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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2020

Ein mehr als gelungener Auftaktband <3

Midnight Chronicles - Schattenblick
7

Mit "Midnight Chronicles-Schattenblick" erschien der Auftaktband der sechsteiligen "Midnight Chronicles"-Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl.
Die Geschichte des Auftaktbandes wurde von Bianca Iosivoni ...

Mit "Midnight Chronicles-Schattenblick" erschien der Auftaktband der sechsteiligen "Midnight Chronicles"-Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl.
Die Geschichte des Auftaktbandes wurde von Bianca Iosivoni vefasst.

Was Euch erwarten wird:

Eigentlich hat die freie Huntress Roxy schon genug Probleme in ihrem Leben. Eins davon wäre der Fakt, dass wenn sie die 449 entflohen Seelen aus der Untwerwelt nicht binnen 449 Tagen dort wieder hinschickt, sie selbst zu einer Gefangenen in der Unterwelt wird. Hinzu kommt das mysteriöse Verschwinden ihres Bruders und anderer Hunter.
Und als wäre das noch nicht genug, kreuzt eines Nachts ein mehr als mysteriöser Typ auf.
Er hat keine Ahnung wer er ist und auch seine Vergangenheit bleibt zunächst verschlüsselt.
Der Unbekannte nennt sich Shaw...
Und allein seine bloße Existenz scheint Roxy auf den Keks zu gehen, oder etwa doch nicht?!

Zu den Protagonisten:

Roxy ist die geborene freie Huntress: Sie ist tough und besitzt ein Haufen Mut. Leider ist die Gute nicht die Sportskanone unter den Huntern und auch dem Nahkampftraining geht sie gekonnt aus dem Weg. Dafür liebt sie Essen umso mehr, also hauptsächlich Fast-Food und Süßigkeiten.
Roxy macht liebend gern einen auf emotionslos, distanziert und kalt. Doch auch sie hat Gefühle und wenn sie die zulässt überkommt es sie meist.
Sie geht ganz nach dem Motto: Harte Schale, weicher Kern. Ihre Geduld-Toleranz ist recht niedrig gehalten, da für sie mehr als "nur" ihr freies Leben auf der Kippe steht. Roxy möchte unbedingt ihren verschwundenen Bruder Niall wiederfinden.

Shaw ist und bleibt ein wandelndes Mysterium.
Er scheint ein guter Kämpfer gewesen zu sein, da er auch in seinem "neuen Leben" einiges an Kampftechnik beweist. Eigentlich ist er mehr der lockere und humorvolle Typ. Ob er in seiner Vergangenheit böse oder gut gewesen ist, lässt sich nur schlecht beurteilen...
Jetzt gehört er zu den Guten und hoffentlich bleibt das auch so.

Zur Geschichte:

Ich denke, dass man den Auftaktband gut mit der Einführung in die Hunterwelt vergleichen könnte.

Die Handlung an sich verlief teils schleppend.
Klar, es hat auch spannende Szenen gegeben, nur leider blieb bei mir das ultimative Mitfiebern und Mitfühlen weg.
Ohne zu viel zu spoilern kann ich jedoch sagen, dass die Kampfszenen meist die Spannungsbringer waren.
Manchmal musste ich mir nur die Frage stellen, ob der Ausgang des Kampfes realistisch gewesen ist oder nicht.
Aber hey, Fantasie hat eben seine eigenen Regeln.

Grundsätzlich gab es einigers über das Hunterquartier in London und die Funktionen der Hunter zu lernen.
Auch ein weiteres Quartier wurde vorgestellt.

Die Liebesgeschichte von Roxy und Shaw hat noch kein Ziel erreicht, auch wenn einige Hürden überwunden wurden.
Die Anziehung zwischen den beiden ist nicht zu leugnen.
Normalerweise ist Shaw immer derjenige, der mehr will und nicht locker lässt.
Roxy hingegen musste erstmal mit ihm als Person klarkommen, bevor sie ihn näher an sich heranlassen konnte.
Gegen Ende stößt man auf zwei unglaublich schöne und tiefgründige Szenen mit den beiden. <3
Nur leider wird diese Beziehung durch eine Erkenntnis von Roxy um einiges erschwert werden.
Wie es mit den beiden weitergehen wird, steht bis Band 3 der "Midnight Chronicles" mehr oder weniger in den Sternen.

Zur Authentizität der Charaktere:

Jeder Charakter hat etwas total eigenes mit sich gebracht. Während Roxy mich durch ihre Vorliebe für Essen für sich gewinnen konnte, hat Shaw sich durch seine lockere und verständnisvolle Art sympathisch gemacht. So gegensätzlich viele von ihnen auch gewesen sind, so unglaublich echt und ungeschönt sind sie allesamt gewesen. Die Charaktere haben mir das Gefühl gegeben, dass jede/r von ihnen mit seinen bzw. ihren Schwächen zu kämpfen hat.
Für mich haben sich die Charaktere als unvollkommen und sehr menschlich, aber auch in gewisser Weise als nahbar erwiesen.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Das Konzept mit den Huntern und den verschiedenen Huntergruppen hatte schon einiges an Spielraum mit sich gebracht.
Die Fähigkeiten der Hunter und die verschiedenen Wesen/Kreaturen/entflohen Seelen aus der Unterwelt haben mich fasziniert und ich möchte unbedingt noch mehr über alles und jeden in Erfahrung bringen. Hier und da war ich für kurze Zeit verwirrt, aber grundsätzlich ließ sich alles sehr gut nachvollziehen.
Das Glossar am Ende des Buchs ist der Retter in der Not!

Die Umsetzung ist wirklich gut gelungen und ich kann nicht anders, als zu erwähnen, dass "Ghostbuster"- und "Shadowhunter"-Vibes vorprogrammiert sind.

Schreibstil und Cover:

Bianca Iosivonis Schreibstil besitzt eine Leichtigkeit zum niederknien. Ihr Schreibstil ist flüssig; gut lesbar; humorvoll, sowie unterhaltsam.
Die großen Emotionen, aber auch die Tiefe haben mir hier noch etwas gefehlt. Ansonsten ist ihr Schreibstil wie immer traumhaft schön gewesen.
Das Cover ist einfach Bombe. Die Weiß- und Grautöne harmonieren mit dem goldenen Schriftzug, als wären sie eins. <3

Mein Fazit:

Was kann ich da noch sagen...
Ein tolle Auftaktband, bei dem ich vielleicht hier und da noch was zu meckern hatte.
Ansonsten bin ich total zufrieden mit dem Endergebnis.
Der Hype ist also nicht umsonst.
Das Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden!

Viele Fragen sind noch unbeantwortet...
Wie es wohl weitergehen wird?!
In "Midnight Chronicles-Blutmagie" von Laura Kneidl geht es ersteinmal mit der Geschichte von Cain und Warden weiter.

Zum Schluss möche ich noch meinen Dank an die Lesejury; Bastei Lübbe, sowie den LYX-Verlag und alle weiteren beteiligten aussprechen.
Danke, dass ihr mir und 39 weiteren Bookies die Möglichkeit gegeben habt dieses wundervolle Buch im voraus lesen zu können. <3
Die Leserunde ist ein wahrer Traum gewesen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 04.12.2020

Emotional und wunderschön - ein weiteres Jahreshighlight 2020 <3

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
4

Vorab möchte ich kurz erwähnen, dass ich dieses Buch im Rahmen der Leserunde mit 39 weiteren Lesebegeisterten lesen durfte. Für diese Möglichkeit möchte ich mich natürlich auch bedanken:
Also Danke, an ...

Vorab möchte ich kurz erwähnen, dass ich dieses Buch im Rahmen der Leserunde mit 39 weiteren Lesebegeisterten lesen durfte. Für diese Möglichkeit möchte ich mich natürlich auch bedanken:
Also Danke, an alle Beteiligten, die die Leserunden für uns möglich machen😊!

Bei „Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch“ handelt es sich um den ersten Teil einer Dilogie aber im insgesamten um den dritten Teil der „Chances“-Reihe von Brittainy C. Cherry. Klingt zunächst ein wenig kompliziert, aber vertraut mir, dass ist es wirklich nicht.
Ihr müsst wie „Die Ruhe vor dem Sturm“ (Band 1 der „Chances“-Reihe) übrigens nicht gelesen haben, um dieses Buch und das darauffolgende zu verstehen, auch wenn ich Euch dieses Buch nur ans Herz legen kann <3.

In „Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch“ geht es um Shay und Landon. Die beiden sind so ziemlich das absolute Gegenteil voneinander. Sie ist klug, sorgsam und warmherzig, während er kalt, distanziert und zurückgezogen ist. Grundsätzlich kommen Shay und Landon auch nicht wirklich miteinander klar:
Er hasst sie und sie hasst daraufhin ihn, obwohl es in Wirklichkeit diesen einen Moment gegeben hat, in dem er sie brauchte und sie für ihn da gewesen ist, als es kein anderer war. Als sich Landon jedoch auf eine blöde Wette einlässt und es darum gehen soll, wer sich zuerst in die jeweils andere Person verliebt, wird schnell klar, dass sich beide mehr voneinander erhoffen:
Wahre Liebe und Glück. Sie verlieben sich ineinander doch der gebrochene Landon fragt sich, ob er sie überhaupt verdient habe. Und so kommt es dazu, dass die Liebe der beiden auf die Probe gestellt wird…

Zu diesem Buch fällt mir wahrhaftig nichts Besseres als WOW ein. Ich bin sprachlos und überwältigt, vor allem von der Komplexität des Charakters von Landon.
Er trägt so viele verschiedene Facetten mit sich und genau das hat ihn für mich so faszinierend aber auch so unglaublich stark gemacht. Auch Shays Charakter finde ich wunderschön. Ihre Charakterzüge sind einmalig und ihre Zuneigung anderen gegenüber ist ehrlich und echt. Und natürlich, weil es eben Brittainy C. Cherry ist, sind die Nebencharaktere total divers und wunderschön auf ihre eigene Art und Weise gestaltet. Mein Lieblingsnebencharakter ist die Großmutter von Shay. Anscheinend kocht sie verdammt gut und nebenbei ist sie eine so weise und starke Frau.
Zu der Geschichte kann ich nur sagen: Meisterhaft!
Ich habe das Buch verschlungen und mittlerweile auch schon mit Teil zwei angefangen. Die Geschichte ist einfach einzigartig und ich denke, dass viele von uns einziges davon mitnehmen können. Es hat in der Tat sehr traurige Stellen, aber auch sehr fröhliche Stellen gegeben. Die Themen in diesem Buch sind sehr offen und echt thematisiert worden. Dabei handelt es sich um Themen, welche unter anderem auch in unserer Gesellschaft zu oft tabuisiert und verdrängt werden.
Mit zu oft meine ich, dass diese Themen keine Tabuthemen sind und auch nicht werden sollen.
Man muss offen darüber kommunizieren können und psychologische Krankheiten wie Depressionen nicht zum Tabuthema werden lassen. Die psychische Gesundheit eines Menschen ist ebenso wichtig wie die physische, also warum sollte man nur bei einer von beiden hinsehen? Zusätzlich hat der Schreibstil enorm zu der wirklich gelungenen Themenbehandlung beigetragen. Brittainy C. Cherry schreibt unglaublich echt, im Sinne von sowohl nahbar, als auch realitätsgetreu. Sie schreibt emotional, tiefgründig und intensiv und man spürt es einfach, dass auch die Poesie in ihren Büchern nie zu kurz kommt.
Eines meiner absoluten Lieblingszitate ist wahrscheinlich:
„Was macht dein Herz“ – „Es schlägt noch“.
Zu guter Letzt widme ich mich noch dem Cover, welches mir persönlich wirklich richtig gut gefällt.
Ich finde es wunderschön. Von den Farben bis zur Gestaltung ist für mich alles nahezu perfekt.
Und letztendlich soll es auch nicht um das Cover allein, sondern viel mehr um die Geschichte gehen und diese ist meisterhaft! 😊

Dieses Buch ist eine klare Empfehlung und Ihr werdet es mit Sicherheit nicht bereuen. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann muss ich sogar zugeben, dass dieses Buch mittlerweile zu meinen Jahreshighlights 2020 zählt! <3

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.10.2020

Eine süße Geschichte, bei welcher ich hier und da etwas Meckerbedarf hatte

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
3

Mit „The Brooklyn Years-Was von uns bleibt“ erschien der Auftaktband der Sports-Romance-Trilogie von Sarina Bowen. Hierbei handelt es sich um eine Spin-off-Reihe zu den „Ivy Years“.

Was Euch erwarten ...

Mit „The Brooklyn Years-Was von uns bleibt“ erschien der Auftaktband der Sports-Romance-Trilogie von Sarina Bowen. Hierbei handelt es sich um eine Spin-off-Reihe zu den „Ivy Years“.

Was Euch erwarten wird:

Leo Trevi will nur zwei Dinge im Leben: endlich über seine große Liebe Georgia hinwegkommen und nach dem College ein erfolgreicher NHL-Spieler werden.
Doch bereits am ersten Tag bei den Brooklyn Bruisers, seinem neuen Eishockeyverein, scheint beides gewaltig schiefzugehen! Der Coach will ihn nicht in seinem Team haben, und die Pressesprecherin ist niemand anderes als Georgia Worthington - seine Ex-Freundin, die sein Herz auch nach all den Jahren noch fest im Griff hat ...

Zu den Protagonisten:

Georgia ist Perfektionistin. Sie sieht immer nahezu perfekt aus und gibt sich stets als professionell.
Hinter ihrem perfekten Image befindet sich jedoch viel mehr. Innerlich ist sie gebrochen und erst recht emotional aufgewühlt als sie auf ihre wahre Liebe trifft: Leo Trevi, ihr Ex-Freund. Georgia ist total unglücklich, was ihren Beziehungsstatus betrifft, aber es gibt einfach keinen wie IHN. Für mich hat Georgia einen starken Charakter, welchen sie leider nicht jedem zeigt.
Sie ist in der Tat eine starke und erfolgreiche Frau. Georgia hält sich ihre Mitmenschen eher auf Distanz und es kommt auch vor, dass sie die Flucht vor ihren eigenen Gefühlen ergreift. Das, was sie erleben musste ist mehr als nur schrecklich und eigentlich kann ich es gar nicht in Worte fassen. Was ich jedoch in Worte fassen kann, ist meine tiefste Achtung vor ihr.
Sie konnte dieses Verbrechen verarbeiten und langsam nach vorne sehen. Davor habe ich eine Menge Respekt. Für mich ist sie eine der stärksten Protagonistinnen überhaupt.

Leo Trevi ist gutaussehend, talentiert und immer noch total verknallt in seine Ex Georgia aus der High-School. Bei ihm musste ich wirklich lange nach Ecken und Kanten schauen, denn er ist so ziemlich perfekt und dabei ziehe ich nicht einmal sein ach so gutes Aussehen in Betracht. Nein, seine Charakterzüge sind einfach nur wunderschön. Er besitzt ein gutes und großes Herz, seine Liebe zu Georgia ist bedingungslos, ganz nach dem abgewandelten Motto:
Hoffnungsvoll verliebt! Leo respektiert und akzeptiert alles und jeden. Seine Ehrlichkeit und Treue sind unverfroren und dann ist er auch noch so freundlich und humorvoll. Aber natürlich hat auch er gelitten und leidet immer noch unter dem Geschehnis von vor sechs Jahren. Obwohl er keineswegs jegliche Schuld daran hatte, ist es offensichtlich, dass er sich selbst dafür hasst. Er möchte Georgia beschützen und daher ist die ein oder andere Reaktion von ihm nicht überraschend. Leo würde so ziemlich alles für sie tun, vielleicht alles, außer seine Eishockey Karriere direkt aufs Eis zu legen. Jedoch würde Georgia das sowieso nie von ihm verlangen... 😊 <3

Zur Geschichte:

Bevor ich zu meiner Meinung über den Handlungsverlauf komme, möchte ich noch ganz kurz anmerken, dass ich die „Ivy Years“ noch nicht gelesen habe. Ich denke, dass mir die Geschichte vielleicht noch besser gefallen hätte, wenn ich die Charaktere bzw. unsere Protagonisten und die Vorgeschichte der beiden schon gekannt hätte. In meine Bewertung fließt natürlich nur meine Meinung über dieses Buch als Einzelband ein!

Die Geschichte an sich hat mir wirklich gut gefallen. Die Beziehungen der Charaktere wurden gut dargestellt und hier und da wurde auch etwas Spannung aufgebaut. Ohne zu viel zu spoilern, kann ich sagen, dass Coach Worthington und Leo noch Probleme miteinander haben werden. Wie so oft hätte auch hier Kommunikation einige Probleme lösen können. Nebenbei hat es einige humorvolle Szenen gegeben, die des Öfteren auch mit der lieben Becca zu tun hatten.
Die Eishockeyszenen sind sehr detailliert und wirklich sehr gut beschrieben worden. Auch hier gab es schockierende und nervtötende Szenen.
Die Liebesgeschichte von Leo und Georgia ist zu Beginn noch ein kleines hin und her gewesen.
Er wollte sie und eigentlich wollte sie ihn auch, konnte es aber nicht und hielt es auch nicht für richtig, aber sie konnte auch nicht ganz von ihm weg sein, weil sie ihn noch liebte und so ist es dann eine Weile weitergegangen.
Für mich ist dieses Gefühlschaos zwar grundlegend nachvollziehbar gewesen, dennoch ist der Wandel der Dinge für mich zu schnell gekommen.
Plötzlich sind sie dann doch mehr oder weniger zusammen gewesen und Georgia hat sogar Leos Familie besucht.
Diese Szene war übrigens sehr süß und liebevoll. Dennoch wurden für mich die Dinge zu schnell überstürzt. Sie sind sich zwar sehr schnell auf körperlicher Ebene nähergekommen, aber das wirklich klärende Gespräch wurde gekonnt um tänzelt.
Er nach einer Extremsituation kam es zu einem tiefgründigeren und klärenden Gespräch.
Das Ende ist teilweise voraussehbar gewesen, weil es einfach total dem Klischee entsprach.
Es hat mich nichts wirklich daran gestört, aber einzigartig und überraschend ist es für mich leider nicht gewesen. Trotzdem war das Ende in gewisser Hinsicht sehr süß und romantisch. Zusammenfassend hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, auch wenn ich hier und da ein wenig Meckerbedarf hatte. 😉

Zur Authentizität der Charaktere:

Die Charaktere haben mir ausgesprochen gut gefallen, vor allem da sie so divers gewesen sind.
Manche waren durchsichtiger als andere und zu einem der Nebencharaktere konnte ich eine gewisse Hass-Liebe aufbauen. Ich hatte, dass Gefühl, dass jeder Charakter seine bzw. ihre persönlichen Baustellen aufweisen konnte. Die innere Gebrochenheit einiger ist für mich als Leserin nachvollziehbar und in gewisser Weise auch gut gewesen, da die Charaktere dadurch mehr Tiefe hatten.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Das Thema Sport (spezifisch Eishockey) ist wirklich durchgehend thematisiert worden.
Was mir hierbei besonders gut gefallen hat, sind die Einblicke in diese Branche gewesen. Es kommt wirklich selten vor, dass mir ein Buch, welches sich mit einem mir komplett fremden Thema beschäftigt, in meine Hände fällt. Zum Glück ist alles so gut beschrieben worden, dass auch ich keine Fragezeichen vor meinen Augen sehen musste.
Demnach ist die Umsetzung wirklich gut und informativ gelungen.

Schreibstil und Cover:

De Schreibstil an sich war flüssig und unterhaltsam.
Die Emotionen wurden gut vermittelt und auch der Humor kam gut bei mir an.
Die Erzählperspektive ist jedoch etwas, wo ich mich ehrlicherweise noch in einem Zwiespalt befinde. Einerseits hat mich die Perspektive nicht großartig gestört und ich konnte mich auch recht schnell an diese gewöhnen, andererseits gefällt mir die Geschichte, erzählt aus der Sicht der Protagonisten einfach besser.
Das Cover ist schön und eigentlich auch der totale Mädchentraum.
Für mich ist es vielleicht ein Ticken zu viel Rosa und Pink, aber ansonsten macht es sich in meinem Bücherregal ganz gut. 😉 <3

Mein Fazit:

Ein gutes Buch, dass man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss.
Obwohl, für alle Fans der „Ivy Years“ ist es vielleicht doch ein kleines muss. 😉

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 08.08.2020

Leider eine totale Enttäuschung

A is for Abstinence
3

Mit "A is for Abstinence" erschien der Folgeband und auch das große Finale der Dilogie von Kelly Oram.

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. ...

Mit "A is for Abstinence" erschien der Folgeband und auch das große Finale der Dilogie von Kelly Oram.

Kyle Hamilton hat alles, was er sich immer gewünscht hat - Geld, Ruhm und einen Job, den er liebt. Trotzdem scheint dem Sänger der Band Tralse etwas zu fehlen. Richtig glücklich war er schon lange nicht mehr. Angst und Stolz haben ihm Steine in den Wege gelegt, und sein Herz hat Risse bekommen. Immer wieder muss der Rockstar an ein ganz bestimmtes Mädchen aus seiner Vergangenheit denken: Val will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Vier Jahre sind vergangen, und Kyle hat sich verändert. Er ist erwachsen geworden - und bereit, endlich für seine große Liebe zu kämpfen.

Zu den Protagonisten:

Kyle ist auf jeden Fall nachsichtiger und auch mehr oder weniger sympathischer geworden. Er hat immer noch seine Momente, in welchen sein altes Ego sich durchsetzt. Ich muss sagen, dass er, obwohl er sich verändert hat und abstinent leben möchte, in meinen Augen immer noch nicht die Entwicklung durchgemacht hat, die angebracht gewesen wäre. Kyle denkt noch zu häufig über den Geschklechtsverkehr mit Valerie nach und ist immer dann beleidigt oder enttäuscht, wenn sie ihn nicht näher an sich heran lässt. Er will zwar enthaltsam leben, ja sogar Sprecher der Kampagne werden, aber gleichzeitig handelt er so , als ob er es kaum erwarten kann, mit Valerie zu schlafen. Seine Gedanken und sein Handeln sind für mich einfach zu widersprüchlich.

Valerie hingegen ist immer noch sehr diszipliniert und engagiert. Jedoch finde ich ihre Verhaltensmuster zu extrem. Wenn sie keinen Geschlechtsverkehr möchte, finde ich das total okay, aber wenn sie Kyle bewusst an sich ranlässt, nur um ihn dann mal wieder vor den Kopf zu stoßen, finde ich das ganz und gar nicht mehr unterhaltsam. Als Leserin habe ich mich öfters fragen müssen, ob sie überhaupt mit ihm zusammen sein möchte. Sie hat oft einen eher eingeschüchterten Eindruck gemacht und so sollte sie sich keineswegs mit ihrem Partner fühlen. Auch ihre Prioritäten gehen für mich in das Extreme, sie scheinen Valerie förmlich zu schaden. Valerie geht sogar soweit, dass sie zunächst nicht einmal bei Kyle übernachten kann bzw. möchte. Als Protagonistin hat sie mir in diesem Band leider gar nicht gefallen. Ihre Selbstzerstörung konnte ich nur mit einem Kopfschütteln beurteilen.

Zu den Nebencharakteren (nur die wichtigsten!):

Shane und Cara sind zwar ein ganz süßes Paar, aber die beiden sind auch nicht mehr die sympathischsten Charaktere. Vor allem Cara gefiehl mir in diesem Buch immer weniger. Es drehte sich bei ihr nur um die Hochzeit und ihren Mann, Valerie war ihr grundlegend ziemlich egal. Sie hat es zwar hier und da mit ihr versucht, aber es steckte kein echter Wille dahinter.
Für die Handlung ist Shane, aber auch Cara, zum Teil echt irrelevant gewesen.

Und zum Glück gab es noch Robin. Sie ist einfach mein absoluter Lieblingscharakter. Robin ist, wie bereits schon in Band 1, eine total freundliche; offenherzige und humorvolle Person. Sie scheint Valerie auch am besten zu kennen und die beiden sind wahrlich beste Freundinnen. Schade, dass es mit Robin keine richtige Nebenhandlung gegeben hat. Außerdem hätte ich echt gerne noch ein Kapitel über die Zeit nach der Geburt ihres Kindes gehabt.

Der gute Bryce scheint von Herzen ein sehr guter Mensch zu sein. Er ist ehrlich; verantwortungsvoll und ein guter Mann, der wirklich nur gute Absichten verfolgt. Bryce war mir auf jeden Fall sehr sympathisch, aber auch er kam mir viel zu kurz.

Zur Geschichte/Meine Meinung:

In diesem Band erfährt man sehr viel über Kyles Gedanken und sein Handeln, was ich grundlegend gut finde. Dennoch habe ich so sehr auf einen Perspektivenwechsel gehofft. Mich hätte die Sichtweise von Robin, aber auch die von Valerie enorm interessiert.
Dadurch, dass es wirklich durchgehend Kyle war, hatte ich das Gefühl an der Oberfläche zu kratzen ohne etwas zu erreichen. Allgemein hatte ich durchgehend das Gefühl, dass es nicht in die Tiefe geht. Die Liebesgeschichte der beiden; sehr unterschiedlichen Protagonisten ist für mich nur oberflächlich abgelaufen. Mir haben die Gefühle; die Intensivität wirklich sehr gefehlt. Klar, es hat hier und da schöne und manchmal auch einigermaßen berührende Momente gegeben, aber diese wurden viel zu kurz gehalten . Es wirkte oft zu abgehackt und zu vereinfacht. Ein perfektes Beispiel dafür ist der Ablauf der Hochzeit. Also gezwungener und emotionsloser geht es doch wirklich nicht mehr. Auch, dass Valerie sich urplötzlich dafür entscheidet ihn zu heiraten, ist für mich komplett surreal. Die Tage zuvor wollte sie keinen Geschlechtsverkehr, aber jetzt, wo die beiden "verheiratet" sind und das nur kurze Zeit später, ist plötzlich alles möglich. Also ich hätte niemals gedacht, dass eine Person wie Valerie ihre Prioritäten so schnell loslassen kann. Auch, wie der Geschlechtsverkehr abgehandelt wurde, ging für mich gar nicht. Auf nur einer Seite wird der große Höhepunkt der Handlung beschrieben. Die Nebencharaktere haben für mich viel zu wenig Handlung eingenommen. Das ganze hin und her zwischen Valerie und Kyle, ist sozusagen der Haupthandlungsstrang, obwohl man auch ein paar der Kapitel, Robin oder den anderen hätte widmen können.

Zu der Authentizität der Charaktere:

Naja, neben den Protagonisten, die beide sehr extrem dargestellt wurden, sind es im Endeffekt die Nebencharaktere, wie beispielsweise Robin, die dann doch noch am natürlichsten wirkten. Die Echtheit und Menschlichkeit der Charaktere stelle ich nicht infrage, jedoch gab es einige Charakterzüge, die mir persönlich nicht gefallen haben.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Es geht einfach komplett in die Extreme und es wirkt mehr gezwungen als gewollt. Das Thema der Enthaltsamkeit hat so viel Potenzial, aber hier sehe ich keine gute Umsetzung.

Schreibstil und Cover:

Der Schreibstil ist an sich wirklich gut. Er ist flüssig, unterhaltsam und gut lesbar. Aber es fehlen leider die Gefühle, es kam nicht wirklich viel davon bei mir an. Die Emotionalität und die Intensivität haben mir weitreichend gefehlt.
Das Cover ist schön gestaltet und passt natürlich super zu dem Cover von "V is for Virgin". Stilistisch gesehen, ist es vielleicht nicht das atemberaubendste Cover aller Zeiten, aber es macht sich auf jeden Fall gut im Bücherregal.

Mein Fazit:

Ich hatte Hoffnungen, sehr große Hoffnungen sogar und wurde leider sehr enttäuscht. Die Protagonisten haben sich im Kreis gedreht und die Nebencharaktere hatten keine richtige Einzelhandlung.
Die großen Gefühle haben auch während des großen Finales gefehlt und das Thema wurde eher gezwungen hervorgebracht. Viele Stellen machten einen abgehackten Eindruck auf mich und selbst der Schreibstil konnte mich nicht mehr überzeugen.
Ich denke, dass das Buch denen gefallen könnte, die auch "V is for Virgin" mochten. Ansonsten würde ich das Buch nicht weiterempfehlen.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 12.10.2020

Große Emotionen und wichtige Themen <3

Bad At Love
2

Mit „Bad at Love“ erschein ein wirklich herzzerreißender Einzelroman von der französischen Autorin Morgane Moncomble.

Was Euch erwarten wird:

Als Azalées Mutter stirbt, bleibt ihr nichts anderes übrig: ...

Mit „Bad at Love“ erschein ein wirklich herzzerreißender Einzelroman von der französischen Autorin Morgane Moncomble.

Was Euch erwarten wird:

Als Azalées Mutter stirbt, bleibt ihr nichts anderes übrig: Sie muss nach vier Jahren zum ersten Mal in ihre Heimatstadt zurückkehren. Augenblicklich holen sie dort die schrecklichen Erinnerungen an ihre Vergangenheit ein. Doch nicht nur das: Azalée lernt auch ihren neuen Nachbarn Eden kennen. Er ist sexy und geheimnisvoll, und auch wenn sie sich geschworen hat, niemals Gefühle für einen Mann zu entwickeln, berührt er sie auf eine Weise, die ihre Welt mit jedem Tag ein bisschen mehr ins Wanken bringt ...

Zu den Protagonisten:

Azalée ist eine Frau, welche Schlimmes erleben musste und für ihre stärke einen Oskar verdient hat.
Geprägt von ihrer Vergangenheit, von Hass, Ekel und Liebe geht sie durch ihr Leben, durch die Straßen ihrer Heimatstadt. Auf den ersten Blick wirkt sie vielleicht arrogant und schnippisch und vielleicht, wenn man ihren Ruf kennt und ihn selbst als wahr deklariert, würde man aufhören überhaupt über ihre Art und Weise nachzudenken.
Ein schlechter Mensch, weil alle es sagen und weil alle, die die Wahrheit kennen, schweigen. Aber Azalée ist eine der stärksten und selbstlosesten Protagonistinnen, die mir je in die Quere gekommen sind.
Sie ist ehrlich und aufrichtig, in ihrem Innern ist es entweder arktisch kalt oder der nächste Sturm treibt sein Unwesen.
Ich habe ihre Stärke und ihr guter Wille nur bewundern können. Azalée ist so viel mehr als eine gutaussehende Frau mit einem schlechten Ruf. Sie ist auch in ihrem Innern wunderschön, sie ist eine Feministin, die meiner Ansicht nach die richtigen Ziele und Werte verfolgt.
Sie ist gebrochen, aber nicht am Ende und sie ist immer und immer wieder aufgestanden.

Aber auch Eden ist in jeglicher Hinsicht ein starker Protagonist. Seine Vergangenheit, seine Kindheit haben ihn geprägt und tiefe Wunden hinterlassen.
Er musste so viel undenkbar Schreckliches durchstehen und ich kann, will und werde nicht in Worte fassen, was genau er durchleben musste.
Eden musste und muss immer noch um viel, sehr viel kämpfen, nicht zuletzt auch um das Sorgerecht für seine zuckersüße Tochter Faith. Charakterlich gesehen ist er einfach eins a. Er ist charmant, humorvoll, aufmerksam, liebevoll und verständnisvoll.
Ich finde seine Einstellung, eine Person erst persönlich kennen zu lernen bevor er sich eine Meinung über diese bildet, mehr als nur korrekt, da ich selbst der Überzeugung bin, dass längst nicht mehr jeder so denkt. Eden als Charakter ist einfach wunderschön, da gerade er selbst auch nicht vollkommen ist, aber einfach er selbst. Er ist ehrlich und liebt seine Tochter, Azalée und seine Freunde mit voller Hingabe.
Für mich ist er einer der sympathischsten und aufrichtigsten Charaktere gewesen und ich denke, dass ich damit nicht alleine bin. 😉

Zur Geschichte:

Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle!
Das Buch hat emotional und genial begonnen und genauso so schlimm (im guten Sinne) hat es auch geendet. Wenn ich weinen könnte, dann hätte ich höchstwahrscheinlich 2-3mal auf den letzten 100undirgendwas Seiten geweint.

Die Rückblenden sind für mich die reinste Tortur gewesen und ich habe gefühlt alles mitfühlen können und es ist sicherlich nicht schön gewesen. Schön, tja das sind die meisten Szenen mit Faith und auch einige mit Azalée und Eden gewesen.
Auch die Clique rund um Alyssa, Josh, Alexander, Alec und zum Schluss auch irgendwie Noah haben mich in ihrer Haltung gegenüber Azalée positiv überrascht.
Es hat grundsätzlich wirklich tolle Szenen innerhalb des Freundeskreises gegeben und wenn es dann hart auf hart kam, haben sie zusammengehalten und einander nicht losgelassen. Neben diesen doch ganz tollen Nebencharakteren hat es auch einen gegeben, der die Schuld für vieles Grässliches in dieser Geschichte trägt.
Sein Name ist Pete, Stiefvater von Azalée und von Beruf übrigens Polizist.
Ohne zu viel zu spoilern kann ich nur noch eines sagen, diese Person wird viel zu oft in der Geschichte auftauchen und Euch die ein oder andere Szene zerstören…
Außerdem wird es mindestens eine Szene geben, mit der Ihr so nie gerechnet hätte und das sage ich aus bester Erfahrung, weil durch diese ein Szene mein Respekt für Azalée durch die Decke gegangen ist, diese Frau ist so unglaublich stark.
Gegen Ende kam eine Loopingfahrt nach der anderen und ich bin so froh und erleichtert über das Ende, aber auch über Azalées Entscheidung gewesen.

Das Besondere an diesem Buch ist für mich die Tatsache, dass die Liebesgeschichte von Azalée und Eden nicht den Hauptanteil der Handlung beansprucht. Es geht viel mehr um Azalées Aufarbeitung von ihrer Vergangenheit. Ihre Beziehung mit Eden hat ihr dabei geholfen und sie gestärkt.

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass diese Geschichte einzigartig ist und mich so viel gelehrt hat. An dieser Stelle möchte ich aber noch anmerken, dass diese Geschichte eben nicht wie andere NA-/YA-Geschichten ist. Diese spricht Themen an, die nicht jedem Leser bzw. jeder Leserin guttun werden.
Es gibt zwar eine Trigger Warnung und ein Vorwort, aber ich möchte hiermit nur noch verdeutlichen, dass es sich hierbei um wirklich keine Geschichte, die an einem spurlos vorbeigeht, handelt.

Zur Authentizität der Charaktere:

Ich weiß nicht, wie Morgane Moncomble bei ihrem Charakterbuilding vorgeht, aber ich weiß sehr wohl, dass ich die Unvollkommenheit und die verschiedenen Facetten bei ihren Charakteren liebe.
Der Tiefgang ist ihr besonders bei den Protagonisten, aber auch bei zahlreichen Nebencharakteren wirklich gut gelungen. Manche von den Charakteren konnte ich sofort in mein Herz schließen, während es bei anderen etwas länger gedauert hat - und bei manchen hat es aufgrund von ihrem Handeln und ihrem Charakter wirklich so gar nicht funktioniert. Grundsätzlich habe ich mich aber vor allem in die Gebrochenheit von Azalée und Eden verliebt, da sie dadurch sehr nahbar auf mich wirkten.

Zum Thema und dessen Umsetzung:

Endlich gibt es einen NA-/YA-Roman, der so intensiv Feminismus behandelt.
Für mich selbst ist Feminismus sehr wichtig, da ich immer versuche mehr und mehr darüber zu lernen. Besonders die Podcast-Beiträge konnten hier großartig bei mir punkten. Ich finde das mir vermittelte Bild von Feminismus gut gelungen, da es meiner Meinung nach keine toxischen Aspekte mit sich brachte. Morgane Moncomble hat Feminismus mit der Handlung perfekt verknüpft und einen guten Kontext erstellt. Neben dem Feminismus wurden auch zahlreiche Werte wie Vertrauen und Zusammenhalt thematisiert. Das Buch ist grundsätzlich noch von so vielen weiteren wichtigen Themen, wie Depression, Suizid, Traumabewältigung und Slutshaming geprägt. Für mich ist es ein Roman, der mich unglaublich viel lehren konnte und mich größtenteils auch über häufig tabuisierte Themen aufgeklärt hat.

Die Umsetzung ist Morgane Moncomble wirklich zu hundert Prozent gelungen, dieses Buch ist ein Meisterwerk und es sollte von so vielen Menschen gelesen werden. <3

Schreibstil und Cover:

Morgane Moncombles Schreibstil ist sehr direkt und emotional, aber auch humorvoll und lehrend.
Sie tänzelt um nichts herum und sie besitzt einfach diese Fähigkeit Leser und Leserinnen in ihren Bann zu ziehen.
Das Cover ist wunderschön. Ich liebe die Farben, das Design und für mich ist ein totales Highlight in meinem Bücherregal. 😊 <3

Mein Fazit:

Dieses Buch befindet sich mit Sicherheit auf meiner Liste der Jahreshighlights 2020.
Die Geschichte berührt und reißt einen einfach mit. Die Charaktere sind größtenteils zum Verlieben und man sollte das Buch schon alleine aufgrund der Themen lesen.
Eine ganz klare Leseempfehlung! 😊 <3

Ich hatte die Möglichkeit bekommen, dieses wundervolle Buch innerhalb der Leserunde lesen zu dürfen. Dafür möchte ich mich recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Danke, dass ihr meinen Mitleser und Mitleserinnen und natürlich auch mir diese Möglichkeit zur Verfügung gestellt habt! <3

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl