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Veröffentlicht am 04.06.2020

Tolles Buch

Save me from the Night
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Hey ihr Lieben,
Heute kommt der zweite Teil Save Me From The Night der Leuchtturm Triologie von Kira Mohn.
Und zu aller erst einmal ein paar Worte zum Cover. Es ist deutlich schlichter gehalten als „Show ...

Hey ihr Lieben,
Heute kommt der zweite Teil Save Me From The Night der Leuchtturm Triologie von Kira Mohn.
Und zu aller erst einmal ein paar Worte zum Cover. Es ist deutlich schlichter gehalten als „Show Me The Stars“. Erzeugt aber meiner Meinung nach, einen unglaublichen schönen Kontrast von Leichtigkeit auf dem Cover und Tiefe im Inhalt. Die Flucht vor sich Selbst und die Überwindung sich jemanden zu öffnen und zu zeigen wer man wirklich ist...
Persönlich hat mir der zweite Teil sogar noch besser gefallen als der erste. Meiner Meinung nach hat „Save Me From The Night“ eine Geschichte mit einer tiefe an Theme, die „Show Me The Stars“ nicht hatte. Ich persönlich konnte mich zum Beispiel in einigen Situationen sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.
Und ich schätze jeder von uns wird dieses Gefühl kennen, welches Seanna hatte - die Angst, jemanden mit seinen eigenen Problemen zu belasten. Oder?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2021

Ein tolles Buch und mal was anderes

Working Late
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Hey ihr Lieben,
Heute kommt meine Rezension zu „Working Late“ von Helene Holmström.
Das Cover finde ich wahnsinnig schön. Mir gefällt vor allem die Skyline von Stockholm und natürlich, dass alles in lila ...

Hey ihr Lieben,
Heute kommt meine Rezension zu „Working Late“ von Helene Holmström.
Das Cover finde ich wahnsinnig schön. Mir gefällt vor allem die Skyline von Stockholm und natürlich, dass alles in lila gehalten ist, aber dennoch sehr natürlich aussieht.
Es gibt viele Punkte an dem Buch, die mich dazu gebracht haben, es zu lesen. Zum einen, weil dass Setting mal ein ganz anderes war - Stockholm. Zum anderen, weil die Geschichte einfach eine ganz andere ist, als man sonst liest - über Anwälte.
Da dies mein erstes Buch von Helene Holmström war, war ich natürlich sehr gespannt auf den Schreibstil und ich war sehr positiv überrascht. Das Buch hat sich super lesen lassen und wenn man im Thema war, hat das Lesen auch super viel Spaß gemacht. Klar gab es Begriffe mit denen ich nichts anfangen konnte, weil es Fachbegriffe waren mit denen Anwälte sich artikulieren, aber es war dennoch ein klasse Schreibstil. Auch dass das Buch den personalen Erzähler hatte, hat mich nicht gestört. Das einzige was mich halt einfach nur ein wenig gestört hat, war, dass man nicht sofort wusste, um wen es sich gerade handelt. Eine Überschrift mit dem Namen der Person, von der gerade erzählt wird, hätte das Lesen noch einfacher gemacht.
Die Charaktere waren super ausgearbeitet. Charlotta Kvist hatte keine einfache Kindheit und ist auch jetzt noch sehr zurückhaltend und lässt vieles über sich ergehen, bis sie zu einem Punkt kommt, an dem es ihr reicht und sie sich wehrt. Sie entwickelt sich unglaublich toll, von der Frau, die sich nicht wehren kann, zu einer Frau, die genau weiß was sie will und alles tut, um dies auch zu erhalten.
Ignacio Vargas hingegen ist ein Mann, der weiß was er will, doch er hat in dem Unternehmen in dem er arbeitet sein eigentliches Ziel verloren, doch dank Charlotta, die ihm gezeigt hat, was wichtig ist, verändert er sein Leben.
Auch die Nebencharaktere waren super eingearbeitet. Carl-Adam - Wer wünscht sich nicht so einen wunderbaren besten Freund?
Aber jetzt mal ganz ehrlich, Oscar. Ich hatte glaube ich noch nie in meinem Leben einen Charakter so sehr gehasst wie ihn. Er ist einfach nur unmöglich! (Wer die Geschichte schon gelesen hat, wird wissen was ich meine.)
Working Late ist ein tolles Buch, in dem sehr wichtige Themen, wie Nachhaltigkeit, Menschenrechte, aber auch Mobbing thematisiert werden. Dies sind Themen, die in unserer Zeit sehr wichtig und voller Bedeutung sind.
Ein Buch voller Macht, Intrigen, einer überwältigenden Anziehungskraft und Leidenschaft und viel Drama.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.01.2021

