabhängig von anderen Teilen der Reihe gelesen werden, jedoch finde ich, dass der Genuss größer ist, wenn man auch „Just One Night“ (Band 1) gelesen hat. Denn die Handlungen der Bücher spielen zeitgleich und handeln von Zwillingen als Protagonistinnen. Während Daisy sich also auf die Suche nach dem Vater ihres Babys, einem One-Night-Stand, macht, überredet sie ihre Zwillingsschwester, bei der Arbeit für sie einzuspringen.

Aber Daisys Plan B, Kyle nur von der Schwangerschaft zu berichten und wieder zu verschwinden, geht so gar nicht auf. Und so kommt es, dass aus einer erfundenen Verlobung eine tatsächliche Heirat wird. Während Daisy sich langsam an das Eheleben gewöhnt, ist Kyle ihr gegenüber sehr fürsorglich und immer für sie da. Doch eine Rivalin um Kyles Gunst macht Daisy das Leben schwer.

Daisy und Kyle haben mir zusammen wirklich sehr gut gefallen. Da stimmte eindeutig die Chemie und man konnte das erotische Knistern fast spüren. Und zum Ende hin fand ich die Geschichte einfach nur zum Niederknien. Ich liebe nämlich RomComs und bin froh, dass nun endlich dieses Buch erschienen ist. Ich hoffe, dass noch weitere Bücher von Jana Aston folgen werden.

Fazit:
„Just One Mistake“ ist eine spritzige und witzige Romantic Comedy mit einem Protagonistenpaar, bei dem eindeutig die Chemie stimmt und das erotische Knistern schon fast spürbar ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2022

Ein CEO, eine Fotojournalistin und ganz viel Eishockey!

Dominik (Arizona Vengeance Team Teil 6)
0

Erste Sätze:
Es gibt Leute, die glauben, mich zu kennen. Sie sehen einen Mann, der großzügig mit seinem Geld und seiner Aufmerksamkeit umgeht, und denken, dass sie mich beherrschen können. Sie irren sich. ...

Erste Sätze:
Es gibt Leute, die glauben, mich zu kennen. Sie sehen einen Mann, der großzügig mit seinem Geld und seiner Aufmerksamkeit umgeht, und denken, dass sie mich beherrschen können. Sie irren sich.

Meine Meinung:
Diesmal darf zwar kein Eishockey-Spieler dafür aber der milliardenschwere Besitzer des Eishockey-Teams in „Dominik“ sein Glück finden. Dabei geht es im 6. Band der Arizona-Vengeance-Reihe gewohnt berührend und emotional zu.

Die Protagonisten könnten nicht unterschiedlicher sein, gefielen mir beide jedoch sehr gut. Willow ist eine starke Persönlichkeit, die unabhängig ist und sich nichts sagen lässt. Sie arbeitet als Fotojournalistin und nimmt auch mal Aufträge in gefährlichen Gebieten wie z.B. Afghanistan an. Aufgrund ihres Berufs ist sie ständig unterwegs und hat keine eigene Wohnung, sondern kommt zwischen Fototerminen bei ihrem Bruder oder ihren Eltern unter.

Während Willow jedoch eine glückliche Kindheit hatte, ist Dominik nach dem Tod seiner Eltern in einem Heim aufgewachsen. Er hat sich aber hochgekämpft und ist nun ein Selfmade-Milliardär und CEO eines großen Unternehmens. Unter anderem ist er der Besitzer der Arizona Vengeance, die kurz davorstehen, eine Meisterschaft zu gewinnen. Für Willow und Dominik sollte es nur eine kurze, erotische Affäre werden, doch meiner Meinung nach bemerkt man schnell, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt und so kommen dann auch starke Gefühle ins Spiel.

Besonders gut fand ich, auch wenn es sich beim Hauptcharakter nicht um einen Profispieler handelt, dass doch durch die laufenden Meisterschaftsspiele viele Eishockey-Szenen vorkommen. Und was für ein emotionaler Schluss, einfach wundervoll, berührend und zum Mitfiebern. Die Reihe scheint von Buch zu Buch besser zu werden und ich kann den nächsten Band kaum abwarten.

Fazit:
In „Dominik“ darf diesmal der Besitzer des Eishockey-Teams sein Glück finden. Trotzdem kommen die Eishockey-Szenen nicht zu kurz, während die Liebesgeschichte gewohnt berührend und emotional ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.06.2022

Schreiner trifft auf Schreinerin in familiärer Kleinstadtatmosphäre!

New Hope - Das Schimmern des Glücks
0

Erste Sätze:
Noch bevor ich einen Fuß auf den asphaltierten Weg setzen konnte, der in Schlangenform durch einen Vorgarten auf das zweistöckige Haus führte, kam mir nicht nur eine ganze Armada an chinesischen ...

