Profilbild von Biancakpl

Biancakpl

Lesejury Profi
offline

Biancakpl ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Biancakpl über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2020

Tolle Reihe

Promises of Tomorrow
0

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu Promisses Of Tomorrow von L.H. Cosway.
Auch das Cover von Teil 2 ist wunderschön. Ich liebe es, weil es eine Leichtigkeit und Weiblichkeit versprüht, wie ...

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu Promisses Of Tomorrow von L.H. Cosway.
Auch das Cover von Teil 2 ist wunderschön. Ich liebe es, weil es eine Leichtigkeit und Weiblichkeit versprüht, wie auch das Cover von Teil 1 und ich liebe es, dass dort auch Blumen zu sehen sind, denn diese spielen eine so wichtige Rolle in dem Buch, dass sie einfach auf dem Cover mit drauf sein müssen.
Der Titel ist auch einfach nur traumhaft schön. Er klingt einfach bezaubernd und romantisch. Es geht einfach nicht anders, dass Herz schlägt einfach höher und schneller.
Der Schreibstil verändert sich überhaupt nicht. Man kommt durch den locker, leichten, flüssigen Schreibstil super in die Geschichte rein, auch wenn diese elf Jahre später spielt. Man ist einfach sofort drin und auch wenn sich das Setting geändert hat (New York statt Dublin), die Atmosphäre bleibt immer noch dieselbe.
Die Charaktere sind zwar älter geworden, haben sich auch verändert, aber was immer noch geblieben ist, ist die Liebe und Zuneigung zwischen Evelyn Flynn und Dylan O’Dea.
Ich fand es unglaublich schön und herzergreifend, dass Dylan Evelyn davon überzeugen wollte (und auch am Ende konnte) sie wieder zu ihrer Leidenschaft dem Gärtnern zu überreden, denn das ist das, was Ev einfach erfüllt.
Außerdem fand ich es wunderbar, dass sich Dylan trotz seines Erfolgs kaum verändert hat, er ist und bleibt ein bodenständiger Kerl.
Evelyn hat zwar nach Sams Tod und auch nach dem Tod ihrer Großmutter die Freude am Leben verloren, doch sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für ihr Glück und auch für ihre große Liebe, die sie immer noch liebt und niemals vergessen hat.
Auch die Nebencharaktere waren super ausgearbeitet und die Idee Sam weiterhin ins Buch einzubeziehen fand ich auch unglaublich toll.
Auch der zweite Teil ist wirklich spannend, witzig, humorvoll und einfach nur liebevoll. Es ist ein Buch voller Liebe und Zuneigung und zeigt, dass wahre Liebe immer zueinander findet, egal wie viel Zeit vergangen ist.
Für mich war der zweite Teil sogar noch besser als der erste.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2020

Tolles Buch

All Your Kisses
0

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „All Your Kisses“ von Tillie Cole.
Ich finde das Cover einfach nur schön und es passt auch gut zu A Wish For Us, da das Cover sehr ähnlich gestaltet wurde. ...

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „All Your Kisses“ von Tillie Cole.
Ich finde das Cover einfach nur schön und es passt auch gut zu A Wish For Us, da das Cover sehr ähnlich gestaltet wurde. Eine tolle rosarote Farbexplosion.
Der Schreibstil ist wie zu erwarten einfach nur großartig und toll. Wenn man einmal drin ist, legt man das Buch nicht so schnell wieder weg. Das einzige was mich allerdings gestört hat, war die Länge der Kapitel. Für mich waren die einzelnen Kapitel einfach viel zu lang…
Den Hintergrund des Titels versteht man erst, wenn man die Geschichte liest und ich muss ehrlich gestehen, ich liebe diese Idee mit den ganzen Küssen.
Die Charaktere Poppy Litchfield und Rune Erik Kristiansen waren wirklich toll. Sie waren super sympathisch und authentisch. Poppy mochte ich vor allem, weil sie ihr Leben in vollen Zügen genossen hat und immer das Gute in allem gesehen hat. Rune hingegen war, sehr negativ auf das Leben eingestellt und verhielt sich seinen Mitmenschen gegenüber sehr gemein, doch in Poppys Nähe wurde er immer mehr zu einem freundlicherem Menschen.
Das Buch hat eine tolle Geschichte über eine Liebe, die von Kindertagen besteht und am Ende siegt, mit unglaublich vielen Emotionen, wie Liebe, Leidenschaft, Hingabe, Versprechen, Vertrauen, aber auch Trauer, Wut, Schmerz, Verrat etc. es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ganz ehrlich, Tillie Cole hat einfach ein Händchen für emotionale und fesselnde Storys, die dem Leser Tränen in die Augen zaubert.
Ganz nach dem Motto, wenn aus Freundschaft, Liebe wird, doch leider meint es hier das Schicksal nicht gut mit den beiden.
Das Buch ist schon sehr kitschig, was mich jetzt nicht sehr gestört hat, die Vorstellung einer solchen Liebesgeschichte ist unglaublich toll, allerdings weniger realistisch, aber das ist egal.
Das Ende war überraschend und irgendwie überhaupt nicht passend, da hätte ich mir wirklich ein anderes Ende gewünscht.
Ein tolles Buch, auch wenn es kein richtiges, aber dafür anderes Happy End gab (haltet die Taschentücher in greifbarer Nähe).

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2020

Tolles Buch

For that Moment
0

Hey ihr Lieben,
Heute kommt meine Rezension zu For That Moment – Falling Feels Like Flying von Nena Muck.
Ich liebe das Cover. Es ist so schon in Lila- und Blautönen gehalten, man muss es einfach in seinem ...

Hey ihr Lieben,
Heute kommt meine Rezension zu For That Moment – Falling Feels Like Flying von Nena Muck.
Ich liebe das Cover. Es ist so schon in Lila- und Blautönen gehalten, man muss es einfach in seinem Bücherregal stehen haben.
Der Schreibstil in einem Buch ist mir persönlich besonders wichtig und dieser hier war einfach nur großartig. Das Buch hat knapp 400 Seiten und da der Schreibstil so locker, leicht und unglaublich flüssig war, kam man so schnell durch das Buch, das man gar nicht glauben konnte, dass es schon vorbei ist.
Die Protagonisten hätten wirklich nicht unterschiedlicher sein können, aber dennoch schließt man alle irgendwie sofort ins Herz.
Emilia (Emmi) Glass hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag komplett verändert. Sie hat sich vollkommen zurückgezogen und als sie Vincent (Vince) King begegnet wird sie als Zicke betitelt. Emmi ist allerdings ein sehr starker Charakter, dem es gesundheitlich gar nicht gut geht, sie aber das Leben irgendwie dennoch in vollen Zügen genießen will.
Vincent ist der klassische Bad Boy. Er ist gut aussehend und das weiß er auch und hat viele Probleme, jedoch hat er eine herzzerreißende Vergangenheit und diese hat ihn so gemacht, wie er nun ist.
Das Buch ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es beinhaltet sehr ernste Themen und eine unglaublich tiefgründige Geschichte, die wirklich emotional, bewegend, herzzerreißend und total traurig ist. Doch die vielen unerwarteten Wendungen machen das Buch einfach nur interessant und spannend.
Man kam wirklich sehr gut in die Geschichte rein und die Sticheleien zwischen Emmi und Vince haben vieles super aufgelockert, aber manchmal konnte man einfach nur den Kopf schütteln.
Das Ende war wirklich unerwartet und hat einen komplett sprachlos gemacht. Also wenn ihr das Buch lesen wollt, dann kauft euch am besten beide Teile in einem Rutsch!
Man fragt sich, was aus den beiden Charakteren wird und ob die beiden wieder zusammenkommen, denn es ist wirklich vieles schiefgelaufen…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2020

Absolutes Lesehighlight

What if we Drown
1

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „What If We Drown“ von der Autorin Sarah Sprinz.
In „What If We Drown“ geht es um Laurence (Laurie) Cavell und Samuel (Sam) Averett.
KLAPPENTEXT:
„Sie möchte ...

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „What If We Drown“ von der Autorin Sarah Sprinz.
In „What If We Drown“ geht es um Laurence (Laurie) Cavell und Samuel (Sam) Averett.
KLAPPENTEXT:
„Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich.
Ein Neuanfang - das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete ...“
INHALT:
Laurie hat sich entschlossen die Vergangenheit hinter sich zu lassen, um Austins Traum für ihn zu leben, da dieser es nicht mehr kann. Austin ist gestorben, er wird sein Medizinstudium nicht mehr fortführen können.
Laurie beginnt ihr Medizinstudium in Vancouver, sie hat eine wundervolle WG gefunden, in der sie sich wohl fühlt und sie ihre Mitbewohner von Anfang an sehr gern hat.
Als Laurie ihren ersten Tag am Campus hat läuft sie Gedankenverloren in Sam hinein, der auf seinem Fahrrad unterwegs war. Sie unterhalten sich kurz und von Anfang an, war da ein gewissen Knistern zwischen den beiden.
Außerdem lernt Laurie an ihrem ersten Tag auch Kian kennen, die ebenfalls im 1. Semester ist und ihre Freundin Teddie (4. Semester, so wie auch Sam). Sie verstehen sich auf Anhieb gut und unternehmen etwas gemeinsam.
Laurie fühlt sich zwar wohl bei Sam, Kian, Teddie und dem Rest der Clique, doch, dass ihr (Stief-)Bruder Austin, nicht mehr am Leben ist, macht ihr schwer zu schaffen.
Für Laurie bricht eine Welt zusammen, als die Sams vollständigen Namen erfährt, denn Sam war derjenige der in der Nascht in der ihr Bruder starb bei ihm war und nichts dagegen getan hat. Sie will am liebsten nichts mehr mit ihr zu tun haben, doch Sam ist von ihr verzaubert und möchte sie gerne weiter treffen.
Mit ihrer besten Freundin Amber kann Laurie ihr Gefühlschaos loswerden, denn Amber hört ihr immer zu und gibt ihr immer wieder gute Ratschläge und Tipps.
Am Anfang hat Laurie geplant sich zwar weiterhin mit Sam zu treffen, allerdings nur aus dem Grund die Wahrheit an Licht zu bringen, doch je mehr Zeit die beiden zusammen verbracht haben, desto besser haben sich die beiden kennengelernt und Gefühle sind entstanden. Allerdings weiß Sam nicht wer genau Laurie ist. Er weiß nicht, dass sie Austins (Stief-)Schwester ist, denn die beiden haben unterschiedliche Namen.
An Teddies 24. Geburtstag hat Sam, der eigentlich keinen Alkohol trinkt, doch ein bisschen getrunken, was Laurie unglaublich sauer gemacht hat, die beiden Streiten sich. Laurie lügt, dass ihre Schwester gestorben ist und das Alkohol im Spiel war. Auch Sam gesteht, sein tiefstes Geheimnis und somit erfährt Laurie die Wahrheit über den Tod ihres Bruders. Für Laurie bricht eine Welt zusammen, denn Sam hat ihr Dinge verraten, die sie über ihren Bruder gar nicht wusste und die sie auch nicht wahrhaben wollte.
Da Laurie einfach gegangen ist, nachdem Sam ihr sein Geheimnis anvertraut hat, zeigte er ihr die kalte Schulter bei ihrer nächsten Begegnung, aber die beiden kommen dennoch zusammen, denn beide haben Gefühle für den jeweils anderen.
Die beiden verbringen eine wunderschöne Zeit gemeinsam und mit Freunden. Außerdem lernt sie seine Familie kennen und sie beschließt, dass sie Sam die Wahrheit erzählen muss, wer sie wirklich ist.
Allerdings gerät dies komplett außer Kontrolle, denn nachdem ein Patient Sam in der Klinik angegriffen hat und Laurie auf die Damentoilette geflüchtet ist, um sich zu beruhigen, geraten ihre Gefühle außer Kontrolle und sie gibt Austin die Schuld, dass sie keinem mehr Vertrauen kann und dass sie Sam belogen hat. Sie hat die Wahrheit von Sam erfahren und als sie über die Weihnachtstage zu Hause war, hat sie die Bestätigung noch einmal in Austins Tagebüchern gelesen.
Was Laurie nicht geahnt hat, war, dass Sam ihr trotz seiner Verletzung gefolgt ist und alles mitbekommen hat, weshalb es anschließen auch zu einem großen Streit kam. Sie versucht nach einigen Tagen mit Sam zu reden, jedoch ohne Erfolg.
In ihren Gefühlen versunken schreibt sie einen Brief an ihren Bruder, bevor sie zu ihren Eltern nach Hause fährt, weil Austins Todestag näherkommt.
Der Brief lag in der WG, als ihr Mitbewohner ihr Zimmer aufgeräumt hat und diesen Brief gefunden und gelesen hat, hat dieser beschlossen ihn Sam zu geben. Aus dem Grund ist auch Sam zu Austins Grab gekommen, hat sich bei Lauries Familie für alles entschuldigt und Laurie für ihre Lüge vergeben.
Sam verlangt von ihr, dass sie ihn nie wieder belügen oder Geheimnisse vor ihm haben soll.

„What If We Drown“ ist der erste Teil der University of Bristish Columbia-Trilogie von Sarah Sprinz. Teil 2 heißt „What If We Stay“ (erscheint voraussichtlich am 26.02.2021) und Teil 3 „What If We Trust“ (erscheint voraussichtlich am 25.06.2021). Allerdings geht es in den Folgebänden um andere Protagonisten.

Zu allererst zum Cover. Ich liebe dieses Cover. Es ist wunderschön und so schlicht, es strahlt eine Leichtigkeit aus, die den Leser sofort zum Lesen einlädt. Die Farben sind kühl gehalten, was super zum Inhalt des Buches passt und manchmal braucht es einfach nicht viel, damit das Optische einfach perfekt wirkt und die Geschichte hervorragend zur Geltung bringt. Es ist ein Cover welches man unbedingt in seinem Bücherregal haben muss.
Auch der Titel klingt unfassbar schön „What If We Drown“ (Was ist, wenn wir ertrinken?). Der Titel hat etwas Poetisches an sich, dass sehr gut zum ganzen Bild des Buches passt und der Klappentext rundet das ganze einfach nur prima ab. Optisch ist das Buch einfach nur perfekt und vollkommen.

Die Charaktere sind wirklich super ausgearbeitet. Man kann ihren Schmerz spüren und man leidet mit ihnen. Man möchte sie schütteln und ihnen sagen, dass sie endlich aufwachen soll, denn die beiden passen einfach unglaublich gut zusammen.
Man versteht Lauries Schmerz, sie hat ihren Bruder verloren und will jemanden die Schuld geben, doch nachdem sie gesehen hat, wie liebevoll Sam ist, hat sie schnell gemerkt, dass er, wenn er es könnte, Austin niemals hätte sterben lassen. Sie entwickelt Gefühle für ihn, wie sie noch nie für jemanden empfunden hatte.
Die Charaktere sind so authentisch und sympathisch dargestellt worden, dass es genauso auch im wahren Leben hätte passieren können.

Die Geschichte war unheimlich liebevoll und traurig zugleich, dass man einfach nicht anders kann als manchmal ein paar Tränen zu vergießen.
Man spürt den Schmerz und die Erleichterung, als Sam ihr vergeben hat und die beiden eine zweite Chance bekamen.
Die Geschichte ist in meinem Augen einzigartig. Ich habe selten so viele Emotionen in einem Buch gehabt und es war auch wirklich schwierig, dass Buch aus den Händen zu legen (auch der Schreibstil lag daran, es hat sich wirklich so gut lesen lassen).

Fazit
Es ist auf jeden Fall ein Buch, welches man unbedingt gelesen haben muss in dem Genre New Aduld. Es ist ein Buch, welches unglaublich gut beschreibt, wie sich jemand fühlt, der einen geliebten Menschen auf einmal verloren hat und wie man sich fühlt, wenn man sich schuldig fühlt, etwas nicht verhindert gekonnt zu haben.
Die Charaktere waren so real dargestellt worden, dass man manchmal einfach dachte, dass man ihnen einfach ins Gesicht sagen muss, was genau sie falsch machen, um endlich ihr Glück zu finden.
Eine eindeutige Leseempfehlung und ich freue mich schon sehnsüchtig auf den zweiten und dritten Band der Reihe.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.11.2020

Wunderschönes Buch

Making Faces
0

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „Making Faces“ von Amy Harmon.
In Making Faces geht es um Fern Taylor, ein unscheinbares Mädchen dass sich liebevoll und bedingungslos um ihren Cousin Bailey ...

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „Making Faces“ von Amy Harmon.
In Making Faces geht es um Fern Taylor, ein unscheinbares Mädchen dass sich liebevoll und bedingungslos um ihren Cousin Bailey Sheen kümmert, der aufgrund einer Krankheit im Rollstuhl sitzt und sich nicht bewegen kann. Außerdem ist Fern schon seit ihrer Kindheit in den Jungen und später jungen Mann, Ambrose Young verliebt, sie hat allerdings keine Chance bei ihm bzw. denkt, dass sie keine Chance bei ihm hat, weil sie sich nicht schön genug für ihn findet.
Auch wenn Fern in Ambrose verliebt ist, hilft sie ihrer Freundin Rita mit ihm zusammen zu kommen. Sie schreibt im Namen von Rita Liebesbriefe an ihn, aber irgendwann fliegt die ganze Sache auf und Ambrose ist ziemlich wütend auf die beiden.
Nachdem die Schüler eines Tages in der Schule den Terrorangriff auf das World Trade Center am 11.Septemmber gesehen haben, beschließt Ambrose sich eines Tages in der Armee einzuschreiben und überzeugt auch seine Freunde ihn zu begleiten. Nach einem Terrorangriff in dem Irak, bei dem Ambrose Freunde ums Leben gekommen sind, kehrt Ambrose nach Hause. Er hat sich verändert, er sieht sich als eine Art Monster. Narben zieren sein Gesicht, er hat ein Auge verloren und hört auf einer Seite schlechter.
Eines Tages begegnet er Fern im dunkeln und kurze Zeit später merkt er, dass für Fern nicht nur die optische Schönheit von Bedeutung ist, sondern Fern ihn im Allgemeinen als schön empfindet und ihn immer noch liebt.
Es entsteht eine Freundschaft zwischen Fern, Bailey und Ambrose. Sie unternehmen Dinge zusammen und vertrauen sich Dinge an, wie es Freunde so tun. Ambrose Gesicht schreckt die beiden nicht ab, ganz im Gegenteil, Bailey findet es sogar faszinierend.
In der Zwischenzeit hat Ferns und Baileys Freundin Rita einen Mann, Becker, geheiratet, der ihr nicht gut tut. An einem Abend, in dem Bailey Fern und Ambrose besuchen wollte, hört er ein Kind weinen. Bailey fuhr zu dem Ort an dem das Kind war und entdeckt Rita, die bewusstlos im Auto sitzt und hinten ihr Kind weint. Bailey ruft das Kind zu sich, ruft den Notruf und fährt fort, weil er Angst hat Becker zu begegnen. Kurze Zeit später hört er Becker hinter sich und nachdem Becker voller Wut Bailey von der Straße gedrängt hat, rutscht Bailey einen Hügel hinunter und fällt mit dem Kopf ins Wasser. Da sich Bailey nicht bewegen konnte, ist er gestorben.
Als Fern dies erfährt, bricht eine Welt für sie zusammen, denn Bailey war nicht nur ihr Cousin, sondern auch ihr bester Freund. Ambrose hilft Fern bei ihrer Trauer und steht ihr bei, denn in der Zwischenzeit sind sich die beiden nähergekommen und haben sich ineinander verliebt. Und weil Fern für Ambrose Alles ist, möchte er sie heiraten.
Jahre später sind Fern und Ambrose verheiratet und haben einen sechsjährigen Sohn, den die beiden Bailey genannt haben.

„Making Faces“ ist ein einzelner Teil von Amy Harmon.

Zu allererst zum Cover. Das Cover von „Making Faces“ ist einfach nur wunderschön und so elegant, dass man allein schon das Cover in seinem Bücherregal haben muss. Es versprüht so eine Leichtigkeit und Harmonie, dass man sich das Cover einfach nur stundenlang anschauen könnte, ohne dass es an Schönheit verliert oder man sich an dem Cover sattsieht. Außerdem bin ich ein Fan von verschiedenen Lila- und Blau-Tönen.

Auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut, nachdem ich die Leseprobe gelesen habe. Das Buch liest sich super angenehm und sehr flüssig, denn der Schreibstil ist wirklich leicht und locker, sodass man sehr gut durch die Seiten kommt. Kaum hat man das Buch angefangen, schon ist es auch zu Ende gewesen.

Ich muss sagen, dass Buch verkörpert verschiedene Themen, was mir wirklich sehr gut gefällt, denn es sind zum Teil Themen, die sehr Besonders sind und worüber viele Bücher auch gar nicht handeln, weil es Themen sind die nicht wirklich schön bzw. schwer zu ertragen sind.
Ich mochte es sehr, dass das Buch mit Griechischen Mythen und Sagen begonnen hat und dass sich dies auch später immer wieder im Buch wiedergefunden hat.
Was mir auch noch besonders gut gefällt ist, dass die Kapitel nicht nur nach Zahlen geordnet sind, sondern auch jeweils eine Überschrift besitzen (Kapitel 1 – Superstar oder Superheld, Kapitel 2 Mutig sein, Kapitel 3 Eine Tarnung erfinden, …). Das macht das Buch schon ein kleines bisschen individueller und man kann vorher raten, was in dem Kapitel geschehen könnte.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat ist, dass sich die Geschichte nicht nur in der Gegenwart, sondern auch jeweils Rückblickend in der Vergangen abspielt, um gewisse Dinge besser zu verstehen. Man erfährt mehr über die Charaktere und warum sie so handeln wie sie handeln, weil sie in ihrer Kindheit dementsprechend damals geprägt wurden.

Bailey Sheen ist für mich persönlich ein sehr starker Charakter. Man kann vieles von ihm lernen, denn Bailey thematisiert mit seinem Charakter ein z.T. sehr trauriges Thema – Krankheit und Tod und wie ich damit umgehe.
Bailey hat zwar nur eine begrenzte Lebenszeit, aber die hat er als Kind sehr gut nutzen können, bevor er an den Rollstuhl gebunden war. Aber auch die Idee mit der Liste, mit Dingen die er noch unbedingt machen will, zeigt, dass er sein Leben in vollen Zügen genießen will, bevor er stirbt, denn das Leben ist einfach viel zu kurz.
Bailey ist aber an sich auch ein sehr positiver Mensch, er lässt sich nicht unterkriegen und bringt seine Mitmenschen zum Lachen, egal in welcher Situation sich jemand befindet. Außerdem ist er immer für seine Freunde da und hilft ihnen in jeder erdenklichen Situation, auch wenn es ihn das Leben gekostet hat…

Fern Taylor hingegen ist ein Charakter der kaum Selbstbewusstsein hat, sich aber für ihre Freunde aufopfert. Fern fühlt sich nicht hübsch und bleibt auch sonst lieber unbemerkt. Dass sie kein Selbstbewusstsein hat, könnte vermutlich daran liegen, dass sie damals als Kind mitbekommen hat, wie ihre Mutter und ihre Tante über sie gesprochen haben, dass sie einfach kein hübsches Kind ist, im Gegensatz zu ihrer Freundin Rita. Außerdem ist sie in Ambrose Young verliebt, doch aufgrund ihres mangelnden Selbstbewusstseins, hilft sie eher ihrer Freundin Rita, als selbst um Ambrose und ihr Glück zu kämpfen.
Baileys Tod hat Fern sehr getroffen, ein sehr großer Teil und ihr wichtigster Verbündeter ist plötzlich nicht mehr da, doch mit Ambrose Hilfe hat sie die Kraft bekommen, wieder nach vorne zu blicken, denn Bailey hätte es so gewollt.
Fern lernt in der Geschichte sich schön zu finden, egal wie sie denkt sie aussieht und dass man, egal wie man aussieht, immer die wahre Liebe finden wird.

Ambrose Young ist in der Schulzeit ein sehr beliebter Schüler gewesen. Er war ein Star im Ringen, hat allerdings sein Stipendium nicht angenommen und ist stattdessen in die Armee gegangen. In seiner Schulzeit hat sich Ambrose von Rita und Fern gedemütigt gefühlt, denn Ambrose ist mit Rita zusammengekommen, Fern hat allerdings die Liebesbriefe an Ambrose geschrieben und auch seine von Rita erhalten. Im Irak, musste Ambrose oft an Fern denken und nach einem Bombenangriff, bei dem seine Freunde ums Leben gekommen sind und er entstellt war, zieht er sich zurück und geht nur abends nach draußen.
Als Fern Ambrose begegnet zeigt sie ihm langsam, wie schön er trotz seiner Narben ist und dass es sich lohnt zu leben.
Ambrose lernt, dass Schönheit nicht nur das Äußere ist, sondern auch die Innere Werte zählen und dass diese die wahre Schönheit sind.

Ich muss gestehen, das erste Drittel des Buches hat mir nicht so gut gefallen, es hat sich die ganze Zeit darum gedreht, dass Fern und Bailey Außenseiter sind und dass sich Fern einfach nicht schön findet.
Erst nachdem Ambrose aus dem Irak zurückgekehrt ist, hat die Geschichte an Tiefe bekommen und ab da, konnte man auch als Leser etwas lernen, nämlich, dass wahre Schönheit von innen kommt und dass es sich lohnt um die Liebe zu kämpfen.
Man hat in dem Buch viel Lachen können (dank Bailey und seinem Humor), man hat aber auch eine Menge geweint und mitgefiebert.
Es ist eine sehr wundervolle und gefühlvolle Geschichte, die man definitiv gelesen haben muss.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl