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Veröffentlicht am 18.08.2020

Der Tod liegt unterm Sonnenschirm

Der Tod liegt unterm Sonnenschirm
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Unvorstellbar! Da geht Sofia nachts mit den Hunden Gassi und wird plötzlich von einem Gast brutal angegriffen und erpresst. 50.000,00 Euro will der seltsame Typ von ihr haben. Sofia ist verwirrt und verzweifelt. ...

Unvorstellbar! Da geht Sofia nachts mit den Hunden Gassi und wird plötzlich von einem Gast brutal angegriffen und erpresst. 50.000,00 Euro will der seltsame Typ von ihr haben. Sofia ist verwirrt und verzweifelt. Es gibt nichts in ihrem Leben was dem Angreifer einen Grund gäbe, sie um so viel Geld zu erpressen.
Weiters reisen neue Dauercamper am Hirschgrund an. Mit Bewerbungsmappe und den besten Absichten, in die eingeschweißte Gemeinschaft aufgenommen zu werden.
Evelyn hat alle Hände voll zu tun, um ihr Café zu eröffnen. Und ob das nicht schon genug wäre, muss sie mit Sofia nun schon wieder einen Mord aufklären, denn der nächtliche Angreifer ist tot.
Sofias Hauptkommissar Jonas ist davon natürlich nicht begeistert und wie zu erwarten geht das ganze nicht so glimpflich aus.

Wie seine Vorgänger ist auch dieser Teil wieder sehr flüssig zu lesen und sehr unterhaltsam. Alle Charaktere am Campingplatz sind einem nach all den Teilen ans Herz gewachsen.
Der Mordfall und die Ermittlungen bringen einige Lösungen mit sich. Sehr gut hat mir auch gefallen, zu lesen wie sich Evelyn um ihr Cafe kümmert und Sofia trotz all den Sorgen und Problemen noch Zeit findet mit ihrem ältesten Campinggast ins Krankenhaus zu fahren.

Ich hatte wieder sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich auf weitere Teile.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.07.2020

Mord in guter Tradition

Mord in guter Tradition
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Der Banker Everett Runcie wird morgens vom Zimmermädchen tot in seinem Hotelbett aufgefunden. Marcus Charles Chief Inspector bei Scotland Yard und guter Freund von Kate ist für die Ermittlungsarbeiten ...

Der Banker Everett Runcie wird morgens vom Zimmermädchen tot in seinem Hotelbett aufgefunden. Marcus Charles Chief Inspector bei Scotland Yard und guter Freund von Kate ist für die Ermittlungsarbeiten in diesem Fall zuständig.
Die junge Witwe des verstorbenen Bankers beauftragt Kate Shackleton den Todesfall ihres Mannes zu untersuchen. Schnell stellt sich dieser als Mord heraus. Kate geht ihrer Arbeit als Detektivin sehr gewissenhaft nach was Marcus natürlich stört. Andererseits ist er auch auf die Arbeit von Kate angewiesen. Die Beiden versuchen nun auf unterschiedliche Art den Fall zu lösen.
Doch Kate muss sich nicht nur um den Mord kümmern, auch einen Vermisstenfall versucht sie zu lösen. Schnell sieht sie hier Verbindungen zu den Fällen und ihr Spürsinn trügt sich auch dieses Mal nicht.
Dieser Fall hat auch für Kate eine sehr persönliche Komponente, denn wie es scheint bekommt Sie endlich Antworten auf eine sehr wichtige private Angelegenheit.
Wie bei den Vorgängern bin auch im aktuellen Buch der Autorin sofort in die Welt von Kate abgetaucht. Ich mag die Schreibweise der Autorin sehr gerne, die Fälle gehen meist unblutig aber dennoch sehr spannend von statten. Die Ermittlungsarbeit von Kate habe ich wieder mit viel Spannung verfolgt. Ich mag die Sprache der Bücher so gerne, die Wortwahl und die „alte“ Welt in der so vieles noch nobler und so gediegener vor sich ging.
Die Fälle und die Auflösung waren gewohnt spannend und schlüssig.
Ich mag die Bücher dieser Reihe sehr gerne und tauche liebend gern für einige Stunden in die Welt von Kate ab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2020

Kalter Strand

Kalter Strand
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Eine Ferienhaus-Siedlung in der merkwürdige Dinge vor sich gehen. Die Leiche einer jungen Frau am Strand, keiner kennt sie, keiner vermisst sie. Um den Tot der jungen Frau aufzuklären wird das Team um ...

Eine Ferienhaus-Siedlung in der merkwürdige Dinge vor sich gehen. Die Leiche einer jungen Frau am Strand, keiner kennt sie, keiner vermisst sie. Um den Tot der jungen Frau aufzuklären wird das Team um Tom Skagen angefordert. Gemeinsam mit der hiesigen Polizei versuchen sie den Todesfall zu klären.
Die Polizei arbeitet stur dahin, nur Tom Skagen sieht einen Zusammenhang zu den Vorfällen in den Ferienhäusern. Dort geht es sehr zu. Menschen werden gezwungen furchtbare Dinge zu tun und sehen dabei keinen Ausweg. Sie würden alles tun um ihre Liebsten zu retten. Tom Skagen versucht alles um schlimmeres zu verhindern. Leider steht er dabei sehr allein da, denn er bekommt kaum Hilfe von den Kollegen vor Ort. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, den die letzte große Aufgabe steht bevor.

Begeistert habe ich damals den zweiten Teil der Reihe „Kalte Nacht“ gelesen und war hellauf begeistert. Als ich dann sah das es sich um eine Reihe handelt, habe ich mir auch sofort diesen ersten Teil besorgt und wurde bitter enttäuscht.
Hätte ich damals diesen Teil zuerst gelesen, hätte ich diese Reihe bestimmt nicht weitergelesen. Das Buch ist extrem langatmig, die Geschichte zieht sich wie Kaugummi, die Protagonisten sind unsympathisch und unprofessionell.
Die Auflösung der ganzen Geschichte liegt sehr bald auf der Hand und ist absolut nicht überzeugend und nicht schlüssig.
Leider absolut nicht mein Fall. Der zweite Teil konnte mich damals mehr überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2020

Ich bin dein Tod

Ich bin dein Tod
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Konstantin Dühnfort gewöhnt sich nur langsam in seiner neuen Stelle in der OFA (Operative Fallanalyse) ein. Die Arbeit bei der KRIPO fehlt ihm doch mehr als gedacht. Schnell werden sie zu einem neuen Fall ...

Konstantin Dühnfort gewöhnt sich nur langsam in seiner neuen Stelle in der OFA (Operative Fallanalyse) ein. Die Arbeit bei der KRIPO fehlt ihm doch mehr als gedacht. Schnell werden sie zu einem neuen Fall hinzugezogen. Ein Doppelmord in Passau. Scheinbar wurde ein älteres Ehepaar bei einem missglückten Einbruch erschossen. Die hiesige Polizei ist sich sehr sicher mit ihren Vermutungen und legen scheinbar auch nicht viel Wert auf die Arbeit der OFA. Konstantin Dühnfort jedoch hat hier andere Vermutungen, er beginnt nachzuforschen und findet ähnliche Fälle in Bayern.
Er ist sich sicher es hier mit einem Serienmörder zu tun zu haben. Jedoch ist es nicht einfach die Kollegen von der OFA zu überzeugen und noch schwerer fällt es Dühnfort sich aus der laufenden Arbeit der KRIPO rauszuhalten.

Der Einstig ins Buch hat mir (noch) gut gefallen. Ich fand die Geschichte um das gefundene Handy und die Geschichte dahinter sehr spannend. Generell das Thema, dass das Buch umfasst fand ich sehr interessant und lehrreich. Leider muss ich sagen das mir der Rest dieses Mal überhaupt nicht gefallen hat. Es hat mich gestört das Dühnfort unzufrieden ist in seinem Job. Das hat mir schon Mal den Spaß am Lesen genommen. Diese ewige Unzufriedenheit. Auch das Zusammenspiel mit den (neuen) Kollegen hat mich absolut nicht überzeugt. Weiters gab es so viele Namen und Protagonisten die meinen Lesefluss doch sehr gestört haben.
Die Auflösung des Falles fand ich ganz Okay. Leider war der 9. Teil der Reihe der für mich bisher schwächste.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.05.2020

Das Gesicht am Fenster

Das Gesicht am Fenster
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Die Wissenschaftler Sophie und Colin ziehen mit den beiden Kindern Kate und Oliver in die Schweiz. Dort treten die Beiden in kürze eine Stelle an einem renommierten Institut an. Colin hat für die Familie ...

Die Wissenschaftler Sophie und Colin ziehen mit den beiden Kindern Kate und Oliver in die Schweiz. Dort treten die Beiden in kürze eine Stelle an einem renommierten Institut an. Colin hat für die Familie ein wunderschönes altes Haus an einem See gekauft. Die Vier kommen dort schnell an und gewöhnen sich gut ein. Für Sophie ist all das wichtig und ein Neuanfang. Sie ist nach einem Übergriff in einer Unterführung noch immer schwer traumatisiert. Die leibliche Mutter der beiden Kinder ist verstorben und nun versuchen sie als Familie einen Neustart.
Da Sophie arbeiten geht holen Sie sich einen Nanny ins Haus. Die Dame ist schon etwas älter und hat früher schon viele Kinder der Familie in der Umgebung betreut. Die Kinder haben einen guten Draht zu ihr und fühlen sich wohl. Gleich nach der Einschulung der Kinder wird bekannt das ein Junge aus der Schule vermisst wird. Einige Zeit später wird seine Leiche gefunden. Kurz darauf gibt es den nächsten Vermisstenfall. Oliver und seine Freunde gehen dem Verbrechen nach und finde eine Spur die weit in die Vergangenheit zurückreicht. Bald wird klar, dass die Familie nicht mehr sicher ist.
Oftmals scheint nichts zu sein wie es scheint…
Der Einstig ins Buch sowie das lesen allgemein ist mir sehr leichtgefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben. Die Protagonisten sind gut dargestellt, ich konnte jedoch zu keinem wirklich eine Verbindung aufbauen. Oftmals war mir die Beziehung von Colin und Sophie etwas suspekt. Manche Situationen machten ihn unheimlich unsympathisch für mich. Relativ schnell war klar worauf das Ganze hinausläuft und wer hier das Böse in Person ist. Der Rest der Geschichte war mir dann doch einen Tick zu überzogen. Etwas zu viel von allem.
Das Ende des Buches hat mich dann noch etwas nachdenklich gestimmt. Mich auch etwas ungläubig zurückgelassen.
Ein Thriller der mich nicht wirklich überzeugen konnte. Die ganze Geschichte hätte für mich besser in einen Horrorfilm gepasst.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere