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BettinaForstinger

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2019

Gleis der Vergeltung

Gleis der Vergeltung
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Lynn hat in Benedikt ihre große Liebe gefunden. Doch diese große Liebe und ihres gesamtes Leben wird ihr genommen, als Benedikt am Tag ihrer Hochzeit, am Weg zur Trauung einen tödlichen Unfall mit seinem ...

Lynn hat in Benedikt ihre große Liebe gefunden. Doch diese große Liebe und ihres gesamtes Leben wird ihr genommen, als Benedikt am Tag ihrer Hochzeit, am Weg zur Trauung einen tödlichen Unfall mit seinem Motorroller hat.

Viele Jahre später kann Lynn noch immer kein normales Leben führen. Sie kann ohne Benedikt nicht leben. Eines Tages steht eine Frau vor Lynns Türe und behauptet, sie wisse wer für den Tod ihres geliebten Benedikts verantwortlich sei, und sie würde Lynn dabei helfen, Rache zu nehmen. Lynn braucht nicht lange nachzudenken, vl kann ihr das helfen, vl geht es dir dann endlich besser, mit dieser Genugtuung, und sie kann wieder nach vorne schauen.

Gleichzeitig lernen wir in dem Buch die 3 Freunde Maarten, Hendrik und Annabell kennen. Sie sollen scheinbar für Benedikts tot verantwortlich sein, sie haben es ab jetzt nicht mehr leicht.

Weiters lernen wir Lynns Familie kennen, quasi das was noch davon über ist. Ihre Mutter, ihren dement kranken Vater und ihre Schwester sowie den Bruder. Die letzten beiden halten sich nicht mehr in der Nähe der Familie auf, sie sind ausgewandert.

Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist katastrophal, ihr Bruder den sie sehr mochte ist verstorben, der Vater keine große Hilfe. Lynn ist mit allem alleine, doch das ändert sich, alles wird sich ändern...

Das Buch fesselt von der ersten bis zu letzten Seite. Man vergisst manchmal das atmen und ist am Ende einfach nur zu tiefst erschüttert. Man muss der Realität gezwungenermaßen in die Augen blicken. Das alles ist leider der Alltag von so manchen Kindern und Jugendlichen auf unserer Erde. Dieses Buch zeigt sehr vieles auf. Die Mischung aus realem Fall und Geschichte ist perfekt gelungen.

Das Buch konnte mich zu 100% überzeugen | sehr gelungen.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Der Tod sonnt sich im Campingstuhl

Der Tod sonnt sich im Campingstuhl
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Sofia hat vor einiger Zeit den Campingplatz Hirschgrund von Ihrer Großmutter geerbt. Zuhause in Hamburg wartet ihr Ex-Mann mit dem sie nicht mehr zusammen sein möchte, und naja irgendwie sitzt sie jetzt ...

Sofia hat vor einiger Zeit den Campingplatz Hirschgrund von Ihrer Großmutter geerbt. Zuhause in Hamburg wartet ihr Ex-Mann mit dem sie nicht mehr zusammen sein möchte, und naja irgendwie sitzt sie jetzt eben als Campingplatzbesitzerin mehr oder weniger am Hirschgrund fest. Aber eigentlich will sie ja verkaufen und mit all dem Campern nichts mehr zu tun haben. Aber soll sie tatsächlich an den Schwarz verkaufen der ein Luxushotel samt Wellnessoase am Hirschgrund errichten will? Und die Camper hier einfach ihrem Schicksal überlassen? Wenn er nicht so unglaublich unsympathisch wäre....

Doch Sofia hat dann nicht mehr wirklich die Zeit um sich Gedanken zu machen, denn eine katholische Jugendgruppe samt Priester rollt mit ihren Zelten an. Die alt eingesessenen Camper sind nicht begeistert, denn sie wissen jetzt schon, dass die Jugendlichen bestimmt nur laut sind und Ärger machen werden. Doch es kommt alles ganz anders, denn in einer stürmischen Gewitternacht, wird die Leiche einer jungen Frau in der Scheune entdeckt. Sie starb an einem Stromschlag. Sofia kann es nicht lassen, und leitet ihre eigenen kleinen Ermittlungen am Campingplatz ein. Der gutaussehende und sympathische Kommissar ist nicht begeistert, aber es stört ihn auch nicht wirklich, denn Sofia scheint ihm zu gefallen.

Das Buch hab ich aufgrund des Covers ausgewählt, denn das ist einfach nur Bombe und sticht einem sofort ins Auge. Der Klappentext hat mich dann restlos überzeugt.

Ich bin sofort super in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm. Sämtliche Protagonisten sind super beschrieben und ausgearbeitet (ich hatte Eveline mit ihren täglichen Outfits bildlich vor Augen ). Besonders gut haben mir die zynischen Gedanken von Sofia gefallen. Sie scheint eine sehr lustige Person zu sein. Ich muss auch gestehen, dass ich bis zum Schluss nicht sicher war, wer denn nun letztendlich für den Tod von Sarah verantwortlich war. Es war also auch bis zum Ende spannend. Und ach ja, das Ende war einfach nur herrlich! Die Szene mit Eveline - einsame Klasse =)

Ich hatte eine sehr angenehme Zeit mit dem Buch in meinem Garten im Liegestuhl! Der erste Teil der Reihe wandert nun auf meinen Wunschzettel!

Und ach ja - ich bin Österreicherin und fühle mich nicht diskriminiert lach

DerTodSonntSichImCampingstuhl

NetGalleyDE

Veröffentlicht am 19.04.2019

Die gute Tochter

Die gute Tochter
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Samantha und Charlotte leben mit Ihrer Mutter und Ihrem Vater in einem alten Farmhaus. Nicht weil es ihnen so gut gefällt, sondern weil ihr altes Zuhause niedergebrannt wurde. Der Vater der Schwestern ...

Samantha und Charlotte leben mit Ihrer Mutter und Ihrem Vater in einem alten Farmhaus. Nicht weil es ihnen so gut gefällt, sondern weil ihr altes Zuhause niedergebrannt wurde. Der Vater der Schwestern arbeitet als Anwalt, und boxt die ganz schweren Verbrecher wieder frei - Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder. Das ist natürlich nicht nach jedermanns Geschmack und das bekommen Samantha und Charlotte auch zu spüren.

Eines Tages werden die Mutter und die beiden Töchter Abends von zwei Männern überfallen und erleben ihren schlimmsten Alptraum. Samantha und Charlotte müssen um ihr nacktes Überleben kämpfen. Heute ist Charlotte Anwältin in ihrer Heimatstadt und teilt sich mit ihrem Vater ein Bürogebäude. Samantha hat alles hinter sich gelassen und lebt mittlerweile in New York und arbeitet als angesehene und gefragte Patentanwältin.

Die Wege der beiden Schwestern haben sich vor vielen Jahren getrennt. Doch nun ereignet sich in der ehemaligen Schule der Beiden ein Amoklauf mit schweren Folgen. Die beiden treffen nun nach vielen Jahren wieder aufeinander und haben noch so einige Dinge zu klären. Zusätzlich kommt vieles aus der Vergangenheit ans Tageslicht.

Die Geschichte beginnt spannend, und ja auch zwischendurch gab es einige Passagen die mich gepackt haben, aber ganz ehrlich mehr auch nicht. Kein Buch das mich so richtig mitgerissen hat, und vor allem kein Thriller. Das war ein Familiendrama mit ein paar sehr blutigen Szenen aber kein Thriller.

Das Cover ist für mich leider absolut nichts sagend. Ich kann die Blumen mit nichts in Verbindung bringen.

Fazit: Karin Slaughter kann es definitiv besser!

Veröffentlicht am 19.04.2019

Das Paar aus Haus Nr. 9

Das Paar aus Haus Nr. 9
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Inhalt: Sara und Neil begrüßen ihre neuen Nachbarn Gavin und Louise. Die Paare sind sich sofort sympathisch und verbringen von da an viel Zeit miteinander. Bald schon erscheint Sara ihr eigenes braves ...

Inhalt: Sara und Neil begrüßen ihre neuen Nachbarn Gavin und Louise. Die Paare sind sich sofort sympathisch und verbringen von da an viel Zeit miteinander. Bald schon erscheint Sara ihr eigenes braves Familienleben neben den weltgewandten Nachbarn trist. Je mehr sie in die geheimnisvolle Welt von Gavin und Louise eintaucht, desto stärker wird die Versuchung, ihr eigenes Leben hinzuwerfen. Doch jede Veränderung hat ihren Preis.




Ich hatte bevor ich das Buch begonnen hatte zu lesen, sämtliche Rezensionen durchgelesen und meine Meinung war dadurch sehr gespalten. Viele lobten das Buch, einige übten starkte Kritik.




Nun kann ich behaupten, ich gehöre zu dem Teil der von dem Buch begeistert ist. Die Geschichte mag gewöhnlich sein, ja das stimmt, eine Geschichte über Nachbarschaft und Freundschaft. Eine sehr einseitige Freundschaft, über sexuelle Anziehungskraft, aber auch hier eher sehr einseitig.




Was konnte mich dennoch so von dem Buch überzeugen? Die unheimlich gut ausgearbeiteten Protagonisten. Sara und Lou, so wahnsinnig gut dargestellt. Sie haben enorme Emotionen und Reaktionen ausgelöst beim Lesen. Das ist für mich wichtig, bei einem guten Buch. Es muss mich zu einer Reaktion, zu einer Emotion bewege. Dies hat diese mehr als einmal geschafft.




Für mich, ein sehr gelungener Roman.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Schwarze Bucht

Schwarze Bucht
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Inhalt: Im malerischen Städtchen Dunedin, ganz im Süden der Südinsel Neuseelands, verbringt Inspektor Parnell seinen Urlaub. Vor allem die Pinguin-Kolonien bieten ein faszinierendes Schauspiel für Touristen. ...

Inhalt: Im malerischen Städtchen Dunedin, ganz im Süden der Südinsel Neuseelands, verbringt Inspektor Parnell seinen Urlaub. Vor allem die Pinguin-Kolonien bieten ein faszinierendes Schauspiel für Touristen. Als im Nachbarzimmer seines Bed & Breakfast eine Leiche gefunden wird, ist es für Parnell jedoch mit der Ruhe vorbei. Neben der Leiche liegen nicht nur schwarze Pinguin-Federn, sondern Parnell gerät selbst unter Mordverdacht. Durch einen alkoholbedingten Filmriss kann er sich an nichts mehr erinnern. Wie soll er seine Unschuld beweisen?




Das Cover und der Klappentext versprechen eine stimmige, spannende und vor allem eine Interessante Geschichte.

Der Einstieg ins Buch war flüssig, es lässt sich durch die sehr kurzen Kapitel sehr gut und vor allem zügig lesen.

Leider ist der Inhalt des Buches nicht mehr so positiv zu Bewerten.

Parnell ist ein Alkoholiker, sein Leben dreht sich nur um Alk, wie er sich den nächsten Rausch besorgen kann und um seine Filmrisse.

Er macht keinen positiven sympathischen Eindruck, viel mehr ist er mir auf die Nerven gegangen. Die Geschichte baut sich erst ab ca. der Mitte richtig auf, dann nimmt sie eine schnelle Wendung und relativ rasch ist dann das Ende da. Die letzten Kapitel nach dem Showdown, lassen mich etwas verwirrt zurück.




Fazit: Das war leider nicht mein Fall. Weder die Umsetzung des Buches noch der Inhalt. Aus der Geschichte hätte man mehr machen können.