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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2018

Träume einen kleinen Traum...

Silber - Das erste Buch der Träume
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Diese Geschichte ist wieder wahnsinnig humorvoll, wie man es schon von Kerstin Giers Edelsteintrilogie gewohnt ist. Die Idee mit Traumkorridoren und seinen eigenen Traum steuern zu können, aber dagegen ...

Diese Geschichte ist wieder wahnsinnig humorvoll, wie man es schon von Kerstin Giers Edelsteintrilogie gewohnt ist. Die Idee mit Traumkorridoren und seinen eigenen Traum steuern zu können, aber dagegen absolut neu und einzigartig, vor allem jedoch unglaublich interessant.
Dazu ist Liv, die Protagistin, ein wirklich toller Charakter, der kein Blatt vor den Mund nimmt, um für ihre Interessen einzustehen. Das bewundere ich an ihr schon ziemlich. Aber auch ihre Schwester Mia steht ihr in nichts nach und könnte soger noch in ihre Fußstapfen treten, wenn nicht sogar sie überholen.
Eine neue Reihe von Kerstin Gier, die sich allemal lohnt, einen Blick hinein zu werfen.

Veröffentlicht am 01.09.2017

Grundidee top, Umsetzung eher flop...

Marthas Widerstand
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„Gemeinsam sind wir weitführend. Gemeinsam sind wir die Stimme der Gerechtigkeit.“

Zum Cover: Nahaufnahmen sind ja längst keine Seltenheit mehr, was Cover anbelangt, dieses hier hat mich allerdings gleich ...

„Gemeinsam sind wir weitführend. Gemeinsam sind wir die Stimme der Gerechtigkeit.“

Zum Cover: Nahaufnahmen sind ja längst keine Seltenheit mehr, was Cover anbelangt, dieses hier hat mich allerdings gleich angesprungen. Beim näheren Betrachten habe ich jedoch bemerkt, dass das Mädchen darauf gar nicht richtig scharf gestellt wurde. Die Poren sind recht unscharf, die Lippen und die Augen wiederum, auf und in denen sich das Licht spiegelt, sind wirklich scharf gezeichnet. Dazu kommt, dass die weiße Stelle in den Augen, die ein Rechteck sein könnte, für die Zelle stehen kann und damit ist das Mädchen auf dem Cover, wie könnte es anders sein, wohl Martha. Insgesamt damit ganz gut umgesetzt, wenn auch mit der Nahaufnahme für mich fast etwas zu sehr Klischee.

Zum Inhalt: „Die Regierung kontrolliert die Medien, und die Medien manipulieren die Menschen.“ ~ Martha ist des Mordes am berüchtigten Jackson Paige, dem hochverehrten Wohltätigkeitsbotschafter, angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. Die Zellen werden dabei immer kleiner, genauso wie Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will. Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert? Und was wäre wenn, genau sie es ist, die nicht die ist, die sie zu sein scheint?

Meine Meinung: Der Inhalt hat mich persönlich schon sehr interessiert, denn was muss das für ein abgekachteltes System sein, dass übers TV entscheidet, wer stirbt und wer lebt. Das Grundprinzip ist wie gesagt genial und erschreckend zugleich. Auch der Schreibstil ist recht locker und leicht zum Lesen und deshalb lässt die Spannung nicht lange auf sich warten. An manchen Stellen geht es zwar ein bisschen zu schnell für meinen Geschmack, weshalb ein paar Unregelmäßigkeiten aufkommen, die zum Großteil jedoch am Ende geklärt werden. Vor allem durch Isaac, aber auch Martha steuert ihren Teil bei, um nicht zu sagen, sie bringt den Stein ins Rollen. Ich muss ehrlich gesagt aber sagen, dass mir keiner der beiden so wirklich ans Herz ging, sie taten mir leid, ja, doch wirklich tief mitfühlen, konnte ich nicht. Das war dann nämlich auch der ausschlaggebende Punkt für die Liebesgeschichte, die hierbei sehr im Fokus stand, mich aber trotz dessen nicht für sich ins Boot ziehen konnte. Eine der wenigen Charaktere, die ich allerdings in der Tat mochte, war Eve Stanton, die humane, psychologische Betreuerin von Martha. Sie und ihre Vergangenheit waren sehr gut ausgearbeitet und gefielen mir auf Anhieb. Nicht dass Marthas Vergangenheit nicht erwähnt wurde, doch ich finde, teilweise hätte man es besser noch erklären können. Vielleicht liegt das aber auch teilweise an der Übersetzung? Ich habe generell das Gefühl, das da eventuell ein bisschen was bei flöten geht, aber das ist mein eigenes Empfinden.
Die Fernsehshow „Death is Justice“ wurde aber auch im Deutschen sehr interessant dargestellt, da diese Kapitel wie in einem Drehbuch aufgebaut sind. Die Moderatoren tun dabei alles, um das Publikum auf ihre Seite – also die Seite der Regierung – zu holen. Dabei tut sich auch wieder das nächste Problem auf, denn die Regierung wird hierbei in keinem Punkt erwähnt, nicht mal annährend. Ich finde, dass hätte zur Erklärung des Rechtssystems unglaublich viel beigesteuert. Könnte ja sein, dass das erst in Band 2 drankommt, aber ich finde, gerade ein 1. Band ist doch dazu da, die Geschichte einzuleiten, wenn es noch eine Fortsetzung gibt.
Naja, an und für sich war die Geschichte ja halbwegs rund, man merkt deutlich, dass zwar noch etwas kommt, aber das soll wohl auch so sein. Für mich war es aber eher eine eher weniger gute Unterhaltung, obwohl die Grundidee richtig Potential gehabt hätte.
Dazu passt sogar ein Zitat aus dem Buch:
„Ich frage mich, ob wir an irgendeinem Punkt in unserer Geschichte nicht einen falschen Weg eingeschlagen haben. Dass es einen Moment gab, an dem jemand die Möglichkeit gehabt hätte, sich gegen die Entwicklung zu stellen und Nein zu sagen, es aber aus irgendeinem Grund nicht tat.“

Fazit: Aus vielerlei Gründen bekommt „Marthas Wiederstand“ von Kerry Drewery von mir leider nur liebgemeinte 2,5 Sterne. Ich hätte mir bei dem spannenden Einstieg und der Grundidee tatsächlich etwas mehr Pepp gewünscht. Gut, zum Ende hin kam dann wirklich nochmal richtig Fahrt auf, aber irgendwie war es dann auf einmal alles auch so einfach, und so gar nicht kompliziert, was mich so ein wenig frustriert hat. Naja, ein bisschen neugierig ist man natürlich auf die Fortsetzung, doch ganz ehrlich, ob ich sie mir wirklich zulegen, geschweige denn lesen soll, weiß ich noch überhaupt nicht. Bisher tendiere ich ja eher zu nein, lieber nicht.

Um jedoch nicht hundertprozentig negativ aus meiner Rezension hinauszugehen, hier noch einmal ein Zitat aus dem Buch, das ich auch noch ganz gut fand:

„Manchmal macht man etwas Großes, indem man nichts tut. Man ist ein kleines Zahnrad in einer Maschine und läuft mit, weil es all die anderen Zahnräder auch tun und es zu schwer ist, sich gegen die Maschine aufzubäumen. Aber dann gibt es einen Punkt […] an dem man sich entscheiden muss: Entweder dreht man sich weiter und sieht zu, wie die Maschine immer größer und mächtiger wird und dabei alles zerstört, oder man kann die eine Sache tun, zu der man in der Lage ist – eine kleine Bewegung in eine andere Richtung machen und beten, dass es etwas blockiert oder dass die Leute etwas bemerken. […] Wenn wir jeder unseren Teil dazu beitrügen, könnten wir die Dinge vielleicht wirklich gemeinsam ändern.“

Veröffentlicht am 24.06.2017

Ein Geschenk von Bob

Ein Geschenk von Bob
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"Ich werde dieses Geschenk in Ehren halten, nicht nur zu Weihnachten, sondern solange es uns gibt.", Diese letzte Zeile im Buch ist doch besonders schön gewählt, wie ich finde, und fasst auf eine Art und ...

"Ich werde dieses Geschenk in Ehren halten, nicht nur zu Weihnachten, sondern solange es uns gibt.", Diese letzte Zeile im Buch ist doch besonders schön gewählt, wie ich finde, und fasst auf eine Art und Weise die gesamte Geschichte von James und Bob noch einmal grob zusammen. Naja, also zumindest ihre Beziehung und wie sie sich doch gegenseitig geholfen haben.

Damit kommen wir dann zu dem Cover, das wieder ziemlich niedlich gehalten ist, mit Bob im Vordergund. Da sieht man auch, wie sehr er die Aufmerksamkeit auf sich zieht und damit natürlich auch auf James, dem man im Hintergrund ebenfalls so halb auf dem Cover sehen kann. Man spürt hier förmlich wieder, dass Bob der Ankerpunkt von James´ Leben geworden ist.

Nun aber zum Inhalt von diesem kurzen Büchlein, dass ich >Überraschung< in zwei Tagen ausgelesen habe (Damit mein neuer Leserekord, was Schnelllesen angeht. ^^):
Es war auch hierbei wieder eine zauberhafte Geschichte von Bob, dem Streuner, die in mitten der Zeit der autobiographischen Geschichte des weltweiten Beststellers spielt.
Denn der Winter 2010 ist ungewöhnlich hart in England. Im Dezember gibt es heftige Blizzards, selbst in London liegt Schnee und es ist bitter kalt. Somit schlechte Voraussetzungen für einen Straßenmusiker. Schon bald wird das Geld knapp. Während die Londoner hektisch und spürbar in Feierstimmung durch die vorweihnachtlich erleuchtete Innenstadt hasten, ringt James um seine Einkünfte, um wenigstens Strom und Gas zu bezahlen. Ganz zu schweigen von Weihnachten, das er eigentlich noch nie mochte. Er ist der Verzweiflung nahe, doch wie so oft wird Bob ihn überraschen...
Auch in dieser Weihnachtsgeschichte zeigt das Gespann um James und Bob, was wahre Freundschaft bedeutet.

Damit jedoch nicht genug, denn die Message dahinter, besonders hinter diesem Büchlein, gesagt, dass man nie die Hoffnung auf das Glück aufgeben darf. Und ich persönlich finde, dass dies doch eine sehr schöne, und speziell auf die Weihnachtszeit passende, Aussage ist, dessen Wunsch doch irgendwie jeder in sich hegt.

Somit kann man wohl damit rechnen, dass es mir, wie auch die beiden Vorgänger, wieder ausnahmslos gut gefallen hat. Dieses ganz bestimmte Weihnachtsgefühl konnte es mir jedenfalls jetzt noch - längst schon ein paar Wochen nach Weihnachten - vermitteln. Na gut, vielleicht hat dazu auch die dicke Schneedecke beigetragen, dass das Gefühl rüberkam, wer weiß?
Fakt ist, dass die Beziehung zwischen James und Bob eine einmalige ist, die auch in Buchform sehr gut zum Ausdruck kommt, sodass man die beiden wirklich vor sich sieht, selbst wenn man noch nie in London gewesen ist.

Mein Fazit ist demnach mehr als positiv. Diese Bücher, oder zumindest den ersten, sollte sich jeder auf jeden Fall mal ins Auge fassen, denn sie ist nicht nur eine sehr süße Katzengeschichte, sondern auch eine Autobiographie, die zum Nachdenken anregt. Immerhin begegnen wir alle irgendwann einmal sozial Benachteiligten oder sogar Obdachlosen. Und, ja, ich gestehe, manchmal gehe auch ich einfach strustracks an ihnen vorbei, aber durch dieses Buch kommt es doch schon vor, dass ich auch Mitleid mit ihnen habe, denn letztlich könnte wirklich jeder diesem Schicksal - plötzlich ohne Wohnung dazustehen - begegnen. Doch schlussendlich wünscht sich es niemand, das ist klar.
So fühlt man eben auch in diesen Büchern sehr mit James mit. Nicht des du trotz, ist Bob ein wirklicher Lichtblick, nicht nur für James selber, sondern auch für den Leser.

Veröffentlicht am 24.06.2017

Aliens übernehmen unser Gehirn?

Die fünfte Welle
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Zum Cover: Offen gestanden, ist es wirklich echt schön. Der scharze Hintergrund, der von Sonnenlicht gold-gelbem Schimmer durchflutet wird und den Blick auf einen Waldrand richtet, in dem ein Mädchen auf ...

Zum Cover: Offen gestanden, ist es wirklich echt schön. Der scharze Hintergrund, der von Sonnenlicht gold-gelbem Schimmer durchflutet wird und den Blick auf einen Waldrand richtet, in dem ein Mädchen auf eine Stadt hinabschaut. Das alles passt doch sehr gut zur Geschichte. Und, ich glaube aber auch, es war der Grund, warum ich es mir geholt habe. Ich möchte mich zwar selbst nicht als Cover-Käufer betrachten, doch diesmal gebe ich es schon zu, dass es mich dazu überedet hat. Gut, vielleicht wollte ich auch einfach mal ins Genre Si-Fi reinschnuppern oder ich hab´ mich bloß dem Hype um dieses Buch hingegeben - Wer weiß?

Zum Inhalt: Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem!
Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält...

Meine Meinung: Ich habe sehr schnell gemerkt, dass mich das Buch doch eher kalt lässt, bis schließlich Evan ins Spiel kam, ab da an wurde es dann doch interessant und spannend. Allerdings muss ich gestehen, dass der Schreibstil des Autoren schon sehr besonders ist, was mich auch zu dem Punkt gebracht hat, auf den Film zum Buch nicht zu warten, sondern ihn zu schauen, auch wenn ich das Buch noch nicht zuende gelesen hatte. Und das hat mir beim Vorankommen doch ungemein geholfen, daher drücke ich für mich selbst mal ein Auge zu. ^^ Letztlich merkte ich aber auch, dass das Buch nicht nur aus der Sicht unserer Protagonistin Cassie, von Cassiopeia (kommt von einem Stern, glaube ich...), geschrieben ist, sondern auch aus der Sicht von Ben oder später Zombie. Das hat mich teilweise doch zeitlich verwirrt, da ich mit Ben echt nicht gerechnet hätte, so dachte ich zum Anfang auch, er wäre immer noch Cassie, bis ich ja letztlich über das Wort 'er' gestopltert bin. Und da bin ich erst mal gegen eine symbolische Wand geklatscht. xD
Aber daran habe ich mich dann doch gewöhnt, darum war es dann doch nicht so schlimm, wie es sich anhört.
Nun kommen wir jedoch endlich dazu, wie die eigentliche Handlung war. Relativ schnell wurde klar, dass Cassie ihren Bruder wohl retten wird und das ihr dabei ein paar Steine in den Weg gelegt werden ist ja klar. Ich fand es aber echt gut, wie der Autor es geschafft hat, sie so gut menschlich rüberzubringen. Und auch von Ben war ich überrascht, teilweise fand ich es sogar spannender aus seiner Perspektive. Okay, ich glaube, von Evan brauch´ ich gar nicht anfangen, der ist und bleibt absolut cool. Gerade seine schokoladenbraunen Augen haben´s mir, wie Cassie, angetan. Und, wo wir gerade wieder bei Cassie sind, ihr Bruder Sam war auch echt niedlich. Und die Anderen (Jeder muss selbst herausfinden, wer sie denn tatsächlich sind!) waren wirklich gut dargestellt. Sie wirkten zwar schon bedrohlich, aber man sah auch, dass sie dies nur taten, um selbst zu überleben. Eigentlich tun die Menschen ja nichts anderes, darum sind wir doch alle irgendwie gleich, was das betrifft. Klingt jetzt komisch, aber für mich kam es eben so rüber.
Doch wegen den Anderen hat es an Action natürlich zum Schluss hin auch nicht gemangelt, obwohl ich ja gestehen muss, das ich sonst nicht unbedingt ein 'Actionfan' bin. Also schon, wenn es in Maßen gehalten wird. Ich denke, ihr wisst, was ich meine. Aber das Ende hat mir doch relativ gut gefallen, da es auch recht abgeschlossen ist und mir dadurch noch frei lässt, ob ich die Reihe witerlese oder nicht. Da bin ich mir nämlich noch nicht ganz so sicher. Naja, wir werden sehen?

Fazit: Okay, ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich, warum ich dem Buch trotz allem, was ich positives aufegzählt habe, nur 3 Sterne gegeben habe? Ja, das betrifft wieder die Sache, wie ich mit ihm angefangen habe, denn mein Einstieg war, wie gesagt, nicht besonders gut. Ich kam mit dem Schreibstil zum Einen nicht so richtig klar und zum Anderen konnte mich der Anfang des Buches ja nicht wirklich fesseln. Deshalb legte ich es für gefühlte 2 Monate weg, in denen ich dann letztlich doch den Film geschaut habe, was ich eigentlich ja erst machen wollte, nachdem ich das Buch gelesen habe, aber dann dachte ich einfach: "Was soll´s, dann ist es halt so!"
Und das hat mir dann letztlich auch geholfen, denn vielleicht hätte es ansonsten wohlmöglich eine schlechtere Bewertung bekommen. Also kann man es auch so sehen, wenn ich den Film nicht gesehen hätte, wäre das Buch bei mir durchgefallen. So ist es das zumindest nicht. Hat doch irgendwie auch ´was gutes dann, der Film, auch wenn ich ihn ebenfalls nicht besonders pralle fand. Aber das liegt dann vermutlich an der Geschichte an sich, die mir eventuell nicht ganz so zugesagt hat, wie anderen. Doch, was rede ich da, eine 3-Sterne-Bewertung ist ja immer noch gut, nicht?

Veröffentlicht am 23.06.2017

Mein überraschendstes und sogleich schönstes Geburtstagsgeschenk!

Ice - Hüter des Nordens
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Zum Cover: Es ist eher in kühleren Farben gehalten, wie Eisblau, violett oder weiß. In der Mitte ist natürlich der Titel des Buches genannt. Unterhalb sieht man eine Abbildung der Arktis und einen Eisbären, ...

Zum Cover: Es ist eher in kühleren Farben gehalten, wie Eisblau, violett oder weiß. In der Mitte ist natürlich der Titel des Buches genannt. Unterhalb sieht man eine Abbildung der Arktis und einen Eisbären, was mit Sicherheit Bär sein soll. Oberhalb kann man ein Mädchen erkennen, das eine weiße, zu Eis gefrorene, Rose hält, dabei handelt es sich bestimmt um unsere Protagonistin Cassie. Übrigens sehen ihre Finger ziemlich steif aus, was zu der Geschichte nur allzu gut passt, da sie ja in der Arktis spielt. Wie ich finde, ein sehr außergewöhnlicher Handlungsort, den man nicht so schnell wieder in einem anderen Buch bekommt.

Zum Inhalt: Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird ...

Meine Meinung: Ja, wie soll ich nur anfangen? Also dieses Buch... Es war einfach so schön - So traumhaft schön! Es war so ein schönes Märchen, das sich zwischen Cassie und Bär entwickelt hat und... Ach, ich weiß auch nicht? Mir hat es einfach großartig gefallen. Ich habe mich mit den Charakteren super verstanden, konnte sie verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Allem voran war Cassie wirklich eine tolle Protagonistin. Sie war vielleicht nicht die außergewöhnlichste, aber sie hatte so viel Sympathie und Herz, dass man sie wirklich lieben musste. Und, Bär und alle anderen Charaktere waren genauso schön ausgearbeitet. Sie alle machten diese Geschichte einfach einzigartig und, das ist es doch, was ein Buch schaffen muss - Einen zu begeistern. Diese Reise, auf die mich dieses Buch mitgenommen hat, war wirklich so emotional berührend und ein echtes Märchen, wie man es aus Büchern kennt. <3

Fazit: So, nach all´dieser Schwärmerei wollen wir jetzt zur Bewertung kommen. Und, wie sollte es anders sein, kann es für mich keine andere geben als die Höchstpunktzahl, 5 Sterne. Ich denke, das war den Meisten jetzt schon klar, doch es hat mir unglaublich gut gefallen, dieses Märchen. Wahrscheinlich auch, weil es etwas von die Schöne und das Biest hatte und das ist ja eines meiner Lieblingsmärchen. Aber, gut, nun komme ich wirklich zum Ende, doch dieses Buch ist eine echte Empfehlung von mir. Ihr müsst es lesen! =)