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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2022

Konnte mich leider nicht überzeugen

With you I hope
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Das Cover ist unglaublich schön und extrem ästhetisch. Auch die Veredlungen gefallen mir sehr gut.
Justines Schreibstil hat mir bereits im ersten Teil sehr gut gefallen, da er bildhaft und emotionsgeladen ...

Das Cover ist unglaublich schön und extrem ästhetisch. Auch die Veredlungen gefallen mir sehr gut.
Justines Schreibstil hat mir bereits im ersten Teil sehr gut gefallen, da er bildhaft und emotionsgeladen ist.
Die Charaktere haben es mir in der Geschichte leider nicht einfach gemacht.
Megan ist zwar sehr emotional, drückt diese aber nur anhand negativer Emotionen aus und verhält sich dadurch die meiste Zeit sehr unfair gegenüber ihren Mitmenschen. Obwohl sie das selbst weiß, denkt sie nicht daran dieses Verhalten zu ändern und erklärt sich immer damit, dass sie ja sowieso die böse in der Familie ist und sie keiner verstehen kann. Dadurch lässt sie sich auch von keinem gern helfen und gibt anderen selten die Möglichkeit sich zu erklären. Besonders Leo gegenüber zeigt sie oft ein uncooles, gemeines Verhalten und behandelt ihn teilweise nicht gut.
Dieser lässt sich aber alles von ihr gefallen und rennt ihr immer wieder hinterher. Er lässt sich rumschubsen, kommt kaum zu Wort und ist im Endeffekt nur gut wenn Megan etwas braucht. Dadurch wirkt er auf mich ziemlich eintönig und blass, da man kaum etwas über ihn erfährt.
Auch Megan bleibt sehr farblos, da man im Endeffekt nur über sie weiß, dass sie adoptiert ist und gerne fotografiert. Mehr macht sie nicht aus und auch ihre Vertrauensprobleme im Bezug auf romantische Liebe sind eher leere Worte und Ausflüchte.
Da ich zu keinem der beiden einen wirklichen Draht finden konnte, hatte ich Schwierigkeiten mich in der Handlung zu verlieren. Diese war zwar besonders auf den letzten hundert Seiten sehr spannend und gut umgesetzt, dass ewige hin & her zwischen den Protagonisten hat das aber etwas zunichte gemacht. Durch die vielen tiefgründigen Zitate, die zwar an sich wirklich wunderschön waren aber nicht zu Megan und Leo gepasst haben, ging ein wenig Glaubwürdigkeit verloren.
Was ich aber noch positiv anmerken muss ist der Zusammenhalt unter den Stadtbewohnern, der besonders am Ende richtig gut dargestellt wurde. Auch Mia und Conner waren wieder traumhaft und hatten tolle Momente im Buch.
Die Hauptthematik an sich fand ich super, sie hatte unglaublich viel Potenzial und war auch super emotional. Dafür, dass im letzten Drittel so eine Spannung aufgebaut wurde, fand ich die Auflösung bzw das Ende einfach enttäuschend. Es wurde in den letzten beiden Kapiteln gar nicht mehr darauf eingegangen und es wurde zu einfach aufgelöst. Auch der Epilog hat für mich keinen richtigen Sinn ergeben, da das, was passiert ziemlich aus der Luft gegriffen wurde.

Fazit

Nachdem ich in Band eins besonders das Setting mochte, wurde in Band zwei leider sehr enttäuscht. Die Gefühle zwischen den Protagonisten waren nicht greifbar und es gab keine nennenswerte Charakterentwicklung. Auch das groß aufgebaute Thema wurde letztendlich einfach fallengelassen.

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Konnte mich leider nicht überzeugen

The Stories we write
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Das Cover ist sehr schlicht, durch die plakative Schrift dennoch ein absoluter Hingucker.
An den Schreibstil der Autorin musste ich mich kurzzeitig etwas gewöhnen, da ich im Romance Bereich eher die Ich ...

Das Cover ist sehr schlicht, durch die plakative Schrift dennoch ein absoluter Hingucker.
An den Schreibstil der Autorin musste ich mich kurzzeitig etwas gewöhnen, da ich im Romance Bereich eher die Ich Perspektive gewöhnt bin. Das war allerdings kein wirkliches Problem und ich konnte mich nach wenigen Seiten auf die Handlung einlassen.
Die Handlung ist an sich eher ruhig und zeigt teilweise einige Längen auf. Da einige Themen eingearbeitet wurden gab es dementsprechend viel zu erzählen, was sich aber leicht nicht gut auf die Liebesgeschichte ausgeübt hat. Obwohl ich die Fan Fiction Thematik spannend und gut umgesetzt fand, hat mir dennoch der springende Funke gefehlt, besonders weil es mir oft zu flatterhaft war. Auch das Thema Fat Shaming wurde oft besprochen, allerdings wurde es gegen Ende kaum noch aufgegriffen und ging neben der Vielzahl an Drama ziemlich verloren.
Am Anfang war ich großer Fan von April. Ihr Mut und ihre Stärke haben mich tief beeindruckt und ich fand ihre Gedanken sehr vielversprechend und interessant. Ich konnte oft mit ihr fühlen und sie wurde mir immer sympathischer. Leider kam dann ein Punkt, an dem die Sympathie abgenommen hat. Sie wurde mit einmal extrem Ich - bezogen, hat von Marcus Offenheit verlangt, obwohl sie im selbst kaum etwas anvertraut hat. Außerdem sollte er immer genau wissen wie er reagieren muss und sie hat ihm kaum Möglichkeiten zum erklären gelassen, sondern hat jedesmal vorschnell überdramatisiert. Auch war ihr Verhalten ziemlich sprunghaft und sie hat sich oft unfair gegenüber Marcus verhalten.
Marcus konnte ich während der gesamten Geschichte sehr schwer einschätzen. Er hat sich am Anfang aufgrund seiner Vergangenheit oft verstellt und eh man die ganzen Gründe erfahren hat, war es leider ein wenig zu spät. Für mich hat er im allgemeinen leider kaum Charakter gezeigt, da er immer nachgegeben hat und sich April emotional unterworfen hat. Mir hat da ein gewisser Funke gefehlt um ihn interessant wirken zu lassen.
Neben den Charakteren haben mich aber auch die expliziten Szenen irgendwann sehr gestört. Sie waren zu viel, haben die Geschichte unnötig in die Länge gezogen und besonders im Epilog war es einfach nur noch eigenartig. Der Lesespaß war dadurch irgendwann nicht mehr vorhanden.
Allgemein muss ich sagen, dass ich aufgrund der vielen Themen, der unsympathischen Charaktere und den Längen nicht begeistert bin. Das Potenzial wurde meiner Meinung nach nicht wirklich ausgeschöpft. Besonders das Verhalten der Protagonisten in Bezug auf deren Alter war leider nicht glaubwürdig.

Fazit

Eine Geschichte, welche mich aufgrund vieler Dinge nicht begeistern konnte. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt und ich kann deswegen keine Empfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 13.06.2022

Zuviele Themen und kaum Harmonie

Know Us 3. Know our Love
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Das schlichte Cover passt hervorragend zu den ersten beiden Teilen der Reihe und gefällt mir wieder richtig gut.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich unglaublich leicht lesen und man kann die Gefühle ...

Das schlichte Cover passt hervorragend zu den ersten beiden Teilen der Reihe und gefällt mir wieder richtig gut.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich unglaublich leicht lesen und man kann die Gefühle von Simon gut nachempfinden.
Nachdem ich die Geschichte von June und Kian schon sehr mochte, war ich sehr gespannt auf das Buch von Simon, Dilan und Ella. Leider hat sich meine anfängliche Vorfreude schnell in Frustration gewandelt. Die Handlung spielt zeitgleich wie Band eins & zwei, weswegen man auch nochmal die Geschichte von June und Kian grob mitbekommt. Auch über Pekkas Werdegang erfährt man mehr, was ich richtig gut fand. Leider war das allgemeine Tempo sehr schnell, viele Szenen wurden sehr schnell abgehandelt weswegen bei mir kaum Gefühle aufkamen. Da das Buch außerdem ausschließlich aus Simons Sicht geschrieben wurde, konnte ich zu Dilan und Ella nicht die gewünschte Verbindung aufbauen. Obwohl ich Simon während der ganzen Geschichte richtig gern mochte und auch oft mitgefühlt habe, ging mir einfach alles zu schnell.
Ellas Verhalten im gesamten Buch war einfach unterirdisch. Sie wusste von Simons Gefühlen, hat ihn aber immer wieder abgewiesen und war zeitweise sehr manipulativ. Ihre Erklärungen waren total schwammig und haben bis zum Ende kaum Sinn ergeben. Auch ihre wenig vorhandene Empathie war nicht okay, da sie für Simons Zweifel und Ängste überhaupt kein Verständnis gezeigt hat. Dafür, dass sie ihn so sehr „liebt“ hat sie ihn einfach zu sehr unter Druck gesetzt und viel zu spät versucht sich in ihn hineinzuversetzen.
Dilan hingegen mochte ich direkt gern, er war feinfühlig, verständnisvoll und einfach liebenswert. Die Schwingungen zwischen ihm und Simon waren von Beginn an spürbar und ich habe ihre gemeinsame Zeit mehr als genossen. Sein großes Geheimnis war für mich sehr schnell klar und deswegen bei der Offenbarung keine Überraschung. Er hat auch im gesamten Buch nie Druck auf Simon ausgeübt sondern immer an ihn geglaubt und ihm den nötigen Raum gegeben. Auch wenn es in dem Buch um Polyamorie geht, fand ich die Gefühle zwischen Dilan und Simon viel glaubwürdiger und echter, wohingegen Ella unnötig viel Drama und Stress reingebracht hat.
Neben des Tempos haben mich auch die Vielzahl an Themen gestört.
! Achtung, ab jetzt gibt es Spoiler !
Neben dem Hauptthema, Polyamorie geht es außerdem um Trans, Umweltschutz, Tod von Familienmitgliedern, Krankheiten und nebenher noch um die Belange der restlichen Freunde. All das ist natürlich unfassbar wichtig und sollte unbedingt in Büchern thematisiert werden. Aber alles in gerade mal 400 Seiten ist einfach zu viel. Dadurch haben die Themen für mich nicht den benötigten Raum bekommen sondern wurden immer nur kurz angeschnitten.
Hätte man die Geschichte ebenfalls im zwei Bücher gesplittet, wäre es alles viel besser rübergekommen und die Liebesgeschichte hätte auch mehr Tiefe aufweisen können.
So war ich am Ende einfach nur enttäuscht, da es zu viel Drama und zu wenig emotionale Momente gab.

Fazit

Know our Love konnte mich leider auf vielen Ebenen nicht berühren. Neben der Vielzahl an Themen und der Geschwindigkeit der Geschichte war vor allem Ella ein schwieriger Punkt. Ihre sehr unsympathische Art hat leider viel kaputt gemacht. Deswegen war das Buch leider nichts für mich.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Nette Geschichte, aber kein Wiedererkennungswert

Tuesday Love Song
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Das Cover hat wunderschöne Festival Vibes! Ich liebe die bunten Farben und die Stimmung. Definitiv ein Eyecatcher.
Der Schreibstil ist sehr leicht und man kommt dadurch sehr gut in der Geschichte voran. ...

Das Cover hat wunderschöne Festival Vibes! Ich liebe die bunten Farben und die Stimmung. Definitiv ein Eyecatcher.
Der Schreibstil ist sehr leicht und man kommt dadurch sehr gut in der Geschichte voran. Trotzdem war eine gewisse Distanz da, weswegen ich nicht ganz abschalten konnte. Auch wurden der Festivalteil sehr schnell durchgezogen und man hat sich irgendwie gehetzt gefühlt.
Tuesday ist anders, ein bisschen schräg aber dennoch sympathisch. Auch wenn ich ihre Beweggründe die meiste Zeit nicht verstehen konnte, mochte ich sie. Ihre Gedanken waren authentisch und man hat gemerkt, dass sie eigentlich nur sich selbst gesucht hat. Und da sie von niemandem in ihrem Umfeld wirklich ernst genommen wird, tat sie mir gewissermaßen auch leid.
Zu Jackson kann ich nicht viel sagen. Er hatte definitiv Probleme und war nie so richtig klar im Kopf. Er war ziemlich besitzergreifend und hat Tuesday unterschwellig oft unter Druck gesetzt. Das ganze hat meiner Meinung nach schon an leichter Manipulation gegrenzt.
Bis auf Anna bin ich mit keinem Nebencharakter warm geworden. Ihr Verhalten Tuesday gegenüber war ziemlich geschmacklos und Nishi als beste Freundin konnte ich einfach nicht ernstnehmen. Auch Seymour war mir sehr suspekt und unsympathisch. Für mich hatte keiner der Charaktere eine gewisse Tiefe oder Punkte die ihn ausgemacht haben. Sie waren einfach da und haben Tuesday runtergezogen.
Die Handlung war besonders am Anfang etwas langatmig um im späteren Verlauf zu schnell zu sein. Alles hat sich wie eine emotionslose Erzählung angefühlt.
Das Ende war mein persönliches Highlight, da Tuesday eine Weiterentwicklung erlebt hat und sich endlich besser wahrgenommen hat.
Aber trotzdem hat sich die ganze Geschichte sehr unvollständig angefühlt.

Fazit

Eine süße Geschichte mit tollen Festivalvibes, die leider aufgrund der sehr unsympathischen Nebencharaktere untergegangen ist. Der Funke ist nicht wirklich übergesprungen und ich konnte zu keinem Charakter eine richtige Bindung aufbauen.

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Veröffentlicht am 13.07.2021

Kurzweilige Geschichte

Still into you (Moonflower Bay 1)
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Das Cover spiegelt den Kleinstadtcharme unglaublich gut wieder und versprüht direkt ganz viel Gemütlichkeit. Es ist trotzdem plakativ, aber nicht aufdringlich.
Mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich ...

Das Cover spiegelt den Kleinstadtcharme unglaublich gut wieder und versprüht direkt ganz viel Gemütlichkeit. Es ist trotzdem plakativ, aber nicht aufdringlich.
Mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich leider während des ganzen Buches meine Probleme. Die Erzählperspektive war mir leider zu unpersönlich, weswegen ich die Charaktere nicht ganz greifen konnte. Dadurch hatte ich dauerhaft Probleme, ihre Beziehung richtig zu fühlen.
Eve war eine sehr feinfühlige, aber starke junge Frau, die ihre Vergangenheit nicht komplett loslassen konnte. Genau aus diesem Grund will sie auch so wenig Zeit wie möglich in Moonflower Bay verbringen. Im Laufe der Geschichte arbeitet sie gemeinsam mit Sawyer das Geschehene auf und fasst langsam wieder Vertrauen zu ihm.
Sawyers Beweggründe waren zwar am Ende recht verständlich und nachvollziehbar, aber mir dennoch einen Tick zu übertrieben. Er war für mich nicht so recht greifbar, auch wenn ich ihn sympathisch fand.
Die Handlung konnte mich stattdessen nicht wirklich überzeugen. Alles wirkte sehr erzwungen, teilweise sehr langatmig und irgendwie kurzweilig. Es kamen einfach nie die gewünschten Emotionen auf, auf die ich wirklich gehofft habe. Es gab zwar besonders durch die Stadtbewohner dezente Redwood Vibes, aber so richtig fallen lassen konnte ich mich nie. Aber wer mir wirklich gut gefallen hat, waren die Nebencharaktere. Besonders Sawyers Schwester war wirklich liebenswert und hat die Geschichte aufgelockert.
Das Setting dagegen war traumhaft und besonders der Umbau des Mermaid Inn war wirklich toll zu lesen. Das wurde von der Autorin liebevoll beschrieben und man hat sich in der Stadt mit den schrägen Bewohnern wohlgefühlt.
Trotzdem konnte mich die Geschichte einfach nicht richtig packen.

Fazit

Eine malerische Kleinstadt mit verrückten Bewohnern. Der perfekte Ausgangspunkt für eine süße Geschichte, die mich aber leider nicht packen konnte. Der unemotionale Schreibstil und die plötzlichen Sichtwechsel haben mich leider immer wieder aus dem Lesefluss geholt

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