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Veröffentlicht am 16.01.2017

Begin again

Begin Again
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Ich bedanke mich ganz herzlich bei Netgalley für das Rezensionsexemplar!

„White. Ich starrte auf das Klingelschild. Den Kopf zur Seite geneigt hob ich meinen Finger, hielt dann aber inne und zog ihn ...

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Netgalley für das Rezensionsexemplar!

„White. Ich starrte auf das Klingelschild. Den Kopf zur Seite geneigt hob ich meinen Finger, hielt dann aber inne und zog ihn in letzter Sekunde wieder zurück.“

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut und passt auch zum Inhalt. Obwohl auf jedes New Adult Buch ein küssendes Pärchen passt. Hier sieht es aber super aus und auch nicht zu aufdringlich, da das Cover nicht durchgängig ist.

Dies war mein erstes Buch von Mona Kasten, aber ihr Schreibstil konnte mich sofort fesseln. Sie schreibt wirklich sehr toll und bildlich, sodass man leicht in die Geschichte kommt und es auch flott voran geht. Mona schreibt in der Ich-Perspektive, so kann man leicht mit Allie mitfühlen, aber auch ihre Gedanken kommen sehr gut zur Geltung.

Als ich das Buch zusammen mit Neyla zu lesen begonnen habe, habe ich nur gehofft, dass es nicht so ein Schwachsinn wie After wird. Aber im Gegenteil, das Buch hat sehr wenig mit After o.ä. Büchern gemeinsam.

Zu Beginn des Buches lernt man Allie kennen. Sie zieht neu in die Stadt Woodshill und ist auf Wohnungssuche. Alle ihre Besichtigungen stellten sich als Flop heraus und als sie bei Kaden in die Wohnung geht, weiß sie, dass sie hier wohnen will. Kaden ist allerdings nicht begeistert, da er keine Mädchen in seiner Wohnung haben wollte, lässt sie aber einziehen. Zuerst streiten sich die beiden sehr, doch mit der Zeit werden sie warm miteinander.

Es war mit sofort klar, dass zwischen Kaden und Allie etwas laufen wird (wie sollte es auch anders sein), aber ich meine damit, dass man es richtig im Buch gemerkt hat. Kaden ist zwar zu Beginn ein richtiger Arsch, aber er bringt wenigstens nicht jeden Tag ein anderes Mädl mit heim. Das fand ich sehr toll, da sonst in anderen Büchern dieser Art dies fast immer der Fall ist. Allie ist auch nicht so ein schwaches Mädchen, wie etwas Tessa (um beim After Vergleich zu bleiben). Sie lässt sich nichts von Kaden gefallen und steht auch für ihre Meinung ein, genauso wie ihre neue beste Freundin Dawn. Das hat mir sehr gefallen, da es in Büchern oftmals einen Mangel an starken unabhängigen Frauen gibt.

Zwischen Kaden und Allie entwickelt sich also eine richtig gute Freundschaft, was ich wirklich süß fand. Endlich mal keine Liebe auf den ersten Blick. Sie haben wirklich tolle Sachen zusammen gemacht und die Autorin hat es wunderbar hinbekommen, diese Annäherungsphase perfekt zu beschreiben.

Mit der Zeit wurden auch immer wieder Andeutungen auf die Vergangenheit der beiden gemacht und somit wird der Leser neugierig gemacht. Ich wollte ganze Zeit wissen, was denn nun so Schlimmes in der Vergangenheit geschehen ist. Erst zum Ende hin wurden diese Geheimnisse offenbart und sie waren wirklich heftig. Damit hätte ich nicht gerechnet aber wahrscheinlich passen Allie und Kaden genau wegen ihrer schwierigen Vergangenheit so gut zusammen.

Es gab auch im Buch kein dummes „Ich mag dich“-„Ich mag dich nicht“, also so On-Off Phasen (wie sie bei After Gang und Gebe sind), erst gegen Ende gabs da eine Zeit, in der die Autorin, meiner Meinung nach, etwas übertrieben hat. Als Achtung Spoiler Kaden Allie aus der Wohnung geworfen hat, nur weil eine gewisse Person aufgetaucht ist, konnte ich nicht nachvollziehen, warum er das nun gemacht hat, da das Eine ja nichts mit dem Anderen zu tun hat.

Doch das Ende hat es dann wieder weg gemacht. Es war einfach wunderschön und zwischendurch auch recht witzig. Allgemein gab es Buch immer wieder Stellen, bei denen ich richtig lachen musste. Viele der Szenen waren wirklich locker und leicht geschrieben, die Seiten sind nur so dahin geflogen. Wirklich unterhaltsam.

Fazit:

Das Buch ist wirklich anders als alle anderen New Adult Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe. Es ist wie bei „Anna and the french kiss“, eine Liebe die langsam kommt und dann richtig toll wird. Dafür bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.10.2018

Etwas holpriger Start

Blue Spring Ride 01
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Ich muss sagen, dass dies wie die ersten 100 Seiten eines Buches war. Man wird in diesem Band in die Geschichte eingeführt, lernt die Charaktere kennen und es passiert nicht wirklich viel. Man erfährt, ...

Ich muss sagen, dass dies wie die ersten 100 Seiten eines Buches war. Man wird in diesem Band in die Geschichte eingeführt, lernt die Charaktere kennen und es passiert nicht wirklich viel. Man erfährt, wie Futaba so geworden ist, wie sie eben ist und auch was mit Tanaka damals passiert ist.
So richtig vom Hocker gehauen hat mich das ganze noch nicht, es war aber dennoch ein schöner Start. Da ich den nächsten Teil auch schon gelesen habe, weiß ich, dass es besser wird. Hier ist es eben mehr eine Erklärung von früheren Ereignissen und ein kennenlernen der Charaktere.
Die Zeichnungen sind wirklich sehr schön, ich mag den Stil.

Veröffentlicht am 06.06.2018

Wieder ein gutes Buch

Call of Crows - Enthüllt
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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Stieg Engstrom ist der grimmigste Wikinger, den die Welt je gesehen hat, und er hat ein Problem: Sein Klan steht kurz vor der Vernichtung – genauso ...

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Stieg Engstrom ist der grimmigste Wikinger, den die Welt je gesehen hat, und er hat ein Problem: Sein Klan steht kurz vor der Vernichtung – genauso wie der Rest der Menschheit – und die einzige Hilfe, auf die er bauen kann, ist ausgerechnet eine supernervige Crow. Zugegebenermaßen findet Stieg alle Leute irgendwie nervig, aber diese Frau kann er kaum aushalten. Wenn die Lage nicht so ernst wäre, würde er ihr glatt das unverschämte Grinsen aus dem Gesicht küssen … Erin Amsel liebt ihr Leben als Crow. Warum auch nicht, wo doch die anderen Klans (vor allem die Wikinger) so lächerlich arrogant und humorlos sind? Für dieses Leben wird sie kämpfen! Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, dass ihr dabei Stieg zur Seite steht. Immerhin ist der wunderbar einfach auf die Palme zu bringen – und zudem irgendwie süß.
Quelle: piper.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

»Steh auf. Sofort.«
Harvold war schlagartig wach, als er die Worte seiner Mutter hörte.


Das Cover von diesem Teil gefällt mir von allen am besten. Es sieht einfach nur toll aus mit diesen blauen Tönen und das Model passt auch gut zu Erin, wie ich finde. Man sieht auch wieder die Feder in Vordergrund, was die Verbindung zu Krähen herstellt. Allgemein strahlt das Cover etwas sehr düsteres aus.

Der Schreibstil der Autorin war wieder gut zu lesen, auch wenn es manchmal schwer ist, den Perspektivenwechsel zu folgen, da sich diese mit jedem Absatz ändern kann. Man findet in diesem Buch viele vulgäre Ausdrücke und Sexszenen, dessen sollte man sich bewusst sein, ansonsten geht es schnell und einfach zu lesen. Die Geschichte ist in der allwissenden Perspektive geschrieben.

Dieser Band beginnt dort, wo der zweite aufgehört hat. Die Clans suchen immer noch nach einem Weg um Gullveig aufzuhalten und stoßen dabei auch auf eine Möglichkeit. Diese beinhaltet aber Erin Amsel und eine waghalsige Mission.

So viel ich weiß ist dies der Abschluss der Reihe und darum habe ich mich auch auf die Auflösungen gefreut. Der zweite Band hat für mich ja etwas geschwächelt, dieser war dann wieder besser, obwohl er auch nicht an den ersten rankommt. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da es schon länger her ist, dass ich die anderen Bände gelesen habe. Jede Geschichte hat allerdings eine andere Hauptperson, daher konnte ich mich schnell mit der neuen Situation zurechtfinden und brauchte nicht mehr alle Infos aus den vorherigen Bänden.

Erin Amsel ist eine wirklich toughe Frau, sie fürchtet sich vor nichts und erledigt alles schnell und schmerzlos. Manchmal kam sie mir schon etwas kalt vor ich war mich nicht sicher, ob sie überhaupt Gefühle hat. So cool sie auch ist, konnte ich mich mit ihr als Hauptperson einfach nicht anfreunden, ich habe irgendwas gegen sie. Aber zum Glück gibt es noch Stieg, er ist einfach nur knuffig. Auch wenn er oft wie der harte Wikinger wirkt, ist er eigentlich ziemlich einfühlsam und zeigt auch seine Gefühle. Außerdem hält er sich eine Ziege. Diese kommt in dem Buch recht oft vor und ich habe die Szenen geliebt, weil es eben eine Ziege ist, mit der sie Gassi gehen, über die sie streiten oder die sie beschützen.

Die Geschichte selbst entwickelt sich bis zur Hälfte eher langsam, es wird viel geredet und eher weniger gemacht, dieser Teil war darum auch manchmal etwas zäh. Natürlich bekommt man hier sehr viele Informationen und die Beziehung zwischen Stieg und Erin entwickelt sich auch, es werden Säulen für den großen Kampf errichtet und trotzdem konnte es mich manchmal nicht packen. Danach ging es aber richtig los, Erin macht sich auf den Weg, um das Schwerz von Nigghog zu holen und muss dafür durch einige der Welten reisen. Dies fand ich alles super spannend, da man die Auslegung der Autorin, wie sie die Völker und Welten sieht, dadurch besser kennen lernen konnte. Am liebsten mochte ich hier die Zwerge, weil sie einfach witzig waren. Am Leichenstrand begann dann der spannendste Teil, würde Erin das Schwert bekommen und es rechtzeitig zurück schaffen? In der gleichen Zeit bereiten sich die Clans auf den Kampf vor, hier las man dann hauptsächlich aus Keras Perspektive.

Zur Geschichte selber kann ich nicht mehr sagen, da der erste Teil uninteressant war und ich beim zweiten nicht spoilern möchte. Im letzten Drittel konnte mich das Buch dann aber vollends packen und ich war komplett bei den Figuren und der Geschichte. Das Ende war wenig überraschend, man konnte es schon erahnen, trotzdem bekam man noch einen tollen Kampf zu lesen und dazu eine witzige Szene einer Unbeteiligten Autofahrerin.

Neben der Hauptsstory gibt es aber auch hier wieder eine Liebesgeschichte, die gar nicht schnulzig ausfällt, ganz im Gegenteil. Man hat eher das Gefühl, als würden sich die beiden hassen und trotzdem irgendwie mögen. Ich fand die Entwicklung ziemlich gelungen und gut zu lesen, die Charaktere passen auf den ersten Blick gar nicht zusammen und doch funktioniert es irgendwie.

Fazit:

Ein gelungener Abschluss der Reihe, auch wenn es manchmal langatmige Stellen gab. Im großen und ganzen war es gut und die Charaktere haben sich wirklich von den in den anderen Büchern unterschieden. Ich vergebe dafür gute drei Sterne, da es einfach nicht an den ersten Teil heran kommt.

Veröffentlicht am 18.07.2022

Nett für Zwischendurch

Boston College - Nothing but Now
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Inhalt:

Nachdem ihr das Herz gebrochen wurde, hat Lindsay Rivera die Nase gestrichen voll von Eishockspielern. Von jetzt an zählt nur noch ihr Job bei der Collegezeitung … gäbe es da nicht diesen Mathekurs, ...

Inhalt:

Nachdem ihr das Herz gebrochen wurde, hat Lindsay Rivera die Nase gestrichen voll von Eishockspielern. Von jetzt an zählt nur noch ihr Job bei der Collegezeitung … gäbe es da nicht diesen Mathekurs, den sie unbedingt bestehen muss. Die einzige Lösung? Nachhilfeunterricht mit Eishockeyspitzenspieler Ryder „Ox“ Maddox. Doch je mehr Zeit Lindsay mit Ryder verbringt, desto mehr gerät ihr Entschluss ins Wanken …
Quelle: luebbe.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erster Satz: Das Folgende ist ein wahrer Bericht darüber, was passiert, wenn ein ehemaliges Puck Bunny auf einen entschlossenen, sexy Eishockey-Spieler trifft und vom Weg abkommt.

Das Cover ist wieder passend zum Rest der Reihe gestaltet. Ich mag es, dass am Rand alles recht verschwommen ist, das gefällt mir.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus Sicht von Lindsay und Ryder, wodurch man beide Protagonisten besser kennen lernen kann.

Zu Beginn lernt man Lindsay kennen, die ihrem Leben als Puck Bunny abgeschworen hat. Blöd nur, dass der Eishockey-Spieler Ryder gerne mit ihr ausgehen möchte und nichts unversucht lässt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, was sicherlich auch dem tollen Schreibstil geschuldet ist. Es war schon einige Zeit her, dass ich ein Buch der Reihe gelesen habe, daher konnte ich mit vielen Charakteren zuerst nichts anfangen, aber da man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann macht das gar nichts.

Lindsay war mir irgendwie unsampathisch, nicht die ganze Zeit, aber doch recht oft. Vor allem wenns um Eishockey ging. Ich weiß nicht, ob es in der Realität auch so schlimm ist und Puck Bunnys fast schon wie Süchtige sind, aber Lindsay hat sich oft so benommen, als wäre sie auf einem argen Entzug und für mich war das nicht immer ganz verständlich. Ansonsten war sie ok und ist mit der Zeit auch anderen Leuten gegenüber aufgetaut.

Ryder hingegen mochte ich richtig gerne. Er erfüllt ein paar Klischees von Eishockey-Spielern, aber insgesamt wirkte er immer wie ein ganz normaler Kerl, der einfach sehr gut in Mathe ist. Ryder ist allen gegenüber nett und gibt sich bei Lindsay richtig Mühe. Ich fands echt süß, wie hartnäckig er war und wie er sich nicht von ihrer harten Schale und ihrer Abweisung abschrecken hat lassen. Er war definitiv mein Liebling in dem Buch.

Ich muss sagen, dass die Geschichte zwar nett für Zwischendurch war, aber keinen richtigen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Es ist erst drei Tage her, dass ich es beendet habe und schon weiß ich gar nicht mehr, was da alles passiert ist. Trotzdem hat mir die Geschichte beim Lesen ganz gut gefallen, auch wenn ich Lindsays Verhalten oft als übertrieben empfunden habe. Wie ich schon sagte verstand ich einfach nicht, wieso sie immer so tat, als wäre es das Schlimmste für sie mit Eishockey in Berührung zu kommen.

Die Geschichte dreht sich also darum, dass Ryder sich bemüht Lindsay von sich zu überzeugen, er ihr bei Mathe hilft und sie sich langsam wieder dem Thema Eishockey annähert. An sicht hört sich das doch recht gut an. Der Teil mit der Mathe Nachhilfe hat mir super gefallen. Da gab es viele Möglichkeiten, wie sich die beiden näher kommen können und dadurch war die Uni nicht nur irgendwie im Hintergrund da, sondern man hatte wirklich das Gefühl, dass die beiden wirklich studieren. Oft ist es bei Uni-Büchern so, dass die Uni keine Rolle spielt und die Protas genauso gut arbeiten könnten, es würde keinen Unterschied machen. Hier ist das nicht so und das fand ich klasse.

Eishockey kommt natürlich auch nicht zu kurz, ich bin ein totaler Fan von Büchern, in denen der Sport vorkommt und so habe ich mich auch hier darauf gefreut. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Man besucht zusammen mit den Protagonisten Spiele, steht mit Ryder auf dem Eis und fiebert mit Lindsay mit. Das Feeling in dem Buch hat auf jeden Fall gestimmt.

Leider gab es mir einfach zu viel hin und her zwischen den beiden. Im Mittelteil des Buch empfand ich es schon als zu viel und war leicht genervt davon, dass Lindsay sich einfach nicht festlegen kann. Das war für mich einfach zu viel. Am Ende gabs dann auch noch richtig viel Drama, was zwar verständlich war, aber mir persönlich ebenfalls zu viel gekünstelt war. So viel Zufall kanns gar nicht geben. Diese Hindernisse wurden dann recht schnell gelöst, was ich aber sagen möchte ist, dass das größte Problem der beiden, dass sie bald mit dem Studium fertig ist, einen wirklich guten Ausgang hatte. Die Lösung, die die beiden da gefunden haben hat mir echt gut gefallen.

Fazit:

Für Zwischendurch ist es wieder ein tolles Buch, aber hinterlässt, zumindest bei mir, keinen bleibenden Eindruck. Außerdem war mit im Mittelteil das hin und her zwischen den beiden einfach schon zu viel und auch das Drama wirkte etwas zu gekünstelt. Dennoch hat es beim Lesen meist Spaß gemacht und wenn man eine leichte College-Romanze sucht ist man hier richtig.

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Veröffentlicht am 28.05.2022

Ganz nett

Trust this Love
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Inhalt:

Er legt seine Hände um mein Gesicht für einen langen intensiven Kuss. Einen Seelenkuss. Mein absoluter Favorit.

Als Anna nach einem Autounfall aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es war. ...

Inhalt:

Er legt seine Hände um mein Gesicht für einen langen intensiven Kuss. Einen Seelenkuss. Mein absoluter Favorit.

Als Anna nach einem Autounfall aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es war. Ihr altes Leben ist nur noch eine vage Erinnerung, während ihr neues leer und ziellos erscheint. Doch dann trifft sie den Mann, der ihr offenbar während ihres Komas immer vorgelesen hat. Leif Larsen ist Tattoo-Artist, ungeheuer attraktiv und war eigentlich ein echter Player – aber auch er wurde unschuldig in besagten Unfall verwickelt und hat Narben davon getragen. Beide wissen nicht so recht, wie sie die Starttaste für ihr Leben wiederfinden sollen, doch schon bald keimen zarte Gefühle zwischen ihnen auf, und Anna schöpft Hoffnung, dass es ihnen gemeinsam gelingen kann, ihre Wunden zu heilen …
Quelle: goodreads.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Was ist los?“, frage ich.

Das Cover gefällt mir generell gut, nur der Kerl passt nicht zu Leif. Leif wird in dem Buch als Kerl mit langen Haaren beschrieben, der Typ auf dem Cover hat kurze Haare. Sowas sollte nicht passieren, im Original ist ein Mann mit langen Haaren drauf, der hier passt einfach nicht zu Leif.

Der Schreibstil der Autorin war wieder gut und einfach zu lesen, ich kam schnell durch das Buch. Geschrieben ist es aus der Sicht von Anna, wodurch man sie am besten kennen lernt.

Zu Beginn lernt man Anna kennen, die aus dem Koma erwacht. Leif, der ebenfalls einige Verletzungen bei dem Unfall erlitten hat, hat sie jeden Tag besucht und die beiden treffen sich danach auch wieder.

Den ersten Teil der Reihe, in dem es um Ed, Leifs Bruder, geht, habe ich an einem Tag verschlungen, weil es mir so gut gefallen hat. Da war klar, dass auch auch Band zwei lesen muss. Leider konnte mich dieser nicht so sehr begeistern, was verschiedenen Gründe hat. Der Einstieg in das Buch hat mir aber gut gefallen, Anna erwacht aus dem Koma und ihr ganzen Leben steht auf dem Kopf. Anders als Clem in Band eins erinnert sie sich an alles vor dem Unfall und muss somit einfach wieder anfangen zu leben.

Anna mochte ich nicht. Ihre Art und wie sie sprach und versucht witzig zu sein waren gar nicht mein Fall. Oftmals konnte ich über sie nur den Kopf schütteln. Ihre gesamte Art ging mir oftmals nur auf den Keks und obwohl sie immer wieder beteuert, dass sie stark ist und über alles hinweg ist, zeigt sich das nur in der direkten Konfrontation mit Ryan, ihrem Ex-Mann. Da geigt sie ihm die Meinung, aber ansonsten wirk sie auf mich wie ein Mauerblümchen, dass keinerlei Lebenserfahrung hat, besonders beim Thema Sex. Jedes Mal wenn Freunde von ihr darüber reden, wird sie nervös und will das Thema wechseln, was ich schon recht kindisch fand.

Leif hingegen mochte ich gerne. Seine ruhige Art hat mir gefallen und man kennt ihn auch schon aus Band eins. Dass er nicht so schnell Beziehungen eingeht ist verständlich, aber nur, wenn man Band eins gelesen hat und weiß, was er alles mitmachen musste. Zwar werden die Ereignisse hier nochmal aufgegriffen, aber nur in kurzen Nebensätzen. Ich finde, dass man Leif besser versteht, wenn man wirklich alles weiß und nicht nur so knappe Erzählungen hat. Auf jeden Fall fand ich ihn sehr angenehm als Charakter und habe gerne von ihm gelesen.

Die Geschichte selbst bietet für mich keine Highlights. Was mir an Band eins alles gefallen hat, ging hier komplett verloren. Es gab keine Spannung, kein Drama und es fühlte sich an, als würden nur Alltagsituationen beschrieben werden und ansonsten nichts. Bei Band eins gings gegen Ende ja recht heftig zu, hier hat man leider nur ein halbes Kapitel, dass ein bisschen Drama in die Geschichte bringt, aber ansonsten gab es für mich keinen Höhepunkt bei dem Buch und es war von Anfang an klar, wie es ausgehen würde.

Zwar kommt Ryan öfter vor und sorgt für ein bisschen Aufregung, aber das ist immer schnell vorbei. So fehlte mir einfach was zwischen den Szenen in denen die beiden zusammen kochen, Sex haben, sich unterhalten oder arbeiten. Denn aus mehr besteht das Buch einfach nicht. Manchmal fehlten mir auch die Übergänge, was ich sehr schade finde.

Die Liebesgeschichte war ok, kein Highlight, aber manchmal recht süß. Alles beginnt als Freundschaft und man erlebt mit, wie da mehr draus wird. Nicht immer konnte ich die Gefühle beim Lesen spüren, aber insgesamt fand ich die Liebesgeschichte gut.

Es gab ein paar interessante Ansätze, die leider nicht wieter verfolgt wurden. So will Anna bei einem Startup mitwirken, bekommt die Chance dazu, aber man liest dann nichts mehr davon, außer im Epilog ein paar Zeilen. Wenn man hier mehr von dem Alltag, den Therapien oder sonst was in das Buch eingebaut hätte, wäre das um Meilen besser gewesen.

Wie schon gesagt gab es kein wirkliches Drama und auch keine Spannung, die Geschichte plätschert so dahin und dann ist sie vorbei. Den Epilog fand ich dann wieder etwas komisch, was vielleicht an Anna liegt, denn ich mochte sie da auch immer noch nicht, aber man kann nichts machen. Ich habe das Gefühl, dass mir das Buch nicht lange in Erinnerung bleiben wird.

Fazit:

Band eins hat mich so begeistert und von Band zwei wurde ich dann regelrecht enttäuscht. Durch die nicht vorhandene Spannung plätschert die Handlung so vor sich hin, man liest von Alltagsituationen, mehr ist da aber nicht. Für Zwischendurch ist es ganz ok, aber ansonsten konnte es mich nicht wirklich packen. Ich vergeb 3 Sterne.

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