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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2021

etwas langgezogener Mittelteil

Scholomance – Der letzte Absolvent
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Auch das Cover gefällt mir wieder sehr gut & passt natürlich perfekt zur Geschichte und zum ersten Band der Reihe.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr besonders und sowas muss man wirklich mögen um die ...

Auch das Cover gefällt mir wieder sehr gut & passt natürlich perfekt zur Geschichte und zum ersten Band der Reihe.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr besonders und sowas muss man wirklich mögen um die Geschichte zu genießen. Der Großteil der Handlung ist wie beim Vorband innerer Monolog von El, was einen irgendwann etwas rausbringt. Da sie ihre Meinung und ihre Gedankengänge ziemlich schnell ändert, spiegelt sich das auch beim Lesen wider. Deswegen hatte ich bei der ersten Hälfte meine Probleme und konnte mich nicht so wirklich auf das Geschriebene einlassen. Was mich dabei besonders gestört hat, dass von einem Thema zum anderen extrem geswitcht wurde und El in ihren Gedanken alles genau erläutert und erklärt hat.
Auch die Liebesbeziehung zu Orion war für mich mehr als verwirrend. Sie sagt andauernd, dass er sie nervt und sie nichts von ihm will, küsst ihn aber wenige Seiten später. Das war mir zu widersprüchlich um es süß zu finden.
Die Handlung hatte zwar immer einen gewissen Spannungsbogen, konnte mich aber erst bei den letzten 150 so richtig mitreißen.
Das Ende hat mich komplett schockiert und ich wusste gar nicht, was da jetzt gerade passiert ist.

Fazit

Ein sich teilweise sehr in die Länge ziehender Mittelteil, der durch das heftige Ende zum weiterlesen drängt.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Prickelnde Geschichte

Broken Lines - Faithful
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Die Neugestaltung des Covers gefällt mir besonders wegen der dunklen Farben und der auffälligen Schrift richtig gut. Alles wirkt sehr ästhetisch und ist ein Blickfang.
Die Geschichte rund um Andy und Dawn ...

Die Neugestaltung des Covers gefällt mir besonders wegen der dunklen Farben und der auffälligen Schrift richtig gut. Alles wirkt sehr ästhetisch und ist ein Blickfang.
Die Geschichte rund um Andy und Dawn lies sich leicht lesen und konnte die Gefühle der Protagonisten gut transportieren. Trotzdem hatte ich zwischendurch immer wieder Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da einige Wortlaute mich aus dem Satz gerissen haben. Das Gesagte beziehungsweise wie die Protagonisten geredet haben, hat manchmal nicht ganz so gut zu den Charakteren und ihrem Alter gepasst.
Dawn ist eine etwas ruhige und unsichere Person, die aber ziemlich schnell über sich hinaus wächst und an innerer Stärke gewinnt.
Andy konnte aufgrund seiner Lügen leider nicht komplett bei mir punkten, war aber dennoch sympathisch und liebenswert.
Die Handlung war sehr leicht zu verfolgen, hätte aber meiner Meinung nach gern noch etwas tiefer und mit weniger gewissen Szenen gespickt sein können. Das ist aber auch nur ermessenssache. Die Idee mit der aufsteigenden Band hat mich dagegen total überzeugt und ich habe mich damit sehr wohlgefühlt. Auch dass Andy in zwei verschiedenen Welten lebt, wurde sehr gut von der Autorin umgesetzt und hat für mich super in die Geschichte gepasst.
Das Ende war mir leider ein wenig zu einfach und ich hätte mir gern ein bisschen mehr Gegenwind von Dawn gewünscht, da Andys Lügen nicht gerade klein waren. Aber ich fand den Abschluss wirklich süß und hoffe, dass auch die anderen Bandmitglieder ihre Geschichte bekommen.

Fazit

Trotz kleiner Schwächen ist Broken Lines eine süße, kurzweilige Rockstar Romance mit sympathischen Charakteren. Wer Bock auf eine heiße Musikergeschichte hat, ist mit diesem Buch bestens bedient.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Schwaches Finale

Ein Schwur so mutig und schwer
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Auch dieses Cover gefällt mir wieder unglaublich gut und sieht in Verbindung mit den ersten beiden Bänden sehr hübsch aus.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr leicht zu lesen und macht es dem Leser einfach, ...

Auch dieses Cover gefällt mir wieder unglaublich gut und sieht in Verbindung mit den ersten beiden Bänden sehr hübsch aus.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr leicht zu lesen und macht es dem Leser einfach, in der Geschichte Fuß zu fassen. Trotzdem sind diesesmal die Emotionen nicht so gut angekommen.
Der Einstieg fiel mir ausgesprochen schwer, da sich das erste Drittel extrem gezogen hat. Es ging Anfangs nur um die Liebesbeziehungen der Protagonisten und weniger um den bevorstehenden Krieg. Dadurch hatte ich am Anfang wenig Lust weiterzulesen. Nach ca 150 Seiten kam dann langsam aber sicher die Spannung, wenn auch eher in kleineren Schritten.
Rhen und ich werden definitiv keine Freunde. Schon im ersten Band war er mir nicht wirklich sympathisch und das hat sich auch nicht geändert. Eher im Gegenteil. Er jammert eigentlich nur rum, war unglaublich passiv und hat sich sehr oft wie ein bockiges Kind aufgeführt.
Harper mochte ich dagegen immer noch sehr gerne, auch wenn sie sehr oft zu impulsiv gehandelt hat und sich zu sehr von Rhen beeinflussen lassen hat. Trotzdem hätte ich mir da ein wenig Entwicklung gewünscht.
Der unheimliche Grey war vom ersten Band an mein Liebling und war es auch noch am Ende. Er hat immer versucht es irgendwie allen recht zu machen, auch wenn das natürlich nicht immer geklappt hat.
Lia Mara ist ein Fall für sich. Ich glaube, dass sie sehr viel Stärke und Mut besitzt. Leider ging das in dem Buch extrem unter und sie hat sich eher zurückhaltend und weinerlich verhalten. Das hat mir leider oft den Lesespaß genommen.
Die Handlung ist zum großen Teil nur vor sich hingeplätschert. Einen direkten Spannungsbogen gab es nicht und die Geschichte nahm nie richtig an Fahrt auf. Nur Liliths Aktionen haben mich gefesselt, was vor allem an der Brutalität lag. Sonst war es doch eher ruhig, das Hauptaugenmerk lag eher an den Beziehungen. Klärende Gespräche waren recht schnell zuende und der Showdown war sehr schwach. Dafür, dass soviel daraufhin gearbeitet wurde, war dass eher enttäuschend.
Besonders das Ende hat mich frustriert zurückgelassen. Als Leser hat man unglaublich viele unbeantwortete Fragen und so richtig aufgelöst wurde nichts. Ich hoffe da natürlich, dass ein weiterer Band erscheinen wird.
Auch wenn das alles sehr negativ klingt, fand ich die Geschichte nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut.

Fazit

Nachdem meine Erwartungen nach dem Ende von Band eins sehr hoch waren, war ich nach dem Finale sehr enttäuscht. Es gab keine wirkliche Spannung, die Charaktere waren bis auf wenige Ausnahmen sehr blass und unsympathisch und das Ende lässt mehr Fragen entstehen, als es schlussendlich beantwortet.

Dennoch gebe ich für die Reihe eine Leseempfehlung, da mich Band 1&2 sehr überzeugt haben.

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Veröffentlicht am 08.07.2021

Toller Einstieg mit Luft nach oben

Bad Lovers
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Zuallererst das Cover. Es ist ein Federherz Buch, also ist das Cover wunderschön. Da braucht man fast gar nichts mehr zu sagen. Dunkle Farben in Verbindung mit den hellen Elementen ist einfach ein Eyecatcher. ...

Zuallererst das Cover. Es ist ein Federherz Buch, also ist das Cover wunderschön. Da braucht man fast gar nichts mehr zu sagen. Dunkle Farben in Verbindung mit den hellen Elementen ist einfach ein Eyecatcher. Auch die verschiedenen Schriftarten haben es mir sehr angetan.
Annys Schreibstil lässt dich sofort in der Geschichte versinken. Man kommt problemlos ins Geschehen und kann der Handlung einwandfrei folgen. Auch Emotionen, Gedanken und natürlich die Handlungen werden authentisch und spannend beschrieben.
Linda ist eine sehr selbstbewusste Frau, die ihren Job liebt und auch ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater hat. Trotzdem blitzt auch immer wieder eine weiche Seite in ihr vor, besonders in Verbindung mit Parker. Das zusammen hat ein sehr sympathisches Bild entstehen lassen, auch wenn ich ihre Taten nicht immer nachvollziehen konnte.
Parker ist sehr schwer zu beschreiben. Einerseits ist er der liebevolle Mann, der in Gegenwart vor Linda die Hüllen fallen lässt, auf der anderen Seite handelt er teilweise sehr kalt und man kann nicht immer verstehen, warum er so ist.
Die Handlung ist teilweise brutal und wirklich spannend, leider konnte mich die Beziehung nicht ganz überzeugen. Durch die vielen Zeitsprünge hatte ich als Leser nicht diese typischen Aha Momente, sondern wurde mit neuen Sachen konfrontiert, die man nicht richtig miterlebt hat. Das hat mir leider teilweise die Lesestimmung genommen. Auch war mir vieles zwischendurch zu einfach und Probleme wurden zu schnell gelöst, sodass außer Beziehungsproblemen kein direkter Konflikt da war.
Das letzte Viertel wiederum war wirklich spannend und ich wurde auch teilweise überrascht. Besonders das Ende hat mich sehr neugierig zurückgelassen und ich werde definitiv den zweiten Teil lesen.

Fazit

Ein schöner Einstieg, bei dem mich leider die Zeitsprünge aus dem Lesefluss gerissen haben. So konnte zwischen den Protagonisten keine direkte Verbindung aufgebaut werden, da vieles nur durch prickelnde Szenen gelöst wurde.
Durch das Ende bin ich aber sehr auf die Fortsetzung gespannt

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Veröffentlicht am 17.06.2021

Kurzweilige Geschichte

Forever and ever
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Ich liebe das Cover und ganz besonders die Farbkombination. Die Wolken passen meiner Meinung nach ziemlich gut zu Rhys und Parker.
Auch der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen ...

Ich liebe das Cover und ganz besonders die Farbkombination. Die Wolken passen meiner Meinung nach ziemlich gut zu Rhys und Parker.
Auch der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen und ich bin deswegen sehr gut in der Geschichte vorangekommen. Besonders die Boxbegriffe haben dem ganzen noch ein wenig mehr Unterhaltung gegeben.
Parker ist sehr zurückgezogen und lebt eher in ihrem Kopf. Sie geht lieber auf Distanz um nicht verletzt zu werden. Außerdem ist sie besonders am Anfang sehr bissig und kratzbürstig, was sich im weiteren Werdegang aber ins positive wandelt. Auch ihre eigenbrötlerische Art legt sie immer mehr ab und öffnet sich nach und nach.
Rhys kämpft noch sehr mit seiner Vergangenheit und kann sich deswegen auf nichts einlassen. Auch seine Meinung gegenüber Parker ist am Anfang nicht besonders gut, weswegen die beiden sich off an die Gurgel gehen. Trotzdem merkt man, dass er innerlich verletzt ist und seine harte Schale zum Teil eine Fassade ist.
Die Dialoge zwischen Parker und Rhys waren humorvoll aber auch voller Spannung, weswegen ich sehr gut unterhalten wurde. Auch die Themen und die Vergangenheitsbewältigung waren gut gewählt und haben der Geschichte ein wenig mehr Tiefe gegeben. Dennoch war es mir zum Teil zu oberflächlich und körperlich, weswegen ich die Gefühle nicht komplett nachempfinden konnte. Denn viele Gespräche wurden zu schnell abgehakt oder wurden direkt ins Bett verlegt, weswegen die Ernsthaftigkeit verloren gegangen ist. Der dramatische Höhepunkt wurde aber gut gewählt und hat für das Finale super gepasst.
Trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt.

Fazit

Eine prickelnde und kurzweilige Geschichte, bei der mir aber doch etwas das zwischenmenschliche gefehlt hat. Es lief fast immer aufs körperliche hinaus und richtige Gespräche wurden oft abgeblockt. Am Ende ging mir dann alles leider etwas schnell.

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