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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2020

Schöne Geschichte zum versinken in eine andere Welt

Shadowscent
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Ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Leider greift der Klappentext doch etwas sehr weit vor und so ist der erste Teil etwas schleppend. Aber dann wird die Geschichte wirklich toll und man kann voll ...

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Leider greift der Klappentext doch etwas sehr weit vor und so ist der erste Teil etwas schleppend. Aber dann wird die Geschichte wirklich toll und man kann voll und ganz in die Geschichte eintauchen. Durch den Schreibstil kann man sich sehr gut vorstellen wie die Gerüche für Rakel sind und wie sie das alles empfindet.
Es ist keine klassische Liebesgeschichte was man vielleicht annehmen könnte. Die Liebe steht hier nicht an erster Stelle was ich positiv finde.
Da ich das Hörbuch gehört habe sind die Stimmen natürlich sehr wichtig und da hatte ich so meine Probleme. Mit Dagmar Bittner war die weibliche Protagonistin Rakel perfekt getroffen und es hat sehr viel Spaß gemacht Dagmar Bittner zu hören. Allerdings war der männliche Sprecher Julian Horeyseck als Ash leider nicht mein Fall. Ich fand die Stimme leider nicht passend zur Figur aber da sind Geschmäcker einfach verschieden. Ich würde die Hörprobe empfehlen denn wenn einem der Sprecher nicht liegt ist das Beste Buch nichts.
Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und wer einmal in diese Welt eingetaucht und versunken ist wird den zweiten Teil sehnlichst erwarten denn der erste Teil hört viel zu spannend auf.
Eine wirklich tolle Geschichte die mich voll und ganz in Ihren Bann gezogen hat.

  • Fantasie
  • Sprecher
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Fesselnd bis zum Schluss

Ein fatales Versprechen
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Associated Press Detective Tracy Crosswhite ermittelt wieder: Robert Dugonis spannender Thriller um verhängnisvolle Geheimnisse und einen skrupellosen Mord. In einem stillgelegten Brunnen wird die Leiche ...

Associated Press Detective Tracy Crosswhite ermittelt wieder: Robert Dugonis spannender Thriller um verhängnisvolle Geheimnisse und einen skrupellosen Mord. In einem stillgelegten Brunnen wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt: Tracy Crosswhite von der Mordkommission Seattle ermittelt und findet heraus: Die Ermordete war zwischen den traditionellen Werten ihrer indischen Familie und dem Wunsch, Medizin zu studieren, gefangen. Vermisst, ermordet: Das erinnert Tracy schmerzlich an ihre eigene Schwester. Um jeden Preis will sie den Täter überführen. Was riskant ist: Sie ist schwanger, eine neue Kollegin scheint entschlossen, ihren Job zu übernehmen. Als auch noch ein Einsatz ihres Teams schrecklich schiefgeht, gerät mehr als Tracys Karriere in große Gefahr …

Endlich ein neuer Crosswhite Thriller. Ich war sehr gespannt auf den neuen Teil der Serie und wurde nicht enttäuscht. Robert Dugoni schafft es zwei völlig unterschiedliche Fälle so zu verpacken das man sich fühlt als wäre man mittendrin. Die Protagonisten sind so menschlich und man fühlt sich ihnen einfach verbunden. Man freut sich mit ihnen und man trauert mit ihnen. Wirklich toll was Robert Dugoni mit der Crosswhite Reihe geschaffen hat.
Zur Geschichte gibt es nicht mehr zu sagen da im Klappentext das wesentliche drin steht und man würde nur unnötig spoilern wenn man mehr erzählen würde.
Das ständig zwischen den Fällen gesprungen wird gefällt mir ganz gut und so verliert es auch nicht an Spannung weil man immer wieder wissen möchte wie es weiter geht. In Beiden Fällen.
Der Fall der Indisch Stämmigen Toten hat mich sehr nachdenklich gemacht denn vielen ist glaube ich nicht bewusst wie viel Einfluss Tradition auf bestimmte Menschengruppen hat und was das bedeuten kann wenn man aus einer Tradition kommt mit der man nichts zu tun haben möchte. Robert Dugoni hat ein Thema aufgegriffen das in jeder Hinsicht nicht totgeschwiegen werden sollte und man sich öfter Gedanken über die Lebensweise und die unterschiedlichen Kulturen machen sollte. Wie wichtig Ansehen und Ehre in bestimmten Kulturen sind wird einem erst in solchen Spiegelungen bewusst.

Da sich die Protagonisten entwickeln und sich damit auch die Geschichten entwickeln würde ich empfehlen Die Reihe von Anfang zu lesen. Wer das nicht möchte, es kann jedes Buch für sich gelesen werden.

Wer ein Fan der Crosswhite Serie ist, dem wird auch dieses Buch sehr gefallen.

Klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Mehr Drama als Psycho

Mein Herz so schwarz
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Leider war es dann nicht wie erwartet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen allerdings war die Geschichte für mich zu vorhersehbar und es kam zu wenig Psycho ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Leider war es dann nicht wie erwartet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen allerdings war die Geschichte für mich zu vorhersehbar und es kam zu wenig Psycho auf. Es war mehr ein Drama das die Geschichte beschreibt. Wirklich schade da die Geschichte wirklich Potenzial hat.

Wer gern Psychodramas liest ist hier bestens bedient. Wer allerdings einen Psychothriller sucht sollte die Finger davon lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Spannend bis zum Schluss

Liebes Kind
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Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an ...

Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an der Stirn hat wie die vermisste Lena. Sie erzählt von einem grausamen Albtraum der zu grausam klingt als wahr zu sein. Gefangen in einer Hütte im Wald lebte sie ein Familienleben mit zwei Kindern. In völliger Abgeschiedenheit ohne jeden Kontakt zur Außenwelt.

Das Cover gefällt mir gut, es ist schlicht gehalten und symbolisiert das Gefängnis, in dem die Familie festgehalten wurde.

Der Schreibstil ist äußerst fesselnd, ich habe das Buch fast am Stück verschlungen. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben und man kann nachfühlen, wie sich nicht nur die Entführte fühlt, sondern auch deren Eltern, die ihr verschwundenes Kind unendlich vermissen. Die Autorin führt den Leser mehrmals auf Irrwege, wenn man denkt, nun hat man die Lösung gefunden, wirft sie alles über den Haufen und man steht vor einem neuen Rätsel. Sehr geschickt nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Von Anfang bis Ende ein absolut spannender Psychothriller der es in sich hat. Die Auflösung ist äußerst gelungen und ich hoffe bald ein neues Buch von Romy Hausmann lesen zu können.

Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2019

Super Jugendkrimi mit kreativem Schreibstil

A Good Girl’s Guide to Murder
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Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde die Schülerin Andy Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Die Polizei ist sich sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich sicher. Alle ...

Eigentlich ist der Fall abgeschlossen: Vor fünf Jahren wurde die Schülerin Andy Bell von ihrem Freund Sal Singh ermordet. Die Polizei ist sich sicher, dass es so war. Die ganze Stadt ist sich sicher. Alle - außer Pippa. Für ein Schulprojekt will sie den Fall noch einmal aufrollen. Bewaffnet mit ihrem Laptop, einer Diktiergerät-App und viel Mut beginnt Pippa, Fragen zu stellen. Doch bald merkt sie, dass nicht alle wollen, dass die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit gelüftet werden ...

„A Good Girl´s Guide to Murder“ ist eines meiner persönlichen Highlights dieses Jahr. Ich durfte im Rahmen der Lesejury das Buch vorab lesen und bin völlig begeistert. Der Erzählstil ist sehr speziell da er sich immer wieder ändert und die Geschichte nicht nur aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt sondern auch Protokolle und Zeichnungen eingebaut sind. Es wird zu keiner Zeit langweilig und reißt den Leser mit.

Mit Ihrem Wortwitz erzählt Holly Jackson wie aus einem Schulprojekt eine sehr viel größere Sache wird.
Die Protagonistin Pippa ist sehr authentisch dargestellt. Sie ist mutig, intelligent, wissbegierig und auch dickköpfig. Sie ist einem gleich sympathisch. Aber auch die Nebenfiguren sind sehr gut ausgearbeitet und man schließt sie nacheinander ins Herz. Holly Jackson ist es gelungen die Geschichte lebendig zu machen und auch die Figuren zum leben zu erwecken.

Es ist interessant wie schnell man sich verwirren lässt und welche eingestreuten Hinweise einen als Leser sehr verwirren. Ich konnte mich auf keinen Verdächtigen festlegen da mich die unterschiedlichen Aspekte immer wieder aus dem Konzept gebracht haben. Wirklich sehr spannend bis zum Schluss.

Fazit:
„A Good Girl´s Guide to Murder“ ist eine mehr als gelungene Kriminalgeschichte die es schafft den Leser zu fesseln. Holly Jackson hat einen Roman geschaffen den man unmöglich aus der Hand legen kann wenn man angefangen hat ihn zu lesen, denn durch Ihre Verwirrungsstrategie und die vielen möglichen Verdächtigen kann man gar nicht anders als die Geschichte bis zum Ende zu lesen und mit Spannung zu erwarten wie sich alles entwickelt. Ein großes Lob an die Autorin und eine mehr als klare Leseempfehlung von mir!!

  • Spannung
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere