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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2019

Wow!

Der Spielmann
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Kritik zur Geschichte des Buches: Die Geschichte über Johann Georg Faust fand ich seitdem Klappentext wahnsinnig ansprechend und ich muss sagen, auch voller Bewunderung, dass der Autor Oliver Pötzsch aus ...

Kritik zur Geschichte des Buches: Die Geschichte über Johann Georg Faust fand ich seitdem Klappentext wahnsinnig ansprechend und ich muss sagen, auch voller Bewunderung, dass der Autor Oliver Pötzsch aus dieser Geschichte alles herausgeholt hat was ging. Die Geschichte lässt einen von Anfang an nicht mehr los, es gibt überraschende Wendungen, wunderbar-beschriebene Städte, Protagonisten die einem unter die Haut gehen, in die man sich hineinversetzen und sie förmlich erfühlen kann. Ich muss dazu sagen, dass ich mich vorher nicht mit Johann Georg Faust wirklich viel auseinandergesetzt habe, dass letzte Mal im Geschichtsunterricht glaube ich und dieses Buch hat mir im gewissen Maße auch den Weg aufgezeigt. Nämlich das die deutsche Geschichte, die Menschen die zu damaligen Zeiten gelebt haben es wert sind, sich manches Mal mit ihnen auseinander zu setzen und zu schauen wo wir heute stehen, was wir erreicht haben. Wie all das damals war, wenngleich der Autor am Ende auch schreibt, was nun fiktiv war und was der Realität entsprach. Es war dennoch eine Geschichte die zu Herzen ging, die aufgezeigt hat wie ein Mensch als Spielball benutzt werden kann und wie wenig man sich manches Mal selbst zutraut und vertraut. Die Intuition ist so manches Mal das Schlüsselwort. Und vor allem auch: Wie einfach es ist, Menschen Glauben zu schenken, die einem im Endeffekt nichts gutes wollen.

Kritik zu den Protagonisten: Die darin vorkommenden Protagonisten waren allesamt wunderbar ausgearbeitet und hatten Tiefe. Alle konnte ich mir bildlich vorstellen. Zudem hatten alle ihre Eigenarten, ihre Lebenserfahrungen gemacht und auch da konnte ich wieder sehr gut erkennen, dass wir nicht als kleine unschuldige Kinder böse sind oder böse Dinge tun, sondern die Erziehung unserer Eltern aber auch die Gesellschaft seinen Teil dazu beiträgt. Dies ist vielleicht nun einfach gesagt aber nachdem ich mich lange damit auseinander gesetzt habe und auch nach dem Buch viel darüber nachgedacht habe, bin ich für mich persönlich zu diesem Entschluss gekommen. Dies zeigten auch die Protagonisten sehr deutlich auf. Entweder sie waren wie Johann Spielzeug des Bösen, wenngleich mit gütigen Zügen oder sie waren zum Beispiel wie Margarethe gleich für einen - drastisch gesagt - Psycho gehalten. Gerade Margarethes Fall zeigt, wie einfach es ist, die falschen Menschen über sich entscheiden zu lassen oder entscheiden lassen zu müssen. Das manche Wege nicht richtig sind, nicht von Dauer und doch manchmal vielleicht sein müssen. Und um es kurz zu halten, konnte ich in allen Protagonisten ganz normale Menschen sehen, wie du und ich. Menschen die die Gesellschaft, ihrer Eltern so geformt hat. Ich jedenfalls wurde sehr inspiriert von ihnen und dafür bin ich sehr dankbar.

Kritik zur Umsetzung des Buches und dem Schreibstil: Die Umsetzung war unglaublich und so wunderbar, dass diese Geschichte mich gefesselt hat und das von der ersten Seite an. Ich war einfach gleich drinnen, die überraschenden Wendungen, die Beschreibungen der jeweiligen Situation war so tief, so ergreifend das es sich kaum in Worte fassen lässt und man es einfach gelesen haben muss.

Der Schreibstil ist Liebe PUR! Die Beschreibungen, die Umschreibungen und anhand dessen konnte ich mir alles genaustens vorstellen, hatte es bildlich vor Augen. Wirklich, dieser Schreibstil gefällt mir, gerade für einen historischen Roman ist dieser unübertrefflich.

Kritik zum Cover des Buches: Ich liebe dieses Cover und es zeigt genau das auf, was in dieser Geschichte auch drinnen vorkommt. Zudem passt es zum Titel und ist somit eines der schönsten historischen Cover die ich je gesehen und in der Hand gehalten habe.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Familiendrama mit Wendungen

Deine letzte Lüge
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Cover- und Titelkritik
Das Cover ist düster gehalten und farblich aufeinander abgestimmt, was mir sehr gut gefällt. Dreht man das Buch auf den Kopf, erkennt man kahle Bäume und Vögel, die am Himmel fliegen. ...

Cover- und Titelkritik
Das Cover ist düster gehalten und farblich aufeinander abgestimmt, was mir sehr gut gefällt. Dreht man das Buch auf den Kopf, erkennt man kahle Bäume und Vögel, die am Himmel fliegen. Für einen Psychothriller um ehrlich zu sein perfekt. Auch der Titel gefällt mir sehr gut und passt zu der Thematik um die sich dieses Buch dreht. Lügen über Lügen.

Plotkritik
Den Plot fand ich wirklich gut herausgearbeitet und es gibt nichts, was ich nicht gut fand. Ich fühlte mich von Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten und habe das Buch regelrecht verschlungen, weil die Geschichte mich einfach in ihren Bann zog. Die Geschichte hält an den richtigen Stellen Spannung bereit, auch die Spannungsbögen sind optimal eingesetzt worden. Die Geschichte baut gut aufeinander auf, lässt keine Fragen offen. Dennoch ist das Buch mehr ein Familiendrama, als ein Psychothriller, auch wenn es Elemente an manchen Stellen bereithält.

Protagonistenkritik
Die Protagonisten fand ich alle sehr gut und dreidimensional. Ich konnte mit Anna mitfühlen, egal in welcher Situation sie sich gerade befand. Auch die anderen Protagonisten fand ich gut ausgearbeitet und gut in Szene gesetzt.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil ist gut leserlich und hat mir somit gefallen.

Das ehrliche Fazit
Wer ein Familiendrama sucht ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 16.04.2019

Sprachlosigkeit & Wahnsinn!

Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war
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Cover- und Titelkritik
Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten, durch den Wald im Hintergrund, den man nur ganz leicht erkennt, da dieser sehr dunkel und im Nebel gehalten ist, erlangt dieses ...

Cover- und Titelkritik
Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten, durch den Wald im Hintergrund, den man nur ganz leicht erkennt, da dieser sehr dunkel und im Nebel gehalten ist, erlangt dieses seine Tiefe. Der Titel springt einem sofort ins Auge und lässt einen, vorausgesetzt es ist ein Thema für den Leser, interessiert zurück.

Dieses Buch hat mich von Anfang an sprachlos gemacht. Alleine wie der Vater von Christian und seiner Schwester sie beide erzogen hat, hinterließ bei mir nichts als Sprachlosigkeit. Was dieser Mensch durchgestanden haben muss, kann sich keiner, der es nicht selbst erlebt hat, je vorstellen. Manche Zeilen haben mich erschüttert. Ich konnte mit ihm mitfühlen, fühlte mich bei einigen Dingen, die die damals IN waren in meine Vergangenheit zurück versetzt. Es war so spannend zu lesen, was seine Beweggründe waren überhaupt in diese Szene zu gehen, dort Fuss zu fassen und mitzuwirken. Immer wieder muss ich an dieses Buch denken, an seine Vergangenheit und es wird immer in meinem Kopf bleiben. Es ist ein so wichtiges Buch, so, so wichtig. Denn das Thema ist heute noch immer präsent.

Das ehrliche Fazit
Einfach lesen.

Veröffentlicht am 16.04.2019

Ein wunderbarer Glücksroman!

Mit James auf Sylt
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Cover- und Titelkritik
Ich finde sowohl das Cover, als auch den Titel wirklich schön. Das Cover versprüht Lebensfreude und das mag ich total gerne. Dünen, Sonne, Sand und Meer. So stelle ich mir einen ...

Cover- und Titelkritik
Ich finde sowohl das Cover, als auch den Titel wirklich schön. Das Cover versprüht Lebensfreude und das mag ich total gerne. Dünen, Sonne, Sand und Meer. So stelle ich mir einen wunderbaren Urlaub zur Erholung vor. Der Titel hingegen bringt es gleich auf den Punkt.

Plotkritik
Ich finde, dass der Plot sehr gut ausgearbeitet wurde und die Geschichte einfach rundherum gut gelungen ist. Angenfangen bei Jana, die mit Hunden nichts anfangen kann und dann doch mit James zu eine Art Dreamteam auf Sylt wird. Dort erlebt sie einfach eine ganz wunderbare Zeit, macht tolle Erfahrungen und blühte in meinen Augen um ehrlich zu sein auf. Im wahrsten Sinne ist es ein Glücksroman, denn die Geschichte reißt einen mit und man verlebt entspannte Stunden.

Protagonistenkritik
Mir erschienen alle Protagonisten dreidimensional und gut erarbeitet. Jana gefiel mir sehr, da sie sehr echt wirkte, auch durch ihre Ausdrucksweise. Diese war absolut gar nicht gekünstelt und das mochte ich wirklich sehr. Auch die anderen Protagonisten fand ich gut so wie sie waren.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil war einfach locker-flockig und humorvoll. Ich fand diesen ganz wunderbar, auch als die Szenen mit Jana und James beschrieben wurden. Es wirkte einfach echt.

Das ehrliche Fazit
Ein lockeres, humorvolles und tolles Sommerbuch. Ein Glücksroman, nicht nur für Hundefreunde oder Sylturlauber.

Veröffentlicht am 08.04.2019

Kinderbuch mit wunderbarer Message!

Gefangen im Riesenbuch (3)
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Cover- und Titelkritik
Das Cover finde ich absolut stimmig, immerhin geht es in dieser Geschichte um das Riesenbuch. Dieses kann man zusammen mit den Kindern, die Mirathasia besuchen, sehen. Den Titel ...

Cover- und Titelkritik
Das Cover finde ich absolut stimmig, immerhin geht es in dieser Geschichte um das Riesenbuch. Dieses kann man zusammen mit den Kindern, die Mirathasia besuchen, sehen. Den Titel finde ich für ein Kinderbuch klasse und weckt Interesse. Als mein Sohn das Buch sah und den Titel las, wollte er es sofort lesen und stellte mir auch schon eine Frage:„Gibt es das Riesenbuch wirklich?“ Was ich geantwortet habe, kannst du dir sicherlich denken. Sein Interesse hat es auf jeden Fall geweckt und genauso ging es mir auch.

Plotkritik
Ich finde den Plot von Anfang bis Ende absolut gelungen. Er ist fesselnd, spannend und genau das Richtige für Bücherfreunde. Vor allem ist es ein Kinderbuch, welches eine Message trägt und das habe ich bisher in kaum einem Kinderbuch gefunden. Welche Message das ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Ich kann nur soviel sagen, dass die Message an viele Kinder dieser Welt gehen sollte und ich dafür auch immer und immer wieder plädiere. Wie du lesen kannst, ist der Plot mehr als gelungen und ich hätte gerne noch mehr gelesen.

Protagonistenkritik
Die Protagonisten vor allem Emily fand ich absolut passend, gerade bei ihr kam die Veränderung durch diese Message und durch das was ihr geschieht. In ihr fand ein Umdenken statt und so wünsche ich es mir auch für unsere Kinder. Gerade als sie auf Julian trifft ändert sich ihr Denken, wenngleich auch langsam. Jedenfalls sind Emily und Julian dreidimensional ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Geschichte ein.

Schreibstilkritik
Der Schreibstil ist absolut kindgerecht und spannend. Ich habe das Buch total schnell verschlungen und konnte nicht genug davon bekommen. Es ist absolut leicht verständlich geschrieben und wird dennoch nicht langweilig.

Das ehrliche Fazit
Ein tolles Kinderbuch mit wunderbarer Message, welches hoffentlich einige Eltern und ihre Kinder sensibilisieren wird.