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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2018

So viel Freude, so viel Wut

So viel Freude, so viel Wut
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Dieses Buch ist ein wahrer Schatz, für so manch‘ verzweifelte Eltern. Ich bin Mutter von vier Kindern und habe mich desöfteren gefragt, warum sind meine Kinder gerade so? Eben war doch alles gut, mein ...

Dieses Buch ist ein wahrer Schatz, für so manch‘ verzweifelte Eltern. Ich bin Mutter von vier Kindern und habe mich desöfteren gefragt, warum sind meine Kinder gerade so? Eben war doch alles gut, mein Kind voller Freude und schon änderte es sich, ein Gewitter platzte herein. Sehr gut erinnere ich mich an meinen 3-Jährigen Sohn, der von heute auf morgen ein wahres Wutwunder war. Hatten wir kurz etwas anderes zutun und haben ihm gesagt er soll doch einen kleinen Moment warten, ging das Wutgewitter los. Haben wir uns dann seiner angenommen und sagen wir das Brot war nicht perfekt zusammengeklappt, so fing das Wutgewitter wieder an. Dies ging einige Monate so. Nach ein paar Minuten war dann alles wieder in Ordnung und ein „Mama, hab dich lieb!“ kam mir zu Ohren. Natürlich war ich darüber anfangs verwirrt und immer noch etwas genervt von der vorigen Situation, auch wenn ich wusste das all das nur Phasen sind. Ich aber konnte nicht von 100 auf 0 und musste das erstmal für mich lernen, vor allem gelassen zu bleiben. Dieses Buch hat mich inspiriert und mir Ratschläge gegeben. Einige davon setze ich sogar für unseren Familienalltag um und es ist vor allem gut für uns zu wissen, dass Kinder eben sind wie sie sind. Mit Gefühlen, mit Launen – eben wie wir auch. Für dieses Buch bin ich sehr dankbar.

Veröffentlicht am 04.10.2018

Der Spielmann

Der Spielmann
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Kritik zur Geschichte des Buches: Die Geschichte über Johann Georg Faust fand ich seitdem Klappentext wahnsinnig ansprechend und ich muss sagen, auch voller Bewunderung, dass der Autor Oliver Pötzsch aus ...

Kritik zur Geschichte des Buches: Die Geschichte über Johann Georg Faust fand ich seitdem Klappentext wahnsinnig ansprechend und ich muss sagen, auch voller Bewunderung, dass der Autor Oliver Pötzsch aus dieser Geschichte alles herausgeholt hat was ging. Die Geschichte lässt einen von Anfang an nicht mehr los, es gibt überraschende Wendungen, wunderbar-beschriebene Städte, Protagonisten die einem unter die Haut gehen, in die man sich hineinversetzen und sie förmlich erfühlen kann. Ich muss dazu sagen, dass ich mich vorher nicht mit Johann Georg Faust wirklich viel auseinandergesetzt habe, dass letzte Mal im Geschichtsunterricht glaube ich und dieses Buch hat mir im gewissen Maße auch den Weg aufgezeigt. Nämlich das die deutsche Geschichte, die Menschen die zu damaligen Zeiten gelebt haben es wert sind, sich manches Mal mit ihnen auseinander zu setzen und zu schauen wo wir heute stehen, was wir erreicht haben. Wie all das damals war, wenngleich der Autor am Ende auch schreibt, was nun fiktiv war und was der Realität entsprach. Es war dennoch eine Geschichte die zu Herzen ging, die aufgezeigt hat wie ein Mensch als Spielball benutzt werden kann und wie wenig man sich manches Mal selbst zutraut und vertraut. Die Intuition ist so manches Mal das Schlüsselwort. Und vor allem auch: Wie einfach es ist, Menschen Glauben zu schenken, die einem im Endeffekt nichts gutes wollen.<br /><br />Kritik zu den Protagonisten: Die darin vorkommenden Protagonisten waren allesamt wunderbar ausgearbeitet und hatten Tiefe. Alle konnte ich mir bildlich vorstellen. Zudem hatten alle ihre Eigenarten, ihre Lebenserfahrungen gemacht und auch da konnte ich wieder sehr gut erkennen, dass wir nicht als kleine unschuldige Kinder böse sind oder böse Dinge tun, sondern die Erziehung unserer Eltern aber auch die Gesellschaft seinen Teil dazu beiträgt. Dies ist vielleicht nun einfach gesagt aber nachdem ich mich lange damit auseinander gesetzt habe und auch nach dem Buch viel darüber nachgedacht habe, bin ich für mich persönlich zu diesem Entschluss gekommen. Dies zeigten auch die Protagonisten sehr deutlich auf. Entweder sie waren wie Johann Spielzeug des Bösen, wenngleich mit gütigen Zügen oder sie waren zum Beispiel wie Margarethe gleich für einen – drastisch gesagt – Psycho gehalten. Gerade Margarethes Fall zeigt, wie einfach es ist, die falschen Menschen über sich entscheiden zu lassen oder entscheiden lassen zu müssen. Das manche Wege nicht richtig sind, nicht von Dauer und doch manchmal vielleicht sein müssen. Und um es kurz zu halten, konnte ich in allen Protagonisten ganz normale Menschen sehen, wie du und ich. Menschen die die Gesellschaft, ihrer Eltern so geformt hat. Ich jedenfalls wurde sehr inspiriert von ihnen und dafür bin ich sehr dankbar.<br /><br />Kritik zur Umsetzung des Buches und dem Schreibstil: Die Umsetzung war unglaublich und so wunderbar, dass diese Geschichte mich gefesselt hat und das von der ersten Seite an. Ich war einfach gleich drinnen, die überraschenden Wendungen, die Beschreibungen der jeweiligen Situation war so tief, so ergreifend das es sich kaum in Worte fassen lässt und man es einfach gelesen haben muss.<br /><br />Der Schreibstil ist Liebe PUR! Die Beschreibungen, die Umschreibungen und anhand dessen konnte ich mir alles genaustens vorstellen, hatte es bildlich vor Augen. Wirklich, dieser Schreibstil gefällt mir, gerade für einen historischen Roman ist dieser unübertrefflich.<br /><br />Kritik zum Cover des Buches: Ich liebe dieses Cover und es zeigt genau das auf, was in dieser Geschichte auch drinnen vorkommt. Zudem passt es zum Titel und ist somit eines der schönsten historischen Cover die ich je gesehen und in der Hand gehalten habe.

Veröffentlicht am 25.09.2018

Magic Academy I

Magic Academy - Das erste Jahr
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Kritik zur Geschichte dieses Buches: Ich finde die Geschichte dieses Buches wirklich gut und vor allem machte der Klapptentext bei mir von Anfang an Lust dieses Buch zu lesen. Bisher habe ich in Richtung ...

Kritik zur Geschichte dieses Buches: Ich finde die Geschichte dieses Buches wirklich gut und vor allem machte der Klapptentext bei mir von Anfang an Lust dieses Buch zu lesen. Bisher habe ich in Richtung Fantasy noch nichts gelesen und dies war sozusagen mein erstes Buch in dieser Genre. Das Tolle an der Geschichte ist auch, dass es die ärmeren Kinder gibt die ihr Glück in der Akademie versuchen und die Kinder von reichen Eltern. Im Buch wird dargestellt, dass es nicht wichtig ist ob man arm oder reich ist, sondern eine Freundschaft dennoch stattfinden, sich entwickeln kann. Das fand ich persönlich sehr gut, denn heute ist es oftmals so und auch zu meiner Zeit damals, dass du nichts wert warst oder bist, wenn du dies, das oder jenes nicht hast oder nicht so bist, wie andere es sich wünschen. Ella ist der beste Beweis dafür, dass es anders ist aber zuviel möchte ich nicht verraten.<br /><br />Kritik zu den Protagonisten: Ich fand die Protagonisten von Anfang an sehr gut ausgereift und ich konnte mich in sie hineinfühlen. Sie hatten für mich Tiefen und ließen auch tief in ihre Seele blicken in manchen Momenten. Mit ihnen wurde mein innerer Kern getroffen. Vor allem Ryiah war mir von Sekunde Eins an sympathisch, auch wenn ihre ,,ängstliche“ Art, so würde ich sie zumindest beschreiben, nicht immer einfach war und so manches Mal habe ich mir dann gedacht:,,Warum reagiert sie denn jetzt so?“ Dennoch war das aber gut, dass das ihre Reaktion war, denn das hat der Geschichte ihre Wendung gegeben und auch die Spannung aufrecht erhalten. In vielen Situationen habe ich mit ihr mitgelitten, mitgefiebert und sie hat mich zum Schmunzeln gebracht. Auch die andere Protagonisten wie Prinz Darren, den ich im übrigen auch sehr gerne treffen würde, alleine um ihn in die Augen zu sehen, fand ich trotz seiner anfänglichen Kühle und Distanziertheit sehr gut ausgearbeitet. Ihre Freundin Ella fand ich, wie den Bruder von Ry nämlich Alex auch perfekt für diese Geschichte. Wen ich dennoch auch im realen Leben fürchten würde wären die Lehrer. Die waren absolut streng, was nicht immer falsch ist und ja, ich hoffe im zweiten Band sie etwas besser kennen zu lernen und das sie mir einen Grund geben, sie zu mögen.<br /><br />Kritik zur Umsetzung des Buches und dem Schreibstil: Die Umsetzung des Buches ist der Autorin sehr gut gelungen. Es hat Spannung, ich habe mitgefiebert, mitgelitten und war einfach total in der Geschichte gefangen, sodass ich am liebsten nachts wach geblieben wäre um es weiter zu lesen. Mehr Worte gibt es zur Umsetzung einfach nicht, da das für mich einfach das perfekte Fantasyabenteuer mit einem tollen Schreibstil war.<br /><br />Kritik zum Cover des Buches: Das Cover dieses Buches ist wunderschön und ich liebe die Farbe Blau, die Kontraste zwischen dem roten Feuerball und dem grau-blauen Nebel. Perfekt gelungen, wie auch die Geschichte.

Veröffentlicht am 22.09.2018

Der Honigtopf

Aus den Filmen zu Harry Potter: Der Honigtopf - Das Buch der magischen Düfte
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Ich habe mich so auf dieses Duft-Buch gefreut und es gab lediglich 2-3 Düfte die ich angenehm und auch passend fand. Der Rest stank fürchterlich und ich finde, dass man dieses Buch hätte noch interessanter ...

Ich habe mich so auf dieses Duft-Buch gefreut und es gab lediglich 2-3 Düfte die ich angenehm und auch passend fand. Der Rest stank fürchterlich und ich finde, dass man dieses Buch hätte noch interessanter und duftiger gestalten können. War absolut nicht meins!

Veröffentlicht am 22.09.2018

Und wer rettet mich?

Und wer rettet mich?
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Kritik zur Geschichte des Buches: Die Geschichte finde ich gerade für Jugendliche ab 14 Jahren wirklich gut geschrieben, da ich finde das alleine die Beschreibung des Buches Jugendliche anspricht. Einige ...

Kritik zur Geschichte des Buches: Die Geschichte finde ich gerade für Jugendliche ab 14 Jahren wirklich gut geschrieben, da ich finde das alleine die Beschreibung des Buches Jugendliche anspricht. Einige in meinem Alter oder als Jugendliche heutzutage kennen es mit Sicherheit selbst. Es werden Partys gefeiert, dass erste Verliebtsein stellt sich ein, alles ist aufregend, ein Umbruch. Es gibt Streit mit Freundinnen, Wege trennen sich und manchmal passiert auch etwas, wofür man selbst nichts kann. Ich finde es gut, dass die Autorin all das in diese Geschichte des Buches gepackt hat, denn ich konnte mich in verschiedenen Situationen wiedererkennen, auch wenn ich aus dem Alter raus bin aber an meine Jugend kann ich mich noch gut erinnern. Ich bin der Meinung, dass sich einige Mädchen aber auch Jungen angesprochen fühlen könnten und wer weiß, vielleicht erkennen sie sich selbst auch etwas wieder.<br /><br />Kritik zu den Protagonisten: Die Protagonisten sind alle sehr gut ausgearbeitet worden und haben Tiefgang, Emotionen und das trotz eines Thrillers. Beginnen wir mit Kim. Zuerst fand ich sie wirklich absolut zickig, alleine in ihren Antworten gegenüber der Polizistin. Zuerst konnte ich mich nicht mit ihr anfreunden aber ich habe es dann aus einer anderen Perspektive betrachtet und das ist manches Mal sehr wichtig. Sie hat in ihrem jungen Leben viel erleben müssen und vor allem auch mit einem ihres Elternteils, da möchte ich aber nicht zuviel vorwegnehmen. All das prägt einen, all unsere Erfahrungen und deswegen konnte ich ihre Art die sie an den Tag legte, verstehen. Ich konnte mich in sie hineinfühlen und nachempfinden wie sie empfinden muss. Zudem war sie eine Protagonistin mit Emotionen, die ganz wunderbar dargestellt wurden und auch die anderen Protagonisten um sie herum, waren wirklich gut ausgearbeitet. Ich konnte mir die anderen Charaktere bildlich vorstellen und sie waren so greifbar. Das hat mir sehr gefallen.<br /><br />Kritik zur Umsetzung des Buches und dem Schreibstil: Die Umsetzung des Buches fand ich wirklich toll. In der Geschichte gab es einen wunderbaren Spannungsbogen, den die Autorin mit Leichtigkeit hielt. Zudem gab es immer wieder Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich wurde von diesem Buch wirklich mitgerissen, gepackt und das macht ein Buch einfach für mich aus. Die Umsetzung ist also mehr als klasse!<br /><br />Der Schreibstil war sehr gut. Das Buch ließ sich flüssig lesen und ich fand es im Großen und Ganzen hinsichtlich des Schreibstils sehr gut. Vor allem Kims Reaktionen die oftmals rotzig waren, gaben dem Schreibstil und der Geschichte ihren einzigartigen Touch.<br /><br />Kritik zum Cover des Buches: Auf dem Cover sieht man Kim. Nachdenklich. In sich gekehrt. Sehnsüchtig. Es passt zu dem, was ich in der Geschichte lesen durfte. Es stellt sie wunderbar dar und das Cover ist einfach nur 1:1 ganz wunderbar und passend.