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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2022

Vier Generationen von Amazonen

Machen wir es wie Miss Marple! -1
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Tessie versteht sich weder mit ihrer Mutter Lea, noch mit Tochter Polly sehr gut. Nur ihre Enkelin Rina halt zu allen Frauen der Familie Kontakt. Die vier sagen, dass sie von Amazonen abstammen und vor ...

Tessie versteht sich weder mit ihrer Mutter Lea, noch mit Tochter Polly sehr gut. Nur ihre Enkelin Rina halt zu allen Frauen der Familie Kontakt. Die vier sagen, dass sie von Amazonen abstammen und vor allem Rina hat noch besondere Fähigkeiten, die ihr bei Ermittlungen helfen. Und zu ermitteln gibt es bei diesen Frauen einiges. Langweilig wird es ihnen sicher nicht. Anfangs noch räumlich getrennt, wohnen die Generationen bald alle zusammen und trotz einiger Spannungen klappt das ziemlich gut. Gerade dann, wenn ein Verbrechen aufzuklären ist, dann müssen Amazonen sich auch gegenseitig unterstützen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich habe nun schon einige Bücher der Autorin lesen dürfen und bei dem Schreibstil habe ich mich gleich wieder an andere Bücher erinnert gefühlt, die mir gut gefallen haben. Gut gefallen hat mir auch, dass es in diesem Buch auch wieder jüngere Ermittler gibt, die die Erwachsenen sehr gekonnt unterstützen. Die Geschichten selber sind schon spannend, kommen aber ohne Mord und sonstige wirklich schreckliche Themen aus, so dass ich es auch sehr entspannend fand, sie zu lesen. Wenn man gemütliche Krimigeschichten mag, dann kann ich das Buch sehr empfehlen und bin selber schon gespannt auf die Fortsetzung. Auch das Cover gefällt mir. Es passt zum Thema und auch zu den anderen Büchern der Autorin.

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Veröffentlicht am 22.05.2022

Traum von einem anderen Leben

The Truest Thing - Jeder Moment mit dir
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Emery ist in den kleinen Küstenort Hartwell gelandet, weil ihre Großmutter ihr da ein Haus vererbt hat, das Emery zu einer Buchhandlung umfunktioniert hat. So hat sie sich ihren Traum erfüllt. Leider ist ...

Emery ist in den kleinen Küstenort Hartwell gelandet, weil ihre Großmutter ihr da ein Haus vererbt hat, das Emery zu einer Buchhandlung umfunktioniert hat. So hat sie sich ihren Traum erfüllt. Leider ist die junge Frau unheimlich schüchtern und schafft es nicht gut, sich in dem Ort Freunde zu suchen. Nur bei Jack Devlin ist sofort eine Anziehungskraft spürbar, allerdings wird sie vor ihm auch gewarnt, weil er nur mit Touristinnen ausgeht und sowieso keine feste Bindung eingeht. Aber trotzdem kann Emery mit Jack reden und das gelingt ihr wegen ihrer Schüchternheit nicht bei vielen Menschen. Auch ihren Freundeskreis findet sie erst, nachdem sie schon viele Jahre in Hartwell lebt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Emery ist zwar reich, aber unglaublich schüchtern und deswegen kann sie ihr Leben nicht wirklich genießen. Trotzdem fühlt sie sich in Hartwell wohl und nach einiger Zeit kann sie sich auch bestimmten Personen gegenüber mehr und mehr öffnen. Das gilt natürlich auch und vor allem für Jack, der aber viele Probleme in seiner Familie hat und deswegen Emery nicht nahe sein möchte. Die Gefühle zwischen den Protagonisten kann ich sehr gut verstehen und nachvollziehen und das ist mit in solchen Büchern immer sehr wichtig. Auch das Cover gefällt mir sehr gut.

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Veröffentlicht am 10.05.2022

Ich möchte auch nach Eden Bay

Ein bisschen Abenteuer, bitte!
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Maya empfindet sich als total langweilig, vor allem seit ihr Ex-Freund ihr dies auch so gesagt hat. Als sie dann ihrer Schwester auch noch die Hochzeit versaut hat, flüchtet sie aus Boston und landet in ...

Maya empfindet sich als total langweilig, vor allem seit ihr Ex-Freund ihr dies auch so gesagt hat. Als sie dann ihrer Schwester auch noch die Hochzeit versaut hat, flüchtet sie aus Boston und landet in dem kleinen Ort Eden Bay, wo sie für vier Wochen mal abschalten möchte. Dort hat sie auch einen schlechten Start, als sie kurz vor Erreichen des Ortes mit dem Auto liegen bleibt und in der Kneipe, in die sie geht, Nathan kennenlernt, der bei der Feuerwehr und ihr neuer Nachbar ist. Er ist zu ihr zwar nicht direkt hilfsbereit, aber trotzdem findet Maya ihn immer sympathischer, je näher sie ihn kennenlernt. Da sie sowieso aus ihrem bisherigen Leben ausbrechen möchte und ein Abenteuer sucht, hat sie sich dafür Nathan ausgesucht. Der schweigsame Mann, der in der ganzen Stadt als Held gefeiert wird, hat aber auch seine eigene Geschichte zu verarbeiten und das gelingt ihm nicht ganz so gut. Maya möchte ihm helfen, aber im Annehmen von Hilfe ist Nathan nicht gerade gut. So entstehen Spannungen zwischen den beiden Protagonisten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist natürlich von Anfang an recht klar, wie es ausgeht, aber dadurch, dass Mayas und auch Nathans Geschichte mehr und mehr erzählt wird, ist es auch sehr interessant. Mich interessiert immer, wie die Protagonisten zu den Menschen wurden, die sie in der Geschichte sind. Und das wurde hier sehr gut und auch stimmig erzählt. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, wenn man Liebesgeschichten mag, in denen auch die Protagonisten und deren Gefühle gut beschrieben werden. Auch das Cover gefällt mir.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Ein schöner Abschluss der Reihe

Bibi Leben eines kleinen Mädchens
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Bibi wird in diesem Buch fast erwachsen. Auf jeden Fall fängt nach der Konfirmation, um die sich die Verschworenen vorher viele Gedanken machen, der Ernst des Lebens an. Bei Bibi hilft die Großmutter und ...

Bibi wird in diesem Buch fast erwachsen. Auf jeden Fall fängt nach der Konfirmation, um die sich die Verschworenen vorher viele Gedanken machen, der Ernst des Lebens an. Bei Bibi hilft die Großmutter und verschafft ihr bei einer befreundeten Familie eine Anstellung. So lernt Bibi die Landwirtschaft kennen und muss tüchtig zupacken. Aber damit hat Bibi kein Problem und mehr und mehr lernt sie alles kennen und bringt sich auch selber ein. Mit ihren Freundinnen und ihrem Papa und der Oma steht sie noch in gutem Kontakt und die Briefe zeigen auch, wie es den anderen Mädchen ergeht. Auch das ist sehr aufschlussreich und gibt einen Eindruck der damaligen Zeit.
Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Bibi hat eine gute Entwicklung durchlaufen und noch immer interessiert sie sich für ihre Mitmenschen und vor allem natürlich auch für die Tiere. Nach dem Lesen des Buches, das Bibis weiteren Werdegang auch ziemlich offen lässt und somit viel Raum für eigene Gedanken darüber lässt, war ich richtig traurig, dass die Reihe nun abgeschlossen ist. Ich wüsste sehr gerne, wie die Autorin wohl Bibis weiteres Leben geschildert hätte und auch, wie ihre Freundinnen sich weiter entwickeln. So fand ich das Ende des Buches etwas sehr abrupt. Trotzdem bin ich sehr froh, dass ich diese Reihe, von der ich vorher noch nie etwas gehört habe, nun kennenlernen und abschließen durfte und so eben auch Bibi kennenlernen konnte. Leider sind mir in dem sechsten Band nun einige Rechtschreibfehler aufgefallen. Für künftige Auflagen wäre es schön, wenn das überprüft und verbessert werden könnte, damit der Lesefluss dadurch nicht gestört wird. Ich würde empfehlen, den letzten Band nicht alleine, sondern die Bücher der Reihe nach zu genießen. Davon hat man einfach mehr, wenn man Bibi von Kindheit an kennenlernt. Empfehlen kann ich das Buch allen, die gerne Kinderbücher aus vergangenen Zeiten lesen.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Eine Geschichte in mehreren Perspektiven

Linie 912
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In der Linie 912 fährt Leon jeden Tag in die Schule. So auch an diesem Tag, seinem Geburtstag. Er hat Muffins dabei, die bei einer plötzlichen Bremsung des Busfahrers im Bus umher fliegen. So ist er sehr ...

In der Linie 912 fährt Leon jeden Tag in die Schule. So auch an diesem Tag, seinem Geburtstag. Er hat Muffins dabei, die bei einer plötzlichen Bremsung des Busfahrers im Bus umher fliegen. So ist er sehr enttäuscht, weil die Muffins für seine Klassenkameraden nicht mehr hat. Aber plötzlich kommt sein ehemaliger bester Freund mit einer Torte zu ihm, die er vom Busfahrer bekommen hat. So kommen die beiden Jungen endlich mal wieder ins Gespräch, was lange nicht möglich war, da sie nun unterschiedliche Schulen besuchen. Lauter Wunder geschehen an diesem Tag. Ein Mädchen hat seine Brotdose vergessen und bekommt diese vom Busfahrer überreicht. Ein Mann springt noch gerade so aus dem Bus an einer Haltestelle, an der der Bus lange mit offener Tür gehalten hat. Mit jedem Kapitel lernt man einen der Fahrgäste kennen und begreift auch die ganze Geschichte immer mehr, die an diesem Tag in der Linie 912 passiert, bis sich am Ende alles aufklärt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wird von den einzelnen Protagonisten super erzählt und auch wenn es zum Teil um die gleiche Situation geht, erlebt jeder der Fahrgäste oder auch der Busfahrer diese etwas anders und so bekommt man beim Lesen auch ein Gespür dafür, dass verschiedene Menschen die Dinge auch unterschiedlich wahrnehmen und anders damit umgehen. Das Buch ist sehr empfehlenswert, wenn man solche Geschichten aus verschiedenen Perspektiven mag. Auch das Cover finde ich sehr schön und passend.

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