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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2017

Grundidee top, Umsetzung eher flop...

Marthas Widerstand
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„Gemeinsam sind wir weitführend. Gemeinsam sind wir die Stimme der Gerechtigkeit.“

Zum Cover: Nahaufnahmen sind ja längst keine Seltenheit mehr, was Cover anbelangt, dieses hier hat mich allerdings gleich ...

„Gemeinsam sind wir weitführend. Gemeinsam sind wir die Stimme der Gerechtigkeit.“

Zum Cover: Nahaufnahmen sind ja längst keine Seltenheit mehr, was Cover anbelangt, dieses hier hat mich allerdings gleich angesprungen. Beim näheren Betrachten habe ich jedoch bemerkt, dass das Mädchen darauf gar nicht richtig scharf gestellt wurde. Die Poren sind recht unscharf, die Lippen und die Augen wiederum, auf und in denen sich das Licht spiegelt, sind wirklich scharf gezeichnet. Dazu kommt, dass die weiße Stelle in den Augen, die ein Rechteck sein könnte, für die Zelle stehen kann und damit ist das Mädchen auf dem Cover, wie könnte es anders sein, wohl Martha. Insgesamt damit ganz gut umgesetzt, wenn auch mit der Nahaufnahme für mich fast etwas zu sehr Klischee.

Zum Inhalt: „Die Regierung kontrolliert die Medien, und die Medien manipulieren die Menschen.“ ~ Martha ist des Mordes am berüchtigten Jackson Paige, dem hochverehrten Wohltätigkeitsbotschafter, angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. Die Zellen werden dabei immer kleiner, genauso wie Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will. Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert? Und was wäre wenn, genau sie es ist, die nicht die ist, die sie zu sein scheint?

Meine Meinung: Der Inhalt hat mich persönlich schon sehr interessiert, denn was muss das für ein abgekachteltes System sein, dass übers TV entscheidet, wer stirbt und wer lebt. Das Grundprinzip ist wie gesagt genial und erschreckend zugleich. Auch der Schreibstil ist recht locker und leicht zum Lesen und deshalb lässt die Spannung nicht lange auf sich warten. An manchen Stellen geht es zwar ein bisschen zu schnell für meinen Geschmack, weshalb ein paar Unregelmäßigkeiten aufkommen, die zum Großteil jedoch am Ende geklärt werden. Vor allem durch Isaac, aber auch Martha steuert ihren Teil bei, um nicht zu sagen, sie bringt den Stein ins Rollen. Ich muss ehrlich gesagt aber sagen, dass mir keiner der beiden so wirklich ans Herz ging, sie taten mir leid, ja, doch wirklich tief mitfühlen, konnte ich nicht. Das war dann nämlich auch der ausschlaggebende Punkt für die Liebesgeschichte, die hierbei sehr im Fokus stand, mich aber trotz dessen nicht für sich ins Boot ziehen konnte. Eine der wenigen Charaktere, die ich allerdings in der Tat mochte, war Eve Stanton, die humane, psychologische Betreuerin von Martha. Sie und ihre Vergangenheit waren sehr gut ausgearbeitet und gefielen mir auf Anhieb. Nicht dass Marthas Vergangenheit nicht erwähnt wurde, doch ich finde, teilweise hätte man es besser noch erklären können. Vielleicht liegt das aber auch teilweise an der Übersetzung? Ich habe generell das Gefühl, das da eventuell ein bisschen was bei flöten geht, aber das ist mein eigenes Empfinden.
Die Fernsehshow „Death is Justice“ wurde aber auch im Deutschen sehr interessant dargestellt, da diese Kapitel wie in einem Drehbuch aufgebaut sind. Die Moderatoren tun dabei alles, um das Publikum auf ihre Seite – also die Seite der Regierung – zu holen. Dabei tut sich auch wieder das nächste Problem auf, denn die Regierung wird hierbei in keinem Punkt erwähnt, nicht mal annährend. Ich finde, dass hätte zur Erklärung des Rechtssystems unglaublich viel beigesteuert. Könnte ja sein, dass das erst in Band 2 drankommt, aber ich finde, gerade ein 1. Band ist doch dazu da, die Geschichte einzuleiten, wenn es noch eine Fortsetzung gibt.
Naja, an und für sich war die Geschichte ja halbwegs rund, man merkt deutlich, dass zwar noch etwas kommt, aber das soll wohl auch so sein. Für mich war es aber eher eine eher weniger gute Unterhaltung, obwohl die Grundidee richtig Potential gehabt hätte.
Dazu passt sogar ein Zitat aus dem Buch:
„Ich frage mich, ob wir an irgendeinem Punkt in unserer Geschichte nicht einen falschen Weg eingeschlagen haben. Dass es einen Moment gab, an dem jemand die Möglichkeit gehabt hätte, sich gegen die Entwicklung zu stellen und Nein zu sagen, es aber aus irgendeinem Grund nicht tat.“

Fazit: Aus vielerlei Gründen bekommt „Marthas Wiederstand“ von Kerry Drewery von mir leider nur liebgemeinte 2,5 Sterne. Ich hätte mir bei dem spannenden Einstieg und der Grundidee tatsächlich etwas mehr Pepp gewünscht. Gut, zum Ende hin kam dann wirklich nochmal richtig Fahrt auf, aber irgendwie war es dann auf einmal alles auch so einfach, und so gar nicht kompliziert, was mich so ein wenig frustriert hat. Naja, ein bisschen neugierig ist man natürlich auf die Fortsetzung, doch ganz ehrlich, ob ich sie mir wirklich zulegen, geschweige denn lesen soll, weiß ich noch überhaupt nicht. Bisher tendiere ich ja eher zu nein, lieber nicht.

Um jedoch nicht hundertprozentig negativ aus meiner Rezension hinauszugehen, hier noch einmal ein Zitat aus dem Buch, das ich auch noch ganz gut fand:

„Manchmal macht man etwas Großes, indem man nichts tut. Man ist ein kleines Zahnrad in einer Maschine und läuft mit, weil es all die anderen Zahnräder auch tun und es zu schwer ist, sich gegen die Maschine aufzubäumen. Aber dann gibt es einen Punkt […] an dem man sich entscheiden muss: Entweder dreht man sich weiter und sieht zu, wie die Maschine immer größer und mächtiger wird und dabei alles zerstört, oder man kann die eine Sache tun, zu der man in der Lage ist – eine kleine Bewegung in eine andere Richtung machen und beten, dass es etwas blockiert oder dass die Leute etwas bemerken. […] Wenn wir jeder unseren Teil dazu beitrügen, könnten wir die Dinge vielleicht wirklich gemeinsam ändern.“

Veröffentlicht am 23.06.2017

Mein überraschendstes und sogleich schönstes Geburtstagsgeschenk!

Ice - Hüter des Nordens
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Zum Cover: Es ist eher in kühleren Farben gehalten, wie Eisblau, violett oder weiß. In der Mitte ist natürlich der Titel des Buches genannt. Unterhalb sieht man eine Abbildung der Arktis und einen Eisbären, ...

Zum Cover: Es ist eher in kühleren Farben gehalten, wie Eisblau, violett oder weiß. In der Mitte ist natürlich der Titel des Buches genannt. Unterhalb sieht man eine Abbildung der Arktis und einen Eisbären, was mit Sicherheit Bär sein soll. Oberhalb kann man ein Mädchen erkennen, das eine weiße, zu Eis gefrorene, Rose hält, dabei handelt es sich bestimmt um unsere Protagonistin Cassie. Übrigens sehen ihre Finger ziemlich steif aus, was zu der Geschichte nur allzu gut passt, da sie ja in der Arktis spielt. Wie ich finde, ein sehr außergewöhnlicher Handlungsort, den man nicht so schnell wieder in einem anderen Buch bekommt.

Zum Inhalt: Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird ...

Meine Meinung: Ja, wie soll ich nur anfangen? Also dieses Buch... Es war einfach so schön - So traumhaft schön! Es war so ein schönes Märchen, das sich zwischen Cassie und Bär entwickelt hat und... Ach, ich weiß auch nicht? Mir hat es einfach großartig gefallen. Ich habe mich mit den Charakteren super verstanden, konnte sie verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Allem voran war Cassie wirklich eine tolle Protagonistin. Sie war vielleicht nicht die außergewöhnlichste, aber sie hatte so viel Sympathie und Herz, dass man sie wirklich lieben musste. Und, Bär und alle anderen Charaktere waren genauso schön ausgearbeitet. Sie alle machten diese Geschichte einfach einzigartig und, das ist es doch, was ein Buch schaffen muss - Einen zu begeistern. Diese Reise, auf die mich dieses Buch mitgenommen hat, war wirklich so emotional berührend und ein echtes Märchen, wie man es aus Büchern kennt. <3

Fazit: So, nach all´dieser Schwärmerei wollen wir jetzt zur Bewertung kommen. Und, wie sollte es anders sein, kann es für mich keine andere geben als die Höchstpunktzahl, 5 Sterne. Ich denke, das war den Meisten jetzt schon klar, doch es hat mir unglaublich gut gefallen, dieses Märchen. Wahrscheinlich auch, weil es etwas von die Schöne und das Biest hatte und das ist ja eines meiner Lieblingsmärchen. Aber, gut, nun komme ich wirklich zum Ende, doch dieses Buch ist eine echte Empfehlung von mir. Ihr müsst es lesen! =)

Veröffentlicht am 23.06.2017

Was für ein schöner Abschluss, wenn auch etwas Schlag auf Schlag...

Selection – Der Erwählte
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Dritter Teil; Achtung, eventuelle Spoiler zu vorherigen Bänden lassen sich dadurch nicht vermeiden!!!

Zum Cover: Es ist in sanften Farben gehalten. Es ist weiß, cremefarben und etwas silbrig auch. Ein ...

Dritter Teil; Achtung, eventuelle Spoiler zu vorherigen Bänden lassen sich dadurch nicht vermeiden!!!

Zum Cover: Es ist in sanften Farben gehalten. Es ist weiß, cremefarben und etwas silbrig auch. Ein bisschen lässt es schon auf das Ende vermuten, doch es gefällt mir einfach wahnsinnig gut, wie auch alle anderen Cover der Reihe, dass ich es trotz dessem lieben muss. ^-^

Zum Inhalt: Die Entscheidung ihres Lebens! Nur noch vier Mädchen konkurieren um Prinz Maxon und die Krone von Illeá. America hätte nie zu träumen gewagt, in die engste Auswahl zu kommen. Doch während das Casting sich unaufhaltsam dem Ende nähert, versucht der König mit allem Mitteln America und Maxon zu entzweien. Und zur gleichen Zeit setzen die Rebellen den Palast härter denn je unter Druck. America wird klar, dass sie kämpfen muss - für ihre eigene Zukunft und für die von Illeá. Für alle, die wissen, dass man die richtige Entscheidung nur mit dem Herzen treffen kann!

Meine Meinung: Der dritte Band ist nun für mich der beste der Reihe, bis jetzt zumindest. ^^ Er hatte einfach alles - Spannung, Action, Romantik, Humor, Spaß, Trauer, Verzweiflung, Drama und jede Menge Liebe. Ab und zu war es dann zwischendurch auch so eine Überraschung, wo man nur so dachte, "Ehrlich jetzt, warum können die sich nicht endlich ihre Gefühle füreinander eingestehen." Und stattdessen drifteten die Beiden, America und Maxon, wieder auseinander. Obwohl ich gestehen muss, das machte es gerade so spannend. Zu sehen, wie viele Dinge dazwischen kamen, ehe sie dann zueinander fanden. Allerdings hätte ich America ein paar mal durchschütteln können und ihr weismachen sollen:"Komm endlich zu dir!" Aber es war wirklich schön zu sehen, dass auch sie sich weiterentwickelt hat. Erwachsen geworden ist und Verantwortung für ihre Taten übernehmen wollte. Doch ebenso, wie sie, sind auch Aspen und Maxon gereift und das war ebenfalls sehr schön. Ich bin mit dem Ende sehr zufrieden und hätte es wahrscheinlich auch kaum besser machen können.

Mein Fazit: Insgesamt bekommt das dritte Buch der Selection-Saga von mir 4,5 Sterne. Da ich es einfach perfekt finde, so wie es ist und dieser kleine halbe Abzug ist nur entstanden, weil es ja noch zwei weitere Bände geben wird (Glaube ich zumindest, sicher bin ich da nicht ganz.) und ich mir noch Luft nach oben verschaffen will. Deshalb bin ich auch weiterhin gespannt, wie diese Geschichte noch weitergehen wird. Doch der dritte Band hat mir schon sehr gut gefallen und ich hoffe, die weiteren werden genauso gut. =)

Veröffentlicht am 20.01.2018

Wage den Sprung ins Feuer!

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 1): Schwanenfeuer
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„Diese Welt ist voll von Schönheiten…“, hauchte Ayden. „Wir müssen uns nur dazu entscheiden, sie wahrzunehmen.“ (S. 75)

Zum Cover: Atemberaubend ist wohl das perfekte Wort für dieses Cover. Der Schwan, ...

„Diese Welt ist voll von Schönheiten…“, hauchte Ayden. „Wir müssen uns nur dazu entscheiden, sie wahrzunehmen.“ (S. 75)

Zum Cover: Atemberaubend ist wohl das perfekte Wort für dieses Cover. Der Schwan, der seine Flügel ausbreitet, ist ja schon ein Ausdruck von Stärke, aber dass er sich den Flammen stellt, die im Hintergrund lodern, finde ich noch dazu perfekt zum Inhalt passend. Auch der klarsichtige, verschnörkelte Rahmen fügt sich sehr gut ins Bild ein. Ich muss schon sagen, vom Cover her, eines meiner absoluten Highlights, selbst wenn es nur auf meinem Tablet als E-book ruht.
Die Illustrationen, die im Buch durchaus vorkommen und Estelle, Ayden und Rania darstellen sollen, finde ich dagegen wiederum nicht unbedingt zu diesem Cover passend, selbst wenn sie wundervoll gezeichnet sind, wären sie für mich als Merchandise, beispielsweise als Postkarten, viel besser geeignet gewesen, aber das ist nur meine Meinung dazu.

Zum Inhalt: „Jeder Fluch hat seinen Gegenzauber!“ (S. 60) – Und doch hat die verwunschene Prinzessin Estelle ein schlimmes Schicksal zu erleiden, das da lautet: Am Tag ein Schwan, in der Nacht ein Mensch, gefangen an einem einsamen See mitten im Wald.
Es erscheint ihr aussichtslos, den Fluch zu brechen. Der Sinn der rätselhaften Worte auf einem geheimnisvollen Pergament, das der einzige Schlüssel ist, bleibt ihr verborgen. Erst als der junge Jäger Ayden am Schwanensee auftaucht, erhält sie neue Hoffnung. Womöglich gelingt es mit seiner Hilfe, das Rätsel zu lösen und den Weg zu beschreiten, der Estelles Dasein als Schwanenprinzessin beenden könnte?
Doch was wird dann aus ihren Schwestern, die ebenfalls von einem Fluch befallen zu sein scheinen? Kann diese Geschichte denn überhaupt ein gutes Ende nehmen, sowie es Ayden ihr mit seinen Worten verlauten lässt: „Alles nimmt ein gutes Ende. So oder so. Und wenn es schlecht ist, ist es noch nicht das Ende.“ (S. 169)

Meine Meinung: Dieses Buch ist wahrlich zum durch die Seiten fliegen, denn genau das tut man. Die Geschichte ist dabei jedoch sehr schnelllebig und kommt ohne große Details oder Ausschmückungen aus. Manche Szenen gingen mir regelrecht etwas zu schnell, dass ich wirklich denke, die Autorin hätte da doch noch die ein oder andere schöne Idee vielleicht noch besser ausarbeiten können. Aber an sich bin ich schon zufrieden, wie es letztlich mit der ältesten der Schwestern ausging. Estelle hat doch eine recht schöne Entwicklung durchgemacht und auch über ihren Begleiter, den Jäger Ayden, musste ich das eine oder andere Mal sogar etwas schmunzeln, obwohl ich diese Konstellation von den beiden doch schließlich sehr mochte, wusste ich am Anfang noch nicht genau, wohin das mit mir und ihnen geht. Ihre Liebesgeschichte hatte für mich zwar jetzt nicht unbedingt das besondere Funkeln von einer tiefen Verbindung, aber ich denke doch, wenn die beiden in den weiteren Bänden dieser fünfteiligen Reihen noch weiter auftauchen werden, könnte man da noch einiges draus machen, von daher bin ich auf jeden Fall neugierig auf die weiteren Bände.
Dieser hat mir speziell wegen der Märchenvorlage sehr gefallen, da er sich an Schwanensee orientiert und ich habe sowohl den Zeichentrickfilm „Die Schwanenprinzessin“ als Kind geliebt als auch den Barbiefilm zu Schwanensee. Beides wurde hierbei jedoch deutlich in diesem Buch ebenfalls als Vorlage genutzt, denn ein paar Parallelen konnte ich durchaus erkennen, was nicht unbedingt negativ gemeint sein soll, da ich so ein wenig in Nostalgie schwelgen konnte und wer tut das denn nicht einmal gerne.

Fazit: Insgesamt war „Der Fluch der sechs Prinzessinnen – Schwanenfeuer“ für mich schön zu lesen und als erster Band hat er doch sehr gut zur Schau gestanden, auch wenn für mich fast ein paar zu viele Fragen offen geblieben sind. Ich hoffe mal, dass sich diese dann in den weiteren Bänden klären werden. Deshalb gebe ich dem Buch aufgrund des wunderschönen Covers 3,5 Sterne, also einen halben Stern Bonus. Ich glaube einfach, dass die Geschichte noch nicht ganz ausgereift und da noch einige Luft nach oben vorhanden ist. Trotzdem danke ich in diesem Sinne dem Team vom Sternensandverlag, der mir im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich sehr gefreut, mitlesen zu dürfen.

Veröffentlicht am 28.12.2017

Weihnachtshighlight

Winterzauberküsse
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„Und an Weihnachten haben Küsse ihren ganz besonderen Zauber…“

Zum Cover: Als ich dieses Buch letztes Jahr im Supermarkt bei mir um die Ecke gesehen habe, hat es mich förmlich angefunkelt. Bei dem Cover, ...

„Und an Weihnachten haben Küsse ihren ganz besonderen Zauber…“

Zum Cover: Als ich dieses Buch letztes Jahr im Supermarkt bei mir um die Ecke gesehen habe, hat es mich förmlich angefunkelt. Bei dem Cover, das blitzt und blinkt auch kein Wunder. Es ist wirklich wunderschön. Die verschneite Londoner Winterlandschaft entspringt wirklich einer Weihnachtstraumwelt. Ein Buch zum Wohlfühlen und gerne Anschauen – sowohl innerlich als auch äußerlich.

Zum Inhalt: Hutmacherin Ava trifft Sam auf einer hippen Londoner Vorweihnachtsparty. Er hat einen Auftrag für sie: einen Hut als Geschenk für seine schwerkranke Mutter Wendy fertigen, denn vielleicht wird es ihr letztes Weihnachten sein. Ava soll ihm helfen, dieses Weihnachten also zu dem besten zu machen, dass seine Mutter jemals hatte.
Als Wendy in Avas Studio kommt, glaubt sie voller Freude, Sam sei mit Ava zusammen. Sam bittet Ava, diesen Irrtum nicht aufzuklären, sondern so zu tun, als wären sie ein Paar – nur für die Vorweihnachtszeit. Dennoch funkt Ava bei diesem Plan ihr Exfreund Harvey dazwischen, als wäre diese Situation mit Sam nicht so schon kompliziert genug gewesen.

Meine Meinung: Nach einem Jahr hat es wirklich lange genug bei mir rumgelegen, daher habe ich dieses wunderbare Buch endlich gelesen, und ich habe es mir nicht ohne Grund bis Weihnachten aufgehoben, denn die Stimmung in dieser Geschichte kommt besonders zu dieser Jahreszeit bzw. dieser Feiertagszeit zur Geltung.
Wo ich mich am Anfang der Geschichte mit ihr allerdings noch schwer getan habe, wurde es am Ende immer besser und noch besser, weshalb ich sie letztlich gar nicht mehr missen möchte. Obwohl man sagen muss, dass sie teilweise wohl doch etwas sehr „Happy End“ gewesen ist. Das finde ich hierbei, da es sich um ein Weihnachtsbuch handelt, das gerade auch Liebe und Nächstenliebe vermitteln soll, nicht schlecht, sondern auch gut. Die Realität sieht dabei manchmal anders aus, klar, aber wir kennen doch sicher alle die weihnachtlichen Filme, die jedes Jahr im TV laufen, und unter diesen kann man auch „Winterzauberküsse“ reinstecken, man liebt sie deswegen nicht weniger, man liebt sie gerade aufgrund ihrer Zeichen von Geborgenheit, Familie und Liebe.
Ava und Sam sind wirklich ein märchenhaft schönes Pärchen, das sich echt einfügen und Charme versprühen kann, wie es eben auch viele Pärchen aus TV-Produktionen von Weihnachtsfilmen schaffen. Und auch wenn der Witz und Humor manchmal vielleicht etwas gestellt wirkt, stimmt die Chemie zwischen Geschichte und Charakter doch ganz gut. Und auch die Nebencharaktere und das Setting in London fügen sich in die Geschichte wahnsinnig gut ein und geben ihr den nötigen Feinschliff, ohne dabei besonders kitschig zu wirken.
Ob diese Geschichte dennoch ein wirkliches „Happy End“ besitzt, wie ich es vorher prophezeit habe, müsst ihr allerdings selbst lesen! Ich sage nur noch, dass es definitiv anders kommt als man erwartet. Denn von dem, was Avas Exfreund in der ganzen Geschichte zu suchen hat, ahnte ich im Vorfeld so auch nichts.

Fazit: Dieses Weihnachtsbuch kann sich jedoch zu Recht so nennen, es hatte alles, was ein guter Winterroman rund um das Thema Weihnachten braucht. Familie, Geborgenheit, Liebe, Emotion und ganz viel Herz. Sue Moorcroft hat da wirklich ein wundervolles Werk vollbracht, in das man sich gerade zur Vorweihnachtszeit, aber auch noch danach verlieben kann. Und so bekommt der Roman „Winterzauberküsse“ von mir 4,5 Sterne. Diesen halben Stern Abzug jedoch auch nur, weil ich am Anfang so schwer in die Geschichte hineinkam, wer weiß, ob das nicht auch an mir lag?