Erste Sätze:
Noch bevor ich einen Fuß auf den asphaltierten Weg setzen konnte, der in Schlangenform durch einen Vorgarten auf das zweistöckige Haus führte, kam mir nicht nur eine ganze Armada an chinesischen Schimpfwörtern entgegen, sondern auch ein weiteres Möbelstück flog auf den getrimmten Rasen. Autsch.

Meine Meinung:
Erneut eintauchen in eine familiäre Kleinstadt-Atmosphäre kann man in „Das Schimmern des Glücks“. Im 3. Band der New-Hope-Reihe, in deren Mittelpunkt die Familie Campbell steht, werden jedoch auch wichtige Thema wie Vorurteile und Vergangenheitsbewältigung angesprochen, während es zeitgleich romantisch und berührend zugeht. Die Handlung wird dabei abwechselnd aus Sicht der Protagonisten in der Ich-Perspektive erzählt.

Ich muss gestehen, dass es mir die Protagonistin Payton sehr schwer gemacht hat, sie zu mögen. Sie war mir zu direkt, impulsiv und hat nicht immer über die Folgen ihres Handels nachgedacht. Zudem fühlt sie sich als Frau von Männern oft angegriffen, vor allem im Beruf als Schreinerin, einem typischen Männerjob. Erst sehr spät kann man wirklich verstehen, warum sie so schlecht von Männern denkt. Etwas warm wurde ich dann mit ihr, als Gefühle für Braxton ins Spiel kommen.

Braxton ist da das totale Gegenteil von Payton. Ich mochte ihn schon wahnsinnig gern im ersten Band der Reihe und war froh, nun seine Geschichte lesen zu können. Er ist einfach umwerfend und ein toller Vater, Arbeitgeber, Bruder und Freund. Er kümmert sich fürsorglich um seine Tochter als Alleinerziehender und hat sich schon in jungen Jahren als Schreiner selbständig gemacht. Natürlich macht er sich Sorgen um seine Existenz und die Zukunft seiner Tochter, als ihm Payton Konkurrenz macht. Zudem trägt er ein großes Päckchen aus der Vergangenheit mit sich rum, das er erst mal bewältigen muss.

Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte hat mir dagegen sehr gut gefallen und zum Schluss auch sehr berührt. Was habe ich mit Braxton mitgefiebert und mitgelitten. Schön fand ich auch, dass man liebgewonnene Charaktere wiedertrifft und andere neu bzw. besser kennenlernt. Ein gelungenes Buch, dass mich sehr gerne nach New Hope zurückkehren lassen hat und in Zukunft auch wieder lässt.

Fazit:
„Das Schimmern des Glücks“ ist eine berührende und sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte, die von ihren sympathischen Charakteren und dem familiären Kleinstadt-Feeling lebt, während auch Vorurteile und schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit bewältig werden müssen.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2022

City-Boy trifft auf Hippie-Girl mit Kleinstadt-Feeling!

New Hope - Das Gold der Sterne
0

ERSTE SÄTZE:
Ich atmete tief ein und kräftig wieder aus. Mit einer geschmeidigen Bewegung wechselte ich von der Kobra-Position in den herabschauenden Hund. Das Rauschen des Windes, der die dichten Kiefern ...

ERSTE SÄTZE:
Ich atmete tief ein und kräftig wieder aus. Mit einer geschmeidigen Bewegung wechselte ich von der Kobra-Position in den herabschauenden Hund. Das Rauschen des Windes, der die dichten Kiefern des Waldes umspielte, begleitete meine Atmung, und die Energie floss durch meinen Körper.

MEINE MEINUNG:
Eine wundervolle Romance mit Kleinstadt-Feeling erwartet den Leser in „Das Gold der Sterne“, denn im 1. Band der New-Hope-Reihe verschlägt es einen Rockstar in einen kleinen Ort, um wieder zu sich selbst zu finden. Die Autorin Rose Bloom sorgt dabei für viele berührende und romantische Momente, während die Handlung abwechselnd aus Sicht der Protagonisten in der Ich-Perspektive erzählt wird.

Nachdem der Rockstar Wyatt wiederholt über die Stränge geschlagen hat und sogar in eine Schlägerei verwickelt war, schickt ihn seine Managerin nach New Hope. Ohne Alkohol und Partys in einem kleinen Kaff begraben zu sein, gefällt ihm so gar nicht und er lässt auch keine Minute verstreichen, um dies allen zu zeigen. Eine Blockade verhindert zudem, dass er wieder Lieder komponieren kann.

Das genaue Gegenteil ist dagegen Lake, bei deren Eltern Wyatt in New Hope untergekommen ist. Sie mag die einfachen Dinge des Lebens, hilft gerne anderen Menschen und hat eine liebevolle Familie und Freunde. Nur ihren eigenen beruflichen Weg hat sie noch nicht gefunden. Als sie es nach anfänglichen Startschwierigkeiten schafft, Wyatt die schönen Seiten von New Hope zu zeigen, knistert es gewaltig zwischen ihnen.

Die Liebesgeschichte zwischen dem City-Boy und dem Hippie-Girl, wie sich Lake und Wyatt gegenseitig nennen, entwickelt sich zwar nur langsam, passt aber meiner Meinung nach wundervoll zum malerischen Setting und der Grundstimmung des Buches. Auch die Entwicklung der Charaktere hat mir gut gefallen. Nachdem Lake immer wieder nach kurzer Zeit ihren Job verloren hat, weiß sie nun endlich, was sie machen möchte und bringt auch den Mut dazu auf, für ihre Träume einzustehen. Vor allem aber konnte Wyatt mich überzeugen. Nach und nach schafft er es, sein Verhalten zu ändern, Freunde zu finden und zu lernen, was wirklich wichtig im Leben ist. Doch dann trifft Lake eine folgenschwere Entscheidung, bei der ich sie am liebsten geschüttelt hätte.

Insgesamt bietet dieser Liebesroman schöne Lesestunden, die mir Lust auf weitere Bücher der Reihe gemacht haben.

FAZIT:
„Das Gold der Sterne“ ist eine wundervolle, sich langsam entwickelnde Romance, die mit Kleinstadt-Feeling, reichlich berührenden und romantischen Momenten sowie gelungenen Protagonisten aufwartet.

BEWERTUNG:
4,5 von 5 Punkten

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2022

Urban Fantasy mit Kriminalfall und übernatürlichen Wesen!

Magic Sparks
0

Erster Satz:
Nichts ist befriedigender, als mit einem Glas Rotwein auf dem Sofa zu kuscheln und mit seinem Freund über die beste Methode zu diskutieren, wie man einen knurrenden Kerl von gut eins achtzig ...

Erster Satz:
Nichts ist befriedigender, als mit einem Glas Rotwein auf dem Sofa zu kuscheln und mit seinem Freund über die beste Methode zu diskutieren, wie man einen knurrenden Kerl von gut eins achtzig überwältigt, der mit einer Machete bewaffnet ist.

Meine Meinung:
Ein Kriminalfall, London und übernatürliche Wesen machen den besonderen Reiz von „Magic Sparks“ aus. Der 1. Band der Urban-Fantasy-Reihe „Firebrand“ wird dabei aus Sicht der Protagonistin in der Ich-Perspektive erzählt, während sich der Schreibstil locker leicht lesen lässt.

Gleich ihr erster Arbeitstag bei der Supernatural-Squad, einer Abteilung der Polizei für übernatürliche Wesen, läuft nicht so, wie es sich Emma Bellamy vorgestellt hat. Sie ist sehr ehrgeizig und hat damit gerechnet, in einem anderen Amt eingesetzt zu werden. Aber auch wenn die Supes-Squad nicht ihr Wunscheinsatzort war, versucht sie weiterhin ihr Bestes zu geben. Doch dann wird sie ermordet und wacht einige Stunden später im Leichenschauhaus auf. Nun muss sie nicht nur ihren Mord aufklären, sondern auch ihren Ausbilder suchen, der verschwunden ist. Während der Ermittlungen steht ihr der geheimnisvolle Vampir Lukas, der sich nicht abschütteln lässt, zur Seite.

Die Auflösung des Kriminalfalls war mir zwar etwas zu einfach gehalten, dafür konnte die Autorin Helen Harper mit einer faszinierenden Welt bei mir punkten. Verschiedene übernatürliche Wesen leben offen unten den Menschen und haben sogar in London ihre eigenen Viertel. Der Schwerpunkt liegt hier auf den Vampiren und Werwölfen und ich bin gespannt, ob man in den nächsten Bänden auch mehr über die anderen Wesen erfährt, vor allem in Bezug auf Emma. Denn man kann sich zwar vorstellen, um welches Wesen es sich handelt, trotzdem bin ich schon ganz neugierig, mehr über sie zu lesen. Und auch Lukas, mit dem Emma eher widerwillig zusammenarbeitet, ist ein interessanter Charakter, den ich auch besser kennenlernen möchte.

Insgesamt also ein gelungenes Buch, das eindeutig Lust auf weitere macht, so dass ich mich nun auf den nächsten Band der Reihe freue.

Fazit:
„Magic Sparks“ kombiniert gekonnt einen Kriminalfall in London mit einer faszinierenden übernatürlichen Welt, die noch einiges Potenzial bietet.

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere