Profilbild von BooksHeaven

BooksHeaven

Lesejury Star
offline

BooksHeaven ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BooksHeaven über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2022

Ganz nett

Trust this Love
0

Inhalt:

Er legt seine Hände um mein Gesicht für einen langen intensiven Kuss. Einen Seelenkuss. Mein absoluter Favorit.

Als Anna nach einem Autounfall aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es war. ...

Inhalt:

Er legt seine Hände um mein Gesicht für einen langen intensiven Kuss. Einen Seelenkuss. Mein absoluter Favorit.

Als Anna nach einem Autounfall aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es war. Ihr altes Leben ist nur noch eine vage Erinnerung, während ihr neues leer und ziellos erscheint. Doch dann trifft sie den Mann, der ihr offenbar während ihres Komas immer vorgelesen hat. Leif Larsen ist Tattoo-Artist, ungeheuer attraktiv und war eigentlich ein echter Player – aber auch er wurde unschuldig in besagten Unfall verwickelt und hat Narben davon getragen. Beide wissen nicht so recht, wie sie die Starttaste für ihr Leben wiederfinden sollen, doch schon bald keimen zarte Gefühle zwischen ihnen auf, und Anna schöpft Hoffnung, dass es ihnen gemeinsam gelingen kann, ihre Wunden zu heilen …
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Was ist los?“, frage ich.

Das Cover gefällt mir generell gut, nur der Kerl passt nicht zu Leif. Leif wird in dem Buch als Kerl mit langen Haaren beschrieben, der Typ auf dem Cover hat kurze Haare. Sowas sollte nicht passieren, im Original ist ein Mann mit langen Haaren drauf, der hier passt einfach nicht zu Leif.

Der Schreibstil der Autorin war wieder gut und einfach zu lesen, ich kam schnell durch das Buch. Geschrieben ist es aus der Sicht von Anna, wodurch man sie am besten kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Anna kennen, die aus dem Koma erwacht. Leif, der ebenfalls einige Verletzungen bei dem Unfall erlitten hat, hat sie jeden Tag besucht und die beiden treffen sich danach auch wieder.

Den ersten Teil der Reihe, in dem es um Ed, Leifs Bruder, geht, habe ich an einem Tag verschlungen, weil es mir so gut gefallen hat. Da war klar, dass auch auch Band zwei lesen muss. Leider konnte mich dieser nicht so sehr begeistern, was verschiedenen Gründe hat. Der Einstieg in das Buch hat mir aber gut gefallen, Anna erwacht aus dem Koma und ihr ganzen Leben steht auf dem Kopf. Anders als Clem in Band eins erinnert sie sich an alles vor dem Unfall und muss somit einfach wieder anfangen zu leben.

Anna mochte ich nicht. Ihre Art und wie sie sprach und versucht witzig zu sein waren gar nicht mein Fall. Oftmals konnte ich über sie nur den Kopf schütteln. Ihre gesamte Art ging mir oftmals nur auf den Keks und obwohl sie immer wieder beteuert, dass sie stark ist und über alles hinweg ist, zeigt sich das nur in der direkten Konfrontation mit Ryan, ihrem Ex-Mann. Da geigt sie ihm die Meinung, aber ansonsten wirk sie auf mich wie ein Mauerblümchen, dass keinerlei Lebenserfahrung hat, besonders beim Thema Sex. Jedes Mal wenn Freunde von ihr darüber reden, wird sie nervös und will das Thema wechseln, was ich schon recht kindisch fand.

Leif hingegen mochte ich gerne. Seine ruhige Art hat mir gefallen und man kennt ihn auch schon aus Band eins. Dass er nicht so schnell Beziehungen eingeht ist verständlich, aber nur, wenn man Band eins gelesen hat und weiß, was er alles mitmachen musste. Zwar werden die Ereignisse hier nochmal aufgegriffen, aber nur in kurzen Nebensätzen. Ich finde, dass man Leif besser versteht, wenn man wirklich alles weiß und nicht nur so knappe Erzählungen hat. Auf jeden Fall fand ich ihn sehr angenehm als Charakter und habe gerne von ihm gelesen.

Die Geschichte selbst bietet für mich keine Highlights. Was mir an Band eins alles gefallen hat, ging hier komplett verloren. Es gab keine Spannung, kein Drama und es fühlte sich an, als würden nur Alltagsituationen beschrieben werden und ansonsten nichts. Bei Band eins gings gegen Ende ja recht heftig zu, hier hat man leider nur ein halbes Kapitel, dass ein bisschen Drama in die Geschichte bringt, aber ansonsten gab es für mich keinen Höhepunkt bei dem Buch und es war von Anfang an klar, wie es ausgehen würde.

Zwar kommt Ryan öfter vor und sorgt für ein bisschen Aufregung, aber das ist immer schnell vorbei. So fehlte mir einfach was zwischen den Szenen in denen die beiden zusammen kochen, Sex haben, sich unterhalten oder arbeiten. Denn aus mehr besteht das Buch einfach nicht. Manchmal fehlten mir auch die Übergänge, was ich sehr schade finde.

Die Liebesgeschichte war ok, kein Highlight, aber manchmal recht süß. Alles beginnt als Freundschaft und man erlebt mit, wie da mehr draus wird. Nicht immer konnte ich die Gefühle beim Lesen spüren, aber insgesamt fand ich die Liebesgeschichte gut.

Es gab ein paar interessante Ansätze, die leider nicht wieter verfolgt wurden. So will Anna bei einem Startup mitwirken, bekommt die Chance dazu, aber man liest dann nichts mehr davon, außer im Epilog ein paar Zeilen. Wenn man hier mehr von dem Alltag, den Therapien oder sonst was in das Buch eingebaut hätte, wäre das um Meilen besser gewesen.

Wie schon gesagt gab es kein wirkliches Drama und auch keine Spannung, die Geschichte plätschert so dahin und dann ist sie vorbei. Den Epilog fand ich dann wieder etwas komisch, was vielleicht an Anna liegt, denn ich mochte sie da auch immer noch nicht, aber man kann nichts machen. Ich habe das Gefühl, dass mir das Buch nicht lange in Erinnerung bleiben wird.

Fazit:

Band eins hat mich so begeistert und von Band zwei wurde ich dann regelrecht enttäuscht. Durch die nicht vorhandene Spannung plätschert die Handlung so vor sich hin, man liest von Alltagsituationen, mehr ist da aber nicht. Für Zwischendurch ist es ganz ok, aber ansonsten konnte es mich nicht wirklich packen. Ich vergeb 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2022

Kommt nicht an Band eins ran

Die Erbin der Sieben Weltmeere (Die Weltmeere-Dilogie 2)
0

Inhalt:

*Die Rache der Meerhexe*
Als Nachfahrin der kleinen Meerjungfrau ist Aria dazu auserwählt, den Thron der sieben Weltmeere zu besteigen. Doch das Erbe, das auf sie wartet, fordert einen hohen Tribut: ...

Inhalt:

*Die Rache der Meerhexe*
Als Nachfahrin der kleinen Meerjungfrau ist Aria dazu auserwählt, den Thron der sieben Weltmeere zu besteigen. Doch das Erbe, das auf sie wartet, fordert einen hohen Tribut: Um sich ihrem Schicksal zu stellen, muss Aria nicht nur in die sagenumwobene Hauptstadt aller Meeresbewohner gelangen, sondern sich auch der Meerhexe Arcana stellen. Denn diese versucht mit aller Macht, Arias Herrschaftsanspruch an sich zu reißen. Ein gefährliches Spiel beginnt und schon bald weiß Aria nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Einziger Hoffnungsschimmer ist Nero, der ihr sogar in die Tiefen des Ozeans folgt …
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Entkommen?“

Das Cover finde ich wieder super passend zum Buch selbst. Man sieht das Meer und es sieht schon richtig magisch aus. Ich mag das Cover, vor allem passt es zum ersten Band.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr gut und angenehm zu lesen gewesen. Das Buch ist aus Sicht von Aria geschrieben, wodurch man ihre Gefühle am besten nachvollziehen kann.

Aria hat immer noch keine Möglichkeit um zum Thron zu kommen, doch sie gibt nicht auf. Bald aber schon droht nicht nur Gefahr von der Meerhexe selbst.

Der Einstieg ist mir zuerst nicht ganz so leicht gefallen, da ich mich erstmal wieder in der Story zurecht finden musste. Band eins ist nun doch schon eine Weile her. Nachdem aber nochmal kurz erwähnt wurde, was passiert ist, ging es schon viel ebsser voran und ich freute mich auf die Geschichte. Es gibt hier also keinen wirklichen Zeitsprung, die Geschichte wird direkt fortgesetzt.

Aria mochte ich wieder recht gerne, obwohl ich oft nicht nachvollziehen konnte, wieso sie manche Entscheidungen getroffen hat. Immer wieder wird ihr gesagt, dass sie nicht alleine ist und trotzdem glaubt sie alles alleine lösen zu müssen. Das hat mich ein wenig an ihr genervt, denn ohne ihre überstürzten Alleingänge hätte so manches Problem gar nicht Zustande kommen können.

Nero hat hingegen keine ganz so wichtige Rolle mehr gespielt, kommt mir vor. Er kam ungefähr so oft vor wie auch Pam und ich empfand ihn nicht mehr als ganz so wichtig wie in Band eins. Da sich die große Handlung nur um Aria und Arcana dreht ist das auch nicht verwunderlich und da ich sowieso kein supergroßer Fan von Nero bin, war das schon ok. Von Pam hätte ich allerdings gerne noch mehr gelesen, ich finde ihre Art sehr erfrischend und ganz anders als die von Aria oder Nero, da kommt gleich frischer Wind rein.

Aria und Nero suchen immer noch einen Weg um zum Thron zu kommen und dann Arcana zu besiegen, dies ist der eiegtnliche Plot. Lange passiert aber nichts in die Richtung und es geht mehr um die Beziehungen, die Aria hat. Es wird viel geredet, manche Dinge wiederholen sich und irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Geschichte nicht weiter bewegt. Immer geht alles glatt und auch wenn Aria nicht auf ihre Freunde hört passiert trotzdem nichts Schlimmes.

Es wurde dann erst in der zweiten Hälfte des Buches spannender, da passierte dann aber alles Schlag auf Schlag, dass ich es als zu schnell empfunden habe, vor allem das Ende war plötzlich da, obwohl ich das Gefühl hatte, dass noch etwas fehlen würde. Manches war zu einfach, manches war sehr eindeutig und manches war einfach grandios geschrieben. Das Buch hat sehr viele gemischte Gefühle in mir geweckt, bei Band eins war mir klar, dass ich es liebe, bei Band zwei wirkte es so, als würde die Autorin noch mehr erzählen wollen, aber das Buch dürfte nur eine bestimmte Seitenanzahl haben.

Arcana kam mir oft wirklich überheblich vor und so von sich selbst überzeugt, dass sie nie einsehen würde, dass sie im Unrecht ist. Darum fand ich es dann auch plausibel, wie sie letztendlich bezwungen wurde. Das hat für mich alles Sinn ergeben und war auch schlüssig. Hingegen die Liebesgeschichte zwischen Nero und Aria konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Die beiden kennen sich nicht lange und dann waren da plötzlich diese starken Gefühle, die ich einfach nicht nachempfinden konnte. Alles, was damit zu tun hatte, kam einfach viel zu kurz in diesem Band.

Fazit:

Ich war so begeistert von Band eins und habe mich richtig auf die Fortsetzung gefreut, aber diese hat mich etwas ernüchtert zurück gelassen. Das Buch war keinesfalls schlecht, aber es kam für mich nicht an den ersten Teil heran. Zu lange passiert nichts und dann geht alles sehr schnell. Irgendwas hat mir hier einfach gefehlt und das finde ich echt schade, denn Band eins war ein kleines Highlight letztes Jahr für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2022

Anders als erwartet

Crown of Blood and Feathers 1: Verrat
0

Inhalt:

*Vertraue auf das Vermächtnis der Feen*
Magie auszuüben steht im Land Ilandmera unter Todesstrafe. Für Freya kein Problem, denn schließlich ist sie nur eine unbedeutende Bewohnerin eines kleinen ...

Inhalt:

*Vertraue auf das Vermächtnis der Feen*
Magie auszuüben steht im Land Ilandmera unter Todesstrafe. Für Freya kein Problem, denn schließlich ist sie nur eine unbedeutende Bewohnerin eines kleinen Dorfes. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Krieger des Königs über ihre Heimat herfallen: Um das Wohl ihrer Lieben fürchtend, entfesselt Freya eine unglaublich mächtige und vor allem tödliche Gabe. Doch die Kraft, die sie als Skafi in sich trägt, macht die Fee zur Gejagten. Schweren Herzens flieht sie vor ihren Verfolgern und muss sich nicht nur ihrem wahren Erbe stellen, sondern auch einem Mann, der geschickt wurde, sie zu töten. Ein gefährliches Spiel beginnt, das nicht nur über Freyas Schicksal, sondern über das des gesamten Landes entscheidet …

Was, wenn die Magie in dir eine ganze Welt vernichten könnte?
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Wer ist das?“

Das Cover sieht einfach nur mega cool aus! Das war auch ein Grund wieso ich eigentlich zu dem Buch gegriffen habe. Für mich verspricht es Kämpfe, Magie und eine toughe Protagonistin.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, hin und wieder fehlten mir etwas die Beschreibungen, aber ansonsten kam ich gut voran. Das Buch ist aus Sicht von Freya geschrieben.

Zu Beginn lernt man Freya und ihre Schwester kennen, deren Dorf angegriffen wird. Als Luan auftaucht will er Freya beschützen und nimmt sie mit um sie zu verstecken.

Der Einstieg in das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es dauert nicht lange bis etwas passiert und so geht es auch schnell zur Sache. Man weiß nicht, wieso das Dorf angegriffen wird und was dann noch alles passiert, da Freya einen kurzen Blackout hat. Danach sind auf jeden Fall alle im Dorf tot und sie reitet mit Luan mit. All diese Ereignisse haben sich wie eine Prolog angefühlt, da danach die eigentliche Geschichte begonnen hat.

Freya mochte ich nicht. Sie ging mir wirklich so sehr auf den Keks. Immer wieder lügt sie ihre Schwester an und sagt, dass alles gut ist, obwohl es das nicht ist. Dann geht sie mit zwei fremden Männern mit, die sie nicht kennt und die schon am Beginn Dinge verschweigen, aber darüber denkt sie nicht nach. Außerdem befreit sie den Kerl, der sie umbringen wollte. Und irgendwann wird sie auch noch überheblich, das alles hat für mich nicht zusammen gepasst und ich mochte sie dann auch nicht mehr.

Luan und Derek sind die beiden Kerle, die Freya gerettet haben und nun auf sie aufpassen. Von beiden weiß man eigentlich recht wenig und man erfährt auch nicht mehr viel über sie, aber Derek mochte ich ganz gern. Er schien der rationalere von den beiden zu sein und war insgesamt auch netter zu Freya. Luan hatte etwas an sich, das ich nicht so mochte, er hatte zu viele Geheimnisse und hat sich vor jeder Frage, die er nicht beantworten wollte, gedrückt.

Dann gibts noch Kian. Ach, Kian war mein Liebling in dem Buch, auch wenn er zuerst etwas arschig wirkte, das hat sich schnell gebessert. Er weicht Freyas Fragen nicht aus, sagt ihr, was Sache ist und lässt sie nicht im Stich, wie Luan das öfter getan hat. Ich mochte ihn echt gerne, auch wenn er nicht von Anfang an dabei war.

Die Geschichte hätte so cool sein können, leider versumpft sie in Verstecken, Wanderungen und Ausbrüchen. Immer wieder müssen Freya und ihre Begleiter vor irgendwem fliehen und dann auch noch die ganzen Geheimnisse. Ich wollte das Buch schon an die Wand klatschen, denn immer wenn Freya etwas wissen wollte haben Luan und Derek sie abgewürgt und ihr keine Antwort gegeben. Ich fand das ziemlich frustrierend, denn so ging es wirklich das ganze Buch über. Ohne diese ganzen Antworten hat Freya natürlich keine Ahnung, was abgeht und sie trifft dadurch dumme Entscheidungen.

Ehrlich, ich fand das Buch ziemlich frustrierend, da man von Derek und Luan wirklich nichts erfährt und Freya oftmals sehr falsch abbiegt. Darum war ich auch froh, dass Kian ihr wenigstens irgendwas erklärt hat und sie nicht ebenfalls im Dunkeln gelassen hat.

Die Liebesgeschichte ist nicht so präsent, was ich wirklich gut finde. Sie nimmt nicht den Hauptteil des Buches ein, ist aber im Hintergrund trotzdem da und ich konnte sie auch nachvollziehen. Das ist einer der positiven Punkte an dem Buch.

Das Ende selbst war dann, im Vergleich zum restlichen Buch, ziemlich übertrieben. Freya hat eine 180 Grad Wendung durchgemacht, alles ging einfach und schnell vonstatten und die Bösen haben ihr Ziel sozusagen erreicht. Ich weiß nicht, man wusste schon länger, wer jetzt auf welcher Seite steht, aber es hat dann am Ende alles nicht zusammengepasst für mich. Besonders das Verhalten von Derek war etwas komisch, er wurde zum stillen Beobachter und hat eine sehr passive Rolle eingenommen, was ich nicht so gut fand. Ich weiß noch nicht, ob ich Band zwei lesen werde.

Fazit:

Das Buch hatte einen tollen Start, aber dann hat sich vieles wiederholt und ich habe mich zwischendurch etwas gelangweilt. Die Charaktere hatten alle keine wirkliche Tiefe für mich, Freyas Schwester fand ich unnltig, denn ohne sie hätte das Buch genauso funktioniert und ich mochte eigentlich nur Kian wirklich gerne. Obwohl die Grundidee wirklich toll war, bin ich doch etwas enttäuscht von dem Buch und vergebe nur 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2022

Kurz aber ok

Traumfänger
0

Inhalt:

Seit ihre kleine Schwester Emma im Koma liegt, hört Kylie sie in ihren Träumen um Hilfe rufen. In genau einem solchen Traum trifft sie Matt Connor, der dort seit Monaten festsitzt. Bald wird klar, ...

Inhalt:

Seit ihre kleine Schwester Emma im Koma liegt, hört Kylie sie in ihren Träumen um Hilfe rufen. In genau einem solchen Traum trifft sie Matt Connor, der dort seit Monaten festsitzt. Bald wird klar, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen, doch hat ihre aufkeimende Liebe überhaupt eine Chance?

Denn nur wenn es Kylie gelingt, Matt und Emma aus diesem Traum zu befreien, werden die beiden auch in der realen Welt überleben. Doch in der Traumwelt wimmelt es von bösartigen Kreaturen und Matt trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, von dem Kylie erst erfährt, als es fast zu spät ist.
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Jeder Mensch träumt, wenn er schläft.

Das Cover finde ich persönlich nur ok, es sieht irgendwie nach einer Geschichte mit Feen aus, obwohl Kylie ja ein Mensch ist, das passt irgendwie nicht. Es ist aber auch nicht schrecklich, für mich ist es einfach ok.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Kylie, wodurch man sie besser kennen lernt. Ich mochte besonders die Beschreibungen von der Traumwelt, da konnte ich mir alles super vorstellen.

Zu Beginn lernt man Kylie kennen, deren Schwester im Koma liegt. Als sie in einem Traum ihre Schwester rufen hört und auf Matt trifft, kann sie es zuerst nicht glauben, aber sie ist in der Traumwelt gelandet. Dort will sie ihre Schwester retten.

Ich hatte keine Ahnung, was mich bei dem Buch erwarten würde, als ich es angefangen habe. Doch bereits der Einstieg war durch den Schreibstil sehr leicht für mich. Es geht sofort los und Kylie ist schon nach ein paar Kapiteln in der Traumwelt. Man weiß als Leser am Anfang fast gar nichts und erst mit der Zeit kommen alle Infos dazu, was ich persönlich nicht schlecht finde.

Kylie blieb für mich allerdings sehr blass. Man lernt weder ihre Familie noch sie selbst besser kennen, ihr einziger Ansporn im ganzen Buch ist es, ihre Schwester zu retten. Immer nur geht es um Emma und Kylie tut alles für sie, wodurch sie oftmals sehr naive Entscheidungen getroffen hat. Allgemein erschien sie mir nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein. Da gibts eine Szene in der sie und Matt vor einer Schlucht stehen, zuerst meint Kylie, dass sie da nicht runter will und das nicht schafft. Dann fällt sie runter, verstaut sich den Knöchel und besteht plötzlich darauf, dass sie die Schlucht doch durchqueren will, mit verstauchtem Knöchel, obwohl sie sich vorher so geweigert hat.

Von Matt erfährt man leider auch nicht mehr. Irgendwas erklärt er, wieso er in der Traumwelt ist, was er im realen Leben getan hat aber mehr Tiefe gibt es auch bei ihm nicht. Das fand ich echt schade, denn er war irgendwie doch ein interessanter Charakter, von dem ich mehr erfahren wollte. Und er hat auch nachgedacht, bevor er etwas getan hat, anders als Kylie.

Das Buch ist recht dünn, trotzdem fand ich die Geschichte nicht schlecht und viel länger hätte man sie auch nicht ziehen dürfen. Kylie will ihre Schwester retten und müss dafür einmal durch die ganze Traumwelt gehen. Auf dem Weg gibt es einige Hindernisse, die mir wirklich gut gefallen haben. Böse Monster und Monster, die eigentlich gar nicht böse sind. Die ganze Welt fand ich sehr toll beschrieben und ich mochte alle Personen und auch Tiere, die sie auf ihrem Weg getroffen haben. Da hat sich die Autorin eine tolle Welt erdacht.

Die Liebesgeschichte fand ich viel zu schnell und ich spürte da auch keine wirklichen Funken. Nachdem Kylie zweimal in der Traumwelt war und die beiden insgesamt nur ein paar Stunden miteinander verbracht haben, reden sie schon von Liebe und planen ihr restliches Leben. Sie sind beide schon über 20, daher hätte ich mir hier etwas realistischeres gewünscht. Man merkte zwar, dass sie sich immer wieder anschauen und vielleicht ganz nett finden, aber von Liebe würde ich nach der kurzen Zeit nicht sprechen, vor allem wissen sie im Prinzip nichts von einander. Das hat alles leider etwas unrealistisch gemacht.

Die Verflechtung von der Traumwelt mit der richtigen Welt hat mir gefallen. In beiden Welten muss Kylie etwas tun um ihrer Schwester und Matt zu helfen und mit der Zeit wird auch klar, wer der eigentliche Bösewicht im Buch ist. Man kann eigentlich von allein draufkommen und ich fands dann nicht mehr wirklich überraschend, aber dadurch wurde es am Ende dann doch nochmal richtig spannend.

Fazit:

Obwohl das Buch so kurz ist beinhaltet es eine richtig gute Welt und eine schöne Geschichte, die genau die richtige Länge hat. Leider wurde ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm, weil ihnen einfach an Tiefe gefehlt hat. Auch die Liebesgeschichte war gar nicht mein Fall, da es einfach zu schnell ging. Überzeugen konnten mich aber die Monster und Geschöpfe in der Traumwelt, als auch der ganze Aufbau von dieser. Ich vergebe 3 Sterne für das Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2022

Hat mich enttäuscht

Privileged - Class of Royals
1

Inhalt:

Junge britische Royals, Luxus, Intrigen – willkommen an der Winston Prep Academy

Nora Randolph kann mit dem Rampenlicht so gar nichts anfangen – doch als sich ihre Mutter in den britischen Thronerben ...

Inhalt:

Junge britische Royals, Luxus, Intrigen – willkommen an der Winston Prep Academy

Nora Randolph kann mit dem Rampenlicht so gar nichts anfangen – doch als sich ihre Mutter in den britischen Thronerben verliebt, bleibt ihr keine andere Wahl und ihre Familie zieht kurzerhand von Pennsylvania nach London. Dort ist sie plötzlich Teil der britischen High-Society und muss ihr letztes High-School-Jahr an der berühmt-berüchtigten Winston Preparatory Academy absolvieren. Und während Nora versucht ihren Platz zwischen Schuluniformen, Ruderwettbewerben und luxuriösen Bällen zu finden, ist da auch noch Asher Frederick, ihr überheblicher aber sehr attraktiver Mitschüler, der nach seinen ganz eigenen Regeln spielt …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Als sei es nicht schon schlimm genug, am ersten Tag des letzten Schuljahres als neue Schülerin in die Klasse zu kommen, habe ich es auch noch lediglich meinem besonderen Glück zu verdanken, hierher verschlagen worden zu sein.

Das Cover fand ich recht ansprechend, wenn es auch ein wenig in die Irre führend ist. Es sieht nach einer Internatsgeschichte aus, wie ich finde, aber dabei geht es nur um reiche Schnösel, die halt an einer guten Schule sind.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, ich mochte es, dass man aus Sicht von Nora und von Asher liest, somit lernt man beide etwas besser kennen. Trotzdem konnte ich zu keinem von ihnen eine Verbindung aufbauen.

Zu Beginn lernt man Nora kennen, die neu an der Schule ist. Asher und seine Freunde machen es ihr aber nicht leicht und lassen sie spüren, dass sie keine von ihnen ist.

Bei dem Buch tu ich mir recht schwer es zu bewerten, denn nachdem mir der Einstieg nicht so gefallen hat, wurde es besser und dann gings wieder bergab. Am Anfang hatte ich Angst, dass Asher hier durchgehend ein Arsch bleibt, denn man lernt ihn nur so zu Beginn kennen. Das Buch konnte sich also in zwei Richtungen entwickeln und so las ich eben weiter.

Nora war mir irgendwie umsympathisch. Sie tut so, als würde alles an ihr abprallen, aber dann auch wieder nicht und zuerst hasst sie Asher, dann auch wieder nicht und plötzlich war sie so naiv wie ein kleines Kind. Ich verstand ihre Aktionen und Gefühle einfach so wenig und irgendwann war ich von ihr nur noch genervt. Ich finde, dass sie sich in dem Buch null weiter entwickelt hat.

Gleiches gilt für Asher. Zwar erfährt man, dass er keine leichte Kindheit hatte, aber das rechtfertigt seine Taten nicht. Die ich sowieso nicht nachvollziehen kann? Ich verstehe, dass Asher verletzt ist, aber ich verstehe nicht, wieso er nun Menschen deswegen weh tun will und es ergab auch gar keinen Sinn für mich, wie sein ganzer Plan ausgeführt wurde. Ach keine Ahnung, ich mochte ihn nicht und verstehe nicht, wie man sich in den Kerl verlieben kann. Er braucht eher Hilfe.

Ich konnte zu keinem einzigen Charakter eine Bindung aufbauen und für mich blieben auch alle zu flach. Zu Beginn werden noch Freunde von Asher erwähnt, die aber immer unwichtiger werden, wie so viele andere Personen auch. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie nur Lückenfüller sind, um das Buch durch gestellte Gespräche länger zu machen.

Eins meiner größten Probleme waren aber diese Zeitsprünge. Man liest ein Kapitel, dann ist es aus und im nächsten geht es drei Tage später weiter. Es wird kurz in einem Satz gesagt, was passiert ist, aber diese Sprünge haben mich immer aus dem Lesefluss gerissen und ich empfand sie als sehr störend. Besonders gut ist mir hier das Kapitel mit dem Ball in Erinnerung geblieben. Ein ganzes Kapitel handelt von dem Ball, aber mittendrin ist es aus und das nächste geht irgendwann nach einigen Tagen weiter.

Die LIebesgeschichte ging mir zu schnell, von einem Moment auf den anderen ist Nora unglaublich verliebt. Ich habe überhaupt nichts gefühlt und verstand nicht, wieso sie sich von Asher angezogen gefühlt. Das große Drama an Ende fand ich sehr übertrieben, beide haben meiner Meinung nach überreagiert und Nora hat sich danach wie ein kleines Kind verhalten.

Fazit:

Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut, aber leider wurde ich enttäuscht. Für Zwischendurch ist es vielleicht was, aber wenn man einen guten Roman sucht ist man hier flasch. Viel Drama und eine lückenhafte Geschichte, das bekommt man hier, daher reicht es leider auch nur für 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl