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Veröffentlicht am 18.07.2023

Ein Gasthaus am See

Das Haus am Walchensee
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Freya kehrt nach dem Tod ihres Vaters in ihre Heimat am Walchensee zurück. Das Erbe beinhaltet den Fischerfleck, das Gasthaus am wunderschönen See gelegen. Bedingung ist das Freya mit ihrem Bruder Niklas ...

Freya kehrt nach dem Tod ihres Vaters in ihre Heimat am Walchensee zurück. Das Erbe beinhaltet den Fischerfleck, das Gasthaus am wunderschönen See gelegen. Bedingung ist das Freya mit ihrem Bruder Niklas den Gasthof führt. Doch der Fischerfleck wurde von ihrem Vater heruntergewirtschaftet: Niklas betreibt mit viel Freude die hauseigene Fischerei und würde sich gerne nur darum kümmern. Doch nun müssen die beiden entfremdeten Geschwister an einem Strang ziehen und den Gasthof wieder rentabel machen.

Dies ist der erste Band rund um den Fischerfleck und den Walchensee. Ich habe zu dem Buch gegriffen da mich das wunderschöne Cover angezogen hat und weil ich schön öfters in Bayern in den wunderschönen Bergseen baden war. Es ist wirklich so schön wie in dem Buch beschrieben wird. Die Landschaft ist spektakulär. Die Autorin schafft es dieses Setting wunderbar einzufangen und ich habe mich sofort wohlgefühlt.

Ein wenig gehadert habe ich mit Freya. Sie kam mir sehr kalt und distanziert rüber. Später im Buch wird geklärt warum sich die Beziehung zu ihrem Vater und Niklas so abgekühlt hat und warum sie nie wieder in ihre Heimat zurück wollte. Dieser tragischer Tag in ihrer Kindheit hat sie nahhaltig verändert und sie begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Diese Suche war etwas langwierig auch weil das Augenmerk auf dem Gasthof und die Beziehung zu Niklas liegt. Wie die Umgestaltung vom Fischerfleck beschrieben wird, hat, mir sehr gut gefallen und das Freya Niklas beim der Fischerei hilft, war auch super mit anzusehen. Das die beiden sich wieder annähern und sich wieder vertrauen, hat mich beeindruckt.

Auch die Liebe kommt nicht zu kurz denn der Sohn der Konkurrenz, macht ihr schöne Augen. Macht er das weil er sich wirklich für Freya interessiert oder nur um dem Hotel von seinem Vater einen Vorteil zu erschleichen? Auch der neu angeheuerte Koch vom Fischfleck, Tobias, bringt Freyas Herz zum Stolpern. Ob Freya sich für einen der beiden entscheidet, wird hier nicht verraten.

Das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger bei dem es sich um Niklas und seiner ersten großen Liebe dreht. Gerne hätte man das auch im nächsten Band anbringen können. So hat es ein wenig von Freyas Glück abgelenkt.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt der Walchensee-Reihe, mit wunderschöner Kulisse, etwas eigenwilligen Charakteren und einem Plot rund um den Fischerfleck, von dem ich gerne mehr lesen möchte.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2023

Ein Neuanfang im wunderschönen Kalifornien

Bleib bei mir, wenn der Sommer geht
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Dawn möchte sich von einem schweren Schicksalsschlag erholen und fährt mit ihrer Tochter Lilly-May auf das Weingut ihrer besten Freundin. Auf dem Weg dorthin entdecken sie ein angefahrenes Kätzchen. Als ...

Dawn möchte sich von einem schweren Schicksalsschlag erholen und fährt mit ihrer Tochter Lilly-May auf das Weingut ihrer besten Freundin. Auf dem Weg dorthin entdecken sie ein angefahrenes Kätzchen. Als Dawn es versorgen will, begegnet sie dem örtlichen Tierarzt River. Dieser kümmert sich um den kleinen Patienten und ist äußert charmant zu Dawn und ihrer Tochter. Sie beginnen sich immer öfter zu begegnen und langsam beginnt Dawn aufzutauen. Doch kann sie mit der Vergangenheit abschließen und sich dem Neuen öffnen?

Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Kaia Milburn gelesen habe. Mich hat das zauberhafte Cover angesprochen. Man sieht sofort das es sich um einen Wohlfühlroman handelt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon das erste Kapitel ist so wunderbar atmosphärisch. Ich habe mit Dawn von der ersten Sekunde mitgefühlt. Was sie erlebt hat, das wünscht man niemanden. Es ist schön zu sehen wie sie sich aus dem Schmerz herauskämpft und wie sie ihre Tochter an erste Stelle stellt. Die Flashbacks die Dawn durchlebt sind heftig und sehr emotional. Eine Triggerwarnung wäre hier vielleicht nicht schlecht. Das Setting in Kalifornien, der Nationalpark und das Weingut sind toll beschrieben, das man sich sofort heimisch fühlt.

River ist ein super sympathischer Mensch. Seine Patienten sind für ihn das Wichtigste, genauso wie die Besitzer. Er kümmert sich um sie und hat durch seine Vergangenheit eine interessante Geschichte und das macht den perfekt scheinenden Mann zu einem nahbaren und echten Menschen. Die Liebesgeschichte der beiden fängt sehr langsam an. Dadurch das Dawn überhaupt nicht an die Liebe denkt und sich auf ihre Heilung konzentrieren möchte, hat es River schwer sie für sich zu erobern. Daher ergreift Dawn selbst die Initiative, was leider etwas unglaubwürdig wirkt. Dennoch sind die Figuren so liebevoll gestaltet, das man kleine Ungereimtheiten auf sich beruhen lässt und die Geschichte genießt.

Fazit:
Ein wunderschöner Wohlfühlroman, mit einem traumhaften Setting, wunderbaren Charakteren und einer Liebe, die langsam wachsen muss um das Beste der beiden Protagonisten hervorzubringen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.07.2023

Der Sommer der Veränderungen

Ozeanträume
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Robyn ist glücklich geschieden, wohnt in einem großen Haus und hat einen unbefriedigenden Nebenjob. Ihre Tochter ist verwöhnt, ihr Ex-Mann schläft mit der Schwester seines zukünftigen Schwiegersohn und ...

Robyn ist glücklich geschieden, wohnt in einem großen Haus und hat einen unbefriedigenden Nebenjob. Ihre Tochter ist verwöhnt, ihr Ex-Mann schläft mit der Schwester seines zukünftigen Schwiegersohn und ihr Sohn möchte nicht mehr im elterlichen Betrieb arbeiten. Als ihr Freund sich von ihr trennt, wird ihr alles zu viel und sie reist ins sonnige Kalifornien zu ihrer Großtante Lillian. Diese empfängt sie in ihrer großzügigen Villa und wartet mit einer Überraschung auf. Denn sie hat Mason, einen entfernten Verwanden ihres verstorbenen Mannes eingeladen im Haus zu wohnen. Robyn wittert eine Manipulation, doch langsam beginnt sie Mason nähern kennen zu lernen und woher kommt dieses leise Kribbeln im Bauch?

Dies ist nicht das erste Buch, welches von der Autorin Susan Mallery lese. Wie gewohnt schreibt sie sehr bildhaft und die Gefühle der Protagonisten kann man sehr gut nachvollziehen. Ich mag es wie sie ihre Figuren aufbaut. Sie haben Ecken und Kanten und sind meist liebenswert.

Robyn hat gleich zu Anfang mein ganzes Mitgefühl gehabt. Sie scheint für alle nur der Prellbock zu sein. Einzig ihr Sohn unterstützt sie und ist sich ihrer Sorge und Hilfe bewusst. Ihr Tochter Harlow ist anstrengend, verzogen und kleingeistig. Ich bin mit ihr überhaupt nicht klargekommen. Ja, sie hat in ihrer Kindheit eine schlimme Krankheit durchgemacht und sie wurde dadurch verwöhnt und ja, sie ist erst 21 Jahre alt, aber dennoch kann ich doch nicht so unausstehlich sein. Ihr Entwicklung hat mir aber am besten gefallen. Wie sie langsam begreift, das sie sich selbst reflektieren muss und nicht die anderen Schuld sind, das sie selbst etwas erreichen muss, das sie selbst herausfinden muss was sie mit ihrem Leben anfangen will, ohne das Daddy sie unterstützt, hat mir sehr gut gefallen. Das hat mich am Ende doch mit ihr versöhnt.

Austin und Mason waren meine Lieblingsmänner. Austin, weil er für sein Alter sehr reif wirkt. Er hat gute Manieren, unterstützt seine Schwester und Mutter uneingeschränkt und steht für sich ein. Mason ist ein Kriegsveteran und ist bodenständig, hat aber auch mit seinen eingebildeten Unzulänglichkeiten gegenüber Robyn zu kämpfen. Er hebt sie auf ein Podest auf dem sie gar nicht stehen will.

Lillian ist eine wunderbare Großtante, die die vier unterstützt und liebt. Selbst Mason, den sie erst seit kurzem kennt, nimmt sie auf und verspricht ihm ein unglaubliches Erbe. Sie ist flippig und großzügig und hat das Herz am rechten Fleck.

Die Konstellation der Familienbande hat mir sehr gut gefallen. Auch das Robyns Ex-Mann seine Lektion zu lernen scheint, fand ich sehr gut. Weniger schön fand ich die Sache mit Jase, dem Ex-Freund von Robyn. Diese Sache war eher unschön und man hätte ihn vielleicht nicht so auflaufen lassen müssen.

Fazit:
Ein runder und unterhaltsamer Roman, der mit einer total verzwickten Familiengeschichte aufwartet und mit wahnsinnig interessanten Charakteren verzaubert.

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Veröffentlicht am 14.07.2023

So widerstandsfähig wie Seeglas

Seeglasschwestern
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Die Autorin Lisa Wingate hat ihr neustes Werk vorgelegt. In "Seeglasschwestern" werden drei unterschiedliche Geschichten erzählt. In der ersten wird Elizabeth nach einem schweren beruflichen Desaster auf ...

Die Autorin Lisa Wingate hat ihr neustes Werk vorgelegt. In "Seeglasschwestern" werden drei unterschiedliche Geschichten erzählt. In der ersten wird Elizabeth nach einem schweren beruflichen Desaster auf die Outer Banks in den Muschelladen ihrer Tante getrieben. Sie braucht Abstand und begleitet ihre Mutter, die ihre Schwester überzeugen möchte den Laden aufzugeben und nach hause zu kommen. Als ein Hurrikan heranrollt, müssen die Schwestern lernen sich zu öffnen und zu akzeptieren.

Die zweite Geschichte dreht sich um Tandi, der eine Klage ins Haus flattert kurz bevor sie heiraten will. Sie begibt sich auf Suche nach ihrer Schwester. Die Suche wird eine spannende Reise in ihre Vergangenheit und die Frage ob sie für sich selbst einstehen kann.

In "Die Sandburgschwester" begibt sich Jen eher unfreiwillig auf die Suche nach ihren Wurzeln. Ihr Freund hat ihr einen Antrag gemacht, doch sie kennt die Ehe nur als eine Art Gefängnis, bei dem sie all ihre Träume aufgeben muss. Und so nutzt sie die Chance mit ihrer kleinen Schwester auf die Outer Banks zu reisen um ihre große Schwester zu suchen.

Diese abwechslungsreichen Geschichten haben mir schöne Lesestunden beschert. Da ich eher nicht so der Kurzgeschichten-Fan bin, war ich etwas skeptisch ob mir diese gefallen. Ich muss aber sagen, das ich sehr positiv überrascht war.

Meine Lieblingsgeschichte war eindeutig die von Elizabeht. Ihr Job in der Rettungsleitstelle fand ich sehr interessant und die Konstellation, das sie mit ihrer Mutter nach Hatteras Island fährt, war gespickt mit emotionalen Stolperfallen. Als sie dann auch noch auf ihre lebensbejahende und kreative Tante treffen, wird die unterschiedliche Lebensweise der drei Frauen deutlich. Spannungsgeladen wurde es durch den herannahenden Hurrikan, der noch einmal alles von dem Frauen abverlangt. Mit dem Ende wurde ich überrascht und es hat mich noch lange zum Nachdenken gebracht. Unsere Träume können wir anstreben und verwirklichen egal wie alt wir sind.

Tandi und ihre Schwester Gina sind nicht im guten auseinander gegangen und Ginas selbstsüchtige Art hat mir fast die Sprache verschlagen. Es war erschreckend und spannend zu gleich zu verfolgen wie Tandi ihr langsam auf die Schliche kommt. Es war gut zu sehen wie sie sich gegen sie durchsetzt.

Jen ist in ihrem Denken, wie die Ehe aussehen kann, gefangen, da sie in ihrer Kindheit schreckliche Dinge erlebt hat und in einer Art Sekte aufgewachsen ist. Daher möchte sie ihre kleine Schwester beschützen als die in der Vergangenheit ihrer Mutter graben möchte. Als sie nach Hatteras Island kommen, treffen sie auf ein Frau, die sich als ihre große Schwester entpuppt. Das Zusammentreffen war schön mit an zu sehen und die Familienbande entwickelt sich.

Da es sich um Kurzgeschichten handelt, merkt man das viele Themen nur angeschnitten und nicht näher beleuchtet werden. Das hat die Autorin dennoch wunderbar gelöst und hat auf die richtigen Motive wert gelegt. Es wird mit viel Gefühl erzählt und man kann trotz der Kürze die Gedanken und Handlungen der Protagonisten nachvollziehen. Ein roter Faden ist immer der Muschelladen von Sandy auf Hatteras Island.

Fazit:
Eine unterhaltsame Sammlung von drei wunderbaren Kurzgeschichten, die uns auf die landschaftlich schönen Outer Banks entführen und zu einem kurzen Abstecher in das Leben der Protagonistinnen mitnehmen.

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Veröffentlicht am 13.07.2023

Der Satz, der dein Leben verändern kann

Wenn ein Satz dein Leben verändert
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Melanie Pignitter ist diplomierte Mentaltrainerin und erfolgreiche Mentorin für das Thema Selbstliebe. Ihre Bücher sind Spiegel-Bestseller und haben schon vielen Menschen geholfen. Seit "Honigperlen" bin ...

Melanie Pignitter ist diplomierte Mentaltrainerin und erfolgreiche Mentorin für das Thema Selbstliebe. Ihre Bücher sind Spiegel-Bestseller und haben schon vielen Menschen geholfen. Seit "Honigperlen" bin ich eine begeisterte Leserin. Ich mag ihre Art zu Schreiben und die Aufmachung der Bücher sind so wunderschön.

Auch bei ihrem neuen Buch "Wenn ein Satz dein Leben verändert" ist das Layout freundlich und gut durchdacht. Das kleine Format nimmt man gerne zu Hand und es lässt sich super überall mit hinnehmen.

Schon mit der Einleitung "Die Magie der Worte" gibt die Autorin einen persönlichen Einblick und zeigt auf wie sich Worte, die immer wieder gesprochen werden, sich irgendwann zu einem Grundsatz verfestigen. Im Abschnitt "Die Kraft der Worte nutzen" wird näher auf die Funktionsweise von Affirmationen eingegangen. Dort werden auch Regeln für die Affirmationsnutzung aufgezeigt sowie Booster und Hilfen näher erläutert.

Danach folgt das umfangreiche Affirmationslexikon. Es ist unterteilt zum Beispiel in Ängste, Beruf und Erfolg, Familie, Gesundheit, Vergebung etc. Diese Aufteilung hilft einem bei der Fülle an Affirmationen sich die richtigen auszuwählen.

Dieses Buch hat mich sehr motiviert, mir täglich meine selbstausgewählten Affirmationen vorzusagen. Mit den kurzen, prägnanten Sätzen, die man sich leicht merken kann, bin ich wunderbar klar gekommen. Schwierig war nur sich zwischen all den schönen Sprüchen zu entscheiden und welcher Baustelle man sich zu erst widmen will.

Fazit:
Ein wunderschön aufbereiteter Ratgeber, der motiviert, aufklärt und einen mitnimmt um an sich selbst zu arbeiten und die Kraft der Worte für ein erfülltes Leben zu nutzen.

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