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BettinaForstinger

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Veröffentlicht am 23.05.2019

Hexenkind

Hexenkind
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Inhalt: Ein Pilzsammler entdeckt in einem einsam gelegenen alten Bauernhaus in der Toskana eine schlimm zugerichtete Leiche. Der deutschstämmigen Sarah, Frau des Trattoriabesitzers Romano, hat jemand die ...

Inhalt: Ein Pilzsammler entdeckt in einem einsam gelegenen alten Bauernhaus in der Toskana eine schlimm zugerichtete Leiche. Der deutschstämmigen Sarah, Frau des Trattoriabesitzers Romano, hat jemand die Kehle durchgeschnitten. Dieser Mord ist aber erst der Anfang für ein Verhängnis, das vor Jahren in Deutschland begann, sich nun über die ganze Familie auszubreiten beginnt und sich bis zu einem bitterbösen Ende steigert.

Die Geschichte beginnt schaurig, die Atmosphäre ist düster, man begleiten den Pilzsammler durch den Wald, geht mit ihm in das alte Bauernhaus und findet dort die Leiche von Sarah. Der Anfang des Buches war für mich sehr vielversprechend, der Schauplatz in der Toskana interessant, ich kannte bisher noch keine Bücher die in Italien spielen. Doch das Buch schlägt nach dem ersten Drittel um.

Man lernt gleich zu Anfang die Protagonisten Sarah und Romano sowie die Tochter Elsa kennen. Man begleitet die drei durch ihr gemeinsames Leben hindurch, der Umzug von Deutschland nach Italien, die Geburt des ersten gemeinsamen Kindes, die Hochzeit der Beiden, und Sarahs gesammelte Fehltritte in ihrem ja sagen wir mal egoistischen Leben. Hier dachte ich mir beim Lesen oft, Hui ein Motiv hätten hier sehr viele Leute.

Weiters können wir beim Lesen zusehend mitbekommen wie Elsa für mein Empfinden immer mehr verkorkst, ich dachte mir ständig was ist mit diesem Kind los?!

Teresa und Enzo sind ein für mich typisches altes italienisches Paar, er alt und gemütlich (vor dem tragischen Schicksal mit Edi), sie ständig am beten und leider Gottes einfach nur bitterböse.

Romano ist ein herzensguter Mensch der sich leider viel zu viel gefallen lässt.

Sarah steigert sich von Seite zu Seite in ihrer Art und Weise und vor allem in ihrem Egoismus. Ihre Art hat mich beim Lesen oft furchtbar aufgeregt und wütend gemacht.

Die Tat und der Mörder sind für mich einfach nur erschreckend. Ich habe mir ja auch so einiges überlegt, aber das hat dann doch alles noch übertroffen - krank.

Fazit: Eine Familientragödie mit vielen schlimmen Ereignissen. Für mich sehr schwer einzuordnen und oft leider zu viel des Guten.

Veröffentlicht am 23.05.2019

Knochenschrei

Knochenschrei: Thriller
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Emily reißt in der Gegenwart eine Mauer im Keller ihres neu erworbenen Hauses ein um mehr Platz zu haben. Dabei entdeckt sie ein sehr altes Skelett hinter den Mauern, Die darauf gerufene Kriminalpolizei ...

Emily reißt in der Gegenwart eine Mauer im Keller ihres neu erworbenen Hauses ein um mehr Platz zu haben. Dabei entdeckt sie ein sehr altes Skelett hinter den Mauern, Die darauf gerufene Kriminalpolizei findet bei den Arbeit die Leiche einer jungen Frau die jedoch erst seit kurzer Zeit dort liegt - sie wurde lebendig in einem Hohlraum eingemauert und ist dort jämmerlich verdurstet. Doch es soll nicht bei der Leiche einer jungen Frau bleiben, der Mörder hat einen perfiden Plan den er in die Tat umsetzen will. Oliver und sein Team haben alle Hände voll zu tun um den Mörder zu fassen und zu stoppen.




Zons in der Vergangenheit 1497 - Bastian wird gerufen, die junge Nonne Brunhilde ist verschwunden, niemand weiß wo die junge Frau abgeblieben ist. Bei der Suche nach Brunhilde kommen nach und nach die Leichen verschiedener Nonnen ans Tageslicht. Auch sie wurden eingemauert - wie hängen diese beiden Fälle zusammen?




Die Autorin schafft es in diesem Thriller den Spannungsbogen von Anfang sehr hoch zu halten. Sämtliche Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und beschrieben. Man macht sich beim Lesen viele Gedanken, aber so richtig greifen kann man es nicht wirklich.

Ich bin nur so durch die Seiten gerast, die Spannung wurde bis zur letzten Seite perfekt gehalten. Die Auflösung war sehr gelungen und hat mich dennoch überrascht.

Veröffentlicht am 17.05.2019

Hannas Leichen

Hannas Leichen
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Lothar Brinkmann wird mit seiner Freundin tot im Pool seiner Villa gefunden. Das brisante an diesem Mordfall ist, dass Lothars Freundin vor ein paar Tagen noch mit seinem Geschäftspartner in einer "glücklichen" ...

Lothar Brinkmann wird mit seiner Freundin tot im Pool seiner Villa gefunden. Das brisante an diesem Mordfall ist, dass Lothars Freundin vor ein paar Tagen noch mit seinem Geschäftspartner in einer "glücklichen" Ehe war, bis dieser die Beiden gemeinsam im Ehebett vorgefunden hat. Kurz darauf gibt es einen weiteren Mord, wie es scheint steht dieser im Zusammenhang mit dem Tot von Lothar Brinkmann und seiner Freundin.

Hanna und ihr Partner von der KRIPO in Traunstein müssen sich nun um die Aufklärung der beiden Fällen kümmern, es gibt so einige Verdächtige, aber wer steckt hinter den Morden und welches Motiv treibt den Täter an?

Der Einstieg ins Buch war noch flüssig und ganz spannend zu lesen, Hanna erscheint als taffe Polizistin die genau weiß was sie tut und was sie will. Anfangs war sie mir noch sympathisch. Dieses Empfinden hielt jedoch nicht lange an. Sie wird unsympathisch und unprofessionell, die Ermittlungsarbeit bleibt komplett auf der Strecke, es geht viel mehr um die Familien der Protagonisten und nicht um die Aufklärung des Mordes. Viele Dinge werden angeschnitten und nie aufgelöst (was macht Rainer ständig am PC wenn er nicht weg kann?!). Die Beziehung der Beiden zueinander und das ewige Geplänkel war nicht stimmig.

Das Verhalten Sabina gegenüber war für mich total unlogisch? Was will sie damit bezwecken? Oder sollte es nur ein Lückenfüller sein?

Ebenso die Geschichte des Polizeichefs und des Kollegen Robert. Passte für mich nicht wirklich rein in die Geschichte.

Der Mord wird quasi auf den letzten Seiten aufgelöst, man konnte es bereits beim Lesen vermuten. Wären Hanna und Rainer aber nicht mit der Nase darauf gedrückt worden, hätten sie den Fall vermutlich nie gelöst.

Weiters hatte ich so meine Probleme mit dem Wechsel des Schreibstils ab ca. der Mitte. Anfangs wars noch witzig zu lesen ab und an, doch dann wurde es mit einem Mal sehr derb.

Für mich konnte das Buch nicht halten, was ich mir durch Cover und Klappentext erwartete.

Veröffentlicht am 13.05.2019

Blutritual

Blutritual
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Im kleinen und beschaulichen Dorf Greiderheide verschwindet ein junges Mädchen. Die Bewohner bekommen es mit der Angst zu tun, denn damals vor vielen Jahren vor dem Krieg sind schon einmal 2 Mädchen spurlos ...

Im kleinen und beschaulichen Dorf Greiderheide verschwindet ein junges Mädchen. Die Bewohner bekommen es mit der Angst zu tun, denn damals vor vielen Jahren vor dem Krieg sind schon einmal 2 Mädchen spurlos verschwunden und nie mehr wieder aufgetaucht.

Zeitgleich sucht Gustaf Ohlsen nach seiner Tochter Sophie und alle Spuren führen nach Greiderheide. Er begibt sich in das Dorf, mietet sich ein Haus und beginnt mit der Suche seiner Tochter vor Ort. Es lässt sich nicht vermeiden das sich diese Suche mit der Suche nach dem vermissten Mädchen verknüpft. Gemeinsam mit dem LKA beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nicht nur die beiden sind verschwunden, auch nebenbei passieren viele schreckliche Verbrechen in Greiderheide.

Der Schreibstil ist nicht wirklich ansprechend. Es kommt zu keinem Punkt wirklich Spannung auf. Die Protagonisten sind eher blas, man bekommt nicht wirklich einen Bezug zu ihnen.

Der Touch des mystischen sowie die vielen geschichtlichen Punkte und Erzählungen waren leider auch nicht mein Fall.

Mich konnte das Buch nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 06.05.2019

Deine letzte Lüge

Deine letzte Lüge
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Anna ist Mitte 20 und leidet sehr unter den Tod ihrer Eltern. Ihr Vater beging Selbstmord, kurze Zeit später folgt ihm Annas Mutter in den Tod. Anna wurde alles genommen und sie versucht mit dieser schwierigen ...

Anna ist Mitte 20 und leidet sehr unter den Tod ihrer Eltern. Ihr Vater beging Selbstmord, kurze Zeit später folgt ihm Annas Mutter in den Tod. Anna wurde alles genommen und sie versucht mit dieser schwierigen Situation umzugehen. Sie lebt nun mit ihrem Lebensgefährten und der gemeinsamen Tochter Ella in ihrem Elternhaus. Zum Todestag ihrer Mutter bekommt Anna eine seltsame Karte mit dem Hinweis es sei kein Selbstmord gewesen. Anna ist entsetzt und stellt eigene Nachforschungen an. Doch Anna begibt sich und ihre Familie in große Gefahr, denn nun kommt die Wahrheit ans Licht und die hätte lieber verborgen bleiben sollen.

Der Einstig ins Buch war angenehm und flüssig. Die Protagonisten sind einem schnell vertraut obwohl manche eher für Verwirrung sorgen und nicht all zu sympathisch sind. Spannung kam für mich erst gegen Ende des Buches auf, die restliche Geschichte plätschert eher so vor sich hin. Das Ende war logisch und ein guter Abschluss.

Die Geschichte hat einen guten Inhalt, doch die Umsetzung konnte mich nicht wirklich fesseln.