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Veröffentlicht am 21.03.2020

Schwächer als der erste Teil

Das Mal der Götter 2: Erwacht
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In Sirion wurde jetzt ein König gewählt und der muss sich nun für eine der drei Priesterinnen entscheiden. Nathaniel hat die an die Götter geglaubt und nun ist er zum König erwählt worden. Celeste zeigt ...

In Sirion wurde jetzt ein König gewählt und der muss sich nun für eine der drei Priesterinnen entscheiden. Nathaniel hat die an die Götter geglaubt und nun ist er zum König erwählt worden. Celeste zeigt ihm, was genau das Land für einen König bracuht und die beiden kommen sich näher. Doch das Königreich wird bedroht und auch die beiden sind in Gefahr.

Celeste hat sich die meiste Zeit verschlossen und lässt kaum einen an sich ran. Durch ihre Gabe kommen ihr die meisten Leute nicht zu nah und dadurch ist sie den meisten gegenüber auch von vorne herein abweisend. Ich konnte sie sehr gut verstehen und sie ist mir noch sympathischer geworden. Sie ist ein vielschichtiger Charakter, den man immer näher kennen lernt.

Ich war im letzten Band sehr begeistert von Nathaniel, da er nicht der typische König ist und das ganze System hinterfragt. Aber leider war Nathaniel auch ziemlich sexistisch und der Meinung, dass die Rolle der Priesterinnen nur der ist ein Schmuckstück für den zukünftigen König zu sein. Dazu denkt er, dass Frauen ihm nicht die gleichen Tipps geben können oder eine Hilfe sind, wie Männer. Dieser Wesenszug hat mich richtig genervt und ich hätte ihn gerne geschüttelt. Er hat dadurch einige Sympathiepunkte eingebüßt, denn so eine richtige Entwicklung habe ich leider nicht gesehen.

Von Anfang an war es klar, wer die zukunftige Königin wird und für wen Nathaniels Herz schlägt und auch dass Celeste sich in ihn verliebt. Nur den beiden war es überhaupt nicht klar, deswegen gab es ein ewiges Hin und Her. Es hat aber trotzdem lange gedauert bis sich die beiden näher kamen.

Leider hatte ich einfach viel mehr Fantasy erwartet. Abgesehen von den Gaben der Auserwählten war es mehr eine Liebesgeschichte. Dazu wurde es erst im letzten Drittel wirklich spannend.

Ich dachte eigentlich, dass es eine Dilogie ist, aber es gab kein komplettes Ende und es sind noch viele Fragen offen. Wieso funktioniert Celestes Gabe nicht bei den anderen Auserwählten? Was genau ist damals mit Marco und [...] passiert? Was ist mit der vierten Region? Wird darauf noch irgendwann näher eingegangen?

Dazu sind viele Erzählstränge noch nicht zu Ende geführt worden, daher müsste es noch eine Fortsetzung geben. Ich hatte bei den beiden Büchern fast mehr das Gefühl, dass es eine Vorgeschichte zum eigentlichen Geschehen ist. Es ist einfach noch mehr Luft nach oben und man hätte die Geschichte definitiv ausbauen können.

Insgesamt fand ich das Buch unterhaltsam und ich habe auch dieses in einem durchgelesen. Ich hoffe sehr, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, denn wenn nicht, dann würde ich für das Ende noch einen Stern abziehen. (Was ich natürlich nicht gemacht habe, da ich noch nicht weiß, ob es eine Fortsetzung geben wird)

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Veröffentlicht am 21.03.2020

Viel weniger Fantasy als erwartet

Das Mal der Götter 1: Berufen
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Wenn es um Göttergeschichten geht, dann schaue ich mir das Buch einfach näher an und 'Das Mal der Götter' klang einfach zu gut.

Alle 50 Jahre wird in Sirion ein König durch den Sonnengott erwählt und ...

Wenn es um Göttergeschichten geht, dann schaue ich mir das Buch einfach näher an und 'Das Mal der Götter' klang einfach zu gut.

Alle 50 Jahre wird in Sirion ein König durch den Sonnengott erwählt und dieser soll sich eine der drei Priesterinnen als Braut nehmen. Auch diese wurden von den Göttinnen bei der Geburt erwählt. Celeste ist eine dieser Priesterinnen und so sehr sie es liebt für das Volk da zu sein, so sehr hasst sie es, dass sie vielleicht einen Fremden heiraten muss. Dann wird aber auch noch der Mann erwählt, der ihr das Leben gerettet hat und der dazu nicht mal an die Götter glaubt.

Celeste ist stur und dickköpfig und möchte am liebsten das tun, was sie will und nicht, was von ihr verlangt wird. Aber da sie weiß, was auf dem Spiel steht, reizt sie die Grenzen aus, aber sie übertritt sie nicht. Sie liebt das Königreich und glaubt an die Wahl der Götter, auch wenn sie manchmal an sich selbst zweifelt. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.

Nathaniel war in seinem Glauben das komplette Gegenteil von Celeste. Er zweifelt an dem System, an der Existenz der Götter und auch an der Priesterin der Stadt Celeste. Dadurch entstehen natürlich Reibereien, die ich sogar ganz amüsant fand. Manchmal hat mich seine sture Art aber auch genervt, da er unbedingt auf seine Meinung gepocht hat und der Meinung war, dass er alles besser wüsste.

Neben den beiden Protagonisten gab es auch unglaublich viele Nebencharaktere, die ich mir alle nicht wirklich merken konnte. Die Priesterinnen und auch die neuen Freunde von Nathaniel gingen noch, aber der Beraterstab des Königs oder auch die ganzen Zofen machten das ganze schwierig.

Der Schreibstil hat mich definitiv gepackt und man liest das Buch in einem Rutsch durch. Aber ich muss zugeben, dass da noch Luft nach oben ist. Der 'Götter-Fantasy'-Teil , wodurch ich erst aufmerksam auf die Reihe wurde, war sehr gering. Ich hoffe, dass der Fantasy-Anteil größer wird, wenn es zum zweiten Band kommt. Denn bisher wirkt es mehr wie eine reine Liebesgeschichte, ohne dass es eine richtige Liebesgeschichte gibt, denn dafür passiert zu wenig.

Das Ende kam sehr abrupt und anstatt eines Cliffhangers, endete es mitten in der Geschichte. Aber ich musste trotzdem sofort weiterlesen, da ich schon wissen wollte, wie es weitergehen würde.

Insgesamt hat mich die Geschichte gepackt und trotz kleiner Schwächen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Nicht so gut wie andere Bücher der Autorin

Cursed. Unendliche Verdammnis
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Das Buch lag jetzt unglaublich lange auf meinem Reader und ich hatte es schon fast vergessen, aber dann habe ich den Klappentext gelesen und hatte mega Lust drauf.

Ich war absolut gespannt auf den Lord ...

Das Buch lag jetzt unglaublich lange auf meinem Reader und ich hatte es schon fast vergessen, aber dann habe ich den Klappentext gelesen und hatte mega Lust drauf.

Ich war absolut gespannt auf den Lord und vorallem darauf, vorallem was seine Vergangenheit angeht. Leider wurde diese lieblos abgearbeitet und nicht wirklich in die Geschichte eingeflochten, dabei spielt seine Lebensgeschichte ja eigentlich eine große Rolle. Ich hatte einfach viel mehr von Brandyn erwartet und dachte sein Charakter würde interessanter werden.

Zara fand ich dagegen ganz sympathisch und sie war eine tolle Protagonistin. Teilweise hätte ich mir etwas mehr Ecken und Kanten gewünscht, aber insgesamt hat sie mir besser gefallen als Brandyn. Auch die Nebencharaktere gefielen mir sehr gut, auch wenn ein bisschen mit Klischees gearbeitet wurde, aber das ist ja bei den meisten Büchern so.

Zu Beginn zieht sich die Geschichte ziemlich und ich hatte nicht das Gefühl, dass wirklich viel passiert. Und dann kam vieles sehr plötzlich und es passierte gefühlt alles auf einmal. Dazu war das Ende etwas unbefriedigend und ich hätte mir ein paar mehr Informationen gewünscht.

Der Schreibstil war flüssig und ich habe das Buch relativ schnell durchgelesen, auch wenn es so einige Kritikpunkte gab. Es war unterhaltend und ich mochte Zara sehr gerne, aber tiefgründig war es nicht so unbedingt.

Es ist nicht das erste Buch der Autorin, aber für mich das wohl schwächste. Es gab zu viele Handlungsstränge, auf die nicht komplett eingegangen wird und der Protagonist hat mich nicht umgehauen. Schade, ich hatte mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 10.02.2020

Ich war sehr enttäuscht. Es wurde zu viel versprochen

Disney – Villains 3: Die Einsame im Meer
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'Die kleine Seejungfrau' ist eins meiner Lieblingsmärchen. Arielle ist einer meiner Lieblinge von Disney. Dementsprechend hatte ich ziemlich hohe Erwartungen.

Ursula kennt man als die böse Meerhexe aus ...

'Die kleine Seejungfrau' ist eins meiner Lieblingsmärchen. Arielle ist einer meiner Lieblinge von Disney. Dementsprechend hatte ich ziemlich hohe Erwartungen.

Ursula kennt man als die böse Meerhexe aus dem Film und ich war gespannt auf die Erklärung, warum sie so böse war und wie sie vorher war. Leider gab es nicht wirklich einen wirklich nachvollziehbaren Grund für mich und es gab insgesamt auch einfach keine Entwicklung.

In den ersten beiden Teilen ging es wirklich um die Entstehung der Bösewichte. Von der liebevollen Stiefmutter zur bösen Königin, vom Biest und dessen besten Freund Gaston zu einer Bestie oder eher gesagt zwei Bestien. Hier gab es das gar nicht, sondern einfach eine böse Meerhexe. Ende.

Abgesehen davon ging es vielleicht zu 60% der Geschichte wirklich um Ursula, was bei 200 Seiten im Endeffekt nicht viel war. In den anderen Teilen ging es um Tulip (bekannt aus Das Biest in ihm) und die Odd Sisters. Ich finde die drei Schwestern ja wirklich klasse und mega interessant, aber sie waren schon stark im Vordergrund hier, wo es doch eigentlich die Geschichte von Ursula war und sie in den Hintergrund schob.

Eigentlich ist es sogar ganz komisch. Während ich Schneewittchen nie wirklich mochte, gefiel mir die Disney Villains Story der bösen Königin von den erschienenen Bändern bisher am besten. Dafür gefiel mir der Villain aus meinem Lieblingsfilm am wenigsten.

Ich bin gespannt, wie mir die Geschichte von Maleficent gefallen wird und hoffe, dass es da wieder mehr um die Böse geht und auch mehr um den Grund, warum sie böse ist.

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Veröffentlicht am 22.01.2020

Auch nach 9 Bändern gehört Elemental Assassin zu meinen Highlights

Spinnenherz
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Ich dachte erst, dass es vom Aufbau her ähnlich sein würde, wie der Vorgänger 'Spinnefalle'. Also dass es in der Geschichte nur um einen kleinen Teil eines Tages geht und einen Kampf gegen einen momentanen ...

Ich dachte erst, dass es vom Aufbau her ähnlich sein würde, wie der Vorgänger 'Spinnefalle'. Also dass es in der Geschichte nur um einen kleinen Teil eines Tages geht und einen Kampf gegen einen momentanen Gegner, aber es war doch anders.

Gin weiß noch nicht alles über Sophias Vergangenheit, aber als sie entführt wird, erfährt sie, dass dieser sadistische Feuermagier dies nicht zum ersten Mal getan hat. Gin weiß, dass sie dieses Mal Hilfe braucht, um die Zwergin zu retten. Die größte Hilfe ist ihr Ex Owen, der weiß, wer sie wirklich ist.

Gin zeigt auch hier wieder wie sehr ihre selbstgewählte Familie ihr bedeutet und dass sie für diese Menschen in den Tod gehen würde. Sie ist stark und selbstlos, aber sie kann auch grausam sein. Zumindest ist sie es denen gegenüber, die für sie oder für die, die ihr nahe stehen eine Bedrohung darstellen.

Auch wenn Gin die Protagonistin ist und man die Geschichte aus ihrere Sicht sieht, so geht es doch in großen Teilen um Sophia und ihre Vergangenheit. Es fiel mir schwer, mir die Grufti-Zwergin vorzustellen, wie sie früher war. Ich fand sie schon immer interessant, aber hier hat ihr Charakter an Tiefe gewonnen.

Owen gefällt mir von Band zu Band besser und ich will nicht zu sehr spoilern, deswegen werde ich nicht viel sagen. Nur eine Kleinigkeit. Er gefiel mir von Anfang an und sieht Gin wie sie wirklich ist.

Der Schreibstil ist packend, wie man es von Frau Estep kennt. Es gibt natürlich Wiederholungen, wie es bei ihr üblich ist, aber wenn der Vorgänger etwas her ist, dann sind diese doch ganz angenehm. Man ist sofort in der Geschichte drin und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

Ich kann einfach nicht genug von Gin Blanco bekommen, aber ich weiß nicht, wie lange die Autorin die Geschichte um die magische Auftragskillerin noch ziehen will. Ich habe Angst, dass es irgendwann nicht mehr so viel Spaß macht und dass es einfach zu lange geht und die Qualität abnimmt. Aber momentan bin ich noch begeistert von ihrer Geschichte.

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