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Veröffentlicht am 09.08.2020

Herzzerreißender Auftakt der Trilogie

Save Me
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Mit "Save Me" hat Mona Kasten einen einzigartigen und wunderschönen Auftakt der Maxton-Hall-Trilogie zum Leben erweckt.

Kurze Zusammenfassung:

Ruby will nur eins: Bloß nicht auffallen! In Maxton Hall ...

Mit "Save Me" hat Mona Kasten einen einzigartigen und wunderschönen Auftakt der Maxton-Hall-Trilogie zum Leben erweckt.

Kurze Zusammenfassung:

Ruby will nur eins: Bloß nicht auffallen! In Maxton Hall sind alle reich und verwöhnt, außer Ruby. Sie will nichts mit den meisten zu tun haben und distanziert sich gekonnt. Bis sie eines Tages etwas erfährt, dass sie weder hören noch sehen sollte. Plötztlich ist es vorbei mit der Versteckspielerei und der populärste Junge des Colleges hängt an ihr:James Beaufort. Er hatte keine Ahnung von Rubys Existenz und auf einmal wird diese junge Frau zum Mittelpunkt seines Lebens. Eigentlich wollte Ruby nie etwas mit seiner Welt zu tun haben, er ist einfach zu reich, zu beliebt, zu attraktiv...allgemein ist er einfach zu viel für sie. Doch bald erkennt sie, dass James mehr ist, als sie sich je hätte erträumen können. Sie fühlt sich anders, wenn er sich in ihrer Nähe befindet. Auch James merkt schnell, dass Ruby keine 0815 Nummer ist und beginnt Gefühle für sie zu entwickeln...

Zwei Menschen-Zwei Welten-Eine unbesiegbare Liebe?!

Zu den beiden Hauptcharakteren:

Die Protagonistin, Ruby, ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Sie hat einen leichten Ordnungszwang über den ich selbst auch verfüge. Außerdem ist sie selbstbewusst, schlagfertig und ganz sicher nicht käuflich. Sie strahlt Nächstenlliebe aus und ihre Familie ist ihr ein und alles. Darüber hinaus ist sie super schlau und ein kleiner Sonnenschein.
James hingegen ist forsch und eingebildet, aber das ist reine Fassade. Der arme Junge wird von seiner milliardenschweren Unternehmerfamilie, als Marionette benutzt. Sein Leben ist durchstruckturiert und vorbestimmt, seine Meinung interessiert seine karriereorientierten Eltern soviel wie die ärmere Bevölkerung oder die Mittelschicht. Durch Ruby lernt James zu lieben und er selbst zu sein. Trotzdem wirkt er verloren und hoffnungslos, als hätte er sein trauriges Schicksal schon längst akzeptiert.

Weitere Charaktere:

Lin kommt aus einem wohlhabenderen Haushalt als Ruby, und ist ihre einzigste Freundin. Sie hat schlimme Zeiten erlebt. Lin unterstützt Ruby und ist immer für sie da.

Die 16-jährige Ember ist die jüngere Schwester von Ruby, sie ist modisch immer mit dabei und führt einen Blog über Plus-Size. Sie motiviert andere und engagiert sich für ihre Mitmenschen.

Lydia ist die Zwillingsschwester von James und vertraut, genau wie er, Ruby zu Beginn nicht wirklich. Mit der Zeit merkt auch sie, dass Ruby ein gutherziger Mensch ist und fängt an sich mit ihr zu unterhalten. Lydia ist von einem sehr schlimmen Ereignis geprägt worden und verhält sich daher eher zurückhaltend.

Wren, Cyril, Alistair und Keshav sind die besten Kumpel von James. Sie alle sind reich und herablassend und schrecken nicht vor schlimmen Taten zurück. Vor allem Ruby ist ihnen ein Dorn im Auge.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist wirklich herzzerreißend und einfach wunderbar geschrieben. Der Handlungsverlauf ist stimmig und die emotionalsten Momente sind hervorragend ausgeschrieben, sowie umschrieben worden. Ich würde die Geschichte als realitätsnah beschreiben, da sich sowohl die Charaktere, als auch die Handlung nie zu weit im utopischen oder dystopischen Bereich aufhalten.