Tolles Buch

Dream Again
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Hey ihr Lieben,
Heute kommt meine Rezension zu Dream Again von Mona Kasten.
Das Cover bleibt den Vorgängern treu, ich liebe diesen Fliederton und das Bild verrät wie die Protagonisten aussehen könnten. ...

Hey ihr Lieben,
Heute kommt meine Rezension zu Dream Again von Mona Kasten.
Das Cover bleibt den Vorgängern treu, ich liebe diesen Fliederton und das Bild verrät wie die Protagonisten aussehen könnten. Auch der Schreibstil bleibt locker, leicht und flüssig. Kaum angefangen, schon zu Ende.
Blake (Jonathan) Andrews lernt man schon im vierten Band kennen und nun dreht sich Band fünf um ihn und um June Livingston.
Blakes Schmerz kann man gut nachvollziehen, denn er leidet noch sehr unter der Trennung von June, vor einigen Jahren und dass diese jetzt in seine WG einzieht ist sehr hart für ihn. Sein Verhalten ist gerechtfertigt, wird aber im Laufe des Buches immer anstrengender, denn in dem einem Moment wird alles wieder gut und alles ist verziehen und im nächsten Moment ist alles katastrophal und schlimm.
June hingegen ist eine unglaublich starke, selbstbewusste, mutige, junge Frau, die ein Ziel hatte, es aufgibt, aber dennoch später wieder dafür kämpft und gewinnt. Sie sieht ihre Fehler ein, und trifft danach mutige Entscheidungen diese zu korrigieren.
Beide Charaktere sind sehr sympathisch und authentisch, denn man kann gut nachempfinden, wie es den jeweiligen Personen geht und warum sie so handeln.
Auch die Geschichte an sich fand ich sehr gelungen, vor allem die zwei Settings waren unglaublich toll – Woodshill und L.A.
Es ist eine Liebesgeschichte, die vor Jahren einmal begonnen hat, allerdings enden musste und irgendwie trotz des Endes nie wirklich aufgehört hat, denn die Liebe war immer noch da. Die Geschichte war sehr schön, romantisch und lädt zum Wohlfühlen ein. Es werden unfassbar viele Emotionen angesprochen, wie Zuneigung, Humor, Liebe, aber auch Wut, Angst, Trauer. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Es ist eine tolle Geschichte, die zeigt, dass wahre Liebe immer wieder zueinander findet, wenn man füreinander bestimmt ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2020

Wunderschönes Buch

Making Faces
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Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „Making Faces“ von Amy Harmon.
In Making Faces geht es um Fern Taylor, ein unscheinbares Mädchen dass sich liebevoll und bedingungslos um ihren Cousin Bailey ...

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „Making Faces“ von Amy Harmon.
In Making Faces geht es um Fern Taylor, ein unscheinbares Mädchen dass sich liebevoll und bedingungslos um ihren Cousin Bailey Sheen kümmert, der aufgrund einer Krankheit im Rollstuhl sitzt und sich nicht bewegen kann. Außerdem ist Fern schon seit ihrer Kindheit in den Jungen und später jungen Mann, Ambrose Young verliebt, sie hat allerdings keine Chance bei ihm bzw. denkt, dass sie keine Chance bei ihm hat, weil sie sich nicht schön genug für ihn findet.
Auch wenn Fern in Ambrose verliebt ist, hilft sie ihrer Freundin Rita mit ihm zusammen zu kommen. Sie schreibt im Namen von Rita Liebesbriefe an ihn, aber irgendwann fliegt die ganze Sache auf und Ambrose ist ziemlich wütend auf die beiden.
Nachdem die Schüler eines Tages in der Schule den Terrorangriff auf das World Trade Center am 11.Septemmber gesehen haben, beschließt Ambrose sich eines Tages in der Armee einzuschreiben und überzeugt auch seine Freunde ihn zu begleiten. Nach einem Terrorangriff in dem Irak, bei dem Ambrose Freunde ums Leben gekommen sind, kehrt Ambrose nach Hause. Er hat sich verändert, er sieht sich als eine Art Monster. Narben zieren sein Gesicht, er hat ein Auge verloren und hört auf einer Seite schlechter.
Eines Tages begegnet er Fern im dunkeln und kurze Zeit später merkt er, dass für Fern nicht nur die optische Schönheit von Bedeutung ist, sondern Fern ihn im Allgemeinen als schön empfindet und ihn immer noch liebt.
Es entsteht eine Freundschaft zwischen Fern, Bailey und Ambrose. Sie unternehmen Dinge zusammen und vertrauen sich Dinge an, wie es Freunde so tun. Ambrose Gesicht schreckt die beiden nicht ab, ganz im Gegenteil, Bailey findet es sogar faszinierend.
In der Zwischenzeit hat Ferns und Baileys Freundin Rita einen Mann, Becker, geheiratet, der ihr nicht gut tut. An einem Abend, in dem Bailey Fern und Ambrose besuchen wollte, hört er ein Kind weinen. Bailey fuhr zu dem Ort an dem das Kind war und entdeckt Rita, die bewusstlos im Auto sitzt und hinten ihr Kind weint. Bailey ruft das Kind zu sich, ruft den Notruf und fährt fort, weil er Angst hat Becker zu begegnen. Kurze Zeit später hört er Becker hinter sich und nachdem Becker voller Wut Bailey von der Straße gedrängt hat, rutscht Bailey einen Hügel hinunter und fällt mit dem Kopf ins Wasser. Da sich Bailey nicht bewegen konnte, ist er gestorben.
Als Fern dies erfährt, bricht eine Welt für sie zusammen, denn Bailey war nicht nur ihr Cousin, sondern auch ihr bester Freund. Ambrose hilft Fern bei ihrer Trauer und steht ihr bei, denn in der Zwischenzeit sind sich die beiden nähergekommen und haben sich ineinander verliebt. Und weil Fern für Ambrose Alles ist, möchte er sie heiraten.
Jahre später sind Fern und Ambrose verheiratet und haben einen sechsjährigen Sohn, den die beiden Bailey genannt haben.

„Making Faces“ ist ein einzelner Teil von Amy Harmon.

Zu allererst zum Cover. Das Cover von „Making Faces“ ist einfach nur wunderschön und so elegant, dass man allein schon das Cover in seinem Bücherregal haben muss. Es versprüht so eine Leichtigkeit und Harmonie, dass man sich das Cover einfach nur stundenlang anschauen könnte, ohne dass es an Schönheit verliert oder man sich an dem Cover sattsieht. Außerdem bin ich ein Fan von verschiedenen Lila- und Blau-Tönen.

Auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut, nachdem ich die Leseprobe gelesen habe. Das Buch liest sich super angenehm und sehr flüssig, denn der Schreibstil ist wirklich leicht und locker, sodass man sehr gut durch die Seiten kommt. Kaum hat man das Buch angefangen, schon ist es auch zu Ende gewesen.

Ich muss sagen, dass Buch verkörpert verschiedene Themen, was mir wirklich sehr gut gefällt, denn es sind zum Teil Themen, die sehr Besonders sind und worüber viele Bücher auch gar nicht handeln, weil es Themen sind die nicht wirklich schön bzw. schwer zu ertragen sind.
Ich mochte es sehr, dass das Buch mit Griechischen Mythen und Sagen begonnen hat und dass sich dies auch später immer wieder im Buch wiedergefunden hat.
Was mir auch noch besonders gut gefällt ist, dass die Kapitel nicht nur nach Zahlen geordnet sind, sondern auch jeweils eine Überschrift besitzen (Kapitel 1 – Superstar oder Superheld, Kapitel 2 Mutig sein, Kapitel 3 Eine Tarnung erfinden, …). Das macht das Buch schon ein kleines bisschen individueller und man kann vorher raten, was in dem Kapitel geschehen könnte.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat ist, dass sich die Geschichte nicht nur in der Gegenwart, sondern auch jeweils Rückblickend in der Vergangen abspielt, um gewisse Dinge besser zu verstehen. Man erfährt mehr über die Charaktere und warum sie so handeln wie sie handeln, weil sie in ihrer Kindheit dementsprechend damals geprägt wurden.

Bailey Sheen ist für mich persönlich ein sehr starker Charakter. Man kann vieles von ihm lernen, denn Bailey thematisiert mit seinem Charakter ein z.T. sehr trauriges Thema – Krankheit und Tod und wie ich damit umgehe.
Bailey hat zwar nur eine begrenzte Lebenszeit, aber die hat er als Kind sehr gut nutzen können, bevor er an den Rollstuhl gebunden war. Aber auch die Idee mit der Liste, mit Dingen die er noch unbedingt machen will, zeigt, dass er sein Leben in vollen Zügen genießen will, bevor er stirbt, denn das Leben ist einfach viel zu kurz.
Bailey ist aber an sich auch ein sehr positiver Mensch, er lässt sich nicht unterkriegen und bringt seine Mitmenschen zum Lachen, egal in welcher Situation sich jemand befindet. Außerdem ist er immer für seine Freunde da und hilft ihnen in jeder erdenklichen Situation, auch wenn es ihn das Leben gekostet hat…

Fern Taylor hingegen ist ein Charakter der kaum Selbstbewusstsein hat, sich aber für ihre Freunde aufopfert. Fern fühlt sich nicht hübsch und bleibt auch sonst lieber unbemerkt. Dass sie kein Selbstbewusstsein hat, könnte vermutlich daran liegen, dass sie damals als Kind mitbekommen hat, wie ihre Mutter und ihre Tante über sie gesprochen haben, dass sie einfach kein hübsches Kind ist, im Gegensatz zu ihrer Freundin Rita. Außerdem ist sie in Ambrose Young verliebt, doch aufgrund ihres mangelnden Selbstbewusstseins, hilft sie eher ihrer Freundin Rita, als selbst um Ambrose und ihr Glück zu kämpfen.
Baileys Tod hat Fern sehr getroffen, ein sehr großer Teil und ihr wichtigster Verbündeter ist plötzlich nicht mehr da, doch mit Ambrose Hilfe hat sie die Kraft bekommen, wieder nach vorne zu blicken, denn Bailey hätte es so gewollt.
Fern lernt in der Geschichte sich schön zu finden, egal wie sie denkt sie aussieht und dass man, egal wie man aussieht, immer die wahre Liebe finden wird.

Ambrose Young ist in der Schulzeit ein sehr beliebter Schüler gewesen. Er war ein Star im Ringen, hat allerdings sein Stipendium nicht angenommen und ist stattdessen in die Armee gegangen. In seiner Schulzeit hat sich Ambrose von Rita und Fern gedemütigt gefühlt, denn Ambrose ist mit Rita zusammengekommen, Fern hat allerdings die Liebesbriefe an Ambrose geschrieben und auch seine von Rita erhalten. Im Irak, musste Ambrose oft an Fern denken und nach einem Bombenangriff, bei dem seine Freunde ums Leben gekommen sind und er entstellt war, zieht er sich zurück und geht nur abends nach draußen.
Als Fern Ambrose begegnet zeigt sie ihm langsam, wie schön er trotz seiner Narben ist und dass es sich lohnt zu leben.
Ambrose lernt, dass Schönheit nicht nur das Äußere ist, sondern auch die Innere Werte zählen und dass diese die wahre Schönheit sind.

Ich muss gestehen, das erste Drittel des Buches hat mir nicht so gut gefallen, es hat sich die ganze Zeit darum gedreht, dass Fern und Bailey Außenseiter sind und dass sich Fern einfach nicht schön findet.
Erst nachdem Ambrose aus dem Irak zurückgekehrt ist, hat die Geschichte an Tiefe bekommen und ab da, konnte man auch als Leser etwas lernen, nämlich, dass wahre Schönheit von innen kommt und dass es sich lohnt um die Liebe zu kämpfen.
Man hat in dem Buch viel Lachen können (dank Bailey und seinem Humor), man hat aber auch eine Menge geweint und mitgefiebert.
Es ist eine sehr wundervolle und gefühlvolle Geschichte, die man definitiv gelesen haben muss.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.10.2020

Tolles Buch

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
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Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „The Brooklyn Years – Was Von Uns Bleibt“ von der Autorin Sarina Bowen.
In „The Brooklyn Years – Was Von Uns Bleibt“ geht es um Georgia Worthington und ...

Hey ihr Lieben,
heute kommt meine Rezension zu „The Brooklyn Years – Was Von Uns Bleibt“ von der Autorin Sarina Bowen.
In „The Brooklyn Years – Was Von Uns Bleibt“ geht es um Georgia Worthington und Leonardo (Leo) Trevi. An Leo Trevis erstem Tag bei den Brooklyn Bruisers geht schon eine Menge schief, denn sein neuer Coach möchte ihn nicht im Team haben und die PR-Chefin ist niemand anderes als Georgia – seine Ex-Freundin, über die er nach ganzen sechs Jahren noch immer nicht hinweggekommen ist.
Damals waren Georgia und Leo ein sehr glückliches Paar, bis zu dem Tag an dem Georgia vergewaltigt wurde und sie von einem fröhlichen Menschen zu einem zurückgezogenen Menschen verwandelt hat Eines Tages hat sie sich trotz ihrer starken Gefühle für Leo von ihm getrennt, denn sie wollte nicht, dass er weiterhin mit ihr aus Mitleid zusammen war.
Aber sowohl Leos Gefühle für Georgia, als auch Georgias Gefühle für Leo haben sich auch nach sechs Jahren Trennung nicht geändert, bis sie am Ende wieder zueinander gefunden haben.
„The Brooklyn Years – Was Von Uns Bleibt“ ist der erste Teil einer Trilogie von Sarina Bowen. Teil 2 heißt „The Brooklyn Years – Was Niemand Erfährt“ (erscheint voraussichtlich am 21.12.2020) und Teil 3 „The Brooklyn Years – Wer Wenn Nicht Wir“ (erscheint voraussichtlich am 26.03.2021). Allerdings geht es in den Folgebänden um andere Protagonisten.
Also zu allererst zum Cover. Wie schön ist bitte dieses Cover? Es ist so schön weiblich und einfach nur entzückend, dass jeder Mädchentraum zum Leben erwacht. Es ist so wahnsinnig zart und vor allem in rosa, dass man sich selbst wie ein kleines Mädchen fühlt und allein schon nur wegen des Covers das Buch einfach haben muss. Man kann sich dieses Cover stundenlang ansehen und bekommt einfach nicht genug davon.
Der Titel „The Brooklyn Years – Was Von Uns Bleibt“ deutet darauf hin, dass das Setting in Brooklyn stattfinden muss und der Untertitel Was Von Uns Bleibt lässt darauf schließen, dass damals etwas war, was hoffentlich heute auf irgendeine Art und Weise noch irgendwie da sein muss, wenn auch nicht so wie damals.
Auch der Schreibstil gefällt mir unfassbar gut in dem Buch. Man kommt wirklich gut voran, denn er ist sehr locker, leicht und unglaublich fesselnd und weil es sich so schön lesen lässt kommt man unglaublich gut durch die Seiten. Kaum hat man das Buch angefangen schon war es auch vorbei. An die Erzählperspektive des personalen Erzählers musste man sich zunächst gewöhnen, aber wenn man in der Geschichte drin war, hat es einen überhaupt nicht mehr gestört.

Die beiden Hauptprotagonisten Georgia und Leo waren unglaublich authentisch und super sympathisch.
Georgia arbeitet in einem Männerdominierten Beruf und versucht sich trotz ihrer kleinen Größe irgendwie bei den Männern durchzusetzen und baut auch den nötigen Respekt ihr gegenüber auf. Für Georgia steht der Beruf an erster Stelle, denn nach der Vergewaltigung von vor sechs Jahren, will sie nicht unbedingt Nähe zu einem Mann aufbauen.
Leo kommt als Neuling zu den Brooklyn Bruisers. Er hat es am Anfang nicht leicht im Team, denn er läuft von einem Fettnäpfchen ins nächste. Doch Leo hat einen Traum und für den Kämpft er, egal wie schwer es ist.
Auch wenn die Charaktere komplett unterschiedlich sind, ähneln sie sich sehr, denn ihre gemeinsame Vergangenheit hat die beiden bis heute nicht mehr losgelassen und bringt sie wieder einander näher, bis sie schließlich wieder zusammenkommen und das langersehnte Happy End für beide da ist.
Man erfährt aber auch einiges über die Nebencharaktere. Der Coach zum Beispiel ist Georgias Vater und Leos ehemaliger Coach auf der High School.
Becca ist Georgias Beste Freundin, mit der sie über alles redet, aber Becca merkt schnell, dass da noch etwas zwischen Georgia und Leo ist und setzt all ihre Mittel ein, um die beiden wieder zueinander zu bringen.
Oder Silas, er ist ein unglaublich hilfsbereiter Mensch, der Leo eine Unterkunft bietet, auch wenn sich die beiden kaum kennen. (u.v.m.)
Das Setting (Brooklyn) fand ich auch unglaublich toll. Man konnte sich den Ort in dem die Geschichte handelt unglaublich gut vorstellen.
Die Geschichte an sich ist wirklich gut. Man kann sich sowohl in Georgia, als auch in Leo hineinversetzen, denn beide kämpfen noch mit ihren Gefühlen für den anderen. Beide haben eine Sehnsucht, die sie versuchen zu verbergen, doch ist es hier Leo der seine Gefühle gegenüber Georgia deutlich zeigt und für die Liebe seines Lebens bis zum Ende kämpft.
Ein bisschen gestört hat mich, dass Georgias Vergangenheit nicht wirklich an Details ausgearbeitet war. Ich kann verstehen, dass man als Vergewaltigungsopfer nicht über den schlimmsten Tag seines Lebens reden oder erinnert werden möchte, allerdings hätte ich es als Hintergrundwissen für ihr Handeln deutlich besser nachvollziehen können. Ebenso war mir das Ende ein bisschen zu schnell gekommen.
Innerhalb von ein paar Seiten, haben sich ihr Vater und Leo versöhnt und dann kam auch schon der Heiratsantrag und die Verlobungsfeier.
Ich finde das Thema Vergewaltigung hätte deutlich besser ausgearbeitet werden müssen und was so ein Vorfall mit einem Menschen macht. (Man hätte vielleicht mit einbringen können, was aus dem Täter geworden ist, denn dieser wurde so gut wie gar nicht erwähnt.)

Fazit
Das Buch hat eine wirklich tolle Geschichte, die jedoch noch viel detailreicher hätte ausgearbeitet werden können. Das Setting war in meinem Kopfkino einfach traumhaft und die Charaktere haben sowohl super in das Setting gepasst als auch zueinander. Die Atmosphäre hat einfach prima zusammengepasst.
Das Buch zeigt einem ganz deutlich, dass wenn man einmal die Liebe seines Lebens gefunden hat (und diese vielleicht auch verloren hat), man bereit dazu sein muss, für diese zu kämpfen, egal wie schwierig es ist.
Ich persönlich freue mich schon auf den zweiten Band „The Brooklyn Years – Was Niemand Erfährt“ um die Geschichte von Patrick O’Doul und Ari Bettini zu erfahren. Aber auch auf den dritten Teil „The Brooklyn Years – Wer Wenn Nicht Wir“ um die Geschichte von Mike Beacon und Lauren Williams.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere