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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2017

Mein überraschendstes und sogleich schönstes Geburtstagsgeschenk!

Ice - Hüter des Nordens
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Zum Cover: Es ist eher in kühleren Farben gehalten, wie Eisblau, violett oder weiß. In der Mitte ist natürlich der Titel des Buches genannt. Unterhalb sieht man eine Abbildung der Arktis und einen Eisbären, ...

Zum Cover: Es ist eher in kühleren Farben gehalten, wie Eisblau, violett oder weiß. In der Mitte ist natürlich der Titel des Buches genannt. Unterhalb sieht man eine Abbildung der Arktis und einen Eisbären, was mit Sicherheit Bär sein soll. Oberhalb kann man ein Mädchen erkennen, das eine weiße, zu Eis gefrorene, Rose hält, dabei handelt es sich bestimmt um unsere Protagonistin Cassie. Übrigens sehen ihre Finger ziemlich steif aus, was zu der Geschichte nur allzu gut passt, da sie ja in der Arktis spielt. Wie ich finde, ein sehr außergewöhnlicher Handlungsort, den man nicht so schnell wieder in einem anderen Buch bekommt.

Zum Inhalt: Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird ...

Meine Meinung: Ja, wie soll ich nur anfangen? Also dieses Buch... Es war einfach so schön - So traumhaft schön! Es war so ein schönes Märchen, das sich zwischen Cassie und Bär entwickelt hat und... Ach, ich weiß auch nicht? Mir hat es einfach großartig gefallen. Ich habe mich mit den Charakteren super verstanden, konnte sie verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Allem voran war Cassie wirklich eine tolle Protagonistin. Sie war vielleicht nicht die außergewöhnlichste, aber sie hatte so viel Sympathie und Herz, dass man sie wirklich lieben musste. Und, Bär und alle anderen Charaktere waren genauso schön ausgearbeitet. Sie alle machten diese Geschichte einfach einzigartig und, das ist es doch, was ein Buch schaffen muss - Einen zu begeistern. Diese Reise, auf die mich dieses Buch mitgenommen hat, war wirklich so emotional berührend und ein echtes Märchen, wie man es aus Büchern kennt. <3

Fazit: So, nach all´dieser Schwärmerei wollen wir jetzt zur Bewertung kommen. Und, wie sollte es anders sein, kann es für mich keine andere geben als die Höchstpunktzahl, 5 Sterne. Ich denke, das war den Meisten jetzt schon klar, doch es hat mir unglaublich gut gefallen, dieses Märchen. Wahrscheinlich auch, weil es etwas von die Schöne und das Biest hatte und das ist ja eines meiner Lieblingsmärchen. Aber, gut, nun komme ich wirklich zum Ende, doch dieses Buch ist eine echte Empfehlung von mir. Ihr müsst es lesen! =)

Veröffentlicht am 23.06.2017

Was für ein schöner Abschluss, wenn auch etwas Schlag auf Schlag...

Selection – Der Erwählte
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Dritter Teil; Achtung, eventuelle Spoiler zu vorherigen Bänden lassen sich dadurch nicht vermeiden!!!

Zum Cover: Es ist in sanften Farben gehalten. Es ist weiß, cremefarben und etwas silbrig auch. Ein ...

Dritter Teil; Achtung, eventuelle Spoiler zu vorherigen Bänden lassen sich dadurch nicht vermeiden!!!

Zum Cover: Es ist in sanften Farben gehalten. Es ist weiß, cremefarben und etwas silbrig auch. Ein bisschen lässt es schon auf das Ende vermuten, doch es gefällt mir einfach wahnsinnig gut, wie auch alle anderen Cover der Reihe, dass ich es trotz dessem lieben muss. ^-^

Zum Inhalt: Die Entscheidung ihres Lebens! Nur noch vier Mädchen konkurieren um Prinz Maxon und die Krone von Illeá. America hätte nie zu träumen gewagt, in die engste Auswahl zu kommen. Doch während das Casting sich unaufhaltsam dem Ende nähert, versucht der König mit allem Mitteln America und Maxon zu entzweien. Und zur gleichen Zeit setzen die Rebellen den Palast härter denn je unter Druck. America wird klar, dass sie kämpfen muss - für ihre eigene Zukunft und für die von Illeá. Für alle, die wissen, dass man die richtige Entscheidung nur mit dem Herzen treffen kann!

Meine Meinung: Der dritte Band ist nun für mich der beste der Reihe, bis jetzt zumindest. ^^ Er hatte einfach alles - Spannung, Action, Romantik, Humor, Spaß, Trauer, Verzweiflung, Drama und jede Menge Liebe. Ab und zu war es dann zwischendurch auch so eine Überraschung, wo man nur so dachte, "Ehrlich jetzt, warum können die sich nicht endlich ihre Gefühle füreinander eingestehen." Und stattdessen drifteten die Beiden, America und Maxon, wieder auseinander. Obwohl ich gestehen muss, das machte es gerade so spannend. Zu sehen, wie viele Dinge dazwischen kamen, ehe sie dann zueinander fanden. Allerdings hätte ich America ein paar mal durchschütteln können und ihr weismachen sollen:"Komm endlich zu dir!" Aber es war wirklich schön zu sehen, dass auch sie sich weiterentwickelt hat. Erwachsen geworden ist und Verantwortung für ihre Taten übernehmen wollte. Doch ebenso, wie sie, sind auch Aspen und Maxon gereift und das war ebenfalls sehr schön. Ich bin mit dem Ende sehr zufrieden und hätte es wahrscheinlich auch kaum besser machen können.

Mein Fazit: Insgesamt bekommt das dritte Buch der Selection-Saga von mir 4,5 Sterne. Da ich es einfach perfekt finde, so wie es ist und dieser kleine halbe Abzug ist nur entstanden, weil es ja noch zwei weitere Bände geben wird (Glaube ich zumindest, sicher bin ich da nicht ganz.) und ich mir noch Luft nach oben verschaffen will. Deshalb bin ich auch weiterhin gespannt, wie diese Geschichte noch weitergehen wird. Doch der dritte Band hat mir schon sehr gut gefallen und ich hoffe, die weiteren werden genauso gut. =)

Veröffentlicht am 10.08.2017

Wenn der Wind dich fort trägt...

Windsbraut
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„Einst wird sie kommen, die Schwester der Winde…“ S. 563, E-Book

Zum Cover: Es passt sehr gut, um nicht zu sagen, perfekt, zu der Gesamtausgabe. Das rothaarige Mädchen bzw. die junge Frau stellt sicherlich ...

„Einst wird sie kommen, die Schwester der Winde…“ S. 563, E-Book

Zum Cover: Es passt sehr gut, um nicht zu sagen, perfekt, zu der Gesamtausgabe. Das rothaarige Mädchen bzw. die junge Frau stellt sicherlich Hope dar und der Adler im unteren Teil des Bildes spielt in der Reihe natürlich auch eine bedeutende Rolle, die fast sogar den Charme eines Lieblingscharakters versprüht. Nicht nur aber die Gesamtausgabe versprüht mit ihrem Cover einen Hauch von Windslust zum Lesen, sondern auch die einzelnen Ausgaben dieser Trilogie, die allesamt Hope in einem Strudel aus Farben oder, wenn man es anders ausdrücken möchte, Wind aufzeigen. Beides hat seinen Reiz. Obwohl die Gesamtausgabe wahrscheinlich ein wenig günstiger sein dürfte, was für den ein oder anderen ja oftmals auch so eine kleine Anmerkung wert wäre, daher ist die Gesamtausgabe doch eine merklich gute Alternative, gerade wenn sie dabei auch noch so hübsch aussieht. Gut, in meinem Fall zählt das wohl nicht so richtig, denn ein E-Book kann man sich schließlich nicht ins materielle Regal stellen, aber egal, genug der Vorrede.

Zum Inhalt: „Schalte den Kopf ein, und hör auf dein Herz!“ S. 514, E-Book – Wenn du das Gefühl hast, nicht alleine zu sein, manchmal, wenn der Mond durch dein Fenster scheint und du die Nacht in unruhigem Schlaf verbringst, dann spürst du sie, wie sie neben dir liegt und sich an dich kuschelt. Wenn du aber am Morgen erwachst, ist sie fort, doch etwas von ihr ist geblieben. Ein vages Gefühl von Hoffnung, denn eine Windsbraut hat neben dir gelegen.
Eine wie Hope, die Nacht für Nacht neben einem Menschen schlafen muss, um die Sehnsucht zurückzudrängen, die jeden Tag aufs Neue in ihr wächst. Eine Windsbraut, die tagsüber auf den Rücken der wildesten Winde die Erde umfliegt. Woher kommen diese Wesen, die allem Anschein nach nur weiblich erscheinen, und wo wollen sie hin? Diese Frage stellt sich auch die junge Hope, die eines Tages plötzlich von ihrer Gruppe Windsbräute getrennt wird und sich in Irland wiederfindet. Wem wird sie dort begegnen, und was ergeben die Folgen dieser Begegnung? Wird sie ihre Schwestern der Winde wiedersehen können, und was ist mit ihren Fragen, auf die sie glaubt, keine Antwort zu wissen?

„Dann werde ich dich nun verlassen. Nur eines möchte ich dir noch auf den Weg geben. Dir fehlt noch ein Stück deiner Vergangenheit. Finde es, und triff eine Entscheidung! Wohin soll deine Zukunft führen? Drei Wege stehen zur Auswahl, keiner schlechter als die übrigen, doch jeder führt dich in eine andere Richtung. Du wirst zwischen der Liebe und der Liebe wählen müssen, zwischen Alt und Jung, zwischen dem Hier und dem Dort, dem Jetzt und dem Bald. Und stets wirst du etwas zurücklassen müssen, das dir wichtig ist. Ich werde nicht bei dir sein können, so gern ich es auch möchte. Darum hoffe nicht auf mich, sondern entscheide weise, und lausche, was dein Herz und deine Seele dir zu sagen haben.“ S. 471-472, E-Book

Meine Meinung: Wer nun neugierig geworden ist, der sollte sich dieses Buch allemal anschauen, es ist gerade für diejenigen, die gerne in fremde, aber vielleicht auch nicht zu fremde, Welten eintauchen möchten, genau das richtige.
Mich persönlich hat es außerordentlich überraschen können, denn ganz offen gesagt, hätte ich fast mit reinem Klischee an Fantasy gerechnet, bekam aber eine sehr durchdachte Grundgeschichte, die auf jeden Fall Potential zum Suchtlesen hat. Da ich aber generell nicht gerade der Schnellleser bin, und mir dann eher die Zeit nehme, mich komplett auf eine Geschichte einzulassen, kam das bei mir nun nicht zustande. Obwohl ich sagen muss, bei den jeweiligen Enden der drei Bücher, die in der Gesamtausgabe enthalten sind, muss ich schon zugeben, hatte selbst ich Probleme den E-Reeder aus der Hand zu legen. Dazu hat dann auch noch der flüssige und einfügsame Schreibstil von Regina Mengel beigetragen, der wirklich erfrischend ist und sich im Sommer besonders gut lesen lässt. Ich finde die Geschichte rund um Hope und co. passt auch ziemlich gut in die warmen Jahreszeiten. Die Szenerie von Irland, die wir im ersten Band entdecken dürfen, ist dabei einfach sehr schön beschrieben, dass der Wunsch einmal in Wirklichkeit dort hin zu reisen, noch viel größer wird. Aber auch die Heimat der Windsbräute, das Wolkenschloss Rihalimon, ist wahnsinnig kreativ erdacht und hat mir persönlich fast am besten von den gesamten Schauplätzen gefallen.
Die Figuren oder Charaktere in diesem Buch sind allesamt gut ausgearbeitet und haben Potential ins Herz aufgenommen zu werden. Hierbei möchte ich besonders den Flederdrachen anmerken, den ich ab jetzt nur noch „Flederchen“ nenne. Er ist unglaublich witzig und charmant und hat seine ganz eigene Art die Dinge zu erklären, die Hope Kopfzerbrechen bereiten. Natürlich ist da natürlich aber auch Adler zu nennen, der umso tiefgründiger ist und die Geschichte damit auch so halb beendet.
Ich könnte jetzt auch noch lauter Namen aufzählen, wie Rose, Peace und so weiter, aber ich schätze, damit wissen die, die das Buch noch lesen möchten, nicht sonderlich viel anzufangen, deshalb belasse ich es dann auch dabei.
Mir war es wirklich ein Vergnügen diese Geschichte um Hope miterleben zu können, und dass ich dieses wunderbare und gleichzeitig spannende E-Book bei einer Leserunde mitlesen durfte, freut mich gleich noch ein wenig mehr. Es hat riesigen Spaß gemacht, es zu lesen, und die tiefen Emotionen am letztlichen Ende waren doch eindeutig „tiefer“ als ich erwartet hätte. Definitiv ein Buch, dem man eine Chance geben sollte. Vielleicht wird es dich ja so überraschen wie mich, wer weiß?

Fazit: So, da ich eigentlich nichts zu bemängeln habe, im Gegenteil, „Windsbraut“ von Regina Mengel ist ein wahrer Genuss und gerade für heiße Sommertage sehr erfrischend zu lesen. Darum, denke ich, sind 4,5 Sterne doch sehr gut. Der halbe Abzug ist einfach dadurch entstanden, dass ich am Ende doch sehr gerne gewusst hätte, was schließlich aus den Windsbräuten geworden ist. Manchmal hat mich teilweise auch Hopes Handeln irritiert, wenn sie plötzlich einfach nur noch auf und davon ist. Aber schließlich ist daran nicht sonderlich viel negativ zu verstehen, es sind bloß meine persönlichen Eindrücke.
Deshalb sagt dieses letzte Zitat: „Der Mensch steht nie allein, er ist stets die Summe seiner Einflüsse.“ S. 521, E-Book –, für mich deutlich, dass die Gemeinschaft der Freude am Meinungen austauschen, etwas ganz besonderes ist.


Veröffentlicht am 03.08.2017

Das dunkle Märchen geht weiter...

Die Dreizehnte Fee
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„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“ ~ Lillith, die dreizehnte Fee ~ „Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!“

Achtung, zweiter Teil einer Reihe! Eventuelle Spoiler lassen ...

„Ich bin der Anfang, ich bin das Ende.“ ~ Lillith, die dreizehnte Fee ~ „Sieh hin, flüstert die Königin. Lerne, was es heißt, mich zu betrügen!“

Achtung, zweiter Teil einer Reihe! Eventuelle Spoiler lassen sich dadurch nicht vermeiden.

Zum Cover: Mein Liebling dieser Reihe, denn ich liebe ja Blau- und Violettfarbtöne. Auch hier passt es wieder sehr gut zu der Geschichte, gerade die gefrorenen Blätter, wenn ich an den Anfang von Band 2 zurückdenke. Zu dem bekommt der Spiegel darauf, der nur als bloßer, mit Schnörkeln verzierter Rahmen abgebildet ist, eine Bedeutung, die zu einem entscheidenden Bestandteil in der Geschichte wird. Demnach wieder eine vollkommene Glanzleistung des Coverdesigners.

Zum Inhalt: Fünf Feen fielen unter dem Schwert des Hexenjägers. Jetzt ist es die Königin, die er jagt.
Im hohen Norden sieht die Dreizehnte Fee dem Urteil der verbliebenen Schwestern entgegen. Und nur eine weiß das Ende, doch ihre Macht schwindet und mit ihr die einzige Chance das Rätsel um die Erweckung der gefährlichsten aller Feen zu entschlüsseln.
Wie geht es nun mit Lillith weiter, und was findet sie unter Höllenqualen heraus, dass das Schicksal ihrer Schwestern und auch ihr eigenes beträchtlich beeinflusst?

Meine Meinung: Wie auch schon in Band 1 „Der dreizehnten Fee“ ist Lillith natürlich unsere Protagonistin. Während sie am Ende des ersten Bandes vom Hexenjäger getrennt wurde, ist gar nicht so viel passiert. Sie wurde von ihrer Schwester, der Eishexe, sozusagen eintführt und da setzt die Geschichte auch an und geht weiter. Was dabei jedoch mit Lillith passiert, und was ihr auf ihrem Weg, gegen ihre Schwestern, noch alles so geschieht, muss man selbstverständlich alleine lesen, ich möchte euch nicht dem Spaß daran nehmen, diese Geschichte für euch zu entdecken und zu erleben.
Mir hat es wieder ziemlich gut gefallen, wenn mir Lillith hierbei auch noch weitaus mehr auf die Nerven gefallen ist als noch im ersten Band, denn ihre Wankelmütigkeit hat nicht nachgelassen. Gut, vielleicht ist ihre extreme Unsicherheit sich selbst gegenüber berechtigt, aber irgendwie wirkte es auf mich ein wenig übertrieben, auch wenn sie allem Anschein nach wirklich nicht unbedingt ein dickes Fell besitzt. Das ist in ihrer Situation, für das, was sie durchgemacht hat, eventuell auch nachvollziehbar, aber an manchen Stellen war es doch eben sehr klischeehaft. Zum Glück muss ich jedoch sagen, dass sich das entweder gegen Ende von Band 2 konsequent gebessert hat oder ich mich langsam damit angefreundet habe. Je nachdem, wie man es dreht und wendet, konnte mich das Ende doch tatsächlich besonders überraschen. Mit der Wendung jedenfalls hätte ich nicht gerechnet, sodass ich auf Band 3 auf jeden Fall gespannt bin. Neugier ist wach geworden, darauf, wie es letztendlich endet.

Fazit: Somit und vor allem deswegen habe ich mich entschlossen, über Lilliths anstrengende Art hinweg zu blicken und Band 2 doch noch sehr gute 3,5 Sterne zu geben. Einen halben Stern Abzug zu Band 1, doch ich habe die Hoffnung, dass Band 3 das – für mich – noch herreißen kann, auch wenn der bei der breiten Masse am wenigsten gut abschneidet.

Veröffentlicht am 03.08.2017

Glaubt ihr an Märchen?

Die Dreizehnte Fee
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„Warum ist die Hexe bei Hänsel und Gretel böse?“ ~ „Eine Frage. Hier die Antwort. Vielleicht. Vertraue deinem Herzen. Es ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.“

Zum Cover: Also bei diesem ...

„Warum ist die Hexe bei Hänsel und Gretel böse?“ ~ „Eine Frage. Hier die Antwort. Vielleicht. Vertraue deinem Herzen. Es ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint.“

Zum Cover: Also bei diesem Cover kann ich wirklich verstehen, warum so viele schwach geworden sind, ich meine, es ist einfach nur perfekt. Wundervolle Harmonie der Farben, nicht zu überladen, nicht zu aufdringlich, schlicht, aber wirkungsvoll und das Wichtigste, es passt zur Geschichte dahinter. Noch dazu ist es ein wahres Schmuckstück, dass ich, wenn ich es denn als richtiges Buch hätte und nicht bloß als E-Book, dementsprechend ausstellen würde. Das hätte dieses Cover gewiss verdient. Der Designer hat hierbei, oder vielmehr bei der ganzen Reihe, wenn ihr versteht, ganze Arbeit geleistet.

Zum Inhalt: Sie ist nicht Schneewittchen. Sie ist die böse Königin. Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache.
Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung.
Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns. Für jede Fee gibt es eine Aufgabe, doch haben sie diese aus den Augen verloren und müssen vernichtet werden. So lautet ihre Mission – Die Mission des Hexenjägers, die es verlangt, ihre Schwestern zu töten. Aber wie wird sie sich tatsächlich entscheiden, für den leichten oder den schwierigen Weg?

Meine Meinung: Wie lange wollte ich bis dato schon „Die dreizehnte Fee“ lesen, weil ich so viele, schwärmerische Stimmen davon hörte – und nicht nur wegen des wunderschönen Covers.
So viel schon mal vorweg, die Geschichte hat mich nicht enttäuscht, denn sie ist wirklich etwas Besonderes und der Schreibstil von Julia Adrian damit auch. Er ist dabei fast schon mit ein wenig Philosophie versehen, die mir aber doch sehr gut gefallen hat. Ich mag solche nachdenklichen Werke ja immer besonders gerne. Hierbei muss ich zwar gestehen, dass es mir im Nachhinein gar nicht so gut im Gedächtnis geblieben ist, wie ich gedacht hätte. Die Grundgeschehnisse, ja, aber wenn ich es dann mehr in der Tiefe betrachten möchte, nein, dann ist es mir in der Tat nicht unbedingt im Kopf hängen geblieben. Das ist wahrscheinlich auch so mein kleines Problem, was ich auch mit unserer Protagonistin Lillith hatte. Nicht dass ich sie nicht mochte, nur ihre ständige Wankelmütigkeit und seltsamen Entscheidungsschwankungen sind mir fast ein wenig auf die Nerven gegangen. Der Hexenjäger hat dazu auch nicht wirklich gut beigetragen. Jedoch was mir an dieser Geschichte doch auch gefallen hat – außer dem wunderbaren Schreibstil – waren die Nebencharaktere, wie die anderen Schwestern bzw. Feen, von denen ich einige nachvollziehbarer fand als Lillith, aber auch Elle, das kleine Mädchen, das Lillith ins Herz schloss, habe auch ich gerne an mich herangelassen.
Jedoch konnten nicht nur die Nebencharaktere bei mir punkten, sondern auch die Szenerie, in der die Geschichte spielt. Ein Land, in der die Monarchie regiert, sowie in berühmten Märchen es üblich ist, und da ich ein riesiger Märchen-Fan bin, ist es doch klar, dass mir so eine Welt dementsprechend gefällt. Sie war dazu eben auch wahnsinnig gut beschrieben, weshalb sie nicht nur sympathisch gewirkt hat, was bei einer Buchwelt vielleicht sogar von Vorteil sein sollte.

Fazit: Alles in einem, eine solide Geschichte, die mit einigen Höhepunkten sich aber auch abheben kann, Gefühlschaos inklusive, denn irgendwie fühlt man ja doch mit. Demnach will ich mal nicht so sein und dem ersten Band von „Die dreizehnte Fee“ gute 4 Sterne geben. Letztlich war es eben doch der Schreibstil und die einfügsamen Nebencharaktere, die die Geschichte aufgelockert haben, die mich überzeugt haben.