Die Charaktere sind mit ihren Ecken und Kanten äußerst vielfältig gestalten worden. Es wird nie langweilig, da jeder einzelne Charakter etwas Neues mit in die Handlung einbringt. Außerdem finde ich es schön zu sehen, dass es nicht nur heterosexuelle Charaktere gibt. Generell finde ich die Gestaltung der einzelnen Figuren gut gelungen und realistisch umgesetzt.

Das Thema des Buches wird wahrscheinlich nie an Aktualität verlieren. Hier werden Menschen anhand ihres Reichtums und Einflusses bewertet und jeweils in eine "gesellschaftliche Schublade", (die darüber hinaus noch etwas über die inneren Werte einer Person aussagen soll), gesteckt. Die reichsten Personengruppen haben das Sagen und sind zu gut für alle anderen. Dies ist ein Phänomen, welches viele von uns sicherlich auch aus ihrem Alltag kennen werden. Wenn wir in die weltweite Politik/Machtverteilung oder in die Chefbüros großer Konzerne schauen, wird uns ganz schnell klar werden, dass ein universelles Schubladensystem existiert.

Ich finde, dass Mona Kasten dieses Thema wirklich grandios umgesetzt hat. Ihre Darstellung ist real und nachvollziehbar. Sie hat aus dem Potenzial etwas gemacht und ein aktuelles Thema in einen Roman verwandelt.

Der Schreibstil ist schlicht und ergreifend aus dieser Welt, fast schon zu utopisch. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Die Emotionen sind ausgezeichnet hervorgebracht und ich habe mich gefühlt, als wäre ich in einem Oscar-würdigen Hollywood Film gelandet. Es hat sich so real angefühlt und ihre Wortwahl hat mich emotional sehr berührt.
Einfach WOW!

Das Cover ist wirklich schön gestaltet, ich liebe den Glitzer und Schimmer Effekt. Allgemein ist es auch nicht too much, sodass das Cover doch eher einen sehr edlen und eleganten Eindruck macht.

Zum Schluss sage ich einfach noch einmal WOW und gebe hiermit eine dicke Leseempfehlung an Euch da draußen weiter. Falls jemand von Euch auf "College Romance" abfahren sollte, hier eine Erklärung, die ganz kurz erläutert, was Ihr nun ganz dringend machen solltet: Kaufen. Lesen. Verlieben. :)
Das Buch ist wirklich ein wunderschöner Auftakt der Trilogie und ich bin mehr als nur froh darüber, dass ich die anderen Bände schon besitze.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2020

Achterbahn der Gefühle- ein Meisterwerk

The Light in Us
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Mit "The Light in US" hat Emma Scott mich auf eine Acherbahn der Gefühle mitgenommen und einen der besten Roman-Einteiler überhaupt zum Leben erweckt.

VORSICHT

Charlotte Connroy ist jung und talentiert. ...

Mit "The Light in US" hat Emma Scott mich auf eine Acherbahn der Gefühle mitgenommen und einen der besten Roman-Einteiler überhaupt zum Leben erweckt.

VORSICHT

Charlotte Connroy ist jung und talentiert. Ihr steht die ganze Welt offen, bis ihre eigene zerbricht und die Musik in ihrem Herzen verstummte. Sie verlor ihre Leidenschaft und versucht sich nun in New York mit zwei Jobs über Wasser zu halten.
Bis sie eines Tages ein verlockendes Angebot bekommt...
Sie soll als Assistentin für einen jungen; scheinbar gefühlskalten Mann arbeiten. Aus Geldnot nimmt sie diesen an und lernt schnell, wie jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt.
So auch Noah Lake, einst war er Extremsportler und ganz oben bis zu dem Tag, an welchem er sein Augenlicht verlor.
Er wird distzanziert und gefühlskalt, stößt jeden von sich weg und mit der Zeit haben viele ihn aufgegeben, außer Charlotte. Sie lässt sich nicht von ihm abwimmeln und entwickelt sogar Gefühle für ihm. Auch er fühlt etwas, wenn sie bei ihn ist und er merkt schnell, dass diese Frau vielleicht seine letzte Chance in ein normales Leben sein könnte...

Zu den wichtigsten Charakteren:

Charlotte Connroy ist eine herrlich sture und talentierte Frau. Ihre Leidenschaft ist die Musik, aber mit dem Verlust ihres Bruders und ihres sogenannten Freundes, der es nie wirklich ernst mit ihr meinte, droht sie zu zerbrechen. Die Musik erfüllt sie nicht mehr, ihre Leidenschaft hat sie verloren und durch diesen einen Mann wiedergefunden.
Noah Lake, dadurch, dass er für gewöhnlich zu allen Menschen eiskalt ist, ist er das auch zunächst zu Charlotte. Doch ihre frohe und optimistische Natur ziehen ihn in einen Bann. Er entwickelt Gefühle für sie und sie für ihn. Jedoch denkt er, dass sie etwas besseres verdient, da er sich selbst als verloren und unnütz sieht. Doch Charlotte zeigt ihm die Welt auf eine neue Art und Weise und steht stets hinter ihm.
Er ertränkt sich zu Beginn in Selbstmitleid bis er sein Leben und vor allem Charlotte zu schätzen weiß.
Plötzlich bemerkt auch er, dass Charlotte innerlich gebrochen ist und beschließt ihr so zu helfen, wie sie es tat.
Doch wie kam es zu dieser unglaublichen Entwicklung.
Naja, der gute alte Lucien hatte da etwas brilliantes eingefädelt. Lucien ist ein charmanter Franzose und ein durchaus guter Mensch. Als er Charlotte zum ersten Mal sieht, ist ihm klar, dass sie die Richtige ist. Nicht nur die Richtige für den Assistenten-Job, sondern auch die Richtige für Noah. Durch seine Überzeugungskraft und Sympathie (und vielleicht zu Beginn auch wegen der Bezahlung) kann Charlotte gar nicht ablehnen und das Schicksal schlägt zu.

Die Geschichte war und ist ein Traum, einfach wunderschön. Sehr realitätsnah und nicht zu utopisch gestaltet. Unglaublich schön ist die Entwicklung von Noah durch Charlotte. Es gab auch Momente, an denen ich die Luft anhalten musste und nicht wusste was passiert. Es gab Spannung, Trauer, Liebe und Enttäuschung. Der Handlung fehlt es meinerseits an nichts, sie ist ein Meisterwerk und einfach unverbesserlich.

Die Echtheit der Figuren hat mir sehr gut gefallen.
Ich finde, dass jede Figur, unabhängig von ihrer/seiner Rolle, wunderschön dargestellt ist. Sie vermitteln allein von der Charakteristik her einen unglaublich realitätsnahen Bezug. Die Charaktere sind wie Personen aus dem echten Leben und sie sind von unterschiedlichen Ereignissen geprägt worden.

Das Thema des Buches wurde hervorragend in Szene gesetzt und umgesetzt. Zwei Menschen, welche aus unterschiedlichen Gründen am Boden sind und allgemein komplett verschieden sind, treffen aufeinander, nehmen sich fest an die Hand, lassen einander nicht mehr los, stehen gemeinsam auf und erklimmen Berge. Besser geht es nicht mehr und die Geschichte geht einem unter die Haut. Ein originelleres Thema mit einer so guten Umsetzung ist nicht leicht zu finden, denn hier rede ich von Perfektion.

Der Schreibstil war wie immer unglaublich. Emma Scott schreibt mit so viel Gefühl und Präzision, dass es fast schon wehtut. Wie immer war das Buch sehr gut lesbar, flüssig geschrieben und der emotionale Untergang für mich.

Ich hatte mehr als nur Spaß beim Lesen. So viele Gefühle kamen auf einmal, nein rasten förmlich auf mich zu, es war der pure Wahnsinn.

Noch kurz zu der Gestaltung des Covers:

Wunderschön, aber eher schlicht gehalten, wenn nicht sogar fast unauffällig im Gegensatz zu einigen Covern von ihren anderen Werken. Trotzdem hat es etwas und wie man so schön sagt: "Never judge a book by it's cover".

Insgesamt ist das Buch ein Top-Favorit von mir und ich kann es Euch wirklich nur ans Herz legen.
Ihr wollt Emotionen, Originalität, eine tolle Geschichte mit einem super wichtigen Thema?
Dann tut mir den Gefallen und lest dieses Meisterwerk.:)
Ich bin begeistert von der Handlung, den Figuren und dem Schreibstil. Dieses Buch wird für Ewigkeiten in meiner Erinnerung bleiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2021

Eine etwas andere Fantasygeschichte...

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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„Strange the Dreamer“ ist mitunter eines der gehyptesten Bücher auf meinem Stapel ungelesener Bücher. In der deutschen Auflage wird die Geschichte von „Strange the Dreamer“ in „Strange the Dreamer- Der ...

„Strange the Dreamer“ ist mitunter eines der gehyptesten Bücher auf meinem Stapel ungelesener Bücher. In der deutschen Auflage wird die Geschichte von „Strange the Dreamer“ in „Strange the Dreamer- Der Junge, der träumte. Buch 1“ und „Strange the Dreamer- Ein Traum von Liebe. Buch 2“ unterteilt.

Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume

Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep - ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?

Endlich konnte ich mich an das erste Buch von „Strange the Dreamer“ machen.
Die Geschichte hat sehr interessant begonnen und auch die Atmosphäre ist von Anfang an sehr mystisch und magisch gewesen.
An sich gibt es leider nicht so viele Spannungselemente in Buch 1.
Jedoch wurde ich dennoch gefesselt und in die fantastische Welt hineingezogen.
Das Worldbuilding ist der Autorin wirklich gut gelungen, es sprüht nur so von Fantasie.
Auch die einzelnen Überschriften sowie die sprachlichen Details und die Einteilung des Buches in verschiedene Teile haben mir sehr zugesagt.
Dadurch, dass ich direkt in den Bann der Geschichte gerissen wurde, ist die Handlung förmlich an mir vorbeigeflogen.
Leider endet das erste Buch weder mit Cliffhanger noch mit einem lebensveränderten Wendepunkt.
Tatsächlich endet dieses Buch inmitten der Handlung. Warum? Weil sich die deutschen Herausgeber gedacht haben, dass man aus einem Buch zwei Bücher machen muss. Jedoch denke ich, dass dies kein wirkliches Problem darstellt, auch, wenn ich es voll und ganz nachvollziehen kann, dass einige Leser und Leserinnen die Aufteilung in zwei Bücher als eher unnötig erachten. Naja, weg von dem Drama, zurück zu den Charakteren. Lazlo ist ein Tag- beziehungsweise Buchträumer durch und durch.
Er liebt Bücher und Geschichten so sehr, sodass er für eine Zeit lang, seine ganze Energie nur seiner Fantasie und Schreibkunst gewidmet hat.
Aus irgendeinem seltsamen Grund macht ihn genau das so sympathisch.
Lazlo ist ein lieber junger Mann mit einer, nun ja, schwierigen Kindheit.
Trotz allem ist er eine Frohnatur und er lebt einzig für seine Fantasie, Bücher, Geschichten…und Weep. Sarai ist ein Mädchen mit vielen Problemen spezieller Art.
Sie besitzt eine bestimmte Gabe und auch sie hat eine ereignisreiche Vergangenheit hinter sich.
Natürlich gibt es noch viele weitere Charaktere wie Ruby und Thyon Nero, jedoch möchte ich nur so viel sagen: Alle Charaktere sind auf ihre Art und Weise einzigartig. Der Schreibstil von Laini Taylor ist wie ein magischer Traum. Sie schreibt wunderschön und die Art, wie sie bestimmte Szenen verkörpert, ist einzigartig.
Zudem befindet sich eine poetische und etwas dramatische Note in ihrem Schreibstil.
Bisher haben mir ausschließlich die Emotionen sowie die Spannung gefehlt.
Trotz allem gefällt mir ihr Schreibstil richtig gut. 😊
Das Cover wurde zum Glück aus dem englischsprachigen Original übernommen!
Ich finde das Motiv, die Farben, die Schriftzüge, einfach alles wunderschön.

Für alle die Fantasy und besondere Geschichten lieben, ist „Strange the Dreamer“ genau das Richtige!
Ich kann es nur weiterempfehlen. <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Alles steht Kopf und ich habe nichts dagegen

Rette mich vor dir
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Mit „Unravel Me“ habe ich nun den zweiten Band der „Shatter Me“-Reihe beendet und darum ging es:

Wenn die Liebe Fluch und Erlösung zugleich ist ...

Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind ...

Mit „Unravel Me“ habe ich nun den zweiten Band der „Shatter Me“-Reihe beendet und darum ging es:

Wenn die Liebe Fluch und Erlösung zugleich ist ...

Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als ausgestoßene.
Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher.
Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat ...

Grundsätzlich hat mir die Handlung des zweiten Bandes besser gefallen als die des ersten.
Es hat etwas mehr Spannung und auch deutlich mehr Wendepunkte gegeben, wodurch ich einfach nicht mehr aufhören konnte weiterzulesen.
Bei den Charakteren bin ich mir aus irgendeinem Grund immer noch bei Castle unsicher.
Ich will und kann ihm einfach noch nicht so wirklich vertrauen, auch wenn er wahrscheinlich zu den Guten schlechthin gehört. Adam, Kilenji und Warner sind mir aus den verschiedensten Gründen sympathisch:
Kilenji mit seinem schlechten Humor, Adam mit seiner Offenherzigkeit und Warner mit seinem guten Herz, welches er nur Juliette zeigt.
James ist knuffig und für sein Alter ziemlich mutig. Unsere Protagonistin
Juliette ist an sich eine starke und tolle Frau, aber sie kann auch nerven, wenn sie gerade eine ihrer in-Selbstmitleid-versunkenen-Phasen durchmacht.
Dann ist sie sehr impulsiv und äußerst emotional, was sich wiederum auf ihr Verhalten auswirkt.
Irgendwo kann ich sie auch verstehen, aber so langsam möchte ich eine andere Seite von ihr zu sehen bekommen. Der Schreibstil von Tahereh Mafi ist, um es kurz zu fassen, einzigartig, besonders, emotional und echt. An sich gefällt mir ihr Schreibstil wirklich gut, nur an der Spannung kann noch etwas gefeilt werden.
Das Cover der deutschen Version ist schön und greift die dystopische Atmosphäre der Handlung wirklich gut auf, aber das Cover der Originalversion bleibt weiterhin mein Favorit. 😊 <3

An alle, die nach Band 1 aufgeben wollten:
Gebt Band 2 eine Chance, denn die Reihe hat sie verdient. 😉
Demnach kann ich Euch diesen Band nur weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2021

Ein ehrenwürdiger Abschlussband <3

Selection – Der Erwählte
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Und schon ist die “Selection”-Trilogie zu Ende…
Ich wurde überrascht, enttäuscht und am Ende noch einmal ganz dick in Watte gepackt.

35 perfekte Mädchen waren angetreten.
Nun geht das Casting in die ...

Und schon ist die “Selection”-Trilogie zu Ende…
Ich wurde überrascht, enttäuscht und am Ende noch einmal ganz dick in Watte gepackt.

35 perfekte Mädchen waren angetreten.
Nun geht das Casting in die letzte Runde:
Vier Mädchen träumen von der Krone Illeás und einer Märchenhochzeit.
America ist noch immer die Favoritin von Prinz Maxon, doch auch ihre Jugendliebe Aspen umwirbt sie noch immer heftig.
Sie zögert, denn sie liebt beide. Doch jetzt ist der Moment der Entscheidung gekommen:
America hat ihr Herz vergeben, mit allen Konsequenzen. Komme, was wolle …

So gut wie die Trilogie begonnen hat, so gut hat sie auch geendet. Ich habe Band 3 an einem Tag verschlungen und ich bin über so vieles erleichtert, zumal Band 2 ein kleiner Downfall für mich war.
Die Charaktere haben sich noch einmal von ihren Glanzseiten gezeigt und America und Aspen sind weder enorm eifersüchtig noch manipulativ gewesen. America hat Stärke gezeigt und bewiesen, dass sie eine vorbildliche und inspirierende Frau ist.
Auch Aspen hat sich positiv entwickelt und das ein oder andere realisiert.
Mittlerweile finde ich sogar Celeste sympathisch…
Die Handlung ist angenehm vorangeschritten und sie ist grundsätzlich sehr abwechslungsreich gestaltet.
Es hat spannende aber auch herzzerreißende und durchaus überraschende Szenen gegeben.
Gegen Ende wurde die Handlung für mich ein wenig zu schnell abgehandelt, aber das ist reine Geschmackssache. Auch in diesem Band war der Schreibstil von Kiera Cass äußerst angenehm zu lesen und die Emotionen wurden gut verpackt.
Das Cover ist mein absolutes Lieblingscover der Trilogie und wirklich mehr kann ich dazu auch nicht sagen. 😉 An dieser Stelle möchte ich noch ganz kurz anmerken, dass ich den Abschlussband in der englischen Originalausgabe gelesen habe.

Schlussendlich sage ich „Ja“ zu dieser Trilogie und ich kann sie euch nur ans Herz legen! 😊

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere