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Veröffentlicht am 30.12.2020

Der Spiegelmann

Der Spiegelmann
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Jennifer verschwindet auf dem Heimweg von der Schule spurlos. Jahre später wird sie auf einem Klettergerüst auf einem Spielplatz in Stockholm erhängt aufgefunden. Sie muss all die Jahre gefangen gehalten ...

Jennifer verschwindet auf dem Heimweg von der Schule spurlos. Jahre später wird sie auf einem Klettergerüst auf einem Spielplatz in Stockholm erhängt aufgefunden. Sie muss all die Jahre gefangen gehalten worden sein. Für Joona und sein Team gilt es nun herauszufinden wo Jennifer all die Jahre war. Kurz darauf taucht eine weitere Leiche auf, ein Mädchen wird vermisst.
Es gab einen Zeugen der das Erhängen von Jennifer beobachtet hat, doch dieser ist psychisch krank und kann sich an nichts mehr erinnern. Er spricht kaum, wenn er kommunizieren kann und will, versucht er zu malen, jedoch kann man nichts aus den Bildern ableiten.
Joona bittet in diesem Fall seinen Freund den Hypnotiseur Erik um Hilfe. Dieser arbeitet mit dem Zeugen, doch auch diese Ergebnisse bringen die Ermittler nicht weiter. Das Trauma ist zu schwer.
Das Team kommt zu einem Durchbruch, Joona konnte Verbindungen zu alten Fällen entdecken.
Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter gerät außer Kontrolle. Sehr viele Menschenleben stehen auf dem Spiel. Denn niemand weiß wo sich der Täter und die Mädchen aufhalten.
Das Buch lässt sich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut lesen. Der Schreibstil ist spannend und flüssig. Die Auflösung hat mich dann doch sehr staunen lassen.
Die perfekte Dosis an Informationen und Verwirrung für die Tätersuche.
Nichts für schwache Nerven, da die Handlungen Großteiles sehr brutal sind.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Blutroter Schatten

Blutroter Schatten
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Sam hat als 16-jähriges Mädchen ihren Vater bei einem brutalten Mord beobachtet. Daraufhin wurde Thomas Rohde in den Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie eingewiesen. Denn Thomas Rohde hat nicht nur diesen ...

Sam hat als 16-jähriges Mädchen ihren Vater bei einem brutalten Mord beobachtet. Daraufhin wurde Thomas Rohde in den Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie eingewiesen. Denn Thomas Rohde hat nicht nur diesen einen Mord begangen. Es waren sehr viele mehr.
In München werden in kurzer Zeit hintereinander mehrere Leichen gefunden. Bei allen wurde ein Zettel mit der Notiz "Mit den besten Empfehlungen von Thomas Rohde“ hinterlassen. Thomas Rhode kann unmöglich für die Morde verantwortlich sein da er sich nach einigen tätigen Übergriffen in Isolation befindet. Doch wie es scheint hat Rhode Informationen zum Mörder.
Diese gibt er aber nur einer einzigen Person preis, seiner Tochter. Nur mit ihr will und wird er über den Täter den sprechen. Sam kämpft mit sich, sie will nichts mehr mit ihrem Vater zu tun haben, im Hinblick auf die vielen Toten willigt sie jedoch ein.
Thomas Rhode spielt mit seiner Tochter, manipuliert sie. Nach und nach gibt er jedoch Informationen an Sam heraus. Die Polizei erfährt so alles was sie bezüglich des Mörders wissen muss. Thomas Rhode erreicht sein Ziel. Denn er verfolgt einen perfiden Plan, der viele Opfer mit sich bringt.
Wie gewohnt ist der Schreibstil der Autorin packend, spannend und flüssig zu lesen. Der Start ins Buch hat mich sofort gepackt. Die Szene war spannend und gleichzeitig verstörend. Die Charaktere sind allesamt interessant gestaltet. Sam ist eine gebrochene junge Frau, die sich nur äußerst schwer im Leben zurecht findet. Die beiden Kommissare sind authentisch, die Ermittlungsarbeit geht zügig voran. Die Auflösung war für mich bis zum Schluss spannend, da ich einen völlig anderen Verdacht hatte. Das Ende fand ich sehr gelungen, es kam unerwartet, war für mich aber passend.
Die Autorin hat mit Blutroter Schatten wieder einen sehr gelungen und spannenden Thriller geschrieben, der etwas „blutrünstiger“ als die Vorgänger ist. Dies passt aber zur Kulisse und zum Inhalt.
Ich wurde exzellent unterhalten und bin nur so durch die Seiten geflogen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 22.12.2020

O du fröhliche, o du grausige

O du fröhliche, o du grausige
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Bella lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf. Die Tochter ist nicht mehr im Haus, studiert in der nächst gelegenen größeren Stadt. Bella ist freie Mitarbeiterin einer Zeitung und wartet ...

Bella lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf. Die Tochter ist nicht mehr im Haus, studiert in der nächst gelegenen größeren Stadt. Bella ist freie Mitarbeiterin einer Zeitung und wartet schon lange auf ihren Durchbruch, der will sich jedoch nicht einstellen.
Eines Tages findet sie eine sterbende Frau auf einem Feldweg. Bella sieht es als ihre Pflicht an den Tod der Frau aufzuklären und vor allem darüber zu berichten. Mit ihren Vorhaben bringt sie die Dorfgemeinschaft gegen sich auf. Schnell wird klar das hier viel mehr dahintersteckt als Anfangs gedacht.
Mitten in ihrer Arbeit erfährt sie das zu ihrem pflegebedürftigen Vater auch noch die Tochter und ihr Bruder (beide vom Liebeskummer geplagt) vorübergehend bei ihr einziehen. Das alles macht es für Bella nicht einfacher und schon sehr bald muss sie einsehen das sie mit ihren Recherchen auf Dinge stößt, die sie nie wissen wollte.

Die Geschichte lässt sich schnell und flüssig dahin lesen. Bella und ihre Tochter sind leider sehr unsympathische Protagonisten, es ist mir schwer gefallen die Art der Beiden beim Lesen auszublenden. Ich denke aber die Art von Bella wurde von der Autorin bewusst so gewählt, ich denke sie soll aufzeigen wie es einer berufstätigen Frau in der Vorweihnachtszeit ergehen kann, wenn so alles an ihr hängen bleibt und niemand sie unterstützen will.

Der Fall entwickelt sich und nimmt an Spannung zu, doch es ist relativ schnell klar, wer dahintersteckt.
Ich würde das Buch nicht als „Weihnachtsbuch“ betiteln, viel mehr spielt es eher zufällig in der Weihnachtszeit. Ab und zu wird ein Weihnachtsmarkt erwähnt, mehr Weihnachten gibt es in diesem Buch leider nicht.
Ein Krimi mit einem interessanten Fall, jedoch leider mit nicht sehr sympathischen Protagonisten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2020

Als die Nacht begann

Als die Nacht begann
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Mitten in Berlin wird auf offener Straße eine junge Frau erschossen. Kurz darauf gibt es ein männliches Opfer, das in einem Park auf einer Bank sein Mittagessen verspeisen wollte. Schnell ist klar, dass ...

Mitten in Berlin wird auf offener Straße eine junge Frau erschossen. Kurz darauf gibt es ein männliches Opfer, das in einem Park auf einer Bank sein Mittagessen verspeisen wollte. Schnell ist klar, dass es sich um einen unberechenbaren Heckenschützen handeln muss. Es ist enorm schwer das Motiv zu finden und die Gemeinsamkeiten der Opfer zu erkennen.
Jan und sein Team übernehmen den Fall und kommen nach Auswertung eines zufälligen Handyvideos auf eine neue Spur. Nun wendet sich der Fall in eine andere Richtung und der Kripo sowie Jans Freunden läuft die Zeit davon.

Das Buch ist gewohnt spannend und mit viel Humor geschrieben. Nach wie vor sind die Gespräche der Freunde sowie die Ermittlungsmethoden einfach mein Highlight. Zoe brachte mich auch in diesem Teil der Reihe mit ihrer spitzen Zunge immer wieder zum Schmunzeln. Der Fall an sich ist spannend und hat mich bis fast zum Ende im Dunkeln tappen lassen. Der Schluss des Buches hat mir sehr gefallen da er perfekt mit dem Beginn des Buches abgestimmt war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

Englein, Mord und Christbaumkugel

Englein, Mord und Christbaumkugel
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Englein, Mord und Christbaumkugel handelt von 3 Kriminalgeschichten. In dem Buch gibt es drei Kurzgeschichten zu lesen die sich in der Advent- und der Vorweihnachtszeit abspielen.
So unterschiedlich der ...

Englein, Mord und Christbaumkugel handelt von 3 Kriminalgeschichten. In dem Buch gibt es drei Kurzgeschichten zu lesen die sich in der Advent- und der Vorweihnachtszeit abspielen.
So unterschiedlich der Inhalt der Geschichten ist, so lest man doch in jeder der Geschichten von bekannten Protagonisten, denn die überschneiden sich. Dies hat mir sehr gut gefallen.
Die Geschichten sind flüssig zu lesen, die Fälle kurz gehalten dennoch aber sehr spannend. Die Auflösungen sind logisch und nicht an den Haaren herbeigezogen. Das private Umfeld der Ermittler kommt nicht zu kurz steht aber nicht störend im Vordergrund.
Zu guter Letzt wurde die Weihnachtsstimmung in den einzelnen Bundesländern perfekt eingefangen und bereitet beim Lesen Vorfreude auf die kommende Weihnachtszeit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere