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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2018

Guter Start in eine neue Reihe!

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INHALT

Ruby Bell versucht alles, damit sie auf der teuren Privatschule, die sie besucht, unsichtbar bleibt. Ein Schatten unter den Reichen, den Mitschülern aus der High-Society. Mit kaputtem Rucksack ...

INHALT

Ruby Bell versucht alles, damit sie auf der teuren Privatschule, die sie besucht, unsichtbar bleibt. Ein Schatten unter den Reichen, den Mitschülern aus der High-Society. Mit kaputtem Rucksack trotzt sie allen Situationen und meistert sie mit nur einem Ziel vor Augen: Denn Ruby will um jeden Preis nach Oxford. Der Traum dort zu studieren, ist beinahe so alt wie sie selbst, und sie ist sicher, dass sich ihr nichts in den Weg stellen kann. Dann erwischt sie allerdings eine Schülerin im Büro einer ihrer Lehrer – in einer unmissverständlichen Situation – und wird dabei erwischt. Dass diese Schülerin keine geringere als die Zwillingsschwester von James Beaufort ist, macht die Situation nicht einfacher. Denn das Beaufort-Unternehmen, eine Herrenmodenmanufaktur, ist so angesagt und berühmt wie die Familie selbst. James könnte man problemlos als den König der Schule bezeichnen. Und indem sie sich unfreiwillig zur Zeugin gemacht hat, bringt sie sich direkt ins Blickfeld von James. Und damit löst sich ihre Unsichtbarkeit mit einem Schlag auf.


MEINUNG

Das Buch, das ich in den letzten Wochen so oft wie kein Zweites auf Bookstagram gesehen habe, hat nun auch mich erreicht. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte von Ruby und hatte, um ehrlich zu sein, sehr, sehr hohe Erwartungen, weil ich schon so unfassbar viele positive Stimmen gehört habe.

Ruby war mir sehr schnell eine sehr liebe und sympathische Figur, bei der es mir viel Spaß gemacht hat, sie zu begleiten. Sie ist grundehrlich und ehrgeizig, ein echter Familienmensch und auch ihre Stärke kommt immer wieder zum Vorschein. Ich mochte vor allem Kleinigkeiten an ihr, wie zum Beispiel ihre Obsession zum Bullet-Journaling oder dass sie so ein Faible für Veranstaltungsplanung hat. Ein sehr schön gezeichneter Charakter.

Dass man James zu Beginn nicht mag und ihn dann immer mehr zu lieben lernt, ist, denke ich, klar und daher kaum der Rede wert. Natürlich spielt Mona Kasten hier auf einige Klischees an, sei es das eingebildete Verhalten oder die auf Anhieb unsympathischen Freunde des Beaufort-Sprösslings. Dass sich Ruby hier am Anfang oberflächlich benommen hat, war für mich nachvollziehbar, wenn auch sehr typisch.

Die Handlung ist in seiner Breite natürlich vorhersehbar, aber ich muss sagen, dass mich die Autorin immer wieder mit kleinen oder auch größeren Plot-Twists überraschen konnte. Das in Kombination mit ihrem wirklich fabelhaften Schreibstil hat garantiert, das sich der Roman super schnell „weglesen“ ließ. Leider war Rubys Verhalten gerade zum Ende hin etwas zu oberflächlich, zu sehr klischeeverbunden. Ein fieser Cliffhanger am Ende macht dennoch Vorfreude auf den zweiten Band der Maxton-Hall Reihe.

FAZIT

Ein gelungenes Buch, das mich in seiner Gesamtheit überzeugen konnte. Kleine Dinge, die mich ein wenig gestört haben, wie beispielsweise Rubys Verhalten am Ende, bringen mich nicht davon ab, ein schönes Lesevergnügen gehabt zu haben.

4 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥♥

Veröffentlicht am 14.01.2018

Schöne Fortsetzung!

Mr. President – Liebe ist alles
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INHALT
Charlotte Wells ist in einer hoffnungslosen Liebe gefangen. Der Mann, in den sie sich verliebt hat, ist nämlich kein anderer als der Präsident der Vereinigten Staaten - und damit der wohl mächtigste ...

INHALT
Charlotte Wells ist in einer hoffnungslosen Liebe gefangen. Der Mann, in den sie sich verliebt hat, ist nämlich kein anderer als der Präsident der Vereinigten Staaten - und damit der wohl mächtigste Mann der Welt. Sie versucht, ihn zu vergessen, aber diese Idee stellt sich schnell als genauso hoffnungslos heraus wie die Gefühle selbst. Was Charlotte aber nicht zu ahnen hofft ist, dass es Matt Hamilton ganz ähnlich geht. Denn nach dem gemeinsamen Wahlkampf kann auch er sich eine Welt ohne Charlotte kaum mehr vorstellen. Also kommt es, dass die junge Frau schon bald ein Angebot bekommt, zu dem sie nur sehr schwer nein sagen kann.


MEINUNG
Was habe ich mich auf diesen zweiten Teil der Reihe gefreut! Ich bin wirklich ein Fan dieser Geschichte gewesen und das seit der ersten Seite des ersten Bandes, also durfte dieser auch nicht lange ungelesen bleiben.

Die Figuren sind nach wie vor wirklich toll. Ich finde sowohl Matthew als auch Charlotte einfach großartig - er ist einfach ein wirklich toller Charakter, liebevoll, voller Verständnis und doch willensstark. Und auch Charlotte ist ehrgeizig, dabei immer freundlich, lieb und einfach zuckersüß. Aber auch alle neuen Figuren, die hinzukommen, sind neben denen, die man vom ersten Band bereits kennt, einfach klasse. Die Bediensteten im Weißen Haus, die anderen Staatsoberhäupter - nicht alle sind sympathisch, aber jeder von ihnen ist gut gezeichnet, sehr bildlich vorstellbar und vor allem voller Tiefe.

Auch der generelle Schreibstil war wieder sehr gut. Ich mag es, dass es bei Katy Evans schon an vielen Stellen sehr prickelt, aber die Handlung nicht überladen ist oder gar unangenehm wird, wie ich es leider bei anderen New Adult/Young Adult Romanen schon einige Male miterleben musste.  Auch die Handlung um die eigentliche Liebesgeschichte herum ist sehr interessant und wirkt irgendwie auch sehr realistisch auf mich, obwohl die Gegebenheiten alles andere als normal sind. Das, so denke ich, ist auch das, was dieses Buch so reizvoll macht. Ich finde, die Autorin hat die Umstände, die man sich aus dem Weißen Haus so vorstellt, gut getroffen und eine sehr glaubwürdige Umgebung geschaffen.

Einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch hier sehr schnell sehr vorhersehbar wird. Es handelt sich natürlich per se schon einmal nicht um einen Spannungsroman und ich will damit auch nicht sagen, dass ich mir mehr Drama gewünscht hätte, aber an einigen Stellen dachte ich dann schon "Jap, das war klar." :D

FAZIT
Ein schöner abschließender Band dieser kleinen Reihe, den ich wieder sehr gemocht habe. Ich habe Matt und Charlotte absolut in mein Herz geschlossen, liebe die Geschichte der beiden und würde mir mehr aus der Umgebung der beiden wünschen - da verstecken sich sicherlich noch einige schöne Geschichten, die mit den anderen auftauchenden Charakteren zusammenhängen!

4 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥♥

Veröffentlicht am 13.09.2017

Auch ein Wahlkampf kann romantisch sein ... :-)

Mr. President – Macht ist sexy
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INHALT

Mit mächtigen Männern ist Charlotte Wells aufgewachsen. Ihr Vater ist Senator und schon als Kind saß sie mit einem der wichtigsten Männer der Welt an einem Tisch – dem Präsidenten der Vereinigten ...

INHALT

Mit mächtigen Männern ist Charlotte Wells aufgewachsen. Ihr Vater ist Senator und schon als Kind saß sie mit einem der wichtigsten Männer der Welt an einem Tisch – dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Was sie auch Jahre später noch versucht zu verdrängen ist, dass der Sohn ebendieses Präsidenten schon damals eine magische Anziehungskraft auf sie ausgeübt hat. Und als Matthew Hamilton sich schließlich selbst als Präsidentschaftskandidat aufstellen lässt und ein Wahlkampfteam aufstellt, ist Charlotte eine der ersten, die er um Hilfe bittet. Schnell stellt die junge Frau fest, dass der unverschämt gutaussehende Matt noch immer nicht viel tun muss, um ihr den Kopf zu verdrehen. Aber damit der Wahlkampf nicht in einem Skandal endet, muss Charlotte aufpassen, was sie tut …


MEINUNG

Das Cover des E-Books gefällt mir sehr gut, das Taschenbuch, das am 21.12. erscheinen wird, ist sogar noch ansprechender. Die Grundidee hat mich beim Lesen des Inhalts sofort angesprochen, obwohl ich ein wenig die Befürchtung hatte, dass die Handlung ab einem gewissen Grad unrealistisch erscheinen könnte. Das war zum Glück überhaupt nicht der Fall.

Überrascht wurde ich mit einem sehr interessanten Aufbau der Handlung. Sie fängt unmittelbar am Wahltag an und zeigt dann eine Rückblende von circa 10 Monaten. Am Ende gelangt der Leser wieder an den Anfangspunkt zurück und muss mit einem fiesen Cliffhanger vorliebnehmen, der einem das Warten auf den nächsten Teil nicht unbedingt erleichtert!

Charlotte war mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie ist eine sehr selbstbewusste Frau, die weiß, was sie will, ohne dabei egoistisch oder arrogant zu wirken. Auch ihre Familie mochte ich sehr. Ihre Gefühle wurden sehr anschaulich und greifbar von der Autorin geschildert. Was Matt angeht, geht es mir wohl ähnlich wie Charlotte – er ist einfach ein faszinierender Charakter. Bodenständigkeit trifft nicht einmal ansatzweise das, was er so schön verkörpert. Er überzeugt fast ausnahmslos die Menschen um sich herum und auch hier hat die Autorin tolle Arbeit geleistet – denn es ist durchweg authentisch.

Einen klitzekleinen Kritikpunkt gibt es allerdings doch. Häufig habe ich mich an der etwas übertrieben beschriebenen Gefühlslage von Charlotte oder Matthew gestört. Sie waren manchmal etwas zu überschwänglich, ihre Gefühle haben sich nicht etwa entwickelt, sie waren sofort da – und das in einer Intensität, die mich auf der einen Seite zwar berührt hat, auf der anderen Seite aber etwas hoch gestochen war.

Über das Ende habe ich ja bereits schon zu Anfang ein paar Worte verloren. Natürlich kommt das Ende hier weder überraschend noch bringt es irgendwelche neuwertigen oder spannenden Inhalte, es ist eben ein Buch, das seinem Genre gerecht wird. Erwartet also kein Wunder, das werdet ihr nicht finden. Aber ihr findet ein Buch, das unter Seinesgleichen doch etwas Besonderes ist!



FAZIT

Ich habe das starke Bedürfnis, den nächsten Teil ebenfalls zu lesen und kann jedem New-Adult-Fan diese Reihe ans Herz legen. Viel Liebe, viel Romantik und viel Prickeln erwarten euch in diesem White-House-Auftakt von Katy Evans!

4 VON 5 BUCHHERZEN! ♥♥♥♥

Veröffentlicht am 17.08.2017

Auswandern auf Zeit

Ein Jahr in Island
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INHALT

Wie die Autorin eingangs selbst erwähnt: Spätestens seit der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich sind uns die Isländer als kleines, sympathisches Völkchen bekannt. Dass all die Fußballer ...

INHALT

Wie die Autorin eingangs selbst erwähnt: Spätestens seit der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich sind uns die Isländer als kleines, sympathisches Völkchen bekannt. Dass all die Fußballer einen Nachnamen mit der Endung -son haben, ist für viele auch kein Grund zum Schmunzeln mehr. Ich wollte aber mehr erfahren, als nur die angedeutete Geschichte der Isländer, die der Fußballkommentator in 90 Minuten zu erzählen hat, und da die „Ein Jahr in …“-Reihe absolut süchtig macht, war auch dieser Teil ein Muss.
Tina Bauer verlässt ihre Komfortzone und begibt sich in ein uns völlig fremdes, andersartiges Land, in dem es unheimlich viel zu entdecken gibt und dass uns eine Kultur näherbringt, von der wir uns in Europa an einigen Stellen eine dicke Scheibe abschneiden sollten.


MEINUNG

Ich habe nun bereits einige Teile der Reihe gelesen und muss gleich zu Beginn sagen, dass die Autorin zu denjenigen gehört, die mir von Anfang an sympathisch waren. „Nicht reden, sondern machen!“, die Worte, mit denen „Ein Jahr in Island“ beginnt, begleiten uns durch die ganze Lektüre. Denn dieses Motto spiegelt genau die Einstellung wider, die Tina Bauer immer wieder an den Tag legt. Beeindruckend erklärt sie Strukturen und Bräuche aus dem fernen Island und bleibt dabei immer sehr persönlich. So erzählt sie nicht nur, wie die Isländer mit der im Sommer ununterbrochenen Helligkeit umgehen (ja, im Sommer ist es in Island 24 Stunden lang hell! ), sie schreckt auch nicht davor zurück, die Schattenseiten aus ihrem Leben und aus ihren Erfahrungen zu schildern. Denn was mich bei vielen Erzählungen immer wieder stört, ist die Gleichgültigkeit, mit der Dinge angegangen oder wiedergegeben werden, die eben zwangsläufig auch mal für negative Stimmung sorgen. Ein großer Pluspunkt für dieses Büchlein ist also die Direktheit, die aber niemals quengelig oder gar undankbar erscheint.

Überwiegend erzählt die Autorin aber natürlich von den wunderbaren Erlebnissen, die sie währen ihres Island-Aufenthaltes hatte. Wale gehören da genauso dazu wie unzertrennliche Freundschaften, nette Kollegen und der ein oder andere Promi, der sich im Café mal einfach so neben einen setzen könnte …
Und wenn das noch nicht Grund genug ist, Island auf die Reiseziel-Liste zu packen, dann weiß ich auch nicht weiter!

„DIESE MINI-INSEL BEGEISTERT MICH: SIE IST ABENTEUERLICH UND SKURRIL.“ (S. 114)

Einen kleinen Kritikpunkt kann ich aber auch an dieser Stelle nicht auslassen. Das Ende war für mich leider viel zu überhastet, ich hatte das Gefühl, völlig in der Luft hängen gelassen zu werden, obwohl vorher alles so persönlich und schön beschrieben wurde. Als Leser habe ich Tina Bauer so lange Zeit begleiten dürfen und den Schluss lässt sie völlig offen. Ich würde mir einen Folgeteil wünschen, denn von Island habe ich noch nicht genug und ich wüsste nur zu gern, wie diese tolle Erzählerin weitergemacht hat, was aus ihr geworden ist und wie es ihr nach dem Jahr ging.



FAZIT

Trotz unzufriedenstellendem Ende war ich begeistert von dem Buch und ich kann nur jeden, der sich diese kleine, verzauberte Insel einmal näher ansehen möchte, dazu auffordern, sich dieses Buch zu kaufen!

Veröffentlicht am 11.08.2017

Reise nach Singapur!

Ein Jahr in Singapur
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INHALT

Ich denke, zum Inhalt muss ich an dieser Stelle nicht mehr allzu viel sagen. Wer die „Ein Jahr in …“-Reihe aus dem Herder Verlag kennt, der weiß ungefähr, was ihn erwartet. Und wer diese tollen ...

INHALT

Ich denke, zum Inhalt muss ich an dieser Stelle nicht mehr allzu viel sagen. Wer die „Ein Jahr in …“-Reihe aus dem Herder Verlag kennt, der weiß ungefähr, was ihn erwartet. Und wer diese tollen Bücher noch nicht kennt, der sollte das schleunigst nachholen.
In diesem Band geht es also um Singapur. Ein Ort, den ich persönlich nur von Bildern und dann auch nur flüchtig kenne. Nicola Kaulich-Stollfuß allerdings ist mit ihrem Mann dorthin gezogen. Das bedeutet wechselhaftes deutsches Wetter gegen tropisches Klima tauschen und den geregelten Tagesablauf hinter sich lassen und auf in eine neue Welt, eine neue Kultur und ein völlig neues Leben.

„AUSWANDERN AUF ZEIT“ NIMMT DEM GANZEN EIN WENIG DIE INTENSITÄT, VERMINDERT DAS RISIKO UND VERSIEHT DAS AUSWANDERN SOZUSAGEN MIT NETZ UND DOPPELTEM BODEN. GLEICHZEITIG BIRGT ES FÜR MICH ABER AUCH EINE DEUTLICHE MAHNUNG: NUTZE DIE ZEIT – SIE IST BEGRENZT! (S. 7)


MEINUNG

Wie eingangs schon erwähnt ist Singapur noch völliges Neuland für mich. Ich kenne bisher auch kein Buch, das dort spielt. Genau an dem Punkt hat mich die Autorin abgeholt. Schon der Prolog ließ mich eintauchen in Land, das unglaublich spannend, vielseitig und interessant ist.
Mit viel Witz und an manchen Stellen auch mit einer ordentlichen Portion Ironie fängt Nicola Kaulich-Stollfuß an, über ihre ersten Tage im bunten Singapur zu berichten. Über die Wohnungssuche über den wöchentlichen Einkauf bis hin zum Neujahrsfest können wir sie begleiten und lernen allerhand Neues dazu.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und jedes widmet sich im Groben einem eigenen Thema. Manchmal kommt da leider das Gefühl auf, dass etwas ausgelassen wird und man hat als Leser das Gefühl, dass da noch viel mehr ist, als im Endeffekt im Buch steht. Sicherlich hätte man die Seitenzahl um einiges erhöhen können, die kurzen, knackigen Berichte sind auf der anderen Seite allerdings auch genau das, was für mich die „Ein Jahr in …“-Reihe ausmacht.
Vergleiche, die uns Europäern geläufig sind, sorgen dafür, dass man sich noch ein Stück weit besser das Leben im Singapur vorstellen kann. Etwas schade fand ich einen Teil in der Mitte des Buches, in dem die Autorin schließlich davon berichtet, wie sie einen neuen Job in einer Schweizer Schule bekommen hat. Im Anschluss geht es in meinen Augen etwas zu lang darum, was die Schweizer Kollegen wie und warum machen und die einheimischen Verhaltensweisen bleiben für einige Seiten außen vor.

„IRGENDWIE LEBT ES SICH IM SCHILLERNDEN SINGAPUR WIE IM UNBESCHWERTEN DISNEYLAND.“ (S. 95)



FAZIT

Alles in allem lohnt sich dieses Büchlein allerdings wirklich. Wenn man einen kleinen Überblick über Singapur und seine Besonderheiten bekommen möchte, so ist „Ein Jahr in Singapur“ eine gute Investition, die sich lohnt. Ich werde viel daraus mitnehmen und ein kleiner Teil von mir leidet mittlerweile unter Fernweh!